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letzter Beitrag von Harzpilzchen am

Erbsenstreulinge, zum Fünften!

  • Hallo, liebe Foris,


    "normale" Pilze waren gestern, Wüstenpilze sind heute! :cool:


    Seit 2013 habe ich jedes Jahr ein paar Zeilen zum Erbsenstreuling (Böhmische Trüffel, Schiefertrüffel), einem meiner Lieblingspilze, in diesem Forum geschrieben.
    Manchmal als eigenen Beitrag, manchmal auch nur als Ergänzung eines anderen Themas.
    Könnt ihr bei Interesse natürlich gern nochmal nachlesen.


    2013, 2014, 2015, 2016


    Auch dieses Jahr möchte ich diese Tradition gern fortsetzen.


    Nachdem sich in den letzten Jahren in meinem Sammelgebiet die Zeit von Mitte Juni bis Mitte Juli als günstig für die Erbsenstreulinge herausgestellt hat,
    war ich gestern nach ihnen schauen. Allerdings konnte ich lediglich an einer meiner langjährigen Fundstellen einige Fruchtkörper entdecken.


    29607673mn.jpg


    Und die hatten sich dieses Jahr richtig gut versteckt.


    29607674td.jpg


    29607675ef.jpg


    29607677il.jpg


    Die folgende "Erbse" hätte ich um ein Haar zertreten.


    29607678rv.jpg


    29607679gb.jpg


    Da die Pilze noch nicht vollständig an der Oberfläche wuchsen, sondern in der Mehrzahl halb unterirdisch, vermutete ich noch unausgereifte Fruchtkörper.
    Doch die braun gefärbten Scheitel verrieten bereits das Gegenteil, und tatsächlich waren die Pilze z.T. bereits überständig!
    Ob es an den tropischen Temperaturen und dem Wassermangel der letzten Tage lag, dass sie bereits in dieser semihypogäischen Phase ausreiften? Wer weiß. :eek:


    29607680rj.jpg


    29607681wn.jpg


    29607683pv.jpg


    Nach langer intensiver Suche fanden schließlich gut zwanzig Stück den Weg in mein Körbchen.


    29607684oh.jpg


    Die wurden zuhause gründlich gereinigt und in dünne Scheiben geschnitten. Der größte Teil landete auf dem Trockner,


    29607685ej.jpg


    während ich den Rest mit feingeschnittener Zwiebel, Knoblauch und Petersilie kurz in Butter anschwenkte, Spaghetti unterhob und mir das Ganze munden ließ. :yumyum:


    29607691bx.jpg


    Keine schlechte Ausbeute, aber im Vergleich zu den Vorjahren doch relativ wenig. :hmmm:


    Ich hoffe, dass in zwei bis drei Wochen nochmals ein Schub kommt; auch an den Stellen, wo gestern noch nichts zu finden war.
    Auf jedem Fall war der Streifzug über die alten Halden wieder ein tolles Erlebnis, und kulinarisch hat es sich, wie ihr sehen konntet, ebenfalls gelohnt!


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Hoffen wir, dass die "Erbsen" nicht in der nächsten Zeit von Wüstentintlingen und Stelzenstäublingen verdrängt werden! :D

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    3 Mal editiert, zuletzt von nobi ()

  • Klasse Beitrag Nobi!
    Zu meiner "Schande" muss ich gestehen, dass ich dachte, die könne man gar nicht essen! Und jetzt erfahre ich, dass die sogar zu deinen Lieblingspilzen gehören. Danke für diese für mich wichtige Erkenntnis und nochmal viel Glück beim Finden.
    LG.
    Thomas

  • Hallo Nobi,


    da hat sich die Mühe doch gelohnt und keiner ist madig :alright: . Die würde ich auch gern einmal ausprobieren.


    Gratulation zum Fund und lass sie dir schmecken.


    VG Jörg


    P.S.: Ich denke in 2-3 Wochen kommen bei mir auch die dicken Sommerboleten.

  • Ahoi, nobi,


    :alright: :alright: :alright:


    LG
    Peter

  • Hallo Nobi,


    war für eine schöne Struktur hat das Innere dieses Pilzes!
    Vielen Dank fürs Zeigen, für Deine Berichte mit tollen Fotos! :alright:

  • Hallo Nobi und alle Anderen,
    wenn ich es auf dem Bild mit den Spaghetti richtig erkenne, hast du die fein geschnittenen Pilz wie du schreibst, in Butter kurz angebraten und dann als "Scheiben" mit den Spaghetti gegessen. Jetzt habe ich überall gelesen, es sei ein feiner Würzpilz. Eventuell liege ich falsch, aber bei Würzpilz stellte ich mir immer vor, dass man diesen klein mahlt und dann wie Zucker oder Salz nur in kleinen Mengen darüber streut. Kann man ihn aber auch so essen wie du ihn auf dem Bild zeigst?
    Eine weitere Frage, auf einigen Fotos im Internet habe ich gesehen, dass der Pilz auch blau anläuft, oder eventuell in Teilen auch blau ist. Ich habe aber leider dazu nichts bei den schriftlichen Ausführungen im Internet finden können. Werden alle Erbsenstreulinge irgendwann so blau, oder nur bestimmte, oder nur wenn man sie besonders stark drückt etc. und hat die Blaufärbung oder die Bläue irgendeinen Einfluss auf die Essbarkeit?
    Besten Dank im voraus für eventuelle Antworten.
    Viele Grüße.
    Thomas

  • Lieber Nobi!
    Schön, dass Du doch noch fündig geworden bist. So heiß wie letztes Jahr war es ja glücklicherweise nicht, diesmal. Vielleicht verdrängen die neu wachsenden Pflanzen in Deinen Revieren jetzt den Streulingen den Boden streitig? Sie treten doch normalerweise mit den Pionierpflanzen zusammen aus, oder?



    Hallo Thomas!
    Ich habe von Nobi auch schon Erbsis geschickt bekommen, als "Wumms" für ein Ragout etc. unschlagbar, und dafür mahle ich sie vorher im Mörser klein.
    Aber ich habe hier schon in tollen Berichten davon gelesen, dass die frischen Streulinge in Butter gebraten auf Nudeln einfach hmmmmmmm sein sollen!

  • Ach Nobi, Du zauberst offenbar kulinarische Köstlichkeiten aus Pilzen, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Danke für das Lehrstück. Ist das ein alter Truppenübungsplatz oder wo findest Du das Gegnubbel?


    Lieben Gruß Claudia

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo Nobi,


    das ist mal ein Beitrag wieder, zum Träumen....


    Nicht nur aufgezeigt wird hier der Fund, sondern auch noch das Habitat, was mit der Bebilderung mal eine deutliche Vorstellung dessen gibt, wo man sich mal auf die Suche machen kann.


    Die kulinarische Verwertung und die fotografische Darstellung des Erbsenstreulings deinerseits darüber hinaus machen daraus wieder mal einen besonderen Beitrag.


    (Ein paar habe ich noch :giggle: . Ich hab streng rationiert.)


    Toller Beitrag, wie immer von Dir. :alright:


    Liebe Grüße, (aus der Wüste)


    Markus

  • Lieber Nobi,


    danke für die erbsigen Einblicke und die perfekten Aufnahmen dazu :)


    Die kann man sicher trocknen, ja?


    Magst a bissale tauschen, gegen Morcheln oder Schwimmbad-Flantschen?


    :freebsd:


    LG
    Peter

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  • Hallo Tuppie,
    danke für deine Antwort. Sollte ich den Erbsenstreuling irgendwann tatsächlich mal finden, werde ich ihn testen.
    Vielleicht meldet sich Nobi oder sonst jemand auch noch mal wegen meiner weiteren Anfragen.
    VG.
    Thomas

  • Der Erbsenstreuling ist ein kulinarisch einfach toller Pilz, den man unbedingt mal probieren sollte.
    Ich selbst habe ihn leider noch NIE gefunden.


    Aber ich verkoche ihn trotzdem kaum- sonst würde ich hier anfangen zu betteln :D - aber, da mein Töchterchen ihn GAR NICHT mag und meist koche ich gar nicht für mich alleine - außer halt mal eine Pilzpfanne :shy: , aber dafür ist der echt zu schade!-aber, Der ist echt ein absolutes Highlight- FÜR MICH!.


    Mentor, ja Du müßtest eigentlich geeignete Fundstellen in Deinen Gebieten finden können- ich erinnere das doch diesbezüglich sehr interessante Gebiete bei Dir ;)


    Und Nobi: Wahnsinn Dein Fund

  • Danke für Eure durchweg interessanten und positiven Antworten. :alright:
    Bitte habt Verständnis, dass ich nicht auf jede eingehen kann.



    Zu meiner "Schande" muss ich gestehen, dass ich dachte, die könne man gar nicht essen! Und jetzt erfahre ich, dass die sogar zu deinen Lieblingspilzen gehören.
    Danke für diese für mich wichtige Erkenntnis und nochmal viel Glück beim Finden.


    Lieblingspilz ja!
    Aber nicht in erster Linie aus kulinarischen Gründen. Eher wegen der Standortansprüche!
    Wobei er geschmacklich natürlich schon interessant ist.



    Die würde ich auch gern einmal ausprobieren.
    P.S.: Ich denke in 2-3 Wochen kommen bei mir auch die dicken Sommerboleten.


    Gib Bescheid!
    Wenn es zeitlich passt komme ich gern bei Dir vorbei, Jörg!
    Einige Böhmische Trüffel hätte ich dann sicherlich auch im Gepäck.



    Ahoi, nobi,
    :alright: :alright: :alright:


    OK. :)



    Vielen Dank fürs Zeigen, für Deine Berichte mit tollen Fotos! :alright:


    Danke, Alex!
    Solche Berichte zu erstellen macht mir viel Spaß! Und wenn es dann so ein fantastisches Feedback gibt, weiß ich, dass der Aufwand nicht umsonst war!
    Die Natur in ihrer Schönheit und Vielfalt zu entdecken, und sie euch ans Herz zu legen, ist mir einfach ein Bedürfnis!



    Da muss man aber wissen, was man sucht - super Tarnung.


    Jahrelang habe ich vergeblich danach gesucht. Seit nunmehr 5 Jahren weiß ich, wo ich sie finden kann! Aber man muss schon sehr genau hinschauen, um sie zu entdecken.



    Kann man ihn aber auch so essen wie du ihn auf dem Bild zeigst?


    Natürlich, sonst hätte ich das Bild wohl kaum gezeigt! :D Man muss allerdings beachten, dass der Pilz nur kurz gegart sein Aroma voll entfaltet.
    In meinen verlinkten Beiträgen findest Du das ausführlich beschrieben. Da das vielleicht zu gut versteckt ist, füge ich nochmals einen Link aus dem Nachbarforum ein, wo Deine Frage umfassend beantwortet wird. Leckere Steine



    Eine weitere Frage, auf einigen Fotos im Internet habe ich gesehen, dass der Pilz auch blau anläuft, oder eventuell in Teilen auch blau ist. Ich habe aber leider dazu nichts bei den schriftlichen Ausführungen im Internet finden können. Werden alle Erbsenstreulinge irgendwann so blau, oder nur bestimmte, oder nur wenn man sie besonders stark drückt etc. und hat die Blaufärbung oder die Bläue irgendeinen Einfluss auf die Essbarkeit?


    Dass Erbsenstreulinge blauen halte ich für ein Gerücht. Ich habe so etwas noch nie gesehen und kann es mir, ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen. Möglicherweise hast Du Dich durch einige farbstichige Bilder täuschen lassen.



    Vielleicht verdrängen die neu wachsenden Pflanzen in Deinen Revieren jetzt den Streulingen den Boden streitig? Sie treten doch normalerweise mit den Pionierpflanzen zusammen aus, oder?


    Das erschließt sich mir jetzt sprachlich nicht so recht. :eek: Ich möchte dennoch eine Antwort versuchen. ;)
    Außer den Pionierpflanzen und Mykorhizza-Partnern Birke und Kiefer gibt es da nach wie vor keine größeren Pflanzen. Glücklicherweise auch keine Neophyten.
    Also ist erstmal die Verdrängungstheorie vom Tisch!
    Ob die "Erbsen" mit den Pionierpflanzen zusammen austreten, weiß ich nicht. Auf alle Fälle treten sie mit denen zusammen auf! :D
    Mögliche Ursache für den bisher relativ schlechten Jahrgang könnte die Trockenheit der letzten Wochen sein. Denn auch Wüstenpilze brauchen Wasser.




    Ist das ein alter Truppenübungsplatz oder wo findest Du das Gegnubbel?


    Es handelt sich bei meinen Fundorten um alte Bergbauhalden. Siehe auch die verlinkten Beiträge.
    Außerdem sind sie recht häufig in den ehemaligen Braunkohletagebauen, die jetzt vielerorts im Osten als Badeseen genutzt werden.



    (Ein paar habe ich noch :giggle: . Ich hab streng rationiert.)


    Danke auch für Deine lieben Zeilen, Markus, und gib Bescheid, falls Du Nachschub brauchst.



    Die kann man sicher trocknen, ja?
    Magst a bissale tauschen, gegen Morcheln oder Schwimmbad-Flantschen?


    Gern schenke ich Dir ein Glaserl Getrocknete (sagt man so?). Im Oktober bin ich wieder für ein paar Tage am Wörthersee, da könnte ich es sogar persönlich überreichen.
    Falls Du nicht solange warten magst, könnte ich es auch mit der Post schicken. Dazu bräuchte ich noch Deine Adresse per PN.



    Ich las von Halden ( die habe ich hier nicht) und ehemaligen Tongruben ???? Die hätte ich hier im Angebot .....was meint ihr ? :hmmm:


    Ein Versuch kann nicht schaden. Auch Kiesgruben könnten geeignete Biotope sein. Dort an vegetationsarmen Stellen unter Birken oder Kiefern schauen.


    PS. Per Mail erreichte mich der nette Kommentar eines Nichtforisten zum Beitrag mit der Bitte um Pflanzenbestimmung.
    Da er ein vielleicht auch euch interessierendes Thema aufgreift, möchte ich euch die Anfrage nicht vorenthalten. ;)


    Zitat


    Habe nach dem Lesen deines schönen Erbsenstreulings-Bericht im Pilzforum eine Frage zur Pflanzenbestimmung:
    Die von dir als Petersilie identifizierte Pflanze auf dem Foto des Nudelgerichts - was für eine Petersilien-Art oder Varietät ist das?


    Die noch beblätterten Stängel hören auf den Namen Rosmarin-Petersilie! :D Ich hatte sie vorm Servieren in Butter knusprig geröstet. :yumyum:  
    Bei den auf den Nudeln zu sehenden winzigen grünlichen Punkten handelt es sich um feinste Blattstückchen der Krausen Petersilie!


    Mit dieser Antwort sind hoffentlich auch alle weiteren Fragen zum Nudelgericht beantwortet. :cool:


    Nobi

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  • Ich sollte wohl keine Posts schreiben, wenn ich müde bin... aber Du hast mich, glaube ich, trotzdem verstanden! :shy:

  • Ich glaube Dich ganz gut zu verstehen, Tuppie!
    Auch wenn wir uns noch nicht persönlich kennen. :shy:


    Dein Beitrag war doch ganz erfrischend, und ich denke, dass ich ihn richtig interpretiert habe. :hmmm:


    Also, schreibe ruhig weiter, auch wenn Du müde bist.


    Liebe Grüße vom Nobi

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  • Danke, lieber Nobi! Das hast Du schön gesagt. Und ja, ich glaube auch, dass wir uns verstehen. ==12
    Und Du hast das Kauderwelsch, das ich verzapft habe richtig interpretiert. ==Gnolm8

  • Hallo,


    Erbsenstreulinge habe ich bisher immer nur in getrockneter Form verköstigt. Gemörsert in Suppen oder Soßen. Evtl. werde ich bei Gelegenheit auch mal einen frisch braten. Die erscheinen auf den Bergehalden hier mit Pausen von Mai bis Ende Oktober unter jungen Birken und Kiefern. Wenn ältere Fruchtkörper da sind, sind sie leicht zu finden, denn der verräterische rostfarbene Braunton ihrer Sporen kommt auf den Halden sonst nicht vor. Sie wachsen nur da, wo wenig Gras ist, eigentlich nur auf dem nacktem Boden. Bisher habe ich sie auf jeder Halde gefunden. Ich ernte aber nicht viel, ich habe da ewig dran.


  • Lieber Nobi


    da bin ich aber sehr erstaunt ... und neidisch sogar. Mein Streulingsvorrat hat stark abgenommen, vor vielen Jahren habe ich sie zuletzt am Haselbacher See südlich von Borna das letzte mal gefunden.


    Allerdings wusste ich nicht, das sie gebraten auch schmecken? Sind sie ohne weiteres bekömmlich? Ich habe immer nur eins zwei Scheiben getrocknet in die Soßen geworfen.


    LG Harzi

  • Griaß di Nobi,


    lieber wäre es mir, wenn du jetzt nach Kärnten kommen und bis Mitte Juli bleiben könntest, :D


    Ein sicherer Fund ist für Kärnten in der Datenbank eingetragen, der Wald steht noch. Leicht erreichbar, von mir ca. 20 Autominuten entfernt. Allerdings, gefunden wurde er erstmalig/letztmalig 1984. Kann man ja googeln, Franz Sperdin war seinerzeit der Pilzpapst von Kärnten.


    Lesenswert, wie er die Wetterwerte von dem betreffenden Jahr mit dem Auffinden seltener Pilze in Verbindung bringt. Leider nur zwei kurze Seiten, auf den Fundort wird nicht näher eingegangen,


    http://www.zobodat.at/pdf/CAR_175_95_0291-0292.pdf


    Wenn du im Herbst nach Kärnten kommst würde ich dicheuch gerne kennen lernen, meine Einladung zu einer Brettljausn steht,


    ;)


    LG
    Peter

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  • Ich freue mich, dass immer noch Anfragen auf meinen Beitrag kommen! :)



    Wie lange können die Erbsenstreulinge denn gewöhnlich erscheinen. Ich meine natürlich wenn Du sie nicht sofort alle erntest :D .
    Mein einziger Fund ist von November 2005 im Depot.


    In meinen Sammelgebieten finde ich den Erbsenstreuling von Mitte Juni bis Mitte Juli.
    Das sind zumindest meine Erfahrungen der letzten fünf Jahre. Im Herbst, Spätherbst hat es nur noch Ruinen.
    Die "zweite Welle" im Herbst scheint es hier nicht zu geben.



    Mein Streulingsvorrat hat stark abgenommen, vor vielen Jahren habe ich sie zuletzt am Haselbacher See südlich von Borna das letzte mal gefunden.


    Das klingt ja fast nach einem Hilferuf! :D
    Ich bringe Dir ein paar mit Ende August. Falls ich es nicht vergesse. ;)



    Allerdings wusste ich nicht, das sie gebraten auch schmecken? Sind sie ohne weiteres bekömmlich? Ich habe immer nur eins zwei Scheiben getrocknet in die Soßen geworfen.


    Ja, sie schmecken auch gebraten. Allerdings darf man sie nur ganz kurz erhitzen.
    Im Vorjahr habe ich die Frischverwertung gemeinsam mit Craterelle ausgiebig studiert. Siehe hier. Beitrag 43-47.
    Getrocknet sind sie zum Anfärben von Soßen, Gulasch, Suppen etc. natürlich unvergleichlich! :yumyum:



    Griaß di Nobi,
    lieber wäre es mir, wenn du jetzt nach Kärnten kommen und bis Mitte Juli bleiben könntest, :D


    Liebend gern!
    Aber leider gibt es Zwänge, Arbeit genannt. :angry:



    Wenn du im Herbst nach Kärnten kommst würde ich dicheuch gerne kennen lernen, meine Einladung zu einer Brettljausn steht,


    Gern!
    Bin voller Vorfreude. Feinabstimmung per PN!


    Liebe Grüße vom Nobi

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  • Tja, eine kommt auch noch von mir, Nobi. :) Wunderschön, der "zum Fünften", die anderen natürlich auch, die habe ich mir mit dieser Gelegenheit auch alle angeschaut. Danke dafür und auch für die Verlinkung. Was für ein tolles Foto mit den Scheiben Erbsenstreulingen zum Trocknen vorbereitet, sieht fast außerirdisch aus! :sun:


    Also jetzt meine Anfrage: Wir haben hier eine Kiesgrube (da wird seit Jahren Kies abgebaut), natürlich auch die entsprechende Halden, sandig, kiesig, gelblicher Boden. Zum Teil sind sie schon bewachsen, zum Teil aber auch noch kahl. Könnten da ggf. auch Streulinge wachsen? Oder sind die grundsätzlich an "erzigen" Boden gebunden? Hmm, ich glaube, ich muss mich da mal näher umsehen; die Gegend habe ich bisher immer gemieden. Irgendwie ist sie mir unheimlich, warum auch immer ...


    Grüßle
    Heide

    _________________________________________________________
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    Erebus-Pilzkalender 2019:


    ... 70 - 2 + 20 Mausis OsterBRrätzel - 2 Nobis Wirbelrätsel - 10 APR 2018 - 5 + 10 nochn-Pilz-Bilder-Rätsel = 81 + 2 von Unki - 2 APÄ-Spende = 81


  • Lieber Nobi


    vielen Dank, ja wenn du daran denkst wäre schön. Viel lieber würde ich sie selber suchen, aber die lange fahrt und die Unsicherheit welche zu finden halten mich ab.


    LG Harzi

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