Beiträge von Peter

    Hallo,


    wer denkt, man könne Glucken einfach so nach Bildern bestimmen, wird manchmal eines besseren belehrt. :saint:



    Gruß

    Peter

    Hallo,


    die Beurteilung der Frische und Genießbarkeit von Pilzen lässt sich eben nur feststellen, wenn man die Fruchtkörper selbst in den Händen hält. Aus gutem Grund besteht die DGfM bei Pilzberatung darauf, dies nicht nach Bildern vorzunehmen.


    Eine Grundregel bei den Röhrlingen ist die Fingerprobe: Drückt man mit dem Finger auf den Hut, so sollte sich die Beule wieder zurückbilden (alles okay) und nicht erhalten bleiben (nicht mehr taufrisch). Aber das ist nur eine "Grundregel".

    Oft genug habe ich anderes - selbst von erfahrenen Pilzsammlern, sogar von Pilzkochbuchautoren - gesehen.

    - Der geht noch.

    - Die Maden fallen beim Trocknen sowieso raus.

    - Maden sind nicht giftig.

    - Die Röhren kann ich ja entfernen.

    - So sind sie leichter verdaulich.

    - Im Krieg hatten wir auch nichts besseres.


    Guten Appetit

    Peter

    Also den weißen Trüffel kann man schon Mal komplett ausschließen. Ihn gibt's zwar in Deutschland in den Wintermilden Regionen.

    Hallo Sanchez,


    das würde mich schon schwer interessieren, wo diese wintermilden Regionen in Deutschland sein sollen, wo die Weiße Trüffel (Tuber magnatum) vorkommt.


    Meines Wissens nach ist die Weiße Trüffel bisher noch nie(!) in Deutschland gefunden worden.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    vielleicht erfahren wir vom Themenstarter ja, wie die Pilze geschmeckt haben und ob sie ihm bekommen sind. :saint:

    Dann hätten wir weitere Hinweise auf die Art.

    Die abgeflachte Hutform spricht schon für einen Karbolchampignon. Aber dem Themenstarter scheint es nicht so wichtig sein, nachdem er auf Fragen bisher nicht reagiert hat.

    Nicht böse sein Stefan, ich halte mich da lieber an publizierte, nachgewiesene und nachprüfbare Fälle als an solche, die per "stille Post" weiter erzählt werden. ;)


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Max(?),


    Verzehrfreigabe wird hier niemand erteilen, gerade nicht bei Champignons, die auch giftig sein könnten.


    Reibe mal mit dem Finger fest im Fleisch am unteren Ende des Stiels.

    Siehst du eine Farbveränderung?

    Riecht es dort nach alter Tinte?


    Gruß

    Peter

    Hallo Nobi,


    für mich ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass, wenn ich etwas will, mir auch ein wenig Mühe gebe, dies zu erreichen. Dazu gehören meiner Meinung nach außer der Rechtschreibung auch Begrüßungsformeln, ganze Sätze, höfliche Formulierungen, ...., also die "ganz normalen Dinge" des menschlichen Umgangs.


    Das Lesen im Forum zeigt mir allerdings auch, dass ich dies - gerade bei Neulingen - immer mehr ins Reich der Wunschträume rücken muss. Und scheinbar stört es auch nicht jeden.


    Meine Lösung habe ich gefunden. Ich reagiere auf solche Anfragen nicht. Dann muss ich mich auch nicht darüber ärgern.


    Gruß

    Peter

    kann es sein, dass sich aus Sporen genießbarer Champignons ungenießbare entwickeln … das ist mir ein Rätsel

    Hallo Waldgnom,


    viele hegen die Hoffnung, dass sich aus hingelegten Pilzresten im eigenen Garten dann die entsprechenden Pilze entwickeln mögen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gleich Null, aber auch nicht viel größer.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus Sporen von genießbaren Pilzen ungenießbare Pilze (andere Arten) entwickeln ist zu 100% Null. Das funktioniert nicht.


    Pilzsporen befinden sich eigentlich überall, so dass es nicht verwunderlich ist, dass Pilze auch dort auftauchen, wo man andere "kultivieren" wollte. Es kommt gar nicht mal so selten vor, dass auf angelegten Strohbeeten für Braunkappen plötzlich ganz andere Fruchtkörper (z. B. Tintlinge) erscheinen.


    Gruß

    Peter

    Hallo "VG",


    mit Breitblättrigem Holzrübling hast du richtig bestimmt. Die Art wird oft verkannt.


    Zwei Dinge sind (fast) immer auffällig beim Finden der Art:

    - die vielen Springschwänze, die sich zwischen den Lamellen aufhalten

    - die weißen, dicken Rhizomorphen (Myzelstränge), die sich an der Stielbasis befinden und bis zu einem Meter lang sein können


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Dome,


    auch bei deinen letzten Bildern kann ich keinen L. lignyotus erkennen.

    In der Gruppe der Korallen-Milchlinge gibt es da noch ein paar Arten, die makroskopisch sehr variabel sind, z. B. L. azonites.

    Ohne genauere Untersuchung und Mikroskopie wird sich nur aufgrund der Bilder nichts machen lassen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    der Fruchtkörper ist zerfressen, alt und die Bilder suboptimal.

    Glucke ja, würde mich aber nicht getrauen, eine echte Bestimmung zu wagen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ein einfaches Eingeben deines "Nick-Namens" bei Google hätte gereicht, um zu erkennen, in welche Ecke du dich da selbst begeben hast.

    Wenn es dir ernst ist mit deinen oben getätigten Äußerungen, dann gibt es dafür auch andere Lösungen außer deinem Abschied. Stefan hat dir z. B. eine mögliche aufgezeigt.

    Aber das muss man auch wollen....


    Peter

    Hallo,


    ein bisschen viel erwartest du... ;)

    1) Schwefelkopf (wahrscheinlich der Grüne)

    2) Täubling (wahrscheinlich Rotstieliger Ledertäubling, nahe an der Verwesung)

    3) Trichterling? (wenn er nach Anis riechen würde, Anistrichterling)


    Alles geraten.


    Gruß

    Peter

    Gehe mit der Temperatur deutlich weiter runter. 50 Grad sind die absolute Obergrenze.

    Das Gitter wird sicher heißer sein als 50 Grad, deshalb auch das "Einbrennen".

    Schwarze Stellen an den Pilzen entstehen immer bei zu hoher Temperatur.

    Ideal wären Temperaturen um die 30-40 Grad. Dörren geht bei mir auch mal 1-2 Tage.


    Deinen Dörrapparat kenne ich nicht. Bleibt die Türe immer geschlossen - oder gibt es da eine Lüfung?


    Gruß

    Peter

    Hallo Steinpils,


    das Trüffelscheibchen ist angekommen (vielen Dank nochmal) und ich habe es mikroskopiert. Die Überraschung war perfekt, es gab keine Trüffelsporen, sondern kugelige mit spitzen Stacheln besetzte.



    Damit schieden schon mal alle Tuber-Arten (Echte Trüffel) aus.



    Die Schläuche scheinen uniseriat und biseriat zu sein, was ebenfalls gegen die Gattung Tuber spricht.




    Solche Sporen gibt es bei der Gattung Pachyphloeus . Dorthin würde ich den Fruchtkörper auch verorten wollen. Bis auf Artebene habe ich es dann nicht geschafft. Zum einen passt nichts zur Größe der Sporen von 20-24 µm im Durchmesser, mit Stacheln von 2-3,5 µm Höhe, zum andern sehen die bekannten Pachyphloeus - Arten auch makroskopisch anders aus. So bleibt der Fund leider noch rätselhaft.


    Gruß

    Peter

    Hallo pilzli123,


    wie du siehst, hast du schon drei unterschiedliche Aussagen bekommen. :)


    Es ist ein Röhrling und wenn du die Geschmacksprobe gemacht hast (bei Röhrlingen ungefährlich), hast du festgestellt, dass er nicht bitter ist. Damit ist der Gallenröhrling raus.


    Deine Bilder lassen keine korrekte Bestimmung zu. Man erkennt einfach zu wenig.

    Es wird also bei bloßer Raterei bleiben (müssen).


    Gruß

    Peter