Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    hier in Dresden sind die Ciborias derzeit allgegenwärtig; die Schabockskrautblätter sind schon da. Anemonenblätter, bzw. die Becherligne fehlen noch. Tendenziell ist das so, wie du sagst. Anemonenbecherlinge kommen erst hier in 2-4 Wochen...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    klassische Gebiete, wo man den Österreicher findet, sind Feuchtgebiete, wo Weiden und Erlen wachsen. Hier aber in Sachsen finden sich die Österreicher verstärkt an Robinienholz an stark ruderalisierten Stellen, wie z.B. Wegrändern oder Tagebaufolgelandschaften etc.


    l.g.

    Stefan

    Langsam würde sich wirklich mal ne Strichliste lohnen. ==Gnolm7==Gnolm10==Gnolm4Wer von uns die meisten Stimmen auf einen Tipp abgibt, der ist es dann. :grofl:


    Die Idee gefällt mir auch sehr gut. Auf jeden Fall ein spannendes Pilzlein.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Sporenpulverfarbe wäre hier schon spannend und wichtig, was ja leider nicht mehr möglich ist. Ich kann mir hier etwas in Richtung Agrocybe s.l. vorstellen. Mein "Bauchgefühl" sagt Strophariaceae...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    zur Mikroskopie von meiner Seite nur so viel. Überleg dir das gut, ob du das machen willst. Es ist sehr zeitintensiv und ab einem gewissen Punkt kommst du dann bei der Bestimmung auch nicht weiter. Es schadet aus meiner Sicht nicht, wenn du erst Mal dir die Zeit nimmst die Pilze makroskopisch zu erfassen, denn die wird gerne und oft unterschätzt. Das musste ich bei meinen Mikroskopieanfängen auch erst lernen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das mit dem "Pflonk" verstehe ich auch nicht. Ansonsten war ich letzte Woche sehr beschäftigt mit diversen Dingen. Meine Lösungsliste wird wohl auch etwas löchrig bleiben...


    l.g.

    Stefan

    Zitat

    Die starke Wasseraffinität der Schwefelsäure äußert sich ebenfalls darin, dass sie in der Lage ist, ausorganischen StoffenHydroxygruppen und Protonen abzuspalten. Durch diesen Entzug bleibt Kohlenstoff zurück, der organische Stoff wird schwarz und verkohlt."

    Hi,

    dass ist so misverständlich geschrieben. Das passiert nur bei organischen Stoffen mit ausreichend Hydroxylgruppen, wie z.B. Zuckern. Bei reinen Kohlenwasserstoffen z.B. passiert gar nix.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Austern und Lungenseitlinge sind beide extrem variabel. So rein von der Logik her kann es nicht sein, dass bei einem Klon von einer typischen Auster Lunge bei rauskommt.


    Dann noch was zur Schwefelsäure. Hygroskopisch heißt wasseranziehend. Sie zieht Wasser aus den Zellen/Umgebung nicht Wasserstoff. Sie ist übrigens "relativ" harmlos. Ich hatte sie als Chemiker unfallbedingt kleinflächig oft genug auf der Haut. Nach ein paar Sekunden wird es brennend heiß, dass man es kaum noch aushält. Wenn man sie dann schnell mit Wasser abspült passiert nix weiter. Großflächig und ohne Möglichkeit das abzuspülen, ist gefährlich; klar. Aber sich vor der Menge zu fürchten, die aus einem verschlossenen Mikroskopiefläschchen austreten könnte, halte ich für übertrieben.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    Mein Erstfund der Art in einem Garten (Dresden-Rähnitz/Hellerau, Haselhecke neben einer stark befahrenen Straße) auf Haselkätzchen.


    Sporen: 15-20 x 6-8 µm (min/max-Werte); meist zweikernig, spindelig, Pole teilweise sehr spitz




    Mikrofotos:





    Jodreaktion:



    Ergänzungen/Korrekturen sind sehr gerne gesehen. :


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich hab den Beitrag mal zu den Portraits verschoben, da der da aus meiner Sicht viel leichter wieder gefunden werden kann als bei einer simplen Pilzvorstellung.


    C. coryli werde ich in einem anderen Thread zeitnah vorstellen. Nur so viel von meiner Seite dazu. Ich habe seit Sonntag über 10 Haselbestände durchforstet und C. coryli nur an einem Standort (in einem Garten) gefunden. Um den zu finden musste ich mich über den Gartenzaun lehnen und geschickt durch den diesen durchlangen um an die Becherchen zu kommen. ==Gnolm7==Gnolm10


    Einige Tendenzen habe ich aber dazu nicht erkannt. Klar stößt man immer wieder über Aussagen, dass C. coryli größer und dunkler gefärbt usw. Es ist eher so, dass auch C. amentacea auf Haselkätzchen insgesamt tendenziell dunkler ist und auch C. amentacea sehr groß werden kann (egal ob auf Hasel oder Erle).


    Hier noch ein Bild von C. amentacea auf Erle.


    l.g.

    Stefan

    Alis der "Wissende" war ich, weil ich das gelesen habe, Christoph wegen was anderem angerufen hatte und darauf auch kurz zu sprechen kamen. Ich bin auch der Meinung, dass wir das noch "spontan" managen können.


    Ansonsten hoffe ich nicht, dass "das im Sande verläuft", denn eigentlich könnte das gut ein Termin werden, der wegen mir sehr gerne auch länger bestehen bleiben kann.


    Vorträge haben ja noch einige von uns in petto oder aber wir geben auch mal einen Themenabend vor, wo wir dann über ein bestimmtes Thema reden; auch ohne Vortrag, wie z.B. "Velumverhältnisse" oder warum lassen sich Alternarias und Cladosporien so schwer morphologisch bestimmen. ==Gnolm4==Gnolm7


    letzter Absatz von mir ist teilweise ironisch gemeint. Aber solche "Themenabende" können durchaus auch sehr spannend sein. Ich habe die Erfahtung gemacht, dass viele von uns; inkl. meiner Wenigkeit sehr wenig Grundlagenwissen haben. Als ich das Pilzprojekt "Pilze im Böhmerwald" wiss. betreute, war ich froh, dass Christoph mit seinen Tipps mir so hilfreich zur Seite stand. Bis dato war es für mich nicht wichtig, woran ich erkenne, dass ein Pilz Velum universale hat. Das war dann wichtig bei Grundlagenbeschreibungen von Risspilzen oder Strophariaceaen.


    l.g.

    Stefan

    Gut, dann weiß ich, dass wir den gleichen Ort meinen. :daumen:


    Ich konnte zu der "Kultstätte" nix negatives sagen; aber gut. Damals habe ich noch deutlich mehr Fleisch gegessen als jetzt. und war auch geschmacklich nicht so äähm "nörgelig", wie jetzt. Das ist aber eine andere Geschichte und hat mehr mit regionalen Zutaten vom Wochenmarkt zu tun. :saint:


    Auf jeden Fall ist mir Pilz 2 jetzt klar.


    l.g.

    Stefan