Beiträge von Beorn

    Hallo, Raphael!


    Mit gaanz jungen fruchtkörpern dabei wäre es noch einfacher, weil man dann auch die Velumausprägung besser beurteilen kann, aber ich würde diesen Fund von dir schon eher für T. inocyboides halten, wegen der weitgehend unschuppigen, hellen Hutoberfläche, dem deutlichen Buckel, starkem Gilben, kein "Haarschleier" erkennbar... Sporen würden auch passen, was aber nicht so einfach zu beurteilen ist. Birke scheint ja acuh vorhanden zu sein, also: Kein Einspruch gegen inocyboides. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Tomas!


    Aber es ist doch gut zu wissen, daß die Fruchtkörper der einzelnen Arten tatsächlich auch unterschiedlich aussehen, daß sich die verschiedenen Reizker in ihrer Fruchtkörperproduktion unterschiedlich verhalten.

    Wenn du zum Beispiel mal an einer Stelle Reizker findest, wo du im Umkreis von 15 Metern sowohl Fichten, als auch Tannen und zudem noch Kiefern hast, dann funktioniert die (ansonsten ziemlich sichere) Bestimmung nach der Ökologie nicht mehr. Oder auch bei den verschiedenen Arten, die nur mit Kiefern Mykorrhiza bilden (also alle ausßer Lachsreizker und Fichtenreizker).

    Auch ungewöhlich: Ich kenne eine Stelle in meiner Gegend, wo Fichtenzeizker (Lactarius deterrimus) auch mit Kiefern Mykorrhiza bilden. Zumindest gibt es da nur Kiefern, und die Fruchtkörper sehen eben wie Fichtenreizker aus und keineswegs wie eine der bei Kiefern vorkommenden Arten. Solche Ausreißer sind allerdings extrem selten, normalerweise muss man sich deswegen keine Gedanken machen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Emil!


    Wenn du keine hymenialen Strukturen findest, wird sich kaum mehr draus machen lassen, als ein "cf". Die schnallenlossen Hyphen sind schon mal ein wichtiges Element, die makroskopische Erscheinung kommt dazu, also dürfte die Wahrscheinlichkeit recht hoch sein, aber halt nicht komplett sicher. Das ist leider bei unreifen Fruchtkörpern oft so, daß es keine 100%ige Sicherheit in der Bestimmung gibt.



    Lg; pablo.

    Hallo, Emil!


    Gemeint dürfte da tatsächlich der Tramabereich unter der Cutis sein, "gesamt" wird bedeuten, daß das durch den gesamten Fruchtkörper erkennbar ist, also nicht stellenweise fehlend. Ist vermutlich auch variabel, aber das entscheidende ist schon "unter der cutis", also der Rest vom Kontext zu den Röhren hin ist weißlich und nur in der obersten Schicht gefärbt.



    LG; Pablo.

    Morgen!


    2) wird wohl stimmen, das sieht sehr nach Lenzites betulina aus.

    3) würde ich für Schmetterlinge (Trametes versicolor) halten, siehe Zonierung.

    4) halte ich eher nicht für Bjerkandera fumosa. Die Art bildet relativ fette, fleischige Fruchtkörper. Auch eingetrocknete Ränder können sich zwar so verfärben, werden aber nicht so dünn und rollen sich nicht so ein. Was das nun aber sein soll, kann ich nicht wirklich einschätzen. Es kann hier auch sein, daß eine Mißbildung vorliegt, und die Fruchtkörper eigentlich anders aussehen müssten.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Zu 6a gibt es in der Tat verschiedene Möglichkeiten, was das zu bedeuten hat.

    Das können die Fruchtkörper von zwei verschiedenen Arten sein, die gegenseitig um ihren Platz am Substrat kämpfen.

    Das können aber auch alte und jüngere Fruchtkörper der selben Art sein, entweder zwei verschiedene Organismen oder zwei Fruchtkörperperioden von einem einzelnen Organismus. Oder es ist alles ein fruchtkörper, der aber in einem bestimmten Bereich von einem anderen Organismus angegriffen wurde, von einem Schleimpilz zum Beispiel, der Teile der Fruchtkörper schon mal "abgegrast" hat.

    Man kann sich sicher noch weitere Möglichkeiten ausdenken, wie diese Erscheinung zustande kommt - aber die Möglichkeiten, die du ja auch in Betracht ziehst, halte ich für ziemlich wahrscheinlich.



    LG, pablo.

    Hallo, Tomas!


    Die Fruchtkörper bei deinem Fund haben aber doch eine dünne, seidige Hutoberfläche, keineswegs speckig und dick, sind nahezu weiß, insgesamt dünnfleischig und deutlich gestielt. Bei deinen Fruchtkörpern hatte ich daher nicht an Pleurotus pulmonarius gezweifelt (mit restunsicherheit freilich, die besteht fast immer), sondern nur bei denen von Anton, die im Gesamterscheinungsbild eben schon anders aussehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Harald!


    Ganoderma resinaceum kenne ich aus dem Stadtgebiet Mannheim auch an Platane und Hainbuche, Funde an Weide sind mir aus den Rheinauen bekannt. Meistens ist das substrat aber auch hier Eiche, Nadelholz sollte nicht besiedelt werden.

    Auch bei Kollektionen von Ganoderma lucidum an Nadelholz ist fraglich, ob das die Art im strengen sinne ist, oder ob da eigenständige Sippen vorkommen. Ganoderma carnosum jetzt bewusst ausgenommen, denn der ist morphologisch schon meistens gut abgrenzbar.



    LG; Pablo.

    Hallo, Sebastian!


    Toller Fund, ganz gleich welcher Stacheling das nun ist.

    Du kannst mal einen fruchtkörper mitnehmen und zwei Sachen ausprobieren: Erstens absporen lassen und zweitens trocknen.

    Die Gattungen Phellodon und Hydnellum unterscheiden sich in zwei Punkten:
    1) Farbe des Sporenpulvers (Phellodon = weiß; Hydnellum = braun)

    2) Geruch der getrockneten Fruchtkörper (Phellodon = intensiv nach Maggiwürze; Hydnellum anders)
    Wenn's ein Phellodon ist, würde ich das eher für Phellodon tomentosum halten, Phellodon confluens sieht nach meinen Erfahrungen >anders aus<.

    Wenn's ein Hydnellum sein sollte, wird die Bestimmung allerdings deutlich komplizierter.



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    Ob das wohl Tomentella punicea sein kann?
    Junge fruchtkörper gehen farblich in die Richtung, auch die körnig-warzige Struktur bildet sich erst so nach und nach aus einem groben Filzteppich.
    Mikroskopisch könnte das schon auch passen, die Rhizomorphen müssten dann monomitisch sein.







    LG, Pablo.

    Moin!


    Die Poren wirken mittlerweile allerdings so grob, auf den älteren Hutoberseiten bildet sich nun ein deutlich haariger, orangener Filz aus...

    Ob das nicht doch auf Pycnoporelluls fulgens hinausläuft?



    LG, Pablo.

    Servus!


    Deine Fruchtkörper sind nahezu weiß, Tomas - aber die von Anton ja nicht. :gzwinkern:

    Wenn man helle, manchmal fast weiße Austernseitlinge sehen will, kann man die Auslagen beim Gemüsehändler beobachten. Auch das gehört eben zur Variationsbreite von Pleurotus ostreatus. Auf die Farben alleine ist kein verlass für die Bestimmung, denn während Pleurotus ostreatus fast weiß sein kann, kann Pleurotus pulmonarius auch deutlich gefärbt sein. Vor allem junge fruchtkörper von P. pulmonarius, siehe hier:



    Wichtiger sind aus meiner Sicht die Merkmale bei der Fruchtkörperform (Stielausprägung, Hutformen), Habitus (Hüte & Stiele dünn- oder dickfleischig?), Struktur und Dicke der Huthaut. Dazu kommen "Hilfsmerkmale", die für das Gesamtbild wichtig sind, wie das Gilbungsverhalten, die Konsistenz (abzuwägen je nach vermutetem Alter der Fruchtkörper), das Farbspektrum und ökologische Details wie Substrat, Fruchtkörperverhalten im Kontext der Witterungsverläufe vor Ort.


    Dein Fund bleibt für mich rätselhaft, Anton, weil die Stiele zwar erkennbar, aber relativ kurz sind; die Fruchtkörper sehr dünnfleischig wirken, aber in der Hutform generell mehr breit als lang, die Hutoberfläche zwar sehr hell aber dennoch auch speckig-glänzig ist...
    Es gibt solche Kollektionen, bei denen eine Zuordnung nahezu unmöglich ist. Die Variationsbreiten überlappen sich halt schon in nahezu allen Punkten, auch das Gesamterscheinungsbild kann dann nicht mehr helfen. Solche Kollektionen müsste man eigentlich konsequent sequenzieren und ausführlich morphologisch dokumentieren - oder eben einfach aufessen, solange die Fruchtkörper frisch genug sind. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Servus!


    Famoser Beitrag, Peter. :thumbup:
    Ein Fruchtkörper, ganz oben auf einem zerfallenden Baumstumpf - und mit einer klaren und deutlichen Stielbildung. Also ganz anderer Habitus als der Fund von DFuchs oben auf dem Baumstumpf. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob nun Ganoderma lucidum oder Ganoderma valesiacum, oder welche Art aus dem lucidum - Aggregat das nun genau sein muss. Aber es geht um den Unterschied zum Harzigen Lackporling (Ganoderma resinaceum), und dein Bild beantwortet vorerst mal meine Frage, ob Ganoderma lucidum s.l. im Gegensatz zu Ganoderma resinaceum auch bei so einer Wuchsposition gestielte Fruchtkörper bilden würde.



    Lg; Pablo.

    Morgen!


    Das sollte schon Tyromyces kmetii sein. Junge Fruchtkörper sind gerne mal so blass, und behaart sind die eigentlich immer. Die orangenen Farben sind aber ja schon angelegt, das wird mit der Zeit noch intensiver werden, wenn man die Fruchtkörper wachsen lässt. Wieso Trama und / oder Kontext im Schnittbild orange sein sollten, begreife ich nicht. Beides ist zumindest bei frischen, vitalen Fruchtkörpern weißlich. Die KOH - Reaktion ist nicht wirklich konstant, meistens aber ein +/- blasses rosarot, manchmal auch mit gelb gemischt.

    Hier ein paar Bildchen dazu:







    LG, Pablo.

    Servus!


    Inonotus dürfte jedenfalls die richtige Spur für die Gattung sein.

    Beim Baum würde ich Robinie ausschließen (die Rinde sieht ganz anders aus), Esche halte ich auch für unwahrscheinlich. Eberesche (Sorbus sp., nicht verwand mit echten Eschen / Fraxinus sp.) wäre allerdings möglich.



    LG; Pablo.

    Morgen!


    Für 5) passt Skeletocutis nivea agg. makroskopisch gut. Die einzelnen Arten innerhalb des Aggregats sind allerdings kaum morphologisch bestimmbar, selbst wenn man die Beobachtung potentieller Wirtspilze mit einbezieht.

    Nr. 6) könnte eine Schizopora sein, könnte sich aber auch als noch was Ausgefalleneres entpuppen. Rindenpilze mit solchen Zähnchen gibt es viele, auch aus ganz unterschiedlichen Gattungen.

    Also Beispiele mal Kneiffiella barba-jovis:




    Oder Hyphoderma transiens:




    Oder Phlebia aurea:




    ... und viele weitere, ich kann den Fund nicht einordnen.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Selbstverständlich: Schlechtes Beispiel, also bitte nicht nachmachen. Mit sauberen Händen essen ist immer die bessere Option. :thumbup:


    Wobei ich ehrlich gestehen muss, mich asymptotisch null vor Fuchsbandwurm zu fürchten. Die Wahrscheinlichkeit, daß das eine oder andere Ei an den Blaubeeren (oder am Nasch-Steinpilz oder Sauerampfer oder Brombeere etc.) klebt, die ich so nebenher im Wald zu verschnabulieren pflege, ist zwar vorhanden. Die Wahrscheinlichkeit, daß diese Eier aber meinen Magen-Darm-Trakt und anschließend meine Immunabwehr aushalten, ist minimal bis nicht existent. Ansonsten würden wir alle andauernd nach jedem Waldbesuch versterben, weil die Eier auch in der Luft sind, eingeatmet werden, sich in den Klamotten verfangen, am Sammelgut für's Mohrenkopf - Carpaccio, auf den Fingern kleben, mit denen man sich die Nase putzt usw.

    Ausgiebig in Fuchsdung herumzuprokeln wäre allerdings etwas ungünstig. Und: Hände waschen gehört unbedingt dazu.


    Heute abend muss ich passen, fürchte ich. Muss noch jonglieren üben.



    LG, Pablo.

    Servus!


    Kurze Erklärung zum Beitragsfresser - Bug gibt es >hier<.

    Für dich hat sich das hoffentlich bald erledigt, aber wenn's wieder passiert bitte keine scheu und PN an die Mods verschicken. :thumbup:



    Lg; Pablo.

    Hallo, Bernd!


    Das wäre auch eine Option, wenn man sicher weiß, daß in einem Ästchen ein Mycel vorhanden ist. Wenn der Ast trocken ist, wäre das einen versuch wert.

    Bei mir wachsen die allerdings auch oft an dickeren Ästen und Baumstämmen, wo man nicht mal eben ein Stück Substrat mit mycel herausbrechen kann.

    Richtig interessant sind dann Fruchtkörper, die "anscheinend" auf dem Erdboden wachsen. Da kann dann auch mal vergrabenes Substrat drunter sein, aber manchmal findet man in jenen Fällen die Sklerotien ("Pilzsteine"), wenn man die oberste Schicht Waldboden um den Fruchtkörper vorsichtig entfernt.

    Der obere Teil der Sklerotien befindet sich übrigens meistens dicht unter der Erdoberfläche, diese komische, bräunlichschwarze, erdverkrustete Struktur entdeckt man also recht schnell, wenn sie denn vorhanden ist. Aber Achtung: Diese Sklerotien können ganz schön groß werden, und wenn da mal so ein Klumpen von Handballgröße in einem schön festen Waldboden steckt, ist die Ausgrabungsarbeit auch nicht ganz ohne.



    Lg; Pablo.

    BonJour!


    Bei der Kollektion von Anton müsste man ncohmal genauer gucken, vor allem bei den jungeren fruchtkörpern, wie die von unten aussehen, ob richtige Stiele vorhanden sind und wenn ja, wie die ausgeprägt sind.

    Das könnten von der Form her und der Färbung auch sehr gut normale Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Schrumz!


    Beim Gelben Knolli (Amanita citrina s.l.) findest du manchmal auch solche nach oben hin abstehenden teile der Universalhülle am Rand der dicken, wattigen Knolle, die an die Scheide eines Knollenblätterpilzes erinnern können. Diese sind allerdings in der Konsistenz etwas anders, brüchiger und weicher und verwittern anders und schneller.

    Um den Grünen vom Gelben zu trennen, kann auch das Velum auf der Hutoberfläche helfen (sofern noch vorhanden), das beim Gelben meistens nicht so weiß ist, sondern bald blass ockergelblich wird. Es ist zudem brockiger und krümeliger, wenn bei Amanita phalloides auf der Hutoberfläche überhaupt Velumreste zurückbleiben, sind diese in der regel häutig, dünn und weitgehend weißlich.

    Mit etwas Übung kann man auch gut über den Geruch gehen, um die beiden Arten auseinanderzuhalten...

    ... und in 90% der Fälle ist es ja eh kein Problem, denn dann funktioniert es mit der Anatomie der Stielbasis (und Scheide) so wie von dir beschrieben.



    Lg; pablo.

    Hallo, Harald!


    Finde ich ja auch, zumindest wenn in der Fruchtkörperentwicklung alles einigermaßen normal läuft.

    Bei solchen Kollektionen wie hier bin ich aber selbst immer etwas unsicher.

    Ganoderma lucidum und Ganoderma resinaceum sind sehr nahe verwand, nordamerikanische "Formen" von Ganoderma lucidum teils auch genetisch kaum konstant trennbar von Ganodmera resinaceum (in Europa ist das genetische Bild deutlicher). Und den wesentlichsten Unterschied für die morphologische Einordnung machen ja die fruchtkörperform und die Wuchsweise aus, die Details bei Konsistenz sowie Struktur und Farben der Hutkruste gehen schon mehr oder weniger ineinander über.



    Lg; Pablo.

    Hallo, Bernd!


    Ah, das ist Polyporus varius (= Polyporus leptocephalus = Cerioporus varius = Löwengelber Stielporling), ich setze den immer gerne "s.l.", weil die morphologischen Ausprägungen so variabel sind, daß man irgendwann mit einer Aufspaltung des Aggregats rechnen sollte.


    Der Fruchtkörper auf den beiden ersten Bildern im Startbeitrag fällt allerdings sehr aus dem Rahmen. Das passt nicht zum Löwengelben, egal in welcher Form und Ausprägung.

    Ob da vielleicht zwei Stielporlingsarten mit dem selben Aststück befasst waren?



    Lg; Pablo.

    Salve!


    Das Problem ist die Frische der Fruchtkörper. Sofern es um das Klonen von Mycel aus Fruchtkörpern geht, braucht es eben ausreichend lebendige Hyphen, die auch möglichst nicht kontaminiert sein dürfen. Je länger ein Fruchtkörper vom Mycel getrennt ist, desto mehr Zellen sterben ab, werden von Bakterien und anderen Pilzen zersetzt und deren Stoffwechselprodukte erledigen bald den Rest.

    Sklerotien wären natürlich ideal, weil das ja eben die Überdauerungsorgane sind. Die darin zusammengeballten Hyphen sind optimal geschützt und bleiben viel länger vital als in den fruchtkörpern.

    Mir ist es leider in diesem Jahr noch nicht gelungen, ein Sklerotium ausfindig zu machen - und bei den Fruchtkörpern gibt es eben das Problem, diese lange genug vital zu erhalten.

    Was man noch probieren könnte, daß auch ein Transport in einem kleinen Päckchen über einen bis zwei Tage funktioniert:
    Nach kleineren Fruchtkörpern an dünnem Substrat suchen. Sowas gibt es auch, also Fruchtkörper an kleineren Ästen - in dem Fall könnte man den Fruchtkörper mitsamt einem Teil vom Substrat (und dem darin enthaltenen Mycel) verschicken. Man sollte beim Transport berücksichtigen, daß Päckchen nicht völlig luftdicht zu schließen, aber das Aststück mit fruchtkörpern dran so zu sichern, daß es einigermaßen stabil bleibt. Hat man Fruchtkörper + myceldurchwachsenes Substrat sollten die Chancen deutlich besser stehen, daß noch ausreichend verwertbare bzw. klonbare Hyphen bei Pilzmännchen ankommen.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Wenn Champignons nur nicht so schwierig einzuschätzen wären... :gkopfwand:

    Irritierend mag hier anfangs das ganze braune Sporenpulver sein, daß zumindest den unteren Hut großflächig bedeckt.
    Abgesehen davon, scheinen die Schuppen ja (auch in der Hutmitte, wo sie komplett zusammenhängen) gerade mal so hell grau zu sein, stellenweise etwas ockerlich wirkend, was aber wohl ein Gilbungsprozess sein sollte.
    Die Schuppen der Hühner sind regelmäßiger, feiner (zusammenhängende und noch nicht aufgeschuppte Haut in der Hutmitte ausgenommen) und vor allem dunkler (braun bis schwarzbraun oder grauschwarz) also farblich vom Untergrund deutlicher abgesetzt.

    Darum würde ich bei deinem Fund eher an "reguläre" Karbolis denken, die können auch grau aufschuppende Hüte bilden.



    LG; Pablo.