Beiträge von Malone

    Ahoj, miteinander,


    Chris, 2 Deiner Aussagen gehören korrigiert:

    Morcheln suchen, die gabs leider nicht

    Davon ausgehend, daß auch Verpeln zum Gemörch zählen,

    muss gesagt werden: die gibt es doch!

    Und zwar gleich am Parkplatz (Näheres dazu später persönlich).

    einhundertsechsundvierzig Prachtbecherlinge

    Diese Zahl gehört deutlich nach oben korrigiert!


    Es trug sich nämlich gestern zu, daß Pilzauge und ich ein ganz anderes Areal inspizierten.

    Mit dem Ergebnis: Null!

    Ergo kam ich auf die Idee, diesen Frust abzufedern mit Deinen Kelchbecherlingen,

    woraufhin wir eine wilde Kreuzfahrt durch den Odenwald hinlegten.

    Am beschriebenen Parkplatz angekommen, stolperte Malone auch gleich in die Verpeln.




    In Stereo.



    Danach ging's auf die Suche nach den Roten.

    Leider erstmal erfolglos, dann aber, im zweiten Anlauf,

    wurden sie doch gefunden.


    Ein paar Übersichten:




    Und auch sie werden in Stereo gefeiert.




    Basierend auf Malones Erfahrung mit Sandborstlingen wird die Anzahl oft weit unterschätzt,

    und würde das Terrain etwas weitläufiger oder gar gründlich durchsucht,

    dürfte am Ende gar eine vierstelligen Anzahl Fruchtkörper stehen.


    Danke, Chris, für den Tipp!


    LG

    Malone

    ...wo die Halbfreien wachsen. Bevorzugen die auch Auwälder mit Eschen?

    Ahoj, Stefan,


    nach meinen Beobachtungen haben sie mit Auwäldern "keinen Vertrag",

    mögen aber anscheinend Wassernähe,

    wobei "meine" Kirsche keinen Wasserlauf in der Nähe hat,

    und Eschen sind ihnen ziemlich wurscht.==1


    Ich finde sie verstärkt bei Kirschen (daher meine scherzhafte Artneubenennung Morchella pruniphila)

    sowie "sehr erwachsene" Apfelbäumen.==Pilz27 (Das Adjektiv "alt" erscheint mir in diesem Zusammenhang etwas respektlos).

    Ob noch andere Obstbaumarten ein Habitat begründen, bedarf weiterer Untersuchungen.

    Schlehen- (wobei wir wieder bei Prunus wären) und Weißdorn-Gebüsche scheinen sie auch gerne zu mögen.

    Die Frage der Bodenbeschaffenheit sollte dann auch in den Fokus der Beobachtungen gehören.


    Hoffe, dienlich gewesen zu sein im Sinne der Frage.


    LG

    Peter

    ...geht zurück auf Tuppie.


    Angestachelt mal wieder vom Forum bin ich heute losgezockelt...


    ...und wurde enttäuscht!

    Nüscht zu sehen, öd und leer der Platz unter'm Kirschbaum.



    Doch halt! Im Knien geht ja doch was:


    erst zaghaft und kaum zu entdecken...



    ...dann auch mal etwas mehr.



    Erfreulicherweise hat ein Teil der Populationen trotz heftiger Baumaßnahmen bis jetzt überlebt.


    Wir woll'n Verpeln werden.


    Etwas Beifang, wohl ein Flämmling

    Edit: eher eine Galerina. Thx Christoph!


    Wahrscheinlich Psathyrella.



    Viel Spaß noch bei der Pirsch wünscht

    Malone

    den Sumpf-Haubenpilz stellst du so mir nix dir nix ein, Peter? Für mich wäre solch' Fund eine Sensation

    Ahoj, Peter,


    die Sumpfhauben erscheinen hier seit Jahren treu und brav an 2 Stellen.


    Viel Glück bei den esculentas!


    LG

    Peter

    Mojnsen,

    Warum meinst Du die RiMuMos seien besonders belastet?

    sie werden, auf dem Parkplatz stehend, von morgens bis abends mit Abgasen zugeblasen.

    damals habe ich das hier im Forum als Beitrag weitergegeben

    Wenn Du das nochmal hervorkramen könntest, wäre super.


    Wutzi : Zu den Sandborstlingen muß man sich schon mal hinablassen,

    sprich: auf die Knie gehen.


    LG

    Malone

    Die Morcheln hat Malone im Sinn,

    begibt sich also zu den Stellen hin,

    wo er sie jahrelang zu finden wusst'.


    Die esculenta allerdings, die hat noch keine Lust.

    "Ich brauch' noch etwas..." flüstert sie ihm leise zu.


    Doch and're Pilze geben überhaupt nicht Ruh':

    so, wie an diesem schönen Sonnentag,

    der Anemonenbecherling sich gerne zeigen mag.

    Er macht gleich einen Riesen-Hot-Spot draus:


    mit sechsundsechzig Exemplaren, fand Malone heraus.


    Pezizen ranken frisch an Stämmen lang...


    ...der Sumpf zieht feine Häubchen an...


    ...und unter Zedern borstelt es im Sand.




    Vor'm Einkaufsmarkt die Morchel lacht.


    Dies Alles hat ein Regen fein entfacht,

    der vor drei Tagen fiel auf's Land.



    Malone nimmt über sechzig Morcheln mit nach Haus,

    macht aus der Einen oder And'ren ein Modell.

    Da kann er Anderen mal demonstrieren,

    wie Pilze ausseh'n, die in echt sich zieren.


    Er weiß: die Pilze hier kann man nicht essen.

    Die sind von Schwermetall und Blei besessen.


    "Den ganzen Rest" so mag er denken

    "kann ich getrost in Erde senken.

    Mit etwas Glück - vielleicht im nächsten Jahr -

    kann ich dann ernten eine ganze Schar"...


    (Naivling, dieser Malone, findet Ihr nicht?)


    So wünscht er denn viel Spaß im Wald!

    Pilz auf! Ich hoff', man sieht sich bald!


    LG

    Malone

    So.

    und wer sagt, daß es nicht Morchella pruniphila* ist,

    die ich immer bei Kirschbäumen finde?

    Reicht die mikroskopische Differenzierung?

    Oder muss ITS?

    Oder ist das taxonomische Neuland grenzenlos

    und eigentlich ein großer weißer Fleck auf der Karte?

    Kann da ein "Hobby"-Mykologe noch mithalten?

    Oder sind es etwa gerade diese, welche derlei Fragen aufwerfen

    und manchmal sogar adäquate Antworten finden?


    Fragen über Fragen...

    Doch, doch, das ist ein durchaus ernst gemeinter Beitrag!


    LG

    Malone


    *Keschner 2019