Beiträge von Hannes2

    Hi Andreas,


    in der jetztige Situation irgendetwas planen zu wollen bringt m.M. nach nichts. Durch den Coronamist ist ja nicht nur unsere diesjährige Tour den Bach heruntergegangen. S. caerulescens kommt meiner Erfahrung nach immer Anfang bis Mitte Oktober. Die Spatelinge auch schon etwas früher. Niemand kann voraussehen wie sich das alles weiterentwickelt. Einen wirklichen Plan haben wir deshalb nicht.


    VG Jörg

    Hallo Andreas,

    Spatelinge hatten wir damals leider nicht gefunden, aber dafür Sumpfhaubenpilze.

    zumindest sind die ja auch gelb :giggle: . Dafür hatte ich Sumpfhaubenpilze bei meinen Besuchen dort nie.

    Chemnitz wäre für mich keineswegs zu weit, wenn es um tolle Raritäten geht

    wenn 500 km für dich nicht zu weit sind, kannst Du dich ja unserem geplanten Treffen mit Nobi, Brummel und Mreul nächsten Oktober mit anschließen.


    VG Jörg

    Hallo Andreas,


    Die Spatelinge und Blaufüssige Schmierröhrlinge wären auch noch was für mich

    ich dachte das Du die Spatelinge bereits bei Nando einmal gesichtet hattest aber ich kann mich auch irren. Der Schmierröhrling wächst nur unter Douglasie und scheint in Europa nur in Chemnitz vorzukommen. Zumindest gibt es keine weiteren Fundmeldungen.


    VG Jörg

    Hallo Nobi,


    wenn es geklappt hätte, wäre das unsere gemeinsame Tour geworden.

    Bei dem reichen Vorkommen hätte man die durchaus verkosten können

    Solche Massen von denen habe ich vorher auch noch nie beobachten können. Sollte es im kommenden Jahr wieder solche Mengen geben, kannst Du sie ja verköstigen. Die schleimigen Gesellen sind mir zu suspekt.

    Die unbekannte 7 ist der Gurkenschnitzling (Macrocystidia cucumis)

    Da hätte ich auch darauf kommen können aber weil mein Geruchssinn zu dieser Zeit völlig weg war, habe ich gar nicht an den gedacht.


    Hallo beli,

    Mir sehr gefällt dein Beitrag , ich mag lange Beiträge

    Ich freue mich dass er dir gefällt. Die machen auch viel Arbeit aber das kennst Du ja von deinen tollen Berichten.


    Hallo Brummel,

    deine, na, besser "meine" Birnenbovis waren da noch 12 Tage jünger.

    bist Du dir sicher dass das die selben sind? Die gab es ja wie Sand am Meer.

    Und dein Gelbfuß bleibt ein Kuhmaul, das wird nichts anderes.

    Das muss ich noch ergründen. Mein Fund vom Vorjahr sieht nicht nach dem aus und blaute am Anschnitt.



    Das normale Kuhmaul habe ich dort auch schon gefunden.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich habe für euch hier eine Zusammenstellung meiner Funde vom 20.10. aus einem Park. Wie meist um diese Zeit war dort richtig etwas los.


    Auf den Wiesen zeigten sich riesige Mengen vom Jungfern-Ellerling (Cuphophyllus virgineus) und vom Orangenen Wiesenellerling (Cuphophyllus pratensis).



    Ob diese beiden sich Weißer Wiesenellerling (Cuphophyllus berkeleyi) nennen dürfen, bin ich mir nicht sicher. Von der Größe her ja aber von der Statur her eher nein.



    Hoffentlich funzt das kleine Video, was ich von dort gemacht habe.


    Ellerlinge


    Auch Schwärzende Saftlinge (Hygrocybe nigrescens) waren allgegenwärtig.



    Ebenso waren wieder Dottergelbe Spatelinge (Spathularia flavida) zugegen.



    Dort gab es auch viele Büschelige Raslinge (Lyophyllum decastes) in alt und jung. Leider waren diese Leckereien sehr häufig proteinhaltig.



    Es zeigten sich auch die ersten Erdzungen (Trichoglossum hirsutum).



    Aus dem Fichtenstreu quälten sich häufig junge Blutegerlinge (Agaricus silvaticus) hervor.



    Fliegenpilze (Amanita muscaria), Birnenstäublinge (Apioperdon pyriforme) und Beutelstäublinge (Lycoperdon excipuliforme) waren viele zu sehen.



    An diesem Tag fand ich wirklich erst meinen ersten Steinpilz (Boletus edulis) im Park. In meinem Wohngebiet gab es die schon viel eher.



    Butterpilze (Suillus luteus), Kerbrandige Trichterlinge (Clitocybe costata)und Nebelkappen (Clitocybe nebularis) waren auch zu finden.



    Ebenso der Fichtenreizker, der Grünspanträuschling und der Tonblasse Fälbling (Hebeloma crustuliniforme).



    Einige Herbstlorcheln (Helvella crispa), Kaffeebraue Gabeltrichterlinge (Pseudoclitocybe cyathiformis), Stinkschirmlinge (Lepiota cristata) und Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda) waren zugegen.



    Schwefelritterlinge (Tricholoma sulphureum), Sparrige Schüpplinge (Pholiota aurivella) und Tränende Saumpilze (Lacrymaria lacrymabunda) waren ebenfalls vorhanden.



    Es waren auch Blaufüßige Schmierröhrlinge (Suillus caerulescens), Würzige Tellerlinge (Rhodocybe gemina) und Wurzelnde Schleimrüblinge (Xerula radicata) zu sehen.



    Der Gilbende Erdritterling (Tricholoma argyraceum) und der Seifenritterling (Tricholoma saponaceum) waren ebenfalls zugegen.



    Drei Perser hatte ich an diesem Tag auch wie den Weißgrauen Rötling (Entoloma lividoalbum),



    den Schwarzpunktierten Schneckling (Hygrophorus pustulatus)



    und den Grauhütigen Egerlingsschirmpilz (Leucoagaricus cinerascens).



    Zum Schluss sind hier noch ein paar Unbestimmte.


    1 Das dürfte ein Erdstern aus der Geastrum pectinatum-Verwandtschaft sein.



    2 Die wuchsen auf der Wiese zusammen mit den Ellerlingen, vielleicht Clavaria falcata?



    3 Irgendein Weichritterling?



    4 Eine bodenbewohnende Psathyrella.



    5 Ein Schleierling



    6 Tintlinge



    7 Da habe ich gar keinen Plan



    8 Vielleicht eine geruchlose Hebeloma???



    9 Und noch ein Baumpilz.



    Zum Schluß ließ sich auch wieder mein unbekannter, blauender Gelbfuß unter Douglasie blicken.



    Ich hatte die Babys weiter wachsen lassen aber als ich fünf Tage später wieder dort war hatten die Rasenmäher alle vernichtet. Nun muss sich noch ein Jahr warten, bis die irgendeinen Namen bekommen können.



    Hoffentlich gefällt euch mein doch sehr lang geratener Bericht und ich habe niemanden überlastet.


    Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche.


    VG Jörg

    Hallo Felli,


    die überstehende Huthaut ist schon außergewöhnlich aber da kann ich mir auch nichts anderes als einen ordinären Birkenpilz vorstellen. Die Teile aus der Rotkappengruppe verfärben sich immer ziemlich schnell.


    VG Jörg

    Hallo Nobi,

    Um die Raslinge von Deinem vorherigen Beitrag beneide ich Dich schon ein wenig.

    Weil, einer der besten Speisepilze, wie ich finde!

    das weiß ich bereits und auch ich finde die total lecker. In diesem Jahr waren sie leider nicht so häufig wie sonst aber dafür sehr

    madig ;( . Das Letzte gilt auch für die Mairitterlinge, die ich aber geschmacklich nicht so toll finde.


    Sollte es wider erwarten doch noch zu einer Austernschwämme kommen, gebe ich Dir und Brummel Bescheid.


    Leider ist, im Gegensatz zum Vorjahr, so gut wie nichts anderes mehr am Start.


    Das beste am ganzen Ausflug war, dass ich das erste Mal seit über zwei Jahren wieder ohne Knüppel im Wald war.


    VG Jörg

    Hallo Murph,

    Hast Du nicht auch Kalkgebiete bei Dir?

    leider gibt es hier nur einzelne Hotspotz und an denen habe ich noch keine Spechttintlinge gesehen. Die kenne ich nur aus der Dresdner Gegend.

    Mönchsköpfe stehen bei mir zuhauf in meinen Speisemorchelwäldern. Was Kelchbecherlinge brauchen, weiß ich nicht - da kenne ich auch nur wenige Stellen.

    Solche gibt es hier auch nicht. Meine wenigen Funde der beiden Arten stammen alle Renaturalisierungsgebieten bei Leipzig.


    VG Jörg

    Hallo,


    durch meinem gestrigen Fund inspiriert habe ich heute ein paar weitere Austernbänke besucht. Der Erfolg hielt sich in Grenzen. Nur zwei von zwölf Fundorten hatten etwas zu bieten.



    Es ist zwar noch etwas Zeit aber ich glaube kaum, dass es noch soviel wird um Nobi zum Ernten einzuladen.


    Ich wünsche euch allen bessere Funde.


    VG Jörg

    Hallo Ute,


    für die bodenbewohnenden Pilze hat es sich für diese Saison erledigt. Da kommt nichts mehr nach. Nun sind wieder die frostresistenten Baumbewohner dran.

    Aber irgendwie kommen die Austern dieses Jahr nicht so reichlich und üppig wie letztes Jahr.

    Da hast Du völlig recht. Ich habe heute ein paar weitere Austernbänke besucht aber da war auch nicht viel los. Ein paar Wochen haben die aber noch Zeit.


    Hallo Claudia,

    Ich bin auf die Bestimmungsvorschläge der noch namenlosen gespannt.

    ich glaube nicht das da noch etwas kommt da ich zu denen ja gar keine weiteren Angaben machen kann. Das ist auch nicht so wichtig.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich freue mich, dass euch die Zusammenstellung gefällt. Ich finde mein Wohngebiet mit dem dazwischenliegenden kleinen Wald auch toll.

    Nummer 5 könnte (aus der Ferne betrachtet) ein "organgefuchsiger Raukopf" sein?

    Ich glaube nicht, dass es sich hier um den "idealen Mörderpilz" handelt. Deren Statur erinnerte mich eher an Lacktrichterlinge, die aber auch nicht passten.

    Der Goldröhrling sieht fast wie ein sehr roter Hohlfußröhrling aus. War das echt ein Goldröhrling?

    Ich dachte auch erst an etwas Besseres aber dann blieb es doch nur bei einem schnöden Goldi.

    ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei den Pappelritterlingen um die BITTERE Variante handelt.

    Da hast Du völlig recht :daumen: . Die sind sehr bitter. Gibt es da zur milden Variante irgendwelche Infos. Ich kenne nur die eine.

    Bei mir ist teilweise alles Gefroren

    Das ist bei mir auch nicht anders aber das hat mich nicht aufgehalten heute etwas einzusammeln.



    Die erste Austernbank hat geliefert.


    VG Jörg

    Hallo,


    für den Fall dass es euch interessiert habe ich hier einmal meine Funde von Ausflügen, die ich im Oktober in meinem kleinen Wäldchen und dem Wohngebiet habe machen können.


    Fliegenpilze (Amanita muscaria) gab es in Massen.



    Vereinzelt gab es auch noch Steinpilze (Boletus edulis) zu finden.



    Vereinzelt waren Grüne Anistrichterlinge (Clitocybe odora), häufig Schopftintlinge (Coprinus comatus) und sehr häufig Geflecktblättrige Flämmlinge (Gymnopilus penetrans) zu sehen.



    Tonblasse Fälblinge (Hebeloma crustuliniforme) und Falsche Pfifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca) ließen sich auch blicken.



    Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides) waren ungewöhnlich selten, ganz im Gegenteil zu seinem bitteren Bruder Hypholoma fasciculare.



    Maronen (Imleria badia) und einige Wechselblaue Edelreizker (Lactarius quieticolor) waren auch zugegen.



    Ebenso Espenrotkappen (Leccinum leucopodium), Birkenpilze (Leccinum scabrum) und Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda).



    Beutelstäublinge (Lycoperdon excipuliforme), Flaschenstäublinge (Lycoperdon perlatum) und vermutliche Bräunliche Stäublinge (Lycoperdon umbrinum) waren zu sehen.



    Überraschend waren auch Büschelige Raslinge (Lyophyllum decastes) zu sehen. Die hatte ich in meinem Wohngebiet bisher noch nicht.



    Im Wäldchen standen Fuchsige Trichterlinge (Paralepista flaccida) und Kahle Kremplinge (Paxillus involutus) herum.



    Ebenso Wässrige Mürblinge (Psathyrella piluliformis) und Ockertäublinge (Russula ochroleuca).



    Unter einzelnen Kiefern ließen sich Körnchenröhrlinge (Suillus granulatus), Butterpilze (Suillus luteus), Gemeine Erdritterlinge (Tricholoma terreum) und unter einer Lärche ein ungewöhlich gefärbter Goldröhrling (Suillus grevillei) blicken.



    Unter Espen waren häufig Pappelgrünlinge (Tricholoma frondosae), Pappelritterlinge (Tricholoma populinum) zu finden.



    Zum Schluß habe ich auch noch ein paar Pilze, deren Idendität ich nicht herausfinden konnte.


    1 einer der grauen Scheidenstreiflinge



    2 ein Täubling



    3



    4



    5



    6



    7 eine vermutete Galerina



    Ich hoffe dass euch mein Nachtrag gefällt und wünsche euch allen schöne Funde.


    VG Jörg

    Hallo Jürgen,

    ich kenne N. xanthopus von deutlich thermophilem, trockenem Standort und im Sommer fruktifizierend. Nur weil ein Flocki mal einen gelben Stiel hat, heißt das nicht "automatisch", dass N. xanthopus vorliegt.

    ich habe auch nicht behauptet, dass es sich bei meinem Fund um N. xanthopus handelt aber ich finde solch ungewöhnlich gefärbeten Hexen häufig in meinen eher sonnenüberfluteten Parks und niemals in Wäldern. Dieser Fund stammt von einem sehr trockenen Standort unter Hainbuchen, an dem nicht einmal Moos wächst. Ungewöhnlich wäre da nur, dass dieser Anfang November war.


    VG Jörg

    Hallo Andreas,


    so richtig weiterhelfen kann ich Dir hier nicht. Mein vermeindlicher Fund Neoboletus xanthopus hatte rote Poren (auf dem Bild leider nicht zu sehen) und eine gelbflockige Stieloberfläche ohne jegliche Rottöne. Ob das welche waren weiß ich aber auch nicht.



    VG Jörg

    Hallo Andreas,


    es ist möglich dass Du da viel Zeit investieren musst. Das erste Mal fand ich die 2004 und das zweite Mal 10 Jahre später an dieser Stelle. Seit dem leider nie wieder. Vielleicht hast Du ja eher Glück. Ich wünsche es dir (und auch mir), dass dies eher klappt.


    VG Jörg