Beiträge von Beorn

    Servus!


    Tolle Sache. :thumbup:

    PdS kannst du für Becherlinge vergessen, Chris. Deine Bestimmung sollte trotzdem passen, aber.

    "Peziza varia" ist ein schlecht durchleuchtetes Artenaggregat, an der Aufschlüsselung scheitern auch hervorragende ältere Schlüssel wie die von Hohmeyer in der ZfM. Sowie neuere Arbeiten, die sich auch auf genetische Daten untersuchen. Den aktuellsten stand habe ich nicht im Kopf, hatte aber mal eine Studie aus knapp nach 2000 in der hand, wo aber glaube ich kaum mehr draus zu lesen war, als daß die ITS - Sequenz für die Gruppe irgendwie nicht funktioniert.


    Bei den verpeln ist es jung manchmal schwer, zwischen conica und bohemica zu unterscheiden. Zum Glück ist es beim raschen Blick durchs Mikro soffort offensichtlich (sofern schon ein paar Sporen in den Asci angelegt sind): die Böhmische ist die allereinzigste Art aus der Umgebung mit tatsächlich nur 2-sporigen Asci. Bei der Fingerhutverpel sind es 8. Entsprechend riesenhaft sind übrigens nachher auch die Böhmischen Sporen.



    LG, Pablo.

    Servus!


    Na, keine Frage, daß der Pilz ziemlich schädlich für unsere heimischen Eschen ist. Ebenfalls außer Frage steht, daß befallene und instabile Bäume kontrolliert gefällt werden müssen, wo sie die Wegesicherheit gefährden.
    Nur werden halt nicht nur erkennbar stark geschädigte oder abgestorbene Eschen im Wegebereich gefällt, sondern auch viel tiefer im Wald und eben auch weitestgehend gesunde Bäume.

    Zu Punkt 1 wäre aber mal ganz interessant: Wie würde die Abwehr der Bäume aussehen, wenn sie nicht durch Vergiftungen der Böden, Fließgewässer und Luft mit Düngemitteln, Artenvernichtungsmitteln (wird oft "Pflanzenschutzmittel genannt, der Begriff ist aber falsch und irreführend) usw. sowie durch den Klimawandel massiv unter Stress stehen würden? Insbesondere auch interessant: Hätte sich die "eingeschleppte" (oder vielleicht auch einfach eingewanderte?) Pilzart so ausbreiten können, wenn nicht die genannten Stressfaktoren bestehen würden, sondern auch die Vielfalt und Dichte an heimischen Arten (Tiere, Pilze, Pflanzen und Mikrobiom) nicht derart katastrophal reduziert werden würde, wie es seit Jahren der Fall ist?
    Soll heißen: Wie würden die Eschen und die damit verbundene Ökogemeinschaft, in der sie leben, mit dem Pilz umgehen, wenn diese Ökosysteme eben nicht mit dem Kollaps durch Arten- und Individuenschwund stehen würden? Solche invasiv und aggressiv auftretenden Arten können sich ja oft nur durchsetzen, wenn es eine entsprechende Lücke gibt, in die sie hinein können.


    Ändert alles nichts an der Tatsache: Würde man dem Wald helfen wollen, (und würde man darum auch in 20 - 50 Jahren noch eine einigermaßen profitable Forstwirtschaft betreiben wollen), müsste man jetzt sämtliche Fällungen aussetzen (siehe Einschränkung oben: Wegesicherheit). Es ist auch das Fehlen der alten Bäume am Standort, welche die Bodenökologie und damit das Austreiben und Wachstum junger Bäume massiv stört, was den Bestand letztlich zusammenbrechen lassen wird.

    Ein Wald ist ein komplexes System, da spielt alles zusammen.

    Es ist eben genau so, wie Josef das beschreibt: Schlägt man - erst recht aus einem ohnehin durch og. Faktoren gestressten Biotop - die Altbäume massiv heraus, bricht die Gesamtökologie zusammen. Das dauert Jahrezehnte, bis sich dort dann wieder ein einigermaßen sinnvoller, artenreicher Wald ansiedelt, der einigermaßen resistent, entwicklungsfähig und (Aufwachen, liebe Forstämter!) damit auch wirtschaftlich nutzbar ist.

    Ganz einfache Rechnung: Um Forstwirtschaft zu betreiben braucht man: Na? Wald!

    Kein Wald = nix zu wirtschaften, oder?

    Am effizientesten funktioniert ein Wald, der sich selbst reparieren kann, weil seine Ökologie intakt ist. Intakte Ökologie = Artenvielfalt. Die künstlich angelegten Fichtenmonokulturen haben schon nicht funktioniert (zumindest da, wo sie nicht hingehören). Da hilft's auch nix, mit der chemischen Keule drauf zu hauen, bei der absehbaren Borkenkäfermassenversammlung. Das einzige was man dadurch erreicht, ist ein noch stärker beeinträchtigtes System und die Gewissheit, daß die nächste Parasitenexplosion umso gravierender sein wird.



    LG; Pablo.

    Hallo zusammen!


    Gelas Morcheln wären für mich schon Spitzmorcheln im weiteren Sinne. So vom Gesamteindruck her, mit den - wenn auch schwachen - Grüntönen, der Form und Struktur der Rippen / Waben passt das aus meiner Sicht nicht zu einer der arten aus der esculenta - Verwandschaft.

    Daß "die Spitzmorchel" in Europa nun mehrere Arten sind, kann man ja als erwiesen ansehen. Nur: Wie viele Arten es gibt, wie die heißen müssen und erst recht: Wie man sie morphologisch einordnen kann, da besteht noch große Unklarheit.

    Vergleichen kann man dazu zB >diesen Beitrag< und insbesondere die Anmerkungen von Christoph dazu.


    Die Sache mit den Eschen ist in der Tat eine ökologische Katastrophe!

    Am meisten fuchst es mich, daß man ja gerne mal das Märchen erzählt, daß man die Eschen durch die Fällungen vor dem "pösen, pösen Pilz" (Hymenoscyphus fraxineus, nicht besonders gesund für die Eschen aber eben absolut gar nicht böse) schützen wollte. Das ist natürlich totaler Quatsch!

    Die Eschen werden sich dann mit dem Pilz arrangieren können (was sie übrigens jetzt schon tun, einfach mal hingucken und die befallenen Bäume ein paar Jahre beobachten, Leute), wenn man sie in Ruhe lässt. Wenn man den Genpool möglichst groß hält, sind sie am besten in der Lage, Resistenzen zu entwickeln, bzw. trotz des Parasiten sehr lange zu leben.
    Die meisten Eschen sterben nicht durch den Pilz oder nur sehr langsam. Die meisten Eschen sterben dadurch, daß sie gefällt werden.

    So weit mal die Fakten. Dazu braucht es noch nicht mal weitschweifige wissenschaftliche Untersuchungen. Mindestanforderungen um zu verstehen, wie das in Wirklichkeit ist, sind einfach nur zwei Augen und ein IQ von mindestens 5.

    Eigentlich sollte man da möglichst einschreiten, und die zuständigen Behörden mit Anfragen und Hinweisen zuballern, bis dieser Katastrophe einhalt geboten wird. Eschen sind bedroht und müssen geschützt werden, geschützt werden Eschen dadurch, daß man sie stehen lässt, insbesondere die Alten Bäume. Alles andere ist Quatsch.



    LG; Pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Genau. :thumbup:

    Das meine ich: Diese Farbveränderung im Alter, und auch die Veränderung der Form der Waben bzw. Rippen. Das ist schon enigermaßen auffällig, alledings gibt es eben auch welche, die jung schon komplett gelb und ohne grautöne sind und auch jung schon deutliche Waben haben, und nicht so gewundene, sinuose "Poren".

    Wie genau was zusammenhängt, das habe ich selbst aber bislangnicht verstanden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Ja, solche Fundorte sind dann Glücksfälle bei dieser Art.

    Einen Vorgarten mitten in der Manheimer innenstadt hatte ich letzte Woche gesehen, der ähnlich gepflastert war. Schön eingezäunt, da kommen keine Hunde dran, sauber und gut gepflegt alles... Aber viele der Morcheln schon recht alt, da frage ich mich doch, warum die Gartenbesiitzer die nicht rechtzeitig ernten?
    Ich hätte ja noch gefragt, war aber nicht erkennbar, zu welcher der Wohnungen in dem Haus der Garten gehört - die alle durchzuklingeln, daß mal bitte jemand die Morcheln einsammeln oder mir schenken sollte, war mir dann doch zu viel.



    LG; Pablo.

    Hallo, Björn!


    Ich denke schon, daß das in Richtung Phanerochaete sordida gehen müsste.
    Und bei dem Franisgen Stachelrindenpilz wäre ich auch überrascht, wenn sich Steccherinum fimbriatum nicht bestätigen würde. Zumal der jetzt ja sogar noch einen schicken Violetton angelegt hat.



    LG; Pablo.

    Salut, Leute!


    Hier mal noch ein paar Bildchen von der rechten Rheinseite (Kurpfalz). Mit Käppchenmorcheln:




    Und Speisemorcheln:


    Käppchen sind hier recht viele zu sehen in diesem Jahr, auch an Standorten, wo ich sie vorher noch nie gesehen habe. Speisemorcheln: Eher schwach bis durchschnittlich. Aber etwas besser als letztes Jahr bisher.



    LG; Pablo.

    hej.


    genau, wenn's einfach wäre, wärs ja langweilig. Schmecken tun sie aber alle.


    Auf dieser kleinen Photorunde denke ich auch, daß wahrscheinlch zwei unterschiedliche Arten abgebildet sind, vielleicht auch drei.
    Nur: Ich persönlich kann die morphologisch nicht konstant trennen. Das ist's, was ich meine.


    Chipcounter ist in Arbeit.



    LG, Pablo.

    Ahoi zusammen!


    Ja, also was ihr euch so zusammenphantasiert. Kreativ. :thumbup:

    Bei Hunden muss man übrigens noch anderweitig aufpassen: Ebenso, wie Sachen für die giftig sein können, die für uns toll sind (Stichwort von Thomas: Schokolade), gibt es bei den Pilzgiften auch solche, die auf Hunde wie Menschen gleichermaßen toxisch wirken. Amanitine zB zerstören Hundelebern ebenso wie Menschenlebern, ergo: Grüne Knollis sind auch für Hunde tödlich. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man Hunden versucht, das Pilzesammeln beizubringen (Ob Trüffel, Morchel oder sonstwas). Denn von Natur aus haben Hunde kein Interesse an Pilzen, man kann ihnen nur beibringen, gewisse Tätigkeiten auszuführen. Oder zu imitieren, und dann wird auch mal ein Pilz zerkaut, und das sollte man Hunden eigentlich dringend beibringen, daß das nicht geht. Oder sie permanent so unter Aufsicht haben, daß sie nichtnebenher mal einen Pilz wegschneken. Oder daß Pilze nur ein Spielzeug sind, daß sie selbst nicht fressen können, sondern nur gegen eine Belohnung eintauschen (wie eben bei "echten" Morchelspürhunden).



    LG; Pablo.

    N'Abend!

    Also was ich unbedingt mal loswerden muss: Glückwunsch zu den freilaufenden Spitzmorcheln.
    Aus meiner Gegend kenne ich quasi nur das anthropogene Pendant auf Rindenmulch und bin ziemlich sicher, daß das was anderes ist, als das, was du zeigst. Denn diese Rimu - Dinger sind in dem Alter ja niemals so hell, sondern auch immer schon grünbraun bis schwarzgrün.

    Das, was du da zeigst, habe ich jedenfalls noch nie gefunden. Tolle Sache. :)



    LG; Pablo.

    Hallo, Radelfungus!


    Aha! Das scheint mir auch eine der Arten aus dem Umfeld von >Clavus ferruginis< zu sein, da gibt es tatsächlich nämlich mehr als man denkt, auch wenn die oft gar nicht so einfach voneinander abzugrenzen sind, vor allem wegen den schwer zu mikroskopierenden Sporen.



    LG; Pablo.

    Salve, Peter!


    In den Großpilzen Baden-Württembergs wirst du dazu gar nichts finden: Ascomyceten werden da in keinem Band behandelt, also auch keine Morcheln.

    Was in "Pilze der Schweiz" dazu steht, habe ich mir ehrlich gesagt noch nie so richtig angeguckt, dürfte aber auch kaum dem aktiellen Stand entsprechen. Ich denke, Christoph hat's ja schon gut zusammengefasst: Die wenigen Arten, die man so einigermaßen morphologisch bestimmen kann, und ansonsten bleibt uns nichts anderes übrig als abwarten und die eben in "Sammelarten" zusammenzufassen.
    Bei den Speisemorcheln (iwS) bin ich mir eigentlich auch ziemlich sicher, daß bei mir in der Gegend mindestens zwei, eventuell sogar bis zu vier verschiedene Arten vorkommen - auf der anderen seite scheinen diese Arten aber schon in Färbungsverläufen, Ökologie und Form der Waben so stark zu variieren (oft auch altersbedingt), daß es alles ineinander zu fließen scheint. Darum sind's für mich schon alles Speisemorhclen (Mochella esculenta s.l.), aber so ein wenig sortiere ich nach schon nach Farben und Formen und Ökologie, soweit das eben geht. Ob's dann eigene Arten sind und wenn ja welche, das wäre dann eine genetische Frage, ist derzeit einfach nicht morphologisch zuzuordnen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Mario!


    Man kann ja arida und puteana vorläufig eifach mit "s.l." versehen, bis sich der Komplex irgendwie aufdröseln lässt.

    Wenn meine Einschätzung stimmt, wäre Coniophora puteana s.l. schon noch ein deutlich dickeres Gedöns, mit krustiger und frisch wachsartiger Oberfläche, normalerweise deutlich warzig und dann haptisch eher wie eine Phlebia oder so. Trocknend wird sie dann rissig, hart, die Warzen aber oft noch erkennbar. Coniophora arida s.l. sollte eher eine filzige bis ledrig - häutige Oberfläche haben, weitestgehend glatt (also ohne deutliche Warzen). Aber auch das könntebei beiden wieder variabel sein, erst recht, wenn es sich eigentlich um mehr als zwei Arten handelt.

    Coniophora olivacea hatte ich hier anfang des Jahres mal gefunden, die Zystiden sind nicht gleichmäßig verteilt, aber du hättest sie ziemlich sicher gefunden.

    Inkrustierungen wwaren bei >dieser Kollektion< eher unauffällig.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Och, so'n anständiger MorelDog kann auch gut Pasta vertragen. Muss aber ebenso durchgegart sein, wie die Morcheln.



    LG; Pablo.

    Hallo, Mario!


    Schön aufgearbeitet. :thumbup:

    Das mit den Coniophoras und ihren Sporen ist so eine Sache: Die scheinen vor allem abhängig vom Alter der Fruchtkörper extrem variabel zu sein, was die Größe betrifft. Solche "kleinsporigen" Kollektionen von Coniophora arida und Coniophora puteana hatte ich schon auch ab und an. Interessanterweise ist dann auch die Dextrinoidität stark schwankend, das aber eher unabhängig vom Alter.

    Da schwirren allerdings noch ein paar mE eher schwach definierte Arten herum, mit solchen komisch und grob inkrustierten Hyphen könte man zb mal einige Beschreibungen von Coniophora suffocata sichten, was das so her gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Chris!


    Ui, schicke Dokus. :thumbup:

    ich denke, daß normalerweise ohne die Anhängsel gemessen wird, aber das mag von Autor zu Autor auch verschieden sein, nur müsste man es dann halt im Text irgendwie angeben. Zumindest im "Materials & Methods" - Teil, der auch umfassenderen Büchern immer vorangestellt sein sollte.



    LG; Pablo.

    Hallo, Murph und Co.!


    Das glaube ich ja jetzt nicht! Da findet man doch eher Weihnachtsbäume als Spitzmorcheln, oder?
    Wer denkt sich bitteschön auch so einen Quatsch aus: Dauernd zu trocken, nie gscheite Niederschläge, und wenn doch mal was kommt, dann als Schnee? :gnichttraurig:



    LG, Pablo.

    Moin, Stephan!


    Nene, das Leckerli nicht falsch verstehen. Das nahm der Morel-Dog mit nach hause, Hat sich's schön durchgegart in Butter und mit etwas Petersilie (statt Dill) auf die Pasta geschmiert.



    LG; Pablo.

    Mahlzeit!


    Ach ja. Für einmal kurz gucken war's ok, war aber auch schon besser.
    So an ein paar Stellen... aber von Stelle zu stelle braucht man eben immer eine Zeit. Nochmal kurz die entscheidenden Regeln.
    Morchelzeiger:

    Wird ja viel drüber spekuliert, von Aaaronstab bis Zuckerrübe, die eigene Erfahrungsstatistik hat aber gezeigt, daß es genau einen einzigen echten Morchelzeiger gibt, der wirklich funktioniert. Und zwar wäre das: Morcheln. Initial braucht man erstmal eine. Das ist die Zeigermorchel, die zeigt in den meisten Fällen weitere Morcheln in unmittelbarer Nähe an. In seltenen Fällen funktioniert dieser Morchelzeiger zwar durchaus, aber nicht ganz so, wie er soll: Wenn die Morchel tatsächlich ein Einzelgänger ist, zeigt sie halt nur sich selbst an.

    Tarnvorrichtungen:
    Haben die Morcheln bei den Klingonen abspioniert, die ja (hinlänglich bekannt, evidence-based) die Tarnvorrichtungen für ihre Schiffe bei der Europäischen Lärche (Larix decidua) abgekupfert haben. Funktioniert also ähnlich effizient wie eben bei der Europäischen Lärche (ist im Wald oft unsichtbar, und kann nur anhand der Vorkommen an Goldröhrlingen entdeckt werden), ist aber erweitert um eine interessant Funktion: Kann sich spontan "nachverschleiern". Wie beim Lärchen suchen ist es bei Morcheln ja so, daß man tief in die Hocke gehen muss, und dann einige Minuten immer auf das selbe Grasbüschel starren. So nach und nach enttarnen sich die Morcheln um das Grasbüschel herum. Die Beobachtung: Wendet man nun aber den Blick ab, um erstmal den Fruchtkörper einzusammeln, auf dem man quasi drauf steht, hebt dann wieder den Blick - sind sie alle weg. Man sieht wieder nur den Grasbüschel, drum herum Boden, ein wenig Laub, Kräuter (wilden Dill?!?) aber keine der Morcheln mehr. Muss man also wieder ein paar Minuten konzentriert hinstaarren, bis sie sich wieder enttarnen.


    Anyway: Das mit der Leine hat im grunde Naan mal eingeführt, wegen der komischen Sache mit den Zäunen.


    Und nö: Die, die ich mit heim genommen habe, sehen doch auch nicht besser oder schlechter aus, oder?



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Im Grunde müsste das ja schon in der Gattungsdiagnose (Familiendiagnose?) stehen, daß alle Arten ein VP und VU entwickeln.

    Vielleicht wird es darum bei den eizelnen Arten gar nicht mehr erwähnt. Und was das Velum betrifft ist Kuehneromyces ja eine Pholiota, insofern... Da ist ja bei eigenltich allen Arten zumindest jung Velum auf dem Hut in irgendeiner Form vorhanden, oft auch schuppig und mehr oder weniger dauerhaft, beim Stockschwämmchen eben einigermaßen variabel und sehr witterungsabhängig, ob das oben auf dem Hut nun mehr anliegt oder schuppig absteht (am Stiel ja immer schuppig).


    LG, Pablo.

    Hallo, Maria!


    Was diese Insektengespinste betrifft: Ich habe keine ahnung. Sowas findet man oft an diversen Porlingen, teils auch mehr ans Holz übergehend - was das dann jeweisl wäre, müsste ein Experte klären, da kenne ich mich zu wenig aus.

    Die Größe ist für Pflaumen - Feuerschwämme völlig ok. Beim Substrat könnte ich mir Weide vorstellen, oder irgendeine Rosaceae (Apfel, Weißdorn, weißderGeier), für Phellinus pomaceus aber wie gesagt nicht ausschlaggebend.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Die lilanen Erdrißpilze sind ja nun zwei Arten, wobei >der mit dem ockerlichen Buckel< von bei Ditte zur Zeit als eigene Art steht, >der mit dem lila Buckel< als Varietät von geophylla.

    Beim Röhrling am Anfang wäre ich ebenfalls bei Karl. Die komischen, schwarzen Placken halte ich immer noch für verrotende Porlingsfruchtkörper (wie schon damals, als wir die diskutiert hatten). Das weiße am Rand von einem dieser Fruchtkörper sieht wie ein Rindenpilz oder eine Anamorphe aus, kein Schleimpilzfruchtkörper ist so langlebig, daß sich da sowas dran ansiedeln könnte.

    Nr. 7 sieht von unten in der Tat wie eine Buckeltramete aus, aber das an Nadelholz wäre mehr als ungewöhnlich. Da müsste man mehr von sehen, so ist da leider nichts zu machen.

    Nr. 9: Ist nach wie vor Trametes versicolor. Den hattest du mir ja mal zugeschickt, Trametes cervina kann ich zu 100% ausschließen.
    Falls ich damals vergessen haben sollte, die Dokus zu zeigen, bitte ich um Verzeihung und hole das nach.
    Trametes versicolor mit ungewöhnlicher Hymenophorausbildung:






    Eben halt eine ziemlich komische Kollektion, aber im Rahmen des Möglichen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Stefan!


    Phellinus pomaceus kann schon recht groß werden - vielleicht nicht so wie die dicken Klumpen an Eiche, ist aber auch kein "kleiner" Pilz. Abschätzen der Größe ist hier natürlich nicht ganz einfach.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Der Pilz sieht makroskopisch aus wie ein Pflaumen - Feuerschwamm (Phellinus pomaceus = Phellinus tuberculosus). Der geht auch an allerlei andere Laubhölzer (kann wohl sogar Sanddorn besiedeln), der SAnddorn -Feuerschwamm (Phellinus hippohaeecola, oder wie auch immer geschrieben) ist wohl tatsächlich obligat an Sanddorn gebunden.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Makroskopisch könnte das schon was aus der Ecke sein. Aber ohne Blick durch die Linsen muss es hier bei "Psathyrella spec." bleiben. Wenn es eine Art aus der spadiceogrisea - ecke wäre, dann wird's wohl aber auch mit Mikroskop heikel, weil da wohl einige schwer definierbare und vor allem morphologisch schwer konstant zu trennende Taxa durcheinanderschwirren.



    LG, Pablo.