Hey, stimmt ja! Leider kenne ich mehr botanische statt deutsche Pilznamen, an diesem Beispiel sehe ich es mal wieder. Oreadiformis = sieht aus wie oreades, na klar!
Also, geht doch ![]()
Hey, stimmt ja! Leider kenne ich mehr botanische statt deutsche Pilznamen, an diesem Beispiel sehe ich es mal wieder. Oreadiformis = sieht aus wie oreades, na klar!
Also, geht doch ![]()
Von einem Nelkenschwindlingsschirmling habe ich jedenfalls noch nie gehört.
Was denkst du, was oreadiformis heißt?
Hallo Harald,
mikroskopiert noch nicht, aber in Augenschein genommen. Von einem guten PSV. Ich bekam eine Mail von ihm mit diesem Namen.
Ich bin auch ein „guter“ PSV und ihn Fachkreisen als Lepiota-Freund bekannt und behaupte, dass das eher nicht oreadiformis ist und durch Mikroskopie abgesichert werden sollte!
Was zeichnet eigentlich einen „guten“ PSV aus? Einer, der seriöse Bilderbestimmung abliefert?
Etwas verständnislose Grüße
Harald
so jetzt habe ich einen Arbeitsnamen bekommen.
Von wem, ist mikroskopiert worden?
Ich schließe daraus, dass das Morchella-Syndrom wohl eigentlich auf (kontaminierte) Kultur-Morcheln beschränkt ist.
Hallo Harald,
wenn ich mich recht erinnere hat der Christoph Hahn mal vom Morchella-Syndrom mit selbstgesammelten Morchel berichten, drei Personen haben gegessen und bei einer gab es das Morchella-Syndrom,
viele Grüsse
Matthias
Hm, ob man Dill als Antidot nehmen kann...
wenn ich den Artikel richtig verstehe, steht hier aber erstmal nicht das Morchella-Syndrom unter Verdacht, sondern die Kontamination der getrockneten Pilze mit einer (unbekannten) giftigen Substanz.
Davon mal abgesehen. Das Morchella-Syndrom scheint wohl auch eine unklare Angelegenheit zu sein und hauptsächlich aufzutreten nach dem Verzehr von Kultur-Morcheln, vorwiegend aus Fernost. Anscheinend sind selbst gesammelte (Freiland-)Morcheln davon nicht betroffen.
Ich schließe daraus, dass das Morchella-Syndrom wohl eigentlich auf (kontaminierte) Kultur-Morcheln beschränkt ist.
Dazu gibt's einen ausführlichen Artikel in der letzten Z.Mykol.
Beste Grüße
Harald
Zum Thema Morchella-Syndrom.
Wer des Französischen mächtig ist, mag sich diesen Artikel mal zu Gemüte führen:
Hi Bläuling,
auch bei Ritterlinge ist es hilfreich, wenn man die Baumpartner parat hat.
Also, gab's da Fichten?
Grüße
Harald
Immerhin hat der gute Janosch stolze 95 Jahre geschafft.
Trotzdem traurige Grüße
Laut FoTE überlappen sich die Sporenmaße und Kibby (2014) verwendet sie nicht in seinem Schlüssel.
Sorry, dass ich da interveniere, aber es stimmt eben nicht so ganz.
Nochmal, es geht um die SporenBREITE bei involutus und obscurisporus.
Mit Kibby meine ich: Mushrooms and Toadstools of Britain & Europe
Bei involutus wird angeben:
FoTE 4,5-5,5µ
Kibby 5-6µ
Bei obscurisporus:
FoTE 5-6,5µ
Kibby 5-6,5
Wenn man allein FoTE zugrunde legt, ist das schonmal ein Unterschied von 1µ, was ich bei Sporenbreiten als relativ deutlich empfinde. Und wenn ich nur Sporenmaße unter 6µ habe, kann das nach meiner Auffassung kein obscurisporus sein.
Bleibt zu fragen, ob bei deinen sequenzierten Funden die Sporenmaße vorliegen?
Beste Grüße
Harald
Wie sieht es mit den Baumpartnern aus?
Den Butterpilz (luteus) habe ich einmal im reinen Fichtenwald gehabt, das dürfte aber eher die Ausnahme sein. Der Ringlose (collinitus) ist bekanntermaßen hin und wieder auch schon mal unter Birke. Körnchenröhrling kenne ich bislang nur von Kiefer.
Beste Grüße
Harald
bin ich bei obscurisporus (Lamellenansatz und - farbe, Offener Standort, Kompaktheit).
Hallo Günter,
was ist mit den Sporengrößen? Laut Kibby und dem neuen FoTE-Schlüsselband gibt's da einigermaßen deutliche Unterschiede in den Sporenbreiten (zumindest involutus vs. obscurisporus) - wie ich oben schrieb.
Beste Grüße
Harald
Hallo,
bei den Sporenbreiten um 5,5µ wäre ich bei involutus s.str., obscurisporus sollte Breiten über 6µ haben. Sofern cuprinus und ammoniavirescens ausgeschlossen werden..
Beste Grüße
Harald
Hallo Nils,
das Gilben dürfte bei den Anisern einigermaßen normal sein. Ich sehe hier aber keinen arvensis, sondern eher was in Richtung abruptibulbus/essettei.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenHallo Harald,
ich habe des jetzt so verstanden.
Das mit der Buche paßt nicht oder..............Und wenn der bei Buche war, dann waren Tannen in der Nähe oder nicht?
Ich fühle mich hier nicht angesprochen. 
Aber Matthias hat es oben deutlich gesagt.
Grüße
Harald
Des mit da buche passt net oder da es eine Art bei elsbeere gibt oder. Und wen der bei buche ist sind nadelbäume dort oder nicht
Was heißt das auf Deutsch?
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Meixner hat in den 1970'ern mal systematisch massenhaft Reagenzien auf massenhaft Pilze geschmiert, aber das Buch ist schwer zu kriegen.
Hast du da villeicht auch den Buchtitel?
VG
Harald
Hallo zusammen
Das sieht für mich aber eher nach Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea) evt. Etwas ausgetrocknet im Hut. LG Andy
Mit lila Stiel? Gesellig und auf Wiese wachsend? Nee...
An den Sporengrößen wird man es sehen.

Aufgrund der genaueren Hinguckmöglichkeiten ziehe ich meine Cystoderma-Vermutung zurück. Lepiota ist natürlich viel plausibler, daher die Frage, ob der mehr im Wald oder auf der Wiese war. Tendenziell wäre ich auch eher bei magnispora, was durch Mikroskopie leicht zu verifizieren wäre.
Meine oreadiformis von vorgestern sehen so aus:
Beste Grüße
Harald
Das könnte Cystoderma carcharias sein aber da kann ich mich auch täuschen.
Das könnte plausibel sein, das ist nämlich ein übler Stinker nach Scheunenstaub.
Beste Grüße
Harald
Hallo Bläuling,
vom Bild her sieht der schon so aus, als würde er nach Rettich riechen. Bei nasskaltem Wetter halten die Gerüche sich auch manchmal zurück, da hilft es, den Fruchtkörper etwas anzumatschen / zu zerreiben, dann kommt der Geruch oft.
Nach Rosa Rettichhelmling sieht deiner aber nicht aus, ich würde mal in Richtung Mycena luteovariegata schauen.
Beste Grüße
Harald
Gut zur Bestimmung dessen kannst du einfach etwas KOH auf die Stielspitze geben, welche sich dann rot bis Feuerrot verfärbt.
Du zeigst uns da die verfärbte StielBASIS, die Stielspitze ist oben am Hut.
Grüße
Harald
Tendenziell wäre ich auch bei Tricholoma.
Beste Grüße
Harald
Hallo Achim,
aufgrund der aktuellen Diskussionen über Fotoqualität ist das richtig wohltuend was du uns da zeigst.
Bei der Diagnose wäre ich übrigens bei dir, soweit die Beurteilung von Bildern bei den Psathyrellen das zulässt.
Beste Grüße
Harald
Sporen gab es keine über Nacht.
Das bringt auch nicht viel bei der Unterscheidung der Hallimasch-Arten. Da muss man weitgehend über makroskopische Mermale gehen.
Beste Grüße
Harald
