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letzter Beitrag von nobi am

Wintervögel

  • Hallo, liebe Extremforisten!


    Damit meine ich alle, die auch in den pilzarmen Wintermonaten diesem Forum treu bleiben.
    Nachdem einige von Euch, u.a. Grüni, Tuppie, Doris & Helmut, Sarah, einige wunderschöne, annähernd bis gänzlich pilzfreie Winterthreads gepostet haben,
    möchte ich mich auch einmal an solch einem Offtopic-Beitrag versuchen.


    Der Auslöser ist eine seltene Ente, die ich vor wenigen Tagen in einer kommunalen Kläranlage entdecken konnte und die ich Euch gern zeigen möchte.
    Und dann gibt es zur Zeit jede Menge Leben am Futterbaum in unserem Garten.


    Doch der Reihe nach.


    Jeden Winter bevölkern hunderte Stockenten die Becken unserer Kläranlage. Klar, das Wasser ist in steter Bewegung, sodass nichts zufrieren kann.
    In den Belebtschlammbecken, wo die Abwasserreinigung stattfindet, finden sie zudem jede Menge Nahrung.
    Ein seltener Gast ist die Krickente. Deutlich kleiner als die Stockente und viel bunter. Seit Jahren sind regelmäßig 2-3 Pärchen zu Gast.
    Krickenten sind Pfeifenten, also sie schnattern nicht sondern pfeifen, was man schon von weitem hören kann.



    Nun tauchte dieses Jahr eine weitere Art auf, ein Erpel, den es mittels diverser Literatur erstmal zu bestimmen galt.
    Bald stand fest, wir hatten eine Spießente zu Besuch!


    Hier inmitten einiger Stockenten und einer Krickente, letztere ganz rechts.



    Nach erfolgreicher Jagd



    heißt es nun: erst mal ausruhen.



    Und sich säubern.




    Alles gut!



    Kommen wir nun zu unserem Futterbaum im Garten, einem Pflaumenbaum, den ich mit einigen Leckerlis bestückt habe.



    Hier geben sich Blau- und Kohlmeisen zur Zeit quasi die Klinke in die Hand.




    Doch auch eine Futterquelle will verteidigt werden.



    Da geht es an den Meisenringen und ~knödeln schon harmonischer zu.





    Auch Tannen- und Schwanzmeise, Feldsperling und Buntspecht waren zu Gast am Meisenring.
    Konnte ich leider nicht fotografieren, da sie um ein Vieles schneller waren als ich! :angry:


    Die Kings sind ein Amselpärchen. Lassen sich kaum stören.
    Naschen mit Vergnügen an Kürbisteilen



    oder stibitzen Leckereien aus dem Futterhaus



    um sich alsbald satt und zufrieden ins Geäst unseres Pflaumenbaums zurückzuziehen.




    Einen seltenen Gast konnte ich auch noch bewundern.
    Zwar etwas durchs Astwerk gestört, aber immerhin noch gut zu erkennen. Ein Bergfink, zu Besuch aus dem hohen Norden.



    So langsam freue ich mich auf den Frühling, wenn die gezeigten Gartenvögel und viele mehr mit ihrem Gesang wieder unsere Herzen verzaubern.


    LG Nobi

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    Einmal editiert, zuletzt von nobi ()

  • Hi Nobi,
    wirklich tolle Bilder! :alright:


    Hier sind auch so einige Vögel zu sehen wie:
    Goldammer
    Rotschwänzchen
    Dompfaff ( Gimpel )
    Buntspecht
    Grünspecht
    Haubenmeisen
    Zaunkönig und das noch kleinere [font="Arial"]Wintergoldhähnchen[/font]
    [font="Arial"]Langschwanz Meise, da ist der Schwanz bzw. die Schwanzfedern doppelt so lang wie der Körper[/font]



    [font="Arial"]Nur leider ist meine Kamera nicht die beste, daher keine Bilder![/font]



    [font="Arial"]LG Ulli[/font]

  • Hallo Nobi!
    Was für schöne Aufnahmen von den Piepmätzen am Futterhaus! Das Meisen- (bei uns meist Spatzen-) -Spektakel kenne ich gut. :)
    Aber diese Spießente ist wirklich schön... und in Mitteleuropa eher selten zu sehen. Toll, dass Du sie so gut "erwischt" hast! Sogar der namensgebende Spieß ist schön zu sehen, auch wenn der Erpel auf den Fotos ihn recht flach trägt. (vielleicht weil keine Dame zugegen ist?! ;))

  • Hallo Nobi,


    die Enten sind ja Klasse. Ich habe bisher weder Spieß- noch Krickente in natura gesehen. Toll.




    Hallo Nobi,


    wunderschöne Aufnahmen. So hatten wir uns das beim Futterbaum im Garten auch vorgestellt, aber Meisenknödel werden seit fast 2 Monaten ignoriert. Zum "Troost" habe ich für meine Frau schon zwei Montagen mit Internetbildern angefertigt ;) .


    LG Karl


    Hallo Karl,


    es scheint im letzten Jahr einen dramatischen Einbruch im Wildvogelbestand gegeben zu haben. Der Wald war schon im Sommer und Herbst merkwürdig still. Wir haben an unserem großen Futterplatz seit Jahren massenhaft Vögel aller Art. Dieses Jahr ist die Zahl der Individuen um gut 60% zurückgegangen. Bei Insektenfressern wie den Meisen sogar um 90 %. Die Wildvogelzählung des NABU hat ähnliches ergeben, wenn auch die Zahlen regional schwanken. Mir macht das echt Sorge und ich hoffe, es handelt sich um eine natürliche Popuationsschwankung, die in diesem Frühjahr wieder ausgeglichen wird. Aber irgendwie....

  • Hallo Nobi,


    tja was soll ich sagen: Ente gut, alles gut. :D


    Nein, das sind wunderschöne Aufnahmen der Enten und Meisen. Vielen Dank dafür. Mein Favorit ist aber der Bergfink, wie könnte es anders sein. :sun:


    Du weißt schon, dass du nur ein paar Worte zu sagen brauchst und du bekommst Besuch von 30-40 Bergfinken und das nicht nur im Winter; Vorraussetzung 2-3 Kästen Bier. :freebsd: :angel: :D :cool:


    *duckundweg*


    Stefan


    P.S. Für die Nicht-Insider: Klickt mal hier

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

    Einmal editiert, zuletzt von Climbingfreak ()

  • Tach zusammen,
    sehr schöner pilzfreier Winterthread Nobi ==Pilz22


    Ihr fordert einen ja ganz schön hier im Forum. Gerade erst hat man gelernt, genauer und gezielter nach unten zu gucken....und da ziehst Du mir mit Deinen Vögeln den Kopf wieder nach oben :D :eek: Hat sich aber echt gelohnt. Danke fürs Kopf zurecht rücken :D :D


    Man kann Euch (uns) eben nicht auf Pilze reduzieren, sondern auf das ganz Spektrum der Natur. Finde ich ganz toll :alright:

    Grüsse aus dem Moseltal

    Marco
    ----------------------------------------------------------------------------
    Wenn das Leben Dir einen Korb gibt... geh Pilze sammeln. ==18

  • Hallo lieber Nobi,


    was für schöne Fotos, die Du uns da zeigst :alright:
    Die Spießente ist wunderhübsch, bewusst haben wir sie noch nie gesehen. Aber auch die restlichen Fotos sind Dir ganz toll gelungen,
    es hat großes Vergnügen bereitet, sie anzuschauen!
    Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch für Deine kürzlich eingestellten Beiträge der seltenen Ascomyceten bedanken.
    Ganz großes Kino!


    Vor ca. 4 Wochen konnten wir in unserem Kurzurlaub in Hessen auch einen Vogel ablichten, der eigentlich als sehr scheu gilt und eine recht große Fluchtdistanz hat.
    Dieser war aber scheinbar an Menschen gewöhnt, da er sich an einem Teich in mitten eines kleines Städtchens aufhielt ;)



    Es grüßen ganz herzlich


    die HoBis

  • Wunderschöne Fotos, Nobi, danke dafür. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches ich am schönsten finde ... der Kampf um den Futterplatz oder die Spießente oder ... egal, alle sind sie gelungen! Die Spießente hat einen interessanten Schnabel, er glänzt so metallisch-silbern.


    @ Karl: :D


    Grüßle
    Heide

    _________________________________________________________
    Hier entlang gehts’ zu meinen Themen.

    Erebus-Pilzkalender 2019:


    ... 70 - 2 + 20 Mausis OsterBRrätzel - 2 Nobis Wirbelrätsel - 10 APR 2018 - 5 + 10 nochn-Pilz-Bilder-Rätsel = 81 + 2 von Unki - 2 APÄ-Spende = 81


  • Hallo Nobi,
    da ist ja richtig Action in Eurem Garten angesagt - und die Fotos sind wirklich klasse! :alright:


    Bei uns ist in diesem Jahr leider auch nix los, sooo wenig Vögel hatten wir noch nie an unserem Futterhaus.
    Während sonst alles ruck zuck verputzt war - hat auch an den Knödeln und Nußbeuteln niemand Interesse. :(


    Liebe Grüße


    Doris

  • Hallo Nochmal!


    Karl : der anfliegende Geier ist klasse!


    @all: Ich habe mich ein wenig informiert über das Ausbleiben der Vögel in diesem Jahr. Das ist ein sehr komplexes Thema, und so ganz sicher sind sich ja alle wohl auch noch nicht. Aber es soll sich um die Verkettung mehrerer Umstände handeln. Unter anderem:
    - Die Standort-Vögel ziehen auch innerhalb Europas um (z.B. Mitteldeutschland an den Alpenrand, Polen nach Hessen etc.),
    - letztes Jahr sei ungünstig für die Singvögel gewesen, sodaß nur kleine Teile der Brut wirklich aufkamen,
    - durch Zersiedelung und Gifteinsatz auf Feldern sowie ungünstige Pflanzen in den Gärten nicht genügend Futtertiere
    - zu Beginn des Winters mild, sodass die Vögel in der Natur genug fanden
    etc.


    Aber so drastisch wie in diesem Jahr ist mir das auch noch nie aufgefallen, ich hatte sonst immer von Ende Oktober an einen großen Gästekreis an meinem Futterhaus, aber diesen Winter teilweise wochenlang nicht ein Individuum... krass!

  • Hallo Nobi,



    wow...........wie klasse. Und ich sage.......die Natur ist zu jeder Jahreszeit herrlich. Wie man jetzt bei Deinen Bilder sooooooo supertoll sehen kann. Danke Dir fürs zeigen. Sowas macht mich so glücklich..............





    Liebe Grüße




    Heidi

    Jeder Tag an dem Du nicht gelacht hast, ist ein verlorener Tag.
    Auch von mir gibt es keine Essensfreigabe.



    100 Chips, da Islandwette verloren = 95 Chips
    95-2 Chips für Jan-Arnes Rätsel = 93 Chips
    93-5 Chips für Grünis Grauen Wulstling= 88 Chips
    88-10 Chips für APR 2017 = 78
    78 + 10 (APR 2017 als erste über die Hälfte der Gesamtpunkte gekommen) = 88

    88-3 Chipse für OPR = 85

    85 - 10 Chips für APR 2018 = 75

    75 + 5 fürs APR = 80

    80 -10 Chipse für APR 2019 = 70 Chipse

    70 +5 Apr 2019 = 75


    Keine Veröffentlichung ohne mein Einverständnis!!!!!!

  • Ganz tolle Bilder Nobi :alright: Ich mag manchmal auch sehr gerne die Vögel und die anderen Tiere beobachten :) Im Wald begegne ich hier ja mittlerweile Jährlich den Uhuküken...was heisst Küken...das sind schnell ganz schöne Mordsbrocken :freebsd:


    Im Garten kommen bei mir schon noch regelmäßig einige Vögel..Rotkehlchen, Blau- bzw Kohlmeisen..Gimpel..Grünling und eine Horde Spatzen...aber alles in allem sind es erheblich weniger Vögel als sonstige Jahre...die Spatzen nicht mal mehr die Hälfte als sonstigfe Jahre obzwar sie ständig am brüten waren vergangenes Jahr aber sie haben nur wenige Küken durchbekommen..hat man da aber schón gemerkt...es war viel zu Kühl und zu Nass für die Kleinen :(

  • Hallo Karl,


    es scheint im letzten Jahr einen dramatischen Einbruch im Wildvogelbestand gegeben zu haben. Der Wald war schon im Sommer und Herbst merkwürdig still. Wir haben an unserem großen Futterplatz seit Jahren massenhaft Vögel aller Art. Dieses Jahr ist die Zahl der Individuen um gut 60% zurückgegangen. Bei Insektenfressern wie den Meisen sogar um 90 %. Die Wildvogelzählung des NABU hat ähnliches ergeben, wenn auch die Zahlen regional schwanken. Mir macht das echt Sorge und ich hoffe, es handelt sich um eine natürliche Popuationsschwankung, die in diesem Frühjahr wieder ausgeglichen wird. Aber irgendwie....


    Ich habe das Phänomen nicht festgestellt- zum Glück. Eigentlich wollte ich mich ja auch wieder an "Stunde der Wintervögel" beteiligen , hatte aber an dem Wochenende keine Zeit. Bei UNS ist alles beim Alten. ICH habe kein Futterhaus- ich füttere eigentlich nur bei langanhaltendem Schnee, wobei es dann EWIGKEITEN braucht, bis sich das bei den Vögeln rumspricht- macht eigentlich nicht viel Sinn, dann überhaupt zu füttern, weil es sich nicht "rumspricht". Nichtmal die Dauervögel im Garten- einige kenne ich persönlich (z.B. die Amsel, die jedes Jahr in der Konifere am Kirschbaum brütet und ihre Brut nur mit Kirschen füttert :crying: - checken es schnell. Die Amsel vom Vordergarten (Kirschbaum) zieht zum Winter immer in den Hintergarten um und sitzt dann in der Regel in der Edelkastanie- mitleiderregend aufgeplustert


    Aber im Garten gibt es trotzdem immer viel zu schleckern für die Vögel- ich habe kurz vor "Stunde der Wintervögel" einfach so mal die Amseln gezählt(Ohne zu warten, bis die meisten da waren): 15 Stück auf wenigen Quadratmetern- die liegengebliebenen Äpfel ließen Festtagsstimmung aufkommen , aber auch so: es gibt immer was zu fressen: Berberitzen, Hagebutten..... in einem ungepflegten Garten ist immer viel los- auch an Pilzen ==becher==lamessbar==11


    Seltene Entenarten find ich hier leider in der Regel nur, wenn es mal eine Ölpest gibt (keine die, die Nachrichten erreicht- sondern kleinere : Bilgenöl etc.) - am Strand .Dann findet man die ölverschmierten Enten am Strand und da dann auch scheue Arten- ein Trauerspiel- ich habe schon versucht, die Vögel dann durchzubringen- ich hatte früher ein Gehege und einen Stall (von unseren ehemaligen Hühnern)- leider mit katastrophalem Ergebnis- letztendlich starben die doch alle weg. Ein Trauerspiel.
    .


    Nobi, Du hast uns wunderschöne Aufnahmen geboten, danke
    [hr]


    .Gimpel..Grünling


    Oh, Gimpel habe ich seit zig Jahren nicht mehr im Garten gesehen- Es gibt hier noch ein Gebiet in der Gegend, wo die häufiger sind. Aber in Grömitz?- den letzten habe ich hier vor ca 30 Jahren gesehen.
    Der Grünling ist auch ein sehr seltener Vogel geworden- mann, war der in meiner Kindheit häufig. Nein ich sehe nichtmal jedes Jahr nur EINEN. Aber die letzte Sichtung ist nicht 30 Jahre her- etwas häufiger ist er schon noch.


    Extrem krass ist auch der Rückgang der Schmetterlinge. Heute finde ich, wenn überhaupt ,nur noch die häufigsten Arten und die in geringer Anzahl. Einen Admiral (nein immer noch nicht selten) habe ich aber vor wenigen Tagen- ja jetzt im Januar- im Haus gehabt und rausgelassen- ich fand den im Januar irgendwie fast unheimlich und gehe davon aus, daß der das Rauslassen nicht überlebt hat- aber was sollte ich tun? Im Januar hat ein Admiral nichts in Deutschland zu suchen!!!!!!! Das ist ein Spätsommerfalter, der nicht in Deutschland überwintert. Ein kleiner Fuchs im Winter, der plötzlich blöderweise aus dem Winterschlaf aufwacht- .... kann passieren, aber doch kein Admiral!!!!! Ich hatte nach der Sichtung fast Weltuntergangsfantasien :shy: - wie soll man sonst auf was reagieren, daß nicht sein darf???- was bisher nie vorkam?

  • Hi
    Ach das sind doch mal schöne Bilder. Da geht einem das Herz auf :)


    Ich kann hier aus dem Südwesten ebenfalls einen Rückgang der Arten sowie Anzahl der Vögel bestätigen die an meine Futterstellen kommen. Hauptsächlich Kohl- und Blaumeisen, Spatzen und gaaaanz wenige Amseln. Wobei Amseln wohl eher immer die selben 2 Stück sind. Buntspecht(e) ist/sind dieses Jahr Fehlanzeige. Selbst Änderung der Futterinhalte brachte keinen Artenzuwachs. Wie hier bereits schon geschrieben wurde, kann ich auch schon einen relativ "leisen" Wald in 2016 bestätigen. Im Frühjahr waren meine Vogelhäuschen/Nistkästen kaum besetzt und auch die Anzahl der Jungvögel war sehr bescheiden.


    Eine ganz andere Festellung konnte ich im Rehbestand machen. Da ich ja direkt am Ortsende mit angrenzendem Acker/Freifläche wohne (siehe auch Bilder in "Naturfotos") kommen Rehe relativ nahe ans Haus bzw. sehe ich viele Wildtiere vom Balkon aus. Hier kann ich eine Zunahme des Wildbestandes sehen. Große Gruppen mit vielen Jungtieren "grasen" rund ums Haus. Neulich beobachtete ich sogar einen Fuchs der in der Rehgruppe stand. Aber weder Rehe noch Fuchs waren irgendwie aus der Ruhe zu bringen. Ein friedliches Beeinander. Sowas hatte ich noch nie gesehen und hätte es auch nicht geglaubt wenn mir das jemand erzählt hätte. Ein weiterer Rückgang sehe ich dieses Jahr/Winter an den Fasanen. Selten dass man einen sieht und auch hört.


    Auf jeden Fall, die wenigen Vögel die an die Futterstationen kommen, haben verhältnismäßig mehr Hunger als letztes Jahr :P


    Grüße

    Alle haben gesagt: Das geht nicht! Dann kam einer -der wußte das nicht- und hat es gemacht ==Gnolm1

  • I
    Eine ganz andere Festellung konnte ich im Rehbestand machen. Da ich ja direkt am Ortsende mit angrenzendem Acker/Freifläche wohne (siehe auch Bilder in "Naturfotos") kommen Rehe relativ nahe ans Haus bzw. sehe ich viele Wildtiere vom Balkon aus. Hier kann ich eine Zunahme des Wildbestandes sehen. Große Gruppen mit vielen Jungtieren "grasen" rund ums Haus.


    Oh , Weih : Rehe


    Die sehe ich mittlerweile geradezu als Pest an. Sie fressen HIER alles an Blühpflanzen weg. Und ich bin mehr als glücklich, wenn die sich mal durch Zäune abhalten lassen. Da die Rehe hier im "Stadtgebiet" grasen, ist die Bejagung problematisch. . Ich gebe zu, daß ICH sie bejagen würde, wenn ich das könnte /dürfte.


    Die Rehe fressen einfach alles- außer Krokusse, Pfingstrosen, Fingerhut (Digitalis)- ja es bleibt nicht viel über. Und ein Blütengarten ist im Einflußbereich der Rehe UNMÖGLICH- Ich gebe zu, daß ich froh bin, wenn die bejagt werden. und ich bin kein! Vegetarier- gerne dürfen die auf meinen Teller kommen- Reh ist lecker!
    [hr]

    I
    Eine ganz andere Festellung konnte ich im Rehbestand machen. Da ich ja direkt am Ortsende mit angrenzendem Acker/Freifläche wohne (siehe auch Bilder in "Naturfotos") kommen Rehe relativ nahe ans Haus bzw. sehe ich viele Wildtiere vom Balkon aus. Hier kann ich eine Zunahme des Wildbestandes sehen. Große Gruppen mit vielen Jungtieren "grasen" rund ums Haus.


    Oh , Weih : Rehe


    Die sehe ich mittlerweile geradezu als Pest an. Sie fressen HIER alles an Blühpflanzen weg. Und ich bin mehr als glücklich, wenn die sich mal durch Zäune abhalten lassen. Da die Rehe hier im "Stadtgebiet" grasen, ist die Bejagung problematisch. . Ich gebe zu, daß ICH sie bejagen würde, wenn ich das könnte /dürfte.


    Die Rehe fressen einfach alles- außer Krokusse, Pfingstrosen, Fingerhut (Digitalis)- ja es bleibt nicht viel über. Und ein Blütengarten ist im Einflußbereich der Rehe UNMÖGLICH- Ich gebe zu, daß ich froh bin, wenn die bejagt werden. und ich bin kein! Vegetarier- gerne dürfen die auf meinen Teller kommen- Reh ist lecker!

  • Hallo ihr Lieben,


    erst einmal Nobi .... die Fotos sind einfach toll - vielen Dank auch von meiner Seite aus dafür.


    Statistiken, auch in Verbindung mit persönlichen Wahrnehmungen, sind ja bekanntlich manchmal eine ganz spezielle Sache ;) . Hier (Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2016) kann man heute z.B. folgendes nachlesen: "... Pro Zählstelle wurden damit im Schnitt knapp über 41 Vögel erfasst. Das ist weniger als in den ersten Jahren der Aktion, aber die höchste Zahl seit 2014. ..."


    Ich bin ehrlich gesagt gespannt, was die nächste Zählung, vor allem im Vergleich zu den persönlichen Wahrnehmungen, ergibt :)


    Liebe Grüße


    Maria



    Ach so, in meinem bisherigen Garten mit vielen heimischen Sträuchern und sonstigen Gewächsen habe ich bisher im Herbst einfach nicht "aufgeräumt" - eine Winterfütterung hat sich damit erübrigt, denn die vielen, vielen Vögel und weiteren Tiere konnten sich an den stehen und liegen gelassenen Samenständen, Früchten etc. vortrefflich ernähren. Dies entsprach zwar nicht den deutschen "ordentlichen" Gartengepflogenheiten, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und im zeitigen Frühjahr konnten die Reste dann ja immer noch entfernt werden bzw. etwas später dann gejätet ;) werden. Außerdem sehen die stehen gelassenen Samenstände etc. im Winter meistens sehr schön aus.

  • Ich freue mich riesig über die große Resonanz auf meinen kleinen Beitrag! :):):)
    Vielen Dank allen, die hier geantwortet haben und habt bitte Verständnis, dass ich nicht auf jede Antwort eingehen kann.



    Nur leider ist meine Kamera nicht die beste, daher keine Bilder!


    Die Bilder entstanden alle mit einer Canon SX50 HS. Die hat einen tollen optischen Zoom und man u.a. die Möglichkeit, 10 Fotos pro Sekunde zu schießen.
    Die Entfernung zu den Vögeln betrug übrigens 10-30m.



    Sogar der namensgebende Spieß ist schön zu sehen, auch wenn der Erpel auf den Fotos ihn recht flach trägt. (vielleicht weil keine Dame zugegen ist?! ;))


    Für Dich noch ein besonders spießiges Foto, wenngleich nicht ganz scharf. ;)
    Und danke für ein weiteres Sternchen! ==9





    Mir gefallen am besten die Bilder von den Blaumeisen - einfach wunderschön.


    Die mag ich auch besonders gern!



    Zum "Troost" habe ich für meine Frau schon zwei Montagen mit Internetbildern angefertigt ;) .


    Genial! :D:D:D



    Ente gut, alles gut. :D


    Klasse Wortspiel! :alright:



    Du weißt schon, dass du nur ein paar Worte zu sagen brauchst und du bekommst Besuch von 30-40 Bergfinken und das nicht nur im Winter;
    Vorraussetzung 2-3 Kästen Bier. :freebsd: :angel: :D :cool:


    Das mit dem Bier wäre nicht das Problem...



    Man kann Euch (uns) eben nicht auf Pilze reduzieren, sondern auf das ganz Spektrum der Natur. Finde ich ganz toll :alright:


    Ein Grund, diesem vielseitigen Forum weiterhin treu zu bleiben!



    Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch für Deine kürzlich eingestellten Beiträge der seltenen Ascomyceten bedanken.
    Ganz großes Kino!


    Schön, dass ihr Euch die schon etwas speziellen Beiträge angeschaut habt.
    Und Danke natürlich für Euer Lob zum Vogelbeitrag.
    Der mir übrigens sehr viel Spaß gemacht hat! Mal was anderes.



    Im Wald begegne ich hier ja mittlerweile jährlich den Uhuküken...was heisst Küken...das sind schnell ganz schöne Mordsbrocken :freebsd:


    Uhuküken :eek: - da werde ich schon ein wenig neidisch!


    Liebe Grüße Euch allen, schaun wir mal, was noch so kommt.


    Nobi

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  • Extrem krass ist auch der Rückgang der Schmetterlinge. Heute finde ich, wenn überhaupt ,nur noch die häufigsten Arten und die in geringer Anzahl. Einen Admiral (nein immer noch nicht selten) habe ich aber vor wenigen Tagen- ja jetzt im Januar- im Haus gehabt und rausgelassen- ich fand den im Januar irgendwie fast unheimlich und gehe davon aus, daß der das Rauslassen nicht überlebt hat- aber was sollte ich tun? Im Januar hat ein Admiral nichts in Deutschland zu suchen!!!!!!! Das ist ein Spätsommerfalter, der nicht in Deutschland überwintert. Ein kleiner Fuchs im Winter, der plötzlich blöderweise aus dem Winterschlaf aufwacht- .... kann passieren, aber doch kein Admiral!!!!! Ich hatte nach der Sichtung fast Weltuntergangsfantasien :shy: - wie soll man sonst auf was reagieren, daß nicht sein darf???- was bisher nie vorkam?


    Naja, de Admiral kann schon in D überwintern, wenn es nur wenige starke und nicht zu lange anhaltende Fröste gibt. Die letzte Generation schlüpft bei uns im Spätherbst, was sollen die anderes machen als versuchen zu überwintern? Es gelingt nur selten, das stimmt. Aber die Welt geht davon nicht unter. :)

  • Hallo, Nobi!


    Wenn auch etwas verspätet möchte ich ein Dankeschön für die wunderbaren Bilder aussprechen. :alright:
    Gelesen hatte ich das Thema (und die putzige Schwanzmeisen - Ergänzung) schon vor Tagen, aber irgendwie nichts dazu geschrieben.


    Vögel Beobachten ist bei mir meist eher ein Zufallsprodukt, aber ein sehr Schönes. Manchmal kommt es zu Begegnungen, wenn man längere Zeit in aller Stille vor einem Baumstamm rumgelegen und Pilze beobachtet hat, daß einem beim Hochgucken die Tierwelt ganz nahe gekommen ist. Manchmal auch Vögel. Ich glaube, die beobachten mich auch ab und an, solange ich bewegungsarm und still vor ein paar Pilzen sitze. Aber zum Glück machen die Vögel dann von mir keine Photos.


    Sorum wie hier gezeigt ist es allemal schöner. ;)



    LG, Pablo.

  • Danke, Stefan, für die lobenden Worte!
    Die Bergfinken waren z.T. in kleinen Trupps mit bis zu 10 Vögeln präsent.
    Meist pickten sie unter dem Baum die herabgefallenen Körner auf.
    Leider waren sie sehr scheu, sodass ich nur den einen vor die Linse bekam.


    LG Nobi

    Hier geht es zu meinen Themen.

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