Beiträge von Alexander

    Hallo zusammen, Hallo Tuppie, tolle Idee! :):thumbup:


    was mir im Erinnerung geblieben ist, das waren die Anis-Champignons... Wenn ich schnell tippe dann vertippe ich mich oft bei "Anis", und zwar bei "i". Die Taste "i" ist auf der Tastatur direkt neben "u" || Ein mal habe ich sowas sogar ausgedruckt und erst danach den Tippfehler festgestellt gehabt.


    PS: habe mich oben geradeeben rein zufällig beim Wort "Tastatir" genau so vertippt und müsste nachträglich in "Tastatur" korrigieren.

    Hallo zusammen,


    ich habe die "echten" Maipilze auch gesichtet und heute sogar eine kleine Pfanne gegessen.


    Diese sind von der vorletzten Woche, damals sind nur wenige Minipilze erschienen:


    Folgende Bilder sind von heute. Traditionell sind die meisten Maipilze madig. Oft sieht die Schnittstelle am Stiel gut aus, aber beim Schneiden stellt sich heraus dass der Hut komplett madig ist.





    Auch den ersten Sklerotienstielporling des Jahres habe ich ebenso heute entdeckt.



    Hallo zusammen,


    hier ein paar Bilder die vor wenigen Tagen (28.3.21) im Auwald gemacht wurden wo ich Bärlauch sammeln gehe:


    Aderiger Morchelbecherling (Disciotis venosa)

    Essbar, mit Chlogeruch (also nach Wasser im Schwimmbad). Ich habe nur diese drei Stück an einer Stelle gefunden, sie sind dann gleich in meiner Bärlauch-Reispfanne gelanden.




    Hallo Dodo,


    einfach toll! :) Glückwunsch zu diesen Funden im Februar!

    Auf diese wunderschöne Märzschnecklinge bin ich bereits durch BW-Thema neidisch aufmerksam geworden ;) Glückwunsch zum tollen Fund.

    Und der erste Bärlauch ist natürlich auch was tolles. Da ich im Home-Office bin und meine Bärlauch-Fahne keine Kollegen (mehr) stören kann, gönne ich mir den frischen Bärlauch momentan so gut wie täglich.

    Hallo Ralph,


    die Kelchbecherlinge waren geschmacklich sehr mild bis neutral. Ich habe sie vor allem in der Kombination mit Brennnesseln, Eiern, Tomaten und Käse nicht herausgeschmeckt. Aber ja, sie haben eine gute Konsistenz, man merkt dass man an einem Pilz bzw an einem Kelchbecherling kaut. :)

    Hallo zusammen,


    gestern waren wir mit Michael michl_1211 unterwegs und die vom Vorjahr bekannte Stelle mit Kelchbecherlingen aufgesucht. Und sie waren da!!!

    An dieser Stelle ein Dank an Pablo Beorn (der leider nicht dabei sein konnte) für die Einschätzung der Pilzlage!


    Kechbecherlinge (Sarcoscypha spec.), höchstwahrscheinlich Sarcoscypha austriaca




    Ansonsten gab es pilztechnisch nicht viel zu sehen. Vereinzelt kleine Holzbeowhner und "little brown mushrooms".


    Spaltblättlinge (Schizophyllum commune):



    Violetter Knorpelschichtpilz? (Chondrostereum purpureum) - meine Bestimmung ist nicht 100% sicher, aber eine andere Idee habe ich nicht, das wird er wohl sein. Oder?




    Jeweils ca. 50g von Kelchbecherlingen und von jungen Brennneneseln-Trieben aus diesem Wald sind bei mir heute in der Frühstückspfanne gelandet:


    Dann mit Eiern, Käse, Tomate, usw fertig gekocht:

    Hallo zusammen,


    für mich Bärlauch = Frühlingsfreude! :love: Das heißt, dass der Winter so gut wie vorbei ist und der Frühling manifestiert sich durch den Bärlauch.

    Bärlauch erscheint in Süddeutschland im selben Monat wo ich Geburtstag habe ;) Den nehme ich als Geschenk der Natur dankbar an.


    Bei uns (Rhein-Neckar Gebiet, rund um Mannheim/Ludwigshafen/Heidelberg) habe ich die ersten Sprossen bereits vor zwei Wochen entdeckt.

    Folgende Bilder sind von heute, mit den ersten 100g von meinen Bärlauch-Ernte 2021! Und das alles bei bestem Frühlingswetter im Wald unweit von zuhause, einfach herrlich.




    Hallo zusammen,


    oh, ich habe leider schon was verpasst hier...

    Ich habe mir für morgen Handy-Wecker gestellt, bin dann hoffentlich beim Vortrag von Stefan dabei :thumbup:

    Ich fange mal an mit gestrigen Funden im Auwald nahe Mannheim. Ich war dort mit Beorn und michl_1211 unterwegs. Dieser Auwald war teils überflutet, dennoch waren manche Wege noch gut begehbar.


    Ich nominiere den Samtfussrübling zum Pilz des Tages :) Wir haben einige wunderschöne Büschel endteckt. Ich habe sogar ein wenig davon zum Essen mitgenommen, die meisten Pilze waren aber schon etwas älter:





    Ab und zu haben sie auch die Judasohren gezeigt, hier in jungem Stadium:


    Die Austernseitlinge schliessen diese kleine aber feine Winterpilz-Parade ab. Fast alle waren überständig, nur einen jungen FK habe ich noch fotografieren können:


    Violetter Knorpelschichtpilz (Chondrostereum purpureum) und... dann bin ich mir nicht sicher... Kohlen-Kugelpilz (Daldinia concentrica) oder Kohlenbeere (Hypoxylon spec.)?


    Der Bärlauch spriesst! :love: Meine Frühlingsfreude!



    Bilder der Überflutung:


    Das ist eine schöne Waldwiese mit Kräutern wie Baldrian, Gundermann, Brennnesseln, Kletten, usw, wenige 100m vom Rhein entfernt. Total überflutet.

    Jetzt sind Minustemperaturen angesagt. Vielleicht friert das Ganze jetzt noch zu, dann kann ich mit meiner Tochter Schlittschuhfahren gehen ^^ Mal schauen ob es klappt, aber allein die Vorstellung auf einer schönen Waldwiese im Winter Schlittschuh zu laufen finde ich schön.

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich eröffne, wie in Vorjahren, ein Thema für Pilze in 2021 in Baden-Württemberg plus Pilze in benachbarten Grenzregionen in Frankreich, Schweiz, RP, BY und HE.

    Bitte zeigt hier Eure Funde und berichtet über das aktuelle Pilzwachstum in Euer Gegend! Alle Pilze sind willkommen. Speisepilze werden hier gerne gesehen, aber nicht nur!


    Links:

    Hallo Pablo und Stefan,


    vielen Dank für eure Antworten! :thumbup:


    Climbingfreak : was genau meinst Du mit M. konradii? Ich habe kurz gegoogelt und die Ergebnisse verwirren mich nur, denn M. konradii wird als Synonym für zwei Arten angegeben oder für was eigenständiges (=Grobschuppiger Zitzen-Riesenschirmling, eigene Art, sie unten PDF von Gernot Friebes).

    Ich habe u.a. hier nachgeschaut:

    Hallo zusammen!


    Nach diesen spät abgegebenen Hausaufgaben zum Thema Erdwarzenpilze habe ich noch einige Bilder von Riesenschirmlingen die ich euch gerne zur Kontrolle zeigen möchte, allesamt ebenso vom Oktober 2020.

    Bitte um Bestimmungshilfe / Korrekturen und vielen Dank im Voraus!


    Ich habe keine Angaben zu den Fundorten/Ökologie gemacht. Wenn sie hier doch relevant sein sollen, ich kann diese gerne ergänzen, habe alles im Kopf abgespeichert.


    Die Riesenschirmlinge aus der Gruppe um Parasol kann ich nicht immer auseinander halten, dennoch manchmal findet man einen Pilz der ziemlich eindeutig zu sein scheint.

    Ich habe extra die drei meiner Meinung nach sehr typische Funde fotografiert, die nach meinem Verständnis die drei Macrolepiota-Arten in ihrer typischen Ausprägung zeigen:


    1) Marcolepiota procera (Parasol)

    Warum ich glaube, dass das Parasole im strengen Sinne sind:

    • Muster der Schuppen auf dem Hut (viele einzelne dunkle Schuppen rund um dunkle Mitte radial geordnet)
    • stark ausgeprägte dunkle Stielnatterung
    • dopelte Ringstruktur mit "Tutu" (Balletröckchen) oben und "Lederring" unten

    Insgesamt sind hier sehr prächtige und eindeutige Exemplare zu sehen, finde ich. Nicht jeder Parasol ist so groß und stark.







    2) Marcolepiota rhodosperma (Sternschuppiger Riesenschirmling)

    Warum ich glaube dass das einer ist:

    • Sternmuster in der Hutmitte mit abstehehnden Spitzen, heller "haariger" Bewuchs nahe Hutrand. Keine Parasol-Schuppen.
    • Stielnatterung (+/- wie beim Parasol)
    • wieder ein doppelter Ring (+/- wie beim Parasol, aber weniger prächtig wie ich finde)

    Geht es noch sternschuppiger? :)










    3) Marcolepiota mastoidea (Zitzen-Riesenschirmling)

    Hier leider keine gescheite Kamera dabei gehabt.

    Warum glaube ich dass es ein Zitzen-Riesenschirmling ist:

    • einfacher Ring, ohne Tutu
    • Stielnatterung ist zwar vorhanden, aber sehr hell, weniger stark ausgeprägt als bei den anderen zwei Arten
    • der Pilz ist ingesamt schlanker und heller als Parasol
    • auf dem Hut befinden sind weder Parasol-Schuppen noch ein richtiger Stern



    Hallo Stefan,

    vielen Dank! :thumbup:

    Hallo Pablo,

    jetzt erinnere ich mich wieder daran, dass Du mich im Herbst schon mal darauf hingewiesen hast und ich habe das sogar damals bei einem Pilz in der Hand überprüft. :) Danke! :thumbup:

    Hallo pilz_lover_1,


    ich gehe lieber einfach in die Natur, mache zur Zeit keinen extra Sport. Bewegung in der Natur tut mir körperlich und psychisch sehr gut. Zum Sport muss ich mich dagegen zwingen, ich bin (leider) kein sprotlicher Typ.


    Auch ohne Pilze gibt es ja andere Sachen, zum Beispiel Kräuter und Wildfrüchte, mit denen man auch Spass und kulinarische Experimentierfreuden haben kann. Das hilft mir die pilzarme Zeit zu überbrücken. In einem Monat geht bspw. der Bärlauch schon los und dann geht's sofort weiter mit vielen Wildkäutern, aber auch mit Kelchbecherlingen, Morcheln, Maipilzen, Schwefelporlingen, usw.


    Auch im Winter gehe ich ab und zu, solange ich gesund bin. Es gibt sogar ab und zu Pilze!

    Schau mal, was für eine Pracht habe ich am Samstag gefunden, Judasohren in bester Qualität:

    Hallo


    Die japanischen Shiitake Pilze sind ja mittlerweile sehr bekannt. Vor allem in der thailändischen Küche gibt es viele Gerichte damit. Ich persönlich mag die Pilze mit Pasta oder Reis und Gemüse. Was sind so eure Gerichte mit Shiitake-Pilzen und wie stark schätzt ihr die gesundheitsfördernde Wirkung der Pilze?

    Hallo funghilover91,


    Ich mag sie nicht besonders, meine Familie liebt sie aber. Wir haben früher schon mal 1kg- Sack getrockneter Shiitake bei Asia-Laden geholt gehabt. Meine Frau mag sie gerne einweichen und einfach anbraten, evtl. mit etwas Zwiebel und Gewürzen oder Sojasauce, und dann mit Brot oder Reis essen. Das ist aber überhaupt nicht mein Geschmack. Zu viel Umami, zu pilzig. Für asiatische Suppen finde ich sind aber gut geeignet. Der einzige Weg mich dazu zu bringen gerne Shiitake zu essen, wären wenige dünne gekochte Streifen zu asiatischen Nudeln/Ramen.


    Gesundheitliche Aspekte sind so eine Sache... In TCM wird gerade Shiitake hoch geschätzt. Manche behaupten aber, dass man die Pilze pulverisieren sollst um gesundheitliche Vorteile zu geniessen (weil sie sonst kaum verwertet werden, wegen der schweren Verdaulichkeit). Auf jedenfall kann man im deutschen Sprachraum folgendes Buch als Referenz fürs Thema empfehlen: "Heilende Pilze" von Jürgen Guthmann (siehe auch hier).


    Und Aufpassen! Wenn die getrocknete Shiitake aus China stammen, besteht die Gefahr dass sie unter sehr "ungesunden" Bedingungen auf fragwürdigen Substraten gezüchtet wurden. Manche Mykologen, bspw. Paul Stamets raten deshalb komplett vom Verzehr der Pilze aus chinesischen Zuchtbetrieben ab.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage aus dem Oktober 2020. Damals wollte ich nicht gleich fragen weil der Forum im Herbst mit Bestimmungsanfragen überflutet war (und gut so! :D).


    Und zwar, habe ich angefangen auf Erdwarzenpilze zu achten.

    Ich glaube bei verschiedenen Pilztouren den Nelkenförmigen Warzenpilz (Thelephora caryophyllea) und den Gemeinen Erd-Warzenpilz (Thelephora terrestris) gefunden zu haben.


    Bin ich mit der Bestimmung bzw. mit der Unterscheidung der beiden Arten richtig?

    Danke schon mal vorab für Eure Hilfen, Einschätzungen und Korrekturen!


    So wie ich es verstehe gibt es folgende Unterschiede zwischen T. terrestris und T. caryophyllea:

    • T. caryophyllea ist deutlich gestielt, T. terrestris dagegen kaum
    • Hutfleisch von T. terrestris ist dicker als bei T. caryophyllea
    • Jemand von meinen MAK-Vereinskollegen sagte, das die Form von T. caryophyllea erinnert stark an das, was aus dem Bleistiftspitzer herauskommt wenn man damit Stifte spitzt :) Ich glaube, dass das die Beste Beschreibung für seine besondere trichterförmige Form wäre
    • Meine eigene Beobachtung: Hutrand von T. caryophyllea ist tendenziell stärker bewimpert, etwa an die Blütenblätter von Nelken erinnernd (daher wahrscheinlich der Name "Nelkenförmiger")?


    1) Thelephora caryophyllea (?), neben den frisch geschlüpften Butterpilzen.


    Stiel ist sehr deutlich zu sehen, ca 1 cm lang:




    2) Hier glaube ich die beiden Arten auf ein mal zu haben.

    links: 3x T. terrestris, rechts: 2x T. caryophyllea (?)



    durcheinander, vorne links T. terrestris:


    3) T. terrestris (?) aus dem Pfälzer Wald, dickfleischiger, so gut wie nicht gestielt:



    + zwei Bilder von unten:


    + von unten:

    Hallo umossoh,


    wie Pablo bereits erklärt hat, gibt es neben der auch bei uns wild wachsenden Art Auricularia auricula-judae auch noch Auricularia polytricha.


    Nach meinem Verständnis, wenn es um asiatische Heil- und Speisepilze geht, dann heißt Mu Err = Auricularia sp. Genau wie Reishi = Ganoderma sp.


    Ich finde es so schön, dass bei Pilzen die man in Italien kauft, der wissenschaftliche Name in der Regel auf der Verpackung steht. Ob dieser immer stimmt ist natürlich eine andere Frage :| Bei asiatischen Zuchtpilzen ist es leider oft rätselhaft was genau für eine Art verkauft wird.

    Hallo zusammen,


    diese Woche waren Habichtspilze dran.

    Ziemlich gut, 8 Punkte. Schönes Aroma, relativ mild. Geschmack war aber nicht besonders würzig oder intensiv, deshalb "nur" 8 Punkte. Dennoch ein wirklich gutes Ergebnis.


    Getrocknet (das wurde zum Pulver verarbeitet) und über die Nacht eingeweicht:


    Suppentopf und Mehlschwitze, "in the making":


    Wieder mit dem Eindicken etwas übertrieben, macht aber nichts, weil geschmacklich war es sehr gut.

    ich hab jetzt die zweite Partie verkostet. Hallimasch "gestreckt" mit Lacktrichterlingen, 50% mehr Essig als im Originalrezept und mehr Wasser. Und siehe da: kein Glibber!


    Im ersten Versuch waren es fleischfarbene Hallimasch, im zweiten dunkle. Weiss jemand, ob das einen Unterschied macht?

    Ich weiss es nicht genau, kann mir das aber gut vorstellen :thumbup: Am Essig liegt es wahrscheinlich nicht. Ich kenne jemanden wer Reizker einlegt immer mit viel mehr Essig als ich, und die Reizker sind trotzdem öfters etwas "glibberig".

    Hallo liebe Community,


    bin noch recht neu hier und habe eine kurze Frage:): Ein Bekannter hat mir vor kurzem erzählt, dass unter Obstbäumen oder an Stellen, an denen sich vorher Obstbäume befanden, immer essbare Pilze wachsen (Haben im Park nämlich einen großen Fleck Pilze gesehen und er meinte, da hat bestimmt mal ein Apfelbaum oder so gestanden). Finde die Behauptung recht interessant. Ist da was dran?


    LG

    Hallo!


    An solchen stellen können sicherlich sowohl tödlich giftige als auch essbare Pilze wachsen. Locker.

    Selbst wenn die Pilze nicht direkt mit Obstbäumen Symbiose eingehen, reicht dafür nur etwas Holz das irgendwo rumliegt oder vergraben ist. Bspw. ein vergrabener Nadelhoz-Ast von wo anders, mit dem vor Jahren mal ein Hund gespielt hat, und schon können Gifthäublinge drauf wachsen. Auch ein Baum anderer Art in 20m Entfernung kann Giftpilze mit sich bringen. Ich kenne so eine Stelle wo unweit der Obstbäumen grüne Knollenblätterpilze wachsen die evtl. mit den Birken in der Nähe Mykorrhiza eingehen.


    Ausserdem können Obstbäume, bspw. Rosengewächse zu denen viele kultivierte Obstarten gehören, auch Mykorrhiza mit einigen Pilzen bilden, darunter bestimmt nicht nur Speisepilze. Mir fallen spontan Rötlinge (Gattung Entoloma) ein.