Beiträge von Maria

    Hach sage ich da nur :)

    Wer auch immer dies organisiert hat - setzt ihr mich bitte auf die nächste Einladungsliste?

    Ich robbe hier alleine über die Hänge und versuche mit diesen ganzen Funden irgendwie klar zu kommen ... geht aber nicht wirklich ... deshalb, ich würde mich freuen :)

    Liebe Grüße

    Maria

    Oktober - Teil 12


    "Wald-"Wanderung am Sonntag dem 27.10. mit tollen Pflanzen und - logisch wie sollte es anders sein - mit tollen Pilzen.


    Nobi schrieb zum letzten Beitrag berechtigter Weise, dass man bei der Fülle der gezeigten Arten leicht die Übersicht verliert. Oh ja, dies kann ich nur unterstreichen! Und jetzt stellt Euch dazu noch vor, dass ich ja nur einen minimalen Bruchteil der bei meinen Wanderungen jeweils tatsächlich gesehenen Arten zeige - da kann man sich dann sicher auch gut vorstellen warum ich in der Vergangenheit gelegentlich geschrieben habe, dass ich mich manchmal überfordert fühle. Aber macht nichts, man gewöhnt sich an die Fülle und auch an das Chaos ;)

       

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    Darüber habe ich mich total gefreut, schon alleine die überhaupt gesehen zu haben.

    Laut Karl entweder Schuppige Erdzunge (Geoglossum fallax) oder Hemileucoglossum elongatum.


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    Doch eigentlich war ich ja im Wald unterwegs und da standen jede Menge Cortinarien so wie diese hier.

    Rosavioletter Klumpfuss (Cortinarius sodagnitus)


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    Die Farben die die Chemie hervorzaubert sind schon Klasse


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    Wenn man durch den Wald läuft, dann kommt eine Cortinarie nach der anderen.

    Diese Cortinarie hier und die nachfolgende habe ich zwar versucht zu bestimmen allerdings keine Anfrage hier gemacht und somit nur eine Ahnung in welche Richtung es vielleicht gehen könnte. Es waren an diesem Tag einfach viel zu viele verschiedenste Cortinarien.


    5.1 KOH-Reaktion Hut und Trama positiv


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    6.1

    KOH-Reaktion Huthaut positiv


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    Beinahe zwangsläufig stößt man hier meistens mitten im Wald auf alte Steinbrüche und dies kann dann so aussehen.


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    Und dort findet man dann so allerlei - hier zum Beispiel einen schönen kleinen Bestand des Kreuz-Enzians (Gentiana cruciata) direkt neben dem Weg den man vorhin sah.


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    Oder eben diese Erdzungen die ich Eingangs schon zeigte.


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    Saftlinge gab es dort natürlich auch wieder ...


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    ... genau so wie Ellerlinge. Fragt sich jetzt nur welcher Ellerling dies hier wieder ist


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    Ich blieb wie angewurzelt stehen, als ich direkt neben dem Weg einen ganzen Hang voll mit Rundblättrigem Wintergrün (Pyrola rotundifolia) sah - dies war wirklich beeindruckend - so flächendeckend über einen ganzen Hang verteilt hatte ich das noch nie gesehen! Und auch wenn wohl kaum jemand nachvollziehen kann warum man sich über verdorrte Blütenstängel freuen kann - ich tue es halt. :)


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    Wieder im Wald ging es mit den Pilzen weiter. Ich denke, dass dies zum Beispiel der Weiße Polsterpilz (Postia ptychogaster) ist.


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    Der hat mir einfach neben den ganzen anderen Fliegenpilzen gefallen.


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    Und dann - endlich auch hier! - Röhrlinge. Und so viele :) Mein Korb war jedenfalls schnell voll mit Maronen, ein paar Steinpilzen, ein paar Rotfüßen und weiteren Filzröhlingen.

    Und wenn wir schon bei Speisepilzen sind - so viele Reizker wie in diesem Jahr, egal welche, habe ich noch nie auf einmal gesehen. Und, oh Wunder, selbst die Fichtenreizker waren meist nicht wurmig.


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    Weiter gings durch einen Mischwald und da stand dann auf einmal eine Herbst-Lorchel neben der anderen, auch wenn sie dort schon bessere Zeiten hinter sich hatten habe ich mich gefreut.


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    Die Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) gefällt mir halt immer wieder.


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    Und dann, die ganzen Cortinarien. Nachfolgend nur eine kleine Auswahl.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, diese hier dürften in die Multiformis Gruppe gehören.


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    Vermutlich der Duftende Klumpfuss (Cortinarius suaveolens). Mit bestem Dank an Euch.


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    Ich denke, dies ist der Prächtiger Klumpfuß (Cortinarius elegantissimus)


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    Diese Farbreaktionen faszinieren mich gerade total


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    Grünfaseriger Raukopf (Cortinarius venetus)


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    Immer wieder eine Überraschung welche Farben erscheinen und total schön


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    Mmmh ? Jedenfalls eine Grubenlorchel ;) Bei meiner Bestimmungsanfrage kann man ja so einiges über die "Neuordnung" innerhalb der Gruppe lesen.


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    Immer wieder die Herbstlorcheln die glücklicherweise recht einfach zu bestimmen sind.


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    So, dies war nun mein letzter Oktober-Bericht über das faszinierende und facettenreiche Altmühltal. Weiter geht es demnächst mit dem November.

    Und wer Lust hat, hier geht es zu den Altmühltal-Impressionen im August ,

    im Juli (habe ich auch bereits angefangen aber noch nicht beendet)

    und im September.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Karl,


    nicht nur fürs Zeigen der tollen Funde und Fotos, sondern auch für die wunderbaren Erklärungen und Beschreibungen dazu.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Alle


    Ich finde dies alles super-interessant und ich habe sehr viel lernen können.


    Das Einzige was ich noch an Angaben machen kann ist, dass neben dem Fundort ein Grünstreifen unter Strommasten ist. Eigentlich ist dieser Grünstreifen ein Trockenrasen- bis Halbtrockenrasenhang allerdings wachsen dort neben anderen für solche Habitate typische Pflanzen auch Pflanzen die eben auch leicht saueren Boden brauchen. Dies macht das Ganze jetzt nicht gerade einfacher zumal es sich um einen total gemischten Baumbestand handelt.


    Wie auch immer, irgendwann werde ich dort diese Pilze wieder antreffen und dann werden wir sicher mehr erfahren können.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Uwe,


    der trocknet ja nun so vor sich hin und was soll ich sagen, der Geruch wird immer intensiver in der warmen Stube. Ich glaube so langsam tatsächlich, dass dies der Juchtenellerling ist und freue mich gerade ein wenig :)

    Wie er morgen riecht, wenn er getrocknet ist, kann ich ja noch berichten.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hi Maria,

    ich habe auch keine Ahnung!

    Im Gerhardt gibt es aber einen Sägeblättrigen Rübling, Collybia fodiens, von dem ich nicht weiß, ob es den wirklich gibt .....🤔

    VG Jan

    Danke Jan,


    an Rüblinge hatte ich gar nicht gedacht! Und eigentlich finde ich Deine Idee ziemlich gut ...

    Allerdings scheint der Sägeblättrige Rübling, was ich so gelesen habe, auf saurem Boden zu wachsen und dort an der Fundstelle kann man den Boden nun nicht wirklich als sauer beschreiben. Und eigentlich stehen da hauptsächlich Rotbuchen. Mmmh ...


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    dieser blöde Nachtfrost! Jedenfalls hat dieser Pilz den auch abbekommen aber der Pilz riecht eindeutig nach (altem?) Leder. Ich habe keine Ahnung wie Juchtenleder riecht aber mein erster Gedanke war Juchtenellerling. Nun wuchsen dort natürlich auch etliche strahlend weiße Jungfernellerlinge - allesamt ohne Frostschaden - und allesamt ohne Geruch. Kann es sein, dass Jungfernellerlinge mit Frostschaden auf einmal doch riechen oder habe ich vielleicht tatsächlich meinen ersten Juchtenellerling gefunden der trotz Frostschaden eindeutig nach Leder riecht?


    Funddaten: 15.11.2019, Altmühltal, Trockenrasenhang, der Pilz ist relativ groß im Gegensatz zu den anderen Jungfernellerlingen (Durchmesser ca. 2 - 2,5 cm, Stielhöhe ca. 4,5 cm, Stielbreite ca. 1 cm)

    Vielen Dank für Eure Meinungen.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    diese Pilze hat der Frost erwischt aber vielleicht kann man ja trotzdem etwas sagen.


    Funddaten: 15.11.2019, Altmühltal, Mischwald mit Rotbuchen, Eichen, Fichten

    Hutdurchmesser ca. 11 cm, Höhe insgesamt ca. 12 cm, Huthaut nur am Rand abziehbar. Geruch ja aber nach was? Irgendwie zwischen zitrusartig frisch und gurkig und noch einer Komponente.

    Die Lamellen sind spröde und mein erster Gedanke ging Richtung Täublinge aber da finde ich nichts.

    Gefunden habe ich dann den Sägeblättrigen Ritterling (Tricholoma viridilutescens) aber ob das stimmt?


    Welcher Pilz könnte dies sein?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Ihr Lieben,


    diesen Pilz fand ich heute im Altmühltal in einem Mischwald mit Rotbuchen, Eichen, Fichten, Kiefern und noch weiteren Bäumen. Der Pilz stand auf einer Mini-Lichtung und alle Bäume standen mehr oder weniger gleich weit entfernt. Ist dies vielleicht der Orangerote Ritterling?


    Der Geruch ist sehr stark und gurkenartig, die Huthaut lässt sich leicht komplett abziehen. Hutdurchmesser des gezeigten Pilzes 5 cm, Stielhöhe ca. 10 cm. Probiert habe ich nicht. Ob er abfärbte weiß ich nicht, denn ich habe vorher und nach u. a. Reizker gesammelt und da waren meine Finger bereits verfärbt ;)


    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria


    Danke Nobi,


    und ja, mir geht es mit der Übersicht genau so. Dies war bereits im letzten Jahr so und da hatte ich dann in den Wintermonaten drei Jahresrückblicke gemacht, sortiert nach Pflanzen, Pilzen und Insekten und innerhalb der Kategorien dann auch immer nur ein Foto der jeweiligen Art. Es war trotzdem immer noch mehr als genug. Mal sehen, wenn ich Lust und Zeit habe mache ich dies diesen Winter vielleicht wieder aber ich weiß es noch nicht.


    Liebe Grüße


    Maria

    Oktober - Teil 11



    Samstägliche Trockenrasenhang-Tour am 26.10.

    Einfach nur WOW - Begeisterung pur auf drei verschiedenen Hängen - ob Nord- oder Südhang - es war unglaublich und ich kam mit der Bestimmerei nicht mehr hinterher. Nachfolgend eine kleine Auswahl meiner Fotos und Funde.


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    Es begrüßten mich gleich am Anfang die Küchenschellen und da hatte ich ja schon geschrieben, dass die höchst ungewöhnlich in diesem Jahr zum dritten Mal blühen.


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    Überall sah ich diesen Schaumpilz (Mucilago crustacea) und so dachte ich spontan:

    Ob es da vielleicht auch Saftlinge ....


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    Doch zunächst sah ich unglaublich viele Wiesenkorallen, glaube ich zumindest. dass dies welche sind. Welche allerdings - keine Ahnung.


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    Und dann ...
    Die ersten Saftlinge und es folgten Hunderte.


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    Vielleicht der Gelbrandiger Saftling (Hygrocybe insipida)


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    Auch die Ellerlinge waren zahlreich vertreten. Welche dies hier sind?
    Vielleicht der Ockerblasse Jungfern-Ellerling (Hygrocybe virginea var. ochraceopallida)?


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    Tja - Keulen und dann ...
    Jedenfalls stellenweise sehr zahlreich vertreten.


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    Die hier fühlten sich so schleimig wie Saftlinge an, was es aber wirklich war wusste ich zunächst nicht. An das nahe liegendste dachte ich in diesem Habitat nicht - Dehnbare Helmlinge



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    Bei mir gibt es halt immer viel mehr Fragezeichenpilze als bestimmte Pize ;)



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    Immer wieder Wiesenkorallen, welche auch immer.


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    Die Buchs-Kreuzblume (Polygala chamaebuxus) blühte vereinzelt wieder . Die Blütezeit ist normalerweise von April bis Mai aber vereinzelt kann sie auch noch einmal im September/Oktober blühen.


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    Und nach wie vor blühte auf zwei der Hänge der Frühlings-Enzian (Gentiana verna).


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    So schön :) Wohin man sah - Saftlinge.


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    Ohrlöffel-Stachelinge (Auriscalpium vulgare) sah ich immer wieder.


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    Weinrote Kiefern-Reizker (Lactarius sanguifluus) gab es auf allen drei Hängen unglaublich viele.


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    Und so viele verschiedene Saftling ... dachte ich zumindest erst einmal, aber .....


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    ... es waren Braungrüne Zärtling (Entoloma incanum) wie ich erfahren habe :)


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    Immer wieder Frühlingsenzian.


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    Die Flechten finde ich schon auch bezaubernd und total interessant.


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    Wieder andere Saftlinge.


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    Und wieder Braungrüne Zärtlinge (Entoloma incanum)


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    Die schwärzende Fraktion war natürlich ebenfalls vertreten.


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    So sieht es hier aus - unspektakulär, aber wenn man genauer hinsieht ...
    Im Vordergrund übrigens die Dürrwurz (Pentanema conyzae)


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    Überall im Gras versteckt die Saftlinge - unglaublich war dies.


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    Die vielen Reizker sah man meist auch erst auf den zweiten oder dritten Blick wenn man nicht gerade solche Exemplare fand.


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    Gewöhnlicher Steinquendel (Acinos arvensis), auch er blühte noch.


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    Die Kartäusernelken (Dianthus carthusianorum) natürlich auch.


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    Und immer wieder verschiedene Reizker die oft nebeneinander wachsen - ich sah drei verschiedene.
    Bei dem hier bin ich nicht ganz sicher welcher dies ist, vermute aber Lactarius deliciosus.


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    Die Krausblatt-Silberdisteln (Carlina acaulis subsp. caulescens) zeigten auch gelegentlich noch neue Blüten.


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    Auch die Gamander blühen noch vereinzelt, hier der Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys).


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    Es war wirklich unglaublich wie viele Saftlinge da waren.


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    Auf dem Rückweg am Waldesrand freute ich mich dann noch einmal - dies hier ist der Leuchtendgelbe Klumpfuß (Cortinarius splendens).


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    Und hier sieht man, dass er insgesamt leuchtend gelb ist.


    Jedenfalls beschloss ich darauf hin, mich am nächsten Tag mehr im Wald umzusehen aber dies ist ein anderer Beitrag denn dies war wieder ein unglaublich toller Tag mit wieder ganz anderen Funden - die Gegend hier ist schier unglaublich!


    Liebe Grüße


    Maria

    Ah - o.K. :) Dann ist alles klar! Danke Dir Pablo.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    und warum riecht der dann so würzig und mit einer Anisnote? Dies war es was mich so irritierte. Wobei ich jetzt gestehen muss, dass ich vorher noch nie an einem der Winterporlinge gerochen habe - vielleicht riechen die ja manchmal/immer so?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    diese Stielporlinge fand ich heute und ich bin mir nicht sicher welche dies sind.


    Funddaten:
    14.11.2019, Altmühltal, Mischwald, Laubholzbaumstamm (am selben Stamm wuchsen Austernseitlinge, ...)

    Huthaut samtig, Hutdurchmesser ca. 5 cm, Poren sehr fein, mit dem Auge gerade noch als solche erkennbar.

    Geruch sehr würzig, für mich auch und unter anderem nach Anis.

    Der Stiel mit einem Durchmesser von ca. 1,8 cm hat in etwa die Farbe der Huthaut, vielleicht etwas dunkler.


    Welche Porlinge könnten dies sein?


    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria


    Liebe Maria

    von Pilz 4 und Pilz 6 könntest du mir einen schicken, das wäre lieb. LG Harzi

    Hallo Hartmut,


    mache ich gerne.


    Kannst Du erklären warum diese zwei Pilze? Würde mich einfach interessieren, denn die sehen für mich jetzt nicht wesentlich anders aus als die anderen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesen Pilzen bin ich etwas unsicher. Vor zwei Jahren fand ich in diesem Waldstück ähnliche Pilze die mikroskopisch als Sowerbyella imperialis bestimmt wurden. Dann kam der Harvester, trotzdem fanden Stefan und ich ziemlich genau vor einem Jahr an der Fundstelle drei oder vier wieder gekommene Fruchtkörper. Gestern (und auch die Wochen davor) fand ich an dieser Fundstelle nun nichts mehr.


    Allerdings fand ich gestern an zwei anderen Stellen, vielleicht jeweils 20 Meter entfernt (auch die zwei Fundstellen lagen ca. 20 Meter voneinander entfernt), die nachfolgenden Pilze. An diesen Stellen standen in den letzten zwei Jahren keine solchen Pilze.


    Was mir bei den gestrigen Pilzen fehlte waren die klar erkennbaren Stiele wie bei den Pilzen in den zwei Jahren zuvor. Allerdings müssen die gestrigen Pilze wohl einen Nachtfrost abbekommen haben (vermute ich zumindest). Jedenfalls bin ich etwas unsicher, ob dies auch die S. imperialis sein könnten und wäre über Eure Hilfe dankbar.


    Funddaten:
    13.11.2019, Altmühltal, an sich Mischwald an den Fundorten nur Fichten.

    Hutdurchmesser des einzigen Pilzes der ersten Fundstelle ca. 5 cm, die Pilze der zweiten Fundstelle waren unterschiedlich groß bis zu 5/6 cm.

    Bei dem Pilz der ersten Fundstelle schien eine Wurzel/ein Stiel im Erdboden geblieben zu sein, der Pilz lag aber direkt auf der Erde. Bei einem Pilz der zweiten Fundstelle kann man so etwas wie einen Stiel erahnen.


    Vielen Dank schon einmal.


    Liebe Grüße


    Maria


    Fundstelle 1



    Fundstelle 2


    Danke Ulla,


    ich habe gerade einmal mit meinen ganzen Fotos der diversen Rötenden Erdsterne verglichen - ich glaube, den hätte ich jetzt in allen möglichen Wachstumsstadien und Ausprägungen abgelichtet :) .


    Was mich aber noch mehr verblüfft ist, das an diesem kleinen Erdstern-Hotspot nun 5 verschiedene Erdsterne nebeneinander und durcheinander wachsen - irre!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    leider komme ich bei einer Lorchel wieder einmal nicht wirklich weiter.


    Funddaten: 13.11.2019, Altmühltal, Mischwald mit verschiedensten Laubbäumen aber auch Nadelbäumen, im bewachsenen Mittelstreifen eines Waldweges.

    Stiel glatt, nicht gefurcht. Stiel nicht hohl. Hutrand nirgends mit dem Stiel verwachsen.

    Pilzhöhe insgesamt 5 cm, Stielbreite ca. 0,5 - 0,7 cm, Huthöhe ca. 2.5 cm, -breite ebenfalls.

    Die Lorchel ist in allen Teilen creme-weiß, ein Unterschied (oben unten etc.) ist für mich nicht erkennbar.


    Was für eine Lorchel könnte dies sein?


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Rudi,


    zum G triplex, den ich allerdings bisher noch nie gefunden habe, las ich deutlich abgegrenztes Peristom und dieses konnte ich so hier nicht wirklich erkennen. Aber ich habe wirklich keine Ahnung, würde mich aber sehr freuen auch den Halskrausen-Erdstern gefunden zu haben.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesem Erdstern habe ich mit der Bestimmung Schwierigkeiten.


    Funddaten: 13.11.2019, Altmühltal, Mischwald (dort wachsen Rotbuchen, Fichten und vereinzelt Kiefern).


    Der Erdstern war auffallend groß und fleischig, die Lappen sind sehr brüchig und stellenweise rötlich überhaucht. Auffallend ist, dass er anscheinend zwei übereinander liegende "Lappen" hat.

    Größe der unteren Exoperidie, nicht ausgebreitet, ca. 6 cm, die Größe der zweiten oberen Exoperidie war wesentlich größer. leider sind mir die Lappen abgebrochen.

    Bei der unteren Exoperidie zähle ich 5 Lappen.

    Vor allem die Lappen der oberen Exoperidie waren stellenweise rötlich überhaucht.

    Die Endoperidie hat einen Durchmesser von knapp 2,5 cm und eine Höhe von ca, 1,5 - 2 cm

    Das Peristom ist nicht abgegrenzt, heute nur etwas heller, mehr kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen

    Dieser Erdstern stand zwischen Kamm-Erdsternen (Geastrum pectinatum), Gewimperte Erdsternen (Geastrum fimbriatum) und Nabel-Erdsternen (Geastrum badium bzw. elegans)


    Bitte, was für ein Erdstern ist dies?


    Liebe Grüße


    Maria


    Von oben, sichtbar ist die obere erste Exoperidie



    Hier von der Seite mit beiden Exoperidien



    Von unten

    vermutlich ist es Tulostoma brumale var. pallidum. Ich schau mir die Pilze gerne an. LG Harzi

    Hallo Hartmut,


    wie vereinbart setze ich nachfolgend die Fotos der verschiedenen Pilze die ich über das Areal verteilt gesammelt habe ein. Und Du sagst mir dann bitte einfach welche Pilze ich Dir zusenden sollte.

    Es bestand ja die Überlegung, dass dort neben den ganz normalen T. brumale die ich ja bereits im letzten Jahr dort gefunden hatte noch andere wachsen, also zwei verschiedene durcheinander. Ganz ehrlich, ich kann da bei den nachfolgenden Pilzen, wenn überhaupt, nur minimalste Unterschiede erkennen.


    Gesammelt wurden die Pilze am 10.11.2019 in einem ehemaligen Steinbruch im Altmühltal. Die genaueren Koordinaten kann ich Dir gerne per PN zuschicken. Ach so, das letzte Foto ist jeweils, damit ich die Pilze anhand der Pflanzenteile unterscheiden kann - diese befinden sich nach wie vor, nun eben getrocknet, beim jeweiligen Pilz.


    Liebe Grüße


    Maria


    Pilze 1



    Pilz 2



    Pilz 3



    Pilz 4



    Pilz 5



    Pilz 6



    Pilz 7



    Pilz 8