Beiträge von Alexander

    Hallo zusammen,


    ich finde dass man das supergesunde Leinöl gerade in der Kombination mit Bärlauch und Quark sehr gut essen kann.

    Dabei ist immer zu beachten dass Leinöl sehr kurze Haltbarkeit hat. Man soll es meines Wissens am besten im Kühlschrank aufbewahren und schnell aufbrauchen. Sonst schmeckt es einfach schlecht. Und natürlich am besten gleich frisch von einer Ölmühle holen, wer eine Ölmühle in der Nähe hat...

    Alexander darf ich fragen, wie genau du deine Funde im OSM dokumentierst? setzt du da einen POI und hinterlegst ein Foto? kann man die POIs denn auch benennen? ich hab die POIs noch nicht benutzt...

    Hallo Carina,


    einfach als "Favorites". In der Kartenansicht auf einen Kartenpunkt ein paar Augenblicke lang drücken, dann kommt eine Option "Add", drauf drücken, dann kann man den Namen, das Datum, usw eintippen und den Fund einer Kategoie zuordnen. Die Favoriten veschiedener Kategorien erscheinen dann als Sternchen in verschiedenen Farben auf der Karte. Das dient weniger für Dokumentation sondern mehr für Orientierung. D.h. ich will einfach die markierte Stelle wieder finden können. :) Für mich ist das ausreichend. Fotos kann man auch hinterlegen, das mache ich nicht (bzw. ich mache Fotos mit einer Kamera).

    Hallo Alex, das war mir unbekannt, und ich bin bisher auch gar nicht auf die Idee gekommen, sie essen zu wollen (Mikroskopieren würde ich sie ganz gern mal, um die Korkenzieherlöckchen selbst zu sehen).


    Vielleicht verrät dir Chris ja die Stelle mit dem Massenvorkommen? Das ist von Mannheim auch kaum weiter als von Offenbach oder Wiesbaden, denke ich.


    LG, Craterelle

    Hallo Craterelle,


    es war zwar kein Massenvorkommen aber ein bisschen was haben wir heute mit Beorn Pablo gefunden. Für eine kleine Kostprobe hat es gereicht. Fazit: durchaus OK. Sehr hübsch (die Farbe bleibt beim Kochen!) und schmeckt einfach nach Pilz, evtl. ein bisschen besser als die wenigen Judasohren die als Beifang mitgenommen wurden.


    14 FK wiegen ca. 25 Gramm.


    Hallo zusammen!

    ist auch superlecker............. Ich mache es mit Quark, Magerquark reicht, mit nem Schluck Milch glattgerührt, reichlich Bärlauch kleingehackt (wenn er richtig sprießt, am liebsten die kleingehackten Stiele) und ein paar Gurkenstreifen und ein bissel Schnittlauch, abwürzen und dann die typisch Sächsisch-Lausitz mäßigen Apern (Pellkartoffeln) und ein Schuß kaltgepresstes frisches Leinöl aus der Ölmühle dazu. ==Pilz27

    Wie würde der Bayer sagen: Da legst di nieder.........

    Ist für unsere Familie das beste und liebste Frühlingsmittagessen. ==Pilz27Aber angeregt durch die ersten Berichte - bei uns wächst der Bärlauch leider noch nicht ==14

    Mein Einkauf diese Woche war sehr vom Lesen von diesem Beitrag von Ute geprägt ^^


    Ja, mit Quark, Kartoffeln und Leinöl kann man den frischen Bärlauch auch wunderbar essen, das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung bestätigen. Der Magerquark ist kalorienarm und proteinreich, für mich ist er als Nahrungmittel wunderbar. Das Leinöl bringt unglaublich viel von gesunden Omega 3-Fettsäuren mit. Und der wild wachsende Bärlauch ist einfach ein Wundermittel aus der Natur. Alles zusammen, und das noch mit Kartoffeln... super lecker und sehr gesund. :thumbup: Nur weiter zu empfehlen! Danke für den Tipp, Ute! :thumbup:


    Hier ist "meine" bereits vorher erwähnte bevorzugte Variante vom Bärlauch-Salat, mit Sauren Sahne und Gurken:

    Hallo Carina,


    das ist eine interessante Frage, die Antworten würden mich auch interessieren.


    Ich habe ein wenig rumprobiert und bin dann auch bei Open Street Maps-App (OsmAnd) gelandet. Diese App kann man auch kostenlos nutzen, ich habe aber einmalig 3,50 bezahlt um mehr als 7 Offline-Karten herunterladen zu können. Für meine Bedürfnisse ist OsmAnd ausreichend, ob im Wald oder in der Stadt, auch gerne im Urlaub. Biotop-Karten in so einer App zu haben wäre ein Traum, das geht bei OsmAnd meines Wissens nicht. Mir ging es auch mehr darum sich gut in den Wäldern zu orientieren, Waldwege zu finden, und diverse Orientierungspunkte / Pilzfundstellen markieren zu können. Dafür ist OsmAnd für mich nahezu ideal.


    Ich möchte noch kurz eine ganz andere App für unterwegs in der Natur erwähnen, die ich besonders toll finde: pl@nt.NET. Wurde mir u.a. auch hier im Forum empfohlen. Bestimmt Pflanzen auf Anhieb per Foto. Natürlich keine 100% Garantie, ist ja nur ein App, aber im Durchschnitt werden die Pflanzen doch erstaunlich gut bestimmt. Für Laien wie mich eine große Hilfe.

    Hallo Craterelle,


    sehr schöne Kelchbecherlinge, danke fürs Zeigen! :thumbup: Ich habe sie noch nie gefunden. Sie kann man übrigens essen, so weit ich weiß. Unsere küchenmykologische Tabelle hat aber noch keinen Eintrag für Sarcoscypha ;)

    Hallo Heidi,


    mein Favorit: gleiche Anteile nach Gewicht von:

    • Bärlauch (fein geschnitten)
    • Gurke (in Streifen)
    • Saure Sahne oder Schmand

    Alles zusammen mischen, ordentlich salzen und pfeffern. Super einfach und mit Brot superlecker!


    Mann kann Gurkenanteil je nach Geschmack vergrößern oder verkleinern, dann wir der Salat milder oder schärfer.

    Hallo Carina, hallo zusammen!


    Ist das toll! Leider haben wir jetzt Frost, aber ich werde vielleicht am Wochenende doch mal in "meinem" Bärlauchwald nach den ersten Blätter schauen.


    Ich mag Bärlauch total! Letztes Jahr habe ich den ersten Bärlauch hier gemeldet, allerdings war es erst am 15. Februar:
    Bärlauch 2019

    Hallo Nils,


    auch ich finde die Verwechslungsgefahr von Samtfüßrübling und Gifthäubling ziemlich hoch! Ich habe ein Mal im Spätherbst beide Pilze nebeneinander gefunden! Und sie sahen auf den ersten Blick nicht soooo verschieden aus. Klar, wenn man den typischen Stiel kennt, dann kann man sie gut auseinander halten. Aber nicht nur bei Stockschwämmchen sondern auch hier muss man sehr vorsichtig sein und jeden Pilz von unten anschauen.


    Beim Samtfußrübling finde ich diese markanten Honigfarben am Stiel sehr schön - von gelb über orange bis dunkelbraun und fast schwarz. Das kan man auf Deinen Bildern gut sehen. Die Hüte haben ebenso solche Farben wie Honig. Die Stieloberfläche ist schön samtig und nicht silber-faserig wie beim Gifthäubling - das ist ein gutes Merkmal.

    Wollige Milchlinge - die Kostprobe.


    Wie versprochen, berichte ich hier kurz darüber was aus den Riesen-Schwarzwälder-Wolligen Milchlingen geworden ist.


    • Geruch
      Nach 50 Tage Gärung hatten sie einen für eingesalzene Milchlinge typischen angenehmen säuerlichen Geruch
    • Geschmack
      Geschmacklich sind sie durchaus OK, wenn auch nicht so lecker wie die Schönen Zonenmilchlinge (siehe oben) :thumbup: Die Pilze sind ganz leicht scharf, trotzt fünf Tage Wässern. Verzehr war allerdings oder Nebenwirkungen jeglicher Art, alles gut.
    • Konsistenz
      Die Konsistenz war zwar viel trockener und nicht so weich als bei anderen Milchlingen, aber ich war trotzdem zufrieden. Die Konsistenz der rohen Pilze war dagegen wirklich extrem... Das Salz und die Gärung haben den Job gemacht. Man kann die Pilze ganz gut kauen und essen, sie sind keineswegs hart.


    Gesamtnote: etwa 6-7 von 10 Punkten :)





    Hallo Alexander,

    nochmal lieben Dank für die Vorwarnung, bin mir aber bewußt, no Risk - no Fun !

    LG,W.

    Das sehe ich genauso wie Walter, ich bin grundsätzlich aufgeschlossen und würde nahezu fast alles probieren, um mir ein Urteil zu bilden.


    Es darf nur nicht schlecht riechen. Über den Geruchsinn geht ja schon einiges und wenn das einfach nur widerlich riecht, dann wird's mit dem Geschmackstest schwierig :glol:

    Das sind ganz tolle Einstellungen, Walter und Kuschel! :thumbup::thumbup::thumbup:

    Wenn ihr sowas selber machen wollt, empfehle ich mit Reizker anzufangen. Es ist viel weniger Arbeit und viel weniger Wartezeit.

    Danke für die netten Worte, Kuschel und Walter!


    Ich glaube ich habe schon mal erwähnt, dass geschmacklich solche eingesalzene Pilze für jemanden wer sie noch nie gegessen hat schon ein wenig gewöhnungsbedürftig sein können. Sie sind natürlich eine besondere Delikatesse, allerdings genau wie alle sonstige fermetierte/eingesalzene Nahrungsmittel (wie etwa Oliven, Kaviar, Sauerkraut, Salzheringe, Salzgurken) entwickeln sie intensive Geschmack und Aroma. Diesen Geschmack wird nicht jeder "verstehen" können, aber man muss es halt probiert haben ;)

    Hallo Safran, hallo zusammen!


    Toll dass ihr dieses Thema hier habt. Ich habe gerade in den letzten zwei Tagen mich mit dem Kaffeebraunen Gabeltrichterling beschäftigt. Diese Art finde ich immer wieder und ich bin mir bis jetzt nie sicher bei der Bestimmung gewesen.

    Am Samstag habe ich welche am Rande der MAK-Vereinsexkursion gesammelt zum Lernen und auch (nach sicherer Bestimmung durch Pablo und andere Vereinskollegen) zum Verspeisen. Zuhause bin ich alle Merkmale durchgegangen und war mir am Ende überhaupt nicht sicher wie ich den eindeutig bestimmen kann.

    • Die gegabelten Lamellen hatten zwar manche FK aber nicht alle
    • Geriefter Hutrand ist offenbar auch kein sicheres Merkmal, den konnte ich auch nicht bei jedem FK sehen.

    Die fraglichen FK habe ich gestern beim Vereinstreffen den Kollegen gezeigt. Die Verienskollegen haben in mir diversen Büchern Bilder und Artbeschreibungen von zwei bis drei Pseudoclitocybe-Arten gezeigt... die Artabgrenzung scheint da aber ziemlich diffus zu sein.


    Auch, dass die Hüte meist relativ gleichmäßig rund geformt sind, ohne Einbuchtungen oder Risse ist ein Merkmal.


    Die am Stiel schön geschwungenen, auf einer Höhe endenden und nicht herablaufenden Lamellen habe ich vergessen:

    gabel2.jpg

    Diese Merkmale notiere ich mir und überprüfe sie wenn ich nächstes Mal eine Kollektion finde, Danke! :thumbup:

    Hallo Alexander,


    diese interessante "Reihe" ist mir vollkommen entgangen. Umso gespannter habe ich mir alles durchgelesen und muss zugeben, es macht Appetit! Da stellt sich mir die Frage: wann schickst Du mir eine kleine Kostprobe? g:D


    Wie haben denn nun die Wolligen Milchlinge geschmeckt? Immerhin wolltest Du sie vorgestern probieren :gcool:

    Hallo Kuschel!


    Danke für die Erinnerung, tatsächlich habe ich vorgestern nicht daran gedacht dass die Pilze schon fertig wären :) Muss ich demnächst verkosten!
    Auch die Goldflüssigen Milchlinge wären demnächst fertig, diese habe ich auch noch nie gegessen.


    Das mit der Kostprobe lässt sich organisieren ;), eingesalzene Reizker habe ich diese Jahr genug vorrätig. Kannst die Adresse per PN schicken.

    Hallo zusammen,


    bin kein Experte, habe mich allerdings mit dem Goldflüssigen Milchling in den letzen Wochen viel beschäftigt. Ich salze ihn auch aktuell zum ersten Mal ein :) Bin gespannt wie er schmeckt.


    Wie die anderen bereits geschrieben haben, der Goldflüssige Milchling könnte stimmen. Mann muss seiner Milch schon 1-5 Minuten Zeit geben um zu gilben.

    Bei den gezeigten Exemplaren finde ich allerdings die Zonierung viel zu gut ausgeprägt für den Goldflüssigen. Das sind meine 2¢.

    Liebe Pilzfreunde,

    am 06.09.2019 entdeckte ich an der Eschach bei Glashütte, RV, Baden-Württemberg diesen Pilz und bekomme ihn nicht näher bestimmt.


    Es grüßt

    Horst Schlüter

    Hallo Horst,


    bei solchen gestielten Porlingen mit einem schwarzen Fuß würde ich wenige Arten in Betracht ziehen: der Kastanienbraune Porling (Polyporus badius), der Schuppige (P. squamosus) und der Löwengelbe hier. Diese drei finde ich immer wieder in einer typischen Ausprägung und kann sie dann auch makroskopisch gut bestimmen.


    Da gibt es noch P. melanopus, den habe ich aber selbst noch nie gesehen, im Gegensatz zu den anderen drei.

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    Wahnsinn was es alles so gibt! Ein Kollege hat mir gerade das hier gezeigt - Morcheln suchen als dediziertes Video-Spiel "Morels: The Hunt". Es gibt da auch ein paar andere Pilzarten, verschiedene Waldbewohner, Regen, usw, man kann sogar Zecken bekommen (kein Witz).

    I played Morels: The Hunt with a mycologist, who also happens to be my father | Rock Paper Shotgun


    Hier ein paar Videos vom Spiel:

    Hallo Craterelle,


    das scheint nur ein Anzeigeproblem gewesen zu sein, weil die Namen als Zelleninhalt immer noch da sind...

    Ich habe es nach etwas googeln und ausprobieren ohne meinem letzten Backup vom 31.10.19 hingekriegt. Die Lösung war viel trivialer als gedacht - einfach auf den gehighlighteten "Filter"-Button klicken und alles ist wieder gut.


    vorher:



    nachher:

    Danke , wie soll kann man die trocknen?

    Dörrautomat?

    Hallo... lesbedu?


    Zum Thema Trocknen kannst gerne hier schauen, es gibt da einige Methoden:
    Pilze in der Küche: Verzeichnis von Themen über Verwertung und Konservierung von Pilzen - Pilzforum.eu


    Dein bemooster Weißdorn-Stamm sieht für mich genau wie alter Holunder bei mir im Wald aus.


    Und da bei Deinen Beiträgen an Begrüßung u.ä. fehlt, hier noch ein Hinweis: Umgang, Formulierungen, Netiquette im Forum

    Hallo,


    ich halte Deine Bestimmungen für plausibel. Versuche nächstes Mal mehr Fotos zu machen. u.a. von oben UND von unten (Lamellen!), und am besten mehrere Fruchtkörper in verschiedenen Altersstadien nebeneinander legen. Das macht die Bestimmung viel einfacher und sicherer, meiner Meinung nach.


    Unbekannte Pilze Nr 1 und 2 sehen für mich wie Buterrüblinge aus bzw. irgendwelche Rüblinge.


    Zu Essbarkeit von Nebelkappe: brauchst nur zu googeln und dann selsbt entscheiden. Ich habe mich schon mehrmals dazu geäußert. Ich finde dass es bei solchen Pilzen zu übervosichtig agiert wird ohne dass man die theoretischen Risiken und Nebenwirkungen mit anderen Nahrungsmitteln vergleicht die wir lebenslang täglich in viel größeren Mengen zu sich nehmen. Auch was die Listen von DGfM angeht, wird da einiges hineininterpretiert (auch von mir selbst früher) was da gar nicht drin steht. Ich persönlich finde solche Panikmacherei bei der Pilzkunde kontraproduktiv.

    Ich selbst habe die Nebelkappe mehrmals gegessen und gut vertragen. Geschmacklich finde ich sie mittelmäßig bis gut.