Beiträge von Alexander

    Habe heute mal einen Streifzug durch den Wald unternommen und das folgende Expemlar gefunden. Ich denke, dass ich da einen Schwefelporling gefunden habe. Was mich aber irritiert ist die Tatsache, dass ich diese Art bislang immer nur an lebenden Bäumen oder an Bäumen, die kurz zuvor umgestürzt waren, gefunden habe, dieser Pilz aber an so richtig totem Totholz wächst. Auch Bilder im Netz zeigen Schwefelporlinge fast nur an noch lebenden Bäumen. Ich selbst beschäftige mich erst seit letztem Herbst mit Pilzen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn jemand von den erfahreneren Experten kurz etwas dazu schreiben könnte.

    Hallo Tortuga!


    Auch ich kann den Schwefelporling hier bestätigen, den hast du richtig bestimmt :thumbup:

    Ich finde ihn auch öfters am Totholz, das ist kein Problem. Man soll da aber auf Substrat achten. Von Eiche, Kastanie oder anderen Bäumen mit vielen Gerbstofffen schmeckt er bei weitem nicht so gut wie von "milderen" Buche, Weide oder Ahorn. Wächst er auf giftigen Bäumen, wie bspw. Eibe, wird sogar vom Verzehr sicherheitshalber abgeraten. Ich selbst kann nicht immer Totholz bestimmen, aber wenn ich weiss dass im bestimmten Wald Eiben gibt, dann versuche ich zumindest Eibe als Substrat auszuschliessen, das geht noch relativ einfach.


    Hier ein paar aktuellen Bilder von mir mit junden Schwefelpolingen auf Totholz, teils schon stark bemoost:


    Hi!

    Danke für die Links! :thumbup: Ich fand diesen Film interessant, auch die spektakulären Aufnahmen von Pilzen fand ich bezaubernd. Paul Stamets ist wahrscheinlich aktuell der prominenteste Mykologe. Ich kann diesen Film ebenso empfehlen um ihn und seine unorthodoxe Ideen kennenzulernen.

    Hallo Zusammen,


    endlich nach dem Regen konnte auch ich mal wieder an meiner Maipilzstelle fündig werden. Allerdings erst beim zweiten mal vorbeischauen an der Stelle, beim ersten mal war ich wohl blind.:D Es waren zwar nicht viele, aber für ne kleine Mahlzeit hat es dennoch gereicht.:)

    Hallo Angelika! Glückwunsch zu diesem kleinen, aber feinen Fund :thumbup:
    Ich hatte bis jetzt weder mit Morcheln noch mit Maipilzen in diesem Jahr Glück. Ich habe die mir bekannten Stellen im Rhein-Neckar Gebiet regelmäßig geprüft, es war leider nichts ausser auffälliger Trockenheit. Nichts. Zum Essen gab's bei uns zuletzt nur Porlinge (siehe Bilder oben). Zum Gucken ebenso fast ausschliesslich Holzbewohner.

    Danke noch mal an alle für die vielen netten Kommentare ==Pilz25

    Oder wie Harald Andres Schmid eines seiner legendären Pilzrezepte einst überschrieb: "Essigpilze - NEIN! Pilze in feinem Essigwasser."

    Wir wollen doch schließlich keine Pilzkonserven, die wie Saure Gurken schmecken sondern welche mit Pilzaroma!


    PS. Übrigens eignen sich die langen Stiele bereits zerfließender Schopftintlinge ebenfalls ausgezeichnet für diese Art der Konservierung.

    Hallo Nobi, das ist ja toll - Pilzkonserven mit Pilzaroma! :) Zumindest der Pilzgeschmack bleibt komplett drin, denn das Kochwasser wird nich abgeschüttet.

    Essig überdeckt den Geschmack ganze schon, das stimmt. Ich kenne Leute die bspw. sogar kaum Gewürze hinzufügen und meinen dass sie so die Pilze besser herausschmecken.

    Das mit Schopftintlingen wusste ich nicht, muss ich ausprobieren, Danke für den Tipp :thumbup:

    So könnten Kapazitäten in den Kühltruhen frei werden.


    Diese weiße Einfüllhilfe aus Kunststoff, die war aber zuvor nicht ==Gnolm19 bei 120°C im Backofen ?

    Hallo Radelfungus, genau das versuche ich damit zu erreichen - Platz im Kühlschrank zu sparen. Nach dem Einkochen kann ich die Gläser ohne Kühlung jahrelang aufbewahren. In der Tiefkühltruhe gibt es ebenso Pilze, genau wie im Kühlrschank, und zwar solche und solche und auch solche. Da bin ich echt froh dass wir kurz vor Corona-Krise uns einen neuen größeren Kühlschrank gekauft haben.


    Ach ja, diese Einfüllhilfe war zwar nicht im Backofen, wurde aber kurz im Topf "mitgekocht", siehe Bild oben ;) Das ist wichtig ==Gnolm19

    Vielen Dank alle zusammen für eure nette Kommantare ==Pilz25

    Vor einigen Jahren kochte ich Pilze in Essigsud ein, hinterher eingeweckt, das schmeckte mir nicht. War vielleicht zu viel Essig.

    Geschmacklich sind sauer eingelegte Pilze, meiner Meinung nach, nie so toll wie die frisch gebratenen, das ist klar. Es handelt sich hier um Konserven. Sie sind weniger lecker, aber immer noch ganz gut und dafür sehr lange haltbar. Sie sind primär als kalte Beilagen und als Salatzutat zu verwenden. Mit Gewürzen kann man durchaus experimentieren um das Ganze geschmacklich aufzuwerten.


    Mir schmecken selbstgemachte saure Pilze zumindest viel besser als industriell hergestellte Dosenpilze, egal ob Dosenchampignons oder Dosenreizker, die es in Spanien überall gibt.

    Hallo zusammen,


    ich habe zum Thema Pilze einlegen keine bebilderte Anleitung im Forum gesehen, dann mache ich mal eine :) Hier gibt es zwar einen älteren Beitrag, dort sind aber die Fotos verloren gegangen. Hier habe ich selbst bereits was dazu geschrieben, jedoch ohne Bilder.


    Das ist ein universelles Grundrezept, das für alle Pilzarten geeignet ist, von Zuchtchampignons bis zu Steinpilzen - alle können so eingelegt werden. Mein allererstes "Übungsglas" war übrigens mit Zuchtchampignons ;)

    So lege ich seit vier Jahren die meisten Pilze ein. Nur wenige Pilzarten mache ich anders, und zwar nach italienischer Art im Olivenöl (funghi sott'olio).

    Es gibt sicherlich unzählige andere Variationen für sauer eingelegte Pilze, mit mehr Essig oder mit einer anderen Essigsorte, mit Zugabe von Zucker, mit Abgießen vom Kochwasser und separater Zubereitung von Sud, usw., aber das Grundprinzip ist dasselbe. Mein Rezept ist für milde Säure, denn ich mag es mehr, wenn die Pilze nicht sehr stark nach Essig schmecken.


    Obere Reihe: Mönchsköpfe, Goldröhrlinge+Stockschwämmchen, Würzige Tellerlinge, Mischglas (Maronen + sechs Arten Schmierröhrlinge + Kupferrote Gelbfüße).
    Untere Reihe: Butterpilze+Perlpilze+Lepista nuda, Hallimasche, Reizker, Schwefelporlinge.

    Zutaten pro Kilo Pilze:

    • 1 kg Pilze, jung und möglichst knackig
    • 250-500ml Wasser
      Die Menge Wasser wird je nachdem wie viel "Saft" die Pilze abgeben, wenn sie mit Salzwasser in Kontakt kommen bestimmt. Bei Reizkern, die sehr viel Saft absondern, werden auch 125ml Wasserzugabe ausreichen!
    • 1 EL Salz (ca. 16g)
    • Essigessenz, 20-25 % Säure - 1,5 EL (ca. 8 ml)
    • Pfefferkörner, Lorbeerblätter und sonstige Gewürze nach Geschmack (Knoblauch, Ingwer, Zimt, Kümmel, Senfkörner, Kräuter, usw.)

    Zubereitung:

    • Alles bis auf den Essig im Topf aufkochen, ca. 15min (bzw. bis die Pilze gar sind, aber nicht länger) kochen lassen, gelegentlich Umrühren.
    • Dann Essig dazu geben, gut umrühren und weitere 3 Minuten kochen lassen.
    • In die vorbereiteten sterile Schraubgläser noch kochend heiß abfüllen und die Gläser gleich zuschrauben.
    • Optional: nachher einkochen.
      Ich werde hier auf das Thema Einkochen nicht näher eingehen, dazu findet man im Internet viele Infos und Anleitungen.
    • Vor dem Essen mindestens (!) 1 Monat abwarten, am besten 6 Monate und mehr. Die Pilze sind zwar sofort essbar, sie brauchen aber viel Zeit, um so richtig durchzuziehen. Vorher aufgemachte Gläser schmecken einfach deutlich weniger lecker.

    Das Ganze kann man etwa so zusammenfassen:

    Es wird eine etwas versalzene und sehr würzige Brühe mit vielen Pilzen und wenig Wasser gekocht.
    Am Ende wird noch Essig für die Haltbarkeit und für den Geschmack dazu gegeben und das Ganze wird konserviert.

    Verspeisen

    Mit Schmand oder Mayonnaise, oder Öl, Essig, Gemüse und Kräutern als kalte Beilage servieren. Ich selber esse eingelegte Pilze am liebsten zu Raclette.

    Achtung: manche Pilzarten gelieren im Glas, vor allem Leberreischlinge aber auch Hallimasche und macnhe andere. Die Flüssigkeit kann dadurch geleeartig werden oder sogar schleimig wirken. Das ist ganz normal. Die Pilze können vor dem Essen abgespült werden, es ist durchaus OK dies zu tun.

    Haltbarkeit:

    • nur heiß abgefüllt, nicht eingekocht -> mindestens mehrere Monate. Ein Jahr und mehr dürfte auch kein Problem sein.
      Ich habe zuerst meine Pilzgläser nicht eingekocht, dann aber im Kühlschrank aufbewahrt. Sie waren nach 1,5 bis zwei Jahren noch 100 % gut.
    • eingekocht -> jahrelang im Vorratsschrank, ganz ohne Kühlschrank.

    Hier muss ich nochmal betonen: lieber die Gläser, die so zubereitet sind, länger im Schrank stehen lassen, monatelang, dann schmecken sie besser!
    Ein Beispiel. Ich habe Hallimasche 2018 eingelegt, sie haben nach wenigen Monaten langweilig geschmeckt. Nach über einem Jahr waren die Gläser aus derselben Partie viel leckerer und "interessanter" :)
    Die ersten Gläser vom Pilzherbst mache ich in der Regel frühestens zu Weihnachten auf.

    Geeignete Pilzarten:

    Alle Speisepilze sind grundsätzlich zum Einlegen geeignet! Diverse Pilzarten können gerne beliebig gemischt werden. Die Pilze müssen nur jung sein, nicht komplett aufgeschirmt, denn die alten Schlappen werden weder ihre Form behalten können, noch gut schmecken. Natürlich kommt es auch auf die Menge der Pilze an. Wenn ich nur ein paar Maronen habe, werde ich sie nicht einlegen, sondern lieber braten, denn zum Einlegen wären sie mir zu Schade. Habe ich aber ein paar Kilo Maronen, und jede Menge anderer Röhrlinge noch dazu, dann lege ich sie ein oder trockne.

    Besser geeignet sind, nach meiner subjektiven Meinung:

    • sämtliche Schmierröhrlinge. Die Butterpilze sind meine Favoriten. Auch Goldröhrlinge, Kuhpilze und Hochfußröhrlinge lege ich ein, sie sind so eingelegt viel besser als in der Pfanne, wo sie sowieso kaum Geschmack mitbringen. Im Glas nehmen sie die Würze des Suds auf.
    • Maronen
    • alle kompakte, robuste Röhrlinge und Lamellenpilze, bspw. Flockis, Reizker, Würzige Tellerlinge, usw.
    • Schwefelporlinge
    • junge Filzröhrlinge, bspw. knackige Herbstrotfußröhrlinge
    • Hallimasch

    Weniger geeignet sind (wiederum nur meine eigene Meinung):

    • Birkenpilze, sie werden zu weich.
    • andere weichere Pilze
    • Porlinge mit großen Poren, bspw. Sklerotienstielporlinge
    • alle Pilze, die einem nicht gut schmecken (neutral schmeckende Pilze mit wenig Eigengeschmack sind dagegen OK) mit einer Ausnahme:
    • Samtfußkremplinge, weil sie mir auch eingelegt nach gar nichts schmecken. Mein Erfahrungsbericht dazu siehe hier


    Bildbericht mit exemplarischen Schwefelporlingen.

    Ich präsentiere hiermit meine "crab-of-the-woods" pickles vom vergangenen Sonntag :)


    Also, die Zutaten waren:

    • knapp 3kg Schwefelporlinge
    • 1,3l Wasser
    • 48g Salz (2EL gehäuft)
    • 1-2 EL Pfefferkörner
    • 2 EL Dillspitzen
    • 1/2 EL Kümmel
    • 6 Nelken
    • 25ml Essigessenz mit 20 % Säure (4,5 EL)

    Zuerst schöne frische Pilze besorgen :S


    Alle Pilze sorgfältig putzen, alles muss absolut sauber sein.


    Inzwischen habe ich alle Schraubgläser und Deckel gewaschen und sie dann von der Spülmaschine direkt in den Backofen transferiert und dort ca. 15 Minuten lang bei 120 Grad sterilisiert.


    Dann wird in mundgerechte, möglichst gleich dicke Stückchen geschnitten.


    Obligatorisch sind nur Essig und Salz. Grobes Meersalz ist gut, jodiertes Salz soll zum Einlegen nicht so toll sein. Bei Essig auf die Konzentration achten! Mein Rezept ist für Essigessenz mit 20-25 % Säure. Man kann auch Apfelessig oder Weinessig mit 5-6 % Säuregehalt verwenden, dann aber unbedingt umrechnen (d.h. vier- bis fünffache Menge nehmen)!
    Die Gewürze sind optional. Lorbeerblätter und Pfefferkörner mache ich immer dazu. Ich finde viel von trockenen Dillspitzen, ein wenig Kümmel und sehr wenige Nelken auch gut.


    Alle Gewürze (bis auf den Essig) kommen zusammen mit Wasser und Salz in einen Topf, es wird aufgekocht.


    Dann kommen die Pilze dazu. Erst mal ein paar Minuten abwarten, denn die Pilze werden schrumpfen und sondern viel Flüssigkeit ab. Nur wenn sie nach ein paar Minuten nicht mit der Brühe bedeckt sind, würde ich ein wenig Wasser nachgießen.


    Ca. 15 Minuten später, d.h. 3-5 Minuten vor Schluss, kommt noch Essig dazu. Danach soll man die "Suppe" probieren. Sie soll etwas versalzen sein, angenehm, aber dennoch ziemlich würzig schmecken, und den Essig soll man gut herausschmecken.


    Alles muss möglichst steril sein, deshalb lege ich die Kochutensilien, die ich dann später beim Abfüllen benutze, für ein paar Minuten in die kochende Pilzbrühe mit dazu.


    Die Gläser werden randvoll befüllt. Man soll versuchen, alles gleichmäßig zu verteilen. Es ist von Vorteil, wenn bspw. nicht alle Lorbeerblätter nachher im selben Glas landen ;)
    Es ist auch besser, wenn Pilze-zu-Flüßigkeit-Verhältnis in jedem Glas etwa gleich ist.



    Ich schraube die Gläser sofort zu und stelle sie für ein paar Minuten auf den Kopf. So soll der Deckel von innen durch den heißen Glasinhalt auch sterilisiert werden.


    Noch sehr heiße zugeschraubte Gläser kommen bei mir zum Einkochen in den Backofen.
    Wie man hier sieht, manche Gläser haben viel mehr Dill (vom Topfboden) bekommen als die anderen. Das ist zwar OK, aber nicht so optimal :D

    kleinen Tipp - gebt etwas Harz noch dazu. Hebt den Geschmack des Sirups oder wie hier gesagt wird Honigs noch um einiges

    Das ist ja interessant... Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Wie kann ich Fichtenharz am besten bekommen? Einfach auf die Stämme schauen wo welcher austritt?


    Ich verarbeite seit ein paar Jahren junge harzige Kiefernzapfen zum Sirup und Konfitür (hier mein Bericht), dort ist Harz enthalten und es schmeckt mir wunderbar. Ich habe gerade am kommenden Wochenende vor die nächste große Partie für das kommende Jahr herzustellen. Alles was ich im Vorjahr gemacht habe ist entweder verschenkt oder gegessen worden.

    Hallo Maria, ich frage :). Du kannst auch gerne ein paar Links posten falls Du was Bestimmtes meinst.

    Ich habe noch ein Glas Fichtenwipfel mit Zucker vermengt und erst mal geschlossen auf Fensterbank gestellt, damit Sonnenlicht einwirkt (soll traditioneller Hustensaft werden).

    Und einen Teil der gesammelten Fichtenwipfel habe ich noch getrocknet um später als Zutat für Kräutertees zu verwenden, bzw. den schwarzen Tee damit zu aromatisieren.

    Ich weiß dass man sie roh essen kann, fand ich aber nicht sooo lecker.

    Hallo Heide,

    Ketogene Ernährung ist interessant, Alex. Magst du mal berichten, was sie bei dir bewirkt? Vor einigen Jahren hab ich auch mal mit dem Gedanken gespielt anlässlich meiner Erkrankung, aber es war mir dann doch zu aufwendig.

    Ich habe massive Gewichtsprobleme. Ich habe schon zwei mal in meinem Leben über 40 kg zu- und wieder abgenommen gehabt. Jetzt versuche ich mit gelegentlichen 4-6 Wochen langen keto-Phasen mein Gewicht um grünen Bereich zu halten. Funktioniert auch ganz gut. Keto ist für mich keine Endlösung und kein Supermittel, mir ist schon klar dass ich an meinem Gewichtsproblem auch sonst arbeiten muss. Nichtdestotrotz, funktioniert keto bei mir wunderbar um schnell aber auch gesund abzunehmen wann etwas Übergewicht schon da ist.


    So, jetzt die Bilder von unseren Fichtenwichtelwipfel :)





    Hier ein Glas stark von hinten belichtet um die roten Töne zu zeigen, ansonsten sieht der Honig eher schwarz als rot aus

    Hallo zusammen!


    Diese Freunde habe ich am Sonntag noch am Baum gelassen, heute in der Home-Office-Mittagspause geerntet.


    Heute, drei Tage später, sahen sie so aus:



    Und da kommen noch jungere dazu, diese dürfen heute aber noch im Wald bleiben und weiter wachsen ;):


    Die Gesamtausbeute und lecker gebraten mit Zwiebeln, Knoblauch und Schmand - so haben mir die Schwefelporlinge bis jetzt mit Abstand am besten geschmeckt!


    Hallo Heide!


    Klasse :thumbup: Vielen Dank für Dein Bericht! ==Pilz23


    Mein "Fichtenhonig" ist auch schon fertig, am Wochenende gemacht. Es hat gut geklappt, ich muss morgen bei gutem Licht Bilder machen :) Er hat etwa selbe Farbe wie auf Deinen Bildern. Durch das Kochen wurden 2,5l Zucker-Fichten-Wasser auf etwa 1,6l reduziert. Geschmacklich habe ich den "Honig" leider noch nicht probiert weil ich momentan ketogene Ernährung mache (ganz ohne Zucker), meiner Familie schmeckt er aber ;) Er duftet sehr sehr lecker nach Nadelwald!

    Hallo zusammen!


    So, habe letzte Woche mein Auto gewaschen, am nächsten Tag hat es regenet :) Falls wir wieder Dürre haben sollen, erinnert mich bitte auf diesen Trick ;) Für 12 Euro Investition ist der Regen dann garantiert :P


    Folgende Bilder sind von gestern. Die "Frühlingsprolinge" sind da, und lecker sind sie auch :)


    Schwefelporling, im perfekten Stadium um gegessen zu werden :ghurra:



    Schuppiger Stielporling, kleine Fruchtkörper durchaus lecker:


    Hallo zusammen!


    Schwer zu glauben, aber es gibt wieder Pilze die frisch rausgekommen sind und sogar noch frisch aussehen!

    Ich habe zwar nur diese paar Exemplare von schuppigen Stielporlingen gesehen, freue mich aber dennoch und hoffe auf Regen.

    Ich möchte demnächst mein Auto waschen, dann gibt es Regen garantiert ^^


    Das Bild ist von vorgestern, bei Mannheim

    Hallo Heide!


    Bin auf Dein Bericht über den Weßtannen-Sirup gespannt :thumbup: Wünsche Dir auch bei diesem Unternehmen viel Spass! :)

    Eine Frage: Wie kommst du denn an die jungen Kiefernzapfen? Kletterst du auf die Bäume? Die Zapfen sind doch meist oben und am Ende der Äste? :gkopfkratz: Im Nachbargarten steht eine Riesenkiefer, aber da käme ich an keinen einzigen Zapfen.

    @ Alex: Ich habe jetzt noch mal deinen ersten Beitrag gelesen und gesehen, dass es bei euch Kiefern gibt, die Äste fast bis zum Boden haben. Die gibt's hier nicht. g:(

    Solche Kiefer muss man wirklich suchen... es gibt ganze Waldabschnitte wo tausende dünne lange Kiefer stehen aber die Äste sind alle viel zu hoch, man kommt nicht mal annähernd an die Zapfen. Ich klettere auf keinem Fall auf die Bäume ^^ Es geht einfacher. Man muss halt die einzelnen, frei stehende Kiefer finden. Wiesen, Waldränder, Schneisen, Heidelandschaften... Man kann solche Bäume mit üppigen tiefen Ästen auch beim Pilze suchen ausspähen. ;)


    Ich wollte erst vor kurzem mal ganz junge Birkenblätter für selbst gemachte Kräutertees sammeln. Da hatte ich das gleich Problem. Birken gibt es ja genug. Aber nur bei gefühlt einer Birke von hundert kommt man an die Äste dran. Es waren wiederrum mal wenige einzeln stehende Birken mit tief hängenden Ästen, mal eine umgekippte Birke (die noch am Leben ist und weiter wächst) und mal einfach kleine Birken, gerade 2-3 m hoch. Ja, man muss schon eine Weile lang suchen...

    Riechen Weißtannen auch nach Zitrus? Die fehlen ja bei mir fast völlig. Ich kenne die Zitrusnote von Douglasien und erfreue mich immer wieder daran.

    Oh, Douglasie wäre ja auch essbar (habe gerade in "Essbare Wildpflanzen" von Fleischer, Guthmann und Spiegelberger nachgeschaut) und ebenso denkbar als Material für Sirup :)

    Hallo zusammen!

    Nur so, als Erinnerung: bald, ich schätze etwa in zwei bis drei Wochen, ist es wieder mal soweit. Dann sind die Kiefernzapfen in richtigen Größe überall verfügbar.

    In diesem Jahr habe ich vor was neues auszuprobieren. Neben meinem Kiefernzapfen-Sirup/Konfitüren möchte ich auch ein paar Gläser Sirup aus Maitrieben von Fichten herstellen. Rezepte und Videoanleitungen dazu gibt's genug. Die Herangehensweise ist ja dieselbe - Kochen, ziehen lassen, absieben, mit viel Zucker lange kochen.

    Hallo zusammen, beim Stichwort Bärlauch im Plänterwald möchte ich aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass da auch Herbstzeitlosen wachsen. Selbige Blätter hat eine Kollegin im letzten Jahr mit Bärlauch verwechselt und sich dann wochenlang zuerst auf der Intensivstation und später dann im Krankenhaus aufgehalten. Es war ziemlich knapp, ist am ende aber noch einmal gut gegangen. Bitte schaut genau hin, was ihr sammelt.

    Ich habe für mich selbst folgende Regel:

    Sind andere Blätter oder Blumen zwischen dem Bärlauch zu sehen -> 50m weiter laufen und dort gucken.

    Bei uns gibt es zum Glück größere Gebiete die mit Bärlauch-Teppich bedeckt sind. Man findet Stellen wo was anderes als Bärlauch überall zusammen mit dem Bärlauch wächst... Blausterne, zum Beispiel, blühen sogar recht früh. Aber man findet auch solche Stellen wo fast nur der Bärlauch steht und wenig anderes zwischendurch.

    Hallo nobi!

    PS. Danke, Alex, dass das Rezept bereits bei den "Pilzen in der Küche" gelandet ist!

    Übrigens.

    Kann man dieses fantastische Verzeichnis nicht direkt bei den "Pilzen in der Küche" anpinnen?

    So wie es jetzt unterm Lexikon abgelegt ist, finden das doch nur Insider!

    Aber gerne :)


    "Pilzen in der Küche" wäre der richtige Ort für das Verzeichnis. Wenn es überhaupt geht einen Lexikon-Eintrag dort anzupinnen, dann kann ein Mod oder Admin das gerne tun.

    Der einzige Grund warum das Verzeichnis als Lexikon-Eintrag angelegt wurde ist die Editierbarkeit durch mehrere Benutzer. Das gibt es im "normalen" Forumsbereich nicht.

    Hallo nobi!


    Das wird nachgekocht! So einfach können die Dinge sein, Danke fürs Zeigen! :):thumbup:

    Habe noch jede Menge ebenso "gefrostete" und auch andere Pilzkonserven aus dem Traum-Pilzherbst 2019.

    Hallo zusammen,


    nur so am Rande erwähnt, Bärlauch ist eine Vitaminbombe und stärkt Immunsystem. Auch Bewegung an der frischen Luft unter Tageslicht ist gut fürs Immunsystem.
    Also, Bärlauch frisch zu sammeln und dann zu essen ist eine tolle Vorsorge gegen Vireninfektionen aller Art, auch Covid-19.

    Auch andere gesunde Wildkräuter sind schon da! Hier gibt es ein Verzeichnis der Themen über Bärlauch und Wildkräuter hier im Forum.


    Übrigens, ich finde dieses Thema hier ganz toll :thumbup::)

    Dann stelle ich mal gleich hier ein paar unserer Funde von gestern ab.

    Das ging aber schnell, Klasse :thumbup: Die Schmetterlingstrameten und die gezonte Ohrlappenpilze scheinen für Pablo richtig zu posieren! ^^ Einfach tolle Aufnahmen! ==Pilz22


    Dann mache ich weiter mit den Funden von letzten zwei Wochenenden...


    Also, es tut sich definitiv was. Morcheln wurden von mir noch nicht gesichtet, dafür aber vereinzelt Stockschwämmchen, Samtfussrüblinge, Grünblättrige Schwefelköpfe, nicht näher bestimtme Tintlinge und Psathyrellas, immer wieder Goldgelbe Zitterlinge, junge Porlinge und Trameten. Schwarzweiße Becherlorchel sind ein Massenpilz unter Kiefern (siehe Bilder von Pablo oben).


    Gestern haben wir den ersten Wultsling endeckt, und zwar den Narzissengelben Wulstling. Er war so verblasst dass nur der Pablo ihn als solchen erkennen konnte ;) Leider kein Bild gemacht.


    Lepista nuda = Violetter Rötelritterling hat jetzt, im März einen frühen Wachstumsschub :huh:

    Foto vom 8. März:

    Foto von gestern (15. März):


    Noch ein Paar Bilder von gestrigen Tour mit Pablo und Michael:

    Erdritterlinge in März!



    Frühjahrslorchel, diesebe Kollektion wie von Pablo oben gezeigt:


    Ich fange gleich an mit einem persönlichen Erstfund und absoluten 2020-Highlight bis jetzt.


    Ab Februar 2020 dürfte man in Baden Württemberg diese wunderschöne Kelchbecherlinge bewunden. Beorn hat mehrere FK von mindestens zwei Fundorten mikroskopiert und immer bei Sarcoscypha austriaca = Österreichischer Prachtbecherling oder (weniger sepktakulär klingend) Gemeiner Kelchbecherling rausgekommen.


    16. Februar:



    2. März:




    ...und ja, man kann sie auch essen! Oder zumindest ein mal probieren, wenn es so viel gibt wie bei uns in diesem Jahr. Hier eine kleine Portion in einer Pfanne zusammen mit Brennnesseln und Judasohren. Daraus wurde ein frühlingshafter Wilder-Wald-Omelett.

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich eröffne, wie in Vorjahren, ein Thema für Pilze in 2020 in Baden-Württemberg, einschließlich aller benachbarten Grenzregionen in Frankreich, Schweiz, RP, BY und HE.

    Bitte zeigt hier Eure Funde und berichtet über das aktuelle Pilzwachstum in Euer Gegend! Alle Pilze sind willkommen. Speisepilze werden hier gerne gesehen, aber nicht nur!


    Links:

    Hallo Sandra,


    das ist ja toll, Du hast sie auch probiert! ^^

    Ich dürfte diese Kelchbecherlinge neulich zwei mal verkosten. Sie werden nicht zu meinen Lieblings-Speisepilzen zählen, sind aber durchaus OK. Sie behalten diese wunderschöne rote Farbe und haben eine interessante knorpelige Konsistenz. Ich fand sie geschmacklich zwar nicht gerade aromatisch, aber keineswegs unangenehm.


    Ich fand sie nur etwas schwer zu putzen. Zwar nicht so schlimm wie Krause Glucke, aber schon aufwendig weil der Dreck unten quasi fest klebt.

    Hallo zusammen,


    ich finde dass man das supergesunde Leinöl gerade in der Kombination mit Bärlauch und Quark sehr gut essen kann.

    Dabei ist immer zu beachten dass Leinöl sehr kurze Haltbarkeit hat. Man soll es meines Wissens am besten im Kühlschrank aufbewahren und schnell aufbrauchen. Sonst schmeckt es einfach schlecht. Und natürlich am besten gleich frisch von einer Ölmühle holen, wer eine Ölmühle in der Nähe hat...

    Alexander darf ich fragen, wie genau du deine Funde im OSM dokumentierst? setzt du da einen POI und hinterlegst ein Foto? kann man die POIs denn auch benennen? ich hab die POIs noch nicht benutzt...

    Hallo Carina,


    einfach als "Favorites". In der Kartenansicht auf einen Kartenpunkt ein paar Augenblicke lang drücken, dann kommt eine Option "Add", drauf drücken, dann kann man den Namen, das Datum, usw eintippen und den Fund einer Kategoie zuordnen. Die Favoriten veschiedener Kategorien erscheinen dann als Sternchen in verschiedenen Farben auf der Karte. Das dient weniger für Dokumentation sondern mehr für Orientierung. D.h. ich will einfach die markierte Stelle wieder finden können. :) Für mich ist das ausreichend. Fotos kann man auch hinterlegen, das mache ich nicht (bzw. ich mache Fotos mit einer Kamera).