Beiträge von zuehli

    Ja, Mensch, vielleicht solltest Du mal aus deiner BB-Exklave ausreißen um mal vernünftige Walder zu begutachten...


    ==12

    Wahrscheinlich eher im Freiland als aus dem Wald?


    macht das beim Honiggelben einen Unterschied?

    So ein bisschen schon. Nach meiner Erfahrung wächst der Honiggelbe eher nicht so sehr im Wald, sondern am liebsten in Gärten und Parks.

    Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.


    Beste Grüße

    Harald

    Aus FNE4 geht übrigens nicht hervor, dass das eine ein mediterraner und das andere ein temperater Pilz sein soll, in beiden Fällen reicht die große schwarze Fläche etwa bis in die Mitte Deutschlands, so dass ich nach der Belegquelle für diese Information fragen möchte.

    Hat ja auch niemand so explizit behauptet. Und wie aus meiner Aussage zu entnehmen ist...:

    so wie ich erinnere ist T. pardinum/pardalotum/tigrinum eine mediterrane Nadelwaldart.

    ... kann einem die Erinnerung auch manchmal trügen - besonders wenn man die Literatur gerade nicht greifbar hat.


    Okidoki?

    So aus der Ferne betrachtet: ja


    Wahrscheinlich eher im Freiland als aus dem Wald?


    Grüße

    Harald

    Und so richtig wird es mir auch aus den makroskopischen Beschreibungen nicht klar. zuehli und Werner Edelmann: Ist der geringere Kontrast zwischen Schuppen und Huthaut das entscheidende?

    Das würde ich jetzt mal so sehen, zusammen mit dem Wuchsort.

    Die Summe der Merkmale macht es aus.

    Hallo Grünspan,


    so wie ich erinnere ist T. pardinum/pardalotum/tigrinum eine mediterrane Nadelwaldart.

    Deinen Pilz würde ich als Tricholoma filamentosum ablegen.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Beli,


    die var. alba hat keinerlei Grüntöne und ist vollkommen weiß. In diesem jungen Zustand durchaus mit mit Champignons zu verwechseln, wenn man nicht aufpasst.

    Mikroskopische Unterschiede gibt es keine.

    Hier ein paar Impressionen meiner Aufsammlungen. An der einen Fundstelle war übrigens ein paar Meter weiter die grüne Normalform zu finden.




    Tja, wenn das alles so einfach wäre. Lässt man die neue Gattung Hymenopellis (über deren deutsche Namensgebung ich noch nicht im Bilde bin) außer acht, kann man sich merken dass das unser Pilz füher als Oudemansielle radicata (Wurzelnder Schleimrübling) unterwegs war, dann kombinierte man um, und er hieß Xerula radicata (Schleimiger Wurzelrübling). Ob die neuere Umkombinierung nach Hymenopellis sich etablieren wird, wird sich noch weisen, zumal die Art ja schon etliche Gattungsänderungen hinter sich hat.


    Also:

    Oudemansiella = Schleimrüblinge

    Xerula = Wurzelrüblinge


    Im Grunde ist die deutsche Bezeichnung aber auch eigentlich wurscht, wir wissen ja, was gemeint ist. Ich wollte euch ja nur scheckig machen...

    :saint:

    Harald

    Hallo Fettwö,


    zunächst willkommen hier im Forum. Aber so einfach wie Du dir das vorstellst ist es nicht.

    Lese zunächst folgende Beiträge:

    Online-Bestimmungshilfen sind keine Verzehrfreigaben!

    Angaben zur Pilzbestimmung


    Ansonsten beschäftige dich erstmal eingehend mit dem Thema Pilze (Literatur, Kurse, Exkursionen) bevor Du auf die Idee kommst Wildpilze zu verzehren.


    Zu deinem Pilz sage ich erstmal nichts, weil die Fotos nicht aussagekräftig genug sind (siehe Link 2)


    Gutgemeinte Grüße

    Harald

    Hallo Barbara,


    nach dem, was man auf den Bildern sieht kann man aus der Ferne nur Vermutungen anstellen. Bei dem beflockten Hut denke ich, es könnte sich um was aus der Gattung Psathyrella handeln. Es besteht sogar die Chance, dass was was exotisches ist.

    Genaues wird man (evtl.) nur mit mikroskopischer Untersuchung sagen können.


    Beste Grüße

    Harald

    Da der größte Teil der Viernheimer Heide ja in Hessen liegt, kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen: >Lactarius quieticolor< kommt auch in Hessen vor.

    Mag sein, aber Fundmeldungen gibts dazu nicht...

    Der südwestliche Teil der Heide (vom Viernheimer Kreuz bis Lampertheim) gehört aber schon zu BaWü. Manchmal sind die Fundmeldungen aus der Heide auch nicht dem richtigen Bundesland zugeordnet, da habe ich schon manches auseinandergepflückt in dem Zonenrandgebiet...


    Beste Grüße

    Harald

    Rosskastanien wirst Du, wo ich wohne, im Umkreis von hundert Kilometern keine mehr finden. Man hat die von Kastanienminiermotte befallen Bäume gefällt. Wie geschrieben: Es gibt noch drei alte in ganz Rheinlandpfalz.

    Belege das bitte mal mit Fakten!

    Wer sammelt denn mit Kindern Rosskastanien?

    Hm, alle möglichen Leute. Das ist doch mit eine der Lieblingsbeschäftigungen von Kindern.

    Davon abgesehen wachsen Rosskastanien doch überall. Kaum eine Parkfläche, wo es keine gibt.


    Grüße Harald