Beiträge von Hannes2

    Hallo,


    Stockis sind nach mehrmaligen Frosteinfluß, wie bereits gesagt, nicht mehr zu gebrauchen.

    Ja, nur bei den Samtfüßen weiß ich sicher, dass die ein paar Frost- und Auftauprozesse überstehen.

    Neben den Samtfußrüblingen vertragen unsere einheimischen Austernseitlinge meiner Kenntnis nach auch Frost. Die wachsen sogar bis zu einer Temperatur von - 2,8 Grad weiter.


    VG Jörg

    Hallo,


    nicht vergessen, heute Abend ist wieder Online-Treffen! Hat jemand was zu zeigen, zu fragen oder den anderen beizubringen? Ich könnte euch Funde an einem einzelnen Buchenstamm präsentieren. Es sind hauptsächlich Baumpilze von denen ich ja keine Ahnung habe.


    VG Jörg

    Hallo beli,

    Cortinarius kann gut C. infractus sein

    das ist durchaus möglich aber um diese Gattung mache ich einen großen Bogen.


    Hallo Pablo,

    Wenn da draus nachher zB Leucoagaricus americanus schlüpfen sollte, wär's natürlich toll.

    dort schlüpft dank des Frostes leider gar nichts mehr aus ;( . Da werde ich wohl bis zum nächsten Jahr warten müssen.


    VG Jörg

    Hallo,


    es freut mich das es euch gefällt. Leider sind jetzt durch den Frost die Bodenbewohner verschwunden.

    Sind die Erdzungen vom bekannten Standort?

    zumindest vom selben Grünstreifen aber dieses Mal weiter hinten.

    Hammerbild von Pholita gummosa! So büschelig habe ich den noch nie gesehen!

    Bei meinem Erstfund der Art hatte ich die auch schon einmal so gefunden. Sonst kommen die ja eher in kleinen Grüppchen vor.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich euch noch ein paar Funde, die ich vor dem ersten Frost machen durfte.


    Es zeigten sich Goldmistpilze (Bolbitius titubans),



    die bräunliche Variante der Jungernellerlings (Cuphophyllus virgineus var. ochraceopallida)



    und auch normalgefärbte Vertreter dieser Art.



    Des weiteren waren auch noch Wiesenellerlinge (Cuphophyllus pratensis)



    und eine einzelne Geweihförmige Wiesenkoralle (Clavulinopsis corniculata) zu sehen.



    Ein paar Erdzungen wie Trichoglossum hirsutum, die Behaarte Erdzunge



    und Geoglossum umbratile, die Schwarze Erdzunge ließen sich blicken.



    Alltägliches wie Grünblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma fasciculare),



    Herbstlorcheln (Helvella crispa),



    Flockis (Neoboletus erythropus),



    und Frauentäublinge gab es auch noch.



    Ich fand auch noch einen großen Tümpel vom Gummischüppling (Pholiota gummosa).



    Tricholoma scalpturatum, der Gilbende Erdritterling war vorhanden.



    Auf einem Holzstamm hatte sich ein große Anzahl der Geweihförmigen Holzkeule (Xylaria hypoxylon) breit gemacht.



    Einige Blaufüßige Schmierröhrlinge (Suillus caerulescens) waren zugegen



    und standen zusammen mit diesen Babys.



    Meine Vermutung bei denen ist das Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) aber nur wenn die so jung auch fast weiß sein dürfen. Einige mir unbekannte Schleierlinge (Cortinarius spec.)



    und Häublinge (Galerina spec.) standen auch noch herum wobei ich hier Galerina laevis vermute.



    Das war es dann auch schon und ich hoffe daß euch meine kleine Zusammenstellung gefällt. Sollte es wider Erwarten noch etwas bei mir tun, werde ich es zeigen.



    VG Jörg

    Hallo Stefan,


    auch von mir noch einmal vielen Dank für diesen Wahnsinnsvortrag :daumen::daumen: . Leider konnte ich das erste Drittel nicht mitverfolgen ;( .


    VG Jörg

    Hallo ihr zwei,

    und bringe für uns gerne ein lecker Reichenbrander mit.

    aber bitte nicht das Helle. Das wird auch als Fliegerbier bezeichnet, da fast alkoholfrei.

    Ich könnte Gersdorfer Pils oder Helles spendieren

    Bleibe Du da auch lieber beim Pils!


    Die ganze Angelegenheit geht ja eh erst im kommenden Jahr. Für den Sommer wäre da auch noch eine Parkrunde möglich. Zu finden gäbe es da so etwas wie hier.


    VG Jörg

    Hallo Peter,


    dieses Mal schlägst Du mich um Längen und das nicht nur bei der Qualität der Fotos. Bei meiner heutigen Tour habe ich nur vier Seitlingsarten und ein paar alte Stockis entdeckt.


    Danke das ich auch noch ein paar andere Pilze sehen durfte.


    VG Jörg

    Hallo Oehrling,


    die weißbraunen Ritterlinge stehen bei mir hinter dem Haus. Da gibt es nur vereinzelte Espen und eine Mirabelle, die man hier vernachlässigen kann. So sehen sie dann alt aus:



    Wegen Russula roseocrema müßtest Du einmal Karl kontaktieren. Der hat mich ja erst auf diese Idee gebracht.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich euch nun den dritten und letzten Teil meiner Oktoberfunde, die ich alle im Stadtgebiet von Chemnitz machen konnte.


    Parasole (Macrolepiota procera) waren nicht sehr häufig anzutreffen



    was ich vom Flocki (Neoboletus erythropus) nicht behaupten kann.



    Diese Teile hier habe ich als Otidea cochleata, den Schneckenöhrling bestimmt. Hat jemand eine bessere Idee?



    Gefreut habe ich mich über das Eselsohr (Otidea onotica). Das ist ein nicht zu unterschätzender Speisepilz.



    Den Pinselschüppling (Pholiota jahnii) habe ich zum ersten Mal finden dürfen.



    Pholiota squarrosa, der Sparrige Schüppling ist hingegen jedes Jahr Massenware.



    Der Rehbraune Dachpilz (Pluteus cervinus agg.) durfte auch nicht fehlen.



    Psathyrella multipedata, der Büscheliger Faserling war für mich noch ein Perser.



    In meinem kleinen Wäldchen machten sich Gefleckte Rüblinge (Rhodocollybia maculata) breit.



    Aus der Täublingsfraktion zeigten sich Grasgrüne Täublinge (Russula aeruginea),



    Purpurschwarze Täublinge (Russula atropurpurea),



    der grausam schmeckende Ockertäubling (Russula ochroleuca)



    und mit Russula roseocrema ein noch ziemlich frisch beschriebener Täubling, der größe Ähnlichkeit mit Russula exalbicans hat aber unter Pappeln vorkommt.



    100%-ig abgesichert ist die Bestimmung aber noch nicht. Sehr selten kam Stropharia aeruginosa, der Grünspan-Träuschling vor.



    Der Blaufüßige Schmierröhrling (Suillus caerulescens) war mit vielen Exemplaren zu sehen.



    Suillus collinitus, der Ringloser Butterpilz,



    Suillus grevillei, der Goldgelber Lärchen-Röhrling,



    der Butterpilz (Suillus luteus) und



    der Graue Lächenröhrling (Suillus viscidus) waren auch vertreten.



    Ein paar Ritterlinge gab es auch, z.B. Tricholoma frondosae, den Pappelgrünling,



    Tricholoma hemisulphureum, den Alpinen Schwefelritterling als Perser,



    den Pappelritterling (Tricholoma populinum),



    den Schwarzfaserigen Ritterling (Tricholoma portentosum),



    sowie Tricholoma saponaceum var. ardosiacus, den Dunkelschuppigen Seifenritterling.



    Zum Schluß gab es auch noch Rotfußröhrlinge (Xerocomellus chrysenteron).



    Das war es dann mit meinen Funden im letzten Monat. Ich hoffe daß euch meine Zusammenstellung gefällt und wünsche allen noch schöne Funde in nächster Zeit.


    Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2.


    VG Jörg

    Hallo Karl,


    es ist absoluter Wahnsinn was bei dir so abgeht. Da kann ich nicht neidisch werden weil bei mir letzten Freitag genau null Saftlinge zu finden waren.


    Danke, dass Du mir noch einmal zeigst wie die aussehen.


    VG Jörg

    Hallo Peter,


    ich sehe hier auch nur stinknormale Birkenpilze.

    welcher Birkenpilz hat rotbraune Stielflocken?

    Die Huthaut steht hier doch über...

    so richtige rotbraune Flocken sehe ich hier nicht und von einer überstehenden Huthaut würde ich hier auch nicht sprechen.

    sieht doch arg wie ein hainbuchenröhrling aus

    Mit diesem Vorschlag kann ich mich auch nicht anfreuden. Dafür paßt die Huthaut nicht. Ein Schnittbild würde den bestimmt ausschließen.

    sieht für mich wie eine Rotkappe aus.

    Das kann ich wegen der Hutfarbe nicht nachvollziehen.


    VG Jörg