Beiträge von zuehli

    Hmm, ich sehe da im Hintergrund Reste von Laub und Kiefernnadeln finde ich keine - eventuell die Riesenlorchel (E. gigas)?

    G.gigas sollte bei Fichten, G. esculenta bei Kiefern sein...

    Auf dem Bildausschnitt ist ja weder das eine noch das andere zu sehen.


    Grüße

    Harald

    Eigentlich war die Sache ja schon einigermaßen klar, die Sicherheitsmikroskopierung hat es dann auch bestätigt, dass es Sarcoscypha austriaca ist. Das Substrat ist unklar weil da etliche verschiedene Bäme drumherum waren, könnte vielleicht Ahorn gewesen sein.

    Immerhin laut Kartierung erst der vierte Nachweis für Hessen.


    Gut gemacht, Tuppie :daumen:


    Beste Grüße

    Harald

    Nach Beschreibung von Tuppie habe ich die Stelle auch mal aufgesucht und nachdem ich ca. fünfmal dran vorbeigetappelt war, bin ich schließlich fündig geworden. Deswegen hier noch ein Bild samt Zecke von mir.

    Ein Mikroskopierstückchen habe ich mitgenommen, aber ich denke, dass da wie schon vermutet der Österreicher rauskommen wird.


    Beste Grüße

    Harald

    ich bin auf der Suche nach 1-2 Exemplaren von Parey´s Buch der Pilze

    Tja, da bist Du sicherlich nicht die einzige...

    Das Werk wird z. Zt. für überteuertes Geld im Antiquariat und auf anderen Plattformen angeboten, man kann nur hoffen, dass es irgendwann mal wieder aufgelegt wird.


    Beste Grüße

    Harald

    Naja, ich weiß nicht. Sind Hamsterkäufe für den Katastrophenfall eine gute Absicherung? Natürlich nicht! Die Hamster müssen ja irgendwo gelagert werden.

    Außerdem sind sie nachtaktiv – was eine Katastrophe auslösen kann. Die Bundesregierung will, dass die Bürger sich durch Hamsterkäufe auf einen Katastrophenfall vorbereiten. Eine kurzsichtige Denkweise, denn wie lange reicht so ein Hamster im Notfall? Selbst wenn man ihn mit Haferflocken, Eipulver und Mehl streckt. Wie viele Hamster soll jeder Bürger kaufen und werden uns die Futterkosten nicht auf die Dauer ruinieren?

    Die Hamstervorräte sollen zehn Tage abdecken, da braucht eine vierköpfige Familie etwa 40 Hamster, wenn man einen Hamster pro Tag und Person rechnet. Das wären dann rund 3,3 Milliarden Hamster für die gesamte deutsche Bevölkerung. Da sind Lieferengpässe vorprogrammiert, die Menschen werden sich in den Zoohandlungen um die letzten Hamster prügeln.

    Dazu kommt: ständig 40 Hamster im Hause zu haben, stellt eine nicht unbeträchtliche logistische Herausforderung dar. Hamster sind nachtaktiv und vermehren sich gerne. Der nächtliche Vermehrungslärm wirkt sich negativ auf die Nachtruhe der Hamsterkäufer aus. Der fehlende Schlaf macht müde und aggressiv und kann zu Kurzschlusshandlungen führen, die dann unweigerlich eine Katastrophe auslösen.

    :cool:

    Hm, ich würde da auch leichte Zweifel bzgl. der Kirsche anmelden.

    Wie auch immer, an Kirsche kommen recht oft solche Wucherungen vor, die einen Chaga vortäuschen, ich bin darauf auch schon mal reingefallen.


    Beste Grüße

    Harald

    Flammulaster carpophilus kenne ich irgendwie anders. Ich finde dass Tubaria fufuracea (hiemalis) sehr gut hinkommen könnte. Der Winzling dürfte noch keine Sporen abgeben.

    Hier gilt wieder mal die alte Weisheit: was soll es denn sonst sein...


    ;)

    Harald

    So, hier wie versprochen das Register für die Fungi of Temperate Europe. Im zweiten Band sind einige Flechten nicht dabei und ein paar "Spezial"-Pilze, was aber kaum jemand auffallen sollte, da das nichts Gängiges ist, Im übrigen gibts dort etliche Neu- und Umkombinierungen, die ich nicht immer berücksichtigt habe, weil in meiner Datenbank noch die alten Namen sind. Toll ist allerdings, dass gerade im zweiten Band sehr viele Arten abgebildet sind, die in der herkömmlichen Literatur nicht auftauchen.


    Viel Spaß und guten Rutsch...

    Harald

    FTE.xls

    Hallo Christine,

    interessanter Hinweis, sieht zumindest nicht unähnlich aus, was ich auf die Schnelle im Web gefunden habe.

    Bedauerlicherweise gibt meine wirklich umfangreiche Bibliothek nicht viel her zu dem Thema. Vielleicht kann da noch jemand weiterhelfen.


    Beste Grüße

    Harald

    Tja, spannend bleibts auf jeden Fall. Erneute Mikroskopierung eines dieser Mini-Geweihe bringt außer hyphigen Strukturen nichts zutage, keine sporenerzeugende Elemente (Asci, Basidien) geschweige denn Sporen ansich. Die Ratlosigkeit löst sich damit nicht auf.

    Ich werds erstmal beiseite legen und auf eine Erleuchtung warten.


    Beste Grüße und danke für die Meinungen

    Harald

    Hallo Schwarmintelligenz,


    dieser hier geriet in meine Fänge, als ich am letzten Wochenende noch mal einen Korntrollgang machte. Das Substrat scheint mir Haselnuss zu sein, sicher bin ich da keineswegs, vielleicht ist es auch eine andere Frucht. Das Areal ein Eichen-Hainbuchen-Wald mit eingestreuten Haseln. Das winzige Pilzchen ansich vermittelt mir den Eindruck einer Xylaria. Da gibts aber viele, so um die 50 gibt meine Datenbank her, aber mit Literaturstellen sieht es sehr mau aus und bislang ist mir auch noch kein ordentlicher Schlüssel für die Gattung unter die Finger gekommen. Wenns denn eine Holzkeule ist, gibts da Ähnliches?

    Bei der anfänglichen Mikroskopie ist noch gar nichts rausgekommen, so dass meine Ratlosigkeit im Moment noch ziemlich hoch ist.

    Vielleicht kann Ingo W oder ein anderer zielführende Hinweise geben?


    Beste Grüße Harald