Beiträge von Grafei

    Malone made my day :D


    Zum Video: Krasse Funde. Verwertbare Steinpilze über 3kg sollen ja gelegentlich vorkommen. Mein Rekord leigt bisher noch bei 864g, der war dafür wirklich einwandfrei und die Lamellen noch komplett weiß. Im Herbst sind ja seltener bewohnt :)

    Servus zusammen,

    heute habe ich in einem dichten Mischwald mit alten Fichten, alten Buchen, vielen kleinen "Stangal-Buchen", Mini-Ahorn und Haselnuss auf ca. 250m² eine Unmenge der beiden Pilzarten gefunden. Als mein Korb voll war, bin ich wieder abgereist. Sicherlich könnte ich dort noch 2-3 Körbe füllen.

    Hier möchte ich euch mal den direkten Vergleich der beiden Arten zeigen. Wenn man sie nie direkt nebeneinander gesehen hat sind sie kaum zu unterscheiden.


    Auffälligste Unterschiede sind wohl die "Aderung" der Leisten, sowie deren Farbe. Außerdem der Geruch.

    Der Stiel ist häufig komplett farbgleich.

    Auch der Hut ist größtenteils farblich identisch, teils etwas abweichend bei der Helligkeit. Dort kann man nur bei manchen eine differierende "Aderung" erkennen.


    Ich freue mich auf eure Anmerkungen.


    Links je Ca. Tubaeformis var Lutescens - Rechts je Cr. Lutescens






    Nachfolgend noch Bilder aus dem Wald, welche Art auf welchem Foto ist erkennt ihr bestimmt selbst :P




    Ein tolles Thema, das verfolge ich gern.


    Zuerst sollte man imo zeitlich unterscheiden. Im Frühsommer sind die Arten die aufeinander folgen komplett anders als im Herbst.

    Und generell ist kein Jahr wie das andere, wie mir scheint. Letztes Jahr gab es bei mir im September den Steinpilzmonat des Jahrhunderts und die Leistlinge blieben fast völlig aus. Das Jahr davor war es eher andersrum.

    Wobei ich erst seit 5 Jahren die selben Plätze absuche und wie Maria auch erwähnt hat nicht jeden Tag gehe, sondern im Schnitt zwei mal die Woche.

    Ich weiß nicht wie viele Jahre man die selben Plätze absuchen muss um anhaltsweise Bescheid zu wissen.

    Mausmann ich find dein Bild echt gut, ist halt mal was anderes :)


    Mein Bild entstand schon vor zwei Jahren, da war ich noch etwas unbeholfen mit Belichtung, Schärfe, Nachbearbeitung, etc. deshalb sind die beiden leider etwas blass geraten. Aber das Motiv musste ich hier einfach einreichen ;-)


    Nächste Anschaffung wird ein Stativ! Ich hab zappelhände, vor allem wenn ich durch den Wald Irre :D

    Mit den Hexenröhrlingen scheint es wieder vorbei zu sein, dafür starten jetzt die Täublinge. Die ersten schönen großen unangefressen Frauentäublinge konnte ich gestern im Mischwald einsammeln. Ein paar braune Ledertäublinge standen im dichten Jungfichtenwald und ein paar rote Ledertäublinge bei Fichten am Waldrand.


    nobi : Wahrscheinlich hast du recht mit den knopfstieligen Rübling. Habe mir gestern nochmal welche mitgenommen und genauer angesehen. Alle Merkmale sind stimmig.

    nobi : das ist gut möglich, habe sie mir nicht genauer angeschaut.


    Rotfüßchen : Die meisten Almen sind sehr schön über einen Steig erreichbar, bei dieser hier ist aber nur eine Forststraße vorhanden. Also nur halb so schön zum rauf gehen.


    Mausmann : Danke für die Aufklärung.


    Das Auerhuhn habe ich zum ersten mal gesehen. Ansonsten kamen mir schon Gämse, Rehböcke (die mich angebellt haben), Dachs, Waldkauzästling am Waldboden, ein Reh das mich beinah über den Haufen gelaufen hätte, uvm unter. Das ist fast das schönste hier, vor allem wenn man allein unterwegs ist.

    Servus zusammen,

    am Dienstag war ich zum ersten mal richtig erfolgreich in den Chiemgauer Bergen. Nachfolgend ein kleiner Bericht von der Tour.


    Extrem viele netzstielige Hexenröhrlinge fand ich schon auf dem 45-minütigen Aufstieg zur Alm rechts und links der Forststraße im Mischwald. So musste ich immer wieder kurze Klettereinlagen durchführen um die Gruppen einzusammeln und die Wanderung verlängerte sich etwas.


    Speitäubling auf Totholz


    Fichtensteinpilze lassen noch auf sich warten, ich fand nur zwei überständige Exemplare.


    Ein einzelner junger Perlpilz kam mir auch noch unter.


    Die Flockis kommen auch langsam wieder, ich fand etwa ein halbes Dutzend.


    Sogar die ersten Fliegenpilze überraschten mich.


    Ich habe keine Ahnung welche Art das hier ist, aber es sah aus wie Little China Town.


    Aussicht über mein Jagdgebiet


    Diesen Vogel wollte ich nicht weiter stören. Ich dachte an einen Fasan, vielleicht weiß jemand von euch was es wirklich für ein Tier ist ;-)


    Das unerfreuliche war eine Stelle bei der Leute mal wieder ihren Plastikmüll abgeladen haben, ich habe alles eingesammelt und ins Tal getragen. U.a. Joghurtbecher, Käseverpackung, Bäckertüte und ein ACHTUNG Golfball.


    Nicht auf den Bildern: Eine handvoll Pfifferlinge, ein paar verschiedene Täublinge, kleine Boviste, mir unbekannte Trichterlinge, ein junger und ein alter Parasol, ein Schopftintling


    Fazit: Die Pilzsaison begann etwas später als die Jahre zuvor, dafür aber umso intensiver mit der Schwemme der Netzhexen die hier wirklich an allen Ecken im Mischwald in Gruppen zu 5 und mehr wachsen. Es war eine wunderschöne Tour ohne Regen und ohne Sonne.

    Die Verwunderung der Leute beim Abstieg über die gesammelten Pilze ist immer wieder ein Genuss, die Hexenröhrlinge kennt kaum jemand, bzw. meinen die meisten sie seien giftig. Gerne erkläre ich die Merkmale, ob der eine oder andere sie dann mal mitnimmt bleibt ihm überlassen.

    Hallo Norbert,

    danke für deine aufschlussreiche Antwort. Probieren kann halt jedes mal sehr unangenehme Nebenwirkungen haben, auch in kleinen Portionen, da mir z.B. schon zwei Bissen Steinpilz Probleme bereitet haben. Da werde ich wohl lieber erstmal bei den bisher verträglichen Arten bleiben und Pilze der gleichen Gattung probieren.

    Vielen Dank für eure ganzen Beiträge, in diesem Forum bekommt man doch immer die besten Antworten! *thumbsup*


    Ich weiß dann beim nächsten mal schon besser auf was ich noch achten kann um sie zu unterscheiden. Wie gesagt finde ich häufig Macrolepiota und bin sehr interessiert daran sie außeinanderhalten zu können.

    Also zur Klarstellung:

    Die zwei Bilder rechts mit den zwei Pilzen nebeneinander sind links je der Parasol und rechts der unbekannte.

    Links oben der junge Parasol, den ich ihm Wasser aufgingen lies. Ist also der selbe wie auf den Bildern rechts.

    Der auf den Bildern rechts war ebenfalls noch geschlossen und stand neben den beiden auf dem Bild unten links. Zusammen mit dem größten Exemplar.

    Hoffe das ist jetzt verständlich XD


    Ich dachte auch schon an den "Rötenden Riesenschirmling". Habe schon an mehreren Standorten in den letzten Jahren solche Fruchtkörper gefunden. Alle jedoch auf dem selben Berg.

    Ich steige mal quer ein, da ich lang inaktiv war im Forum und diesen Thread nicht verfolgt habe. Bild vom Juni.

    Regenwetter. Egal. Trotzdem raus. Nachschauen ob schon Hexenröhrlinge wachsen. Ein Vogel schimpft laut. Ich erschrecke denn ein großer grauer Stein starrt mich an. Schleiche mich näher ran. Bewundere das Wesen das keine Regung zeigt. Entferne mich zügig. Hoffentlich wirst du es schaffen, kleiner Waldkauz Ästling.



    Servus zusammen,


    bei mir hat sich in den letzten Jahren eine Unverträglichkeit gegen viele Pilzarten entwickelt. Es wurden mit der Zeit mehr und mehr Arten die mir Bauchkrämpfe beschert haben. Diese Krämpfe halten meist 2-4 Stunden an. Danach folgt ein kurzer Toilettengang und dann ist der Spuk wieder vorbei.


    Zuletzt unverträglich: div. Mischgerichte bei denen ich die Arten nicht mehr alle weiß. Einzeln verspeist: Parasol, Steinpilz, Sommersteinpilz, Maronenröhrling, falscher Anhängselröhrling, Pfifferlinge, goldstieliger Leistling, Trompetenpfifferling

    Zuletzt ohne Probleme verzehrt: Lachsreizker, Lungenseitling, Austernseitling, div. Zuchtpilze (Champignons, Shiitake, Austernpilze)

    Ich bin verwundert und traue mich aktuell nicht mehr Pilze (außer gezüchteten) zu essen. Ich frage mich ob es eventuell an Stoffen liegt, die die Pilze aus Ihrer Umgebung aufnehmen (Schwermetalle, Cäsium, etc.)?


    Vielleicht hat jemand eine Idee woran diese Unverträglichkeit liegen könnte und ob sich vllt filtern lässt welche Arten möglicherweise noch verträglich sind. Freue mich auf eure Antwort und Hilfe.

    Hallo zusammen,

    ich melde mich mal wieder zurück nach langer Abstinenz. Diesmal habe ich unten zu sehende Macrolepiota gefunden und bitte um Hilfe bei der Bestimmung.


    Der eine ist klar - Parasol (beim Vergleichsbild oben links und jeweils links.)

    Bei der zweiten Gruppe bin ich mir aber nicht ganz sicher. (unten links und jeweils rechts.)

    Standort: Waldrand bei Fichten - ca. 900 Hm - Nicht weit von Waldchampignons und Perlpilzen

    Hutmitte spitzbuckelig

    Geruch: leicht nussig

    Frasstellen der Lamellen rötend. Hutdurchmesser beim Größten 23cm. Hut weiß mit hellbraunen Schuppen

    Stiel leicht rötend bei Verletzung. Schmal, kleine Knolle. Genattert.


    Bilder nachfolgend.


    LG grafei

    Kann es sein dass ich zwei Arten hatte?
    Der auf dem Kies war der einzige mit glattem Hut und feinem Geruch. Die Verfärbung im Schnitt war allerdings identisch. Hutfarbe war eher grau, die anderen sind braun-grau.


    Die unteren sind alle nochmal gewachsen und jetzt 6-9 cm groß.
    Geruch irgendwo zwischen pilzig-nussig und leicht modrig.


    Agaricus macrosporus: Hut ist nicht weiß und Anis rieche ich auf keinen Fall.
    Ich tendiere immer mehr zu Agaricus squamulifer.
    a. bernardii ist die zweite Möglichkeit, aber es ist nur einer der noch vorhandenen Fruchtkörper, der richtig aufgesürungen ist. Die anderen haben sich gut gemacht und sind fein-schuppig konzentrischt. Der Geruch deutet auch mehr auf squamulifer hin.
    Agaricus squamuliferus (AGARICUS BENESII) soll ja erst im Spätsommer erscheinen und sehr selten sein?


    Hier nochmal ein paar Fotos.





    edit: a. bernardii war meine erste Vermutung.
    Bin jetzt ne Woche im Urlaub, mal sehen was danach davon noch da ist...

    Guten Morgen,
    ihr seid euch ja gar nicht einig :D
    Sporenpulver ist braun, mit minimalem, dunklem Rotstich
    Der bruch kam beim auseinander schneiden zu stande als mir eine Hälfte ins Waschbecken fiel.
    Gewicht des Großen: 75g