Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    bin hier auch bei scabrum s. st. Ich meine auch, dass Christoph mal erwähnt hat, dass überhängende Huthaut beim Birkenpilz vorkommen kann. Sicher bin ich mir nicht. Auch ich achte auf solche Details erst 2-3 Jahre, nachdem ich mich etwas ernsthafter mit der Gattung befasst habe, so dass ich nicht sagen kann, ob das schon mal bei meinen Funden vorgekommen ist.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ja so bald ein Pilz aminartig (spermatisch, fischig usw.) riecht, ist die Eiweißzersetzung schon im vollem Gang. Bei den spermatisch riechenden Risspilzen wird das eine Ausnahme sein, da die ja frisch so riechen. Da dient der Geruch einem ökologischen Zweck und wird absichtlich gebildet.


    Diese Geruchsstoffe, welche so spermatisch/fischig riechen sind Amine. Histamin ist ja bekannt und kann schon ziemliche Probleme machen. Putrescin und Cadaverin sind gute Indikatoren für Verderb.


    Also kurz gesagt: nicht jeder Pilz, der aminartig riecht ist ein Risspilz und so bald ein Pilz aminartig riecht, sollte man sich nicht fragen, ob der essbar ist.


    l.g.

    Stefan


    edit: Hallimasch mit Trocken/Frostschaden ist das mit Sicherheit

    Hi,


    also ich hatte schon den Eindruck, dass sich die Schlüsselschritte bei beiden Werken sehr ähneln; habe das aber nicht für alle komplett für alle Arten abgecheckt sondern immer "nur" anhand meiner Funde jeweils mit beiden Werken simultan geschlüsselt zu Vergleichszwecken. Da waren die Schlüsselschritte und die Arten(aggregate) ziemlich gleich.


    Trotzdem, wenn Sebastian die Abziehbarkeit des Ringes geprüft hat und sich der Ring nach oben abziehen lies, sind die Bivelares und Chitonioides beide draußen!


    Ansonsten ist Champibestimmung immer eine Sache. Wenn alle Merkmale passen, dann ist gut, wenn nicht, dann bleibt es bei Agaricus sp. Ich hatte selbst dieses Jahr einige Kollektionen, die unbestimmbar waren, weil wichtige Merkmale nicht passten.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bei so was ist es immer wichtig, auch die Abziehbarkeit des Ringes zu überprüfen! Nach Oben zum Hut hin: was aus der Sylvatici-Gruppe; nach unten zur Basis ist das einer der Chitonioides oder Bivelares.


    Da A. subperonatus zu den Chitonioides gehört, könntest du auch mal nach Pleurozystiden sehen, die vereinzelt vorkommen bei der Art. So wie ich das überblickt habe, ist das Vorhandensein von Pleuros ein Merkmal für die Chitonioides, neben der Abziehbarkeit des Ringes nach unten versteht sich.


    Die beste Bestimmungsliteratur für die Egerlinge ist und bleibt der Para und der Gröger. Ludwig hat leider nicht die wichtigen Velumverhältnisse in seinem Werk berücksichtigt, so dass er zur Absicherung der Bestimmung von Egerlingen nur bedingt geeignet ist. ==Gnolm19


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich hatte die Art bisher nur 1 Mal. Meine Fotos und Mikrodokumentation davon siehst du im 1. Beitrag hier, etwas weiter unten.


    Fachberater Einstiegskurs; eine Zusammenfassung


    Kannst ja mal vergleichen, ob das so passt; insbesondere mit den Sporenformen. Es müssten einige sein, die schief mitraförmig, bzw. auch insgesamt mitraförmig aussehen. Bei deinen Bildern sehe ich leider nur wenige Sporen. Bei so was entscheidet auch das Gesamtbild von vielen Sporen. Ansonsten sieht der gut aus aus meiner Sicht. Falls sich das bestätigt, dann ist das ein sehr schöner Fund. Ich habe diese Art bisher nur ein Mal gesehen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    deine Nr. 2 da musste ich an Mycena renati oder inclinata denken. Auf jeden Fall meine ich da schon eine Mycena zu sehen. Bei Nr. 3 kannst du Lotto spielen. Da ist von Psathyrella, Conocybe, Mycena... ziemlich viel drin. Pilze mit mycenoidem Habitus mit der Optik gibts genug.


    l.g.

    Stefan


    edit: ja in der Vergrößerung der Bilder sehe ich den dunklen Sporenstaub auf den Stielen nun auch, also 2+3 wahrscheinlich Psathyrella

    Hi,


    hm, die Deformationen machen mich unsicher. Kann das nicht auch von Spinnmilben verusacht worden sein? Andernfalls kann das auch ein echter Mehltau sein.


    Ansonsten hält sich mein Mitleid mit der befallenen Pflanze arg in Grenzen. Ich mag die Pflanze nicht. Sie hat keinen ökologischen Nutzen und gehört nicht in unsere heimische Flora.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    L. umbrinum und L. foetidum sind hier auch noch im Rennen. Die Gattung ist leider alles andere als einfach. Mit dem Puffballbuch von Jepsen hat in meinem Weltbild von Lycoperdon s.l.einiges getan, so dass die Stäublinge nicht mehr so einfach aus der Hand zu bestimmen sind.


    l.g.

    Stefan

    Hi Andreas,


    mal ne Frage. Du machst das makroskopisch schon fest, ohne Mikro? Gibts denn nicht mehrere Arten, die auf Massivholz wachsen können und kann P. varia nicht auch auf Massivholz wachsen?


    l.g.

    Stefan

    Bei so was helfen Plasttikdöschen und diese dann zu Hause in der Warmen Stube öffnen und hineinriechen, bzw. das Anhauchen der FK bei Kälte. Der Geruch kommt erst deutlich raus, wenn die FK auf Zimmertemperatur erwärmt sind.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    bitte klärt das untereinander per PN oder auch nicht. Ich habe auch gerade echt keinen Nerv hier noch den Kindergärtner für euch zu spielen. Ein bisschen Entgegenkommen von beiden Seiten, wird ja wohl nicht zu viel erwartet sein. Ihr seid erwachsene Männer, die es eigentlich nicht nötig haben sich wegen solchen Kinkerlitzchen zu streiten. Ja das Forum ist was besonderes und lebt auch von einer Art besonderer Netetikette. Deswegen sind wir alle sehr gern hier. Aber es ist auch unterirdisch sich diese auf diese Art hier einzufordern.


    Noch eine Sache an dich Ben. Wenn du deine Pilze bestimmt haben willst, dann musst du auch mehr Informationen liefern, wie z.B. Geruch, Ökologie des Fundortes usw.


    Nach Bildlage sieht dein Fund schon nach Braunem Rasling aus.


    Ich mach hier den Thread dich, bevor das noch eskaliert.


    l.g.

    Stefan