Beiträge von Maria

    November - Teil 7


    Manchmal muss man auch so etwas posten - Pilze sind schon richtig richtig lecker.


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    Ragout von Trompetenpfifferlingen und Maronen in leicht saurer Sahnesoße mit Stopfer (Kartoffelpüree) und dunkel gerösteten Zwiebeln - unglaublich lecker!


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    Trompetenpfifferlinge sind übrigens meiner Meinung nach eine der leckersten, vor allem aber vielseitigsten Pilze überhaupt.


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    Tja und dies gab es dann am nächsten Tag - viererlei Reizker, paniert, mit Petersilien-Schnittlauch-Kartoffelsalat - ein Gedicht ohnegleichen :)

    Gefunden hatte ich am 18.11., zum Teil direkt nebeneinander, Weinrote Kiefernreizker, Spangrüne Reizker, Edel-Reizker und Fichten-Reizker - was will man eigentlich mehr.


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    Ach ja - dies hier hatte ich allerdings auch gefunden. Leider kenne ich mich mit Vögeln überhaupt nicht aus aber eine fb-Freundin meinte, dass dies ein Bergfink sein müsste. Jedenfalls ein hübscher kleiner Vogel der es nicht geschafft hat.



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    Huch - was es im Wald nicht alles an Gnolmen gibt die einen beobachten ;)



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    Eines der berühmtesten und bekanntesten Wahrzeichen des Altmühltals welches wirklich wunderschön anzusehen ist und eigentlich auch wunderschön zu begehen ist. Die Zwölf Apostel sind allerdings gerade deswegen vor allem in diesem Jahr auch derart überlaufen, dass ich sie tunlichst meide. Vor allem in diesem Jahr, in dem man in Deutschland Urlaub macht und eben nicht nach Mallorca fliegt, in dem die Innenstädte unbelebt sind und man nach Alternativen sucht, in dem man ...

    Deswegen bewundere ich sie mittlerweile einfach nur noch von der Ferne aus, ganz ohne Menschenmassen, Geschrei, Kirmesatmosphäre, Müll und Trubel ... und dann sind sie wirklich nach wie vor wunderschön :)




    Dies war es jetzt auch schon für die letzten Tage denn weitere Speisepilze wie Maronen und Co. oder Stinkmorcheln und dergleichen will ich echt nicht posten. Wobei - von den Steinpilzen die ich noch reichlich fand bevor der Frost zuschlug hätte ich ja eigentlich schon ein Foto machen können, habe ich aber nicht denn da schlug bei mir noch einmal der "Jäger- und Sammler-Instinkt" voll durch :) .


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Heide,


    es freut mich sehr, dass es Dir gefällt.


    Liebe Grüße


    Maria

    November - Teil 6


    Begeisterung pur über einen Erdsterne-Hang. Der Wahnsinn!


    Zunächst ging es allerdings ganz anders los, doch seht und lest selbst.


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    Eigentlich war mein Ziel der Wald auf diesem Berg aber als ich dort ankam - dicker, dichter Nebel :(


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    Also Planänderung und ab in die Sonne :)


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    Unterwegs freute ich mich über das hübsche Zimbelkraut (Cymbalaria muralis) ...


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    ... und über die Blattrosetten der Bocks-Riemenzungen (Himantoglossum hircinum).


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    Aber dieser Trockenrasenhang war, von einigen wenigen Pilzen abgesehen, ziemlich langweilig. Daher eine erneute Planänderung - ab in Richtung eines Waldes den ich mir schon länger einmal ansehen wollte.


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    Auf dem Weg dorthin sah ich etwas oberhalb im Gras einige Reizker stehen und natürlich ging ich hin.


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    Und dann traf mich fast der Schlag - Erdsterne über Erdsterne. Und nicht nur eine Art sondern mehrere munter durcheinander. Und nicht nur Erdsterne, da gab es noch so viel mehr.

    Vermutlich Nabel-Erdsterne (Geastrum badium)


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    Dies ist jetzt wieder eine andere Art.

    Vermutlich der Kleine Erdstern (Geastrum nanum/schmidelii). Hier mit doppelter Mündung was wohl, laut Ulla, nicht so häufig vorkommt. Ulla hat mir bei diesen Erdsternen bei meiner Bestimmungsanfrage hier geholfen - Danke noch einmal dafür.


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    Und der hier ist vermutlich auch der Kleine Erdstern (Geastrum nanum/schmidelii).


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    Wohin man sah waren Erdsterne im Gras versteckt. Vermutlich der Kleine Erdstern (Geastrum nanum/schmidelii).


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    Hier dachte ich, dass dies evtl. ein anderer Erdstern sein könnte, aber es ist ebenfalls der Nabel-Erdstern (Geastrum badium)


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    Einfach nur unglaublich war dies. Vermutlich Nabel-Erdsterne (Geastrum badium)



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    Saftlinge gab es auch nicht wenige.



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    Doch kaum kniete ich nieder um zum Beispiel Saftlinge zu fotografieren waren da schon die nächsten Erdsterne.

    Hier dachte ich ja, dass dies evtl. andere Erdsterne sein könnten, aber es sind ebenfalls Nabel-Erdsterne (Geastrum badium).



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    Ich nehme an eine der Wiesenkeulen.



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    Die hier waren kaum größer als ein Nagel.



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    Und richtig große, dicke, fette Ellerlinge gab es da. Ob dies dann auch Jungfern-Ellerlinge sind?



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    Schleimpilze gab es auch. Eine fb-Freundin meinte, dass dies evtl. Physarum cinereum sein könnte.


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    Vor allem aber waren da, wie schon gesagt, auf Schritt und Tritt die zwei verschiedenen Erdsterne - irre!

    Vermutlich der Kleine Erdstern (Geastrum nanum/schmidelii).


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    So sah dies da übrigens aus.


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    Naja und das Abendessen war dann auch gesichert - lecker war es. :)



    Ich hoffe, ich konnte meine erneute Begeisterung ein wenig vermitteln.


    Liebe Grüße


    Maria

    ...

    keine Fossilien, sondern Dendriten, also "Bäumchen", weil sie wie Pflanzenteile aussehen. Ausblühungen von Mineralien (zB Metalloxide), die sich durch Druck und Kapillarwirkung zwischen feinen Schichten von Sedimentgesteinen wie zB hier Jurakalkplatten (sog. "Solnhofener Schiefer"), oder Schiefer, durch Auskristallisieren bilden.

    Soweit in meinen Worten u. nach meiner Kenntnis; hier nochmal genauer:

    ...

    Super, danke Grüni/Kagni.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Nobi,


    einmal für Dein Lob, es freut mich sehr dass es Dir gefällt, aber auch für die Pilzbestimmungen. Und bei den Wacholderbeeren ... der Genießer schwelgt und schweigt :)


    Liebe Grüße


    Maria

    November - Teil 5


    Am 14.11.2020 musste ich einfach noch einmal andere alte Steinbrüche besuchen - mit einem ganz anderem Resultat aber nicht minder faszinierend.


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    Die Blütenpracht ist eindeutig dahin dachte ich, als ich die letzten Kartäusernelken sah.


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    Und dann bog ich um die Ecke und sah die blühende Schneeheide (Erica carnea) :)


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    Und nachdem die eigentlich viel später bzw. viel früher im Jahr blüht hier gleich noch ein Foto.


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    Der Deutsche Kranzenzian (Gentianella germanica) schwächelte dagegen bereits - darf er aber auch :)



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    Eine kleine Überraschung war dagegen wieder die Blüten des Gelben Lerchensporns (Pseudofumaria lutea) Mitte November vorzufinden.



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    Den Fransenenzian (Gentianopsis ciliata) auch dort vorzufinden war hingegen keine Überraschung - den findet man hier wirklich beinahe überall.



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    Gelbe Farbtupfer - Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus) wie mir eine fb-Freundin verriet.


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    Logischerweise gab es auch sehr vereinzelt die Blüten des Frühlingsenzians (Gentiana verna).


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    Neben den wirklich reichlich vorkommenden Früchten der Schlehen mag ich vor allem die Wacholderbeeren.


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    Auf Schritt und Tritt ... Keine Fossilien, ich weiß, aber trotzdem wunderschön :)


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    O. K., ein paar Pilze müssen natürlich sein ;) Ich sah allerdings nur Saftlinge aus der "Schwärzenden Fraktion"


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    Da gibt es so viel "Kleinzeugs" von dem ich keine Ahnung habe ...


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    Oder diese hier ???


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    O.K. - ich sage schon gar nichts mehr ;)



    Jedenfalls beschloss ich am nächsten Tag wieder in den Wald zu gehen - was daraus geworden ist, ob dies geklappt habt, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,

    dies kann sowohl Fichten- als auch Buchenspargel sein - beide können sowohl bei Buchen als auch bei Fichten wachsen. Nach den Bäumen kann man da nicht unbedingt gehen. Der Unterschied ist die Behaarung in der Innenseite der Krone. Um die zu erkennen ist das Foto für mich aber leider nicht scharf genug.

    Ach so, der behaarte (in der Innenseite der Blüten) wäre der Fichtenspargel, der kahle der Buchenspargel.


    Liebe Grüße


    Maria

    Bei mir bleibt die Schriftgröße und Schriftart von einem kopierten Text unverändert anders, auch meistens der Text den ich anschließend weiterschreibe. Ich muss dies jedes Mal manuell ändern (Schriftgröße, Schriftart, kursiv, fett, Schriftfarbe, ...) und dies nervt manchmal schon etwas.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Maria,
    das ist wie immer eine klasse Fotoserie. Aber an ein so umfangreiches Sternenrotz- Aufkommen kann ich gar nicht glaube. Das müsste schon etwas anderes sein. Sternenrotz sind ja von Raubvögeln ausgewürgte unverdaulicher amphibischer Eileiter. Das müssten ja die Innereien tausender Amphibien sein, oder?
    Die große Frage ist aber, was ist das für ein Zeug und wie kommt es da hin?

    Hallo Claudia,


    ne, dies hat nichts mit Vögeln zu tun, dies ist einer der volkstümlichen Namen für Nostoc sp., also für Cyanobakterien. Dieses Nostoc hat im Volksmund ja viele Namen, so zum Beispiel auch Sternenschnäutzer oder auch Hexengespei. Da gibt es ganz viele nette Namen dafür und irgendwie, nachdem ich da drüber laufen musste, finde ich diese Namen doch allesamt passender beschreibend als "Nostoc" ^^

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    vielen, vielen Dank.


    Zu Foto12 meinte Enno auf fb: "Erinnert mich an Entoloma resutum s.l."


    Oh ja, hier wachsen zu dieser Jahreszeit in bestimmten Habitaten wirklich unglaublich viele Stielboviste, es explodierte förmlich. Ich glaube, dass ich zwei Stielboviste mittlerweile direkt vor Ort einigermaßen erkennen kann. Zwischenzeitlich fotografiere ich die nur noch, wenn sie mich aus unterschiedlichsten Gründen ansprechen (so wie hier die reine Masse) oder wenn ich meine, dass dies eine andere Art sein könnte.

    Und dann das ganze "Kleinzeugs" an sonstigen Pilzen! Zwischenzeitlich habe ich die Strategie, dass ich mir die zwar ansehe aber seid diesem Jahr erst einmal sondiere was (vermeintlich) häufig vorkommt und was eher nicht und dann versuche erst einmal auf Gattungsebene zu kommen. Ab und an stelle ich dann ein Foto eines dieser Pilze ein, so wie hier zum Beispiel das Foto 12.


    Als ich Dein Foto der Erdsterne sah musste ich lachen, denn zwei Tage später entdeckte ich zufällig beim Ernten von Reizkern einen richtigen Erdsterne-Hotspot. Welche Erdsterne sind dies übrigens auf Deinem Foto?


    Liebe Grüße


    Maria


    November - Teil 4


    Alte Steinbrüche sind jedes Mal einfach nur wunderbar, einfach nur fantastisch. Nachfolgend Fotos meiner Tour vom 13.11.2020.


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    Immer wieder Erdzungen und ich möchte nicht wissen an wie vielen ich vorbei gelaufen bin ohne sie zu sehen.


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    Stellenweise unglaublich viele dieser winzig kleinen Boviste?, welche auch immer dies sind.


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    Ja :) und davon gab es ebenfalls unglaublich viele und die waren dann am Abend so etwas von lecker :)


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    Massenware ;) Ellerlinge


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    Und immer wieder Erdzungen. Aber welche dies sind - keine Ahnung.


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    Die Ohrlöffelstachelinge sind halt einfach nur süß :)


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    Ansonsten war es zumindest farblich ziemlich monoton. Da freute ich mich über Farbkleckse wie den Fransenenzian.


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    Oder über gelbe Farbkleckser.


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    Pilze gab es in diesen vermeintlich kargen Steinbrüchen bis zum Abwinken - es war unglaublich. Nachfolgend einfach ein paar Fotos einiger weniger Beispiele.

    (Mit den Erdritterlingen muss ich mich jetzt echt einmal beschäftigen - die hier waren zum Beispiel wesentlich kleiner als die vom Vortag)


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    Aber man findet da nicht nur Pilze ;)


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    Den Sternenrotz (Nostoc sp.) hatte ich bisher immer nur klein flächig, in etwa so wie auf dem Foto, gesehen.


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    So etwas bisher allerdings noch nicht. Meterweit nur Sternenrotz - irre!

    Und darüber zu laufen war irgendwie eigenartig.


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    Ich war dann jedenfalls froh wieder Steine und Erde unter meinen Füßen zu haben. (Fransenenzian)


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    Es gibt hier so viele Ellerlinge und ich meine verschiedene Ellerlinge.


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    Hier die vom Foto vorher noch einmal (rechts) und daneben die wirklich daneben wachsenden "anderen" Ellerlinge (links).

    Ich bin der Meinung, dass dies doch zwei verschiedene sind, links die Jungfern und rechts ... tja, an was kann man denn die Ellerlinge makroskopisch eigentlich unterscheiden? Eine fb-Freundin meinte dann, dass dies wahrscheinlich Hygrocybe virginea var ochraceopallida ist.


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    Und dann der Wahnsinn! Hunderte von Stiel-Bovisten dicht an dicht wachsend.


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    Ich denke hier an Tulostoma brumale aber was weiß ich schon :)


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    Ganz zum Schluss noch so ein Highlight. Eine Stelle mit Dutzenden von Weißen Stoppelpilzen - so unglaublich viele wie an dieser Stelle habe ich bisher noch nie gesehen.



    Jedenfalls war ich von der ganzen Steinbruchtour derart begeistert, dass ich am nächsten Tag gleich noch einmal andere Steinbrüche besuchte. Doch davon ein andermal.


    Liebe Grüße


    Maria

    November - Teil 3


    Faszinierendes Altmühltal

    Am 12.11. war Trockenrasenhang angesagt und es war ziemlich pilzreich dort, trotz der vielen Frostnächte vorher.


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    Die letzten Blüten musste ich einfach fotografieren, so ein paar Mal die Kartäusernelken.


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    Verschiedenste Stäublinge wohin man sah.


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    Den Frühlingsenzian muss ich halt auch jedes Mal ablichten mit seinem wunderbaren Blau.


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    Es wimmelte nur so von verschiedensten Pilzen, viele hatten jedoch Frostschäden. Jedenfalls gab es viele Körnchenschirmlinge und zwar verschiedene.


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    Immer wieder winzig kleine Saftlinge und viele weitere winzig kleine Pilzchen die mich immer wieder bücken ließen in der Hoffnung auf Saftlinge ;)


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    Jungfern-Ellerlinge


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    Sehr viele Erdritterlinge


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    Und wie schon gesagt unglaublich viele Stäubling.


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    Immer wieder Saftlinge


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    Die meisten Pilze habe ich nicht fotografiert, vor allem die ganzen kleinen Pilzchen und natürlich die mit den offensichtlichen Frostschäden nicht.


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    An diesen Gebilden komme ich allerdings nie vorbei ohne sie mir anzusehen und Fotos zu machen. Schaumpilze (Mucilago crustacea) bis zum abwinken.


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    Auf dem Rückweg durch den Wald fand ich doch dann tatsächlich noch Pilze ohne Frostschäden.

    Ich probiere dies nun einmal mit der Bestimmung. Hier denke ich an den Prächtigen Klumpfuß (Cortinarius elegantissimus) oder aber es ist der Kleinsporige Pracht-Klumpfuß (Cortinarius bergeronii). Ob dies aber stimmt?


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    Eigentlich hatte ich vor die einzelnen unbenannten Pilze noch zu versuchen zu bestimmen. Aber dann kam ich irgendwie doch nicht mehr dazu. Gerne könnt Ihr mir aber dabei helfen.


    Liebe Grüße


    Maria

    November - Teil 2


    Hier nun noch einiger Fotos vom 11.11., von einem wunderschönen Spaziergang auf den Berg an dessen Fuße ich wohne.


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    Der erste Fund im Jahr ist immer der Schönste - Orangeseitlinge (Phyllotopsis nidulans)


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    Bereits auf dem Weg zum Wald standen mitten in der Stadt die Vorgärten und Grünstreifen neben dem Gehsteig voll mit Pilzen. Neben Ellerlingen und weiteren Pilzen zum Beispiel auch Stiel-Boviste.


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    Im Wald dann immer wieder Keulen. Ich denke, dies ist die Röhrige Keule (Macrotyphula fistulosa).


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    Diesen Flattermann wollte ich Euch nicht vorenthalten.


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    Ich vermute, dass dies der Krause oder Buchen-Adernzähling (Plicatura crispar) ist. Jedenfalls ein wunderschöner Pilz.


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    Und die hier gab es auch immer wieder. Rötender Erdstern (Geastrum rufescens), denke ich zumindest.


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    Bei meinen eigenen Bestimmungsversuchen bin ich bei Runzelhütiger Zähling (Lentinellus vulpinus) gelandet, aber ...


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    ... aber die Farbe der Lamellen macht mich stutzig. Eine Bestimmungsanfrage hier brachte Dank Euch dann Klarheit :)


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    Austern gab es auch dicht an dicht.


    So, dies war jetzt eine kleine Auswahl. Gleich kommen weitere Fotos vom 12.11., denn da war ich gleich wieder unterwegs.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    bevor der November zu Ende geht, möchte ich Euch ein paar Fotos meiner Touren zeigen.


    Am 11.11. fand ich zum Beispiel so schöne Pilze :)

    Ich vermute, dass dies Orangefarbene Wurzelbecherlinge (Sowerbyella imperialis) sein könnten. Jedenfalls standen da auf einmal sehr, sehr viele davon.






    Hier stehe ich in der Mitte des Pilzvorkommens. Rings um mich herum leuchtete es gelb - es war so beeindruckend :)


    Die restlichen Fotos dieser Tour kommen gleich noch.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für Deine Antwort.


    Ich habe noch einmal meine vielen Fotos diesen Tages durchgesehen und füge noch ein paar Fotos ein, an denen man dies, so meine ich, sogar sehen kann.


    Hier noch einmal eine andere Kollektion des G. badium - so sah dies übrigens beinahe überall an diesem Hang aus - Erdsterne über Erdsterne


    Hier eine Einzelaufnahme des mittleren Pilzes - man sieht auch hier eine Mulde, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt.


    Und hier, aus einer anderen Perspektive die zwei hinteren Pilze - auch hier sieht man eine Mulde.


    Wenn ich dies richtig verstanden habe, dann müssten sich die Erdsterne ja nun, nachdem ein paar Tage seit diesen Aufnahmen verstrichen sind, verändert haben. Ich bin neugierig und freue mich schon auf meinen nächsten Besuch dort.


    Liebe Grüße


    Maria

    Vielen Dank Ulla!


    Ganz egal welcher Erdstern, es war der Wahnsinn! Da standen wirklich hunderte auf diesem kleinen Hang!


    Eine Frage hätte ich allerdings noch - wenn ich mir meine Fotos des G. badium in diesem Stadium ansehe, dann sitzt der Fruchtkörper eigentlich fast immer oben auf der glatten, halbkugeligen Exoperidie. Bei den hier angefragten sitzt der Fruchtkörper in einer Art Mulde und die Lappen/Exoperidie haben/hat eine Art Furchen. Könntest Du mir dies bitte auch noch erklären?


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    am 15.11.2020 entdeckte ich ja einen "Erdsterne-Hang" mit unglaublich vielen verschiedenen Erdsternen. Meine erste Anfrage dazu findet man hier.


    Nun zu einem weiteren Erdstern der bei mir Fragen aufwirft. Zunächst dachte ich an den G. badium aber die Unterseite des Pilzes, so ganz ohne jegliches Substrat, machte mich stutzig, auch wie der Pilz auf den Lappenspitzen steht. Also versuchte ich zu schlüsseln und das einzige was irgendwie noch passen könnte wäre der G. ambiguum, nur dazu finde ich weder weitere Beschreibungen noch Fotos.


    Funddaten: 15.11.2020, Altmühltal, trockener grasbewachsener Hang, locker unter anderem mit Kiefern, Wacholder, vereinzelt mit Fichten (oder waren es Tannen?) und diversen Laubgehölzen wie zum Beispiel Eschen bewachsen - es überwog allerdings die Kiefer.


    Der Durchmesser des Pilzes ist ca. 2,5 - 3 cm. Getrocknet hat sich ein Lappen nach oben gebogen, zwei nach unten, die anderen sind mehr oder weniger waagrecht.





    Die Fundstelle mit zwei Erdsternen, der obere ist der angefragte.


    Der untere sieht mir dagegen schon sehr nach G. badium aus.


    Ein paar Meter weiter standen dann diese hier. Dies könnten ja vielleicht die gleichen sein.



    Und auch noch einmal das Foto des Habitats.



    Vielen Dank wieder einmal für Eure Hilfe.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Pablo,


    nö, dies ist vielleicht 2 Kilometer von "Eurem" Hang entfernt. Aber die Gegend ist schon die gleiche.

    Ich habe da einige Erdsterne fotografiert und da waren meiner Meinung nach mindestens drei verschiedene Arten die da munter durcheinander wuchsen. Auch ich dachte übrigens bei einigen, und auch bei diesen, an den G. badium. Aber gerade bin ich echt überfordert mit den ganzen Erdstern-Fotos und habe daher erst einmal die obigen angefragt.


    Ulla ( lamproderma) wird bestimmt noch antworten :)


    Liebe Grüße


    Maria