Auch wieder wahr Stefan! ![]()
Dennoch macht mich die Frustration gegenüber dem Journalismus, den Journalisten, stutzig und traurig und da will ich einfach ein wenig gegensteuern, denn da habe ich eben differenzierte Erfahrungen. Also ich denke, man sollte auch hier nicht alles und alle über einen Kamm scheren.
Liebe Grüße
Maria
Beiträge von Maria
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Lass uns einmal telefonieren

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Naja Thomas,
anstrengend? Gehe einmal hinter diesen Leuten her - Dein Korb wird immer voll sein mit den Speisepilzen die genau diese Leute übersehen haben - so zumindest meine Erfahrung.
Ja klar, die meisten wollen ihre Fundstellen geheim halten - ist ja auch legitim und verständlich - oder?
Aber, wie schon gesagt, ich habe eigentlich weniger Erfahrung mit "heimischen" Pilzsammlern (die gab es im Altmühltal nur sehr wenig, zumindest kenne ich nicht wirklich viele - und mit denen die ich kenne bestand ein wirklich guter Austausch der Habitate!!!), sondern eher mit den Touristen - vielleicht ein Unterschied.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Thomas,
ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass einige Menschen aufgeschlossener sind, wenn sie erfahren, dass man selbst nicht auf Speisepilze aus ist, dass einem die eigentlich eher egal sind. Eigentlich ein interessanter Aspekt - oder?
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Jürgen,
da muss ich jetzt - sorry - ein Dementi einlegen.
Ich hatte jahrzehntelang lang mit der Presse, mit Medien, zu tun und daher kann ich Dir da zunächst einmal nur Recht geben - es ist tatsächlich und leider so wie Du sagst. ABER Du hast es in der Hand! Verlange im Vorfeld, dass Du vor der Veröffentlichung gegenlesen willst und kannst. Wird dem nicht entsprochen, dann mache das Interview nicht - so einfach ist dies. Klar, dann gibt es einige Presseberichte nicht - und? Lieber keine als fälschlich wiedergegebene - oder?
Ich persönlich ging sogar noch weiter (dabei ging es natürlich nicht um Pilze) und verlangte, dass die Beiträge über Mediatheken und Co. nicht abrufbar sind - hat funktioniert. Es erschienen unzählige Beiträge "über mich/mit mir" (Zeitungen, sonstige Medien, Fernsehen, Rundfunk etc.) - wenn Du heute googelst wirst Du kaum etwas finden, eigentlich so gut wie gar nichts.
Also, Du selbst hast es in der Hand - nicht die "Lokal-Reporter" und dies meine ich jetzt nicht böse oder was auch immer
Gerne können wir darüber einmal am Telefon sprechen.
Liebe Grüße
Maria -
Ich gebe jetzt auch noch meinen "Senf" dazu

Große Mengen an Pilzen in Plastiktüten oder gar Plastiksäcken habe ich schon lange keine mehr gesehen - glücklicherweise - aber dies war früher schon anders - leider.
Sehr, sehr häufig allerdings, wenn ich unterwegs bin, werde ich auf Pilze angesprochen, eigentlich fast immer, und mir werden sehr oft die gesammelten Pilze auch gezeigt - dazu ich sage ich (zu mir selbst) sehr oft nur "oh je oh je". Allerdings sind dies weniger die Einheimischen sondern eher die Touristen, die meist auf Campingplätzen wohnen und eben ebenfalls Pilze sammeln. Und da habe ich schon das unglaublichste erlebt, sage dann auch immer etwas, meist allerdings mit keinem oder geringem Erfolg.
Letztens erst sprach mich ein älteres Ehepaar an (als ich Pilze fotografierte) und erzählte mir, dass sie so viele Pfifferlinge gefunden hätten nun aber doch etwas unsicher sind. Ich sah mir die Pilze, die vermeintlichen Pfifferlinge, an und dachte mich trifft der Schlag - lauter Dottergelbe Spatelinge! (Die wachsen genau dort wirklich - nicht massenhaft aber reichlich - und genau deswegen war ich dort unterwegs ) Das Ehepaar glaubte mir kein Wort und ich kann nur hoffen, dass sie googelten haben und in Zukunft die Finger von den Dottergelben Spatelingen lassen (Gefahr beim Verzehr bestand da ja wohl eher nicht).
Aber sehr häufig sind die mir gezeigten Pilze wirklich viel zu alt und mehr als überständig. Die Leute nehmen dies nicht ernst, sagen mir "ach, die trocknen wir und dann ist dies gar kein Problem mehr", oder, "die sammeln wir so seit vielen, vielen Jahren und hatten noch nie Probleme", und, und, und.
Ganz ehrlich - zumindest bei mir, also da wo ich unterwegs bin, sind die Plastiktüten kein Problem, allerdings die Unvernunft der Menschen die auch Methusalems sammeln und verzehren, die Unvernunft der Menschen, die Pilze zum Verzehr sammeln die sie nicht genau kennen (Beispiel Dottergelber Spateling, aber da könnte ich noch ganz, ganz viele andere, zum Teil kritische, gefährliche, Beispiel geben). Nur genau diese Menschen sind, so meine Erfahrung, eher "unbelehrbar".
Dennoch, wenn die mich ansprechen (weil sie wissen wollen was ich da sammle, fotografiere) und mir dann ihre "Schätze" zeigen, dann erkläre ich ihnen schon so einiges, natürlich ohne "erhobenen Zeigefinger" und auch in Kombination mit meinen gesammelten "Schätzen", auf was ich da achte, wie man die bestimmen kann (nicht bei allen Pilzen, klar, aber zum Beispiel bei Reizkern o. ä. eher leicht und eher sicher bestimmbaren Pilzen ...).
Ich denke, es kommt immer auf die Situation an, was man wem in welcher Situation wie sagen kann oder nicht! Ich sage sehr oft etwas und gelegentlich, nicht oft aber eben doch, habe ich den Eindruck, dass etwas angekommen ist. Und um das geht es doch - oder?
Liebe Grüße
MariaP.S.: Habe ich jetzt ganz vergessen ... Wenn ich nicht explizit zum Speise-Pilze-Sammeln ausgehe, dann habe ich in meinem Rucksack einen zusammenklappbaren Korb dabei - nicht optimal, klar, aber praktikabel und für mich akzeptabel.
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Danke für die Antwort Michael
Auf der einen Seite für mich irgendwie verständlich, auf der anderen Seite auch ziemlich schade. Naja, manchmal war es am Stammtisch auch richtig "doof" (wie halt Stammtische im richtigen Leben auch manchmal sind) aber es war für mich doch immer ein zum Teil eher persönlicher, liebevoller, menschlicher Teil des Forums, der von einigen wenigen am Leben erhalten wurde.
Vielleicht kommt ja irgendwann wieder einmal neues Leben in diesen früher immer wieder bereichernden Teil des Forums und darauf hebe ich mein Glas (heute fränkischer, trockener Weißwein) und stoße auf die vielen ehemaligen und vielleicht auch irgendwann zukünftigen Wegbegleiter an - Prost!
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Ihr,
ich war ja einige, naja längere Zeit, nicht mehr im Forum, habe heute aber ein "extremes Leiden"
was sich wunderbar für einen Stammtisch eignen würde, da sicher einige durchaus "mitleiden", naja eher wohl Lachen, würden ... - nur - was ist denn mit dem Stammtisch passiert? Da ist ja anscheinend nicht mehr wirklich was los. Klärt mich doch bitte einmal auf.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Hendrik,
ich kann nur von mir selbst berichten - Pilze sind für mich ungemein spannend, vielfältig, faszinierend - einfach nur toll!!! Es macht soooo viel Spaß und Freude sich damit zu beschäftigen, Pilze zu finden, zu versuchen die Pilze zu bestimmen (und gelegentlich auch ein richtig gutes Essen zu zaubern) - einfach nur bereichernd.
Mein Wissen über Pilze habe ich hier, in diesem richtig guten Pilzforum, erhalten - und mich oft genug über Antworten die nicht meinem jeweiligen Wissenstand entsprachen geärgert, mich verunsichert gefühlt. Aber, genau darüber und genau damit habe ich auch gelernt.
Ich jedenfalls freue mich auf Deine nächsten Posts, zumal ich beeindruckt bin, dass Du, als, nach Deinen Angaben, Anfänger, diesen Pilz ziemlich gut bestimmt hast - weiter so!
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Corinna,
ich habe mir in der Vergangenheit zwei oder drei Mal die selbe Frage gestellt - Krauße Glucke oder doch die Breitblättrige? Bei mir war es immer die Krauße und ehrlich gesagt, nach den Fotos, denke ich, dass dies bei Dir evtl. auch der Fall sein könnte. Aber eben "könnte", denn bei Fotos fehlt mit persönlich halt der Geruch
und ich bin keine Expertin, habe nur sehr viele (Krauße) Glucken gefunden die durchaus sehr unterschiedlich daherkommen können. Allerdings wusste ich immer genau, an welchem Baum die gefunden Glucken wuchsen - an welchem Baum(-Stumpf) wuchs denn Deine? Aber ich bin mir eigentlich sicher, das Deine eventuelle Breitblättrige Glucke den typischen Krauße Glucken-Geruch verströmt wenn sie alleine im Korb oder wo auch immer liegt - und dieser Geruch ist immer da, mal mehr, mal weniger intensiv, so zumindest meine Erfahrung.
Wie auch immer - beides sind wohl hervorragende Speisepilze und ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn Du weiter berichtest.
Liebe GrüßeMaria
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Hallo Jürgen,
doch, so ist es, jedenfalls dort wo ich bisher unterwegs war. Vielleicht liegt es daran, dass ich die letzten Jahre im Naturpark Altmühltal (der seit 1969 besteht) unterwegs war und dort dann auch noch sehr häufig in den zahlreichen Schutzzonen und NSG´s innerhalb des Naturparkes Altmühltal und dies dann auch noch in der Regel direkt neben der Altmühl.
Kleinere Aufforstungen gibt es natürlich, die sind aber in der Regel, zumindest was ich so gesehen habe, zum Beispiel durch das Fichtensterben entstanden.
In der Nürnberger Gegend bzw. in der Nördlichen Frankenalb bin ich erst seit ca. zwei Jahren unterwegs und habe bisher vielleicht auch einfach nur Glück gehabt - keine Ahnung.
Hier schau einmal zum Naturpark Altmühltal
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Altm%C3%BChltalhttps://de.wikipedia.org/wiki/…Naturpark_Altm%C3%BChltal
https://www.naturpark-altmuehltal.de/
Liebe Grüße
Maria
P.S. Google-Maps habe ich tatsächlich eingespannt - nö, also in allen Gebieten in denen ich unterwegs war - nichts dergleichen! Kannst ja selber einmal schauen - immer entlang der Altmühl ... und vielleicht noch als Info - ich habe bewusst kein Auto und war/bin daher immer mit der Bahn unterwegs, was das Gebiet etwas eingrenzt. -
Hallo Jürgen,
ich habe bisher tatsächlich noch nie einen "Kahlschlag" (ob groß oder klein) gesehen und ich war in weiten Teilen des Altmühltals unterwegs und in den verschiedensten Teilen Mittelfrankens. Dies muss es in all diesen Gebieten allerdings früher gegeben haben (ehemalige Jungpflanzungen die nun auf dem Weg zum Erwachsen werden sind), aber wie schon gesagt, in den letzten vielen Jahren habe ich dies noch nicht sehen können - Gott sei Dank.
Mir fiel allerdings immer wieder die Diskrepanz zwischen Forstwald und Privatwald auf, wobei einmal der eine besser war und ein anderes Mal der andere - je nach Landkreis / Forstamt, durchaus auch Untere Naturschutzbehörde und natürlich Privatwaldbesitzer. Entscheidend sind hier wohl die Menschen, die Entscheidungsträger, deren Wissen und deren Intension (was ist Wald - reine relativ schnelle Finanzquelle oder noch viel mehr?). Aber auch da, so mein Eindruck, verändert sich zunehmend die Einstellung, vor allem beim Forstwald, aber nicht nur dort.
Und ja, die diversen Behörden (deren Chefs, Mitarbeiter, Landräte und Co. ...) und wenn dann noch unterschiedliche Landkreise dazu kommen, die völlig unterschiedliche Ansichten und Schwerpunkte haben - also da könnte ich nun wiederum so einige Geschichten erzählen
Liebe Grüße
Maria -
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Zum Grundwasserspiegel will ich noch was sagen: Für viele Wälder, vor allem in bergiger/hügeliger Landschaft, ist das Grundwasser für Wälder als Wasserspeicher nicht so relevant. Der Grundwasserspiegel kann nämlich lässig 30-40 Meter tief liegen, und somit für Waldpflanzen gar nicht erreichbar, und Wälder, vor allem Laubmischwälder speichern das meiste Wasser in den intakten Böden (Bodenkolloide), und das speist sich meist aus den Niederschlägen aus dem Winterhalbjahr! Also für die Maria; ein kleiner Trost!
Grüßle
Jürgen
Man unterscheidet ja zwischen verschiedenen Grundwassern in unterschiedlicher Tiefen. Alle diese verschiedenen und in unterschiedlicher Tiefe liegenden Grundwasser-Reserven sind mittlerweile, zumindest in einigen Regionen, drastisch zurück gegangen und dies seit Jahren und Jahr für Jahr mehr. Um diese Grundwasser-Reserven, egal welche und egal in welcher Tiefe, wieder ein gutes Stück weit aufzufüllen, bedarf es sehr viel und sehr lange Niederschlag. Und genau dieser, auch nicht der Winter-Niederschlag, wird für die nächsten 30 Jahre in vielen Gegenden (in einigen Gegenden schon aber eben nur in einigen!) eben nicht prognoszitiert. Also so habe ich dies als Lain zumindest verstanden.
LieBe Grüße
Maria -
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Die Forstwirtschaft in Deutschland könnte da gut auf den Klimawandel reagieren, indem sie einfach auf die Fichte, Kiefer oder Douglasie als "Brotbaum" in Monokulturen verzichtet, wieder Laubmischwälder wachsen lässt, und die Wälder mal eine Weile in Ruhe lässt und nicht mit schwerem Gerät befährt (Bodenverdichtung). Und natürlich keine Kahlschläge mehr macht, sondern eine Plenterwirtschaft.
Alte Laubmischwälder und Urwälder können das meiste Wasser nachhaltig speichern, und übrigens auch CO2; nicht nur im Holz sondern vor allem in den Böden. Das weiß man alles schon längst ... vielleicht gibts da ja mal ein Umdenken.
Wenn ich sehe, wieviel Holz in den letzten 10 Jahren aus unseren heimischen Wäldern (Kommunalwald, Staatswald) herausgeholt wurde, und die dabei entstandenen "Flurschäden" durch Befahrung mit Harvestern, Rückeschleppern und Langholztransporter, dann wird mir schlecht. Leider ist das "Erntepersonal" auch nicht so dolle, es handelt sich um Erntefirmen auch aus dem Ausland, die "ortsfremd!" per GPS-Daten in die Wälder reinfahren. Das sieht dann nachher aus, wie auf einem Panzer-Übungsgelände, weil denen egal ist, wie oft sie über die gleiche Stelle fahren.
"Ach, was reg ich mich auf" (Hagen Rether)
Hallo Jürgen,
mir ist aufgefallen, dass in nicht wenigen Wäldern, ja sogar teilweise Gegenden, die Umstrukturierung seit einiger, vielleicht sogar längerer, Zeit statt findet.
Zum Beispiel die sogenannten "Steckerleswälder" Mittelfrankens die alles hier dominierten (Steckerles-Wälder sind Kiefern-Monokulturen). Die gibt es hier nach wie vor noch - leider - aber, meinem Eindruck nach, immer weniger. Es entstehen zunehmend richtig gute Mischwälder.
Klar, über Harvester und Co. habe ich mich auch schon geärgert, aber ich habe meistens, leider nicht immer, auch gesehen, dass hier wirklich Massnahmen getroffen wurden, um den Boden eben nicht zu schädigen.
Einen Kahlschlag kenne ich ehrlich gesagt bisher auch nicht sondern nur die sogenannten Plenterwirtschaft, also das einzelne Bäume entnommen werden.Vielleicht ist dies alles auch vom jeweiligen staatlichen Forstamt bzw. vom privaten Waldbesitzer abhängig. So ist zumindest meine Erfahrung in zwei verschiedenen Gegenden Bayerns. Und insofern halte ich eher weniger von generellen Aussagen. Meinen Erfahrungen im Altmühtal (südliche Frankenalb) und nun rund um Nürnberg und der nördlichen Frankenalb sind übrigens eher die, das der Staatsforst eher besser dasteht als zum Teil der Privatwald - ich denke, da gibt es (bei den Privatwaldbesitzern) vielleicht noch einiges Potenzial ...
Nichts für ungut für diesen Kommentar meinerseits.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Gliuckenlooter,
ich muss dies jetzt einfach schreiben, denn ich habe gerade derart gelacht, dass mir beinahe die Tränen kamen und muss immer noch kichern. Keine Sorge - nicht über Dich und nicht über Deinen wirklich schönen Fund, sondern über mich selbst.
Als ich las "Schaut euch meinen Heutigen super Fund an!" dachte ich an irgend etwas Spezielles, Besonderes, Seltenes ... ich klickte also Deinen Beitrag an und sah ... ein Foto eines Steinpilzes ... ich lache immer noch über mich selbst.
Also, ich freue mich total für Dich und hoffe, dass Du noch mehr Pilze gefunden hast, vielleicht sogar Steinpilze und dann vielleicht sogar noch etwas jüngere Exemplare. Meine letzten Steinpilze habe ich übrigens vor 2 Wochen gefunden - seitdem nur noch Methusalems oder keine - also freue Dich wirklich.
Liebe Grüße und ich wiederum freue mich auf Deine weiteren FundberichteMaria
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Es wird ja wild darüber nachgedacht welche Bäume die jetzigen mal verteten sollen. Was macht Sinn?
Das Problem ist, dass die Entscheidung letztlich von der Forstwirtschaft wieder an vielen Standorten in Hinsicht auf Ertragsoptimierung getroffen wird, nicht was ökologisch Sinn macht. Anstatt auf wärmetolerante, aber europäische Baumarten zu setzen, z.B. Traubeneiche, Zerreiche, Schwarzkiefer, Elsbeere etc. läuft es wieder auf Douglasie und Paulownien oder so einen Quatsch hinaus, die überhaupt nicht ins Ökosystem passen.
LG Suillus
Sorry, dies geht jetzt etwas weg vom Kaiserling, aber mir fällt mit den obigen Posts gerade zu einem äußerst pilzreichen Wald die Neubepflanzung mit nicht wenigen Blauglockenbäumen ein, zu denen ich eh einmal recherchieren wollte. Weiß da jemand etwas darüber? (also ausser dass, was in Wikipedia steht). Wenn ja, dann mache ich gerne einen neuen Post dazu - oder ihr macht dies selbst.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Albus,
ich habe mir dies jetzt alles einmal durch gelesen und vielleicht interpretiere ich auch einiges falsch - Interpretation ist ja immer auch ziemlich persönlich.
Ich habe den Eindruck, dass Du Dich angegriffen fühlst. Ich habe aber auch den Eindruck, dass Dich hier niemand angreift.
Ich habe den Eindruck, dass hier lediglich eine Diskussion über ein durchaus wichtiges Thema im Gange ist und dies ist ja auch legitim - oder?
Also, mein ganz persönliches Fazit ist:
Ich habe hier viel gelernt was evtl. "Pilz-Vermehrung/Verbreitung" in der Natur angeht, und ich denke, dies war auch Deine Intension.
Ich persönlich habe mir Gedanken gemacht, und ich vermute auch dies war eigentlich Deine Intension, ob es sinnvoll (und möglich) ist, der Natur "unter die Arme zu greifen" oder ob man der Natur einfach seinen Lauf lassen sollte.
Ich persönlich habe meine Meinung bilden können ...
Du musst Dich nicht rechtfertigen (und bei der Rechtfertigung Argumente/Begriffe bringen - naja - Danke Andreas für Deine richtig gute Antwort) - es ist legitim solche Gedankenspiele zu haben - und vor allem finde ich es toll, dass Du fragst, Informationen zu diesen Gedankenspielen suchst. Für mich Klasse!
Liebe Grüße
Maria -
Eigentlich wollte ich ja nur den Link hier bekannt machen aber nun bin ich so erfüllt von heute - naja, ich schreibe jetzt einfach etwas:
Ich komme gerade von einer Exkursion in die Hersbrucker Schweiz (Nördliche Frankenalb) zur vom Aussterben bedrohten endemischen Gaucklers Mehlbeere (Sorbus gauckleri) zurück und natürlich habe ich mich auch nach möglichen Pilzen umgesehen, habe mir den Zustand in Bezug auf Trockenheit der Gegend angesehen, ...
Es erscheint mir dort nicht ganz so trocken zu sein wie zum Beispiel in Teilen der südlichen Frankenalb aber es ist auch dort ziemlich, ziemlich trocken. Eine Quelle in dem besuchten Gebiet (Houbirg - kann ich ja sagen, da die S. gaucklerie nur dort wächst) gibt noch ganz gut Wasser, nach Aussage der Einheimischen aktuell aber auch ziemlich wenig. Pilze habe ich dennoch so gut wie keine gesehen!!! Einzige Ausnahme waren an einem Baumstamm traumhaft schöne Lungenseitlinge und direkt an der Quelle in einer Feuerstelle Pilze die ich noch nie gesehen habe. (Könnte sein, dass da morgen noch eine Anfrage kommt
) Ansonsten extrem wenige Pilze und die waren dann alle vertrocknet.
Ich denke, es ist eine Kombination aus vielen Faktoren! Und irgendwie zeigen eigentlich alle Faktoren in Richtung "extrem" - zu lange: zu heiß, zu trocken, zu ... Und Regen ist erst einmal hier in meiner Region, wenn überhaupt, nur sehr vereinzelt und sehr wenig in Sicht. Ich hoffe nur einfach, und dies hat jetzt nichts mit Pilzen zu tun, dass im Winter auch hier unglaublich viel Niederschlag kommen wird, dass sich der Grundwasserspiegel ein ganz klein wenig erholen kann, dass sich die Seen und Wasserauffangseen wieder füllen können! Ob dies aber so sein wird? Naja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
Liebe GrüßeMaria
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Hallo Ihr Lieben,
Pilze brauchen unter anderem ja wohl Wasser, bestimmte Temperaturen, gelegentlich bestimmte Bäume/Pflanzen (die ja wiederum Wasser benötigen), usw., usw. Wenn man den aktuellen Niedrig-Wasser-Bericht für Bayern liest und dann mit den aktuellen Prognosen des DWD kombiniert ... mmmh
Vielleicht interessiert dies ja noch jemanden ... Niedrigwasser-Lagebericht Bayern vom 25.09.26Gedanken mache ich mir ehrlich gesagt aber (unabhängig von den Pilzen) vor allem über den Grundwasserspiegel.
Liebe Grüße (und, viel Spaß beim Lesen kann man da leider nicht wirklich sagen)
Maria -
Vielen Dank an Euch beide - ich wusste dies bisher nicht. Dies ist ja so richtig faszinierend!
Liebe Grüße
Maria -
Alles anzeigen
Hallo Wolfgang,
würde ich auch tippen, auf eine etwas untypische M. mastoidea. Übrigens, ich hatte immer die Vermutung, dass die Zitzenschirmlinge, die man auf den Wiesen finden kann, was anderes sind, als die im Wald. Gibts da irgendwelche neuen Erkenntnisse?
Grüßle
Jürgen
Dieser Frage schließe ich mich an!
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Ihr,
so etwas finde ich ja total spannend! Und da gibt es wirklich weltweit keine Untersuchungen? Wie schade und für mich eigentlich irgendwie unverständlich!
Liebe Grüße
Maria -
Mmmmh - ich würde die aktuelle Situation einmal so beschreiben: Ein Wechselbad der Pilz-Find-Gefühle.
Situation im Nürnberger Gebiet:
So gut wie keine Pilze (ich rede nicht nur von Speisepilzen sondern von Pilzen allgemein) Dazwischen allerdings gibt es Ecken, in denen der Boden anscheinend noch etwas Feuchtigkeit hat und da wachsen dann auch Pilze - nicht so viele wie bisher üblich, aber es gibt sie eben doch und für mich in ausreichender Anzahl. Diese Flecken muss man aber halt auch kennen bzw. finden ... und da bin ich gerade fleißig über den mir bekannten Flecken hinaus in der Such-Phase
Situation in Altmühlfranken:
Direkt im Altmühltal ein Trauerspiel - sehr, sehr wenige Pilze und die, die da sind, vertrocknen auf dem Weg zum "Erwachsen werden" - zumindest dort wo ich in letzter Zeit unterwegs war. Pilze die typischerweise nun da sein müssten - entweder Fehlanzeige oder nur extrem wenige ..
Nur wenige Kilometer von der Altmühl entfernt ein ähnliches Bild wie rings um Nürnberg: kaum Pilze! Aber auch dort immer wieder mehr oder weniger große Flecken die anscheinend noch genügend Wasser haben und dort wachsen die Pilze und dies zum Teil reichlich. Am Samstag erst war ich in einem solchen Gebiet und kam kaum vorwärts vor lauter Pilzen - allerdings sind Speisepilze jetzt nicht die Hauptsache für mich, wobei es die auch reichlich gab.
Also ich für meinen Teil bin gespannt wie das Pilzjahr so weiter geht - da geht und kommt schon noch etwas - ganz generell und auch was die Speisepilze angeht - nur vielleicht nicht überall, also nicht unbedingt da, wo wir es gewohnt sind Pilze zu suchen und vor allem höchstwahrscheinlich nicht in dem Umfang wie wir es gewohnt sind.
Irgendwie, wenn ich mir die Prognosen des DWD für die nächsten Jahre ansehe - besser wird dies sicher nicht werden .... wir werden uns wohl oder übel etwas umstellen müssen - wie und wohin auch immer.
Liebe Grüße
Maria -
Hallo Hilmi,
ich kann mich so gut in Deine "Hochgefühle" hineinversetzen, denn ich hatte diese auch, beinahe 15 Jahre lang. Mit Kindern zu arbeiten, ihnen die Natur altersgerecht nahe zu bringen, die Begeisterung zu wecken bzw. diese zu vertiefen - einfach großartig! Und wenn sich die Kinder dann drei Jahre später noch an dass erinnern, was man ihnen gesagt hatte, dann ist dies einfach nicht zu beschreiben.
Ich weiß nicht wie dies in anderen Bundesländern ist, aber hier in Bayern gab es in der 1. Klasse im Rahmen des Lehrplanes das Thema Wiese, in der 2. Klasse das Thema Hecke, in der 3. Klasse das Thema Wald und in der 4. Klasse das Thema Wasser - Wasser habe ich nicht gemacht, die drei anderen Themen Jahr für Jahr allerdings schon und dies eben nach Lehrplan. Allerdings nicht im Klassenzimmer in nur 45 Minuten, sondern über mehrere Schulstunden direkt in der Natur - ein Natur-Projekttag an dem die Kinder mit allen Sinnen lernen, im wahrsten Sinne begreifen konnten. Ich war von April bis in den Herbst hinein eigentlich immer ausgebucht und hatte in vielen Schulen Jahr für Jahr die Kinder von der 1. bis zur 3. Klasse. Manchmal vermisse ich dies sehr ...
Ich kann nur jedem empfehlen, der die Bereitschaft hat sich auf die Kinder einzulassen und die Fähigkeit die Lerninhalte spannend und altersgerecht zu vermitteln, so etwas zu machen - egal ob im Klassenzimmer oder direkt in der Natur. Es ist eine unglaubliche Bereicherung und zumindest bei mir war es so, dass die Kinder in der 3. Klasse, wenn wir im Wald waren, mir noch haarklein erzählten was sie mit mir in der 1 . Klasse auf der Wiese gelernt hatten.
Liebe Grüße und bitte mache dies unbedingt weiter!
Maria
