Beiträge von Wutzi

    Moin Schupfi, Pablo hat es wie so oft auf den Punkt gebracht. So nur vom Foto, sehen die Saftlinge am ehesten aus wie eine rötliche Form des Safrangelben Saftling oder aber Konrads-Saftling. Die sind makroskopisch ziemlich ähnlich.

    Ich besuche heute immer noch so oft wie möglich solche Kurse, da die Prüfung eine Sache ist, die Pilzberatung selbst aber viel wichtiger ist ....

    Wenn du an der Greifswalder Fachgruppe Interesse hast, schicke mir einfach deine Email-Adresse und du kommst mit in den Verteiler.

    VG Jan

    Genau, und Jan fährt sogar bis nach Oberhof zum Schleierlingskurs von Andreas Gminder und bringt Glimmerschüpplinge mit zum Zeigen für alle, die den noch nie gesehen haben. Gestern hab ich bei der Beratung davon profitiert und konnte ihn sicher bestimmen, Jan, Danke noch einmal.

    Hallo Rigo, (welcome). Du hast eine gute Beschreibung geliefert. Aber wenn du die hinten an einen Beitrag dranhängst, der quasi durch ist, bekommt er nicht die nötige Aufmerksamkeit. Mach doch am besten einen eigenen neuen Thread auf.

    Hallo Schupfi, ich hab ja die letzten 2 Wochen ziemlich viele Saftlinge gefunden und bestimmt. Da hängt viel davon ab, ob Hut und/oder Stiel schleimig sind. Farblich würde der Honigsaftling passen, der duftet etwas nach Honig, ist aber nicht schleimig. Deine Saftlinge sehen schleimig aus, oder waren sie nur nass? Bist du sicher, dass die nicht später doch noch schwärzen oder aber gibt es auch gelbe, die den orangefarbenen ähneln? Ich hatte hier zwar viele Arten, aber keine orangefarbenen schleimigen.

    (welcome). So wie Christoph schon schrieb. Ein sehr wichtiges Merkmsl - die Stielbasis hast Du abgeschnitten. Da wird es dann bei vielen Arten kompliziert und ist mehr Pilze raten als Pilze bestimmen. Für‘s nächste Mal weißt du jedenfalls, was wichtig ist für die Bestimmungsanfrage.

    Hallo Xiping, die Goldröhrlinge sehen aber gar nicht mehr appetitlich aus. Da sie schon in der Küche liegen: Ich würde die nicht mehr essen.

    Nee, das verstehe ich schon. Ich bin auch nicht verrückt auf Speisepilze, nur auf Pilze. Als ich gestern aus dem Wald kam und die Boviste Auf dem Weg ignorierte, hab ich mich erinnert dass ich mich im Sommer gefreut hätte, welche zu finden. Heute hatte ich in der Beratung Glimmerschüpplinge. So seltene und schöne Pilze sind Doch die Würze des Pilzhobbys.

    Hallo augur, (welcome). Die Innenlicht- Fotos geben schlecht die Farben der Pilze wieder, deshalb ist es nicht ganz einfach, Deinem Pilz einen Namen zu geben. Belis Vorschlag vom Gefleckten Rübling Finde ich gut. Ich kann aber mir Auch einen Weichritterling - Melanoleuca spec. vorstellen.

    Hallo Norbert. Ich würde dir gerne ein bisschen Regen rüberschicken, oder auch gern ein Paket gemischte Pilze. Das ist ja wirklich wie verhext, dass es Mitte Oktober noch immer zu trocken für Pilze ist. Ich habe heute mal einen Tag Pilzpause eingelegt, weil sonst die Spannung nachlässt. Du musst wahrscheinlich mal ein paar hundert Kilometer fahren um auf deine Kosten zu kommen.

    Hallo Julio, (welcome). Genau du hast einen Krempling gefunden. Der galt früher als essbar. Inzwischen hat sich erwiesen, dass er ein tückisches Gift beinhaltet, was schon zu Todesfällen geführt hat.

    Stimmt Peter, du musst ein bisschen auf die Linie achten:grofl:.

    Hallo claus. keine Ahung was du da gefunden hast, aber die Sporenornamente sind der Hammer! Wenn ich jetzt noch eine Vergleich zu R. nauseosa hätte wäre das die Krönung.

    Hallo Zappenduster. Ganz so schwarz würde ich nicht sehen. Der „große Lauf“ ist hier im Thüringischen Schiefergebirge zwar durch, aber vereinzelt kommen gerade neue Steinpilz-Fruchtkörper und größere Mengen Herbstrotfüße.

    Im letzten Jahr kam die große Steinpilzschwemme erst Ende Oktober bis Mitte November. In diesem Sinne: die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Es handelt sich um eine Wachstumsanomalie während des Wachstums. Was sie verursacht hat, kann ich nicht sagen. Aber ein Wirbelsturm war es sicher nicht. Der hätte das Bäumchen nicht verformt sondern zerrissen.

    Hallo rumpel, raus aus der Pfanne und rin in den Komposteimer, würde ich sagen. Karbolis machen böse Magen-Darm-Beschwerden. Mit NaOH bekommst du Karbolegerlinge nicht bestimmt. Das ist leider komplizierter.

    guten morgen,

    ich hatte sie ein paar stunden liegen lassen...um zu sehen wie die sporen aussehen...waren dunkel...

    hab sie zubereitet...gegessen....sehr legger....

    Hallo Stubbe, hast du gelesen, was Tricholomopsis (Christoph) geschrieben hat?

    Hallo Arminius,

    Hundsrute und Leberreischeling (the poor mens beefsteak) sehe ich da auch
    Wenn du den Leberreischling anschneidest, sollte rote Flüssigkeit ("Blut") austreten.
    Die Hundsrute ist, glaube ich, mit den Morcheln verwandt.

    LG

    Rolf

    Hallo Rolf, nicht mit den Morcheln, sondern mit den Stinkmorcheln==Gnolm7. Ein kleines Wort aber geschmacklich erheblicher Unterschied.

    Gut möglich also, dass es einfach ein Parasol ist - halt mal einer mit viel Pigment und mit feinschuppigem statt genattertem Stiel. Solche Variationen gibt es in der Art Homo sapiens ja auch, und man muss nicht unbedingt noch mehr Arten in die Welt setzen, als es die Genetiker ohnehin schon tun.



    A new volvate Macrolepiota (Agaricomycetes, Agaricales) from Ita...: Ingenta Connect

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Das ist mir die liebste Erklärung, da es mir nicht gelungen ist, M. procera f. fuliginosa oder M. procera var. permixta auseinanderzudröseln und auf meinen Pilz anzuwenden. Es ist einfach nur der dunkle Karl-Heinz, der eben anders aussieht als der helle Jochen, Richard und Erwin. Der Pilz sah für mich einfach nicht so aus, wie die "normalen" Parasole, wegen der fehlenden Stielnatterung. Ich habe zwar keine völlige Sicherheit über meinen Fund, aber viel über die Gattung gelernt.


    Hallo Christoph,

    vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, dich mit meinem finsteren Parasol zu befassen. Nach allem, was du schreibst, passt M. procera fm. fuliginosa nicht, weil das Hutfleisch ebendfassl rötet. Außerdem passt Macrolepiota procera fm. permixta sicher schon deshalb nicht, weil sie wärmeliebend ist. Ich wohne hier am Thüringer Kältepol. Der Pilz war sehr nass und hat keine Sporen abgegeben. Am Folgetag hat er bereits schlecht gerochen und begann offenbar zu vergammeln.

    Ich werde ihn nicht als Unterart von M. procera abspeichern sondern nur als ungewöhnliches Individuum. Aber Du hast wieder eine Menge zu meiner Weiterbildung beigetragen.