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letzter Beitrag von Sauerländer am

2021 - Pilze in NRW

  • Ich mach' mal den Anfang, so langsam geht's nämlich los.


    Hier im Münsterland trauen sich so langsam die ersten Täublinge hervor. Ein paar Stadtchampignons habe ich auch schon gefunden. Mit Röhrlingen ist noch nicht viel los, von ein paar Rotfüßen mal abgesehen. Aber die Perlpilze kommen momentan ganz anständig – und die Pantherpilze gleich daneben.


    Und sonst so? Ich hörte im Sauerland gäb's Pfifferlinge …



    Grüße, Rhi

  • JanMen

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Meine Mutter berichtet aus dem Sauerland (Arnsberg): Diese Woche viele Pfifferlinge!

    Ich hatte in Münster bislang folgende Röhrlinge:

    Ende Mai bis Mitte Juni: Goldröhrling, WuBi, Netzhexe, falsche Rotfuße
    Ende Juni bis Mitte Juli: Gallenröhrling, Gemeiner Rotfuß, falscher Rotfuß, Ziegenlippe, Hainbuchenraußfuß, Netzhexe, Sommersteinpilz, Schwarzblauender Röhrling, rothütige Filzröhrlinge, die ich nicht sicher identifizieren kann, an zwei Stellen mit sehr verschiedenem Habitus (einmal evtl. rote Variante der Ziegenlippe, einmal evtl. Hortiboletus Rubellus), sowie weitere kleine (Filz-)röhrlinge, die ich als Hortiboletus annehmen würde.

    Täublinge diese Woche in vielen Variationen und quasi überall. Die sandigen Kiefernwälder auf Geestrücken bringen eher nix, die lehmigen Laubwälder davon abseits teils sehr viel.

  • Auch im Münsterland, bisherige Funde:

    Lungenseitlinge, Perlpilze, diverse Täublingsarten, Flocken-und Netzhexen, Hainbuchenröhrling, Steinpilze, Gallenröhrlinge, Rotfußröhrlinge.


    Die essbaren Röhrlinge waren alle bisher aber in einem für Menschen katastrophalen Zustand. Entweder Schnecken oder verwurmt. Von Pfifferlingen bisher keine Spur.

  • Update:

    Gerade ist eine Kartoffelbovist-Schwemme. Maronen gibt es mittlerweile auch so einige. Vereinzelt auch Flockies und Steinpilze. Aber immer noch ist der Mensch hintendran. Maden und Schnecken sind leider Feinschmecker. Naja bleibt wenigstens zu hoffen, dass die Schnecken die Sporen verteilen.

  • Als Update aus dem Münsterland:
    Meine Röhrlingsliste ist in der 2. Julihälfte um Satansröhrling (!), Flockenstieligen Hexenröhrling (oder zumindest ziemlich sicher ein Neoboletus) und Strubbelkopfröhrling (ca. 10 Ex.) angewachsen. Täublinge gibts in Unmengen.

    Aus dem Sauerland (Sonntag):
    Bei Arnsberg sah die Artenvielfalt vergleichsweise mager aus. Steinpilz habe ich bezeichnender Weise nur an einer Stelle gesehen, wo Baumstämme in großen Mengen so zum Abfahren quer aufeinander aufgeschichtet wurden, dass sich ein größerer Überhang und somit eine trockene Fläche ergab. Er hatte sich wohl rechtzeitig vor den Regenmengen untergestellt? Ansonsten patschnasses Laub und im Nadelwald entweder schon große Kahlschläge oder wo nicht teils extrem viel Bruch von Borkenkäferholz. Da machts keinen Spaß mehr und so manche gute Pfifferlingsstelle ist wohl hin. Vergleichsweise häufig war auch hier der Strubbelkopfröhrling. Schon auffällig im Moment.





  • Ich muss mich korrigieren: Der vermeintliche Satansröhrling ist nach sachkundigen Einschätzungen in diesem Thread keiner, sondern rubroboletus legaliae, oder: Falscher Satansröhrling.

    Ich muss zugestehen: Ich bin dieses Frühjahr mehrfach überrascht worden von Arten, die ich nach den Erfahrungen im vergangenen Herbst, dem Lesen von Artbeschreibungen samt der dort angebenen Habitate in der Kategorie "Den werde ich hier in diesen bescheidenen Wäldchen wohl kaum zu Gesicht bekommen" (leichter Neid Richtung Mittelgebirge/"Süddeutschland") abgelegt habe.

    Falsch. Die Artenvielfalt ist hier rund um Münster zumindest bei den Röhrlingen beachtlich.

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