Beiträge von Maria

    Seit wann heißt der Steinpilz eigentlich Steinpilz? ;) Oder der Pfifferling Pfifferling? Oder der Brätling Brätling? Kann man das etymologisch rekonstruieren?


    LG

    Paula

    Hallo Paula,


    der Steinpilz heißt seit Anfang des 18. Jahrhunderts so.

    Der Pfifferling seit dem 11. Jahrhundert. Damals phiferia, dann phefferlinc bzw. phifferlinc.

    Beim Brätling weiß ich jetzt nicht genau was du meinst.


    Pilze werden nachgewiesen seit dem 8. Jahrhundert in so gut wie allen nördlichen europäischen Ländern (auch) als "Schwamm" bezeichnet. Das Wort Pilz wurde anscheinend erst ab dem 10. Jahrhundert (Bölz, Bülz, Pültz, ...) benutzt.


    Maria


    P.S.: Dies kann man natürlich etymologisch rekonstruieren.

    Hallo Marcel,


    den Artikel den ich eigentlich suchte habe ich leider nicht gefunden, dafür aber etwas anderes. Wie ich finde auch interessant, auch wenn zumindest mir alleine durch Beobachtung bekannt war, dass der Pfefferröhrling gerne in der Nähe von Fliegenpilzen wächst. Aber ein parasitärer Pilz? Ich verlinke es hier einmal.


    Bei meiner Suche nach diesem Artikel bin ich aber auch auf eine etwas eigenartige Seite gestoßen die sich ausschließlich mit dem Pfefferröhrling beschäftigt. Dort wird übrigens auch der von Dir genannte Koch erwähnt und, und dies dürfte dich interessieren, es wird genau beschrieben wie man das Gewürz herstellt. Hier der Link. (Nur vorsichtshalber bevor weitere Kommentare nun dazu kommen: Ich habe keine Ahnung ob dies funktioniert, gebe die zufällig gefundene Info lediglich an Dich weiter ;) )
    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    ich glaube genau dort waren wir zwei noch nie, auch nicht mit den anderen, aber in der unmittelbaren Nähe schon und dies mehrfach. Jedenfalls bist Du die Straßen auch schon gefahren.


    Die Berghexe ist ja auch nicht wirklich häufig und sie ist zudem extrem gut getarnt. Aber da wo ich wohne, da gibt es die auch und da warst Du auch schon - dort wo die Gämsen sind - nur haben wir da halt keine Berghgexe gesehen, vielleicht auch, da wir an diesem Tag nur einen Blick für die Pilze hatten.


    Das nächste Mal, wenn Du mich besuchst ...


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Du kannst Dir nicht vorstellen wie viele Kreuzenziane ich schon nach den Eiern durchsucht habe - Fehlanzeige. Und gesehen habe ich so einen Ameisenbläuling auch noch nicht. Naja, irgendwann :)

    Ein richtig schöner Beitrag!

    Wenn Ihr sehen wollt wo ich viel unterwegs bin, wie es dort aussieht, wen ich dort oft treffe, mit wem ich mich unterhalte, mit dem Schäfer zum Beispiel, dann schaut Euch den knapp achtminütigen Film an. Pilze sieht man in dem Beitrag zwar nicht, aber nicht wenige von denen die ich dort bisher gefunden habe, habe ich entweder hier angefragt und/oder in den Altmühltal-Impressionen bereits gezeigt.
    Ja und glücklicherweise sah ich in den letzten Jahren doch unter all den anderen Schmetterlingen immer wieder Berghexen und glücklicherweise nicht nur dort. Ach ich freue mich schon darauf wenn es wieder los geht :)


    Viel Spaß beim Ansehen - Maria


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hallo Marcel,


    dies ist bekannt, da gibt es noch mehr Untersuchungen, ich glaube von Italienern. Soweit ich mich erinnere gibt es aber wohl nur einen mit dem pfeffrigen Geschmack um den es Dir ja wohl geht. Aber gut, da kann mich mein Gedächtnis jetzt auch täuschen.



    Hallo Uwe,


    ich fand früher immer wieder Pfefferröhrlinge und jetzt auch noch wenn ich die entsprechenden Wälder besuche. Was ich damit sagen will ist, dass ich den recht gut kenne, auch aus kulinarischer Sicht. Mittlerweile lasse ich die allerdings stehen. Ich finde aber ebenfalls, dass die Angabe "ungenießbar" nicht stimmt. Allerdings habe ich den in einem Mischpilzgericht auch nie sonderlich herausgeschmeckt. Die Angaben, dass er als Würzmittel geeignet ist, kann ich so also auch nicht nachvollziehen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Der Pfefferröhrling wird eigentlich überall entweder als ungenießbar oder zumindest als sehr minderwertig angegeben. Da sind sich alle einig.

    Hallo

    Das sehe ich ganz anders. Ich freue mich über jeden Pfefferröhrling. Er verbessert jedes Mischpilzgericht.

    Hallo Uwe,


    ja super!

    Ich habe übrigens nicht meine eigene Meinung wieder gegeben, sondern nur dass, was man in den Veröffentlichungen darüber so findet.

    Vielleicht wäre es für den Marcel ja interessant und hilfreich zu erfahren, wie der Geschmack der Pfefferröhrlinge Deiner Erfahrung nach ist (pfeffrig oder nicht), wie Du die zubereitest und warum sie jedes Mischgericht verbessern.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Marcel,


    ich melde mich hier noch einmal, denn eigentlich finde ich Dein Experiment hoch interessant.


    • Der Pfefferröhrling wird eigentlich überall entweder als ungenießbar oder zumindest als sehr minderwertig angegeben. Da sind sich alle einig.
    • Ferner wird der Pfefferröhrling vom Geschmack her als "pfeffrig" angegeben. Aber hier fangen die Unterschiede in den Veröffentlichungen schon an. Nur einige wenige geben an, dass er nur im rohen Zustand scharf ist und zubereitet seinen pfeffrigen Geschmack verliert, alle anderen bleiben hier allgemein.
    • Wiederum in einigen Veröffentlichungen ist zu lesen, dass der Pfefferröhrling allenfalls als Gewürz zu verwenden ist - welchen Geschmack er dabei entwickelt bleibt offen. Ebenso offen bleibt in welcher Form bzw. Zubereitung er als "Condiment" verwendet werden sollte bzw. kann.


    Auffallend bei dem Ganzen ist, dass sich die Texte sehr, sehr ähneln, so dass in mir der Verdacht aufkam, dass hier vielleicht häufig nur abgeschrieben wurde ohne selbst probiert / experimentiert zu haben.


    Einen "Ausreiser" gibt es allerdings und zwar von der Sociedad Mycologia de Estremeña die folgendes schreiben: "Essbarkeit: aufgrund seines knappen und sehr scharfen Fleisches kulinarisch uninteressant. Es kann als Gewürz verwendet werden, da seine Schärfe beim Kochen nicht verschwindet."

    Also irgendwie ist dies alles eigenartig, finde ich jedenfalls. Entweder schreiben die alle voneinander ab ohne selbst diesbezügliche Erfahrungen gemacht zu haben oder es liegt tatsächlich an der Zubereitungsart (nur warum beschreibt die dann keiner?) oder es gibt verschiedene Pfefferröhrlinge - kann ja auch sein, denn wer schaut sich so einen Pfefferröhrling eigentlich genau an, ohne jetzt jemanden zu Nahe treten zu wollen.


    Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, versuchst Du nun diesem "Eigenartigem" auf die Spur zu kommen, indem Du erst einmal versuchst herauszufinden woher der pfeffrige Geschmack im rohen Zustand eigentlich kommt. Und dann, im zweiten Schritt, versuchst Du durch die Art der Zubereitung diesen evtl. erhalten zu können.


    Ganz egal was dabei heraus kommt, ich finde es einfach gut und richtig und auch wichtig, dass man Veröffentlichungen, die meiner Meinung nach hier einfach immer wieder ungeprüft abgeschrieben wurden, einmal hinterfragt und testet. Und insofern bin ich echt neugierig, was Du letztendlich tatsächlich herausbekommst.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Marcel,


    irgendwie bin ich etwas verwirrt.


    Ein Condiment, welches Du ja immer wieder erwähnst, ist nichts anderes als ein Begriff für Würzmittel unterschiedlichster Art von Speisen/Lebensmittel. Interessant fand ich da eingangs, ob der Pfefferröhrling diesbezüglich, bei entsprechender Zubereitung, in Frage kommen könnte, also in Bezug auf pfeffrige Würze. Dem widersprichst Du nun in Deinem letzten Text selbst. Das Thema ist damit ja eigentlich erledigt, aber vielleicht habe ich da auch etwas missverstanden.

    Nun geht es zudem, wenn ich Deinen letzten Text richtig verstanden habe, ja noch um einiges weiter. Es geht um die "richtige" Zubereitung der Pilze, also nicht nur der Pfefferröhrlinge, im Allgemeinen und im Speziellen um die, ebenfalls allgemeinen, Angebote in einigen Restaurants.

    Ich gebe Dir absolut Recht, dass die Pilzgerichte in den Restaurants sehr häufig sehr zu wünschen lassen. Dies liegt soweit mir bekannt sehr häufig an den Ausgangsprodukten (TK-Ware billigster Qualität auch während der Pilz-Saison), der Art der Zubereitung und auch am stundenlangen warmhalten.


    Auch ich möchte gerne erkennen können welche Pilze ich esse, möchte deren Eigengeschmack erkennen können. Dies erreicht man natürlich durch die Art der Zubereitung, vor allem aber durch die Zusammensetzung eines Misch-Pilz-Gerichtes.

    Deine Methode des in Butter Dünstens ist bei einigen Pilzen sicher eine gute Methode, neben einigen anderen möglichen Methoden, mit Sicherheit aber nicht bei allen Pilzen. Es kommt hier auf den Pilz und auf das Gericht an!!! Ich persönlich bereite meine Pilzgerichte mit Röhrenpilzen übrigens gänzlich anders zu, aber Röstaromen sind dabei noch nie entstanden.


    Wenn es Dir um "pilzliche Würzmittel" im Allgemeinen geht, empfehle ich Dir die Bücher des deutschsprachigen Spitzenkochs Thuri Maag. Wenn es Dir um die verschiedenen Zubereitungsmethoden je Pilz und/bzw. Gericht geht, empfehle ich Dir diese ebenfalls. Wenn es Dir ausschließlich um eine mögliche Würzmittel-Eignung des Pfefferröhrlings geht, dann habe ich jetzt ehrlich gesagt dies alles anscheinend doch nicht richtig verstanden - Sorry.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    auf der einen Seite bewundere ich die Tiefe mit der Du das Thema angehst Marcel. Auf der anderen Seite muss ich gestehen, dass ich zunächst Deinen ersten Text auch nicht ganz gelesen habe - es ist leider, so ganz ohne Absatz oder erkennbare Gliederung, noch dazu in verschiedenen Sprachen, etwas mühselig diesen zu lesen. An meiner Lesekompetenz liegt es aber sicher nicht. ;)


    Und ja, ich oute mich einmal, auch ich gehe solche Themen (kulinarische Verwendung) eher so an wie von Ingo beschrieben. Aber ich finde es richtig gut, dass Du versuchst dem Ganzen auf den Grund zu gehen und ich freue mich schon auf Deine weiteren Berichte dazu. Ich finde das Thema jedenfalls spannend!


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    sieh Dir einmal die Angebote bei zum Beispiel Amazon und Ebay an - es ist der Wahnsinn was die da kosten!

    Band 1: 280 € - auf Ebay 160 €

    Band 2: 305 € - auf Ebay 160 €

    Band 3 habe ich bei Amazon nicht gefunden - auf Ebay für 156 €

    Band 4: 75 - 100 € - auf Ebay 89 €


    Egal wo Du nachsiehst, die Preise sind einfach so hoch und ich denke, dass Angebot hier ist wirklich mehr als fair.


    Liebe Grüße


    Maria

    Und Peter, erkläre Brummel bitte (IMHO), ich möchte nicht dumm sterben.

    DANKE

    "Ick liebe Dir! "
    So oft muss ich in Zeiten von WhatsApp und Co. Tante Google bemühen um zu verstehen was die anderen mir eigentlich mit ihren Abkürzungen sagen wollen. Ich lerne ja wirklich dazu, aber der Erfindungsreichtum der Sprache ist doch erstaunlich :D

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Walther,


    ist ja interessant was es so alles gibt, allerdings zu einem stolzen Preis. Und ob sich dies bei 6 Nägelchen rentiert? Für alle anderen "Schinken", also größere Bilder etc., brauche ich eh einen Dübel und muss sowieso bohren. Und glücklicherweise sind nicht überall in der Wohnung diese blöden Betonwände.


    Ich probiere es jetzt einmal mit so doppelseitig klebend Dingens. Dies hat außerdem den Vorteil, dass ich die Bilder so aufhängen kann wie ich es möchte und nicht wie die Fugen es vorgeben (die Bilder werden im Badezimmer aufgehängt).


    Peter (Malone) bitte übersetze doch einmal zurück - Su mok wie dat? ^^


    Heute habe ich nichts zum anstoßen vor mir, es sei denn, Ihr trinkt mit mir einen Kräutertee.


    Liebe Grüße


    Maria

    äh ... Lieber Peter
    vielleicht sollte ich dies erst morgen beantworten ... ? Naja, dennoch ...

    Keine Sorge lieber Peter, ich komme prima zurecht. Ich brauche niemanden der Zugeständnisse macht, diese habe ich selbst viel zu lange gemacht! Auch sonst, was das alltägliche betrifft, egal ob Kochen, Wäsche waschen, Handwerkliches, oder was auch immer - ne echt jetzt?

    Nur manchmal ist man halt frustriert auch wenn man dies eigentlich locker alleine schafft. Manchmal möchte man mit jemanden reden ... Gerade hat mich jemand aus dem Pilzforum aufgrund dieses Posts angerrufen . - wunderbare Lösung die ich ausprobieren werde - Teppich-Klebeband!!! Müsste eigentlich funktionieren, denke ich zumindest. Danke noch einmal lieber Peter alias Melone :)

    Und mit Dir lieber Peter stoße ich nun, allerdings nur mitsamt deiner besser Hälfte ;) mit einem guten Glas an - zum Wohl auf alle

    Liebe Grüße
    Maria

    Ich hätte für solche Tage/Abende dann noch ein Fläschen hiervon.... g:-)


    Oh nee - Hochmoorgeist - nix für mich!

    Aber ganz offensichtlich warst Du hier schon einmal, was mich sehr freut. Erzähle doch einmal :)

    Liebe Grüße

    Maria

    Wo ist denn eigentlich der Stammtisch?


    Ich bräuchte heute so was von "Stammtischaufmunterung" ;) , von "komm Trink erst einmal einen ;) dies machst du morgen mit Deiner Bohrmaschine schon" oder so etwas in diese Richtung ...

    Jedenfalls habe ich mich erneut, mit diesen für mich persönlich unsäglichen Minus-Temperaturen, Schneefall, leider nun doch auch hier, ... , nun wieder dem Ausschmücken und Dekorieren meiner neuen Wohnung gewidmet - Frustration pur! Wer hat eigentlich Betonwände erfunden in die man nicht einmal Nägel für eigentlich federleichte Bilder einschlagen kann? Ich muss jetzt winzig kleine Löcher mit der Bohrmaschine bohren, das ganze Haus steht dann kopfüber ;) , nur weil ich ein paar federleichte Bilder aufhängen will. Ach so - die Deckenlampe die ich gestern erstanden habe, ebenfalls wirklich leicht, also die hat ja auch vier eher kleine Schrauben ... Schlagbohrer ist auch hier angesagt ...

    Leute ich bin so müde, ich lebe echt gerne und bewusst alleine, aber manchmal bin ich so müde, so frustriet, dass ich mir wünschte, dass mich jemand einfach einmal in den Arm nimmt (oder mir etwas abnimmt ;) ).

    Und deswegen, nehmt mich doch heute einfach einmal imaginär in den Arm und stoßt mit mir an.

    Prost

    Maria

    Hallo Stefan,


    erst einmal vielen Dank für die zwei Links und auch für die Infos. Es ist mir schon klar worum es in diesen Heften eigentlich ging, aber im kultur-historischen Zusammenhang ist dies für mich sehr interessant. Vor allem, da ich auch Drucksachen um einige Zeit vor Ausbruch des Krieges habe - da wurde die Bevölkerung schon einmal Schritt für Schritt vorbereitet. Interessant war dann für mich auch Pilzbücher aus der Nachkriegszeit aus der ehemaligen DDR zu sichten. Und da könnte es durchaus passen, dass deren Autoren eben vorher bei der RAW waren.


    In diesem Zusammenhang sind für mich aber auch die Schilderungen meiner Mutter sehr interessant - wenn man (im Krieg oder in der Nachkriegszeit) nichts zu essen hatte, oder wenn man nicht wusste was man kochen sollte, dann ist man mal schnell um die Ecke in den Wald gegangen und hat Steinpilze oder Pfefferlinge geholt - damals, zumindest dort wo meine Mutter aufwuchs (Mühlstetten in Mittelfranken), wohl Massenware die nicht wenige auf dem Markt in Nürnberg verkaufte. Und anscheinend war dies nicht nur dort so. Auch aus der Baiersdorfer Gegend (zwischen Erlangen und Forchheim in Mittelfranken und rund 120 Kilometer von Mühlstetten entfernt) ist mir dies bekannt, dass von dort nicht wenige ihre Steinpilze, Pfifferlinge und Co. am Markt in Nürnberg verkauften. Ich denke, zum Verständnis sind auch noch weitere Faktoren, also nicht nur die politischen, nötig. Wenn ich nach den Schilderungen meiner Großeltern und meiner Mutter gehe gab es damals entschieden mehr Pilze als heute in genau den gleichen Gegenden. Und das für mich Spannende ist nun all diese Faktoren zusammenzufügen - bei vielen der Wildpflanzen (ist ja im NS-Regime auch ein wichtiger kriegsbedingter Ernährungs-Faktor gewesen) habe ich dies getan, mit den Folgen für die Generation meiner Mutter und evtl. darüber hinaus. Echt spannend und aufschlussreich! Und vielleicht könnte man einmal analysieren welche Pilze damals eigentlich als Nahrungsmittel angepriesen wurden, wie diese dann in der Mangelwirtschaft zubereitet werden mussten (Butter, Sahne??? - ein anscheinend enorm wichtiger Faktor der sich bis heute durchzieht!) und diese dann in den Kontext zu stellen zu den Pilzen die die absolute Mehrheit heute kennt und ausschließlich sammelt. Das fände ich echt einmal, unter Bezugnahme auf die Historie, so richtig interessant!
      
    Mit den richtig alten (Kräuter-)Büchern mache ich es übrigens genau so. Erst recherchieren welches Buch evtl. interessant wäre und dann nach einer online-Version dieses Buches suchen. Meistens wird man fündig, manchmal über Umwege im Ausland.

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Paula,


    nachdem ich ebenfalls sehr viel in alten Schriften forsche, der Pflanzen wegen, antworte ich auch. Es lohnt sich sehr sich die alten, also die wirklich ur-ur-ur-alten, Schriften anzusehen und zu lesen. Und das Schöne ist, dass diese mittlerweile fast alle komplett eingescannt sind und, sofern sinnvoll, auch noch zusätzlich übersetzt sind.


    Unter anderem der Hieronymus Bock hat ja auch über Pilze geschrieben. Leider weiß ich nicht mehr in welchen seiner Werke aber ich vermute in seinem Kreüterbuch. Und so sind wie schon gesagt beinahe alle alten Bücher eingescannt - man muss sie nur finden.

    Sehr interessant fand ich auch diesen Artikel hier: Historischer Rückblick im Jahr 2004: Hieronymus Bock (1498-1554) und Paolo Boccone (1633-1704)

    Und dann besitze ich selbst ein paar sehr interessante Bücher. So zum Beispiel eines von 1791 mit dem Titel: "Handbuch für Frauenzimmer - Erster Band welcher das Kochbuch enthält." Hier gibt es einige interessante Rezepte mit Pilzen aber auch die Anweisung wie man die guten von den schlechten unterscheiden kann. Bei Interesse kann ich gerne ein Foto machen. Bei meinen anderen alten Bücher müsste ich erst nachsehen ob da Pilze enthalten sind.


    Sehr interessant sind auch die "Hefte" aus der NS-Zeit. Keine Ahnung ob man an die noch ran kommt oder ob die eingescannt sind. Ich habe Mal eines auf einem Flohmarkt erworben. Dies ist von 1939 und hat den Titel "Billige und gesunde Nahrungsmittel aus dem Wald".


    Vielleicht magst Du uns etwas genauer mitteilen was genau Du suchst, denn in meiner umfangreichen Bibliothek habe ich, was kulturhistorisches angeht, jede Menge Literatur in der es eben auch um Pilze geht. Und vielleicht kann ich Dir den einen oder anderen Tipp geben.


    Liebe Grüße


    Maria

    (Ok, manchmal passiert es, dass man bei solchen Versuchen plötzlich im Brombeergestrüpp, am Rand einer Schlucht oder einer darunterliegenden Felswand steht, dann muss man wieder rauf und woanders runter. Als besonders tückisch kann sich hier auch die leichtfertige Wahl einer zufällig gefundenen falschen Forststraße erweisen. Solche können nach einigen Kilometern talwärts plötzlich wieder ansteigen und, wenn man ihnen beharrlich mit der Überzeugung folgt, dass es doch irgendwann wieder nach unten gehen muss, manchmal auf einer Alm im obendrein falschen Tal enden.)


    dennoch, unterwegs sein macht Spaß

    Eberhard

    Oh ja, es macht immer Spaß unterwegs zu sein, auch wenn man dazwischen einmal flucht, hinterher kann man darüber lachen. Und die von Dir erwähnten Situationen kenne ich von hier auch - eine einzige Forststraße die aber dann auf einmal ganz woanders hin führt - kein Weg, kein Pfad, nichts, was die steilen Hänge nach unten führt. Naja, irgendwann kommt man, bei Dir auf eine Alm. bei mir auf einen Einödhof :)

    Liebe Grüße


    Maria

    Mich interessiert natürlich brennend, ob ihr euch auch schon mal im Wald verirrt habt, oder ob nur ich so dödelig bin ==Gnolm4

    Hallo Rotfuß,


    dies ging mir schon ein paar Mal so. Ein echt blödes Gefühl, wenn man überhaupt nicht mehr weiß wo man ist und in welche Richtung man laufen muss! Und ich fühlte mich da jedes mal auch noch so was von doof und unfähig ...
    Einmal brachte mich ein Bewohner eines Einödhofes mit seinem Auto zum Parkplatz mitten im Wald auf dem mein Auto stand, ein anderes Mal rief ich, ebenfalls von einem Einödhof aus, ein Taxi welches mich dann auf die andere Seite des Berges zu meinem Auto brachte, und einmal, das war echt grusselig, schaffte ich es zwar selbst zu Fuß, aber genau in diesem Gebiet hatte man zwei Wochen zuvor eine Frau gefunden die sich wohl verirrt hatte und dort in der Nacht an Erschöpfung und wahrscheinlich auch der Kälte wegen verstorben war - und wenn man sich dann genau dort selbst verirrt und nicht mehr weiß wo Norden, Süden Osten, Westen ist und es immer dämmriger wird... Naja, dies ist schon einige Zeit her und seitdem bin ich nur noch und ausschließlich mit Handy unterwegs, alleine um für mich orten zu können wo ich eigentlich bin :)


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pheile,


    ich schubse dies für dich einmal nach oben, aber auch weil es mich auch interessiert.


    Spontan und oberflächlich betrachtet hatte ich beim ersten und zweiten Foto gesagt "ja" aber dann ... mmmh, ich bin mir absolut nicht sicher, aber ob dies auf dem dritten Foto Judasohren sind? Mal sehen was die Experten sagen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Goran,


    die Pilze schauen doch wesentlich besser aus als sehr häufig die bei uns angebotene Gammelware in den Supermärkten. Und wenn bei uns momentan nicht viele Pilze wachsen oder auch zu anderen Zeiten, dann muss dies doch noch lange nicht heißen, dass dies dann zum Beispiel auch in Spanien so ist. Außerdem gibt es dort andere Gesetze was Pilze angeht. Und, dies weiß ich aus eigener Erfahrung, stellenweise/gebietsweise, hängt natürlich auch vom Wetter ab, gibt es in Spanien einen außerordentlichen Pilzreichtum.

    Naja und was die eingelegten Reizker angeht hast Du vielleicht Pech gehabt. Fertigprodukte habe ich noch nie gekauft, aber selber eingelegt. Ich finde zwar, dass der Pilzgeschmack etwas verloren geht und die Reizker etwas "matschig" sind, finde die aber ansonsten gar nicht so schlecht. Vielleicht machst Du es selbst einmal oder kaufst eine andere Marke.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo,


    zu dem weißen Dingens kann ich nichts sagen, die Pflanze bzw. der Stängel ist aber meiner Meinung nach eine Brennnessel und die Blätter passen auch dazu.


    Liebe Grüße


    Maria