Beiträge von nobi

    Lieber Hans,

    danke für dieses Rätsel, das natürlich nur was für Spezialisten war.

    Immerhin haben sich vier daran versucht, drei davon sogar mit Erfolg!==Gnolm20

    Zuerst war ich etwas enttäuscht, weil ich mir von den violetten Frk. eine weitere andere Art versprochen hatte.

    Enttäuscht? Bei diesem tollen Pilz?==Gnolm5

    Welche andere Art hattest Du denn erhofft?

    Hat jemand, der die Art kennt, schon mal diese Farben angetroffen?

    So deutlich zweifarbig nicht.

    Allerdings war der "Stiel" schon etwas trüber gefärbt als die "Scheibe" beim Fund von Peter und mir.

    Übrigens waren die kopfigen Paraphysen unseres Fundes bis 12 µm breit. Das sollte bei Deinem "PdW" ähnlich sein.


    Liebe Grüße, in Vorfreude auf ein weiteres Rätsel

    Nobi

    Bevor das APR 2018 Geschichte sein wird, möchte ich noch gern ein paar Gedanken von der Tribüne hier lassen.


    Es war, wie all die Jahre zuvor, wieder ein Riesenspaß.:)

    Auch wenn ich nicht regelmäßig reinschauen konnte, habe ich mich prächtig amüsiert.^^


    Die kleinen Staubfellchen waren aktiv wie selten zuvor!

    Ein Riesenkompliment an Dich, Gnuppie, für die optische Umsetzung dieser einmaligen Gnolmologie!==Gnolm8

    Und natürlich an Dich, lieber Gningo für Deine sensationelle Moderation des APR.:thumbup:

    Ohne Euch wäre das Rätsel....................................eben ein Rätsel. Ihr macht etwas ganz Besonderes und Einmaliges daraus.


    @Gnorbert.

    Wahnsinn, wie Du aus meist relativ häufigen und einfach zu bestimmenden Pilzen schwierigste Rätsel gemacht hast!==Pilz22

    Obwohl ich die meisten der angefragten Pilze gut kannte, hätte ich oft daneben gelegen.

    Toll auch, wie Du die Rätsel gestaltet und belebt hast. Und stets präsent warst!

    Klasse und danke für alles, lieber Lokführer!


    @Gnaan.

    Glückwunsch zum obersten Podestplatz!

    285 Punkte - eine schier unmenschliche Leistung.

    Da braucht es wahrlich Hexenkräfte! Oder hat da Gnamme18 schon mitgeholfen?==Gnolm7


    @Gnengelchen.

    Die von Dir gestalteten Urkunden sind ein echter Hingucker!:thumbup:

    Super gemacht!

    Schon dafür lohnt es sich zu kämpfen! Vielleicht hole ich mir beim nächsten APR auch mal wieder eine...


    @alle Teilnehmer.

    Mit 29 Mitspielern hat dieses einmalige Rätsel auch in diesem Jahr wieder 29 Gewinner!

    Glückwunsch an alle, die hier mitgemacht und es mit Ideen, Humor und viel Fantasie gestaltet haben.

    Mit alle meine ich natürlich auch die uns liebgewordenen Gnolmis und den Unki!


    Voller Vorfreude auf das nächste APR.


    Gnobi

    Wer den schon mal unterm Scharfen Glas hatte, ist natürlich im Vorteil bei dieser Rätselei.

    Nicht wahr, Ralf;)

    Die kopfigen Paraphysen kenne ich von keiner weiteren Art der Gattung.

    Also, ich bin da bei Ralf und A.r.


    LG, Nobi

    Deine gute Nase für Dung wird hiermit bestätigt.

    ==12!

    Da scheine ich mit einer meiner Vermutungen ja ganz gut zu liegen!

    Offensichtlich habe ich das Pilzchen ja sogar schon selbst gefunden.

    Also halte ich mich mit meinem Vorschlag zurück, um den anderen noch eine Chance zu geben.


    Auf die Mikros freue ich mich schon, kann mir gut vorstellen, wie sie aussehen.==18


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Manfred,


    das ist ziemlich sicher Ascobolus sacchariferus.

    Ist nach meinen Beobachtungen der mit Abstand häufigste Ascobolus an Rehdung.

    Sporengröße, ~form und ~ornamentation passen sehr gut.

    Reif darf der gern nach schmutzigweiß bis gräulich verfärben, der violette Hauch kommt sicher von den reifen Sporen.


    Zu Ascobolus roseopurpurascens habe ich im Thread von Hans erst kürzlich etwas geschrieben.

    Außerdem verweise ich da auf mehrere z.T. kontroverse Diskussionen zum Thema. Siehe dortigen Link.

    Da gibt es sicher noch Klärungsbedarf.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Harter Brocken, Hans!


    Eine wirkliche Idee habe ich nicht, nur ein paar vage Vermutungen.

    Das Substrat ist nicht zufällig Mäusedung?


    LG, Nobi

    Fein!


    Vielen Dank an alle, die hier mitmachen!:thumbup:

    Zappa, Kalle Theodor, Haindling!!!

    Wenn das keine Vielfalt ist.:D


    Der Haindling erinnert mich stark an die großartigen Attwenger aus ihrer Frühphase.

    Deren Album "Most" habe ich Anfang der 90er hoch und runter gehört.


    Nun mal etwas Klassik.

    Ich durfte gestern u.a. Robert Schumanns geniales Klavierkonzert a-Moll op. 54 in der Semperoper hören.

    Mit der chinesischen Ausnahmepianistin Yuja Wang. Das gibt es jetzt leider nicht.

    Dafür gibt es eine Zugabe, wo sie zu Mozarts "Türkischem Marsch" improvisiert und diesen leicht verjazzt.

    Hier könnt Ihr Euch mal ein Bild machen, live war das sogar noch besser!


    Viel Spaß and play it loud!

    Das ist in der Tat ein gewaltiger Pilz, Dee!:thumbup:

    Zunderschwämme bilden vor allem in naturbelassenen Wälder oft riesige Fruchtkörper.

    Ich sehe sowas gelegentlich im Fichtelgebirge, Harz, Elbsandsteingebirge und stehe jedesmal voller Ehrfurcht vor diesen Wundern der Natur.


    Und danke für den interessanten Literaturhinweis, Thomas.:)

    Ich habe mir das gerade mal runtergeladen und gelesen. Feine Sache!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Für H. uncipila sehen mir die Aussenseiten zu glatt aus, auch die langgestreckten Asci und die starke IKI Reaktion passen womöglich nicht.

    Ich denke hier eher an

    Bisporella sulfurina = syn. B. claroflava = syn. B. discedens

    bei dem gelben Becherchen bin ich bei Felli und halte das auch für Calycina claroflava (= Bisporella sulfurina) (ja, der hat einige Namen).

    Nobi, Hamatocanthoscypha uncipila ist auf Fichtenzapfen beschränkt, eine optisch nahezu identische Hamatocanthoscypha auf Holz wäre H. straminella.

    Ich seh grad, in meinem Thema könnt ich mal aktuellere Bilder einstellen.

    Edit: Habe gerade noch den Hamatocanthoscypha-Thread um aktuelle Bilder ergänzt.

    Vermutlich habt Ihr Recht, Ihr beiden!

    Von soviel Kompetenz lasse ich mich gern eines besseren belehren.:)

    Wenn ich auch offensichtlich daneben lag, habe ich wenigstens eine kleine Diskussion angekurbelt.

    Und Dich, lieber Matthias, zur optischen Ergänzung Deines Hamatocanthoscypha-Threads bewegt!;)


    LG, Nobi

    Sind die netzigen rosa farbenen Sporen denn auch schon mal irgendwo erwähnt?

    Nun, Doveri erwähnt zumindest ein "incomplete reticulum", lieber Hans!

    Sicher kann das auch einmal komplett sein.


    Ich halte die Sporen von Ascobolus albidus für extrem variabel.

    In meinen Unterlagen habe ich soeben Notizen gefunden, wo ich in einem Ascus 6 "normale" Sporen sowie je eine retikulate und eine isoliert warzige erwähne, und diese entsprechen skizziert habe. In einem anderen Ascus dieser Aufsammlung fand ich 4 retikulate und 4 warzige Sporen!

    Auf Deinen schönen Mikrofotos sieht man diese retikulaten Sporen übrigens auch stets neben normal ornamentierten.

    Doch was ist bei Ascobolus albidus schon normal? ==2


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Hans,


    das sind ganz typische Ascobolus albidus, die Du uns zeigst.

    U.a. führen der tonnenförmige Habitus und die unregelmäßig ornamentierten Sporen eindeutig zu dieser Art.


    Ascobolus roseopurpurascens, von dessen Existenz ich übrigens nicht überzeugt bin, hätte deutlich ausgebreitete Apothecien (flach becherförmig), gleichmäßig ornamentierte Sporen (+/- parallele Längsrillen mit wenigen Querverbindungen) und ein interzelluläres violettes Pigment, wodurch auch unreife Fruchtkörper bereits rosaviolett (Name!) aussehen sollten.


    Wir haben den Artenkomplex albidus - roseopurpurascens - sacchariferus oft und meist kontrovers im Forum diskutiert.

    Ohne ein wirklich befriedigendes Ergebnis.

    Dafür müsste man zwingend Originalbelege studieren. Nach Rehms Beschreibung (1896, nachzulesen bei Doveri) scheint roseopurpurascens identisch mit sacchariferus.

    Aber wie gesagt, ohne Studium der historischen Belege ist das lediglich eine Vermutung.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schöner Beitrag mal wieder, Björn.:thumbup:

    Für die 15 wollte ich Dir gerade Cyathicula cyathoidea vorschlagen, doch inzwischen hast Du die Art ja selbst erkannt.:)

    Bei der Holwaya bzw. ihrer Nebenfruchtform, weil die Hauptfruchtform leider nicht zu finden war, ist noch erwähnenswert, dass sie nicht auf Tilia wuchs.

    Ich tippe auf Populus. Das kann die nämlich, neben einer Vielzahl weiterer Substrate, auch hin und wieder mal, wie ich jetzt lesen und lernen durfte.

    Auch ich hatte meine Zweifel, als ich kürzlich die NFF der Holwaya fand.

    Weil eben nicht Tilia sondern Sorbus das Substrat war.

    Hier kürzlich von mir auf den Bildern 27-29 vorgestellt.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Vielen Dank Euch allen fürs mitgehen, die lieben Worte und die vielen "likes".<3

    Die beiden letzten Drüslinge erscheinen mir aber ganz schön "stoppelig" an der Außenseite für Exidia nigricans. :gzwinkern:

    Ich denke, beim Stoppeligen hast du die Beschriftung versäumt.

    Oh, da war ich einfach schlampig und habe in der Euphorie der schönen Funde nicht bemerkt, dass es zwei Arten sind.

    Für die dezente Aufklärung danke ich euch beiden sehr.:thumbup:

    Doch leider begann es heute auch hier zu schneien. Schade eigentlich :gheulen:

    Hier auch. 20-30 cm Neuschnee binnen 24 Stunden!

    Von den kleinen Schönheiten ist im Moment nichts mehr zu sehen.

    So schaute es vor wenigen Stunden von unserem Balkon aus.



    Liebe Grüße vom Nobi

    Hatte ich euch vor kurzem noch vom versöhnlichen Jahresausklang 2018 berichtet, möchte ich euch nun teilhaben lassen an meinem pilzlichen Start ins Jahr 2019.


    Nachdem ein kurzer Wintereinbruch bald von trübem regnerischen Wetter abgelöst wurde, also optimalem Pilzwetter,

    zog es mich während der letzten Tage wieder in meinen Hauswald.

    Wie bei meiner Jahresabschlussrunde war es auch dieses Mal Totholz, an dem ich suchte und mit schönen Funden belohnt wurde.


    Gleich zu Beginn kamen mir mehrere dank einiger Schneekrümel weißbepuderte Schmetterlinge entgegen geflattert.

    Schmetterlingstramete (Trametes versicolor).


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    Kurz darauf strahlte mich ein junger Striegeliger Schichtpilz (Stereum hirsutum) regelrecht an.


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    Optimale Bedingungen herrschen zur Zeit für die Judasohren (Auricularia auricula-judae).

    So jung und frisch habe ich sie selten gefunden!


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    Genug zum Trocknen war es allemal. Reserve für Reispfannen und asiatische Suppenexperimente.==Pilz27


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    Das feuchte Wetter lässt auch diverse andere Gallertpilze zu voller Schönheit reifen, wie hier den Warzigen Drüsling (Exidia nigricans).


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    Oder den Stoppeligen Drüsling (Exidia glandulosa). Schön an der auffällig körnig-warzigen Außenseite zu erkennen.

    Danke Pablo und Ingo für die dezenten Hinweise ==3


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    Die nächsten Pilze leuchteten mir aus der Laubstreu entgegen und ließen mich im ersten Moment an Pfifferlinge denken.

    Nachdem ich ein paar Blätter zur Seite gelegt hatte, sah ich, dass es sich um kleine Gruppen von Orangeseitlingen (Phyllotopsis nidulans) handelt.

    Und damit möchte ich wieder etwas Farbe in den Beitrag bringen.


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    Auch dieses Mal konnte ich einige Rindenhelmlinge entdecken, wenn auch nur recht vereinzelt.

    Graublauer Rindenhelmling (Mycena pseudocorticola).


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    Einen Erstfund stellte für mich der nächste, blass graubräunliche Helmling dar, der durch seine bogenförmig herablaufenden Lamellen auffiel.

    Die mikroskopie brachte dann Gewissheit: Bogenblättriger Helmling (Mycena speirea).


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    Als nächstes möchte ich etwas nicht pilzliches zeigen, was wie ein winziger Lampion zwischen den Helmlingen am Moos angeheftet war.

    Es handelt sich um den Kokon des Spinnenfressers (Ero furcata).


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    An einigen abgefallenen Lärchenästen wuchsen zu Hunderten die sehr häufigen Lärchen-Haarbecherchen (Lachnellula occidentalis).

    Es gibt mehrere Arten, die nur mikroskopisch sicher getrennt werden gönnen.


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    Ein interessanter Pilz ist der ebenfalls recht häufige Birkenporlings-Kissenpustelpilz (Hypocrea fungicola), der, wie sein deutscher Name schon sagt,

    auf der Fruchtschicht von alten, z.T. bereits faulenden Birkenporlingen wächst.

    Die Perithecien entwickeln sich zu mehreren in kleinen kissenförmigen Stromata und fallen lediglich durch ihre grünlichen Hälse auf.


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    Abschließend möchte ich euch noch zwei weitere Erstfunde vorstellen.

    Den Anfang soll eine Nebenfruchtform machen, die doch recht auffällig ist.

    Es handelt sich um Crinula caliciiformis, die Konidienform des Konidien-Schwarzbechers (Holwaya mucida).

    Die Becherlinge konnte ich noch nicht feststellen, nach denen werde ich demnächst nochmal schauen.


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    Den letzten Pilz halte ich für den interessantesten und zugleich kleinsten des Beitrages.

    An im Vorjahr geschnittenen am Wegrand liegenden Ahornästen fielen mir zunächst rötliche Punkte auf,

    die ich aus der Ferne zunächst für einen gewöhnlichen Pustelpilz (Nectria spec.) hielt.

    Ohne Matthias' Beitrag zum Nectria cinnabarina-Komplex hätte ich mir die Hölzchen womöglich gar nicht angeschaut.==21


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    Aus etwas größerer Nähe betrachtet ist zu erkennen, dass jedes dieser scheinbaren Pünktchen aus einer Gruppe winzigster oranger Perithecien besteht,

    die von einem weißfilzigen Stroma umgeben sind.


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    Und noch etwas können wir an und im Umfeld der Zwerge (FK ca. 0,25 mm) erkennen, nämlich riesige schwarze Fremdsporen.


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    Und damit kommen wir zur Lebensweise und damit zum Namen dieser kleinen Schönheit.

    Es handelt sich um ein an den Sporen des Großsporigen Ahorn-Kugelpilzes (Massaria inquinans, daher die großen Sporen) parasitierendes Pilzchen,

    das in Grüppchen von meist 5-15 Fruchtkörpern an den Ostiolen der Massaria sitzt.




    Früher noch zu Nectria gestellt, hört es aktuell auf den Namen Parasitischer Pustelpilz (Flammocladiella decora).

    Dessen Sporen sind dreifach septiert, vieltropfig und hyalin.


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    Zwei großartige und sehr ausführliche Artikel zu dieser Species könnte ich bei Interesse im privaten Bereich (Konversation oder E-Mail) verschicken

    (Beenken_Nectria decora…auf Massaria inquinans, MycBav 2,1997 sowie Lechat & Fournier_ Flammocladiella decora, Ascomycete.org 10.1, 2018).


    Mit dem Start ins neue Jahr bin ich mehr als zufrieden.

    Sowohl im privaten als auch im mykologischen Bereich.==9

    Gern darf es so weitergehen!


    Vielen Dank für eure Begleitung und wie immer liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Sebastian,


    was Du uns zeigst ist der Krause Adernzähling (Plicatura crispa).

    Ein in den letzten Jahren extrem häufig gewordener Pilz.

    Im Gegensatz zu den Stummelfüßchen bildet der keine Lamellen aus, sondern hat ein +/- faltiges Hymenium.


    Stummelfüßchen müsste man übrigens mikroskopieren, um die Arten sicher zu trennen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Sehr schön, liebe Tuppie!==Pilz25

    Da geht man doch trotz Schmuddelwetters gern mit!

    Bei den BiPos (9), lohnt es sich, wenn sie alt sind, auch einmal unters "Röckchen" zu schauen.

    Da gibt es einen interessanten Schmarotzer. Kommt in meinem nächsten Thread.

    Die 18 dürfte klar sein. Da sehe ich wie mein Namensvetter den "Fuchs".


    Liebe Grüße vom Nobi

    Sehr schön, Norbert!


    Ja, ich sehe schon, das Altholz hat uns im Neuen Jahr ganz schön im Griff!;)

    Von mir kommt demnächst auch noch was zum Thema.


    Gifthäublinge fand ich übrigens gestern auch, mit speckigen bis 6 cm großen Hüten waren das auf den ersten Blick Stockschwämmchen.

    Also sollte man doch immer den zweiten Blick nachfolgen lassen. Besser (und gesünder) ist's.


    Liebe Grüße vom Nobi

    LOIDE!!!!!

    Wir sind im APR und nicht in der Sitzung der mykologischen Kommission für Taxonomie!

    Reicht hier nicht einfach "Laccaria laccata"? Oder "Hebeloma crustuliniforme"...Und wer mag, kann ja "s.l." dazuschreiben.

    Sehr schön gesagt, Grüni!:thumbup:

    Ich hatte mich ja kürzlich auch schon mal in diese Richtung geäußert.

    Das ist schließlich das schönste Pilzratespiel, was es gibt!

    Und die Betonung sollte auf Spiel liegen!


    Wissenschaftlich können wir in diesem Forum gern diskutieren - aber doch nicht im APR!


    Dies ist ein einmaliger und wunderbarer Spaß, den wir uns allen taxonomischen Wirrungen zum Trotz nicht nehmen lassen.

    Ob als Teilnehmer oder Tribünengast.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Heute konnte ich die nächste Art entdecken.

    Pyknidien mit Strukturen am Hals:

    Schöne Dokumentation, Manfred!


    Pyknidien sind das allerdings nicht, sondern Perithecien.

    Erstere würden keine Asci ausbilden und lediglich asexuelle Sporen hervorbringen.


    Die Strukturen am Hals sind haarähnliche Gebilde, die oft auch blattähnlich zusammenkleben,

    weswegen ich denen mit Peter einst den Namen Squamufolien verpasst habe. Was zu deutsch soviel wie Schuppenblätter bedeutet.

    Je nach Art können die extrem auffällig (z.B. Sch. aloides) oder stark reduziert (z.B. Sch. squamulosum) vorkommen.

    Ist ein charakteristisches Merkmal der Gattung.

    Zur Häufigkeit.

    Nach einer nicht mehr ganz aktuellen Liste meiner sächsischen Dungpilzfunde war Schizothezium tetrasporum vor einiger Zeit mit 98 Funden von 515 untersuchten Dungproben die fünfthäufigste Art an Dung. Da wird sich nicht viel geändert haben bis heute.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Aus gewissen Gründen war das mein Lieblingsrätsel. Ist aber ganz klar nicht I. lilacina sondern I. geophylla var. vilacea. ==Gnolm7==Gnolm3 I. lilacina hätte einen gelben Buckel; nur mal so als Klarstellung. Ich bin Meister Gnorbert sehr dankbar, dass er einen Tintling und eine Inocybe ins APR eingebaut hat. Die letzten beiden Jahre haben mir Anna und Meistern Gnorbert nicht den Gefallen getan. <3==Gnolm7==Gnolm3==Gnolm10

    "Ganz klar!?"

    Geht das wirklich makroskopisch?

    Im übrigen, lieber Stefan, ist dieses unglaubliche Rätsel ein wunderbares Spiel und ein einmaliger Spaß!

    Die Betonung liegt auf Spiel und Spaß.

    Da sollte man auch mal locker über eine scheinbare Fehlbestimmung hinwegsehen können!==Gnolm1

    Stolz und zufrieden...==Gnolm13

    ...kannst Du sein mit fantastischen 236 Punkten, lieber Hans!

    Zu cool, um vergessen zu werden!

    Oder wie unsere liebste Lucinda singt: 2 Kool 2 Be 4-gotten!

    Da lag sie leider 12 Points daneben!:D



    Liebe Grüße von der Tribüne.


    Nobi

    Vielen Dank für diesen großartigen Beitrag an dem ich viel Freude hatte.

    Freut mich, Karl, dass es Dir gefallen hat.

    Ich mag ja die kleinen Kerle ganz gern.


    Leider hat der "böse" Winter viele der gezeigten Schönheiten zerstört.

    So sah es heute aus.



    Der letzte seiner Art.



    Für die "Samtis" ist das Winterwetter natürlich kein Problem.




    Der "Rotrandige", zugeschneit.



    Und hier nochmals das Kugelsporige Stummelfüßchen, dieses Mal mit Eiskristallen.



    LG, Nobi

    Tolle Preise!


    Da möchte man doch gleich aus der Jury austreten, um wieder am Wettbewerb teilnehmen zu können!==3

    Keine Angst, war nur 'n Spaß!==11

    Bis ganz nach oben würde es sowieso nicht reichen.

    Da spiele ich doch gern weiter Schicksal.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schizothecium passt, Manfred!:thumbup:

    Die Gattung ist anhand der Squamufolien (Haarbüschel) und der früh septierten Sporen gut zu erkennen.

    Sporengröße und uniseriate Asci führen zu Schizothecium vesticola.


    Der "Querstrich" ist keine Keimspalte, sondern resultiert aus einem Aufplatzen der Spore unter Druck (z.B. Deckgläschen).


    Liebe Grüße vom Nobi

    Lieber Manfred,

    danke für die interessante Anfrage (zumindest für mich von Interesse) ;)

    Hiermit taufe ich den Pilz feierlich auf den Namen Iodophanus carneus.

    Korrekt!:thumbup:

    Ist der häufig?

    Ja. In Sachsen gehört er zu den TopTen der operculaten Ascos an Dung.

    Mir fehlt bei den Coprophilen der Überblick.

    Wenn Du ernsthaft interessiert bist, kann man das schnell ändern.

    Eine SD-Karte mit spezieller Literatur ist schnell verschickt.

    Dazu brauche ich natürlich Deine Adresse.


    LG, Nobi