Beiträge von Hannes2

    Hallo beli,

    Rötling kann gut Hebeloma sein , hast du noch Bilder von diese Pilz ?

    leider nicht. Ich habe nicht einmal die Notizen dazu noch auf dem Rechner weil ich beim Neuaufspielen des Systems (das mache ich jeden Monat) dummerweise vergessen hatte diese auf der externen Festplatte zu speichern:gkopfwand:.

    Nicht bestimmte Filzröhrling kann gut Xerocomellus pruinatus sein , er kann auch bei schnitt rötet

    für den gefällt mir die Hutfarbe nicht so richtig aber deine Bestimmung kann trotzdem stimmen. Die gab es zu dieser Zeit in Massen.


    Suillus ist etwas besonderes

    es ist schon komisch dass der nur bei uns wachsen soll. Douglasien gibt es doch auch in anderen Gegenden. Ich habe bei meiner Recherche nirgendwo in Europa einen weiteren Fundnachweis von dem finden können. Alle anderen Funde stammen aus Nordamerika.


    Hallo Malone,

    Den Schiefknolligen fand ich übrigens auch schon zahlreich

    im Buchenhochwald.

    besten Dank für deine Bestätigung, dass die auch dort vorkommen. In der gängigen Literatur ist davon leider nichts zu lesen.


    Hallo Claudia,

    wer solche Parks hat, braucht keinen Wald.

    da hast Du Recht. Die meisten der Wälder hier sind sowieso langweilig. Fast alles nur Fichte mit seinen Bewohnern. Den einzigen den ich ohne die vermisse ist der Wieseltäubling. Der ist echt lecker. Den Gurkenschnitzling hat mir Nobi ein paar Tage später bestätigt. Da sind dort auch noch einmal frische Exemplare gekommen.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich Euch nun auch noch meine letzten Oktoberfunde aus unseren heimischen Parkgebieten. Es war immer noch richtig etwas los so das ich auch nicht alles dokumentieren konnte.


    Los geht es mit einem persönlichen Erstfund, dem Wechselblauen Edelreizker (Lactarius quieticolor)



    Gebänderter Hainbuchenmilchling (Lactarius circellatus)



    Fleischvioletter Heringstäubling (Russula graveolens)



    Der Buchenspeitäubling (Russula nobilis) war sehr häufig zu sehen.



    Viel seltener war der Fleischrote Speisetäubling (Russula vesca) zu finden.



    Zum ersten Mal in meiner Gegend begegnete ich an diesem Tag dem Dottergelben Spateling (Spathularia flavida).



    Dann entdeckte ich zum ersten Mal ohne Hilfe den wahrscheinlich Europa nur hier vorkommenden Blauenden Schmierröhrling (Suillus caerulescens).



    Auch nicht allzu häufig ist der Getropfte Schleimschirmling (Limacella guttata).



    Richtige Schirmlinge, wie den Olivbraunen Safranschirmling und den Parasol gab es natürlich auch.



    Als Beweis dass der Schiefknollige Anischampignon (Agaricus essettei) nicht nur, wie in der Literatur erwähnt, im Fichtenwald vorkommt habe ich hier ein Foto geschossen. Bei mir gibt es die sehr häufig unter Rotbuchen.



    Schiefknolliger geht es kaum noch;).


    Ein paar Verwandte, wie der Riesenchampignon und der Schafegerling, waren auch vor Ort.




    Pünktlich Ende Oktober konnte ich auch die ersten Austernseitlinge ernten.



    Fast genau so häufig gab es Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa)



    Einige Röhrlinge wie den Flocki, den Steini und von mir sowieso nicht zu bestimmende Filzröhrlinge waren auch vorhanden.



    Auf den Wiesen wurde es langsam weniger. Da war nur noch der Papageiensaftling und der Jungfernellerling zugegen.



    Den Violetten Rötelritterling und Nebelkappen gab es natürlich auch.




    Ebenso den Kaffeebraunen Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis) und den Schwefelritterling (Tricholoma sulphureum).



    Ein paar Gurkenschnitzlinge, Perlpilze und einen Beutelstäubling traf ich auch noch an.


    Zum Schluß habe ich hier wie immer noch ein paar mir unbekannte Teile.


    1. Ein Tintling, Coprinus plicatilis???



    2. Ein Rötling???



    3. Ein Trichterling aber welcher?



    Damit habe ich den Oktober abgearbeitet und hoffe das es Euch gefällt.


    VG Jörg

    Hallo Werner,


    wenn Du als PSV dich nicht einmal an deren Bestimmung herangetraust;), wie soll ich als Laie dann zu einem belastbaren Ergebnis kommen;(. Für mich waren das immer Flaschenstäublinge da sein einzig mir bekannter Sparringspartner, Lycoperdon excipuliforme, hier absolut nicht passt? Für mich ist die Pilzbestimmung nur ein Hobby und daran wird sich wohl kaum etwas ändern:).


    VG Jörg

    Hallo beli,


    Unbekannte Gelbfuß , das kann etwas aus Suillus Gruppe sein

    nein, das sind Lamellenpilze und wachsen unter Douglasie. Mit denen beschäftige ich mich im kommenden Jahr.

    L. l. 1 zu 1 Hutfarbe wie dein Fund

    lacrymarialacrymabunda-00001.jpg

    LG beli !

    ich gebe dir recht:daumen:. 1:0 für dich:).


    Hallo Werner,


    beim Stäubling wüßte ich aber nicht was es sonst sein sollte. Die anderen passen ja erst recht nicht. Hast Du da eine Idee? Bei den vermeindlichen Speisetäublingen hätte ich die Erde abmachen müssen um die Basis zu sehen. Gut möglich dass es sich um einen anderen handelt aber das zu ergründen ist jetzt nicht mehr möglich. Bei dieser Hutfarbe bin ich eigentlich immer bei R. vesca.


    Besten Dank für deine Einschätzung.


    VG Jörg

    Hallo,


    schön das es euch gefallen hat.


    nobi


    Im Oktober brummt es hier meistens extrem. Die Artenvielfalt ist erdrückend und von denen kenne ich die meisten überhaupt nicht.

    An Hygrocybe irrigata habe ich auch gedacht aber zur genauereren Bestimmung müsste ein Profi ran was auch noch für so manch anderen bei mir vorkommenden Saftling gilt.


    Im kommenden Jahr habe ich mir vorgenommen die Leipziger Parks unsicher zu machen. Mal sehen was es dort so alles gibt.


    Bei meinen eher seltenen Dienstreisen zur Außenstelle auf die Dresdner Straße (Neubau an der Gerichtsmedizin) in Chemnitz kribbelt es mir richtig in den Fingern, mich seitwärts "in die Büsche" zu schlagen.

    Das solltest Du vielleicht doch einmal machen. Die Buchenwälder auf der anderen Straßenseite sind ware Steinpilzoasen. Dort war übrigens bei meiner letzten Wanderung der Startpunkt.


    beli 1


    Mit Lacrymaria lacrymabunda bei Nummer 4 kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Die kenne ich farblich etwas anders. Besten Dank für deine Vorschläge.


    Beorn


    Gekostet habe ich den nicht. Bei dieser Gattung bin ich damit ein wenig vorsichtig. Danke für deinen Vorschlag.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute möchte ich euch meine Funde einer Parkrunde Mitte Oktober zeigen.


    Als erstes gab es den Sommersteinpilz (Boletus aestivalis) zu sehen



    dazu noch Filzröhrlinge mit deren Bestimmung ich mich sehr schwer tue. Ich tippe auf Xerocomellus pruinatus



    auch der Butterpilz (Suillus luteus) war noch vorhanden



    ebenso Flockis und Echte Steinpilze



    Die unbekannten Gelbfüße waren etwas größer geworden



    einige Saftlinge, wie der Papageiensaftling und der Schwärzende Saftling trieben sich auf den Wiesen herum



    ebenso der Jungfern-Ellerling und der Tränende Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda)



    Die durch ihren Geruch klar zu erkennnende Seifenritterlinge (Tricholoma saponaceum) gab es zu sehen



    wie auch den Großen Rettichfälbling (Hebeloma sinapizans)



    Schopftintlinge, Flaschensräublinge und Herbstlorcheln gab es sehr häufig



    Eine einzelne, in meiner Gegend recht seltene, Krause Glucke hatte sich hervorgewagt



    ebenso ein paar Fleischrote Speisetäublinge



    Immer wieder schön anzusehen ist der Orangerote Becherling (Aleuria aurantia)



    Ein paar Champis wie der Kleinen Waldchampignon und den Schafegerling waren auch zugegen




    Über einen verbeulten Riesenbovist (Calvatia gigantea) bin ich auch noch gestolpert



    Dazu gab es noch Erdritterlinge



    und einige mir unbekannte Arten die ich einmal durchnummerieren werde.


    Nr.1 wuchs auf einer Wiese


    Nr 2 ebenso



    wie auch Nr.3



    ebenso Nr. 4



    Nr. 5 roch stark nach Anis und ich würde den ganz vorsichtig als Clitocybe fragrans bezeichnen



    zu Nr. 6 kann ich gar nichts mehr sagen



    und Nr. 7 ist einer der vielen Schleierlinge



    Ich hoffe dass es Euch gefällt und der eine oder andere etwas zu den Unbekannten sagen kann.


    VG Jörg

    Hallo,


    Beorn


    die Gelbfüße muss ich mir im kommenden Jahr einmal genauer ansehen. Komischerweise stand nicht weit davon entfernt ein Goldi obwohl weit und breit keine Lärche zu sehen ist. Ich habe das mehrfach überprüft. Danke für die Bestimmung von Clavulina rugosa. Runzelig genug sehen sie ja aus.


    Rotfüßchen


    Da kann ich ja demnächst noch ein paar Nachträge einstellen.


    Jikela


    Die Knüppel brauche ich zum Glück nicht mehr. Im Oktober sah das noch anders aus.


    Habicht


    Da Du jetzt auch "Berufsurlauber" bist können wir uns ja irgendwann einmal treffen. Dann musst Du die Parkgebiete nicht mehr von weiten betrachten.


    VG Jörg

    Hallo Claudia,


    da ist bei Dir aber noch viel mehr los als in meiner Gegend.


    Das müssen Flockenhütige Lacktrichterlinge sein. Die Art war mir bis dato unbekannt. Aber es gibt sie. Hier das Beweisfoto. Werden die jetzt nach mir benannt?

    Gut möglich aber dann müsstest Du die Art komplett beschreiben und auch noch sequenzieren lassen:P.


    Ein noch völlig intakter Safranschirmpilz - vermute ich jedenfalls. Er liegt im Keller und wird morgen genauer betrachtet.

    Ich könnte wetten dass es sich hier um C. olivieri handelt aber warum hast Du den in den Keller gesperrt? Hat der irgend etwas verbrochen=O.


    Die Auflösung von oben ist übrigens der Amiant-Körnchenschirmling. Aber sicher hätten das die meisten von Euch ohnehin gewusst.

    Nö, ich nicht da ich den noch nie gesehen habe und ein Bild von oben ja nicht sehr aussagekräftig ist;).


    Ich danke Dir dass Du mich an deiner Tour hast teilnehmen lassen und mach weiter so:daumen:.


    VG Jörg

    Hallo,.


    ich möchte euch noch einige meiner Herbstfunde nachträglich zeigen. Es war ja richtig was los.


    Hygrocybe psittacina-Papageiensaftling



    Hygrocybe nigrescens-Schwärzender Saftling



    Nicht sicher bestimmter Saftling, vielleicht Hygrocybe acutuconica



    Cuphophyllus pratensis-Wiesenellerling



    Cuphophyllus virgineus-Jungfernellerling



    Agaricus silvaticus-Kleiner Blutegerling



    Agaricus augustus-Riesenegerling



    Hemileccinum impolitum-Fahler Röhrling



    Nicht näher bestimmte Filzröhrlinge



    Boletus edulis-Echter Steinpilz



    Leccinum scabrum-Birkenpilz, var.Beulenbirkenpilz



    Imleria badia-Maronenröhrling



    Neoboletus erythropus-Flockenstieliger Hexenröhrling



    Amanita rubescens-Perlpilz



    Amanita pantheria-Pantherpilz



    Lepista nuda-Violetter Rötelritterling



    Clitocybe nebularis-Nebelkappe



    Lepiota aspera-Spitzschuppiger Schirmling



    Lyophyllum decastes-Büscheliger Rasling



    Grifola frondosa-Klapperschwamm



    Chlorophyllum olivieri-Olivbrauner Safranschirmling



    Russula cyanoxantha-Frauentäubling



    Macrocystidia cucumis-Gurkenschnitzling



    Helvella crispa-Herbstlorchel



    Unbekannter Gelbfuß unter Douglasie da er am Anschnitt blaut



    und zum Schluss noch zwei mir völlig unbekannte Arten



    Ich hoffe dass es euch gefällt.


    VG Jörg

    Hallo Alis,


    es gibt Wichtigeres auf der Welt als Pilze, da kann ich dich völlig verstehen. Ich wünsche Dir und deinen Liebsten dass sich alles zum Guten entwickelt und Du dich dann auch wieder auf dein Hobby konzentrieren kannst.


    VG Jörg

    Hallo,


    eine Marone direkt auf Holz habe ich noch nie gesehen:daumen:. Bei mit waren die Stümpfe immer bemost. Da habe ich wieder einmal etwas gelernt.


    VG Jörg

    Hallo,

    Solange die Stämme da liegen bleiben können auch noch ziemlich lange die Austern fruchten.

    nach meinen Erfahrungen sind 5-6 Jahre das höchste aller Gefühle. Spätestens wenn die Rinde verschwindet ist Schluß. An noch lebenden Buchen hat man länger Spaß aber die meisten wurden bei mir gefällt.


    Nun, von "meinem" liegenden Austernstamm ernte ich tatsächlich seit Januar 2015!

    Toller Stamm:daumen:, der sieht wirklich schon ein wenig älter aus. An solchen Stämmen hatte ich bisher noch kein Glück. Waren die noch zu gebrauchen? Die sehen schon ziemlich alt aus.


    Du kennst wohl ebensowenig den Paragraphen 46 Abs. 1 der Forenregeln.

    Ich halte mich nie an irgendwelche Paragraphen bei denen ich übervorteilt werden soll;). Bei Forderungen gegen meine Person wendest Du dich an die mich vertretende Anwaltskanzlei Baum % Ast, Forststraße 274 in Waldhausen:giggle:.


    bei mir sind die Wälder leider zu aufgeräumt.

    Da habe ich mehr Glück denn viele meiner Fundorte befinden sich in Flächennaturdenkmälern. Dort bleibt meistens alles vor Ort und gefährliche Bäume an Wanderwegen werden häufig in fünf bis sechs Metern Höhe abgesägt. Da bleibt für Pilze viel Platz um sich anzusiedeln.


    auch mit viel herumliegenden alten Buchenstämmen

    Günstiger sind so vor drei bis vier Jahren umgefallene oder gefällte Stämme. Ich finde solche jedes Jahr und beobachte sie. Wenn Du einmal einen solchen findest und es kommen Austern ist es wichtig die erste Generation in Ruhe zu lassen. Die Ernte beginnt erst ab dem zweiten Jahr und auch dann immer welche vor Ort lassen.


    VG Jörg

    Hallo Beli,


    besten Dank für deine Bestimmungen. Das könnte passen.


    Murph

    So viele sind das doch gar nicht aber dafür waren die meisten noch superzart. Austern sind bei mir relativ häufig anzutreffen. Man muss sie nur finden. Über den Orangeseitling habe ich mich richtig gefreut da ich den schon lange gesucht und noch nie entdecken konnte.


    nobi

    Seit die Holzfäller die meisten meiner lebenden Austernbuchen abgeholzt haben muss ich mir jetzt neue Fundorte suchen. Als das noch nicht der Fall war sahen meine Funde so aus. Da hätte ich dich und noch so manch anderen ohne Probleme mitnehmen können und wir hätten alle genug gehabt. Die in diesem alten Thread waren ja nur ein paar meiner Fundstellen. Die neuen werden nicht lange halten da sie an liegenden Stämmen sind.


    VG Jörg

    Hallo,


    nachdem sich heute früh gegen 8 Uhr der Regen verzogen hat bin ich noch einmal los um neue Fundorte vom Austernseitling zu suchen. Ich wurde auch fündig und kenne nun zwei Standorte mehr.


    Das sieht dort dann so aus. Könnt ihr sie schon erkennen?



    Hier erkennt man sie besser. Die waren zwar zu alt aber im Hintergrund sind auch schon die jüngeren zu sehen.



    Am zweiten Standort waren sie vom Weg aus überhaupt nicht zu sehen.



    Die waren alle auf der Rückseite des Stammes.



    Es kam eine ordentliche Portion zusammen.



    Neben den Austern fand ich aber auch noch andere Arten wie diese Orangeseitlinge (Phyllotopsis nidulans) als persönlichen Erstfund.



    Auch ein paar Muschelseitlinge, ein einzelner Violetter Rötelritterling und Glimmertintlinge waren noch vorhanden.



    Ebenso ein paar Helmlinge



    und mir nicht bekannte Baumpilze.



    Mal sehen wie sich das Wetter entwickelt. Vielleicht kann ich ja im Dezember noch einmal nachschauen gehen.


    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende auch wenn die Wettervorhersage eher gruselig ist.


    VG Jörg

    Hallo Ingo,


    den Geruch hatte ich von 123Pilze. Dieser hier war für mich ungewohnt und angenehm aber auch nicht in so süsslich würzig wie L. nuda. Daher kam meine Vermutung. Ein Rötelritterling war das aber auf jeden Fall mit seinen abschiebbaren Lamellen.


    Irgendwelche Monographien besitze ich nicht. Ich bin nur ein Mykophage, der versucht über den Tellerrand hinaus zu schauen;) und zu lernen.


    VG Jörg

    Danke für den schönen Bericht deines Ausflugs!

    Hallo Rotfüßchen,


    viel los ist bei mir eigentlich nicht mehr. Nur die Austernseitlinge sprießen wie verrückt, diese natürlich nur im Laubwald.


    Ich freue mich dass es dir gefallen hat. Parkimpressionen vom Oktober habe ich auch noch aber bei der geringen Resonanz glaube ich nicht das ich mir die Arbeit mache diese einzustellen.


    VG Jörg

    Hallo Werner,


    die Rötelritterlinge rochen absolut nicht mehlig sondern angenehm aber für mich nicht zu deuten. Daher kam ich zum Veilchenrötelritterling.


    T. cingulatum sollte passen, da dort auch Birken standen unter denen die auch vorkommen sollen. Eine Weide gibt es da nirgends.


    Der vermutete Haselmilchling wuchs direkt unter einem Haselnussbaum. Er war extrem scharf, schlimmer als Lactarius acerrimus, der ja auch schon sehr scharf ist. Weitere Begleitbäume sind dort Birke, Espe, Eiche und eine junge Hainbuche. Ich wüsste nicht was es sonst sein sollte.


    Was die mir unbekannten betrifft dann sollten deine Vermutungen zutreffen:daumen:. Auf den Butterrübling hätte ich auch kommen

    müssen:gkopfwand: und Weichritterlinge sind ohne das scharfe Auge für mich sowieso nicht bestimmbar.


    Vielen Dank für deine Einschätzung.


    VG Jörg


    da is ja noch ordentlich was los bei Dir.


    P.S.: Die Funde sind alle vom Oktober.

    Jörg, Deine sehen PERFEKT aus! Genauso mag ich sie ernten & essen

    Das ist genau meine Meinung. In diesem Zustand sind sie richtig zart und lecker, da geht das Messer noch durch wie durch Butter. Bei älteren ist noch der äußere Rand ähnlich. Den Rest kann man nur noch zu einer Suppe verarbeiten.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich möchte euch heute noch ein paar Funde präsentieren die ich letzten Monat in einer Plattenbausiedlung am Chemnitzer Stadtrand machen konnte.


    Als erstes sind hier Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda), die in diesem Jahr ungewöhlich selten vorkamen.



    Nicht weit davon entfernt standen dann vermeindliche Nebelkappen, welche sich bei genauer Betrachtung als etwas völlig anderes erwiesen.



    Ich weiß zwar nicht wie Veilchenwurz riecht aber der ungewöhnliche Duft des Fundes brachten mich zum Veilchen-Rötelritterling (Lepista irina).


    Der Pappel-Grünling (Tricholoma frondosae) war häufig zu sehen.



    Den Schwarzfaserigen Ritterling (Tricholoma portentosum) konnte ich an einem neuen Standort unter Espe finden.



    Am Monatsende erschienen dann auch die ersten Lärchenschnecklinge (Hygrophorus lucorum).



    Ein paar Amaniten, wie der Fliegenpilz (A. muscaria), der Perlpilz (A. rubescens) und einer der Grauen Scheidenstreiflinge waren auch zu sehen.



    Röhrlingsmäßig waren noch Steinis (B. edulis), der Pappel-Raufuß (Leccinum duriusculum), Birkenpilz (Leccinum scabrum, Goldröhrling (Suillus grevillei) und der Butterpilz (Suillus luteus) unterwegs.




    Von den Champis gab es nur noch den Salzwiesenegerling (Agaricus bernardii) und den Blutegerling (Agaricus silvaticus).



    Erst zum zweiten Mal entdeckte ich den Scharfen Haselmilchling (Lactarius pyrogalus). Der machte seinem Namen alle Ehre.



    Der Birkenmilchling (Lactarius torminosus) war allgegenwärtig.



    Hin und wieder war auch die Herbstlorchel (Helvella crispa) zu sehen.



    Auch der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa) und Faltentintlinge (Coprinopsis atramentaria ssl.) waren vorhanden.



    Ebenso der Beutelstäubling (Lycoperdon excipuliforme).



    Auch den Pappelritterling (Tricholoma populinum) konnte ich wieder finden.



    Auch verschiedene Erdritterling (Tricholoma spec.) waren an allen möglichen Standorten zu sehen.



    Ein paar Olivbraune Safranschirmlinge (Chlorophyllum olivieri) gab es auch noch.



    Zum Schluss gab es dann noch diese beiden, mir unbekannten Arten zu sehen.



    Ich hoffe das euch meine kleine Zusammenstellung gefällt.


    VG Jörg