Die Spitzmorcheln sind M. deliciosa. Bis auf die letzten beiden Bilder, die traue ich mir anhand des Fotos nicht zu bestimmen.
Beiträge von Grafei
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Ich habe auch noch ein Beispiel. Der goldgelbe Zitterling, Tremella mesenterica, wird in DE meist als ungenießbar bezeichnet. In den USA wird er als Witches Butter bezeichnet und häufig gesammelt und gegessen. In Deutschland gibt es den Namen Hexenbutter für Exidia glandulosa und Fuligo septica (gehört zu den Schleimpilzen). Wobei ich von letzterem schon gehört habe, dass er roh auf Brot gestrichen wird. Bei dem macht der Name Hexenbutter dann auch den meisten Sinn.
Alle drei genannten Arten sind schon allein aufgrund der Konsistenz für mich nicht ansprechend und daher würde ich sie auch nicht essen. Also ist die Bezeichnung ungenießbar für mich korrekt, für andere gelten sie aber als essbar.
Wie die anderen Beispiele schon zeigen, sollte man vor Verkostung einer "ungenießbaren" Art, weitere Literatur zu Rate ziehen und sich gut überlegen ob man sie probiert. Unbekannte Inhaltsstoffe sind nicht unwahrscheinlich.
Noch dazu kommen individuelle Unverträglichkeiten, wie bei mir mit Pfifferlingen und Flockenhexen.
Und grundsätzlich muss ich nicht alles was vielleicht irgendwie essbar gemacht werden kann, auch wirklich probiert haben.
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Das klingt ja entzückend. Hat jemand einen Link zur Artbeschreibung?
Hier die sind recht ähnlich: Schwieriger LBM -> Lacrymaria glareosa
Sporengröße passt bei meinen auch zu denen in dem verlinkten Beitrag.
Nachfolgend Bilder von heute. Es sind mehrere Dutzend Fruchtkörper rund um den Steinhaufen:
Letzteres für's Auge (nicht farbgetreu):
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Unsere Ortsansässige Jägerfamilie macht ein mal im Monat "Biberessen"... So schlecht kann er also gar nicht sein...

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Hallo zusammen,
danke für eure Antworten.
Mittlerweile habe ich sie absporen lassen und kann sagen, dass das Sporenpulver schwarz ist. Mikrobilder liefere ich noch nach.
Sorry für die schlechten Bilder, ich hatte nur das Handy dabei.
- beim großen Exemplar fehlt die Ringzone, die kleinen haben sie aber
- Auf dem Hut sind Velumreste, die erst weiß waren, später als dunkle Schüppchen zurück blieben
- Einer der jungen Hüte war mit weißen Velumresten behangen
- Die nächsten Bäume sind etwa 15m entfernt. Auwald, Flussufer
- Lamellenfarbe auf den Bildern entspricht schon dem wie sie vor Ort waren, zu Hause waren sie aber bereits dunkler
- Alle Hüte waren zu Hause deutlich blasser, von braun zu ocker
- Sitelspitze weiß, restlicher Stiel in etwa hutfarben, teils mit weißen, vergänglichen Velumresten
Ich weiß, LBM sind immer schwierig. Ich dachte aber durch die frühe Erscheinung, kann man die möglichen Arten vllt eingrenzen. Hier im Chiemgau war's bis vor einer Woche richtig kalt, mit Schneefall.
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Hallo zusammen, könnt ihr mir bei dem bitte weiterhelfen?
- Hutgröße 1-4 cm
- Beschreibung Hut: faserig überwachsen, jung weiß, später braun
- hygrophan
- Hutfarbe hellbraun, ocker
- kakaobraune Lamellen mit weißen Schneiden,
- Hutrand jung mit weißen Velumresten behangen
- mit dunkler Ringzone
- Lamellen herablaufend
- Stiel bräunlich, weiß faserig
- Geruch jung angenehm pilzig, später ranzig
- auf Kiesstraße, unter großen Steinen hervorwachsend
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Wenn krebserregende Stoffe auf der Pizza ein Problem sind, sollte gar keine Pizza gegessen werden. Wenn etwas von der Pizza runtertropft und verbrennt entstehen ebenfalls krebserregende Stoffe, die sich dann auf der gesamten Pizza ablegen. Im Holzofen noch schlimmer, das verbrennende Holz und die Asche setzen ebenfalls krebserregende Stoffe auf der Pizza ab. Auch Grillgemüse ist aufgrund der starken Erhitzung krebserregend, darf also auch nicht auf die Pizza. Und noch schlimmer ist es wenn Wurst auf die Pizza kommt, regelmäßiger Wurstkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko um ca. 21%. Wenn diese dann noch im Pizzaofen stark erhitzt wird, wird es noch schlimmer...

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, so weit man das aber rauslesen kann, sollte ein gelegentlicher Pizzakonsum einen nicht umbringen

matthias0 Ich weiß nicht welche Morcheln du isst, aber ich hatte noch nie eine geschmacksneutrale Morchel

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Sehr schön, Glückwunsch.
Bei dir ist die Vegetation schon so viel weiter als hier im Chiemgau. Gräser beginnen grad erst ein bisschen anzuschieben. Gestern habe ich zumindest die ersten Morchelbecherlinge gefunden, für die Morcheln der Morchella esculenta-Gruppe wird's wohl noch mindestens ne Woche dauern. Wir hatten einige Nächte auch nochmal richtig Frost.
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Servus beinand,
am Donnerstag halte ich meinen Vortrag über Riesenschirmlinge. Es geht zwar auch ins Detail, aber da ich z. B. auch die Chlorophyllum-Arten bespreche, ist es wohl auch für die Pilzbertungspraxis interessant. Vielleicht sieht man sich ja virtuell (und in der Diskussion nach dem Vortrag).
Liebe Grüße,
Christoph
Ah mist, da bin ich verhindert. Wird's aufgezeichnet?
Oskar siehe: https://myk.univie.ac.at/programm-2026/vortraege-2026/.
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Was macht Timm's Wahnsinnsbild bitte auf Platz 11? Muss ich nicht verstehen...?
In keinem erdenklichen Szenario ist mein Bild vor seinem...
Den Gewinnern trotzdem Glückwunsch, die ersten fünf hätte ich auch mit vorne gesehen. Klasse Bilder!
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Ich war mal so frei und habe mich schamlos daran für mein Wallpaper bedient. Ist selbstverständlich nur für den persönlichen Gebrauch.
Wenn du den Fotografen nach Bekanntgabe der Gewinner dazu anschreibst, schickt er dir es ja vielleicht in voller Auflösung. Sieht dann deutlich besser aus...
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8x Platz 1, 2x Platz 2 und 2x Platz 3 seh ich hier 
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Steinpilzsamen beinhalten auf besondere Weise vorgekeimte Sporen mit einem haploiden Keimsatz. Das Verfahren wird von besonders geschultem Personal mit guter Sehkraft unter der Stereolupe durchgeführt, wo bekanntlich auch die wenige Mü kleinen Sporen leicht erkennbar sind.
Die Samen sind in ein spezielles Keimsubstrat eingebettet, was eine 98%ige Anwachsgarantie gibt.
Ach so, und bekanntlich ist die Erde eine Scheibe und Schweine haben Flügel.
Wutzi, du darfst Sporen nicht mit Samen verwechseln. Das sind komplett unterschiedliche Dinge. Steinpilzsamen kann sogar jeder zu Hause selbst herstellen, ganz einfach aus Fichtennadeln nämlich...
Oder um es mit einer Amazon-Rezension zu sagen:
Kreativ ist der Mensch ja, wenn er andere über den Tisch ziehen möchte, findet er einen Weg

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Hallo Grafei,
Es wäre schön wenn Du deinen Fund kartieren würdest.
VG Jörg
Hallo Jörg, der Fund wird selbstverständlich kartiert und auch noch veröffentlicht.
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Zur Info: Es hat sich bestätigt, dass es sich um Caloboletus polygonius handelt.
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Hi,
es gibt inzwischen gute Handys mit sehr guten Kameras, die sehr gute Fotos machen. Ich bin mit meinem sehr zufrieden und nutze es auch für Pilze immer häufiger. Meine große Kamera nutze ich nur noch, zu größeren Exkursionen/Events.
Worauf ich hinaus will: vielleicht lohnt ein neues Handy. Ist immer billiger und leichter zu tragen als eine große Fotoausrüstung.
l.g.
Stefan
Das iphone 14 pro nutzt die Weitwinkellinse für Makroaufnahmen, das selbe macht auch das iphone 16 pro. Da wird sich an den Fotos nicht all zu viel ändern. Vor allem wenn man den Preis eines solchen Geräts bedenkt.
Wenn man sich ein Android-Gerät mit spezieller Makro-Linse sucht, ist es wahrscheinlich eher ein Upgrade für Pilzfotos.
Am Besten macht sich allerdings schon ein Makroobjektiv auf einer modernen Systemkamera. Da kommt man preislich auch fast auf's gleiche wie für ein neues Handy mit guter Makrolinse.
Zum schonen des Geldbeutels ist hilmgridds Variante wahrscheinlich die beste, da habe ich aber keine persönlichen Erfahrungen.
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... so kann das Jahr starten

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Wow, ich fühle mich geehrt! Vielen Dank für den ersten Platz! Und das bei dieser starken Konkurrenz, hätte ich nicht erwartet.
Ich freue mich schon auf die Fotowettbewerbe des neuen Jahres und eure tollen Bilder! Hoffe das Niveau bleibt ähnlich gut, aber davon gehe ich mal aus

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Hallo Grafei,
in welchen südlichen Gefilden wachsen bei Dir im Dezember Maronen?
Oder kann hier auch Beliebiges aus dem Archiv eingereicht werden ohne Monatsbezug?
Grüßle, inge
Das Bild ist vom 18. Oktober, es gibt keine Vorgabe im Fotowettbewerb von wann die Bilder sein müssen.
Aber theoretisch kann man Maronen in den Dezember hinein finden.
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Hallo zusammen,
vielen lieben Dank euch allen für eure Beiträge.
Da war ich ja auf der richtigen Fährte zugange. Dass die dunklen Lamellenschneiden altersbedingt so aussehen, wie Veronika kundgetan hat, ist mir neu. Ich dachte, das sei ein wichtiges Bestimmungsmerkmal mancher Pilze.
Wieder etwas dazugelernt.
Liebe Grüße
Reinhard
Dunkle Lamellenschneiden sind bei der Artbestimmung ggf. hilfreich, bzw. ausschlaggebend. Und nicht jeder Pilz wird im Alter dunkle Lamellenschneiden haben. Das ist eher schon eine "Angewohnheit" von einigen wenigen Arten.
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Schöne Typbilder, aber nix für ungut, dein Prompt für das Steinpilzbild ist mehr als schlecht. Die KI kann auch nur das ausgeben, was man ihr an Input liefert. Für das was du da verlangst, sollte der Promt mindestens eine ganze Din A4 Seite umfasen.
Ja, der Prompt für gute Ergebnisse muss länger sein. Aber mein leihenhafter Versuch zeigt, wie leicht die KI bessere Ergebnisse ausspuckt, als sie in diesem "Kochbuch" abgedruckt werden.
Daher meine Annahme der Absicht des Abdruckens dieser komischen Bilder, bei der ich aber nach wie vor den Sinn nicht verstehe.
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Oha, damit hätte ich nicht gerechnet! Danke und Glückwunsch auch an die anderen! So viele tolle Bilder.
Erika Post mir gefällt dein Bild auch sehr gut. Gerade das macht doch die Pilzwelt aus, auch ein blasser Fruchtkörper kann sehr schön sein!
Die Schwefelköpfe von Mati hätte ich definitiv weiter vorne gesehen, schön umgesetzt.
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Oehrling KI-Musik ist zwar ein eigenes Thema, aber tatsächlich gefährlich. Spotify wird aktuell geflutet von rechter KI-"Musik", die sich dann in den Algorithmus der Nutzer einschleicht.
Wutzi Die eigenständige KI hätte vermutlich mehr Anstand und soziale Gerechtigkeit in der Diktatur als das was die menschliche Diktatur bringt.
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