Beiträge von nobi

    Ein ganz herzliches Dankeschön fürs verlinken Eurer aktuellen Arbeit, liebe Ditte!:thumbup:

    Glückwunsch zu dieser großartigen Publikation!

    Auch wenn ich mich wohl nicht mehr in diese interessante Gattung einarbeiten werde, habe ich mir den Artikel mit viel Genuss angesehen.

    Demnächst werde ich sicher etwas ausgiebiger darin blättern.


    Liebe Grüße, Nobi

    Na wenn des so is.... Eine Ode auf das Bier:

    Ja, wie bierig geil ist das denn, Werner?!:):thumbup:

    Wunderbares Bierlied von dem Oimara - nie gehört vorher von dem Typen!


    Da hab ich auch noch zwei Songs, passend zum Thema.

    Einmal "Die Kassierer", die an das Schlimmste denken lassen.



    Der Song war vor Jahren Soundtrack eines wunderbaren, inzwischen leider verschollenen Kurzfilmes eines wunderbaren, inzwischen leider verschollenen Filmstudios aus Freiberg.

    So etwas lief einst zum legendären "Filmfest Wilsdruff". Ich hoffe, dass dieses nicht verschollen ist und nach Covid wieder wie Phönix aus der Asche auferstehen wird!


    Naja, und dann hoffe ich doch, dass sie einst in der Hölle Bier verkaufen - was soll denn sonst werden, später einmal?==Gnolm11



    Prost, Nobi

    Hallo Ralph!

    aber bis jetzt gewann ich schon den Eindruck, daß Buschfunkistan regelmäßig die Studienlage checkt.

    Siehe das Beispiel mit den Grünlingen. Ich würde mich zum Beispiel auch trauen, die mal in bescheidenem Maße zu probieren.

    Den Beitrag von "Buschfunkistan" habe ich mir soeben angeschaut und finde ihn sehr gelungen!

    Ich oute mich mal als Grünlings-Konsument, von denen ich mir einmal im Jahr eine kleine Mahlzeit gönne.

    Ein Glas mit einigen in einem Würzöl eingelegten steht zudem zum gelegentlichen Naschen im Kühlschrank.==Pilz27


    Eine kleine Episode dazu, die ich wohl schon irgendwann hier geschrieben habe, sie aber gerade nicht finde.

    In einem Wald voller Grünlinge treffe ich eine sehr betagte Dame (Mitte bis Ende 80 würde ich sagen), die fleißig am Abschneiden ist und bereits einen recht vollen Korb mit ebendiesen Pilzen in der Hand hält. Ich weise sie auf die mögliche Vergiftungsgefahr hin, worauf sie sinngemäß antwortet (Achtung: Mundart)

    "Ach, wissen se, junger Mann (junger Mann:D), ich ess die schon mei ganzes Lähm und ich leb immer noch. Soll ich damit auf meine alten Tage offhörn?"

    Ein überzeugendes Argument, wie ich finde!


    Den Beitrag über die "Spitzkegeligen" fand ich übrigens auch ganz gut.

    Das ist ja ein sensibles Thema!

    Jedenfalls ist der Trip sehr anschaulich beschrieben (ich weiß, wovon ich rede;)) und auf die Gefahren wird deutlich hingewiesen.


    LG, Nobi

    Hallo Grüni,

    Hallo Nobi,

    ihr Dungi-Fungis erstaunt mich immer wieder: Die Männchen und Weibchen kacken verschieden?!?

    naja, zumindest kann man da teilweise beim Schalenwild, speziell bei den Cerviden (Geweihträger), geschlechtsspezifische Unterschiede erkennen.

    So ist bei den Kötteln männlicher Tiere eine Seite oft auffällig eingedellt, was bei den weiblichen Tieren nicht bzw. nicht so deutlich vorkommt.


    Die "kleinen Kagi-Pilze - lilaaaaaa!" könnten ganz junge Lila Risspilze (Inocybe geophylla var. violacea) sein.


    LG, Nobi

    Ja, die Jury ist nicht zu beneiden.

    Allein möchte ich das auch nicht verantworten.

    Glücklicherweise sind wir ja mehrere Juroren und seit Jahren ein eingespieltes Team!:)

    Somit sind die Ergebnisse auch immer recht objektiv, auch wenn mancher das manchmal anders sieht.


    LG, Nobi

    Ich finde Bild 2 ist am allerbesten!

    Das geht natürlich gar nicht, Wastl!

    Gern kannst Du Dich nach der Auswertung zu den Bildern äußern, aber bitte nie davor! Wie Mr. Fotowettbewerb Jan-Arne bereits schrieb.


    LG, Nobi

    Ist es vielleicht sogar der Butterrübling?

    Ziemlich sicher sogar, Peter.

    Und zwar die graue Varietät, der Horngraue Rübling (Rhodocollybia butyracea var. aserma).


    LG, Nobi

    Hallo,

    wie Romana schon schrieb sind das ziemlich sicher "Rauchblättrige".

    Im Zweifelsfall solltest Du eine Geschmacksprobe machen. Am besten ein kleines Hutstück kauen und danach sofort wieder ausspucken.

    Der "Grünblättrige" ist gallebitter, während der "Rauchblättrige" mild schmeckt.


    LG, Nobi

    Hallo Oliver,

    ich mache es wie Romana.

    Ein Tropfen BWB pur auf den Objektträger, da hinein die Probe. Das hat bisher immer geklappt.

    Vorher sollte allerdings unbedingt in Wasser mikroskopiert und vermessen werden, da das BWB lethal wirkt und die Sporen schrumpfen und teilweise kollabieren.


    LG, Nobi

    Nun hat es mit den Bildern geklappt, Roni!:)

    An Arnium apiculatum gibt es keine Zweifel.

    Ich selbst kenne die Art zwar nicht, habe aber soeben mit dem Aufsatz von Shearer et al, Mycotaxon 11.1, 1980 verglichen.

    Falls jemand daran interessiert ist, füge ich den hier mal an.


    Arnium apiculatum_Shearer et al, Mycotaxon 11.1, 1980.pdf

    A. septosporum geht mir noch ab und steht auf meiner Fund-Wunschliste ziemlich oben.....

    Diese Art scheint nicht selten zu sein. Ich finde sie hin und wieder. Stets an altem Pferdedung.


    LG, Nobi

    Hallo Sebastian,

    ein weiterer toller Beitrag, bei dem ein wenig ganz viel Fernweh aufkommt.:thumbup:

    Lecinellum lepidum cf. - der Steineichen-Rauhfuss (danke Pablo)

    Ich vermute hier auch ganz stark den Steineichen-Rauhfuß.

    Wir hatten den 2014 in Istrien beim Kurs mit Andreas Gminder. Hier ein Vergleichsfoto.


    Bei diesem denke ich auch ohne Zonierung an 09 Lactarius quietus - den Eichenmilchling (vielleicht täusche ich mich aber auch): Lactarius atlanticus - der atlantische Milchling

    L. atlanticus sollte passen! Auch den hatten wir bei oben genanntem Kurs.


    P.S. ... wer hat schon einmal den "Westlichen Erdbeerbaum" gesehen ...

    2017 in Ligurien.

    Ich hatte das Glück, in einem Erdbeerbaum-Bestand sogar den Erdbeerfalter zu entdecken.

    Siehe die Bilder 35-37 meines damaligen Beitrages.


    LG, Nobi

    Hallo Björn,

    eine beeindruckende Aufnahme vom Ascobolus immersus mal wieder!:thumbup:

    Ein paar kurze Anmerkungen zu den anderen Arten.

    2. Eine Podospora mit einem Büschel Stacheln am Hals. Die Asci sind 4-sporig, die Sporen messen (34-41) µm x (21.5-24) µm, womit ich dann mit Lundqvist bei Podospora pauciseta/anserina agg. lande.

    Auch wenn Podospora pauciseta der ältere Name ist, sollte der Name Podospora anserina (Ces. ex Rabenh.) Niessl verwendet werden.

    Das wird inzwischen auch von Lundqvist akzeptiert (Yei-Zeng Wang, The genus Podospora in Taiwan, 2000).

    Einen Artenkomplex sehe ich da übrigens nicht sondern eine eindeutig definierte Species, auch wenn Boucher, Nguyen & Silar 2020 aus dieser Art einen Komplex mit 7 Species zauberten, die sich wohl nur durch minimale genetische Abweichungen unterscheiden! Völlig unlogisch wird es dann für mich, dass 2019 X. Wei Wang & Houbraken die Art zu Triangularia stellen (Triangularia pauciseta (Ces.) X. Wei Wang & Houbraken). Leider wird die Art unter diesem Namen aktuell im IndexFungorum geführt!:(

    3. Eine Sporormiella: Asci mit kurzem Stiel, Sporen von (37-39) µm x (6-7) µm mit Keimspalte, die überwiegend parallel ist, aber auch einen kleinen Knick in der Mitte hat. So richtig paßt da keine Art... ist das vielleicht Sporormiella minima mit zu lang geratenen Sporen?

    Ich sehe das auch so. Für Sporormiella minima sprechen zudem die Kurzstieligkeit und Form der Asci und der Fakt, dass die Sporen reif in jeweils zwei Zellen zerfallen.

    In dem überreifen Stadium ist es auch normal, dass die Sporen länger scheinen, da die Zellen bereits beginnen, auseinander zu driften.

    4. Noch eine Podospora. Keine auffälligen Haare o.ä. an den Perithecien vorhanden. Sporen 30-36 µm x 19-21 µm, Pedicel 30 µm x 7 µm. Oben an der Spore sitzen 4 Caudae, unten am Pedicel gibt es auch Caudae, wobei ich aber nicht erkennen konnte, ob es eine oder mehrere sind. Mit den Daten schickt mich Lundqvist dann zu Podospora communis.

    Dahin hätte ich Dich auch geschickt!;)


    LG, Nobi

    Hallo Romana,

    nach den letzten Bildern und den Haarmaßen gibt es keine Zweifel an Scutellinia nigrohirtula.

    Ganz typisch sind die kurzen, nicht oder nur einfach verzweigt wurzelnden Haare.

    Ich habe zusätzlich noch mit der aktuellen Monografie von Henk Huijser (Het geslacht Wimperzwam, 2020) abgeglichen.

    Die dort zu findende ausführliche Beschreibung (4 Seiten!) samt Fotos und Zeichnungen stimmt perfekt mit dem angefragten Pilz überein.

    zum schlüsseln benutze ich den Schlüssel

    Der Schlüssel ist ist wohl der Beste, den es zur Zeit für diese Gattung gibt.

    Benat Jeannerot ist ein ausgewiesener Gattungsspezialist, der auch einige ausgezeichnete Artikel zu Scutellinia publiziert hat!

    ich habs gerade mit diesem sehr anschaulichen Bestimmungstool von M. Greaves versucht

    Kannte ich auch noch nicht. Macht einen sehr soliden Eindruck. Danke für den Hinweis, Christian.


    LG, Nobi


    PS. Nachdem ich nun das Buch von Henk erwähnt habe, füge ich zum Vergleichen noch die beiden Tafeln der Art an.


    Scutellinia nigrohirtula (Tafeln, Huijser 2020).pdf

    Hat von euch jemand eine Idee, welcher Pilz das sein könnte?

    Scutellinia passt schon, Romana.

    Dafür sprechen u.a. der "geschäumte" Sporeninhalt und auch die Paraphysen. Sowie die feine Behaarung.

    Es gibt auch an Holz kurzhaarige Arten dieser Gattung.

    Ein gutes Foto der Sporen in BWB wäre für die Bestimmung wichtig.

    Ebenso Fotos und Größe der Seten.


    LG, Nobi

    Die schwarze Kugel habe ich auf dem Dung liegend aufgelesen

    Gut, dann könnte es durchaus auch ein winziges Cleistothecium sein, Hans!

    Die Sporen würden z.B. zu Pseudeurotium ovale passen, eine Art, die ich selbst mit bräunlichen Sporen von 3,5-5 x 2-3 µm kenne.

    Wirklich bestimmen lässt sich das leider nur anhand der Sporen nicht.


    LG, Nobi

    Hallo Björn,


    endlich zeigst Du mal wieder "richtige" Pilze!:D


    Schönes Portrait von Coprotus sexdecimsporus, der eigentlich in keinem MTB fehlen dürfte.

    Den ebenfalls 16-sporigen C. duplus halte ich für einen unreifen sexdecimsporus, bis man mich vom Gegenteil überzeugt.

    Wie oft schon schien ich ihn zu haben - und ein paar Tage später war es doch "nur" sexdecimsporus.:(

    Die anderen vielsporigen Arten der Gattung sind da schon deutlich seltener (C. niveus, 64-sporig) bis noch seltener (C. winteri, 256-sporig).

    Und nochmals seltener (C. albidus, 32-sporig, den wohl in D nur P. Püwert kennt!;)).

    Siehe auch bei Pilze-Deutschland.de.


    Irgendwie fehlt bei den bisher beschriebenen Arten einer mit 128 Sporen.

    Den hatte ich vor Jahren an Schafdung, allerdings war das Material nicht ausreichend für eine Neubeschreibung.

    Es gibt ihn also, was irgendwie nur logisch ist.


    Also halte weiter die Augen auf - es gibt noch viel zu entdecken!


    Auch das Portrait von Thecotheus holmskjoldii ist äußerst gelungen!

    Ein "Klassiker" an Schafdung.


    LG, Nobi