Beiträge von Hannes2

    Hallo,


    hier zeige ich euch die nicht gewöhnlichen Funde vom Oktober. Die meisten habe ich Dank Corne bei einer gemeinsamen Tour im Erzgebirge machen können. Die persönlichen Erstfunde werde ich mit einem (P) kennzeichnen.


    Clavaria falcata - Weißes Spitzkeulchen (P)



    Clavaria flavostellifera (P)



    Clavaria fragilis agg. - Wurmförmige Wiesenkeule



    Clavulinopsis corniculata agg. - Geweihförmige Wiesenkoralle



    Gliophorus psittacinus - Papageiensaftling



    Gomphidius oregonensis (P)



    Helvella elastica - Elastische Lorchel (P)



    Hygrocybe chlorophana - Stumpfer Saftling



    Hygrocybe citrinovirens - Gelbgrüner Saftling (P)



    Hygrocybe coccinea - Kirschtroter Saftling



    Hygrocybe fornicata agg. - Blassrandiger Saftling (P)



    Hygrocybe intermedia - Feuerschuppiger Saftling (P)



    Hygrocybe lepida - Pfifferlingsähnlicher Saftling (P)



    Hygrocybe neomarchii (P)



    Hygrocybe quieta - Gebuckelter Saftling (P)



    Hygrocybe reidii - Honigsaftling (P)



    Hygrocybe splendidissima - Prächtiger Saftling (P)



    Hygrophorus agathosmus - Marzipan-Schneckling (P)



    Lactarius salmonicolor - Lachsreizker (P)



    Microglossum rufescens agg. (P)



    Neohygrocybe ovina - Rötender Saftling (P)



    Suillus lakei - Douglasienröhrling, da bin ich mir aber nicht sicher



    Tricholoma batschii - Fastberingter Ritterling (P)



    und Tricholoma vaccinum - Bärtiger Ritterling (P).



    Hoffentlich habe ich nichts durcheinander gebracht bei den vielen neuen Arten innerhalb von drei Stunden. Ich verabschiede mich fürs Erste bis zur Novemberzusammenfassung und hoffe das mein Bericht dem einen oder anderen gefällt.


    VG Jörg


    P.S.: Berichtigungen von Fehlern sind natürlich erwünscht.

    Hallo,


    hier zeige ich euch eine Auswahl meine Funde aus dem Oktober.


    Fliegenpilze waren ein häufiger Begleiter im Monat.



    Deren Anzeigerpilze, der Steinpilz (B. edulis) und der Pfefferröhrling (Chalciporus piperatus) waren seltener zu sehen.



    Im Fichtenwald zeigten sich Gifthäublinge (Galerina marginata),



    tausende Schwarzpunktierte Schnecklinge (Hygrophorus pustulatus)



    aber nur wenige Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides).



    Häufig zeigten sich Exemplare aus den Artenaggregat des Tonblassen Fälblings (Hebeloma crustuliniforme).



    Auf Laubholz waren Hypholoma lateritium, der Ziegelrote Schwefelkopf,



    Kuehneromyces mutabilis, das Stockschwämmchen,



    Pholiota adiposa, der Schleimige Schüppling,



    Pholiota jahnii, der Pinselschüppling



    und Pleurotus ostreatus, der Austernseitling zu sehen.



    Raufüße waren mit Leccinum leucopodium, der Espen-Rotkappe,



    Leccinum scabrum, dem Gemeinen Birkenpilz



    und nach längerer Zeit auch einmal wieder Leccinum versipelle, die Birken-Rotkappe zugegen.



    Mit dem Fahlen Röhrling (Hemileccinum impolitum) und dem Flocki (Neoboletus erythropus) waren auch noch zwei weitere Dickröhrlinge anwesend.



    Unter einer Kiefer zeigte sich Suillus granulatus, der Körnchenröhrling.



    Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda) waren recht selten zu sehen.



    Leucoagaricus leucothites, der Gemeine Egerlingsschirmling war häufiger anzutreffen.



    Zum ersten Mal konnte ich Hasenstäublinge (Lycoperdon utriforme) bei mir im Wohngebiet entdecken.



    Es zeigten sich einige Goldröhrlinge (Suillus grevillei).



    Auf dem Grünstreifen an meiner bekannten Stelle waren trotz eines kurz zuvor erfolgten Rasenmäherangriffs wieder Gemeine Erdzungen (Trichoglossum hirsutum) anwesend.



    Ein paar Ritter wie Tricholoma frondosae, der Pappelgrünling,



    Tricholoma populinum, der Pappelritterling



    und an einem neuen Standort der Gerippte Ritterling (Tricholoma acerbum) zugegen.



    Da war es erst einmal mit den gewöhnlichen Funden des Monats. Ich verabschiede mich bis zu Teil 2, den für mich ungewöhnlichen Funden mit siebzehn Persern.


    VG Jörg

    Hallo,


    da ist doch richtig was los bei dir.

    Ein Nelkenschwindlingsschirmling

    Das könnte Cystoderma carcharias sein aber da kann ich mich auch täuschen.

    Für was haltet Ihr diesen Pilz? Ich hielt ihn für einen schwarzgestreiften Ritterling

    Wenn Du damit Tricholoma portentosum meinst, der hätte einen starken Mehlgeruch (was für mich unangenehm ist) und würde am Stiel gilben. Das müßtest Du überprüfen! Wenn nicht kann es auch ein Seifenritterling sein.


    VG Jörg

    Hallo Michael,

    Ich bin bei Hebeloma crustuliniforme (Blassgrauer Tränenfälbling) gelandet.

    ich würde den auch so nennen aber hinter den Namen ein agg. setzen. Unter diesem Aggregat sollen sich so um die zwanzig Arten herumtreiben. Wer es genauer weiß kann ja die exakte Zahl nennen.


    VG Jörg

    Hallo Corne,


    das scheint wieder einmal eine tolle Tour gewesen zu sein. Hygrocybe punicea und Atheniella adonis fehlen mir noch ein meiner Sammlung aber die erwische ich auch noch und wenn es erst im kommenden Jahr ist. Danke dass ich virtuell mit dabei sein dürfte.


    VG Jörg

    Hallo Steffen,


    danke für die schnelle Bearbeitung der beiden Funde. Ich war mir nach Peters Mikroskopierergebnissen schon sicher das es diese Art ist. Wenn dessen Sequenzierung auch zum selben Ergebnis kommt sind wir sogar doppelt abgesichert.


    Austernseitling


    Da hat es sich richtig gelohnt diese zu hellen "Kuhmäuler" genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit war deine kurze Stipvisite sogar noch erfolgreicher. Schön dass Du mit dabei warst.


    Das wäre eine Publikation wert.

    Die sollte bereits in Arbeit sein und von Peter W. veröffentlich werden.


    VG Jörg

    Hallo Enno,


    danke für deine Idee aber das ist er nicht. Der bekommt nie solch eine gleichmäßige Hutfarbe. Bräunlich wird der höchstens in der Hutmitte. C. berkeleyi wächst bei mir recht häufig. Ein Standort ist sogar fast vor meiner Haustür.



    VG Jörg

    Hallo,

    Neohygrocybe ovina - der rötende Saftling :ghurra: wenn ich den nicht schonmal in Wiesbaden gezeigt bekommen hätte, wäre ich glatt dran vorbei gelaufen. Jörg auch

    das ist auch kein Wunder denn die Teile sahen von oben wie Pilzleichen aus.



    Es gab auch noch zwei weiter Arten bei denen Elisabeth, Aretah meinte dass es sich um


    Clavaria flavostellifera



    und Hygrocybe neomarchii handeln dürfte.



    VG Jörg

    Hallo,


    ich bin mit dabei und kann euch dank Corne mit einem reichlichen Dutzend Persern beehren. Es gibt garantiert keine Sommersteinis und Netzhexen zu sehen ;) .