Beiträge von nobi

    Hallo,


    wie Stefan bereits schrieb, ist das Substrat ein gutes Indiz für die jeweilige Art. Ebenso die Perithecienmündungen.

    Eine schöne Gegenüberstellung der Diatrype-Arten findest Du in diesem Aufsatz.

    Damit sollte eine Bestimmung machbar sein.


    LG, Nobi

    Etwas Folkrock gefällig?

    Da mache ich mit. Pentangle: "Hunting Song":

    Schön, dass ihr an eine nahezu vergessene Form der Folkmusik erinnert, die Ende der 1960er bis Mitte der 1970er ihre Blüte erlebte. :thumbup:

    Die beiden vorgestellten Bands gehören auch zu meinen Top10 des Folkrock, einer Musikrichtung mit viel Tradition, voller Harmonien und einem enormen Melodienreichtum.

    Nicht zu vergessen mit einer oft ungeheueren Virtuosität.


    Ich möchte gern drei weitere Bands dieser Szene vorstellen.


    Da sind z.B. die Trees, die als eine Art "Heiliger Gral" des British Folkrock gelten.


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    Eine weitere Lieblingsband sind Dando Shaft, deren Song "End Of The Game" einfach nur swingt, dass es eine Freude ist.


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    Als Klassiker des Genres gelten auch die Spriguns, von denen ich eines meiner vielen Lieblingslieder ausgewählt habe.

    Welch Finale nach dem zarten Beginn!


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    Auch wenn das sicher nichts für die harte Rockfraktion ist, ist das für mich auch nach einem halben Jahrhundert immer noch höchster Genuss!

    Nehmt euch die Zeit und lasst die Melodien in eure <3<3<3 fließen!


    Nobi

    Hallo Cyrill,

    willkommen erst einmal in unserer kleinen, aber feinen Dungpilz-Ecke!

    Schön, dass Du hierhergefunden hast! :)


    Aufgrund der hyalinen elliptischen Sporen und der ungebuckelten Sporenkapsel kommen beim Pilobolus nur zwei Arten infrage.

    Pilobolus crystallinus oder Pilobolus roridus. Man unterscheidet sie in erster Linie durch die Sporengröße.

    Ich vermute bei Deinem Fund den kleinsporigen Pilobolus roridus.


    Bei dem Becherchen handelt es sich sehr wahrscheinlich um Ascozonus woolhopensis, eine typische Winterart.

    Gut zu erkennen ist die feine Randbehaarung der Apothecien. Zudem sieht man auf dem Mikrobild den subapikalen Ring der Asci.

    Auch die Sporenform würde passen.

    Natürlich müssten beide Arten noch mikroskopisch abgesichert werden (Sporenmaße!).


    Liebe Grüße in die Schweiz


    Nobi

    Glückwunsch zu dieser besonderen Art, Karl! :thumbup:

    Bei meiner größten Poronia konnte ich 272 Perithecien zählen. Auch das war schon beeindruckend.


    LG, Nobi

    Mangels Alternativen würde ich die Bilder bei mir mit einem großen "cf" unter dem Arbeitsnamen Cercophora sordarioides ablegen und hoffen, die Art nochmal mit intakten Asci wiederzufinden.

    Ein Wiederfund wäre prima, Florian. Vielleicht könnte man die Species dann auch sicher benennen.

    Übrigens fand ich auf der gleichen Aufsammlung auch Pleophragmia ontariensis wieder

    Super! Dann ist die Art sicher in der Heide heimisch und es sind noch weitere Funde zu erwarten.


    LG, Nobi

    Hallo Florian,


    anhand Deiner Bilder und Beschreibung traue ich mir hier keine Aussage zu.

    Ohne die Asci gesehen zu haben ist es sowieso schwierig, da Merkmale wie Apikalapperat oder subapikales Kügelchen nicht beurteilt werden können.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es keine der drei von Dir genannten Arten ist.


    C. mirabilis hat, wie Du selbst festgestellt hast, deutlich größere Sporen.

    C. areolata hat eine dickwandige, deutlich areolate Peridie. Bisher wohl noch nicht in D nachgewiesen.

    C. sordarioides hat eine dünne, semitransparente Peridie. Auch von der Art gibt es noch keinen Eintrag bei Pilze-Deutschland.


    Mit sepierten Sporen käme noch die nicht seltene Cercophora septentrionalis infrage. Diese hat allerdings eine schwarzviolette Peridie, zumindest sollte wenigstens partiell etwas violett wahrgenommen werden.


    LG, Nobi

    immer wieder gerne höre ich die Easybeats

    Dito! Wunderbare "Beatmusik" mit einem Touch Garage. Diese Leichtigkeit vermisse ich aktuell bei vielen Bands.

    Auf einem vergleichbaren Level waren damals auch die Electric Prunes. Allerdings mit mehr Garage und Psychedelic.


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    hier ein Beitrag meiner Lieblingsgruppe: YELLO

    Interessante neue, alte Töne hier im Forum, Steffen! Auch wenn ich persönlich mit dieser Elektro-Musik wenig anfangen kann.

    Aber darum geht es ja nicht.

    Spannender finde ich die Young Gods, eine andere Schweizer Band und in erster Linie deren Album von 1991, das sie komplett dem großen deutschen Komponisten Kurt Weill widmen. Hier ihre Version des September Songs. Okay, das ist schon recht gewöhnungsbedürftig.


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    It's only Bock'n'Roll (but I like it),

    Nobi

    Hallo, Florian.

    die beiden anderen Arten fehlen mir noch

    Nun, wie immer braucht es hierbei Geduld und etwas Glück.

    Vom genannten Fundort habe ich 20 zT reichhaltige Proben Hasendung ausgewertet.

    Beide Arten fand ich jeweils nur zweimal und das auch nur an einzelnen Kötteln.

    Bei Coniochaeta hansenii kommt erschwerend dazu, dass es makroskopisch keinen Unterschied zur ortshäufigen Coniochaeta scatigena gab. Es ist eine echte Geduldsarbeit, eine nach der anderen der vermeintlichen scatigenas zu untersuchen in der Hoffnung auf eine andere Art.


    LG, Nobi

    Hallo Björn,


    Podospora excentrica ist immer wieder ein bemerkenswerter Fund. Der fehlt zB noch in Sachsen.


    Sporormiella grandispora scheint mir ebenfalls sicher.

    Die Sporengröße in Verbindung mit der parallelen KS sowie die unterschiedliche Form der Einzelzellen sind typisch für die Art.


    LG, Nobi

    Kein Zweifel an der Art, Björn!


    Ähnlich ist Ascobolus groenlandicus mit allerdings kleineren Sporen und bisher wohl ohne deutschen Nachweis.


    Schafdung scheint ein dankbares Substrat für Ascobolus hawaiiensis zu sein.

    Von vier untersuchten deutschen Funden waren drei an Schaf.


    LG, Nobi

    Hallo Björn und Glückwunsch zu Deiner ersten Delitschia! :thumbup:


    Es war übrigens auch meine erste Art der Gattung. Vor gut 10 Jahren schrieb ich dazu folgendes im Forum:

    "Ich fand Delitschia didyma, nachdem ich mich bereits drei Jahre intensiv mit den Coprophilen beschäftigte.

    Exakt auf der 124. von mir untersuchten Probe und es war die 139. Art, die ich an Dung entdeckte!"


    Weiterhin so schöne Funde!


    LG, Nobi

    Du hast diese Art auch schon gefunden oder? Auf welchem Substrat hattest du deine(n) Fund(e)?

    Insgesamt gelangen mir bisher 15 Aufsammlungen, alle an Hasenkötteln.

    Die Nachweise verteilen sich allerdings nur auf zwei Fundorte!

    So fand ich die Art 13mal über mehrere Jahre hinweg auf einem Trockenrasen am Ortsrand von Dresden, der offensichtlich als "Hasentoilette" diente. Leider findet man dort nur noch ausnahmsweise ein paar Köttel, da der Hasenbestand in der Region deutlich rückläufig ist. Der Fundort ist insofern bemerkenswert, da ich dort insgesamt 73 Arten an Hase entdecken konnte. U.a. so bemerkenswerte Species wie Coniochaeta hansenii, Podosordaria tulasnei oder Sporormiella splendens.

    Also ein echter Hotspot!


    Die beiden anderen Funde stammen von einem Steinbruch bei Jena.


    LG, Nobi

    Hallo Florian,


    Glückwunsch erst einmal zu dem schönen Fund! :thumbup:

    Ich halte das allerdings nicht für platymera, sondern für Sporormiella affinis.

    Dafür sprechen die Sporengröße und die erweiterte 3. Zelle. Auch scheinen die Keimspalten der Mittelzellen nicht quer sondern +/- schräg zu sein.

    Schau Dir zum Vergleich nochmals die Tafeln bei Ahmed & Cain an.


    LG, Nobi

    Hallo Harzi,


    das sollte wieder einmal Delitschia winteri sein.

    Die Sporengröße ist bei dieser Art variabler als meist in der Literatur angegeben.

    Sporen bis 75 µm sind keine Ausnahme.

    Einige der gezeigten Sporen sind anormal entwickelt, wie Du richtig bemerktest. Vermutlich witterungsbedingt.


    LG, Nobi

    Hallo an alle Fans des Gemeinen Spaltblättlings.


    Da ich in diesem Thread mehrmals von "gespalteten Lamellen" las, möchte ich an dieser Stelle gern darauf hinweisen, dass der Spaltbättling (Schizophyllum commune) keine Lamellen besitzt! Das, was diesen durchaus zum verwechseln ähnlich sieht, ist eine besondere Ausprägung des Hymeniums. Nachzulesen in Teil 3 eines dreiteiligen Aufsatzes von Prof. Clemencon zu diesem interessanten Pilz (S. 204, Wachstum und Bewegung der Blätter).


    Alle drei Teile können hier als PDF heruntergeladen werden. Also, falls es jemand genau wissen will.


    LG, Nobi


    Es lohnt sich übrigens, mal von Januar bis Dezember in die Pilze zu gehen. Es ist wahnsinnig interessant, was man alles entdeckt!

    Das will ich gern glauben, dass sich in 12 Monaten so einiges finden lässt! :D

    Liebe Claudia,


    das sind ganz beeindruckende Winterbilder! :thumbup:

    Ähnlich sah es heute auf dem "nur" 426 Meter hohen Landberg im Tharandter Wald aus.




    Die bizarren Eisnadeln betrugen bis zu 10 cm. Durch deren Last waren bereits viele Äste abgebrochen.


    LG, Nobi

    Lieber Harzi,


    auf dem von Dir geschickten Material konnte ich diese interessante Sporormiella leider nicht wiederfinden.

    Entdecken konnte ich Sordaria macrospora, Sporormiella intermedia sowie Sporormiella longisporopsis.

    Letztere als Massenaspekt an rot verfärbten Subtratstellen.

    Diese Verfärbung konnte ich bei all meinen Funden beobachten, dadurch kann man bereits makroskopisch auf die Art schließen.



    Typisch sind die langen, aus dem Substrat ragenden Hälse (ältere Aufnahme).



    LG, Nobi