Servus Thomas,
ich habe seit einigen Jahren das Rollei Compact Traveler Mini mit ausziehbaren Füßen. Preis-Leistung finde ich vollkommen OK. Bodennahe Aufnahmen sind damit aber leider nicht möglich.
Servus Thomas,
ich habe seit einigen Jahren das Rollei Compact Traveler Mini mit ausziehbaren Füßen. Preis-Leistung finde ich vollkommen OK. Bodennahe Aufnahmen sind damit aber leider nicht möglich.
Ja, da erinnere ich mich dran, das ist ein tolles Gebiet. Sehr verwunderlich, dass es da so viel schlechter ist als bei uns. Hatte heute eine Pilzlehrwanderung und wir kamen nicht all zu weit, weil so viele Arten zum besprechen da waren.
Hi beli,
das ist verwunderlich. Im Oberen Achental war es sehr Arteinreich seit Mitte/Ende September und vor allem die 45l Niederschlag vor über drei Wochen haben seit den letzten September Tagen ordentliche Schübe in vielen Gattungen ausgelöst. U.A. Täublinge, Fliegenpilze, Steinpilze und div. Raufußröhrlinge gab und gibt es in enormen Mengen. Die Hexenröhrlinge beginnen gerade.
Was leider noch fast komplett fehlt sind die Wiesenbewohner, hoffe die kommen jetzt nach diesen Niederschlägen und den kühlen Nächten noch raus und der Bodenfrost bleibt noch aus.
Oder grade weil er so giftig ist, ist er so schön... die verbotene Frucht und so... ![]()
Heringstäublinge, (Flaschen/Hasen)stäubling, Schwarzkopf-Milchling und Milchbrätling?!
Vllt auch Scheidenstreiflinge?
Ring und Hutstruktur/-färbung deuten auf Parasol hin. Ein Safranschirmiling i.w.S. würde röten.
Die Natterung des Stiels kann durch Berührung entfernt werden.
Die Stielbasis fehlt.
Eine sichere Bestimmung wird hier vom Foto nicht mehr möglich sein.
Hi Sabine,
die letzten Jahre sind sie mir im Tal immer mal wieder untergekommen, in den Bergen nur ganz selten mal vereinzelt. Aber dieses Jahr sind sie auch in höheren Lagen plötzlich weit verbreitet.
Die meisten Hirschlausfliegen verschwinden ganz von alleine wieder, da Ihnen der Mensch nicht der liebste Wirt ist. Ich habe dieses Jahr beobachtet, dass sie oft schon kurz nach der Landung direkt wieder abheben. Aber in seltenen Fällen können Sie sich auch am Menschen vergehen.
Lästig und grausig bleiben sie allenfalls ![]()
Die Verfärbung auf dem Fruchtkörper sieht mehr nach Trockenschaden/Altersschwäche als nach Fleischverfärbung wie bei conica agg. aus.
Bei den über 10.000 Pilzarten Mitteleuropas wundere ich mich immer wieder über Personen, die sich mit jeder Gattung beschäftigen und den Anspruch haben in jeder Gattung nahezu alle Arten zu kennen. Wer kann das denn bei Pflanzen, bei denen die Artenvielfalt geringer ist? Es gibt z.B. Spezialisten, die sich rein mit Brombeeren beschäftigen.
Wir sollten unseren Anspruch ein bisschen runter schrauben, denn die Artenvielfalt ist viel zu groß. Nehmt euch ein paar Gattungen raus und beschäftigt euch mit diesen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan, denn man kann sich natürlich nicht mit Täublingen beschäftigen wenn man nur Röhrlinge findet.
Ich finde den Thread jedenfalls interessant und hoffe ich kann mir auch ein paar Tipps raus holen, die Theorie fällt mir nicht gerade leicht. Die Merkmale optisch abzuspeichern ist für mich einfacher.
Danke für den Tipp, werde ich bei den nächsten Fotos mal testen.
Seid ihr denn komplett irre?
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würde dieser Pilz z.B. sehr bitter oder unangenehm schmecken, würde man da kaum nennenswerte Portionen davon essen. Leider schmeckt er sehr würzig und nicht schlecht, und die Zubereitung in der Pfanne erzeugt auch keine unangenehmen Gerüche.
Anders sieht es - als Beispiel - mit dem Terpentin-Schneckling aus (Hygrophorus abieticola / pudorinus), der riecht schon beim Braten in der Pfanne so furchtbar, und "verstinkt sozusagen die Küche" - dass man den auch nicht mehr probieren will.
Da hast du die Rechnung ohne Pilzlaien gemacht... Da habe ich schon von mehreren Fällen gehört, bei der erst nach Anruf beim Giftnotruf auf Nachfrage, wie das Gericht denn geschmeckt hätte, den Personen der Einfall kam... "Ja, jetzt wo ich drüber nachdenke. So richtig lecker war es nicht."
R. rhodoxanthus hätte kräftig gelbes Fleisch, kommt in Süddeutschland im Flachland vor.
Ich schließe mich Hias an, R. rubrosanguineus. Der eher höhere Lagen bevorzugt.
Außerhalb der Fraßstellen kann man die Rottöne am Stiel auf dem Foto ja ganz gut erkennen.
Hi beli,
ein paar schöne Röhrlinge hast du ja doch gefunden.
Hier in den Bergen auf 1000m+ gab's letzte Woche mal nen richtigen Röhrlingsschub, ob der noch anhält konnte ich diese Woche leider nicht prüfen. Lamellenpilze waren aber auch eher wenige, ein paar Rötlinge und Saftlinge waren zumindest da. Ich hoffe die kalten Nächte helfen jetzt dem Wachstum ein bisschen nach. Und natürlich fehlt noch Regen, die nächsten zwei Wochen ist jedoch wieder kein ergiebiger Niederschlag in Sicht ![]()
Schöne Funde und eine tolle Dokumentation, danke für's Teilen!
Rotkappen kommen bei mir nicht in die Pfanne, die schmecken doch nicht.
Espenrotkappen sind bei mir sogar in den Top 10, so unterschiedlich ist halt nunmal der Geschmack.
Schöne Sammlung Radelfungus. Bei meiner (Espen-)Rotkappenstelle waren gestern leider nur zwei Stück, die dafür richtig frisch und knackig. Der Röhrlingsboom der letzten Woche scheidet genau so schnell davon wie er begann.
https://myk.univie.ac.at/wp-content/uploads/2023/02/OZP30_Klofac_Suillus_moseri_final_2023-02-19.pdf
Oehrling Danke für deine Antwort, habe in einem anderen Thread noch diese Publikation gefunden. Auf Seite 16 findet sich eine gute Vergleichstabelle, wenn ich danach gehe, hast du mit S. viscidus wohl recht.
Hallo zusammen,
diese Pilze fand ich auf einer Almwiese auf etwas 1050 m ü.N.N. bei einer großen Lärche zu Dutzenden.
Die Beschreibung von der von Klofac beschriebenen Art S. brunneolus passt sehr gut. Nur die Verfärbung auf dem Hut wird dort nicht erwähnt. Auch andere Suillus Arten können aber ja mal blauen oder bräunen.
Hut jung gelblich, dann etwas dunkler braun, dann beige
Später mit angedrückten Schuppen
Hutrand schwärzend
Druckstellen grün-blau, teils auch rot-braun verfärbend
Poren jung weiß-grau
Später grau-braun
Röhren hellgrau
Fleisch weiß
Stiel von der Basis her teils nachgilbend
Bei einem Exemplar Bräunung unter der Huthaut
Poren, Hut und Stiel teils grün-grau-blau verfärbend
Velum weißlich, bräunend
Deutliche Netzzeichnung oberhalb des Velums, dort grünlich verfärbt
Alles in allem eine sehr wilde Farbgebung und Verfärbung.
Ich freue mich auf eure Meinung dazu, gerne liefere ich weitere Infos nach.
Glückwunsch Erika und Bea, wie immer erstklassige Bilder! Freut mich, dass ich's bei der starken Konkurrenz trotzdem mal wieder auf's Treppchen geschafft habe.
Die Pilzsaison nimmt (zumindest in Südbayern) langsam Fahrt auf, dann fehlt nur noch die Zeit für den Wald ![]()
Aber nun ist schon geschrieben worden, was auch ich vermute. Schade. Denn mein Ziel war es, den Threadersteller dahin zu führen. Leider konnte ich das nicht zu Ede bringen. Mein Anfang waren die Bäume, dann die Kiefern, dann die Nadeligkeit usw. …
Das ist mir hier im Forum bedauerlicherweise schon mehrfach so passiert. Das war das letzte Mal, dass ich mir diese Mühe gemacht habe, den Fragesteller zum Ziel zu leiten.
Hallo Steffen,
die Idee den Threadersteller selber zum genaueren Nachforschen anzuregen ist spitze, aber vielleicht solltest du das in deiner Antwort erwähnen, damit andere es auch wissen. Es war aus deiner ersten Antwort nicht klar erkennbar, welchen Plan du verfolgst. Ich hätte ähnlich wie Hias geantwortet und auf den Elfenbeinröhrling verwiesen.
