Beiträge von Wutzi

    Lieber Karl, neulich dachte ich, dass so ein Bericht von Karls Orchideen-Habitat mal wieder schön wäre. Sehr schön, dass du meinen Wunsch erahnt und gleich mit der Dokumentation von 2022 begonnen hast ==Gnolm7. Da können wir uns im Sommer auf eine schöne Präsentation freuen.

    Hallo Finalforce, im Prinzip ist es so, wie Oehrling schreibt. Da ich gerade hier quasi vor der Haustür erstmals Frühlingslorcheln gefunden hatte, las ich ein wenig über den Pilz. Neben dem allseits Bekannten, dass sie hierzulande Giftpilze sind, anderenorts aber sogar als Marktpilz gehandelt werden(20 Min. kochen, Kochwasser weggießen,Wasserdampf nicht inhalieren), fand ich den Hinweis darauf, dass sie getrocknet unbedenklich wären. Nicht, dass ich Frühlingslorcheln essen wollte, aber es scheint, dass diese Pilze ein flüchtiges Gift enthalten, was irgendwie verdunstet. Vielleicht in etwa so wie das Terpentin beim Malen mit Ölfarbe.

    Hervorragende Idee, lieber Nobi! Bei der Burg Gleichen sind auch zwei Urnula-Standorte. Die sind etwas früher am Start, aber mit etwas Glück überschneiden sich die Wachstumszeiten. Außerdem stehen an der Mühlburg zigtausend Märzenbecher. Die sind auch unbedingt sehenswert, schon weil es so unüberschaubar viele sind. Wir sollten im Februar ein Terminfenster basteln und dann nach Witterung entscheiden. Für dich ist es ja doch ein bisschen weiter.

    Hallo Nobi, klasse Fotos!

    Die kleinen Sonnen verzaubern mich auch immer. Ich besuche sie seit ich sie das erste Mal sehen durfte jedes Jahr bei den 3 Gleichen. Da gibt es mehrere Standorte, aber so schöne Fotos wie du bekomme ich natürlich nicht hin. Danke fürs Zeigen.

    Ich schließe mich Schrumz und Schupfi an. Wobei für mich das zentrale Merkmal tatsächlich die Dicke des Hutfleischs ist im Vergleich zu den mickrig ausfallenden Lamellen ist. Das ist ziemlich einzigartig.

    Hallo Claudia,

    wie lange hat es bei Dir gedauert, bis Du welche gefunden hast?

    Ich hoffe jetzt schon fast drei Jahre...


    LG Christine

    Hallo Christine, zum ersten Mal habe ich die kleinen Schatztruhen bei einer Exkursion mit anderen Pilzbegeisterten gesehen. Selbst gefunden dann tatsächlich erst vor zwei Jahren in Bayern, danach öfter vor der Haustür. Wenn man sich erst einmal „eingesehen“ hat, ist es dann recht einfach, sie zu entdecken. Also, sei optimistisch🥴.

    Hallo Ota,

    ja das sind Teuerlinge. Ich habe lange gehofft , einmal welche zu finden und noch länger gebraucht, bis es endlich geklappt hat, weil sie so winzig sind. Sie heißen Teuerlinge, weil die Bauern die kleinen Peridolen in den Pilzen als Münzen ansahen und sie befürchteten Teuerungen, wenn es ein reiches Teuerlingswachstums gab.

    Insofern wäre das Vorkommen zur Zeit ja ganz passend...


    Ob man Pilze mag oder nicht, ist Geschmacksache. Fakt ist, dass sie eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen und das die Welt ohne sie so nicht existieren würde. Teuerlinge zersetzen altes Holz. Einige umverrottete Holzschnitzel liegen unter deinem neuen Rasen. Wenn du die Pilze nicht magst, tröste dich damit, dass sie in dem Moment verschwinden, wenn sie ihre Arbeit verrichtet haben.

    Hallo Lütte, die Kräuselhaare sind schon ein starkes Argument für S. austriaca. Aber wenn du ihn reifen lässt, entdeckst du vielleicht auch noch die typischen Konidiensporen.

    Schnuckis, nu habt euch mal wieder alle lieb.


    Mit der Groß- und Kleinschreibung, der Autokorrektur und sonstiger Technik ist das immer so eine Sache. Ich will mal auf die im Forum hunderte Male gestellte Frage nach DER richtigen Literatur zurückkommen. DIE gibts nämlich nicht. Es sind eine Menge wirklich sehr guter Beispiele genannt worden und es gibt noch viele andere nützliche Bücher.
    Allerdings sollte sich niemand mit einem Buch - auch nicht dem selbst verbesserten sicher fühlen. Treffender als Andreas kann man das nicht formulieren. Das beste ist tatsächlich, sich anderen Pilzaffinen anzuschließen, in deren Bücher zu schauen. Dann bekommt man langsam ein Gefühl, was man braucht, wie intensiv man sich mit Pilzen befassen möchte und dieser Bedarf wird dann manchmal mit der Zeit größer und frisst den Platz in den Bücherregalen.


    Mir hat übrigens auch ein Pilzkurs sehr geholfen. Ein Anfänger will natürlich rasch einen Pilz
    erkennen. Das gelingt viel besser, wenn man ein Gefühl für die Systematik hat.
    Eine Entoloma kann ich übrigens mittlerweile ziemlich oft erkennen. Bis zur Art hilft aber oft keins meiner Pilzbücher weiter.