Hallo miteinander,
ich hatte einmal, einige Jahre lang, das Glück, nebeneinander wachsend, zwei Pilze zu finden - einen ziemlich selten (ich glaube RL1) und einen bis dahin anscheinden unbekannten Pilz - beides Stachelinge und beide hier im Forum, ziemlich lange sogar, angefragt und dokumentiert. Was ist passiert? Ich erhielt ziemlich viele Anfragen und Bitten die Fundstelle zu zeigen - so gut wie alle habe ich abgelehnt, zweien habe ich zugesagt, da ich beide Personen seit einiger Zeit kannte und ich ihnen vertraute. Einer war unser Oehrling hier - der war wirklich hilfreich, ist hier auch dokumentiert, und hat die Fundstelle auch nicht weitergegeben. Der andere war - naja - man soll nicht nachtragend sein - jedenfalls organisierte der danach eine anscheinend richtig große Expedition zum Fundort, so groß, dass ich vom Revierförster darauf angesprochen wurde! Ich fand dann nur noch ausgerupfte Pilze, fachmänisch durchschnittene Pilze, vergessene Stative .. Seitdem wächst dort übrigens keiner dieser Pilze mehr - vielleicht Zufall, vielleicht anderen Ursachen geschuldet - ich weiß es nicht! Jedenfalls wurden diese Pilze von anderen Personen als "Erstfund" dokumentiert wobei mir dies eigentlich egal ist, ich aber in diesem Zusammenhang finde, dass es trotzdem nicht in Ordnung ist.
AUF JEDEN FALL, so meine Erfahrung, vor allem auch aus dem botanischen Bereich - da ist es ja oft noch krasser - sollten man solche Funde erst einmal eher geheim halten - leider!
Aber so einen Kaiserling hier in Deutschland würde ich schon auch sehr gerne einmal finden und bestaunen
Liebe Grüße
Maria
Beiträge von Maria
-
-
Sehnsucht, Neid ... nein ich freue mich mit Dir!
So schön - einfach toll. Ich habe in diesem Jahr bisher nichts dergleichen gefunden, umso mehr freue ich mich mit Dir.
Liebe GrüßeMaria
-
So schön Claudia! Und diesen Ästigen Stqachelbart würde ich ja zu gerne selbst einmal persönlich sehen.
LG - Maria (die sich wieder zurück im Forum meldet
) -
Genau Sabine!
Ich hatte nur meine privaten Überlegungen "ich will endlich einmal weg von diesem Google - brauche aber ständig für meine Recherchen eben die Informationen die wegen Kooperationen oft nur über Google auffindbar sind" mit diesem Thema hier verknüpft - sorry.
Aber die Administratoren sollten hier wirklich schnellstmöglich zu Potte kommen. Es ist zwar vielleicht auch einmal ganz angenehm nicht täglich mit "ist der essbar" überfrachtet zu werden und dies zig Mal täglich zum gleichen Pilz, aber ich bin wirklich richtig erschrocken als ich mich nach ja nur relativ kurzer Zeit des fernbleibens hier wieder einlas und mich auch beteiligen wollte - puhh - das ist schon drastisch!
Liebe Grüße und danke für Deine AntwortMaria
-
Alles anzeigen
Hallo Maria,
Was muss ich tun, um aktuell in das Forum zu gelangen?
Wie meinst du das?
Die triviale Methode ist, in die Adresszeile des Browsers "pilzforum.eu" einzutippen.Noch einfacher geht es, wenn man die Webseite zu den Favoriten hinzufügt und das einfach anklickt.
Oder stehe ich auf dem Schlauch, und du meinst etwas anderes?
Beste Grüße
Sabine
Hallo Sabine,
wenn ich dies mache, also über die Google-Suche "Pilzforum.eu" eingebe, dann erscheint über viele Seiten hinweg eben nicht das Pilzforum! Da erscheinen vor allem 123 Pilze und andere Seiten. Ich konnte mich heute wirklich nur über andere Wege hier einlocken - die Webseite von Melanie erscheint glaube ich auf Seite 5 und ich wusste von früher, das sie da das Pilzforum verlinkt hatte - weiter habe ich dann nicht gesucht - wer weiß ob und wo das Pilzforum.eu über Google überhaupt auftaucht.
Also ich komme schon irgendwie in das Forum - viele, viele andere aber eben nicht! Ich fragte nur, da ich eigentlich endlich einmal auf eine andere Art, weg von Google, suchen möchte
Liebe Grüße
Maria
-
Hallo miteinander,
von der technischen Seite her habe ich keine Ahnung und ich muss gestehen, auch ich suche aus unüberlegter Gewohnheit über Google. Bis heute Morgen hat mir die KI-Hilfe am Anfang der ersten Seite auch immer den Link zur Seite des Pilzforums.eu gezeigt. Nun, heute Abend, erscheint auch dieses nicht mehr sondern nur noch das Forum von 123 Pilze. Also ich hatte erst einmal keine Chance mehr ins Forum zu kommen!!!
Nicht ganz - über Melanie Schoppes Webseite (leider habe ich vergessen wie ihr Nickname hier ist) konnte ich dann über die dortige Verlinkung doch noch ins Forum gelangen ...Der erste Bericht hier ist vom 21.07.2026 - also vor fast genau zwei Monaten. Ich weiß jetzt natürlich nicht wann die Administratoren davon Kenntnis erhielten, aber ich hoffe wirklich sehr, dass das Problem nun endlich schnellst möglich behoben wird!
Was muss ich tun, um aktuell in das Forum zu gelangen?Liebe Grüße und Danke
Maria -
Hallo Christopher,
ja, ja, die Wetterscheiden in Altmühlfranken bzw. der dortigen Gegend - ich habe dort ja lange genug gelebt. Irgendwie ist dies ja aber auch faszinierend.
Quer durch Nürnberg verläuft anscheinend auch so eine Wetterscheide - ein Teil der Stadt säuft regelmässig ab, im anderen Teil fällt nicht ein Tropfen Regen und die Wetterscheide kann man richtig gut sehen - wie eine Wand. Und der Regen der dann ab und an einmal fällt versickert hier allzu oft im Sandboden und im Altmühltal eben im Gestein.
Aber bei Dir, in Donauwörth, müsste es doch eigentlich Habitate geben, die generell besser mit Wasser versorgt sind. Wobei ich jetzt natürlich nicht weiß welche Art von Pilzen Du eigentlich suchst.
Naja, wie auch immer - Pilze an sich gibt es, mehr oder weniger, und weitere werden sicher noch kommen.
Liebe GrüßeMaria
-
Mich hat mal wieder nur der Zipfel vom Regengebiet mit einem Liter getroffen. Es ist wie verhext. Nürnberg hat wieder die volle Ladung bekommen.
LG Christopher
Naja, so toll und viel war es hier in Nürnberg auch wieder nicht. Da fehlt schon noch sehr viel mehr Regen! In den letzten Wochen waren meine ergiebigsten Pilzfunde übrigens mehr in Deine Richtung - die waren in Altmühlfranken. Aber trotzdem es gab in den letzten Wochen Pilze, es gibt auch jetzt Pilze und die Pilze werden wachsen. Es sind vielleicht nicht so viele wie erhofft aber ich freue mich dann trotzdem.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Inge,
hier, und mir, geht es ausschließlich um Pilze!
Ausserdem fühle ich mich durch Deine Zeilen doch etwas angegriffen und so etwas brauche ich nun wirklich nicht.
Ferner solltest Du bedenken, dass nicht alles auf die von Dir gennannten Punkte zurückzuführen ist - es gibt durchaus auch Erkrankungen, bei denen unter anderem das Histamin eine Rolle spielt, die aber an sich genetisch bedingt sind und / oder weitere bzw. andere Ursachen haben. Du unterstellst aber, so interpretiere ich dies zumindest, dass all die Personen die davon betroffen sind, selbst schuld sind, da sie sich falsch ernähren bzw. ernährt haben.
Ich freue mich auch in Zukunft auf einen fachlichen, sachlichen Kommentar zu Pilzen, aber bitte nur dazu!Maria
-
Alles anzeigen
Hallo zusammen,
ich finde prinzipiell angenehm an diesem Forum, dass es selten zu politischen Diskussionen kommt und der Fokus auf den Pilzen liegt. Darum reagiere ich sonst eigentlich nicht, wenn postfaktisch kommentiert wird. Allerdings frage ich mich aktuell, ob dann der Eindruck steht, dass hier zwei "Wahrheiten" nebeneinander stehen und ein Schweigen als Zustimmung gewertet werden könnte. Darum wollte ich ausnahmsweise auch einmal betonen, dass der Nachweis für den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel längst geschehen ist durch Forschungsergebnisse verschiedenster Fachgebiete weltweit.
Danke Wolfgang!
LG Phillip
Lieber Phillip,
Du sprichst mir aus der Seele und mir geht es genau wie Dir!
Und auch von mir ein dickes Danke an Dich Wolfgang!
Ansonsten, so meine Erfahrung - leider - ist eine fachliche und sachliche Diskussion über dieses Thema (und auch über andere Themen) leider, leider kaum noch möglich. Und darüber bin ich zutiefst traurig und besorgt. (Wobei es hier ja noch absolut zivilisiert und human und relativ sachlich war - dies kenne ich auch ganz anders - leider)
So, und jetzt klinke ich mich hier aus solchen Themen wieder aus, will mich lieber über die ganzen Funde von mir die makroskopisch nicht zu bestimmen sind ärgern
und willl ansonsten nur ein "kuschelig-liebes reines Pilzforum" mit enormer Fachkompetenz was Pilze angeht.
Und jetzt zurück zu den Pilzen
- der Wald steht eigentlich voll von Pilzen ... nicht so wie in anderen Jahren, aber es gibt eine Fülle von Pilzen! Zumindest da wo ich unterwegs war. NUR die typischen Speisepilze hatten zwar in einigen wenigen meiner Gebiete (gezielt ausgesucht) kürzlich einen kleinen Schub, sind gerade aber eher absolute Mangelware. Und, speziell im Altmühltal, sind Pilze nicht da, die eigentlich da sein sollten - mmmh! Und ich denke, genau diese Situation spiegelt sich auch hier im Forum über die, für mich nach vielen Jahren der Abwesenheit aus dem Forum, in erschreckend wenigen Anfragen und Berichten.
Sind diese eher wenigen Anfrage der aktuellen Pilz-Wachstums-Situation geschuldet oder hat sich dies im Forum generell geändert?
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Nikky,
zu den Täublingen mag Dir bitte jemand anderes schreiben - ich persönlich finde die nämlich ziemlich kompliziert und finde, die sind keineswegs Anfängerpilze. Aber dies ist jetzt nur meine persönliche Meinung.
Ansonsten kann ich Dir nur sagen, dass es in den letzten zwei, drei Wochen eine richtige Explosion von Röhrlingen gab - bei mir in zwei komplett verschiedenen Gebieten (Altmühltal und Nürnberg) Dies waren, was Röhrlinge angeht, zumindest bei mir, Steinpilze, Rotkappen (verschiedene), Hexenröhrlinge (verschiedene), Lärchenröhrlinge (verschiedene), Butterpilze und Goldröhrlinge.
Gestern und heute habe ich sowohl im Altmühltal als auch in der Nürnberger Gegend fast nur noch Methusalems gefunden. ABER ich habe auch ganz junge Exemplare gesehen, die gerade am Kommen sind: 2 Steinpilze, zwei Hexenröhrlinge, zwei Maronen, zwei Körnchenröhrlinge, Rotfußröhrlinge - von den anderen Speisepilzen die gerade am Kommen sind schreibe ich jetzt einmal nicht, da ich nicht weiß, ob Du die kennst.
Fazit: Gehe in Kürze noch einmal raus
Liebe Grüße
Maria -
Danke für die Antworten und ja, ich meinte natürlich alle Speisepilze und somit ist Wildpilze die bessere Wortwahl.
Das die Art der Zubereitung, die weiteren Zutaten usw. eine entscheidende Rolle spielen steht ausser Frage, aber um das geht es hier ja auch gar nicht, dass ist ja eh klar. Klar ist auch, dass es ziemlich individuell ist, dass man ausprobieren muss usw., usw.
Um zu verdeutlichen was ich meine: fangfrische Forelle gilt in allen Listen als gut verträglich. Dies ist sie bei einigen Zubereitungsarten und Beilagen etc. sicher nicht - z.B. dick mit Mehl bestäubt, in Schweineschmalz gebraten und anschließen wie Bratheringe mariniert. Dazu dann fetttriefende mit viel roten Zwiebeln und Kümmel gewürzte Bratkartoffeln und dann noch Tomatensalat dazu ... Für mich ist eigentlich klar, dass in den Listen bei dieser Art von Produkten immer das rohe, unzubereitete Produkt gemeint ist.Bei erntefrischen Pilzen, die anscheinend noch unbedenklicher sind wie zum Beispiel die Forellen, sieht dies aber anders aus - die stehen in den diversen Listen in den unterschiedlichsten Kategorien - von "gut verträglich" über "Verträglichkeit testen" bis hin zu "Vermeiden". Warum ist dies so? Das ist hier die Frage. Die Frage ist, ob alle Pilze gleich einzustufen sind - die einen sagen ja, verallgemeinern dann aber, die anderen sagen nein, können darüber hinaus aber nichts dazu sagen. Die Frage ist, ob in Bezug auf erntefrische Pilze überhaupt schon einmal jemand genauer hingesehen hat. Mitlerweile glaube ich, dass wohl eher nicht.
Die Frage ist, warum in den Listen nicht steht: "gut verträglich sofern unmittelbar nach der Ernte zubereitet - im Supermarkt oder auf dem Markt gekaufte können problematisch sein, nur erntefrische direkt beim Züchter oder selbst gesammelte/geerntete". Damit könnte doch dann jeder etwas anfangen - oder? (Bei anderen Lebensmitteln wird dies stellenweise übrigens so ähnlich gemacht, beim Hackfleisch zum Beispiel)
Liebe GrüßeMaria
-
Ich danke Euch beiden!
Wenn ich den von Bibliothekar gemachten Vorschlag folge "Mushrooms Histamin" einzugeben zeigt mir Google nur die Informationen, die ich bereits kenne - leider!
Wenn ich den Vorschlägen von Juergen-M folge ergibt sich jedes Mal nichts Neues ... aber dies hilft ja auch weiter ...
Ich denke mittlerweile, dass Problem ist, dass es da keine Untersuchungen gibt! Das Pilze, sofern im frischen Zustand geerntet, sofort nach der Ernte zubereitet und gegessen, absolut unproblematisch sind, glaube ich mittlerweile. Dass aber die SIGHI, die zumindest im deutschsprachigen Raum einen anscheinend unglaublichen Einfluss hat, mangels konkreter Untersuchungen und aufgrund von Berichten einzelner Personen (die wahrscheinlich irgendwelche alten Pilze im Supermarkt gekauft und gegessen haben^- eine Unterstellung meinerseits) diese vorsichtshalber als "meiden - nicht essen" einstuft, finde ich zwar fragwürdig, kann es aber auch verstehen.
Für mich als mykologisch interessierte Person, für mich als betroffene Mutter einer absolut pilzliebhabenden Tochter, beginnt da nun aber der Ehrgeiz, beginnt es mit : "Dies kann doch alles nicht wahr sein" - "Warum werden Pilze bei ganz, ganz vielen Personen "verteufelt"? "Wer kümmert sich darum dies richtig zu stellen?"
Danke und vielleicht kennt ihr jemanden, der Lust hat, sich eben genau darum zu kümmern.
Liebe Grüße
Maria -
Vorsichtshalber noch einen Text um zurück zum Thema zu kommen ....
Auf einigen sehr wenigen Seiten wird der Histidin-Gehalt auf 100 g frische Waldpilze mit 71 bzw 78 mg angegeben - dies ist im Vergleich zu den anderen Lebensmitteln eigentlich sehr, sehr wenig! Aber woher kommen diese Zahlen? Da muss es ja Untersuchungen zu / mit Pilzen gegeben haben. Und Quellenangaben fehlen da leider immer.
Über die SIGHI komme ich da auch nicht wirklich weiter. Dort habe ich nach einigem Suchen folgendes gefunden:
"Pilze bestehen hauptsächlich aus Wasser und Proteinen und sind relativ leicht verderblich. Sowohl im rohen wie auch im gekochten Zustand kann sich deshalb in Pilzen während der Lagerung Histamin entwickeln. Personen mit Histamin-Intoleranz sollten deshalb Pilzgerichte möglichst nicht wieder aufwärmen. ..."
"Einige Pilzarten sollen bei MCAD unverträglich sein, weil sie Histaminliberatoren enthalten, die körpereigenes Histamin freisetzen. Auf welche Pilzarten dies zutrifft, haben wir noch nicht ausreichend recherchiert und ausgetestet. Wir raten deshalb grundsätzlich dazu, zu Beginn der Eliminationsdiät auf Pilze ganz zu verzichten und später die Verträglichkeit selbst auszutesten. Als unverträglich genannt werden z.B. Champignons [Medizin-Welt 2009], Steinpilze und Morcheln."
"Einige Pilzarten werden hingegen sogar als "Heilpilze" angepriesen. So sollen beispielsweise die im Glänzenden Lackporling (Reishi) enthaltenen Triterpene die bei Stress vermehrte Histaminausschüttung vermindern ..."
Den angegebenen Link kann ich leider nicht öffnen und wenn ich dies auf anderem Weg versuche, dann erscheinen "Warnhinweise", dass die Seite nicht geöffnet werden sollte.Andernorts heißt es dagegen ganz anders - hier ein schön übersichtliches Beispiel:
Diese Pilzsorten sind eher histaminarm
Bei Pilzen ist der Histamingehalt nicht immer klar definiert, da er von verschiedenen Faktoren wie Frische, Zubereitung und Lagerung abhängt. Die folgenden Pilzsorten gelten jedoch als histaminarm oder haben einen niedrigeren Histamingehalt – und sie lassen sich sogar hierzulande sammeln!
- Frische Champignons sind in der Regel histaminarm und können gut vertragen werden.
- Pfifferlinge sind oft gut verträglich und gelten als histaminarm.
- Auch Steinpilze werden häufig als histaminarm eingestuft, solange sie frisch sind.
- Austernseitlinge sind ebenfalls eine gute Wahl für Menschen mit Histaminintoleranz.
- Maronipilze gelten als relativ histaminarm und können in vielen Gerichten verwendet werden.
Also das Gegenteil von dem was die SIGHI schreibt, zumindest was Champignons und Steinpilze angeht!
Ich finde dies alles ehrlich gesagt als ziemlich "schwammig". Aber vielleicht gibt es irgendwo Untersuchungen und vielleicht kennt die hier jemand oder aber, vielleicht sucht noch jemand ein Thema für eine Doktorarbeit ...
Liebe Grüße
Maria
SIGHISIGHI
-
Pilze frisch genutzt sind histaminarm!
Hallo Jürgen,
woher kommen diese konträren Informationen - siehe meinen Text oben - Die allermeisten Menschen die betroffen sind, essen aufgrund der SIGHI-Liste eben keine Pilze mehr.
Liebe GrüßeMaria
-
Hallo Inge,
ja, die Liste kenne ich. Etwas detaillierter ist diese hier (ebenfalls von der Schweizerische Interessengemeinschaft Histamin-Intoleranz (SIGHI)) in der ebenfalls Pilze "zu meiden" sind: https://www.mastzellaktivierun…E_alphabetisch_mitKat.pdf
Dort heißt es: "... Die Spalte „Histamin“ zeigt NICHT den Histamingehalt der Zutaten, sondern die gefühlte VERTRÄGLICHKEIT für Histaminempfindliche. ..." und "... Speziell bei proteinreichen verderblichen Lebensmitteln ist die Verträglichkeit besonders stark auch von der Frische abhängig. ..."
Googelt man nach "Waldpilze Histamin" dann kommen relativ viele Seiten dazu, allerdings sehr viele darunter sind kommerzielle Seiten. Dort heißt es nun sehr häufig, dass Pilze (generell) histaminarm sind und problemlos verzehrt werden können, allerdings nur, wenn sie ganz frisch sind, also am Besten noch am Tag der Ernte verzehrt werden. Hier ein Beispiel
Pilze und Histamin – warum die Frische entscheidend istErfahren Sie, warum frische Pilze fast histaminfrei sind, welche Sorten bei Histaminintoleranz verträglich sind und wie Sie Pilze richtig zubereiten.www.pilzbrut.deInformationsquelle Nummer 1 im deutschsprachigen Raum ist sicherlich die SIGHI und deren Informationen werden von allen übernommen, zumindest erscheint mir dies so. Die Informationen dort über Pilze stammen aus den "gefühlten Unverträglichkeiten einzelner Personen". Nur ist nicht bekannt, wie alt die Pilze jeweils waren, als sie verzehrt wurden und wieviel Histamin sich bis zum Verzehr dann evtl. bereits angesammelt hatte. Und wenn ich mir die zum Verkauf angebotenen Pilze in Supermärkten und Co. ansehe, oder wenn ich mir ab und an die Körbe mit den gesammelten Pilzen ansehe, dann sind dies für mich sehr häufig keine absolut frischen und einwandfreien Pilze, die (evtl.) histaminarm sind.
Die kommerziellen Seiten wohlen ihre Zuchtpilze und Co. verkaufen. Da ist es klar, das dort die Zuchtpilze gut dastehen, Maronen und Co. dafür eher nicht. Nur woher kommen diese Angaben? Offensichtlich schreiben auch da wieder alle voneinander ab oder zumindest viele.
Wurden die Pilze eigentlich überhaupt schon einmal diesbezüglich untersucht? Und wenn ja, wo findet man diese Informationen? Ich glaube, dies wäre für ganz viele Menschen sehr interessant.
Liebe Grüße
Maria
-
Noch einmal Hallo Ihr alle, denn ich habe etwas vergessen.
Erst einmal meinen Glückwunsch an probot und auch weeddojo , denn ich finde, dies ist ein richtig schöner Fund. Ich persönlich finde diese Pilze wunderschön, freue mich jedes Mal wenn ich sie sehe, und finde, sie sind etwas ganz Besonderes.
Glücklicherweise kenne ich ein paar Stellen wo sie wachsen (Altmühltal). Nur in einem Gebiet kommen übrigens überhaupt Lärchen an sich vor, in den anderen nicht! Und in diesem einzigen Gebiet mit Lärchen kann ich mich nicht erinnern, dass sie in unmittelbarer Nähe zu den jeweiligen Standorten des Dottergelben Spatelings wachsen (in diesem eher kleinen Gebiet gibt es drei Standorte mit den Dottergelben Spatelingen) . Aber, ich werde da bei meinem nächsten Besuch genauer darauf achten und Euch, wenn Ihr dies wünscht, auch gerne berichten.
Liebe GrüßeMaria
-
Vielen Dank für die ganzen Infos!
Ich habe in letzter Zeit immer wieder solche (welche nun auch immer) Seitlinge gefunden und bin bei meinen Bestimmungsversuchen nicht zu einem eindeutigem Ergebnis gekommen - nun weiß ich warum
Zudem habe ich eine wirklich richtig gute PSV befragt und ihr Fotos und Beschreibungen zukommen lassen. Ihre Reaktion: "Da traue ich mir keine sichere Aussage zu ..." - nun weiß ich warum.
Irgendwie wird dies für mich mit den ganzen Pilzbestimmungen immer frustrierender. Naja, macht nichts - die Freude am Suchen und Finden ist immer noch ungebrochen da!!!
Liebe GrüßeMaria
-
Hallo an Alle,
nach langer Zeit melde ich mich wieder einmal aufgrund eines konkreten Anlasses - Histaminunverträglichkeit! (Nicht bei mir, aber bei Pilzliebhabern in der Familie)
Fängt man an zu googeln oder sich anderweitig zu informieren erhält man meist nur die Angabe: Pilze meiden. Bei etwas detaillierteren Informationen erhält man die unterschiedlichsten Angaben, die zum Teil sogar konträr sind. Wenn man überhaupt etwas genauere Angaben findet, dann nur zu Zuchtpilzen aus dem Supermarkt. Und da geht es, bei dem gleichen Pilz, von "unbedingt meiden" bis hin zu "histaminarm im frischen Zustand". In den wenigen Informationen zu Waldpilzen die man kaufen kann (Maronen, Steinpilze, Pfifferlinge) heißt es ebenso.
Wurde dies für Waldpilze überhaupt schon einmal genauer untersucht? Gibt es dazu Veröffentlichungen? Weiß da jemand von Euch etwas?
Über jegliche Information wäre ich wirklich sehr dankbar.Liebe Grüße
Maria
-
Hallo Ihr,
würde mich einfach einmal interessieren ...
Da wo ich die immer finde (verschiedene Stellen) wuchsen noch vor wenigen Jahren sehr, sehr viele. Nun aber, auch im letzten Jahr, nur noch sehr, sehr wenige. Ich denke, dass dies der Hitze und Trockenheit der letzten Jahre geschuldet ist. Wie sieht dies bei Euch in Bezug auf den Dottergelben Spateling aus - kommen da auch nur noch erheblich weniger Exemplare als vor wenigen Jahren?
Liebe GrüßeMaria
-
Alles klar - danke.
-
Hallo Cognacmeister,,
etwas verspätet aber doch ... Richtig schöne Pflanzen zeigst Du uns da. Die Fritillaria meleagris gilt zumindest in Bayern als Neophyt, ist aber dennoch besonders geschützt ... und außerdem RL 2. Auch hier wieder die Frage wo Du die Fotos gemacht hast. Lieben Dank schon einmal.
Liebe Grüße
Maria
-
Danke - ich würde die ja so gerne einmal sehen!!! Und ich denke, auch in Kärnten ein toller Fund

Liebe GrüßeMaria
-
Hallo Cognacmeister,
darf ich fragen wo Du diese Schaftdolde (Hacquetia epipactis) fotografiert hast? Würde mich einfach interessieren, da diese in Deutschland bisher kaum vorkommt, aber dennoch Potential zur Einbürgerung hat. Vielen Dank schon einmal.
Liebe Grüße
Maria
-
Alles anzeigen
Hallo Maria,
danke für das Teilen deiner schönen Funde.
Ich muss mir das Altmühltal unbedingt mal anschauen.
Wie gut, dass ich einen Freund habe der tatsächlich in Eichstätt wohnt.Allerdings werde ich mir das Altmühltal wohl eher in der Orchideenblüte anschauen und mit einem Urlaub im Allgäu verbinden.
VG CorneliusHallo Cornelius,
die Orchideen hier sind der Wahnsinn!!! Die letzten blühenden für dieses Jahr (Spiranthes spiralis) habe ich in einem der Habitate erst kürzlich gezählt. Ich hoffe Dein Freund kennt die unzähligen diversen Orchideen rund um Eichstätt und kennt die Stellen an denen diese wachsen. Du kannst mich gerne per PN kontaktieren.
Liebe Grüße
Maria
