Beiträge von Beorn

    Hallo, Alex!


    Du kannst dann auch mal versuchen, ein paar Schrippen oder Rundstücke statt Weckle zu kaufen. :gzwinkern:

    Man macht sich da schon gerne einen Spaß draus.
    Tief im Süden kann's sogar mir so gehen: Aus deiner Sicht bin ich ja in Mannheim ein Südeuropäer (alles südlich von Kassel oder Frankfurt = irgendwo am Mittelmeer).

    Wenn ich aber ganz in den Süden fahre, so Region Freiburg / Kaiserstuhl / Rheinknie, und dann sage ich komme aus Mannheim, dann heißt's gleich: "Ach ein Norddeutscher!"



    LG, Pablo.

    Hallo, Maria!


    Ich denke, mit Sarcodon liegst du schon richtig.
    Hydnellum ist das nicht, Sarcodon und Bankera sind als Gattungen leicht zu unterscheiden: Sporenpulver im Abwurf bei Sarcodon braun, bei Bankera weiß; Geruch der getrockneten (!) Fruchtkörper bei Bankera deutlich nach Maggi, bei Sarcodon alles Mögliche, aber nicht Maggi.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mischa!


    Stimmt, das ist Suillus luteus, und die Kiefer in der Nähe hast du übersehen.
    Aber du wirst die Kiefernnadeln am Boden auf deinen Bildern erkennen, wenn du noch mal hin guckst. :gzwinkern:


    An Zappenduster:
    Jetzt geht was durcheinander. Butterpilz (Suillus luteus) ist natürlich nicht dein Fund.
    Du hast da einen Goldröhrling (Suillus greivillei, auch als Goldgelber Lärchenröhrling) bekannt.
    Wenn dein Pilzbuch einen Index hinten dran hat, schau bei "Suillus grevillei" nach.

    Dann da mal die Bescheibung durchgucken, und die verwirrenden Punkte hier notieren, da kann bestimmt jemand erklären, warum dein Pilz dann doch der Goldgelbe Lärchenröhrling ist.

    Wenn kein Index vorhanden ---> Neues Buch kaufen. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Wunderschöne Eindrücke. :thumbup:

    Die Phlebia (Mycoacia ist da jetzt eingemeindet) ist ja echt spektakulär gewachsen!

    Bin mal gespannt, ob's die häufige uda ist, oder eine der selteneren Arten mit dem Aussehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Traumhafte Ausbeute bei dir.

    Und vor allem alles in solch einem Top Zustand, dan kann man nur herzlichsten beineid ausdrücken.

    Der Birkenpilz ist ein Hainbuchenröhrling (Leccinum carpini). :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Salve!

    .............eher..............eher.........

    soll heißen, sicher bist Du auch nicht?


    LG

    Nö. Ich denke nur, daß es Hautköpfe sind und keine Rauköpfe, warum, das hatte ich ja schon geschrieben.


    Das vergleichsbild von Craterellus aurora / lutescens mit Craterellus tubaeformis ist wirklich famos, Alex. :thumbup:

    Ist mir leider noch nie gelungen, die beiden an einem Tag zu finden, so daß man sie nebeneinander legen kann.



    LG, Pablo.

    N'Abend!


    Wegen dem Fehlen irgendwelcher signifikanten Verfärbungen würde ich sogar sagen, das ist der Birkenpilz (Leccinum scabrum s.str.).
    Bei einer Nacht in einer Dose im Kühlschrank beginnt das Pilzfleisch sich zu zersetzen und zu verwesen, daher kommt dann der unangenehme Geuruch.



    LG; Pablo.

    Hallo, Maria!


    Ganz genau das ist eine fachgerechte Kauprobe. :thumbup:

    Also alles in Ordnung und du hast einfach eine unbittere Kollektion erwischt.


    Man stolpert im Netz immer wieder über sogenannte "Zungenproben", wo Leute kurz die Zunge an einen Pilz halten, und meinen, sie könnten dadurch etwas erkennen.

    Was natüröilch nicht funktioniert. Das hätte mich aber auch sehr überrascht, wenn du das so gemacht hättest. :gzwinkern:



    LG; pablo.

    Hallo, Leo!


    Stimmt, man muss nicht, aber man kann.
    Denn deine Dokuemntation ist durchaus sehenswert, finde ich.
    Demnach wäre der erste ein Eingesenkter Wulstling (Amanita excelsa var. excelsa) und der zweite ein ganz normaler "Grauer" (Amanita excelsa var. spissa).

    Wie Jörg schon sagt: Muss man aber nicht trennen, wenn man es nicht will. Ist ja auch nicht immer so deutlich wie hier, die Unterschiede.



    LG; Pablo.

    Hallo, Maria!


    Die Ausprägung des Bitteren Geschmacks (ich gehe mal davon aus, daß du schon eine fachgerechte Kauprobe gemacht hast) ist bei der Art offenbar variabel.
    Einen Anhängselröhrling kann man hier auch schon durch die fette, gedrungene Form der Fruchtkörper ausschließen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Alex!


    Ein wichtiges Merkmal wäre die Struktur des Velums auf dem Hut: Bei Amanita virosa bleibt selten was vom Velum auf dem Hut zurück, und wenn dann ist es nicht so wattig aufgebauscht und graulich wie hier. Eine wirkliche häutige Scheide um die Stielbasis ist hier nicht erkennbar, sondern nur bröckelige Velumreste.

    Die Konsistenz vom Teilvelum (unterm Hut) ist interessant, denn das wäre bei Amanita virosa fest und häutig, bei Amanita strobiliformis aber von einer sehr weichen, lockeren Konsistenz - fast wie Rahm oder: Körniger Frischkäse. :)



    LG; Pablo.

    Hallo, Joseph!


    Mönchsköpfe gibt es mit und ohne Hutbuckel. Genau wie bei der wesentlich kleineren Nachbarart (Clitocybe / Ampulloclitocybe gibba).


    Auch das hier ist Clitocybe geotropa:




    Manche Leute nennen den Mönchskopf ohne Buckel dann "geotropa var. maxima". Ist aber wohl bestenfalls eine Forma als eine Varietät.
    Ein Mycel kann sowohl Fruchtkörper mit als auch ohne Buckel hervorbringen.



    LG, Pablo.

    Hallo.

    äh, der Name des Pilzes ist Kahler Krempling.

    Nö, der ist es nicht.


    Wenn er nicht gemilcht haben sollte, dann war er zu trocken. Jünger und frischer hätte er gemilcht.

    Zur Essbarkeit dieses Fundes gibt es nur eine einzige sinnvolle Antwort:
    >Hier im Link lesen<



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Das sieht andererseits schon sehr danach aus, wie ich mir einen jüngeren Ochsen (Imperator torosus) vorstelle.
    Eben wegen den reichlich dezenten Rottönen der Poren und dem bemerkenswert buntscheckigen Hut (gelb, rot, braun, vielleicht auch schon mit Klacksen von oliv irgedwo.
    So komplett oliv gefärbte Hüte wie bei dir, Beli, hat der Ochse ja oft erst im Alter, und ist jung mehr gelblich.



    LG; Pablo.

    Hallo, Anne & Joseph?

    Die Pilze, die Beli zeigt? Aber das sind ja nun wirklich sehr eindeutige Mönchsköpfe.
    Klar, von den anderen müsste man mehr sehen (siehe Harald!), aber an denen von Beli ist ja nun nichts auszusetzen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg & Alis!


    Der Sommerröhrling, analog zum Bubalinusröhrling, dem Mendaxröhrling, oder auch Luridaxröhrling, dann der Steinröhrling, der Herbströhrling und zu guter Letzt der Knollenblätterröhrling... ==Gnolm4


    Meint natürlich oben Sommersteinpilz. :gzwinkern:
    Die Farbe von Stielnetz und Untergrund ist bei deinem Fund schon eine andere als bei normalen Sommersteinpilzen, deren Hutfarben auch mal ins dunkel rotbraune gehen können. Vielleicht hat Alex noch ein Bild von dem extrem dunklen Steinpilz, den wir gestern hatten. Ich habe mich geweigert, den zu fotografieren, weil der sich unbedingt als Streitfall aufdrängen wollte, und zudem noch einzeln rum stand.


    Übrigens: Der Einschätzung von Jürgen solltest du wesentlich mehr Bedeutung beimessen als meiner. g:-)



    LG, Pablo.

    Hallo, Schupfnudel!


    Falls du die Bilder in dem Artikel mit der Erstbeschreibung meinst: Den Artikel habe ich.
    Wenn es noch mehr Bilder mit - ich sag jetzt mal: zum Typus von xanthopus passender ITS gibt, will ich die natürlich gerne sehen.

    Was die Hutfarben betrifft, kann das schon auch ein mögliches Merkmal sein, daß eine Art zB ein bestimmtes Pigment nicht (ode so gut wie nicht) bildet, eine andere Art aber reichlich. Aber da erstmal rauszufinden, ob es wirklich relevant und auch einigermaßen konstant ist, das ist oft ein Problem.


    Was die Hexen betrifft:
    Ich sehe derzeit keinen sinnvollen Grund, von dem Taxon Boletus erythropus (Persoon) Hahn 2015 (non Boletus erythropus sensu Simonini, Gelardi, Vizzini = Suillellus queletii) für den Flocki abzuweichen.
    Nach Ansicht dieser Farbtafel erscheint mir "luridiformis" ebenso schwer interpretierbar wie "discolor". Insofern maße ich mir an, "discolor" einfach zu ignorieren.
    "Xanthopus " könnte stabiler sein, weil taxonomisch erstmal nicht unklar und bisher ohne Mißinterpretationen weil neu, aber ob's denn nachher tatsächlcih eine eigene Art bildet, das muss man mal abwarten und weiter nachforschen.
    Eine konkrete Grenze, ab wie vielen Baasenpaaren innerhalb der ITS man bei Pilzen von einer eigenen Art ausgeht kann es nicht geben, weil es Arten gibt, die definitiv getrennte, eigene Arten sind, aber die gleiche ITS haben. Und dann - für viele genetisch orientierte Mykologen noch schwerer zu vestehen - eben auch Arten, die mehrere ITS-Sequenzen haben, aber immer noch eine einzige, homogene Art sind.



    LG, Pablo.

    Servus!


    Hm, so beim zweiten Blick auf die Größenverhältnisse (Zapfen, Nadeln) finde ich Mönchskopf (Clitocybe geotropa) gar nicht mal so abwegig. :thumbup:
    Erscheinungszeit ist eh nie ein bestimmungsrelevantes merkmal, also denkbar wäre es unter anderem schon.



    LG, Pablo.