Moin Thorben,
hast du aussagekräftige Bilder von den Cheilos? Das sollte schonmal aufschlussreich sein. Sind "Nuckel" vorhanden?
Insgesamt ist mir deiner zu wenig rosa für moelleri, so rein makroskopisch wäre ich eher bei hetieri.
Beste Grüße
Harald
Moin Thorben,
hast du aussagekräftige Bilder von den Cheilos? Das sollte schonmal aufschlussreich sein. Sind "Nuckel" vorhanden?
Insgesamt ist mir deiner zu wenig rosa für moelleri, so rein makroskopisch wäre ich eher bei hetieri.
Beste Grüße
Harald
Man sieht mehr Finger als Pilz...
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Viele Portale sind kein Problem, wenn die Daten später in eine gemeinsame Datenbank übertragen werden.
Da liegt der Hase im Pfeffer....
Alles anzeigenDafür könnte man bspw. iNaturalist benutzen.
Dann ist auch alles schön kartiert .
Grüße
Harald
Mykis ist viel besser.
Hast du jemals iNaturalist ausprobiert?
Was mich so ein wenig stört, das es schon mehrere Kartierungsplattformen gibt. Die ganze Kartierung wird zerrissen. Alles in einem Portal, dann hat man den besten Überblick.
Das ist ein Übel, das ich seit Jahren anprangere. Auch beim letzten Treffen der Landeskoordinatoren wurde das Thema mehr oder weniger ergebnislos angesprochen. Die Aussichten, dass es besser und übersichtlicher werden könnte, sind nicht gegeben - im Gegenteil, es kommt eigentlich immer mehr dazu und es wird noch verwirrender.
Man ist immerhin teilbemüht, die Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Dazu gehören aktuell die Online-Kartierung, iNaturalist und in geringem Umfang Pilzgucker.de (da ist viel Schrott dabei). So wie ich das sehe, werden Daten aus Obsidentify und Mushpits (noch) nicht übernommen.
Es wird übernommen heißt, dass von den Landeskoordinatoren die Daten abgerufen und aufbereitet und dann in Mykis eingelesen werden. Damit werden dann die Plattformen Pilze-Deutschland.de und das Rote-Liste-Zentrum gefüttert. Dort sollte letztendlich alles zusammenlaufen.
Wer also sicher seine Funde dort sehen will kann entweder direkt seine an den zuständigen Landeskoordinator melden, auf welche Art auch immer, oder die Online-Kartierung bzw. iNaturalist benutzen.
Österliche Grüße
Harald
Dafür könnte man bspw. iNaturalist benutzen.
Dann ist auch alles schön kartiert .
Grüße
Harald
Aber vielleicht kann man anhand des Fotos trotzdem erkennen, ob Galerina badipes für diese Exemplare plausibel ist, sie wuchsen auf einem Fichtenstumpf:
Hallo Sabine,
ich denke, da kann man nichts Wesentliches beitragen.
Ich bilde mir ein badipes mal gefunden zu haben, in Moos- und Flechtendurchsetzten (Peltigera) Magerrasen:
An gleichem Standort auch eine "marginata", die mikroskopisch plausibel sein könnte, aber durch das Wachstum im Moos Fragezeichen aufgeworfen hatte. Den hatte ich dann Galerina uncialis getauft:
Beste Grüße
Harald
Morcheln sehen ist auch eine ganz andere Geschichte.
Ja, besonders wenn sie gut getarnt direkt vor der eigenen Haustür wachsen. ![]()
Allerdings waren sie zu erwarten, da Mitte letzten Jahres dort frisch gemulcht wurde - und siehe da:
Nach neueren Erkenntnissen sollen die wohl Morchella importuna heißen, bei Clowez/Moreau noch elata, aber das scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein. M. elata ist nach aktuellem Stand wohl eine unklare Art.
Da das ja RiMuMos sind, wird sich die Baumfrage relativieren..
Beste Grüße
Harald
matthias0 Ich trockne schon mal ein paar und wenn ich Dill besorgt habe kommen sie in die Pfanne...
Hallo Achim,
wenn es eine Galerina ist, gibt es noch ca. 20 ähnliche. Es könnte aber auch eine Tubaria sein.
Ohne Mikromerkmale geht's da nicht.
Grüße
Harald
Eine Geruchsprobe wurde nicht gemacht.
Hallo Thorben,
das ist tendenziell eher schlecht und in diesem Fall sicher nicht zielführend. Hättest du Rettichgeruch ausgemacht, wäre das schonmal ein Ausschlusskriterium für diosma. Jetzt mach dich mal auf die Suche nach Pleuros.
Davon abgesehen, dass ich seit Jahren auf der Suche nach der Art bin und sie mir wissentlich noch nicht untergekommen ist, sollte die Mycena-pura-Gruppe mal gründlich unter die Lupe genommen werden. Ich weiß nicht, wie da gerade der Stand der Dinge ist, aber ich denke, da wirds mal Überraschungen geben.
Beste Grüße
Harald
Nachdem im letzten Jahr die Kurse ratzfatz ausgebucht waren, geht es heuer eher schleppend voran.
Will heißen, es sind noch Plätze frei...
hallo Achim!
Dein Zweiter ist ein überalteter Birkenporling.
Gruß
Norbert
Hallo Norbert,
das hatte ich auch zuerst vermutet, aber der Birkenporling hat doch eher eine glattere Oberfläche, oder nicht? Ich nehme morgen mal ein Messer mit und schneide ihn an, der wächst nicht weit von hier.
LG/A
Der Zottige Schillerporling ist ein einjähriger recht weicher und saftiger Pilz, für den es eigentlich noch zu früh im Jahr ist. Meist auf älteren Apfelbäumen zu finden.
Der Birkenporling ist dagegen ein recht fester und zäher Geselle.
Grüße
Harald
Jep, der mag anscheinend auch Apfelbäume.
Grüße Harald
Hi Grüni,
geschützt ist da nichts. Man kann den DGfM-PSV aber sicherlich als Qualitätsmerkmal hernehmen.
Grüße von Hüppdebach
Nr. 3 könnte auch einfach das gemeine Stereum hirsutum sein
Aber so dunkel doch nicht.
Für mich ist das schon makroskopisch St. insignitum. Die Art ist mittlerweile recht häufig geworden und u.a. durch das recht üppige Wachstum auf Buche gekennzeichnet.
Grüße
Harald
könnte es denn nicht auch der rauchblättrige Schwefelkopf sein statt ein Risspilz? Und woran erkenne ich denn die Unterschiede?
So auf den zweiten Blick bin ich dann auch beim Rauchblättrigen, die Lamellenfarbe spricht doch sehr dafür.
Die Unterschiede der Schwefelköpfe zu den Risspilzen kann man einerseits an der Lamellenfarbe ausmachen, zum anderen der "inocybe" Geruch bei einem Großteil (nicht allen) der Risspilze.
Beste Grüße
Harald
Hallo Sabine,
das erste sind Kiefern-Zapfenrüblinge. Da gibt's zwei, die mikroskopisch zu unterscheiden sind .
Der zweite ein Ohrlöffel-Stacheling und der dritte scheint mir ein Risspilz zu sein.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenHallo Harald,
Radulomyces confluens wird makroskopisch mit einem Tropfen KOH (3 %) auf dem Hymenium immer zitronengelb. Das kriegst du sogar hin.
LG
Frank
Ja, sapperlot. ![]()
Warum finde ich diese Reaktion in keiner Literatur? Das ist schlichtweg skandalös.
Vielen Dank, lieber Frank
Wenn du Stereum rugosum ausschließen möchtest,
Hallo Vitus,
den hatte ich ja schon allein wegen der Sporenform und der inamyloidität ausgeschlossen.
Letztendlich denke ich, dass meiner (auch) Radulomyces confluens ist.
Beste Grüße
Harald
wenn man ein kleines Stück Pilz erstmal in Phloxin gibt
Habich schonmal nicht. Davon abgesehen, dass ich mit dem Holzpilzkram schon immer auf Kriegsfuß stand, insbesondere wenns ums Mikroskopieren geht.
Ich werde zukünftig solche hübschen Sachen geflissentlich ignorieren. In welcher Schublade hatte ich nochmal meine Briefmarkensammlung...?
Beste Grüße
Harald
Moin Vitus,
auf die Idee bin ich auch gekommen. Dein Fund sieht meinem schon recht ähnlich:
Beste Grüße
Harald
Nachdem ich nochmal eine Nacht drüber geschlafen habe, wage ich jetzt mal die tollkühne Prognose dem Teil den Arbeitsnamen Radulomyces confluens zu geben. Die Art soll ja auch sehr vielgestaltig sein.
Falls es hier noch Kenner der Materie gibt, bitte ich um Einspruch.
Ich werde erstmal davon absehen dem Frank was zu schicken, das scheint mir für alle Beteiligten zuviel Mühe zu sein. Ich werde mich derweil (vermeintlich) einfacheren Gattungen, wie z.B. Strobilurus zuwenden...
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Harald
Hallo Achim,
mit der Gattung wirst Du richtig liegen. Den piluliformis kenne ich allerdings büscheliger und in diesem Stadium dürfte der auch deutlich hygrophaner sein.
Ich fürchte aufgrund des Bildes wird da keine genaue Artdiagnose möglich sein. Das müsste auch unters Mikroskop.
Beste Grüße
Harald
Alles anzeigenLieber Harald,
bei den wenigen Merkmalen kommt vielleicht noch die Gattung Radulomyces in Frage. Wenn dir der Fund am Herzen liegt, kannst du ihn mir gern zusenden.
LG
Frank
Jou, schaunmermal.
Ich melde mich bei dir.
LG
So jetzt gibts ein Update.
Der Sporenabwurf ist gut gelungen, dabei ist die Größe recht konstant, es gibt so gut wie keine Ausreißer. Die Größe ist so um die 10 x 6,5µ. Amyloidität sehe ich nicht. Ich denke, das schließt Stereum rugosum schon mal aus.
Dann habe ich zumindest eines von den spitzen Elementen gesehen. Ob das relevant ist, weiß ich nicht.
Das interpretiere ich als Zystiden (?) Schnallen konnte ich beileibe keine finden, das muss aber nicht heißen, dass da nicht doch welche waren.
Für Erythricium ist mein Exemplar zu blass, denke ich. Da ist nur ein Hauch Graurosa.
Weiter bin ich jetzt noch nicht gekommen.
Hast du noch eine Idee Frank ( Tomentella)?
Beste Grüße
Harald
Bei der Lamellenfarbe bleibt eigentlich nur Conocybe. Alles weitere mit Mikroskop...
Grüße
Harald
