Beiträge von Peter

    Hallo Tobi,


    natürlich wäre ein "echter" Fliegenpilz eine tolle Sache. Aber wenn die Natur es (ihn) nicht hergibt, würde ich nach Alternativen suchen:


    - einen Pilzsachverständigen kontaktieren, ob der eine aktive Fliegenpilzstelle weiß

    - Fliegenpilzmodell (z. B. aus einer Schule, einer Apotheke, eines Museums,...) ausleihen

    - Fliegenpilzmodell selbst herstellen (Pappmachee, Kunststoffe, Keramik, Knete.....)

    - auf Bilder von Fliegenpilzen zurückgreifen (eigene, von DGfM, Internetausleihe,...)

    - sich selbst als Fliegenpilz verkleiden

    - ..


    Woher ich das weiß? Ich habe selbst Schüler erlebt, die auf diese Art und Weise kreativ solche Dinge in ihren Präsentationen und Prüfungen erfolgreich eingebaut haben.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo William,


    es handelt sich um alte, überständige Exemplare, die keine typischen Merkmale zeigen.

    Die nicht gerade aussagekräftigen Fotos sind für eine Bestimmung nicht ausreichend.

    Tut mir leid.


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    Harald hat es oben bereits beschrieben. So machen es einige Leute, die sich mit Russula beschäftigen. Da habe ich schon richtige Sammlungen gesehen.

    Diese nutzen die konservierten Sporenabwürfe als Referenz für die Sporenpulverfarbe.

    Und für die Mikroskopie kann man leicht ein paar Sporen zum Vergleich entnehmen.


    Gruß

    Peter

    Leider sind das wohl eher utopische Fantasien als die Realität!

    Hallo,


    nobi hat in seinem letzten Satz bezüglich der Pilze aus Rumänien alles treffend auf den Punkt gebracht.


    Wir tun so, als würden wir hier anders denken. Gehen wir wirklich bewusster mit der Natur um und leben das auch selbst?

    Müssen wir aus existenziellen Gründen unser Geld mit Pilzesammeln verdienen?

    Wie würden wir uns verhalten, wenn wir das müssten?

    In einer warmen Wohnung vom Sofa aus, lässt sich locker argumentieren und mit dem Finger auf andere zeigen.


    Sollten wir "Deutsche" gesetzliche Regelungen treffen, dass keine rumänischen Pilze eingeführt werden dürfen, würde das etwas ändern?

    Zumindest darauf weiß ich die Antwort: Null!


    Gruß

    Peter


    PS: Supermarktpilze sind genauso viel oder wenig "riskant" wie tiefgefrorene Hähnchen, Fleisch, Wurst....

    Hallo "Hallimasch" (die populäre deutsche Übersetzung lasse ich lieber mal weg...),


    vielleicht wäre das was für dich: http://www.pilzverein.de

    Die Monatsversammlungen und die Pilzberatung in der Markthalle Stuttgart können auch Nichtmitglieder besuchen.

    Und da gibt es auch ganz nette Menschen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Wastl,


    ich weiß nicht was mich geritten hat, du hast natürlich recht.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    unabhängig davon, ob man subjektiv das eine oder andere Bild weiter vorne oder hinten gesehen hätte - die Jury hat mehrheitlch entschieden und sie hat einen guten Job gemacht!

    Das Siegerbild ist klasse! Und ich gönne Alis den Gewinn (wie ich ihn auch jedem anderen gegönnt hätte).


    Wer lange genug sucht, wird an jedem(!) Bild etwas zu "bekritteln" finden. Ich suche nicht, ich erfreue mich an den Bildern. :)


    Gruß

    Peter

    Besonders mit multiple choice sind sie alles andere als gut. Sie führen zu genau dem, was hier für herkömmliche' Prüfungen befürchtet wird: Sie senken die Qualität und damit die Reputation des zu erwartenden Abschlusses.

    Hallo,


    wenn man denkt, multiple choice würde die Qualität eines Abschlusses senken, liegt man definitiv falsch. Das stimmt nur dann, wenn die Frage- und Antwortmöglichkeiten ungeschickt (unprofessionell !), primitiv, oder gar suggestiv gewählt werden.

    Die Führerscheinprüfungen sind z.B. multiple choice.

    Sind die Prüfungen deshalb einfacher, weniger qualitativ?

    Wieso nimmt die Anzahl der durchgefallenen Püflinge dann ständig zu?

    Man kann ja infach Mal Lehrer nach ihrer Meinung zu einigen der hier vorgetragenen Ideen /Forderungen befragen...

    Es gibt tatsächlich Lehrer mit langjähriger Erfahrung im Stellen von Prüfungsaufgaben im Forum, die ihre Meinungen zu den Fragestellungen hier direkt beitragen. ;)


    Mein obiger Hinweis auf multiple choice ist eine Möglichkeit von vielen, Prüfungsfragen so zu stellen, dass sie objektiv und transparent auf richtig oder falsch bewertet werden können - und das vollkommen unabhängig vom Prüfer. Weitere Möglichkeiten wurden früher bereits genannt. Und ja, es gibt auch offene Fragestellungen, die objektiv und transparent auf Richtigkeit überprüft werden können. Das erfordert Können(!) in der Fragestellung und eine dezidierte Anleitung, was als richtig und was als falsch bewertet wird. Dazu ist es zwingend, dass mögliche Antworten vorher fixiert werden, damit der Prüfer objektiv urteilen kann.


    Oehrling hat mit seinen Beiträgen aufgezeigt, worauf es bei Prüfungen ankommt. Dem kann ich in allen Belangen zustimmen.


    Leider werden sämtliche Vorschläge auf taube Ohren stoßen und es wird sich definitiv auch nichts ändern.

    Das geht solange, wie die Prämisse gilt, dass man 600 Fragen braucht, die man möglichst einfach mit dem Computer zufällig auswählen kann.

    Meine Prämisse wäre, die Qualität der Prüfungsfragen und deren objektive und transparente Auswertung zu steigern. Darauf folgend würde dann die technische Umsetzung stehen.


    Gruß

    Peter

    Leider muss ich Oehrling recht geben.


    Was müsste man denn antworten, damit die Frage falsch beantwortet wäre?

    Würde das tatsächlich irgend jemand hinkriegen?


    Wobei es so einfach wäre. Man gibt per "multiple choice" ein paar Antworten vor, von denen eine (oder mehrere) richtig ist (sind). Und es müssen(!) auch falsche dabei sein.

    Damit kann man ganz leicht für objektive Auswertung sorgen (wenn man das will).


    Und das ist nur eine von velen Fragetechniken, die möglich wären.


    Gruß

    Peter

    Hallo Simon,


    deine Bestimmung dürfte zutreffen.

    Versuch mal ein kleines Stück vom Fleisch in den Mund zu nehmen und darauf rumzukauen.

    Es sollte deutlich nach ranzigem Mehl schmecken.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    die Korallenmilchlinge sind nicht so einfach auseinander zu halten.

    Aber Uwe dürfte recht haben.

    Die runzlige Hutmitte, die helleren Farben und die abgebildete Spore führen zu Lactarius pterosporus.


    Bei einem Schlüssel versucht man immer mit wenigen Worten "günstige" Unterscheidungsmerkmale zu beschreiben, die gut und schnell nachvollziehbar sind. Wenn man viele Exsikkate untersucht, werden Merkmale wie Geschmack und Geruch nicht sinnvoll sein.


    Genau deshalb sollte man sich den beschreibenden Text genauer ansehen. Und wer immer wieder in den L. pterosporus reingebissen hat, wird ihn auch recht gut erkennen, wenn er dies nicht mehr tut. ;)


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich gehe mit Ulla.

    Die Peridie ist sehr dick. Es gibt eine Art "Stielchen". Das machen Rhizopogon nicht.

    Ein kurzer Blick ins Mikroskop würde sofort Aufklärung bringen, selbst wenn das Ding noch gar nicht reif ist.


    Wenn mir der Themenstarter ein Stückchen zuschickt, mache ich das sogar.

    Und ich verspreche, nicht zu schummeln. ;)


    Gruß

    Peter