Beiträge von nobi

    Aber der Buckel passt doch nicht zum Spindeligen, oder? Stil war auch eher flach als spindelig.

    Ach, Wastl.||

    Kauf' Dir endlich ein gutes Pilzbuch!;)

    Und der Buckel passt perfekt! Der Stiel übrigens auch.

    Vielleicht solltest Du Dir auch mal die von mir verlinkte Seite anschauen...


    Schade übrigens, dass Du auf meine Antwort nicht reagiert hast.:(

    U.a. hatte ich mich ja auch zum vermeintlichen Mistpilz geäußert. Das scheint Dich wohl nicht weiter zu interessieren.

    Das wird dann wohl auch erstmal die letzte Antwort an Dich gewesen sein.


    Nobi


    PS. Übrigens. Stiel wie Stil zu schreiben ist kein guter Stil!

    Hallo Wastl,


    Pilz 1 ist wohl der Spindelige Rübling (Gymnopus fusipes).

    Zum Vergleich das schöne Portrait vom "Tintling"


    Pilz 3 ist kein Goldmistpilz. Da fehlt das leuchtende Goldgelb. Aufgrund des kräftigen Velums vermutlich eine Psathyrella.


    Bild 4 zeigt tatsächlich einen "Schleimer"!:D


    LG, Nobi

    Wir waren in Gerolstein an der Eisdiele

    Quasi Pflichtprogramm jeder Eifeltour!:D

    Und das zurecht - wirklich lecker!==Pilz27

    und es waren keine größeren Schäden mehr zu erkennen.

    Das hört man gern!

    Wegen Stadtkyll werde ich mich nochmal an unsere damaligen Vermieter wenden, ob und wie man denen helfen kann.


    LG und bis bald mal wieder, Nobi

    Klasse Dokumentation, Karl!

    Mit Rainer unterwegs zu sein, lohnt sich anscheinend immer.:thumbup:

    Am nächsten Morgen vor dem Aufbruch zu einer Eifeltour hatte sich schon was getan ca. 5:50

    5:50 =O Jeder normale Mensch schläft da noch!;)

    Apropos Eifeltour.

    Wir sind ja damals nur knapp drei Wochen an der Katastrophe vorbeigeschrammt!:rain::rain::rain:

    Weißt Du, wie stark es Stadtkyll oder auch Gerolstein "erwischt" hat?


    LG, Nobi

    Hallo Schrumz,


    das könnte der Elfenbeinschneckling (Hygrophorus eburneus) sein. Standort würde passen.

    Es gibt allerdings noch weitere weißliche Schnecklinge, die nur schwer zu unterscheiden sind.


    Vorsicht!

    Auch weiße Trichterlinge können ähnlich aussehen, mit denen wäre dann nicht zu spaßen!


    LG, Nobi

    Eine schöne Doku und keine Zweifel an der Art, Felli!

    Meinen Beobachtungen nach gehört Coprinellus pusillulus neben Coprinopsis stercorea, Coprinellus heterosetulosus und Parasola misera zu den häufigsten einheimischen Dungtintlingen. Schaut man sich die Verbreitung bei Pilze-Deutschland an, kann man erkennen, dass die Art in den Wohn- und Exkursionsgebieten der Dungpilzspezialisten für nahezu jedes Messtischblatt nachgewiesen wurde. Ein schönes Portrait dieser winzigen Pilzblumen, ebenfalls mit einem Massenvorkommen, stellt Patrice Tanchaud hier vor. Übrigens ist die Seite Champignons de Charente-Maritime, Charente et Deux-Sèvres. sehr empfehlenswert, da man dort hunderte, z.T. erstklassige, Pilzportraits finden kann.


    Liebe Grüße, Nobi

    Hallo Kadir,


    Reizker ist richtig. Die genaue Art traue ich mich nicht zu sagen, hier wäre der Mykorrhiza-Partner wichtig (Fichte, Kiefer oder Tanne).

    Auch muss auf eventuelles Verfärben der Milch geachtet werden. Wegen der deutlichen Gruben am Stiel kann man den Fichtenreizker allerdings ausschließen.


    Pilz 2 solltest Du mit dem Veilchenblauen Schönkopf (Calocybe ionides) vergleichen.

    Ein wunderschöner Pilz, den ich selbst noch nicht gefunden habe.


    LG, Nobi

    Ist ja interessant, konfieren…

    Das haben wohl wieder einmal die Franzosen erfunden. Ich sage nur "Confit"!

    Es gibt kaum einen "Bruno-Krimi" von Martin Walker ohne diese Köstlichkeit.==Pilz27

    Spannend!

    Das werde ich unbedingt probieren.

    Ist heute geschehen.

    Ein kleine Ausbeute von Flockenhexen und einem Fichtensteinpilz (125 g) habe ich drei Stunden in der Röhre mit reichlich Öl "konfiert" (ca. 200 ml).

    Gewürzt mit Salz, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren, frischen Rosmarin- und Thymianzweigen sowie Zwiebel und etwas Knoblauch.

    Im Kochtopf sah das danach so aus.



    Das Ergebnis ist ungeheuer intensiv. Sowohl vom Geruch als auch vom Geschmack her.

    Zwei kleine Gläser habe ich abgefüllt.



    Im Moment weiß ich nicht so recht wie ich es verwenden soll, aber da wird mir schon noch etwas einfallen.


    LG, Nobi


    PS. Viele Speisepilze sind roh giftig. Neben Perlpilzen, Maronen und Rotkappen u.a. die hier verwendeten Hexenröhrlinge.

    Reichen drei Stunden garen bei 90 °C aus, um diese Gifte zu zerstören?

    Da bin ich gerade etwas verunsichert.

    Pilze brauchen keine Musik, Pilze sind Musik

    Sehr schön!^^


    Ach der gute Max Goldt. Ich war ja ein Fan seiner Titanic-Kolumnen!

    Vor Jahren hatte ich das Glück, eine völlig ausverkaufte Lesung in einem Dresdener Kino auf der Treppe sitzend (quasi Notplatz) miterleben zu dürfen.

    Daran, dass er mit Foyer des Arts wunderbare Nonsenslieder "verzapfte", sei hier gern noch einmal erinnert.



    LG, Nobi

    Hallo Stefan,


    da sind euch ja einige tolle Funde geglückt!

    Sarcodon scabrosus habe ich zB noch nie gesehen. Ist der wirklich so stark bitter, wie sein deutscher Name Gallen-Stacheling suggeriert?

    Ich nehme an, ihr habt eine Geschmacksprobe gemacht. Konntet ihr einen Mykorrhizapartner feststellen?


    Der Sägebock ist in der Tat ein beeindruckender Käfer.

    Ziemlich genau vor einem Jahr landete einer auf meinem Balkon. Genau auf dem, wo wir kürzlich gemeinsam saßen!

    Mit Fühlern maß er ca. 6 cm! Im ersten Moment dachte ich, dass da eine Maus sitzt.



    Wer ihn sehen möchte, sollte an milden Sommerabenden bei beginnender Dämmerung in den Wald gehen. Also jetzt!;)

    Dort krabbelt er vor allem an den Stämmen alter Eichen und Buchen empor, um schließlich zu schwärmen.


    LG, Nobi

    Spannend!

    Das werde ich unbedingt probieren.

    Die Pilze mit doppeltem Gewichtsanteil an Öl übergiessen

    Das heißt wohl zB auf 250 g Pilze 500 g Öl? Also etwa 0,5 l?

    Anfangs ragen die Pilze deutlich über das Öl hinaus. Daher als Tipp: Die Teile der Pilze, die nicht mit Öl bedeckt sind, mit einem Pinsel mit Öl bestreichen, damit nichts verbrennt.

    Man könnte das ganze ja auch etwas verrühren. Also die trockenen Pilze unters Öl heben.;)


    Danke für die Rezeptidee!

    LG, Nobi

    Gibt es Angaben dazu, wie lange die Pilze danach haltbar sind?

    Wenn es so schmeckt wie es aussieht sicher nicht lange, liebe Tuppie.:D

    Toller link, Frank.:thumbup:

    Das muss ich nochmal ganz in Ruhe studieren.

    Ich finde die "Riesen" übrigens lecker, wie ich auch hier schrieb.

    Fazit: Sehr lecker. Das ist ja was für mich. Roch wie Schnitzel braten. Konsistenz nach dem braten, erstaunlich saftig, erinnerte an ein sehr weiches saftiges Schnitzel

    Da gehe ich mit Daniel konform!

    Böse Zungen behaupten sinngemäß sieht aus und schmeckt wie Styropor.

    Also.

    Jemanden, der weiß wie Styropor schmeckt, kann ich bei den Pilzgourmets einfach nicht ernst nehmen.:D


    LG, Nobi

    Oh, das ist echt schlimm, Lukas.:(

    Wie Norbert benutze ich bei Firefox mit AdblockPlus eine Werbeblocker.

    Der lässt solchen "Mist" nicht durch und man kann entspannt im Forum surfen.

    Und das völlig ohne lästige Werbung.


    LG, Nobi

    Hallo, Schrumz.

    Dieser Pilz war zahlreich vertreten, Geruch unheimlich aufdringlich aber für mich sehr schwer zu beschreiben.

    Vergleiche mit dem Stinktäubling (Russula foetens). Das würde auch den Geruch erklären.

    Dort dachte ich mit Blick auf die hohe lappige Scheide ganz kurz an Amanita Virosa aber das sollten Scheidenstreiflinge sein oder?

    Scheidenstreifling stimmt. Amanita virosa hätte eine Stielmanschette und wäre darunter +/- schuppig. Außerdem reinweiß.

    Der hier sah ehrlich gesagt von oben wie ein zu groß geratener Nelkenschwindling aus, wuchs aber im Ring um eine Fichte, hatte keinen sehr zähen Stiel und roch etwas muffig.

    Mit dem runzligen Hut und dem Habitus wird das wohl der Grubige Wurzelrübling (Xerula radicata) sein.


    LG, Nobi

    So kann man natürlich auch Fragen beantworten.

    Leider habe ich nicht den IQ um dir folgen zu können :(

    Dennoch <"thx 4 all"> und nix für ungut. Bin weiter auf deine Musi gespannt.


    Und nun möchte ich es mal wieder etwas krachen lassen.

    So könnten die Ramones klingen, wenn sie den Rock'n'Roll überlebt hätten.



    Nobi

    Schöner Fund, Corne.:thumbup:


    Ob der nun Pseudocraterellus undulatus (Species Fungorum) oder Craterellus sinuosus (Mykis) heißt, da scheiden sich die Geister!

    Aber Krause Kraterelle stimmt auf jedem Fall!:D


    LG, Nobi

    Uppps, da hat sich ja wieder eine Menge angesammelt an interessanter Musik in der letzten Zeit!


    #1723: Judas Priest "Better By You, Better Than Me". Schön, dass du diesen Song wieder hervorgekramt hast, lieber Peter.:thumbup:

    Ich will da gerne noch auf das Original von Spooky Tooth verweisen, was ich urwüchsiger und rauher finde und gesanglich interessanter.



    Und "Waitin' For The Wind" spielt in der gleichen Liga.



    la7ette

    Ich finde deine Beiträge bereichernd, würde mich allerdings sehr über die ein oder andere Anmerkung, warum du gerade diesen Song vorstellst, was er dir bedeutet usw., freuen. Man muss das natürlich nicht machen, aber ich finde, es würde den Zugang zu den Songs erleichtern. Mit so kryptischen Bemerkungen wie "Entry Pfitzers only" (1641) oder "pigsflightheaven" (#1740) kann ich nichts anfangen, da fehlt mir wohl die Fantasie. Und einfach Lieder völlig ohne Anmerkungen ins Forum zu stellen ist ungefähr so, als wenn man einem Hund einen Knochen hinwirft.

    Leider begreife ich auch die Aussage in deiner Signatur nicht.==Gnolm11

    Ich habe zwar eine Idee dazu, hoffe aber, dass sie falsch ist.


    LG, Nobi

    Hallo Luca,


    Glückwunsch zu den vielen Erstfunden, die Du wunderschön in Szene gesetzt hast!

    Der Erbsenstreuling total frisch, noch ganz ohne braunen Sporenstaub - so finde ich ihn nur selten.

    Bei den Pfifferlings- und Bandnudelbildern tropft direkt der Zahn.

    Das sieht äußerst appetitlich aus. ==Pilz27


    LG, Nobi

    Hallo Raphael,


    ich vermute wegen der stark zerklüfteten Hutoberfläche und des dicken Stieles eher Hydnellum scrobiculatum.

    Dazu würden auch die Sporen mit abgerundeten Warzen passen. Sieht man leider auf deinem Sporenbild nicht so gut.

    Ich hatte den 2017 hier angefragt.


    LG, Nobi

    Oder kann man da mit entsprechender Erfahrung mehr zu sagen?

    Nun, meiner Meinung nach ist das Sordaria superba, Björn.

    Die Sporenmaße meiner Funde betragen im Durchschnitt 25-29(31) x 15-18 µm.

    Lundqvist nennt für nördliche Funde von superba folgende Maße: 26-30 x 15-18 µm.

    Das passt doch sehr gut zu Deiner Aufsammlung mit Maßen von 27-30,5 x 16-19 µm.


    Auch wenn die Sporenmaße von superba und macrospora mitunter überlappen können, sind die Sporen von Sordaria macrospora doch deutlich größer.

    Nach meinen Erfahrungen betragen sie stets mehr als 30 µm und erreichen in der Breite oft 20-22 µm.

    Die Maße meiner Aufsammlungen decken sich sehr gut mit denen Lundqvists, der (28)30-36 x 18-22 µm angibt. Also deutlich größer als bei Deinem Fund.


    Dass im Ascus gemessene unreife Sporen mitunter etwas größer als ausgereifte freie Sporen sind, ist ein Phänomen, das bei den Sordariaceae gelegentlich beobachtet werden kann. Übrigens auch bei manchen Sporormiella-Arten.


    LG, Nobi

    Hallo Björn.

    Jetzt gibt es aber eine aktuelle Arbeit zu Melanospora, wo die beiden Arten synonymisiert werden.

    Ich nehme an, Du meinst die Arbeit von Marin-Felix, J. Guarro et al_"Melanospora and its relatives" von 2018?

    Falls man die Untersuchungen akzeptiert, müsste die Art inzwischen Microthecium brevirostrum heißen.

    Ich bin da lieber etwas zurückhaltend, wenn Josep Guarro mit "im Boot" sitzt.

    Seit Jahren ist er u.a. mit dabei, sämtliche Sporormiella-Arten zu Preussia zu stellen, was jeglichem gesunden Menschenverstand widerspricht!


    Synonymisiert wurden Melanospora brevirostris und tulasnei übrigens bereits 1982 von Cannon & Hawksworth "A re-evaluation of Melanospora...".


    LG, Nobi