Beiträge von Wutzi

    Ich schneide etwa in 5 mm Scheiben (dünner geht nicht, habe momentan leider kein besonders gutes Messer). Muss man sie wirklich mit einem "kack" brechen können, damit sie ins Glas oder in eine Zippertüte können?

    Und hätte ich ein neues Thema aufmachen müssen oder ist es richtig, mich hier "dranzuhängen"? Viele Grüße Pipette

    Hallo Pipette, scharfes Messer kaufen, Messer schärfen oder länger trocknen. Wenn die Pilze nicht rascheldürr sind, schummeln sie. Ich schneide sie halb so dick wie du und komme bei 40 Grad mit 8 Stunden klar.

    Weiß ich doch, Schupfi! Mir war nur halt gerade so, weil die mich auch ständig nerven ==Gnolm7 .

    Hallo, so wie das aussieht, hast du sie richtig bestimmt.

    Der Panther hat nie eine geriefte Manschette und eine ganz andere Knolle mit so genannten Bergsteigersöckchen. Das sind ringförmig angeordneten Velumreste oberhalb der Knolle am Stiel, die ein bisschen aussehen wie seinerzeit die ausgeleierten Baumwollsocken, die an den Waden heruntergerutscht sind.

    Hallo Pilzig,


    das Thema haben wir vor einiger Zeit hier sehr ausgiebig diskutiert. Ich habe die dunkelgelben Stielteile mikroskopiert. Das Ganze blieb ergebnislos. Schneide die Teile raus. Gegen einen Pilz spricht, dass die fleckigen Stellen nicht wachsen, wenn man den Pilz ein paar Tage liegen lässt. Ich bin wie so oft für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie das tun, weil sie es können ==Gnolm4 . Aber vielleicht hat inzwischen jemand bessere Erkenntnisse.

    Hallo zusammen,


    mich bringen wieder einmal kleine braune Pilze an meine Grenze. Außer Mallocybe terrigena habe ich keine Idee. Ditte vielleicht kannst du mal draufschauen.


    Eigentlich passen alle Merkmale, kompakter Fruchtkörper, Sporenmaße und -Form, Zystiden. Nur der Stiel ist nicht hohl sondern eher grobfaserig. Das macht mich stutzig.

    Inocybenprofis, bitte helft mir auf die Sprünge. Hier die Fotos:


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    Hallo,


    beim Nelkenschwindling kannst Du in den Stiel einen Knoten machen und der wächst wie bereits von Malone geschrieben würde nicht auf Holz. Wenn die nicht auf Holz gewachsen wären hätte ich sie glatt als Waldfreundrübling bezeichnet.


    VG Jörg

    Warum sollten die nicht auf Holz wachsen Jörg? Das tun sogar Maronen hin und wieder und der Waldfreund ist ein Folgezersetzer, der darf das sowieso.

    Da könnte ich nahtlos anschließen, Brigitte und ich bin tatsächlich fast den ganzen Tag im Wald. Das könnte von mir aus bis Mai so weitergehen. Dann muss ich mich um den Garten kümmern.

    Hallo Wutzi,

    ich würde mich dem ja auch gern anschließen, aber zur Zeit muß im Garten doch noch einiges getan werden bis mindestens Ende Oktober. Die Quittenernte habe ich zugunsten unserer Pilzausstellung am kommenden Wochenende auf nächste Woche verschoben. Am Wochenende ist immer Pilzzeit, in der Woche ist Gartenzeit.

    LG Ulla

    Liebe Ulla,

    was für ein Glück, dass an meinen felsigen Hängen auf Lehmschotter hier am Kältepol Thüringens kein Obst wächst🥴. Die Stauden kann man immer mal zwischendurch winterfest machen. So gurke ich 3-7 Stunden im Wald herum. Den inzwischen ältlichen Hund muss ich manchmal in den Rucksack stecken, weil es ihm zu viel wird. Leider bin ich abends meist so knülle, dass ich keine Lust aufs Mikroskop habe. Aber Frau kann eben nicht alles haben😊.

    Ich glaube, ich würde rotmilchende Reizker als beste "Anfänger-Arten" empfehlen.

    Seh ich auch so, Cratie. Da kann eigentlich nicht viel schief gehen, wenn man auf die rote bzw. orange Milch bei einem brüchigen Fruchtkörper achtet. Milchlinge mit roter Milch sind essbar. Einfacher gehts kaum.

    Hallo Dieter und Matthias,

    der Beitrag ist wie alle Anderen auch von euch einfach klasse. Ich lerne jedes Mal eine Menge. Heute wars die Pholiotina. Da muss ich bei einem meiner Funde nicht stundenlang im Nebel stochern, sondern hab zumindest schon einmal die Idee, mit welcher Gattung ich vergleichen sollte. Danke und bitte mehr davon.

    Hallo Manubis, auch bei den Röhrlingen gibts einige ziemlich giftige. Den Rotfuß verwechseln die Anfänger bei meinen Pilzwanderungen regelmäßig mit dem giftigen Schönfußröhrling. Der hat allerdings ein Stielnetz, auf das Anfänger nicht so achten und einen bleichen Hut, was oft auf die Sonne geschoben wird. .


    Der Steinpilz hat allerdings auch eins. Sicher kannst du dir auch bei Röhrlichngen nur sein, wenn du dir die Merkmale der giftigen Doppelgänger in Gänze einprägst und mit deinen Funden vergleichst.

    Im Zweifel Kauprobe mit Ausspucken: Schönfüße sind ebenso bitter wie Gallenröhrlinge.


    Also Alkohol ins Pilzgericht gemischt würde ich auch nicht lecker finden ==Gnolm4 .Und: Bei einem Besäufnis tut der Kopf am nächsten Tag nicht wegen der Pilze weh.


    Es gibt Pilzarten, beispielsweise Tintlinge, bei denen du Vergiftungserscheinungen bekommst, wenn du gleichzeitig Alkohol konsumierst. Das sind aber Arten, die nicht als Speisepilze sondern als Giftpilze ausgewiesen sind. Also wenn du nicht diese Giftpilze mit Alkohol trinkst, wirst du dich auch nicht vergiften. Aber ich finde, Giftpilze sollte man sowieso meiden.


    Insofern trink ruhig dein Bierchen oder den Wein zur Pilzmahlzeit, wenns dir schmeckt.