Beiträge von Harzpilzchen

    Moin Moin, ja es ist wieder so weit.

    Auch wenn es zumindest im Harz ein schlechtes Pilzjahr war, ist doch wieder

    einiges zusammengekommen


    noch ist es Winter




    Octospora musci muralis, Zusendung von Cordula

    Vielen Dank






    Diploschistes muscorum vom Kalksteinbruch Rübeland



    Lamprospora spec. Zusendung von Torsten Richter


    Mycena meliigena Zusendung von Torsten Richter




    Im Quedlinburger Trockengebiet herrschte im März gähnende Leere


    Anfang März auf dem Münchenberg


    Unbekannte Nüsse im März (Osterode Südharz)


    LG Harzi



    ja, die sporenmaße wirken nicht sonderlich überzeugend. die schwache jodreaktion hingegen schon, auch das braune ("brunatre") medullare exzipulum. aber besonders auffällig ist bei den gezeigten funden: auf keinem der zahlreichen standortfotos der unterschiedlichsten kollektionen ist ein gelber becher zu sehen, nicht mal bei den ganz jungen apos! die dunkeln alle sofort ein wegen der veränderung der paraphysen. selbst in den neuen eher gelblich gefärbten mikros sieht man schon wieder wie die oberste schicht/paraphysenspitzen eindunkeln. wenn diese verfärbungen also auf so vielen unters. aufsammlungen zu beobachten sind (und das hier keine misch-kollektionen unterschiedlicher arten sind. kann man das eigentlich ausschließen?), ist das kein zufall, sondern ein art-spezifisches merkmal!! somit würde für mich p. buxea ausscheiden. und ascobolus furfuraceus wird es ja auch nicht sein ... scherz. aber irgendwann platzt der knoten, alles braucht seine zeit ...

    Moin Moin

    das ist ja eine sehr spannende Unterhaltung geworden. Vielen Dank !

    Zum Vergleich noch Peziza buxea (Zusendung 2012 von Torsten Richter)

    schon mikroskopisch deutlich verschieden. LG Harzi



    Sporen 18,9-20,1-20,5 x 9,1-9,8-10,7µm

    Lieber Dirk

    herzlich willkommen und nochmal besten Dank für die Datei.

    LG Harzi

    Hallo Peter

    besten Dank.

    Ja bereits 2011 hatte man im PP schon auf die Gattung Pachyella hingewiesen, aber ich fand damals nichts passendes.

    Jürgen Häffner hat freundlicherwise meine Kollektion von, 21.09.2010 untersucht:


    nicht bestimmbar (?Psilopezia cf nummularia(/nummularialis))) D, NSG Gegensteine. Leg./det. Hartmut Schubert (ut.Asco spec./Peziza? spec.; Fach 080; J-). Rev./det JH (Skizzen, Fotos JH). Fehlende Sporenreife!


    LG Hartmut

    Hallo Norbert

    ja das ist schon ein rätselhafter Pilz. An Galerina hab ich noch nicht gedacht,

    LG Harzi

    Lieber Nobi

    icg danke dir vielmals. Das ist ja der Hammer, so viel Pyrenos gibts auf Moos.

    Ich glaube ich höre auf mit Pilzen :kaffee:

    Moin Pablo

    es ist schon eine Mycena, hab aber nur kurz reingeschaut, keine Zeit. Längliche und glatte, für Gamundia untypische Sporen

    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde


    gestern konnte ich auf den Gegensteinen (Quedlinburger Trockengebiet) wieder den Becherling finden,

    der mir seit 10 Jahren seinen Namen nicht verrät. Ich hatte diesen schon mehrfach im PilzePilze Forum

    gezeigt, Jürgen Häffner konnte ihn anhand des Trockenbelegs auch nicht bestimmen (hatte ihm den Fund

    von 2011 geschickt). Auch zur Dünenpilztagung 2019 wurde er auf den Ochsenkopf gefunden, er war aber

    noch nicht reif genug, jedenfalls hatten meine mitgenommenen Exemplar keine Sporen ausgebildet.

    Nun gestern wohl recht reife Fruchtkörper.


    Ich bin mir sicher, dass die chronologische Aufreihung alles die selbe Art darstellt. In Schnitt sind die Becherlinge

    immer typisch hell gefärbt, und in LUGOL färbt sich die Ascusspitze nicht blau, nur die Schläuche färben

    sich leicht blau. Daher bin ich der Meinung, dass man diesen Pilz nicht in der Gattung Peziza suchen muss.

    Ebenso auffällig ist, sie bilden flach linsenförmige und nicht becherförmige Fruchtkörper.


    Fund vom 17.09.2010 NSG Heidberge (Aufnahme in LUGOL



    Fund vom 21.09.2010 NSG Gebensteine (Aufnahme in LUGOL)



    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf


    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf (Aufnahme in LUGOL)


    Fund vom 12.11.2011 Ochsenkopf (Aufnahme in Wasser)


    Fund vom 29.10.2019 Ochsenkopf

    leg. Torsten Richter? - den haben mehrere mitgenommen




    Fund vom 30.11.2019 NSG Gegensteine


    mit aktuellen Mikros:

    Fruchtkörperschnitt


    Paraphysen


    Aufnahme in Wasser


    Aufnahme in LUGOL

    nun, die recht reifen Fruchtkörper zeigen eine deutliche Reaktion, jedoch nicht an den Ascusspitzen

    Sporen glatt, recht dickwandig

    19,4-20,3-21,3µm x 12,1-12,8-13,5µm

    Apothecien flach ausgebreitet, im Schnitt olivgelblich, Unterseite leicht gestielt


    Vielleicht bekommt er noch einen Namen. Die letzten Rester von gestern habe ich getrocknet.


    LG Harzi

    ich weiß nicht, was mich geritten hat, diesen Hutpilz mitzunehmen. Irgendwie fand ich ihn interessant



    Mycena oder so ein Zeug, da war ich mir sicher. Wollte mal schauen, wie die Cheilos aussehen


    Ok Cheilos schonmal getroffen. Aber dummerweise hab ich meine Pilzette nicht saubergemacht.

    Lauter braune Sporen! Kann nicht sein. Pinzetten und alles gesäubert und wieder unters Mikro.

    Mist, immer noch lauter braune Sporen! Wo kommen die denn her??



    Also gleich mal ein Blick unterm Stereomikroskop

    AHA ! ein Braunsporer also! Bin fast vom Glauben abgefallen!



    und was für fette Dinger!

    Sporen 16,1-16,9-18,1 x 7,8-8,4-9,9 µm


    und die HDS auch noch aus kugeligen Zellen

    Bei Psathyrella wurde ich im Ludwig und Gröger nicht fündig.


    Ich hab keine Ahnung, was das ist. Hab den Pilz schonmal getrocknet

    LG Harzi

    Liebe Pilzfreunde

    die Sandgrube bei Warnstedt habe ich nun in den letzten Tagen mehrmals aufgesucht, und immer gibt es was zu entdecken



    unterm Stereomikroskop fand ich zum Beispiel diese winzigen schwarzen Punkte im Moos, und ich dachte mir,

    die Samen kannst du dir ja mal anschauen



    Entschuldigung, mehr gibt meine Fototechnik nicht her.




    ich wusste nicht, dass es bryophile Pyrenomyceten gibt. Jedenfalls glaube ich, dass ich sowas gefunden habe.

    Die Probe liegt jedenfalls noch im Kühlschrank. Vielleicht ist es auch was häufiges, finden nur sehr wenige.

    Für Hinweise bin ich dankbar


    LG Harzi

    Vielen Dank Nobi. Ascobolus behnitziensis konnte ich in den letzten Jahren immer mal finden

    LG Harzi

    Liebe Maria

    bei den anderen Bildern glaube ich Tulostoma brumale zu erkenne, bei diesen zwei bin ich mir nicht sicher. Natürlich kannst du auch alle Kollektionen schicken, aber

    du meinest ja, ich soll mir zwei aussuchen.


    LH Hartmut

    Moin Pablo

    ich erinnere mich. Die Aufsammlung liegt auf alle Fälle in der Kiste. WIr haben diesbezüglich eine kleine mykologische Pause eingelegt, aber es geht nichts verloren. Auf alle Fälle muss diese Aufsammlung sequenziert werden. LG Harzi

    Hallo Maria, auf Fb hatte ich den Link zu diesem Thread hier zunächst gar nicht gesehen und deshalb um mehr Bilder gebeten. Ich denke, dass hier jetzt Bilder zweier verschiedener Arten - u. a. auch brumale -zu sehen sind. Mikael Jeppsen, der bekannte schwedische Gasteromyceten-Spezialist hatte in seiner letzten Arbeit zu Tulostoma allein 5 neue Arten beschrieben und weitere 19! unbeschriebene Arten analysiert, denen aber, weil es jeweils nur ungenügendes Material gab, noch keinen gültigen Namen gegeben. Die allermeisten davon waren übrigens als "cf. brumale" aufgesammelt worden. Wenn man in deutschsprachige bebilderte Pilzbücher schaut, unterliegt man sehr schnell dem Trugschluss, man müsse sich nur zwischen 4-7 verschiedenen Artnamen bei einer Bestimmung entscheiden. Tatsächlich gibt es aber mit den o. g. noch unbeschriebenen - aber gensequenztechnisch bereits charakterisierten Arten - deutlich mehr als 50 Arten in Europa und die allermeisten werden wohl auch in D vorkommen und hier ein unerkanntes Dasein leben weil vorschnell ein Name ins Feld gerufen wird. Die hier ins Spiel gebrachte T. squamosum kann ich auf keinem der Bilder erkennen. T. brumale meine ich auf einigen Bildern zu sehen. Aber die allermeisten Bilder kann ich keiner der bislang aus Deutschland bekannten Arten zuordnen, deshalb wäre es wirklich schön, Du würdest Hartmut mal ein größeres Konvulut einer Aufsammlung zusenden. Wir würden dann schauen wollen. Aber ich sag´s lieber gleich: Ein schnelles Ergebnis ist wenig wahrscheinlich. Beste Grüße - Peter Specht

    Moin Peter, schön dass du da bist. LG Harzi

    Lieber Nobi, ich war fast auf beiden Tagungen. Die Lamprospora hab ich noch kurz vor Beginn der Bayerischen Tagung ausgegraben. Und Stöckchen reingesteckt. Zum Glück konnten sie die wiederfinden. Montag sind wir dann abgereist zur DD Tagung. LG Harzi

    Nachdem ich gestern mit Botan nochmal in der Sandgrube Warnstedt war, kann ich dieses als Nachexkursion führen und hier gleich noch anhängen.

    Bestimmt sind die Pilze leider noch nicht, aber Mikros hab ich zumindestens schon mal gemacht. Leider ist die Zeit sehr knapp, und alle 3 Arten liegen im Trockner



    Leucoagaricus spec. Sporen im Mittel 8.6 x 5.8µm


    Geopora spec.


    Ascobolus behnitziensis cf.

    Sporen kleiner als meine letzten Aufsammlungen


    LG Harzi

    Tolle Eindrücke und Funde, die meisten hätten ja einen separaten Thread verdient! Ich bin gespannt, was noch alles nachkommt. Sehr spannend auch der dunkle Becherling, der bisher noch keinen Namen bekommen hatte, den Harzi hier zeigt!


    Liebe Grüße,

    Florian

    Hallo Florian


    beim fotografieren hab ich ihn nicht gesehen, aber Torsten dann unterm Stereomikroskop

    Liebe Ulla


    Gymnophilus flavus hatte ich ebenfalls bereit 12/2017 an den Bodetrockenhängen bei Diffurt gefunden. Da momentan mein MYKIS noch nicht funktioniert, hinke ich mit der Eingabe der Funde noch hinterher. Bisher ca. bis 05/2017


    Fund von Dezember 2017 in Ditfurt


    Morgen werde ich nochmal die Sandgrube Warnstedt aufsuchen.


    LG Hartmut