Beiträge von Hannes2

    Hallo Corne,


    ich weiß ja schon lange dass Wohngebiete sehr gute Habitate sein können. Bei mit wächst durch eine gründliche Mahd in dieser Woche überhaupt nichts.


    Danke fürs Zeigen


    VG Jörg

    Hallo Corne,


    was für eine Pracht. Jetzt habe ich noch mehr Wut auf mein schmerzendes Knie das eine Teilnahme an dieser tollen Wiesenbegehung verhindert hat. Da wäre ca. ein Dutzend Erstfunde für mich dabei gewesen.


    Danke dass ich wenigstens viral mit mitgehen durfte.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich kenne bei mir im Park zwei Standorte, einen bei Fichte und Lärche und einen unter einem Mammutbaum wo nirgends eine Lärche zu finden ist.


    VG Jörg

    Hallo Corne,


    danke dass Du die dir noch einmal angeschaut hast :thumbup: . So richtig sumpfig war die Wiese aber nicht wirklich und einen Knoblauchgeruch hatte ich vor Ort auch nicht bemerkt.

    Dennoch bleibt es ein Erstfund für meinen Park und für Jörg höchstwahrscheinlich auch.

    Genau so ist es :) .


    VG Jörg

    Hallo,


    dort stehen eigentlich nur Eichen, Espen und irgendwelche Sträucher aber definitiv keine Hainbuche oder andere Buche. Auch Hasel gibt es dort nicht. Leccinum duriusculum würde ich hier auch ausschließen. Da würde die Verfärbung nicht bis in den Basisbereich des Stiels gehen.


    beli 1


    Hast Du Leccinum pseudoscabrum schon einmal mit so einer stark überhängenden Huthaut gesehen. Für mich ist das eine Rotkappe. Die Frage ist nur welche?


    VG Jörg

    Hallo,


    ich zeige euch heute einige Funde die ich in den letzten acht Tagen gemacht habe. Neben dem amerikanischen Schmierling gab es auch noch andere Pilze.


    Es tauchte ein Salzwiesenchampignon (Agaricus bernardii) auf,



    Agaricus sylvaticus, der Kleine Blutegerling war unter einer Fichte zu sehen.



    Endlich zeigen sich auch bei mir schöne Fliegenpilze (Amanita muscaria).



    Irgendwelche grauen Scheidenstreiflinge (Amanita spec.) tauchten unter einer Birke auf.



    Echte Steinpilze (Boletus edulis) sind bei mir seltener zu finden.



    Collybia nuda, der Violette Rötelritterling kommt langsam hervor.



    Schopftintlinge (Coprinus comatus) gibt es recht wenige.



    Cortinarius balteatocumatilis, der Braunviolette Schleierling ist da schon häufiger zu sehen.



    Cortinarius trivialis, der Natternstielige Schleimfuß ist nur mit wenigen und schmächtigen Exemplaren vertreten.



    Gefreut habe ich mich über den Fund des Gelbfüßigen Ellerlings (Cuphophyllus flavipes).



    Auf dieser Wiese waren auch Orangeellerlinge (Cuphophyllus pratensis) und Cuphophyllus virgineus, der Jungfern-Ellerling zugegen.



    Einige Papageiensaftlinge (Gliophorus psittacinus)



    und dieser nicht untersuchte Saftling waren zu sehen.



    Hemileccinum impolitum, der Fahle Röhrling (Hemileccinum impolitum) zeigte sich an verschiedenen Standorten.



    Mit Hortiboletus bubalinus, dem Rötenden Filzröhrling konnte ich auch einmal einen Parkröhrling richtig bestimmen.



    Ein seltener Gast im Park war diese Marone (Imleria badia).



    Der Olivbraune Milchling (Lactarius turpis) tauchte auf.



    Leccinum leucopodium, die Espen-Rotkappe war zu sehen



    Diese teils am Stiel braunschuppigen Rotkappen die neben den Espen-Rotkappen standen konnte ich bisher noch nicht identifizieren.



    Bilder vom Fundort gibt es nicht da es in Strömen geregnet hat. Vielleicht hat Corne noch ein Schnittbild gemacht.


    Birkenpilze (Leccinum scabrum) sind häufiger zu sehen.



    Ein Öhrling (Otidea spec.) stand zwischen einer Kiefer und einer Fichte.



    Pholiota squarrosa, der Sparrige Schüppling war an verschiedenen Stellen zu sehen.



    Auch ein paar Täublinge wie Russula atropurpurea, der Purpurschwarze Täubling,



    Russula persicina, der Schwachfleckende Täubling



    und der Fleischrote Speisetäubling (Russula vesca) hatten sich hervorgetraut.



    Wo Gomphidius oregonensis wächst ist sein Wirt Suillus caerulescens nicht weit.



    Einzelne Pappelgrünlinge (Tricholoma frondosae)



    und Pappelritterlinge trauten sich hervor.



    Der Gemeine Rotfußröhling (Xerocomellus chrysenteron) war häufiger zu sehen.



    Zum Schluß gab es auch noch eine Ziegenlippe bei der es wegen seiner Stielschuppung zu unterschiedlichen Interpretationen kam.



    Die letzten Fotos sind übrigens von Austernseitling. Meine waren wieder einmal katastrophal.


    Das war es für heute. Ich hoffe euch das mein Fundbericht ein wenig gefällt und sich durch die Menge an Bildern niemand erschlagen fühlt.


    Ein schönes und erfolgreiches WE wünscht euch


    Jörg

    Hallo,

    Meiner Ansicht nach muss dieser Pilz gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 4 BNatSchG iVm Anlage 1 BArtSchV zwingend stehen gelassen werden. Besser gesagt: "hätte".

    das ist wieder einmal ein typisches Beispiel für widersinnige Verordnungen. Wenn Saftlinge nicht zur Bestimmung entnommen werden dürfen kann man die Art nicht bestimmen. Wenn die Art nicht bestimmt wird ist sie vom Aussterben bedroht und somit besonders geschützt und alles beginnt von vorn. Richtig wäre es die Biotope zu schützen und nicht kommerziellen Zwecken zu opfern. Der Pilz stirbt wegen der Entnahme einzelner Fruhtkörper nicht aus sondern durch die Zerstörung seines Lebensraums.


    VG Jörg