Pilz-Bestimmungs-Apps... bei PSVs

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  • Mich würde Eure Meinung interessieren -

    aber ich hoffe, dass es nicht eine allzu hitzige Diskussion auslöst...


    Wie findet Ihr das, wenn ein PSV Bestimmungs-Apps nutzt?

    Geht gar nicht - oder ist das mit Anmerkung und in Ausnahmefällen okay?

    Oder ist das auch in Ordnung, wenn jemand das bei jedem Pilz macht?


    Ich nutze sie persönlich bisher nicht, weil ich ja weiß, dass sie (noch?) fehlerhaft sind,

    aber besonders weil ich glaube, dass ich durch sie lernfaul werden würde und

    mit denen noch nachlässiger selber aktiv nach Bestimmungsmerkmalen schaue...

    Das zweite Argument wäre natürlich bei jemanden mit langjähriger Erfahrung eine andere Geschichte.


    Ich zögere aktuell, mich bei einer Pilzführung anzumelden, weil ich befürchte,

    dass da immer nur auf eine App geschaut wird.

    Ist das die neue Realität, die man akzeptieren muss?

    Oder ist doch Skepsis angebracht?


    Danke schon mal für Eure Rückmeldungen :)

    “Surely it is our responsibility to do everything within our power to create a planet

    that provides a home not just for us, but for all life on Earth.”

    — David Attenborough


    “Together we can change the world.”


    — Jane Goodall
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  • Ich zögere aktuell, mich bei einer Pilzführung anzumelden, weil ich befürchte,

    dass da immer nur auf eine App geschaut wird.

    Hallo Pilz_Neuling2020,

    ich habe bisher noch keine Pilzführung erlebt wo der PSV Pilze mit einer App bestimmt hat, die haben genug Arten im Kopf und sagen auch wenn eine Art nicht erkannt wird.

    Bei ca. 10000 Arten in Mitteleuropa gibt es niemand der alle kennt

    viele Grüsse

  • Hallo, also ich leite solche Exkursionen seit 1999 und hab dabei bisher weder selbst eine App benötigt oder verwendet und ich kenne niemanden der/die das bei Pilzführungen macht. Außer das Thema kurz diskutieren. Ich nehme mal dass das nicht nur hier im Süden gilt, daher schau Dir einfach mal an, wer in Deiner Gegend Pilzführungen anbietet.

    Liebe Grüße eberhard

    284: goldene Zeit < APR 2020); viele - , wenige +, APR 21 & anderes: 272.

    Nach APR22-Startgeld: Tiefpunkt bei 252. Dort: Wetten, Abrackern, Platz 1 etc.: 300.

    APR '23 => 310. => APR 2024: -20 (Teiln.) +12 (Platz 1) +2 (#.500) + 6 (Jokerallerschnellstrauswurf) + 2 (3.gen. Joker) +2 (6-best-PhalHaiku) +3 (Unbew.-phal) + 3 (fürs Y) +3 (Aufmerksamkeit) + 3 (Kryptisches): 320; -GI%e =317; APR 25: -20(Teilnahme), +3 (Pl.10), +3 (250 Pkte.), +2 (#1000), +4 (1. Joker), +9 (2. Phal-Haik(u)nki), +3 (3. Phalschph.), +3 (Kurzph.), +2 (TeamworkPh.), +3 (Phorfeld-E.m.U.), +3 (Kryptisches) waren 332; -3 (GI-%e) sind 329

  • Wie findet Ihr das, wenn ein PSV Bestimmungs-Apps nutzt?

    Geht gar nicht - oder ist das mit Anmerkung und in Ausnahmefällen okay?

    Oder ist das auch in Ordnung, wenn jemand das bei jedem Pilz macht?

    Apps sind großartige Helfer und nicht zuletzt dicke Pilzbücher im Kleinstformat. Aber sie können eine Bestimmungssicherheit vermitteln, die sie realisitischerweise gar nicht bieten können und genau das ist die große Gefahr. Ein PSV weiß das und wird eine APP anders nutzen, als ein unbedarfter Pilz-Neuling, der überall die Smartphone-Kamera draufhält und dann alles in die Pfanne schmeißt. Ein PSV kennt alle wichtigen Giftpilze, kann aber u.U. nicht immer aus dem Standgreif alle Rotkappenarten sauber auseinanderhalten. Was auch nicht nötig ist, weil ein als Raustielröhrling identifizierter Pilz grundsätzlich essbar ist. In diesem Fall ist das schnelle nachschlagen mittels App eine unschlagbar einfache Erinnerungshilfe.


    Ich selbst nutze Apps sehr häufig, aber ohne KI. Für mich sind sie mobile Datenbaken und Erinnerungshilfe. Bei von mir geführten Wanderungen habe ich allerdings Apps noch nie genutzt. Der Wald steht voll mit Pilzen, das ist in der Regel völlig ausreichend, um den durchschnittlich Interessierten innerhalb von 20 Minuten ausgiebig zu überfordern. Noch mehr Informationen mittels App braucht es da nicht.

  • Ich halte das so bei meinen Exkursionen und Kursen, dass ich manchmal demonstriere, was die Erkennungsapps leisten können.

    Das sorgt dann schonmal für Ernüchterung, obwohl manche Apps teilweise recht gute Ergebnisse liefern - zumindest bei gut kenntlichen Arten.

    Aber das hat mit dem Grundgedanken einer Pilzführung, eines Pilzkurses nichts zu tun, weil da weit mehr vermittelt wird als nur den Pilzen einen Namen zu geben.

    So ist das zumindest bei meinen Veranstaltungen.


    Beste Grüße

    Harald