Beiträge von Juergen-M
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Hallo Christoph und Wolfgang,
hatte diese Kollektion damals als M. rhodosperma bestimmt. Was meint ihr beiden dann dazu? Daten kann ich nachliefern. Nur mal so jetzt als Gesamteindruck. Ehrlich gesagt, hab ich mir die Sporenpulverfarbe überhaupt nicht angeschaut.
Grüßle
Jürgen
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Es gibt kleine pleurotoide Entolomen, die auf Blumenerde und Brandstellen wachsen, z.B. Entoloma ollare; Sporen angucken!
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Kleine Anmerkung zur Gefährlichkeit von Pilzinfektionen:
Man weiß erst seit 2010, dass Pilze - wie Bakterien - einen horizontalen Gentransfer bewerkstelligen können, und somit sehr schnell Resistenzen aufbauen können. Wen das interessiert:
Genetik: Horizontaler Gentransfer in Pilzen nachgewiesenNicht nur Bakterien tun es - auch Pilze können genetisches Material austauschen, wie Forscher anhand ein Schadpilzes zeigten.www.spektrum.dedie große "Barriere" ist unsere Warmblütigkeit und unser Immunsystem (Makrophagen): Pilze mögen keine höheren Temperaturen als 30 Grad. DAS ist der Grund, warum wir von Pilzinfektionen weitgehend verschont sind. (Außer jetzt natürlich Menschen mit schwachem Immunsystem, oder äußerliche Mykosen auf Haut und Schleimhäuten).
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das ist ja wirklich interessant! Da ich auch in manchen Weißtannenbeständen unterwegs bin, muss ich mal danach schauen. Aus meinen Aufzeichnungen und der Erinnerung heraus könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich diesen "C. varius" mal bei Weißtannen gefunden hätte. Danke!
Grüßle
Jürgen
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Ich kenne den Beitrag, ist schon etwas älter;-)
Der Begriff "Invasive Pilze" ist hier meines Erachtens nicht gut gewählt, ich weiß auch gar nicht wo der herkommt; in der Medizin werden diese Erkrankungen, wo Pilzsporen oder Hyphen in die Blutbahn eindringen können (meist über die Lunge) und Organe befallen, als "systemische Mykosen" bezeichnet. Es handelt sich dabei 90 Prozent um immunsupprimierte Patienten.
"Invasive Pilze" kann hier verwechselt werden mit "Neomyceten", also eingewanderten Pilze. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Für mich ist das ein etwas reißerischer Ausdruck, und so ist ja auch diese Doku etwas: reißerisch. Man weiß z.B. von Cryptococcus neoformans var. gattei, dass er zwar wirklich gesunde Menschen befallen kann, aber längst nicht so gefährlich eingestuft wird (WHO), ganz anders als z.B. Candida auris.
Pilze sind natürlich sehr gefährlich, und vermutlich gefährlicher als bakterielle Infektionen, wenn sie es tatsächlich schaffen die "thermische Barriere" der Warmblüter von 30-37 Grad Celsius zu überwinden ... da hätten wir es mit sehr potenten Krankheitserregern zu tun, wo es vermutlich weniger wirksame "Antibiotika" (in diesem Fall Fungizide) gibt.
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Sieht ja gruselig aus, KI-Generiert?

Mich hat mal jemand gefragt, zu was Zecken eigentlich gut sind, und hab da erst mal lange drüber nachdenken müssen. Recherchen haben dann ergeben, dass Parasitismus die erfolgreichste Strategie auf diesem Planeten ist; ca 40-50 % aller Tierarten lebt in parasitischen Beziehungen (allein nur Tierarten!).. also scheint das doch sehr erfolgreich zu sein. Parasitismus ist übrigens auch ein "Evolutions-Motor", der in konkurrenten Beziehungen für eine Art Ko-Evolution sorgt. Also, alles hat seine Berechtigung. ...
und ob der Mensch (Homo sapiens) auf diesem Planeten nicht der größte "Parasit" ist ... das ist noch gar nicht raus ...
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Ich hab mal eine andere Frage:
Es gibt eine andere Fliege, die mich etwas nervt:
Eine ganz ganz kleine Fliege, die oft schon nach den ersten Schritten im Wald, einem im Zickzack-Kurs direkt vor den Augen fliegt, und jede Richtungsänderung und Kopfdrehung mitmacht! Sie versucht immer vor den Augen zu bleiben, und wenn man keine freie Hand hat schafft sie das relativ lange.
Kennt ihr die auch?
Danke im Voraus
DIE kenne ich auch ... dann gibst die also auch bei Dir;-) Die sind sehr penetrant und versuchen immer in die Augen zu fliegen.
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Hallo Dominik,
ich bin auch ein Heringstäublings-Fan;-) Was mir besonders gut gefällt ist, dass die roten Pigmente in der Huthaut fettlöslich sind und sich in der Pfanne beim braten zeigen. Den "Fischgeschmack" empfinde ich eher als nach Krabben, Krebsen oder Garnelen, als nach "Fisch" (obwohl ja frischer Fisch eher nach Meer riecht ... als "fischig").
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Bei mir im Oderland sind die HLF seit mittlerweile 20 Jahren präsent und breiten sich immer weiter aus. Das könnte tatsächlich auch mit teilweise unregulierten Wildbeständen zusammen hängen.
Sie versuchen, in den Nacken und unter die Kleidung zu kommen und beißen sich dann fest. Das Resultat sind entzündete Bissstellen, die eitrig werden und erst nach ca. 2 Wochen verheilen. Gegenmittel: normaler Mückenschutz (Repellent) hilft wenig. Ich hatte den Eindruck, dass Mittel mit DEET 50% etwas hilft. Zumindest, im Nacken. Unter den Klamotten - muss man halt die Augen aufhalten. Wenn die in Schwärmen anfliegen, bin ich ganz schnell weg. Da können noch so viele Ritterlinge rumstehen.
GR Ingo
Hallo Ingo,
die Bissstellen werden bei mir manchmal nicht nur eitrig, sondern nekrotisch. Das ist weniger schön und ich muss die Sache laufend beobachten. Zwischen Biss und Heilung vergehen manchmal mehr als drei Wochen.
Allerdings habe ich schon den Eindruck, dass Autan hilft.
Viele Grüße,
Steffen
Äh Steffen;-) DAS kann nicht sein: "nekrotisch" bedeutet abgestorbenes Gewebe ... und das müsste chirurgisch entfernt, und mit aufwändigen Wundheilungsmethoden behandelt werden;-)
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Moin

ich habe hier im Forum vor zwei Jahren das erste Mal die Bekanntschaft mit der HLF gemacht.
Erster Gedanke: boah, wat eklig
zweiter Gedanke: gsd gibbet die hier nich

Am nächsten Morgen ab in meinen Hauswald und zack, da waren sie doch.

Haben mich übel erwischt, die Bisse im Nacken haben Wochen gebraucht um auszuheilen. Ich bin dann anschließend nur noch mit Kapuzen-Jacken und Nackentuch in meinen Wald. Meinen Hund nehme ich da nicht mehr mit, da Hunde und Pferde wohl noch empfindlicher auf diese netten Zeitgenossen reagieren. Aber leider fliegen die HLF nun auch direkt bei mir an der Siedlung (Felder und Baumbestand in der direkten Nähe) rum.
Also ja, die expandieren gewaltig.
vG aus dem abgeholzten Räuberwald
die kommen vor allem in Wäldern mit hohem Wildbestand vor.
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Anmerkung zur Bartonellose (Info aus einem Konsiliar-Labor für Bartonellen-Diagnostik):
"Infektionen mit Bartonella schoenbuchensis durch Hirschlausfliegen?
Immer wieder wird in der Laienpresse über vermeintliche Infektionen des Menschen mit Bartonella schoenbuchensis (angeblich durch Hirschlausfliegen übertragen) berichtet. Dabei wird vor der „fliegenden Zecke“ und der durch einer B. schoenbuchensis-Infektion mit „tödlicher Herzentzündung“ gewarnt. Für diese Behauptungen existiert keinerlei Evidenz. Eigene Untersuchungen ergaben eine Prävalenz von ca. 70% von B. schoenbuchensis – DNA in Hirschlausfliegen (Regier et al., 2018), jedoch existiert in der internationalen Literatur kein einziger Fallbericht, der eine Übertragung dieses Erregers auf einen Patienten nahelegt. Lediglich ein vage beschriebener Fall einer Infektion mit B. schoenbuchensis (nach vorheriger, kausal unklarer Zeckenexposition) mit unspezifischen Symptomen (Fatigue, Muskelschmerzen, Fieber) wurde beschrieben (Vayssier-Taussat et al., 2016). Weder ist eine spezifische serologische Diagnostik noch eine evidenzbasierte Therapieempfehlung verfügbar"
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Hallo zusammen,
da mich Pilzgerüche schon immer sehr interessiert haben, und ich da immer versuche, treffende Beschreibungen zu finden, kann ich euch mal meinen Geruchseindruck von jungen, saftigen Schmetterlingstrameten verraten: Wie frisch geöffnete Sardinenbüchsen ... oder wie dieses Kugellagerfett aus den 80er Jahren, dieses rötlich pinkfarbene, wo man die Kugellager vom Fahrrad oder dem Skateboard eingefettet hat;-)
Grüßle
Jürgen
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Hallo zusammen,
meine Erfahrung: Mich fliegen sie nicht mehr an, seit ich im Wald keinen Pullover mehr trage, und immer eine Mütze auf dem Kopf habe;-) Früher sind sie mir in die Haare geflogen (sind jetzt auch weniger geworden;-)) und ich habs abends daheim dann erst gemerkt, wenn sie sich da krabbelnd verraten haben ... dann mit dem Kamm oder der Bürste rausgekämmt. Ich bin nie gestochen worden, kenne aber einen Menschen, der das sogar mehrfach erlebt hat, und seit dem Stich seltsamerweise immer wieder und gern und signifikant häufiger als andere Menschen angeflogen wird - die Person trägt seitdem einen Moskito-Hut. Dieser Ektoparasit kann bei der Blutmahlzeit ein Bakterium (oder sogar mehrere verschiedene?) übertragen: Bartonella schoenbuchensis und möglicherweise eine Erkrankung verursachen (Bartonellose).
Grüßle
Jürgen
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Lieber Gerd,
hab Dir ne Privat-Nachricht geschickt
Grüßle
Jürgen
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hmm, ob das "alte Pilze" sind, weiß man ja nur, wenn man sie durchgeschnitten hat und die Frische der Trama beurteilen kann. Solche Pilze kann man immer noch in dünne Scheiben schneiden und trocknen.
Grüßle
Jürgen
p.s. Ich hab schon aus dem Handel, abgepackte, getrocknete Steinpilze (porcini) geschenkt bekommen, die fein durchlöchert waren;-))
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"Mornkopp" is echt gut!

liebe Grüßle nach Bad Sooden-Allendorf
Jürgen
p.s. gibts von Dir was in der letzten Tintlings-Ausgabe?
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Tolle Mikrofotos!
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Hallo Markus,
was für Schlüssel benutzt Du eigentlich?
Grüßle
Jürgen
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Lieber Harald,
wenn ich nur zwei Paxillus-Arten gefunden und geschlüsselt habe, bisher: P. involutus und P. rubicundulus, heißt das ja nicht, dass ich alles andere, was ich nicht gefunden habe, ignoriere. Das wäre ja völlig unwissenschaftlich;-) Ich mikroskopiere und schlüssle auch mit Mikro-/Makro-Reagenzien JEDEN Pilz;-) ... und mit verschiedenen Schlüsseln! Und muss auch revidieren, wenn es neue Erkenntnisse gib. Ich bin aber wirklich auch skeptisch, was viele Neubeschreibungen angeht, vor allem aus der Epoche, bevor es Sequenzierungen gab. Ich habe z.B. in meinem Umfeld einige "Arten-Splitterer" kennen gelernt;-)
Man möge mir meine Skepsis nachsehen.
Grüßle
Jürgen
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Sehr interessant, berichte uns doch, wenn sie "essfertig" sind;-)
p.s.: Diese eingemachten Pilze sehen schon "gruselig" aus, ich verbuche das mal unter der Rubrik: Armeleute-Essen und Kriegs-Pilze;-) Ich weiß gar nicht, ob es diese eingesalzenen Milchlinge und Täublinge überhaupt in die Sterne-Gastronomie geschafft haben, weiß da jemand was darüber?
In Ländern wo sie zubereitet und gegessen werden (ganz Nordeuropa vom Westen bis Osten), dort gelten sie schon als Delikatesse. Wie kommst du auf Kriegspilze?
Vor allem manche Milchlinge entwickeln gerade beim Einsalzen einen einzigartigen Geschmack! Sie wurden früher sogar an die Höfe der Zaren geliefert und teils auch nach Westeuropa exportiert.Hast du da Quellen dazu? Würde mich interessieren.
Was die Quellen angeht - einfach googlen. Es gibt historische Beschreibungen von Essen bei russischen Tsaren und Adel, dort waren eingesalzene Pilze oft erwähnt, u.a. im Zusammenhang mit kirchlichen Fastenzeiten aber nicht nur. Slawen, Skandinaven und Finnen sind mykophile Völker, sie haben die Pilze historisch vor allem getrocknet oder eingesalzen - das waren die wichtigsten Methoden und die Pilze haltbar zu machen. Ich selbst bin kein Historiker, finde aber auf Anhieb bspw. ein Zitat vom Kaiser Alexander I wo er eingesalzene Milchinge lobt.
Besonders hevorgehoben werden neben eingesalzenen Reizkern auch kompaktere Milchlinge wie bspw. L. resimus und L. scrobiculatus die sich besonders gut zum Einsalzen eignen. Für solche Milchlinge gibt es in manchen slawischen Sprachen sogar ein Extra-Wort: im Original "грузди, transliteriert: "gruzdi" bzw. auf Deutsch "grusdi".Danke Dir. Ich kann natürlich auch selbst Googeln, ich dachte mir nur, dass Du als Kenner gute Quellen hast, vielleicht steht das ja in einem Deiner Koch- oder Zubereitungsbücher drin.
Grüßle
Jürgen
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Hallo Alexander,
ist Dir der Begriff "Kriegs-Pilze" nicht geläufig? Als Kriegspilze bezeichnet man Pilzarten, die früher in Zeiten von Not und Lebensmittelknappheit (wie während oder nach den Weltkriegen) als Notnahrung gesammelt und gegessen wurden.
Was mich gestört hat, ist dass man ohne sich mit einer in anderen Kulturen traditionellen Zubereitungsart vertraut zu sein, das Ergebnis gleich als minderwertig abstempelt. Und das nicht nur in seinem Kopf sondern auch im öffentlichen Forum. Das finde ich nicht in Ordnung, nichts für ungut.
Braucht Dich nicht stören, das habe ich nämlich gar nicht beabsichtigt, wenn Du das noch mal genau liest! Arme-Leute-Essen und Kriegs-Pilze sind feste Begriffe, und ich bin ein Fan von "Arme-Leute-Essen", da ich selbst viel koche, und heimische Rezepte (Schwäbisch) liebe; das war fast alles Arme-Leute-Essen.
Wo bitteschön, habe ich hier was als minderwertig bezeichnet? Auch die Frage, ob es diese Pilze in die Sterneküche geschafft haben war ernst gemeint. Also bitte, bevor man hier jemandem etwas unterstellt, kann man ja nachfragen?
Alle so empfindlich in letzter Zeit;-)
Grüßle
Jürgen
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Hallo Jürgen,
ich mache um das Paxillus involutus Aggregat bis jetzt immer einen großen Bogen und schaue mir nur die Erlenkremplinge an, die sich auch morphologisch gut über Sporengröße und Sporenpulverfarbe trennen lassen. Ich hänge aber mal den Schlüssel aus den FoTE an. Klare ökologische Tendenzen erkenne ich da erstmal nicht.
Björn
ich wusste gar nicht, dass diese (schöne) Buch-Reihe und Bände als "amtliche" Schlüsselwerke gelten? Okee;-) Ehrlichgesagt, finde ich nur eine Art von Paxillus bei uns in den Wäldern, und das war bisher immer nur der klassisch und schlüsselbare P. involutus. Ich hab mir mal die ökologischen Daten bei Gröger ein bisschen angeschaut, und da ragen diese selteneren und seltensten Arten ökologisch schon etwas heraus - z.b. vorkommen in anthropogenen Habitaten wie Parks, lichte Laubwälder mit Linde, Hainbuche Pappel (validus) usw usf. Es mag sicher auch kryptische Arten geben, aber ich glaube, dass sich die meisten Arten immer irgendwie ökologisch unterscheiden lassen.
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der "obscurisporus" war ja damals eine Hahn`sche Art, die er aufgrund der Sporenstatistik trennen konnte. Was sind denn die anderen Merkmale, gibts da auch was ökologisches?
Wie ich oben schon schrub, soll involutus eine Waldart sein, die anderen Arten wohl außerhalb des Waldes.
Ansonsten geht man bei der Paxillus-Bestimmung wie folgt vor:
Erster Test mit Ammoniak auf der Huthaut. Wenn grün, dann ammoniavirescens (= validus).
Wenn Ammoniak-Reaktion negativ, dann Sporenabwurf machen und die Sporenpulverfarbe beurteilen. Da gibts schöne Farbflecken im Kibby-Band 1 und auch im FoTE (siehe oben).
Wenn Sporenpulver graubraun-rotbraun -> involutus.
Wenn Sporenpulver mehr (purpur)-schokoladenbraun, dann Sporen mikroskopieren. Wenn die Sporen "eingedellt" sind, dann cuprinus, wenn nicht, dann obscurisporus.
Ist doch alles ganz einfach...
Grüße
Harald
soso;-)
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Sehr interessant, berichte uns doch, wenn sie "essfertig" sind;-)
p.s.: Diese eingemachten Pilze sehen schon "gruselig" aus, ich verbuche das mal unter der Rubrik: Armeleute-Essen und Kriegs-Pilze;-) Ich weiß gar nicht, ob es diese eingesalzenen Milchlinge und Täublinge überhaupt in die Sterne-Gastronomie geschafft haben, weiß da jemand was darüber?
In Ländern wo sie zubereitet und gegessen werden (ganz Nordeuropa vom Westen bis Osten), dort gelten sie schon als Delikatesse. Wie kommst du auf Kriegspilze?
Vor allem manche Milchlinge entwickeln gerade beim Einsalzen einen einzigartigen Geschmack! Sie wurden früher sogar an die Höfe der Zaren geliefert und teils auch nach Westeuropa exportiert.Hast du da Quellen dazu? Würde mich interessieren.
