Beiträge von Safran

    Also Fazit für mich - ich lass die Finger davon. Außer vom Mönchskopf.

    Naja, man kann sich ja auch weiterbilden. Schadet nie. Ich selbst habe den Mönchskopf tatsächlich schon mal gefunden und sicher bestimmt, aber DAS war nach dem ersten Frost. Die Fruchtkörper sahen nicht so vertrauenserweckend aus, daß ich sie noch versuchsweise verspeist hätte.

    ICH würde den letzten spontan Nicht als Bronzeröhrling ansehen. Wir HATTEN den mal hier an einer Stelle- leider zu wenig Fotos gemacht (haben wir überhaupt Fotos gemacht?),wir haben bei denen im Hut eigentlich nie richtige Bronzetöne gesehen. Er war es aber sicher. Meiner Meinung nach der beste Steinpilz überhaupt. Das Gebiet ist aber mittlerweile erloschen- Harvester sind gerade da so oft hin und her gekreuzt, daß der nicht mehr wachsen KONNTE. Es war nicht mal nur eine kleine! Stelle, sondern der kam echt großflächig raus. Aber: es war! einmal!. Der Harvester war gründlich! Zum Glück hat der Harvester meine Stelle für Anhängselröhrlinge nicht auch kaputt gemacht. O.K. , an der Stelle wurde viel Biomüll abgeladen, aber er hat sein Gebiet für die Fruchtkörper jetzt einfach etwas! verlagert. Mit dem Biomüll kam der Anhängselröhrling anscheinend irgendwie klar.

    Die Idee von bei kam mir irgendwie auch spontan- nur nach den Bildern. Aber ich kenne die noch nicht aus eigener Anschauung.

    Und DAS ist auch nur eine Idee-KEINE Bestimmung, bitte erstmal weiter wachsen lassen und hoffen, daß die noch ihre wahre Natur offenbaren. Und dann später wieder Fotos einstellen., dann aber bitte auch mit Blick von unten und einem Längsschnitt,. und Geruch: schnupper dran!. Ich persönlich gehe lieber nach anderen Merkmalen als dem Geruch, auch weil meine Nase meist zu ist und ich bei einigen Gerüchen, die wahrzunehmen , oft echt Schwierigkeiten habe. Dennoch kann ich manche Pilze nach dem Geruch bestimmen. Mache ich oft bei Erstbestimmungen (und lasse parallel meine Tochter auch schnuppern. Wenn wir beide den gleichen Geruch wahrnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß der aussagekräftig ist.

    . Selbst, wenn bei einem Pilz dann dieser Geruch nicht in meinen Quellen beschrieben wurde, hier im Forum finden sich dann meist mehrere , die den Geruch genauso beschreiben würden. Sogennantes "Schwarmwissen"

    Im Moment ist eine halbwegs belastbare Bestimmung echt noch! nicht möglich nach Fotos, obendrein! nur von oben!. Pilze muß man fast immer auch von unten ansehen, nicht selten noch mehr, um zu einer Bestimmung gelangen zu können.

    Ich würde eigentlich auch zustimmen, ABER normalerweise werden Flockies, die bei uns! wachsen, schneller tiefblau, bevor man überhaupt eine Kamera gezückt und eingestellt bekommt. Ich mache bei denen echt Akkordputzen, weil man schon nach wenigen Sekunden die Madengänge nicht mehr erkennen kann- ja bei UNS haben die Flockies durchaus Maden..

    Aber vermutlich blauen die unterschiedlich schnell. Es gibt da vermutlich eine gewisse Variationsbreite

    Na, und bei mir läuft unter Umständen auch nicht alles optimal, wäre dann die 3.Havaristin. Aber bei uns vom Pilzforum läßt sich so etwas doch alles irgendwie regeln/bewältigen. Und ein eventueller Havaristen- Club hat doch auch was. Schön, Mausmann, daß Du auf jeden Fall trotzdem kommen willst. ==Pilz22. Wir werden auf jeden Fall unseren Spaß haben.

    Irgendwie kann ich den bisherigen Vorschlägen nicht so richtig folgen. Vermutlich sehen wir auch alle die Farben etwas anders.

    Thomas, ist das Sporenpulver wirklich weiss? Du hast nicht gerade die optimale Unterlage genommen. Zusammenschieben von Sporenpulver macht die Farbe im übrigen deutlicher. Nach dem, was MEIN Bildschirm dazu sagt, wäre das Sporenpulver eher cremefarben, aber ich weiß das natürlich nicht. Von der Optik her und dem milden Geschmack wäre mit cremefarbenen Sporenpulver ja auch R. insignis eine Option, wo natürlich ein deutlicher gekammerter Stiel ein weiteres Indiz gewesen wäre(schärferes Messer wäre auch besser gewesen), wenn andere kaum ausgeprägt sein sollten, wobei auf dem letzten Foto sehe ich jetzt wiederum doch irgendwie eine gelbliche Verfärbung der Stielbasis, wenn auch schwach.


    Den nur halbwegs festnageln kann ich nicht. Meine unsichere Anfangsidee wäre R. insignis, aber nicht bei wirklich weißem Sporenpulver.

    Du hast mit dem Einwand ja auch Recht und Doppelgänger können schon eine üble Sache sein (wobei beim Verzehr der Salzwiesenchampi ja nicht gerade gefährlich wäre)


    Ich war mir ja mit meiner Idee des franzigen Wulstlings auch mehr als unsicher. Ich habe den vorher noch nie! gesehen (außer auf Fotos und die nichtmal mehr ganz vor Augen gehabt, und Franzen hatte der auch keine) und der Standort ist echt abartig! für einen franzigen Wulstling. Und dann noch ohne komplette Basis.......Jetzt möchte ich mal einen an einem normaleneren Standort finden und dann mal in Gänze sehen. Vollkommen neuer Pilz für mich.Und man findet bei einer Suche auch nicht immer alle möglichen Doppelgänger



    Danke Euch ALLEN!!!!!!

    So, heute sind wir mal in den Wald, sehr dürftiges Ergebnis.Aber die Wiese war voll mit Champis und Stäublingen, und einigen vertrockneten Nelkenschwindlingen. Im Eichenwald auch noch sehr viele A.fulva

    ... Was der Straßenrand jedoch hat, ist sicher Salz aus den vorangegangenen Wintern. ...

    Das ist übrigens auch so ein Punkt.

    Seit 2003 ( ich habe extra nochmal nachgesehen) ist das Salzstreuen in Lübeck verboten!

    Gerade in der Innenstadt ist es daher nicht sehr wahrscheinlich daß da jemand privat gegen verstößt, denn da kümmert sich die Stadt und sieht auch genau hin.

    Ich habe Zimtsternchen mal eben zum Salz in Lübeck gefragt. Sie wußte das nicht. Aber in Grömitz ist das Salzstreuen für Privatleute auch schon seit Ewigkeiten verboten. Die Gemeinde streut Unmengen und de fakto fast alle Privatleute auch- außer so eine Safran, wo sich dann vereinzelt sogar Leute drüber aufregen. Safran nimmt Sand oder Asche. Nur einmal bei Blitzeis + Wind vor mehreren Jahren habe ich ausnahmsweise mal Salz gestreut.


    Aber der Salzwiesenchampi ist es, wie gesagt, nicht. Den findet man hier in der Gegend häufiger am Straßenrand.

    Den Salzwiesenchampignon kenne ich, der ist ausgeschlossen. Der hätte auch in dem Zustand keine REINweisen Lamellen , die Flocken sind bei dem nicht so einfach abwischbar. Keinerlei Rötung im Querschnitt (wobei die beim Salzwiesenchampi auch mal vereinzelt ausbleiben kann)

    Fundort : mitten in der Stadt in der Straße, vielbefahren, .Lübeck, weiter weg gab es auch irgendwelche Sträucher, wo die wurzeln, na die können ja weit reichen. (die Art der Sträucher wurde nicht bestimmt).

    Franziger Wulstling war übrigends auch meine wage Idee nach dem Anschauen des Pilzes , auch wenn der Standort dafür eigentlich nicht paßt.

    Hallo Ihr Lieben!


    Irgendwie bin ich bei dem folgenden Pilz etwas überfragt. Über einen Verdacht komme ich nicht hinaus.



    Mitten zwischen Steinplatten











    Und jetzt noch mal die Einzelteile:



    Achtung: das Bild habe ich nicht! farbecht hinbekommen, es ist NICHTS rosa. Die Knolle ließ sich bei dem Standort nicht rauslösen. Die Velumreste auf dem Hut waren gut ablösbar

    Geruch unauffällig.


    Danke Euch schon im voraus!

    UH, da war ich bisher in ganz anderen Gefilden unterwegs und muß noch mal komplett! neu nachdenken.

    Aber heute keine Zeit. Ich MUSS heute in die Pilze.

    Berndh,

    immerhin sind Täubling und Milchling ja schon mal richtig, Du bist also auf gutem Wege.

    Frauentäublinge haben weichere, nicht splitternde Lamellen- wichtigstes Merkmal! und tatsächlich eine andere Farbgebung

    Der Deinige ist mit ziemlicher Sicherheit ein Ledertäubling: was dafür spräche: die deutlich nicht weißen Lamellen, der Habitus, die Farbgebung und noch ein kleines Detail, welches Chriss77 auch schon erwähnt hat: das Überwachsen der Huthaut bis auf die Lamellen, das machen eigentlich andere Täublingsarten nicht. Zur Täublingsbestimung gehören aber auch noch Geruch und Geschmack. Geruch ist für manche Leute ein schwierigens Unterfangen, auch für meine Wenigkeit. Ob manche Leute Bitterkeit oder Schärfe einzelner Täublinge u.U. nicht schmecken können , weiß ich nicht. Sporenpulverfarbe ist bei Ledertäublingen gelblich- ockerlich, gelb....., beim Frauentäubling: weiß. Ledertäublinge sind im übrigen durchaus lecker, aber gut durchgaren


    Die Milchlinge sind ebenfalls mit Sicherheit keine Brätlinge, da gehe ich auch mit Pablo mit und halte seinen Vorschlag für gut. Aber: Bei Milchlingen auch wieder Geruch und Geschmack und bei diesen kleinen braunen auch noch Verfärbung der Milch an der Luft. Am besten dazu Milch mit einem Tempo auftupfen und etwas warten. Bei.L. mitiissimus dürfte sich die Milch NICHT verfärben. Dann wären wir bei ebenfalls milder Milch beim Flattermilchling. Sollte die Milch nicht mild sein, wären beide ausgeschossen (etwas! bitterliche Milch kann bei beiden aber vorkommen)


    Täublinge und Milchlinge sind nicht die einfachsten Pilze, wenn man sie genau bestimmen will. Auch ich kenne da bisher nicht allzu viele. Aber Übung macht den Meister.

    Bei dem Habichtbeitrag hatte ich echt gedacht, daß der Beitrag ausversehen im falschen Thread gelandet wäre und mit diesem hier gar nichts zu tun hätte.


    PS. Der Brätling gehört mit zu meinem Lieblingspilzen, hier in der Gegend kommt der aber nicht vor.

    O.k. dann liege ich jetzt wohl richtig. Aber Brassella, jetzt echt eine Frage, die mich sehr interessiert: Wurstest Du? , sprich stellst Du Wurst selber her? Wenn ja, wäre ich echt an einem Erfahrungsaustausch interessiert, weil ich LIEBE Wurst, aber finde fast jede Wurst ungenießbar!, wegen dem hohen Salzgehalt. Eigendlich kann da nur noch "selber machen" helfen mit dann halt weniger Salz.

    Wahnsinn!

    Ich habe dieses ganzes Wochenende im Diebste der Wäsche gestellt. Bei der 10. Maschine hörte ich auf zu zählen, bzw. habe den Überblick verloren.


    Den Überblick habe ist auch verloren , ob noch mal ein klitzeskleines Nordtreffen ansteht, so im Sinne : einfach mal treffen. Ist bei mir zwar sehr eng, aber vielleicht!

    Aber "Stil" und "Stiel" war vor ebenso wie nach der Rechtschreibreform das Gleiche, da hat sich nix geändert.

    Nein, hat es nicht, trotzdem! ist meine Rechtschreibung echt mit DEM Datum zusammengebrochen. Ich kann das nicht mal erklären, was da bei mir abgegangen ist. Seitdem bin ich nur noch unsicher, serlbst bei Sachen, die sich gar nicht geändert haben.Meist hänge ich tatsächlich der alten Schreibweise an, teils auch bewußt! Aber seitdem bekomme ich es auch in anderen Bereichen nicht mehr hin.

    Und ich gehe jetzt echt schlafen. Weitere Äußerungen frühestens morgen, falls ich Zeit haben sollte. Ich habe wieder ein sehr arbeitsreiches Wochenende vor mir, will vor allem den Wäscheberg reduzieren , damit ich meine Küche wieder nutzen kann (die ist voll mit Wäsche) und die Wäscheschränke wieder füllen

    Lese- Rechtschreibschäche gibt es auch- eigentlich sollte die heute so gefördert werden, daß sie nach dem Abschluß der Schule nicht mehr besteht. Aber SOLL und IST sind immer 2 verschiedene Sachen.

    Ich habe in der Schule immer Punktabzug für den Elementarbereich(Rechtschreibung und Zeichensetzung bekommen), weil ich mich nie gleichzeitig auf 2 Sachen konzenentrieren konnte. Ich konnte nur STIL (ohne e) und Inhalt ODER Elementarbereich. Gleichzeitig! konnte ich das zu Schulzeiten nie. Und es fehlte halt immer die Zeit. Diktate immer gut bis sehr gut. Aber beim so Schreiben hätte ich einfach und banal ZEIT gebraucht, die ich nie hatte. Ich bin nicht! multitaskingfähig. Nach der Schule entwickelte ich echt einen Rechtschreibzwang, konnte kein Schreiben ohne zig Kontrollen losschicken und bis ich was losschickte, war der Inhalt dann schon veraltet. Ich hätte nie hier im Forum schreiben können,. Ich habe gelernt, das jetzt einfach zu ignorieren. Aber auch heute sieht man bei meinen Beträgen viele Editierungen, weil mir dann Fehler später! auffallen. Ich schicke es einfach erstmal los- ohne Zwänge..

    Oh, je ,ich mußte das 20 Mal lesen bis ich endlich verstanden habe, was gemeint war. Und ich war deswegen schon immer gegen Schreiben nach Gehör Zu meiner Zeit gab es nur Blumento- pferde, die neue Pferderobustrasse, die jeder Gärtner haben MUSS.

    Vielleicht hat das noch mit der Rechtschreibreform zu tun. ;)

    Hat es echt. Ich konnte wirklich bis zur Rechtschreibreform fehlerfrei schreiben : O.K. in der Eile passierte doch der ein- oder andere Fehler. Aber ich habe irgendwann zur Bekämpfung meiner Zwänge die Rechtschreibung eher vernachläassigt.

    Aber , seit! der Rechtschreibreform kann ich nicht mehr fehlerfrei schreiben. Vorher hatte ich das meiste intuitiv drin, danach plötzlich nicht mehr. Im Moment habe ich oft sogar den Eindruck, daß ich Rechtschreibung nicht mehr beherrsche. O.K. Einen Fehler habe ich vorher stets gemacht:" Hallimarsch"