On Topic: 2026 ist bisher ein Wechselbad der Gefühle. Mein Speisemorchel-Erstfund, neues Pfifferlingshabitat vs mehrere Monate Dürre vs. Glucken-Festival. Habe jetzt drei Große gefunden und mein Vorrat platzt aus allen Nähten. Verrückt!
Beiträge von Malker
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Das heißt ja Du unterstellst dem Umweltbundesamt und dem deutschen Wetterdienst gezielte Desinformation, indem du sagst es gehe hier nur um das "Geldverdienen". Dass es einen natürlichen Klimawandel gab und immer geben wird, wird von Seiten der Wissenschaft hier auch so benannt. Als Gegenthese zum wirtschaftlichen Interesse: es wäre einfacher und nicht bzw. weniger haushalts belastend gewesen AKWs und fossile Kraftwerke einfach laufen zu lassen. Warum dann der Aufwand?
Wo und wann habe ich mich geäußert, dass ich irgendwem oder jemand etwas unterstelle?
Hey, direkt hast du das nicht gesagt. Deine Aussage impliziert schon das Geldinteressen, von wem auch immer, mit den Studienerkenntnissen einhergehen. Wenn ich es falsch verstehe, dann tut es mir leid. Aufgrund der aktuellen Lage von Spaltung und Polemisierung, in der die Menschen anfangen die Wissenschaft in Frage zu stellen, habe ich große Schwierigkeiten selber nicht emotional zu werden.
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Ich frage mich nur was die Intention derer ist, die Fakten in Frage stellen. Wie bereits erwähnt befinden wir uns ja in einem Forum, das einen wissenschaftlichen Background hat. Es gibt natürlich auch unter den Sammlern so manche Unbelehrbare, die aus dem "es war schon immer so"-Prinzip mittlerweile als giftig deklarierte Pilze zum Verzehr sammeln. Wobei ich hoffe/bezweifle, dass die sich hier herumtummeln. Aber hier schadet sich die Person "nur" selbst und bekommt am Ende den Darwin-Award. Aber die empirischen Fakten der DGfM werden hier von dem meisten anerkannt.
Das Klima ist ja eng mit unserem Hobby verknüpft, deswegen wundere ich mich, dass hier sich die Einstellung so stark spaltet. Weil sonstige anthropogene Einflüsse auf die Natur hier ja auch diskutiert werden.
Ist es der Life-Style und die Bequemlichkeit, die durch eine unbequeme Wahrheit in Frage gestellt wird, weil wir alle etwas ändern müssten?
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Grüße vom Hotspot des menschgemachten Klimawandels.
Wolfgang
Wie schon gesagt: Einen menschengemachten Klimawandel halte ich für einen Irrtum. Für mich ist diese Vorstellung Wunschdenken. Letztlich geht es nur ums Geldverdienen bei der Sache.
Um verlässliche Aussagen zu haben, müsste man das Wetter mindestens der letzten 50.000 oder noch länger Jahre analysieren. Und genau diese Daten gut liegen eben nicht vor. Klimawandel auf der Erde gab es schon immer, wie wir wissen.
Sorry finde ich schwierig. Weil die These, dass der Klimawandel nicht menschen gemacht ist wider der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist.
Monitoringbericht 2023 zur DAS - Klimaentwicklung in Deutschland
Das heißt ja Du unterstellst dem Umweltbundesamt und dem deutschen Wetterdienst gezielte Desinformation, indem du sagst es gehe hier nur um das "Geldverdienen". Dass es einen natürlichen Klimawandel gab und immer geben wird, wird von Seiten der Wissenschaft hier auch so benannt. Als Gegenthese zum wirtschaftlichen Interesse: es wäre einfacher und nicht bzw. weniger haushalts belastend gewesen AKWs und fossile Kraftwerke einfach laufen zu lassen. Warum dann der Aufwand?
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Suillus Du hattest Recht. Im Schnitt sieht man das jetzt auch. Danke für den Hinweis!
PS ich habe die alle an Eiche gefunden.
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Hallo Malker,
sehr schöne Steinis hast du da! Ich meine allerdings ausschließlich B. edulis zu erkennen, oder habe ich was an den Augen?
Leider waren in dem Stück, das ich eigentlich begehen wollte Waldarbeiter und haben die Bestände gelichtet. Wenn da was war, ist da vermutlich jetzt alles platt.
Das ist natürlich ärgerlich, muss aber keine Katastrophe sein. Ich finde gerade Fichtensteinpilze bevorzugt in intensiv bewirtschafteten Fichtenplantagen, gerne direkt neben der Harvesterschneise.
LG Suillus
Das kann tatsächlich sein. Habe ehrlich gesagt Schwierigkeiten, die auseinanderzuhalten. Bei dem Großen in der Mitte war ich mir recht sicher, dass es einer ist. Aber stimmt schon, der speckige Hut sieht eher nach Edulis aus. Nachher, wenn ich die für das Dörrgerät vorbereite kann ich nochmal Fotos machen.
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Das Problem: fast jedes Mal, wenn ich direkt zu Beginn einer Tour einen schönen Fund mache, ist das wie ein schlechtes Omen. In der Regel finde ich dann für den Rest der Tour überhaupt nichts mehr. Leider so auch diesmal. Ist das bei euch auch so?
LG Suillus
Das kann ich so unterschreiben.
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Mit reichlich Verspätung sind endlich die B. Reticulatus da. Leider waren in dem Stück, das ich eigentlich begehen wollte Waldarbeiter und haben die Bestände gelichtet. Wenn da was war, ist da vermutlich jetzt alles platt.
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Hier kam im Umland einiges runter. War heute in meinem Reizkerwald und das war besser als gedacht.
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Schon tausend mal gesehen und trotzdem immer wieder schön.
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Die Steinies kleckern hier so herum. Den hab ich neben einem betagten Exemplar gefunden. Kein Ahnung ob es das jetzt ist oder ein großer Schub noch kommen wird.
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War nochmal in dem Wald wo die Hexen gut bestückt wären. Immerhin einmal Boletus edulis und einmal reticulatus. Waren aber leider nichts mehr für meinen Korb. Andere hätten die wahrscheinlich noch mitgenommen.
Und einmal für das Auge Amanita Phalloides. Ich finde sie ja wirklich hübsch.
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Die heutige Ausbeute.
Die grünen Algen muss man etwas länger kochen, oder?

Ja, ich musste meinen Essensplan von Steinpilzrisotto auf Miso-suppe ändern. Hab nur ein bisschen scheu vor dem Mikroplastik.
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Die heutige Ausbeute.
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Bei uns sprießen Hexen und Perlen. Hab tatsächlich auch den ersten Sommersteinpilz gefunden. Außen: meh!, Innen: bleh!
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Shroom! Ich habe dieses Jahr noch keinen einzigen verwertbaren Steinpilz gefunden. Das ist echt traurig...
Lass uns einen Klub gründen.
Wo schreibe ich mich ein?
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War heute im Hauswald unterwegs. Fazit: Komisches Pilzjahr. Keine Täublinge. Keine Amanita.
LG Christopher
Bei uns ist es lustigerweise umgekehrt. Mit Täublingen und Perlpilzen hätte ich mir den ganzen Korb vollmachen können. Aber die Steinpilze machen sich rar. Mittlerweile weiß ich Täublinge aber sehr zu schätzen.
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Bin auch von meiner Runde zurück.
Man merkt, dass es hier langsam los geht und die Artenvielfalt nimmt zu:
Perlpilze: vereinzelt, teils sogar schon grenzwertig drüber.
Waldfreundrübling: der hat Bock und ist hier flächig zu finden
Frauentäublinge: Einzelfunde, aber zu wenig um sie mitzunehmen.
Sonstige: Ein paar Trichterlinge und Dachpilze. Einen Mehlräsling und einen überständigen Schwefelporling.
Von Röhrlingen fehlt aber jede Spur. Eigentlich hatte ich die Hoffnung eine Krause Glucke zu finden. Aber: No such (G)luck.
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Wusste aber nicht ob der Mais gespritzt ist oder nicht.
Hallo
Wenn die Pilze wachsen eher nicht. Oder wenig.
So wie ich das verstehe wird der Mais oft mit Pestiziden behandelt. Die haben keinen Einfluss auf die Entwicklung des Maisbeulenbands.
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Ich war aber eigentlich nur kurz unterwegs, um den Wegrand des Maisfeldes zu inspizieren und konnte immerhin zwei drei halbwegs brauchbare FK zum erstmaligen Test des Ustilago maydis ergattern, auf welchen ich eigentlich bewusst erst durch eure aktuellen Berichte aufmerksam geworden bin.
Ich habe gestern beim Radfahren auch welche entdeckt. Wusste aber nicht ob der Mais gespritzt ist oder nicht. Die Vernunft war dann doch stärker als die Neugier. Ich schaue nochmal ob ich irgendwelche Bio-Felder in Region ausfindig machen kann.
Ansonsten alles knochentrocken hier und keine nennenswerten Fruchtkörper.. Die hiesigen 20l waren wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
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In der Mitte sieht man das Sommerdreieck der Sterne Deneb (oben links), Wega (Oben mittig rechts) und Altair (unten).
und WAS IST MIT DEM UFO LINKS? DAS hast Du nicht gesehn ???

Ich glaube das war ein Sternschnuppe. Die sehen in Aufnahmen mit Langzeitbelichtung leider nicht so schön aus.
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Gestern habe ich eine sternenklare Nacht draußen verbracht. Habe mich ein bisschen geärgert, dass ich das nicht eher gemacht habe. Hätte gerne noch eine panorama Aufnahme gemacht am Strand. Und morgen reisen wir aus der Bretagne ab. Müssen wohl leider nochmal hierher kommen.
In der Mitte sieht man das Sommerdreieck der Sterne Deneb (oben links), Wega (Oben mittig rechts) und Altair (unten).
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Thread erstellt vor 16 Jahren, Ersteller zu letzt aktiv vor 12 Jahren. Aber vielleicht findet sich jemand anders.
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Ich und Sohnemann waren bei Ebbe zwischen Felsen an der bretonischen Küste unterwegs und haben dabei zwei Exemplare des Stachelseesterns vor dem Austrocknen gerettet. Werde damnächst mal bei niedriger Tide schnorcheln gehen.
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Servus beinand,
man muss nicht alles zitieren, was zweideutig sein kann und Worte enthalten, die im Grundsatz eben zumindest aggressiv sind.
Es gibt so viele Möglichkeiten, sowas zu vermeiden und trotzdem mit angenehmeren Sätzen treffend zu formulieren.
Nicht unerheblich ist dabei, dass tendenziell die Sprache in Wort und Schrift immer mehr ins Negative abdriftet. Da sollte man gerade hier genau gegenteilig formulieren.
Viele Grüße
Thomas
Hi,
Das Wort "abartig" würde ich auch eher zu einem aggressiven Sprach-Duktus zählen. Just a thought.
LG Marc
