Beiträge von Bergwald

    Klasse Pablo,

    ein toller Beitrag aus dem Jahr 2017 von dir👍.

    Den muss ich aber erst noch mal genauer studieren.

    Das mit dem Gedächtnis ist so eine Sache. Bei den unzähligen fundierten und lehrreichen Beiträgen die Du hier postest, wäre es aus meiner Sicht ein Wunder, wenn du dich an all das erinnern würdest. Klar, ab und zu gibt es mal etwas Außergewöhnliches, das dann haften bleibt.

    Aber jetzt mal danke für den Link. Ich freue mich, dass nun einiges zusammenkommt.

    Dir und allen anderen ein schönes Wochenende.

    LG

    Thomas

    Hallo Pablo,

    danke für deine Stellungnahme.

    Ich war auch, wie ich schrieb, schon überrascht, den dort zu finden.

    Zwischenzeitlich teilte mir ein Pilzfreund mit, dass Dörfelt Prunus, wenn auch als seltenen Standort, erwähnt :

    Dörfelt/Ruske: "Die pileaten Porlinge Mitteleuropas", S.266.

    Es wäre schon interessant, ob andre Pilzler ihn auch schon mal dort gefunden haben. Vielleicht melden sich ja noch welche.

    LG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    Am 8.6.21 gefunden.

    Fundort war in einer Straße in Pasing auf einem Grünstreifen.

    Neben dem Grünstreifen befindet sich auf der einen Seite die Straße, auf der anderen Seite ein mit Platten belegter Gehweg.

    Das Besondere ergibt sich aus dem Standort. Auf dem Boden des Grünstreifens, etwa 3cm neben einem Kirschbaum wächst der Pilz.

    Ebenfalls auf dem Grünstreifen, zwei Baumhaseln, eine 12, die andere 9 Meter entfernt.

    In ca.11 Meter Entfernung in einem Garten, der an den Gehweg anschließt, eine Fichte.

    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Rotbuche 19 Meter entfernt.

    Es handelt sich um Phaeolus schweinitzii = Kiefernbraunporling.

    Da ich davon ausging, dass der ausschließlich an Nadelbäumen vorkommt, war ich doch erstaunt. Deshalb habe ich sämtliche in der Nähe stehenden Bäume aufgeschrieben. Infrage käme die in 11 Metern Entfernung stehende Fichte. Die Rotbuche würde ich gleich ausschließen, zum einen wäre sie meines Erachtens zu weit weg, zum anderen liegt dazwischen der gegenüberliegende Gehweg, dann ein Grünstreifen, dann die Straße und erst daran schließt sich der zweite Grünstreifen mit dem Pilz an. Auch die Baumhaseln würde ich ausschließen, denn warum sollte er unmittelbar an der Kirsche wachsen und nicht direkt an den Baumhaseln.

    Ich hatte dann erstmal etwas nachgelesen und stellte zu meinem Erstaunen fest, dass der Kiefernbraunporling in seltenen Fällen aber auch an Laubbäumen vorkommen kann.

    Mir scheint hier tatsächlich die Kirsche befallen zu sein.

    Da die Fichte 11 Meter weg ist, - auch wenn die Wurzeln sicherlich soweit reichen könnten-, aber zusätzlich ist der mit Platten belegte Gehweg dazwischen.

    Entscheidend für mich ist, der Pilz wächst unmittelbar neben dem Stamm (er wächst bekanntermaßen an der G Wurzel, am Wurzelhals, oder Stammbasis).

    Ich hätte folgende Frage an euch: Hattet ihr auch schon mal Funde an Wildkirsche und gegebenenfalls wie oft und wo?

    Grüße

    Thomas

    Hallo Ralph,

    ganz klar nein! Durch deinen Beitrag fiel mir aber noch was Wichtiges ein. Jede/r hat die Möglichkeit, Autor und Verlag anzuschreiben, ob diese ihm gestatten ein Werk, das dem Urheberrechtsschutz noch unterliegt (Zeitablauf seit Erscheinen des Buchs etc.) für diesen oder jenen Zweck ("mal abgesehen vom Eigenbedarf") zu kopieren. Auch bei Vorträgen und sonstigem, wenn man z.B. Skripten verteilen will, warum kann man da nicht den Autor und Verlag anschreiben und nachfragen, ob dies oder jenes von diesen gestattet wird. Auch hier gibt es wieder gewisse Ausnahmen vom Schutz, aber man sollte schon sicher gehen und einfach mal nachfragen, entweder wie gesagt, den obigen Weg (aus meiner Sicht der Allersicherste, aber unbedingt schriftlich geben lassen) gehen.

    Meine diesbezüglichen Erfahrungen sind hier positiv. Selbstverständlich gibt es immer mal Einzelne, die das, ob nun sinnvoll oder nicht, untersagen. Sollte es wirklich mal um Größeres gehen, kann man sich auch rechtliche Hilfe holen.

    Wenn man hier tiefer einsteigen will, wird es umfangreich und komplex. So gibt es für Schulen, "Lehranstalten", Universitäten und so weiter auch wieder Tatbestände und Ausnahmetatbestände im Urheberrechtsgesetz. Dies würde aber hier bei weitem den Rahmen sprengen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    zum Konkreten möchte ich nichts beitragen. Es sind also rein abstrakte und allgemeine Ausführungen, völlig unabhängig vom Ausgangsthread. Da aber das Thema Urheberrechtsschutz allgemein immer aktuell ist, nur ein paar Überlegungen und Anregungen.

    Oftmals steckt in Büchern, Skripten, Abhandlungen und Sonstigem, vermehrt noch in wissenschaftlichen Arbeiten, eine ungeheure Arbeit, viel Fleiß und enormer Aufwand. Die/Derjenige, sollte dann auch entsprechend entlohnt werden und auch gewürdigt.

    Dies sollte man bei der Beschaffung von Werken immer bedenken. Auch ist das Urheberrecht nicht grenzenlos und kommt dem Bedürfnis nach Diskussionen in vorgegebenem Rahmen nach. Einzelheiten würden zu weit führen, aber selbstverständlich darf, unter anderem, um sich mit den Thesen eines Buches oder Sonstigem auseinanderzusetzen, aus diesem im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zitiert werden. Außerdem unterliegen sogenannte "Banalitäten" erst gar nicht dem Urheberrechtsschutz. Auch hier wurde durch das Urheberrechtsgesetz und die Gerichtsentscheidungen der Rahmen abgesteckt. Wichtig ist mir, das Bewusstsein für die Leistungen von Autoren zu schärfen und auch deren Leistungen entsprechend zu respektieren.

    Was würden wir sagen, wenn wir eine Leistung erbringen und der Leistungsnutzer würde uns dann sagen, hierfür zahle ich nichts.

    Viele Grüße

    Thomas

    PS : Niemand hat was zu den Nutrias gesagt: Ich finde die total fesch! Niedliche Scheißerchen❤️

    Hallo Hilmgridd,

    die Nutrias haben doch eine Menge

    "Gefällt mir" Punkte bekommen👍😀.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    das Thema ist erledigt und es geht mir daher auch nicht um die Teilnahmebedingungen.

    Interessant finde ich aber, wie unterschiedlich manches wahrgenommen wird. Ich folge dem Thema schon lange und habe mich auch schon am Wettbewerb beteiligt. Ich bin aber noch nicht ein einziges Mal auf die Idee gekommen, dass nur Pilze aus dem jeweiligen Monat gezeigt werden sollten. Für mich war es immer so, dass eben jeden Monat ein Wettbewerb stattfindet und jeder mit einem Foto, egal aus welcher Jahreszeit, teilnehmen kann. Kurz gesagt, dass es sich um einen allgemeinen monatlichen Wettbewerb handelt und dieser daher zwangsläufig zu verschiedenen Jahreszeiten stattfindet, ohne Bezug zu den genau in diesem Monat vorkommenden Pilzen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Wutzi ,

    du hast unter anderem Folgendes geschrieben:


    ".... wenn frau viel zu spät angefangen hat sich mit Pilzen zu beschäftigen....."


    Ich bedauere manchmal auch, so spät zu den Pilzen gekommen zu sein. Dann erinnere ich mich aber an folgendes Zitat von Gandhi:


    "Lebe so, als ob du morgen sterben würdest, aber lerne so, als würdest du ewig leben".


    Sicher nicht einfach, aber als Zielvorgabe finde ich es gut .

    VG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    ich selbst kann nun nichts weiter beitragen, denn aus meiner Sicht hat vor allem Oehrling alles Entscheidende dargelegt. Nur noch eins von meiner Seite, mal unabhängig von den obigen Darlegungen und auch der Hinweis, ich hatte es bereits einmal geschrieben.

    Die Pilzkunde, Pilzbestimmung und damit eben auch das Schlüsseln ist schwierig, mühevoll und mit viel Arbeit verbunden, es sei denn, man begrenzt sich, was auch wunderschön sein kann. Aber gerade weil die Pilzbestimmung eben nicht so einfach - und ich erlaube mir mal zu sagen, billig- ist, ist die Beschäftigung mit Pilzen so enorm bereichernd, hochinteressant und dabei habe ich endlich mal erfahren, wie viel Freude, ja geradezu Befriedigung, Lernen machen kann.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hi Steve,

    Sequencing is not expensive. There is someone in Spain, who is doing it. In the moment I forgot his name but may be someone here remembers. If not I will look. As far as I remember it's about 20 or 30 Euro. As you told this Mushroom is the first Cortinarius found in Malta, so it's worth to spend money for a sure result.

    Best regards

    Thomas

    Hallo PDPAP,

    das war von mir auch nicht absolut gemeint. Genau diesen Weg habe ich auch immer Mal beschritten und es ist interessant dies zu versuchen. Nur war mir wichtig darzulegen, dass es in jedem Fall "einfacher" ist, wenn man den Pilz in der Hand hat. Hilft vielleicht auch Frustrationen zu vermeiden, wenn man weiß, dass man ohne den Pilz vor sich zu haben, eventuell bestimmte, oder gar wichtige Merkmale um zu schlüsseln, nicht hat.

    VG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    ich denke der Satz ist eher als "Gag" gemeint. Man möchte jemanden, der, mit was auch immer, Schwierigkeiten, hat, damit etwas aufmuntern, aber es nicht als "Wahrheit" verstanden wissen.

    VG

    Thomas

    Lieber Stefan,

    bei sowas kann man wirklich schon verzweifeln. Und im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde es, zumindest aus meiner Sicht, eigentlich immer schlimmer. Langsam können nur noch solche durchblicken, die sich beschränken und ein Spezialgebiet beherrschen. Sehr schade aus meiner Sicht, denn und davon bin ich überzeugt, es ginge auch anders.

    Aber was bezüglich des Vergleichs mit den Pilzen in jedem Fall bleibt: Geht man zu schnell über einen Gesetzestext hinweg, scheitert man recht sicher schon deshalb. Da muss man dann gar nicht mehr erst in irgendwelche Kommentare gehen oder Grundsatzurteile kennen, denn biegt man schon am Anfang falsch ab, kommt man statt in Hamburg in Leipzig raus (jetzt im übertragenen Sinn). Das ist auch wieder eine Parallele zu den Pilzschlüsseln. Dann wird aus dem Rötling ganz schnell mal ein Helmling.

    Auch darf man nicht "unterschlagen" , dass die Pilzkunde nun mal verdammt schwierig ist. Damit will ich ganz bestimmt niemand abschrecken, denn man hat schon anfänglich immer schöne Erfolge, viel Freude damit und die Pilze sind einfach an sich phantastisch. Es ist ein wunderbares Gebiet.

    LG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    ich hatte es zwar schon geschrieben, aber möchte die Aussage von Norbert nochmal aufgreifen, den Pilz sollte man wirklich in der Hand haben.

    Auch sollte man, will man zu einem richtigen Ergebnis kommen, wie Norbert auch sagt, die einzelnen Punkte wirklich ganz genau, Wort für Wort durchgehen. Das kenne ich nur zu gut von der Juristerei, da rächt sich zu schnelles Lesen bitterlich. Ist nach meiner Erfahrung beim Schlüsseln nicht anders.

    Viele Grüße

    Thomas