Beiträge von Beorn

    Hallo, Werner!

    Auch das ist möglich - solche Stadien gibt's ja auch noch bei der einen oder anderen Antrodia - Art. Und bei fistulina hepatica (das sollte alelrdings ganz anders aussehen als hier).
    Bei den bisher erwähnten Anamorphen dürften allerdings die Kontexthyphen nicht so dunkel sein, oder?
    Es bleibt schwierig, weil es ja auch ein Fruchtkörper ohne Chlamydo- oder sonstige ungeschlechtliche Sporen sein kann, der aus irgendwelchen Gründen nie zur Reife kommt...


    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Danke! Mit Tageslicht wär's zwar noch besser, aber nun mit der Form der stielbasis und der besseren Sicht auf die Stieloberfläche (gelblich, absolut gar kein Netz, Pusteln im unteren Stielteil) schwenke ich ganz und gar zu Warners Vorschlag um und würde das auch für ein Hemileccinum halten, arg wahrscheinlich ein Fahler Röhrling (Hemileccinum impolitum). :thumbup:



    LG, Pablo.

    Servus!


    Nö, Xerocomus subtomentosus ist auch raus, denn die Poren sind viel zu fein und das Fleisch wäre ja da auch nicht weiß.
    Die Idee von Werner ist schon sehr gut, aber ich hätte optional noch einen anderen verdacht: Nämlich Sommersteinpilz (Boletus aestivalis) mit schwach ausgeprägtem Stielnetz.

    Ist aber hier wirklcih arg erschwert, weil ja kaum was zu sehen ist (Bilder nicht farbecht / bei Kunstlicht; Hälfte vom Pilz fehlt; keine gute Sicht auf die Stielspitze). :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Bei deiner dritten Kollektion (also von den diesjährigen Funden) könnte ich mir auch einen verwitterten Dornigen Stachelbart (Hericium cirrhatum) vorstellen. Der scheint auf den Hutoberseiten diese einzelnen, dickeren Stacheln zu haben, während die Climacodon Kollektionen ja eher haarig - filzig sein sollten.
    Bemerkenswert in dem Zusammenhang finde ich auch die Oberseite deiner ersten Kollektion, wo ja auch so dicht stehende, kleine Stacheln und keiune Haare drauf sind. Ich würde das dennoch auch für Climacodon pulcherrimus halten, es entspricht sonst in allen Punkten dem jungen (hier dem ersten) Fruchtkörper aus 2018, von dem du mir ja auch ein Stück geschickt hattest.
    Beim ersten, rein weißen Fruchtkörper aus diesem Jahr gleube ich einfach, daß sich das Substrat - also der Ast - mal gedreht hat, und die jetzige Oberseite vorher die Unterseite war.



    LG; Pablo.

    Hallo, Felli!


    Die nordischen Autoren trennen da ja schon seit einigen Jahren, nach FNE4 (Tricholoma - Band von Christensen & Heilmann - Clausen) gibt es da auch drei unteschiedliche Sequenzen in der Gruppe. 100%ig ausgegoren scheint mir das aber nicht zu sein, aber das ist ja bei Ritterlingen oft so, weil die auch mikroskopisch einfach so wenig her geben.

    Nach dem Vorschlag zur Trennung in FNE4 ging es zumindest bei meinen bisherigen Funden aus der Gruppe meistens, die einigermaßen solide einem der Konzepte zuzuordnen.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) an Nadelholz kommen einigermaßen regelmäßig vor. Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius) sollen das wohl auch können - ich fand Pleurotus pulmonarius (also Kollektionen die sich auch morphologisch weitgehend sicher so bestimmen ließen) bisher fast ausschließlich an Rotbuche, nie an Nadelholz.
    Beim Rillstieligen Seitling (Pleurotus cornucopiae) wird das glaube ich auch erwähnt - aber da bin ich sehr skeptisch, ob der tatsächlich in freier Wildbahn an Nadelholz Fruchtkörper bilden kann. In Kultur ist das immer nochmal was Anderes, weil sich da nahezu alle äußeren Bedingungen modellieren lassen.

    Der Ohrförmige Seitling (Pleurocybella porrigens) besiedelt meines Wissens nur Nadelholz. Was aber bei dem in Sachen Substrat noch wichtiger ist: Fruchtkörper bildet der nur an total modrigem, sehr stark zersetztem Holz. Siehe Belis Bilder von dem Nadelholzstumpf, der im Grunde schon fast wieder zu Waldboden geworden ist (mit den Blaubeeren, die da drauf wachsen).


    Der Berindete Seitling (Pleurotus dryinus) besiedelt regelmäßig Nadel- wie Laubholz, kommt aber für diesen Fund nicht in Frage, weil es ein deutlich gestielter Pilz ist mit recht dicken Fruchtkörpern und meistens recht deutlichem Velum. Der Vergleichsfund von Beli ist noch für die Art extrem kurz gestielt, vermutlich weil auf einer horizontalen Substratoberfläche gewachsen. An +/- vertikalem Substrat findet man normalerweise Fruchtkörper mit richtig schön langen Stielen.


    Pleurotus cornucopiae sieht auch noch ganz anders aus, als die Pilze oben, Pleurocybella porrrigens (abgesehen von der Ökologie) sieht auch anders aus.
    Bleiben also meiner Ansicht nach als Optionen Pleurotus ostreatus (Haupterscheinungszeit Januar bis Dezember) und Pleurotus pulmonarius (Haupterscheinungszeit Mai bis September) - und das hier wäre mal wieder so einie Kollektion, wo ich mich morphologisch nicht festlegen wollen würde. Die beiden sind mitunter morphologisch gar nicht wirklich zu trennen, weil die Variationsbreiten von beiden Arten sich in einem gewissen Bereich überschneiden. Mit den kurzen, aber eher kräftigen Stielen und den stark bis fast zur Basis herablaufenden Lamellen tendenziell eher Pleurotus ostreatus, aber wie gesagt, diese beiden Arten machen einen bisweilen wahnsinnig in der Bestimmung.
    Bei solchen Kollektionen wie hier hat man im Prinzip nur noch zwei Möglichkeiten der Betrachtungsweise: Sequenz oder Pfanne.



    LG, Pablo.

    Moin, Christoph!


    Danke für die weiteren Hinweise. :thumbup:

    Die von dir erwähnte Publikation, ist das >die hier<? Weil was ich da nicht finde, ist eine Tafel / Abbildung / Beschreibung zu "Xerocomus lanatus".
    Warum in meinem organischen Speichersystem "Boletus lanatus" als Synonym zu Xerocomus ferrugineus abgelegt war, habe ich mittlerweile rausgefunden. Vergleiche Fungi Europaei Vol. 8; Xerocomus s.l.: Da steht Boletus lanatus in der Synonymliste zu Xerocomus ferrugineus.
    Aber: Es finden sich doch einige Hinweise, daß "Boletus lanatus" s. orig. auch noch mal was anderes sein könnte als "Xerocomus lanatus" s.auct., also daß das Taxon eventuell schon recht verschieden interpretiert wurde. Das will ich auch bei Engel et Al. noch mal nachgucken, da steht vielleicht auch noch mal Erhellendes drin.
    Jedenfalls: Die Frage wäre nun, was "Boletus lanatus" im Sinne der Originalbeschreibung von Rostkoviev sein könnte - die ich tatsächlich im Original gar nicht habe, aber einen Artikel hatte ich mir mal abgespeichert, wo sowohl die Tafel als auch die Originaldiagnose von Rostkoviev zitiert sind.

    >Siehe hier<

    Der Autor argumentiert - wenn ich das richtig verstehe - wohl am ehesten auf eine Synonymie von Boletus lanatus Rostk. mit Xerocomus silwoodensis hin... Was aber auch fraglich sein dürfte, angesichts der Beschreibung und auch der Beschreibung der Ökologie. Das muss aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, nur wenn das die Originaltafel und Originalbeschreibung sind, dann passt Boletus lanatus s.orig. aus meiner Sicht jedenfalls nicht mit Xerocomus chrysonemus (s.orig.) zusammen.


    Xerocomus lanatus s.auct. kann natürlich nochmal was anderes sein, und was Boletus lanatus orig nun tatsächlich beschreibt... Da mag ich mich jedenfalls aktuell gar nicht mehr festlegen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Achso?
    Hm, irgendwas ruckelt da noch - ich recherchiere das nochmal nach, warum sich "Boletus lanatus" bei mir als Synonym zu ferrugineus festgehalt hatte.

    Kann auch sein, daß ich mir was falsch gemerkt habe - oder daß es im Grunde genommen gar keine schlüssige Lösung gibt, wohin das Taxon nach aktuellem Stand gehören muss (ist ja recht alt, und wenn Beschreibung mehrdeutig und kein Beleg, dann eventuell gar nicht mehr zuzuordnen).

    Bist du sicher mit chysonemus? Weil das sollte ja eher eine recht gelbliche "Ziegenlippe" sein, also längst nicht so dunkelbraun oder olivbraun werdend wie ferrugineus oder so rotbraun wie silwoodensis, und eben mit schön gelbem Fleisch im unteren Stielteil (inc. Basismycel und Basisfilz).
    Den Link zur Originalbeschreibung von chrysonemus finde ich momentan nicht - die war aber meines Wisssens mal im Netz verfügbar. Bei Mangel: Ich hab' die als PDF gespeichert. Zur Not tut's aber auch ein schönes, morphologisches Pspier wie >das hier<, ein Zusammenhang zu Boletus lanatus wird da nicht hergestellt.

    Aber ich geh' der Sache noch nach, mal gucken ob ich da meinen fehler finde.



    LG; Pablo.

    Hallo, Lucky!


    Aye, richtig famos und bunt. Einen schönen Kalkflecken hast du da auf jeden Fall.
    Ein Bild scheint zu fehlen, nämlich das erste vor dem Flocki. Da ist nur so eine Art Platzhalter zu sehen.


    An den Ohrförmigen melde ich mal Zweifel an. Da scheint mir doch deutlich zu viel Stiel dran zu sein, und dieser kurze Stummelstiel vor allem auch zu dick. Die Lamellen wirken auch etwas merkwürdig, die kenne ich bei Pleurocybella porrigens schmaler und auch etwas gedrängter. Zudem ist da noch das Substrat (ist das Fichte hier?) - also insbesondere der Substratzustand. Pleurocybella porrigens dürfte an noch so rundum berindetem Holz eigentlich noch keine Fruchtkörper bilden können. Die Stämme und Stümpfe, an denen die Fruchtkörper auftauchen, sind in aller Regel stark zersetzt, komplett entrindet, meistens bereits nahe am völligen Zerfall (ende Optimalphase bis Finalphase der Vermorschung). Jedenfalls habe ich das noch nie anders gesehen.
    Ich denke, das werden auch entweder normale Austern (Pleurotus ostreatus) oder eventuell Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius, angeblich in seltenen Fällen aauch an Nadelholz) sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Felli!


    So schöne Sachen. :)

    Tricholoma inocyboides allerdings ist ein ganz heller Pilz, vor allem jung gerne nahezu komplett weiß. Die arg dunklen, jungen Fruchtkörper auf deinem Bild wollen mir dazu nicht wirklich passen. Die drei Arten in der Gruppe sind allerdings wirklich manchmal unschön zu bestimmen, wenn nicht ideal ausgeprägt. Über die Sporenform kann man noch die Einschätzung verbessern - dazu braucht man aber ganz reife Fruchtkörper und idealerweise Sporen aus einem Abwurf. Ein weiteres Hilfsmerkmal kann das Gilben sein: Tricholoma scalpturatum s.str. und Tricholoma inocyboides gilbennormalerweise kräftig und deutlich, Tricholoma argyraceum ist da wesentlich zurückhaltender.
    Alle drei Arten gibt es mit +/- deutlichem Hutbuckel, wenn auch der bei inocyboides tendenziell am stärksten ausgeprägt ist (auch bei jungen fruchtkörpern). Dafür ist inocyboides in der Regel aauch ein richtig schmächtiges Pilzchen, die beiden anderen sind deutlich kräftiger.
    Bei deinem Fund würde ich am ehesten erwarten, daß der auch nach einem Tag liegen lassen an angeknautschten Stellen nur schwach bis gar nicht gilbt und im Abwurf mehrheitlich deutlich zylindrische Sporen entwickelt, also tendenziell auf Tricholoma argyraceum passen würde. Wie scalpturatum sieht der in der Tat nicht eben aus (die ist ja meistens recht deutlich geschuppt), vielleicht gibt es aber doch auch eine so dunkle Form von inocyboides?



    LG; Pablo.

    Servus!


    Die Nummer 5 ist (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) ein Getropfter Saftporling (Postia guttulata).

    Bei der Nummer 2: Filzröhrling aus der Ziegenlippenverwandschaft (Gattung Xerocomus sensu stricto) passt schon. Xerocomus lanatus ist ein Synonym zu Xerocomus ferrugineus (also beides Brauner Filzröhrling). Möglich wäre das schon, aber das Basismycel sieht weißlich aus, was eher für die echte Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) sprechen würde. Ohne Schnittbild aber keine Bestimmungschance in dem Fall. Wichtig: Vollständiges (!) Schnittbild ist immer Basis- und Mindestvoraussetzung für Röhrlingsbestimmungen.
    Apropos Schnittbild: Bei dem Röhrling weiter unten ist ja eines dabei, wenn auch kein vollständiges (fehlt ja die Stielbasis). Ich halte das trotzdem nicht für einen Gallernröhrling, sondern eher für einen Porphyrröhrling (Porphyrellus porphyrosporus), bei dem verblassen die Poren im Alter auch (nur jung richtig dunkel graubraun) und das Sporenpulver hat auch einen Rotton. Auf meinem Monitor scheint das Fleisch im Schnitt auch stellenweise ganz schwach zu blauen, das kann Tylopilus felleus (Gallenröhrling) nicht.

    Spaß des Tages:
    Deutsche Namen können auch schön sein. Nur den von Langundünn kann ich mir kaum merken, der hat ja noch einen anderen gängigen deutschen Namen, irgendwas mit Schleim, Rüben, Wurzeln und Gruben in beliebiger, wechselnder Reihenfolge. Ich bleibe da lieber bei Langundünn. Was die Gattungszuordnung betrifft:
    Möööööööp! Alles falsch. :ghilfe:
    Oudemansiella radicata
    Xerula radicata
    ist jetzt: Hymenopellis radicata g:D

    Achja, deutsche Namen: Die lesen Viele Teilnehmer hier wirklich gerne.


    1 = Becherkoralle

    4 = Laubholzknäueling / Veränderlicher Knäueling
    6 = Schwarzschneidiger Dachpilz



    LG, Pablo.

    Hallo, Sven!


    du könntest auch dir und deiner Gesundheit einen Gefallen tun, und dir einen Einsteigerkurs gönnen, wo es um solide Grundlagen zum Pilzesammeln und Bestimmen geht.
    Kostet ein paar euro - lohnt sich aber wirklich. Optional: Nach einem Pilzverein oder einer Arbeitsgruppe in der Umgebung gucken (kann man auch ansässige PSV danach fragen, wenn man mal zur Kontrolle hingeht), und da mal bei ein paar Exkursionen mitgehen.
    Forum nutzen hilft auch, auch wenn Verzehrempfehlungen nicht möglich sind, kann man sich hier doch einiges an Merkmals- und Formenkenntnis anarbeiten, was dann nachher hilft um zB den ursprünglichen Sammelradius von Röhrlingen, Pfifferlingen und Krauser Glucke langsam zu erweitern.


    >Hier< findest du unten noch ein paar hilfreiche Links, wo man nach Anlaufstellen gucken kann für direkte Kontakte, auch regional.



    LG; Pablo.

    Hallo, Mischa!


    Wir beide hatten oben weiter ja im Grunde schon das Gleiche geschrieben.

    Aber auch Ralf soll ja nicht dastehen, als hätte er was Falsches gemacht, was ich mit der Anmerkung nochmal unterstreichen wollte.

    Nicht mehr und nicht weniger, die Anmerkung von mir zum Schonen von Fruchtkörpern hatte keinen Bezug zu deinem Beitrag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Das verzwickte: Den Falschen (X. porosporus) gibt es schon auch mit rotem Stiel. Ein Ansatz davon ist auch auf euren Bildern zu sehen - aber nur als rote Zone zwischen dem graubraunen unteren Stielteil und dem gelblichen oberen Stielteil. Wenn so vorgefunden, ist das wirklich ganz klassisch, ich wüsste keinen anderen Filzröhring mit diesem "Deutschland - Stiel". Kann aber auch mal passieren, daß die rote Zone viel größer ist und bis zur Stielbasis runter reicht - dann ist es ein kniffliger Pilz, und muss eventuell mikroskopiert werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Charlotte!

    Da werden gar keine richtigen Konsolen draus? Dann kann es auch sein, daß irgendwas mit den Bedingungen nicht stimmt.
    Also mal abwarten, ob es in diesem Jahr klappt. Ansonsten: Wenn dunkelbraun mit niedrig dosiertem KOH (5%), dann wäre schon Inonotus die bessere Option. Mit Phlegmacien - KOH (20% oder mehr) sollte es schon schwarz werden, da weiß ich aber nicht, wie Ganoderma reagieren würde.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Das "wärmebegünstigt" bezieht sich aber nicht aufs Wetter, sondern aufs Klima.
    Ist halt Mitteleuropa und auch in wärmebegünstigten Gebieten gibt es Frost. Es geht (drastische Beispiele jetzt) eher um den Unterschied zwischen Marienberg - Kühnheide (wo es durchaus auch mal +30°C) haben kann und Ihringen am Kaiserstuhl (wo es durchaus auch mal -15°C haben kann).



    LG Pablo.

    Bonjour!


    Das würde ich auch für einen FomPini (Rotrandigen Baumschwamm, Fomitopsis pinicola) halten. Die Fruchtkörper sind farblich schon sehr variabel, auch an den Poren und Röhren. Diesen Gelbton habe ich zwar selten beobachtet, aber möglich ist das. :thumbup:



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Ich habe damals die Tabelle leider nicht abgespeichert - und bin jetzt auch selbst etwass unsicher, ob Jürgen das in seiner Aufstellung mit erwähnt hatte, oder ob es in einem seiner Beiträge zusätzlich erwäht wurde?

    Danke für's Verlinken von dem Artikel, Beli! Da gibt es glaube ich noch ein paar weitere gute Arbeiten, nicht nur zu X. silwoodensis sondern auch noch zu weiteren Arten aus der Gattung (im strengen Sinne).
    Nur die Anmerkung zum Basismycel verstehe ich nicht: In welcher Neubeschreibung von Xerocomus subtomentosus wird erwähnt, daß die gelbes Basismycel hätte?
    Ich hatte hin und wieder Ziegenlippen (X. subtomentosus s.str.) mit blass ockergelblichem Basismycel (wirklich sehr blass, eigentlich eher cremefarben) - und auf der anderen Seite auch schon Kollektionen von X. ferrugineus mit recht blassem Basismycel (blassgelblich). Man sollte sich nicht zu sehr auf ein einzelnes Merkmal verlassen, sondern auch immer das Gesamtbild berücksichtigen, und generell bei Filzröhrlingen dem Schnittbild dabei dem schnittbild eine hohe Bedeutung einräumen.



    LG; Pablo.

    Salut zusammen!


    Der zweite Filzröhrling in Beitrag #3 könnte sich mit Schnittbild ebenfalls als Hortiboletus engelii (Eichenfilzer) entpuppen. :gzwinkern:
    Der Saftling beim Goldmistpilz in Beitrag #2 erinnert mich irgendwie an Hygrocybe spadicea.



    LG; pablo.

    Salve!

    Dem schließe ich mich an: Diese rosa Färbung ist tatsächlich nicht immer deutlich ausgeprägt, aber vom Gesamterscheinungsbild passt das zumindest makroskopisch sehr gut. :thumbup:

    Übrigens: Ich finds grundsätzlich auch gut, die Fruchtkörper möglichst wenig zu stören und zu erhalten. Die haben ja auch diverse ökologische Funktionen, zusätzlich zur geschlechtlichen vermehrung.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Komisch ist das aber schon. Dem Problem werden wir noch weiter nachgehen müssen, vorerst bitte ich im Namen Aller um Entschuldigung.
    Auch wenn ich im Moment nicht vesprechen kann, daß das Problem nicht erneut auftreten kann - es liegt vermutlich an den automatischen Doppelaccount - Prüfungen; irgendeine unbekannte Einstellung sperrt da möglicherweise Accounts automatisch, wenn zB über die selbe Netzverbindung und / oder über das selbe Gerät eingeloggt wird.
    Falls das Problem nochmal auftritt, werden wir auch möglichst zeitnah erneut entsperren...


    ... Aber zum Pilz!
    Von der Optik her könnte ich mir auch einen jungen Lackporling vorstellen - an LInde finde ich in Mannheim hier und da Ganoderma australe (Wulstiger Lackporling), die Fruchtkörper sehen da jung sehr ähnlich aus. Mit arg weicher Konsistenz würde mir aber Haralds Idee besser gefallen. Der Fruchtkörper ist noch sehr jung, da ist mikroskopisch nicht viel rauszuholen (noch kein Hymenium oder Sporen ausgebildet). Wenn man die Hyphen deutlicher sehen könnte, könnte man aber schonmal sagen, ob's Ganoderma (dimitisch, generative Hyphen mit Schnallen) oder Inonotus (monomitisch, alle Septen ohne Schnallen) ist.
    Ein Tröpfchen KOH könnte auch hilfreich sein (Inonotus wird sofort schwarz).

    Ansonsten müsste man einfach abwarten, wie sich die Fruchtkörper entwickeln.



    LG; Pablo.