Beiträge von Rada

    Wenn die Sporen einen Ticken schmaler wäre, würde ich auf eine gut präsentierte dreiteilige Gelhülle bestehen :-)
    Eigentlich sieht man die recht gut, wenn man ein klein wenig Tinte unter das Deckgläschen laufen lässt.


    Bei uns wird gekuckt, und nicht geguckt :-)


    Was die Verbreitung angeht kann ich nur meinen Bereich beurteilen. Hier kommt die Art gelegentlich auf dem Dung von Maus, Reh und Kaninchen vor. Gelegentlich bedeutet 11 Funde bisher. Coprophile sind ja völlig unterkartiert und so kleine werden oft nicht beachtet oder ignoriert.

    Starke Bilder Ralf! Wie groß ist das Cleistothecium denn etwa?

    Im Titel ist übrigens ein Buchstabe zu viel;).


    Liebe Grüße,

    Florian

    Hach, ich hatte ein "i" übrig und wusste nicht wohin damit :-) Danke für den Hinweis.
    Die Cleistothecien bei meinen Funden schwanken zwischen 80 und 200 µm. Sollen nach Literatur aber auch bis 400µm groß werden.

    Ich erinnere mich noch allzugut an meine Anfängerzeit, wo mich sowas vor echte Probleme gestellt hat :-)
    Und selbst heute gibt es noch manchmal den "frohen Sekundenschock" wenn man beim ersten Blick denkt, endlich mal wieder etwas besonderes gefunden zu haben. Bis man dann die regulären Sporen entdeckt.
    Ja, warum ist das so? Vielleicht genetisch instabile Arten ? Oder werden wir Zeuge wie sich eine neue Art von der alten abspaltet? Spielt die Evolution Versuch und Irrtum? Ein weites Feld für Spekulationen.

    Ascobolus albidus wurde von der Evolution erschaffen, um Einsteiger in die Dungi-Szene auf die Schippe zu nehmen.
    Das Foto zeigt nix ungewöhnliches, aber genau halbe-halbe in einem Ascus ist auch nicht schlecht :-)


    Das kann ich unterschreiben Nobi. Zudem finde ich bei dubia weitaus öfter auch mißgebildete Sporen mit zwei oder drei Zellen neben vollkommen normalen, als bei anderen Arten. Nicht nur unter Kulturbedingungen.

    Hallo Magellan,
    ich habe diesmal nicht mit abgestimmt, weil ich von einem Foto wusste wer es eingeschickt hat. Ich bin für folgende Meinung bzgl. Deines Fotos also unvoreingenommen.
    Ich finde Dein Foto einfach grottenschlecht. Es ist völlig unnatürlich und zeigt den Pilz, den ich kürzlich auch endlich einmal finden durfte, in völlig verfremdeter Weise. Die Hüte sind völlig überbelichtet und die Aderstruktur kommt fast gar nicht zum Vorschein. Auch das rot ist viel zu stark hervorgehoben. Das Foto erinnert mich mehr an Vanilleeis mit Himbeersoße, denn an einen Pilz. Im Gegensatz dazu zeigen alle anderen Fotos die jeweiligen Pilze wesentlich besser und ich finde keines davon wirklich schlecht.
    Was jedoch das " die Lust verlieren" angeht, so kann ich nachvollziehen wenn die Leute Deinen Kommentar ernst nehmen und dann die Lust an der Teilnahme verlieren. Erspare uns doch für die Zukunft bitte die "abejasierten" Kritiken.
    Das schreibe ich nicht als Mod, sondern als Betrachter des Wettbewerbs.

    Ich muss gestehen nicht registriert zu haben, dass nur ein Teil des Substrates gezeigt wurde. Da fehlt das Zipfelförmige Ende was typisch für Fuchslosung ist, während Gewölle eher stumpf oder rundlich enden. Natürlich hat Nobi Recht und es kann oder wird Fuchslosung sein.

    Deswegen findet man Arten wie Ascobolus brassicae oder Ascozonus woolhopensis meist an Maus- oder Fuchsdung.

    Das überrascht mich jetzt bezl. A. woolhopensis doch. Ich finde ihn fast ausschließlich und häufig auf Kaninchendung. Auf Maus oder Fuchs noch nie, selten auf Reh.
    Diese Copros machen aber auch was sie wollen :-)