Beiträge von Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    auch im September konnte ich so einiges Schönes und zum Teil auch eher Seltenes fotografieren. Leider sind mir viele Schmetterlingsfotos nicht gelungen - naja, nächstes Jahr dann vielleicht.


    Ganz besonders freute ich mich über diesen Fund - das wunderschöne Rosmarin-Weidenröschen (Epilobium dodonaei)



    Gefreut habe ich mich aber auch, den Echten Steinsamen (Lithospermum officinale) hier relativ häufig zu finden.



    Auch tierische Begegnungen gab es wieder recht häufig - hier der Lederlaufkäfer (Carabus coriaceus)



    Oder mit Schlangen - auf diese Ringelnatter von stattlicher Größe bin ich sogar (und leider) getreten.



    Schlangen sah ich im September recht häufig, hier noch einmal eine Ringelnatter.



    Meistens hat man die Spinnweben ja im Gesicht wenn man durch den Wald läuft - dieses hier sah ich rechtzeitig und konnte beobachten und fotografieren wie die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) ein Opfer fängt und einwickelt.



    Und als ich mich nach einem Pilz bückte sprang da auf einmal etwas über meine Hand - also da erschrickt man schon, auch wenn es sich dann "nur" als ein Grasfrosch entpuppt.



    Dazwischen gab es dann natürlich auch überraschende pflanzliche Funde. Im September einen ganzen Hang voll mit blühenden Bayerische Veilchen (Viola bavarica) zu sehen ist schon ungewöhnlich.



    Aber auch ein Blick auf recht häufig vorkommende Pflanzen lohnt sich immer! Zum Beispiel beim Stechenden Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)



    Oder wenn im Wald auf einmal alles voll mit leuchtenden Lampionblumen (Physalis alkekengi) steht, dann ist dies schon toll.



    Über den habe ich mich sehr gefreut - der Parallelbindige Kräuterspanner (Mesotype parallelolineata)



    Und auch über das wunderschöne Mauer-Berufkraut (Erigon muralis).



    Und jedes Mal aufs Neue war ich entzückt von den vielen Golddisteln die man hier antreffen kann.



    Wobei ich mich aber auch über das allgegenwärtige Leinkraut freute - so hübsch wie es ist.



    Wenn man an den immer noch unglaublich heißen Tagen unterwegs war und immer wieder an diesen wild wachsenden Pflanzen vorbei lief, ja dann wurde das Verlangen nach einem kühlen Bier von Schritt zu Schritt größer ;) Was mich allerdings stark verwunderte war, dass viele Spaziergänger fragten, ob ich wüsste welche Pflanze dies wäre - traurig, zumal dies eine Hopfen-Gegend ist.



    Darüber habe ich mich königlich amüsiert



    Eine Heidelibelle



    Eine Sumpfschrecke



    Und der hier flitzte in einem rasenden Tempo vor mir über den Weg und stellte sich dann tot. Eine Feldgrille.



    Hauhechelbläulinge von der Seite beim ...



    und von oben



    Pfeileule, Acronicta psi



    Eine ganze Wiese voll mit Wasserminze - der Duft der bei jedem Schritt aufsteigt ist unbeschreiblich :)



    Und wieder einmal bewunderte ich die Blüten des Sumpf-Herzblattes.




    Zwar habe ich noch schier unendlich viele weitere Fotos aber ich glaube, dies genügt jetzt dann erst einmal.


    Liebe Grüße


    Maria

    Einfach nur wunderbar Ralf :) Und, wie immer, wirklich toll fotografiert!


    Warum nur schlafe ich immer spätestens um 22 Uhr ein ;) - die sind ja noch viel faszinierender als die, die man tagsüber zu Gesicht bekommt!


    Danke fürs Zeigen und liebe Grüße


    Maria

    Interessant :)


    Leider habe ich meine diesbezügliche Fachliteratur gerade an meine Tochter verliehen aber ein paar Sachen sind mir vage in Erinnerung.


    Es kommt einmal entscheidend darauf an, ob die Pilze frisch verzehrt/zubereitet werden oder getrocknet werden. Und wenn ich mich recht erinnere kommt es dann auch darauf an, wie lange die getrockneten Pilze aufbewahrt werden. Dann kommt es entscheidend darauf an, mit was die getrockneten Pilze dann wie zubereitet werden (Lösungsmittel).


    Und jetzt wird es kompliziert, vor allem wenn man, wie ich gerade, versucht alles aus der Erinnerung heraus zusammenzusetzen. Jetzt kommen die GABA-Rezeptoren ins Spiel. Und da meine ich mich zu erinnern, dass es durchaus sein kann, dass in den Basalganglien (dann wird es sich wohl um den GABA-A-Rezeptor handeln) etwas ausgelöst werden kann. Und dies könnte vielleicht erklären, zusammen mit weiteren psychoaktiven Wirkungen, warum immer wieder die "Berserker" ins Spiel gebracht werden.


    Von verschiedenen Pflanzen weiß ich, dass die früheren Kundigen in der Regel ganz genau wussten was sie taten. Also ausschließen würde ich es jetzt nicht wollen, dass an der Geschichte etwas dran ist.


    Nächstes Jahr bekomme ich meine Fachbücher zurück - falls das Thema dann noch aktuell ist werde ich dann einmal nachlesen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    gefunden habe ich diese Pilze an einem Holzstapel, ich denke Rotbuche. Mit meinen Bestimmungsversuchen suche und suche ich und finde nichts, auch nicht annähernd. Bitte, was habe ich da heute gesehen?

    Keines der Fotos ist leider scharf geworden aber die Richtung würde mir schon genügen.


    Vielen Dank und liebe Grüße


    Maria





    Hallo, Maria!


    Kommt Zeit, kommt Bestimmung, wie man so schön sagt. :gzwinkern:

    Hallo Pablo,


    genau dies habe ich ungeduldiger Mensch mittlerweile mit den Pilzen gelernt :)


    Ich lasse die Pilze jetzt trocknen und wenn sich in den nächsten Tagen niemand der Spezialisten für Erdsterne meldet erhältst Du ein Päckchen mit zwei komplett verschiedene Pilzen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Sabine, Holger und Pablo,


    wie lieb von Euch HoBi ! Vielen, vielen Dank.


    Beorn Pablo, Dich und Ulla "kenne" ich, neben den "Hobis" :) Und ich denke, dass ich bei Euch mehr als gut aufgehoben bin! Und ich bin mir absolut sicher, dass ihr beide, falls dies überhaupt notwendig sein sollte, noch glaube ich ja nicht an solch einen speziellen Fund, dass ihr dies dann sowieso entsprechend weiterleitet. (Ich wüsste jetzt sowieso nicht wie ich mit dem Dieter ? / Pfalzpilz Kontakt aufnehmen könnte.)

    Also, die Pilze lasse ich jetzt trocknen und würde sie dann, an wen auch immer, herzlich gerne verschicken. Ich bin echt gespannt was dies nun wieder ist :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesen Erdsternen dachte ich bisher, dass dies ebenfalls die Kleinen Nesterdsterne sind, aber gestern erkannte Ulla, dass dies nicht sein kann. (hier nachzulesen) Natürlich bin ich da heute noch einmal hin und habe die zwei Exemplare geholt - da stehen noch mehr. Also wenn dies wirklich G. elegans ist, dann wäre dies ja ein Ding - die gelten, so habe ich mehrfach gelesen, in Bayern seit Jahren als verschollen! (Wobei es allerdings eine Eintragung aus 2006 in Pilze Deutschland gibt?)
    Heute einmal ein paar ausführlichere Angaben zu den Pilzen:

    Größe Pilz insgesamt: Pilz rechts 1,5 cm im Durchmesser, 1,5 cm hoch / Pilz links 2 cm lang, 1,5 cm breit, 1,5 cm hoch

    Größe Endoperidie: 0,7 - 0,8 cm

    Pilz rechts: 4 Lappen, Pilz links 6 Lappen


    Ökologie: Frankenalp - Heumöderntal, auf ca. 500 Metern Höhe, sehr kalkhaltiges Gestein mit dünner Humusschicht.
    An sich Mischwald mit überwiegend Rotbuchen. Am Fundort ein fast reiner Fichtenforst zwischen Laubmischwald mit eben überwiegend Rotbuchen. Fast reiner Fichtenforst deswegen, da ich heute zu meinem Erstaunen feststellte, dass dort, nur 2 Meter neben den Pilzen, auch einige, sehr wenige, Kiefern wachsen.


    Ansonsten wachsen dort, in diesem eigentlich recht kleinem Forst, unter anderem die Gewimperten Erdsterne, die Kleinen Nest-Erdsterne, die Kamm-Erdsterne, die Orangefarbenen Wurzelbecherlinge (Sowerbyella imperalis), usw., munter neben- und durcheinander.


    Die Fotos von heute konnte ich nur mit Blitz machen - es war heute Nachmittag einfach schon zu dunkel. Die reellen Farben der Pilze sind einen Takt dunkler!




    lamproderma , Beorn Liebe Ulla, lieber Pablo, könntet Ihr bitte noch einmal einen Blick darauf werfen? Und wem soll ich die heute mitgenommenen Exemplare zusenden?


    Liebe Grüße


    Maria

    O.K. Pablo,


    dann lass ich das Päckchen, welches ich morgen zur Post bringen wollte, erst noch einmal liegen. Ich weiß auf den Punkt genau wo die Erdsterne auf Foto 3 wachsen - es muss einfach nur aufhören so zu regnen wie seit zwei Tagen.


    Die zwei Fotos habe ich entfernen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Sieht prima aus. :thumbup:
    Ich glaube, was Ulla aufgefallen ist, hätte ich gar nicht bemerkt. Zu >Geastrum fimbriatum< gibt's tatsächlich schon ein Portrait (habe ich das echt mal gemacht? Kann mich gar nicht mehr dran erinnern...).


    Geastrum elegans wäre ja was ganz Spannendes, der dürfte sich mir auch mal zeigen. Ist aber nicht das Gleiche wie Geastrum schmidelii, oder?

    Danke Pablo


    Ich habe einfach Dein Portrait vom G. fimbriatum kopiert und halt nur die relevanten Daten abgeändert.


    Ich habe ja nicht so viel Ahnung, zu den Erdsternen habe ich jetzt aber doch so einiges gelesen. Der G. elegans ist auf deutsch der Napferdstern und der G. schmidelii ist der Kleine Erdstern.


    Deine Fotos sind toll - sie zeigen die Erdsterne sehr realistisch :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ulla,


    vielen Dank für Dein Feedback!


    Alle Erdsterne wuchsen und wachsen zusammen, also der G. fimbriatum, der G. pectinatum und der G. quadrifidum, zum Teil direkt nebeneinander und durcheinander. Es ist dort reiner Fichtenwald und sehr kalkhaltiger aber nicht sandiger Boden sondern mit einer dünnen Humusschicht. Der Pilz auf Foto 2 hat zwei Wochen Dauerfrost hinter sich und ich dachte ehrlich gesagt, dass das Aussehen daher kommt.

    Die Pilze auf Foto 3, da wuchsen noch mehr die so aussahen, könnte ich problemlos holen und natürlich auch neue Fotos machen. Was mich jetzt mit dem G. elegans verunsichert ist, dass dieser laut Die Großpilze Baden-Württembergs 6 - 7 Lappen hat, die Pilze auf dem Foto hatten 5 Lappen. Und das sie bei Kiefern wachsen und auf kalkhaltigem Flugsand - dort gibt es kilometerweit keine Kiefer und sandig ist es auch nicht.

    Sobald es hier nicht mehr regnet und ich Zeit habe gehe ich noch einmal hin :)


    Die Frage ist jetzt, ob ich die zwei Fotos nicht lieber herausnehmen sollte?


    Liebe Grüße


    Maria

    Geastrum quadrifidum

    Kleiner Nest-Erdstern


    Synonyme:

    -

    -

    -


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Phallomycetidae --> Geastrales --> Geastraceae --> Geastrum --> Geastrum quadrifidum



    Fruchtkörper: Basidiocarpien (Fruchtkörper)1,5 - 3 cm hoch; anfangs kugelig, bei geöffneter Exoperidie bleibt das Myzellgeflecht als Nest im Boden, der Pilz "erhebt" sich und steht wie auf Stelzen; 4 (-5) Lappen; oberseits frisch creme-weiß (jung), dann lederbraun und später braun (bei sehr alten Exemplaren vom Vorjahr auch wieder weißlich-grau und dann sehr dünn) ; die Lappen reißen höchstens bis zur Mitte auf.

    Endoperidie kurz gestielt, kugelig; 0,6 - 1,4 cm breit; hell-beige-grau (jung) bis dunkelgrau-bräunlich/schwärzlich (im Alter); mit stumpfen Warzen;
    Peristom: gewimperter Kegel mit scharf abgegrenztem hellen Hof;

    Sporenpulver: Sporenstaub schwärzlich, Sporen braun, kugelig, mit stumpfen Warzen, 4 bis 5 (-6) µm


    Speisewert: kein Speisepilz


    Vorkommen: Fast nur in Fichtenforsten (selten in Kiefernforsten, Laub- oder Mischwäldern), bevorzugt auf mineralreichen Böden. Überwiegend in der planaren bis eumontanen Stufe, meistens zwischen 400 und 800 Metern. Haupterscheinungszeit ist im Spätsommer/Herbst (August bis Oktober/November);


    Verwechslungen: Mit anderen Erdsternen.

    Zwerg-Erdstern / Kleiner Erdstern (Geastrum minimum) - meistens 8 Lappen (6 - 12), vor allem auf Kalk-Sand-Trockenrasen oder in lichten Kalksand-Kiefernwäldern

    Großer Nesterdstern (Geastrum fornicatum) - bis 8 cm hoch, sehr selten


    Anmerkungen: Die Fruchtkörper der Erdsterne (im weiteren Sinne) sind recht dauerhaft. Sie erscheinen meistens im Spätsommer / Herbst und überdauern den Winter, so dass sie im Frühjahr noch gefunden werden können. Allerdings verändern sich bei so alten Fruchtkörpern stark die Farben, auch die Dicke und Konsistenz.

    Expoeridie = Außenhülle = das, was bei Reife aufklappt und dem Pilz das sternförmige Aussehen verleiht

    Endoperidie = Innenhülle = die mehr oder weniger kugelige Gestalt in der Mitte, die die Sporenmasse (Gleba) enthält

    Peristom = Austrittsöffnung = das Loch, durch die die Sporen ins Freie entlassen werden



    Bilder:




    Foto 2 (siehe weiter unten) entfernt


    Foto 3 (siehe weiter unten) entfernt
















    Quelle einiger Angaben: G. J. Krieglsteiner (2000) Die Großpilze Baden-Württembergs.

    Ferner habe ich von Pablo Text übernommen.


    Geastrum pectinatum

    Kamm-Erdstern


    Synonyme:

    -

    -

    -


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Phallomycetidae --> Geastrales --> Geastraceae --> Geastrum --> Geastrum pectinatum



    Fruchtkörper: Exoperidie geöffnet bis 9 cm breit, (4-) 8 - 9 (-11); Die Lappen sind hell-beige (jung fast weiß) bis graubraun (im Alter); Sehr jung sind sie an den Rändern leicht "franzig"; eher dickfleischig.

    Endoperidie gestielt; 0,8 bis 2,6 cm breit; grau bis graubraun; am Grunde oft längsgefurcht; um die Stielbasis gelegentlich mit einem kragenartigem Ring; sehr jung ist häufig ein Stiel kaum oder nicht erkennbar;
    Peristom: spitzer, gefurchter Kegel (im Alter); sehr jung noch nicht klar erkennbar (bei meinen Funden von jungen Fruchtkörpern war das Peristom immer mit Sporen bedeckt, bei sehr jungen Exemplaren noch nicht spitz-kegelig ausgebildet)


    Sporenpulver: schwarzbraun, Sporen kugelig, mit kurzgradigen Warzen, 4 bis 5 µm


    Speisewert: kein Speisepilz


    Vorkommen: Haupterscheinungszeit ist im Herbst (August bis November/Dezember) Die Basidiocarpien können bis zum folgenden Herbst überdauern; fast nur in Fichten- und Kiefernforsten auf kalkreichem Gestein (es gibt auch Funde in einem Erlen-Eschenwald) ; besonders in der planaren und submontanen Stufe, am häufigsten zwischen 400 und 600 Metern.


    Verwechslungen: Mit anderen Erdsternen.



    Anmerkungen: Die Fruchtkörper der Erdsterne (im weiteren Sinne) sind recht dauerhaft. Sie erscheinen meistens im Spätsommer / Herbst und überdauern den Winter, so dass sie im Frühjahr noch gefunden werden können. Allerdings verändern sich bei so alten Fruchtkörpern stark die Farben, auch die Dicke und Konsistenz.

    Expoeridie = Außenhülle = das, was bei Reife aufklappt und dem Pilz das sternförmige Aussehen verleiht

    Endoperidie = Innenhülle = die mehr oder weniger kugelige Gestalt in der Mitte, die die Sporenmasse (Gleba) enthält

    Peristom = Austrittsöffnung = das Loch, durch die die Sporen ins Freie entlassen werden


    Bilder:

























    Quelle einiger Angaben: G. J. Krieglsteiner (2000) Die Großpilze Baden-Württembergs.

    Ferner habe ich von Pablo Text übernommen.

    Das derzeitige Wetter bietet sich an die Fotos zu sortieren die sich im Laufe des Jahres angesammelt haben. Wie habe ich mich das ganze Jahr über die Natur hier gefreut und nun freue ich mich beim Betrachten der Fotos noch einmal. Hier noch weitere Fotos aus dem August.


    Berg-Gamander (Teucrium montanum)




    Kurzschwänziger Bläuling (Cupido argiades)




    Feld-Steinquendel (Acinos arvensis)




    Keine vertrocknete Rose sondern das Werk der Weidenrosengallmücke (Dasineura rosaria)




    Erdhummel auf Heilziest




    Feuriger Perlmutterfalter (Fabriciana adippe)




    Hügel-Schafgarbe (Achillea collina)




    Kartäusernelke und Bibernell-Widderchen




    Mauerfuchs (Lasiommata megera) von der Seite



    und von oben




    Einfach nur immer wieder schön




    Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)




    Schmetterlinge gibt es hier ohne Ende




    Später Zahntrost (Odontites vulgaris)




    Dürrwurz (Inula conyzae)




    Feld-Beifuß (Artemisia campestris)




    Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)




    Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)




    Silbergrüne Bläulinge (Polyommatus coridon)




    Viele der Pflanzen, von den Schmetterlingen spreche ich erst gar nicht, habe ich erstmalig hier im Altmühltal gesehen - die Biodiversität ist hier unglaublich! Und dabei habe ich Euch bisher nur einen Bruchteil der gefundenen Pflanzen gezeigt - ich war und bin nur noch am Staunen und Freuen :)


    Liebe Grüße


    Maria


    Hallo Marke,


    nummerieren kannst du, indem du die Zahl (1. oder 2., ...) schreibst und dann das jeweilige Foto darunter einzeln einfügst.


    Wie Weisheit Dir oben schon geschrieben hat, wäre es vielleicht sinnvoll, dass Du Dir dieses hier durchliest. Mit entsprechenden Fotos und Beschreibungen dazu macht es einfach viel mehr Spaß zu bestimmen und für Dich ist es dann auch erfolgreicher und wesentlich entspannter.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo L.


    Vielen Dank für Deinen ersten Bericht und die Fotos.


    Da hast Du Dir ja ganz schön etwas vorgenommen! Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht. Ganz besonders neugierig bin ich auf die Puppenkernkeulen (Cordyceps militaris).


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Beli


    Das ist ja interessant, dass die auch so hell sein dürfen - wieder etwas gelernt.
    Ja, so wie rechts auf dem letzten Bild wachsen die hier reichlich und so, oder so ähnlich, kenne ich die Warzigen Drüslinge auch.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Beli


    Den hatte ich vorhin auch in Erwägung gezogen zumal man ja, so denke ich zumindest, die Drüsen sieht. Aber so hell? Fast durchsichtig? Ist ja interessant :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bei diesem Drüsling komme ich nicht weiter. Gefunden habe ich die Pilze heute an einem umgestürzten Laubbaum. Der Baum war voll mit Kreiseldrüslingen, Fleischroten Gallertbechern und einer Vielzahl weiterer Pilze.
    Diese Pilze waren heller als die Kreiseldrüslinge, stellenweise fast durchsichtig.


    Was ist dies bitte?


    Liebe Grüße


    Maria






    Die Unterseite


    Hallo Björn,


    ich habe leider weder Chemie noch ein Mikroskop.
    Oh, dies ist ein Belag und ein weiterer Pilz! Auf diesen Ästen war noch viel mehr zu sehen - ich finde so etwas total faszinierend.


    Und was machen wir jetzt? Was könnte diese erste Flechte denn noch sein?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich hier im Bestimmungsteil auch nach einer Flechte frage. An mehreren dieser am Boden liegenden Äste wuchsen jeweils verschiedene Flechten zusammen. Kann die eine Flechte Lecanora hagenii ( Hagens Kuchenflechte) sein? Und die zweite müsste doch die Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria parietina) sein?






    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich war da heute trotz schlechtem Wetter noch einmal. Gestern und heute morgen hatte ich mir ja die von Euch genannten Ideen, Vorschläge und Verwerfungen aufmerksam durchgelesen und so habe mir auch die vielen, vielen weiteren Pilze die auf diesem Baumstamm wachsen noch einmal genauer angesehen. Ein paar Fotos füge ich bei und eigentlich habe ich da jetzt so einen vagen Verdacht ... Nosozia schaust Du deswegen bitte auch noch einmal? :)


    Zur Größe: Also, die kleinsten runden Pilze sind ca. 1 cm im Durchmesser, die größeren zwischen 2 und 4 cm. Die Poren sind ca. 1 mm im Durchmesser.


    Der entwurzelte Baumstamm - Rotbuche



    Im Wurzelbereich sieht man im linken Eck einen weißen Pilz. Dahinter, auf einer anderen Wurzel, wächst der obige Pilz.


    Leider überbelichtet (heute hatte ich enorme Probleme mit den Lichtverhältnissen) aber dieses Ästchen hob ich hoch ...



    ... und sah dann nicht nur die Unterseite des Pilzes sondern auch noch einen weiteren Pilz.



    So sah es dann nach der Trennung am Stamm direkt aus



    Den kleine in der rechten Ecke des obigen Fotos habe ich auch abgetrennt. Leider ist keines der Fotos wirklich scharf, aber in der Vergrößerung kann man ein wenig erkennen. Sorry - aber ich habe mit meiner Kamera echt Schwierigkeiten wenn es zu Dunkel ist - manchmal bekomme ich es mit der mauellen Einstellung hin aber eben leider nicht immer.




    Keine Ahnung, ob dies weiter hilft aber ich zeige jetzt einfach noch ein paar Fotos von weiteren Pilze die in der Nähe an diesem Baumstamm wuchsen - insgesamt, am kompletten Stamm wuchsen unglaublich viele verschiedene Pilze - echt unglaublich!!!


    Hier sieht man an der linken Seite des Holzes einen größeren und mehrere kleinere Pilze ...


    Der Pilz an der linken Seite des Holzes etwas größer, wenn auch dieses Foto wieder etwas unscharf ist.



    Und dann gab es in unmittelbarer Nähe noch diese hier.


    Ganz besonders interessierte mich aber dieser Pilz der auf dem ersten Foto bereits zu sehen ist. Auch er wächst in unmittelbarer Nähe, allerdings auf einer anderen Wurzel. Hier ein annähernd scharfes Foto wobei ich natürlich noch mehr Fotos habe.



    Vielleicht kann man nun etwas mehr sagen. Auf jeden Fall trocknen nun ein wenig der angefragten Pilze vor sich hin.


    Liebe Grüße und wieder einmal vielen Dank an Euch.


    Maria