Beiträge von Peter

    Hallo,


    habe ein paar Pilzbücher abzugeben:






    Melzer, Václav (1945): Atlas Holubinek.

    Praha. 212 S., 56 Farbtafeln, ill. O.-HLn., 19,5x12,5 cm. 38.- € - verkauft -

    Wichtige Russula-Monografie, selten
















    O’LEARY, K. F. , A. SHAW & M. R. RIBALOW (1988): Die Gallavants.

    14 farb. ill. Bl., farb. ill. O.-Ppbd., 18,5x24 cm. 6.- €

    Hübsch gemachtes Kinderbuch.











    Kegel, Bernhard (1997): Wenzels Pilz.

    Zürich. 367 S., O.-Ppbd. mit farb. ill. Schutzumschlag, 21,5x14 cm. 8. €-

    Sarkastische Fliegenpilzstory mit manipulierten Genen beim Fliegenpilz, spannend geschrieben und gar nicht mehr so wirklichkeitsfremd.













    Bayerische Mykologische Gesellschaft e.V. (2022): Mycologia Bavarica Band 22.

    188 S. einige Farbabb., OKtn., 24x17 cm. 8.- € - verkauft -

    Aktuelle Ausgabe.














    Phillips, W. M. (1887): A manual of the british discomycetes with descriptions of all the species fungi hitherto found in Britain, included in the family and illustrations of the genera.

    London. XII, 462 S., 12 lith. Tafeln, OLn., 19x14 cm. 35.- € - verkauft -

    Ehemaliges Bibl.-Ex., Rücken beschädigt.














    Bon, m. (1995): Die Großpilzflora von Europa 2 Tricholomataceae 1.

    Übersetzt und bearbeitet von F. Medjebeur-Thrun & W. Thrun. Eching. 140 S., 5 Farbtafeln, O.-Ktn., 22x20 cm. 15.- €













    Noordeloos, m. E. (1994): Bestimmungsschlüssel zu den Arten der Gattung Entoloma (Rötlinge) in Europa.

    Mit 12 Aquarellen von E. Ludwig. Eching. 77 S., 4 Farbtafeln, O.-Ktn., 22x20 cm. 15.- €


















    Rayner, R. W., R. Watling & E. Turnbull (2005): British fungus flora 9 / Russulaceae: Lactarius.

    Edinburgh. 203 S., 200 Abb., ill. O-Ktn., 24,5x16 cm. 20.- € - verkauft -

    Neuwertiges Exemplar.




    Freundliche Grüße

    Peter

    Man könnte es doch ganz einfach so machen, dass man die Beiträge in "Marktplatz" nicht kommentiert, sondern sie so hinnimmt, wie sie kommen.

    Hallo Oehrling,


    ganz meine Rede. Ich weiß nicht, wie oft ich das hier auch schon geäußert habe. Und so eine einfache Regelung kann dafür sorgen, dass es nicht wieder zu solch unsäglichen Diskussionen wie oben kommt.


    Beiträge im Marktplatz dürfen, bzw. können in anderen Foren beispielsweise nicht kommentiert werden. Das hat sehr wohl seine Gründe. ;)


    Gruß

    Peter

    Hallo Matthias,


    welcher Name wohl der "richtige" für den Sommersteinpilz sein wird, vermag ich nicht zu entscheiden. Das Namenskarussell dreht sich schneller, als ich dem folgen kann. Und die Begründungen sind nicht immer leicht nachvollziehbar.

    Bevor ich etwas glaube, versuche ich immer mir selbst ein Bild davon zu machen.



    Die Abbildungen bei Schaeffer (hier die Originaltafel), die ich kenne, zeigen keinerlei Blautöne.

    Es würde mir schwerfallen, hier etwas anderes als den Sommersteinpilz zu erkennen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich trenne mich von folgender Pilzzeitschrift:


    Österreichische Mykologische Gesellschaft (1992-2022): Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde Band 1-29 (= alles Erschienene). Wien. Band 1-8 sauber gebunden, der Rest in O-Heften, viele tausend Seiten mit vielen, teils farbigen Abbildungen, 24x17 cm. 300 Euro

    Schönes, sauberes, komplettes Exemplar der seit über 30 Jahre bestehenden mykologischen Zeitschrift. Die ersten Jahrgänge sind selten zu erhalten.


    Bei Interesse bitte via persönlicher Konversation melden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Liebe Tuppie,


    ganz großes Kino! :love:


    Die Reha scheint dir gut zu bekommen.


    Liebe Grüße

    Peter


    PS: Im ersten Moment erinnerten mich deine Gänsestudien an Zeichnungen von Beatrix Potter. Hätte man mir diese so verkauft, ich hätte es geglaubt.

    Hallo,


    gestern beim Zappen bemerkt und leider nur Teile gesehen, deshalb hole ich heute den ganzen Film nach:

    Der Blob - Schleimiger Superorganismus - Die ganze Doku | ARTE
    Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern – ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen…
    www.arte.tv


    Für Schleimpilzfreunde und solche, die es noch nicht sind, in meinen Augen ein Muss.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Stefan,


    eine private Verkaufsanzeige hier im Forum madig zu machen und direkt öffentlich zu kritisieren ist schlechter Stil! So etwas gehört sich nicht.

    Dieses Angebot des Wuchers zu bezichtigen, ist nicht nur unfair, das ist dreist und zudem falsch. Informiere dich doch bitte mal zuerst über den Begriff "Wucher" (der auch ein Straftatbestand sein kann), bevor du ihn benutzt. Jemanden fälschlicherweise als Wucherer zu bezeichnen, kann übrigens auch Straftatbestand sein.

    Ich empfehle zudem, sich mal über die freie Marktwirtschaft zu informieren.


    Auch wenn dir persönlich etwas nicht gefallen mag, es gibt dir nicht das Recht, dich in solch einer Art und Weise im Ton zu vergreifen. Und gerade von einem Moderator sollte man eigentlich etwas mehr an vernünftigen Formen im Umgang erwarten.


    Gruß

    Peter

    Hallo Paula,


    sehr interessant und empfehlenswert zum Thema finde ich die beiden folgenden Bücher:


    - Lütjeharms (1936): Zur Geschichte der Mykologie: Das XVIII. Jahrhundert

    - Dörfelt/Heklau (1998): Die Geschichte der Mykologie: Eine Übersicht von den Anfängen bis zur Gegenwart


    Beide Bücher sind nur antiquarisch zu erhalten. Doch eine Ausleihe bei der Bibliothek lohnt sich wirklich.


    Das wahrscheinlich älteste deutschsprachige Pilzbuch dürfte das prachtvolle Werk von Schaeffer sein:

    Schaeffer, Jacob Christian (1762-74): Natürlich ausgemahlte Abbildungen Bayrischer und Pfälzischer Schwämme, welche um Regensburg wachsen. Band 1 -4. Regensburg. Es enthält 330 handkolorierte Kupfertafeln.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    ich weiß gar nicht, warum ihr immer die Steinpilze im Handel so schlecht macht. Hier mal ein Auszug aus den "Leitsätzen für Speisepilze und Speisepilzerzeugnisse" 2020 bezüglich getrockneter Steinpilze:


    "2.3.1.2 Getrocknete Steinpilze, Klasse I oder Steinpilze, Klasse I getrocknet:

    - von heller bis mittelheller Farbe,

    - gestochene Teile nicht mehr als 5 Gewichtsprozent.

    2.3.1.3 Getrocknete Steinpilze, Klasse II oder Steinpilze, Klasse II getrocknet:

    - von heller bis mittelheller Farbe,

    - gestochene Teile nicht mehr als 15 Gewichtsprozent.

    2.3.1.4 Getrocknete Steinpilze, Klasse III oder Steinpilze, Klasse III getrocknet:

    - gestochene Teile nicht mehr als 25 Gewichtsprozent"


    Auch wenn so mancher von uns andere Vorstellungen hat, willkommen in der Realität. :saint:


    Freundliche Grüße

    Peter

    Naja,


    auch wenn man nicht alles essen muss, was einem begegnet, aber Prachtbecherlingsesser als Idioten zu bezeichnen, finde ich nicht die feine Art.


    Ich esse z. B. gerne Morcheln und die gehören, glaube ich, (immer noch) zu den Ascomyceten. :saint:


    Freundliche Grüße

    Peter

    Liebe ungeduldig Wartende,


    das "Kellermonster" ist wohlbehalten bei mir eingetroffen - besten Dank an Morena!


    Auffällig ist die purpurne Farbe am Stiel und im Fleisch.


    Ganz deutlich zu sehen sind die braunen Lamellen - somit nichts mehr "Rotfußröhrling" oder ähnliches.


    Mikroskopiert wurden die Lamellen (Quetschpräparat).


    Sporen braun, oval, eiförmig, fast mandelförmig, ca. 8x5 (5,5) µm, dickwandig



    Zystiden an der Lamellenschneide lang, irgendwie schlauchförmig, meist kopfig


    Stielrinde aus länglichen Zellen, keine Schnallen gesehen


    Dafür fanden sich jede Menge runder farbloser Sporen, wahrscheinlich von Schimmelpilzen.


    Bei den ganzen Merkmalen spricht tatsächlich alles für Agaricus (oder Allopsalliota) geesteranii, den Maulwurfsegerling.

    Kompliment an Irmgard!


    Freundliche Grüße

    Peter


    PS: Ein interessanter Artikel dazu: http://www.amfb.eu/Publication…opsalliota-geesterani.pdf

    Hallo,


    bei mir rufen immer mal wieder anonym Leute an, die mit mir eine Umfrage machen wollen.

    Gehe ich durch die Stadt,werde ich von Typen angequatscht, die auch eine Umfrage machen.

    Jetzt sogar im Forum.


    Warum sollte ich mich an etwas beteiligen und Zeit aufwenden, von dem ich nicht mal den den Zweck kenne und auch nicht weiß, was mit den Daten im Anschluss passiert?


    Feundliche Grüße

    Peter

    Hallo Chris,


    Glückwunsch zum Fund!


    Ich suche ihn zur Zeit, da ich ihn wieder mal eine Weile als "Haustier" halten will. Der Pilz ist genüglich, nicht verwöhnt, mit einer Behausung im Gurkenglas zufrieden, freut sich über feuchtes Moos und lässt sich einfach und preisgünstig mit Haferflocken, Brotstückchen und Knäckebrot füttern. Nur Mohrenköpfe mag er nicht besonders. Da verschmäht er das Schaumige sowie die Schokolade, aber er gibt sich mit dem Keks zufrieden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    das pilzliche Etwas ist wirklich etwas besonderes.


    Anhand der Sporen kommt man vielleicht sogar in Gattungsnähe. Trotzdem, ich wage mal zu behaupten, dass es für immer ein Rätsel bleiben wird. Pilze, die in Bergwerken oder Kellern gefunden werden, bilden oft ganz andere Wuchsformen aus. Da bräuchte es schon jemanden, der damit viel Erfahrung hat. Ich kenne jedenfalls niemanden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo "XXXX",


    ich bin kein besonderer Kenner der Zucht.

    Das erinnert mich an den Besuch bei einem Freund, der eine Zuchtanlage betrieb, da sah das ähnlich aus. Damals war es "Bäckerschimmel".


    Aber "Ferndiagnosen" sind nicht wirklich aussagekräftig.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,

    Ich gehe die Tage wieder zum Gastwirt im Nachbardorf, der hat Schnitzel die so über den Teller hängen, das andere drei draus machen würden ...

    was ganz der "guten alten" schwäbischen Mentalität entspricht, Quantität mit Qualität gleich zu setzen. Auf schwäbisch: "Egal was fress', Hautsache Ranze spann."


    Es gibt auch die Menschen, welche nicht möglichst viel für möglichst wenig Geld in den Bauch stopfen. Welche, die Freude haben an gutem Essen. Sie können ein Essen richtiggehend genießen, erfreuen sich an besonderer Zubereitung, kunstvoller Dekoration, nehmen die vielfältigen Gerüche in sich auf, entdecken Geschmacksnuancen und Geschmacksexplosionen. Essen kann ein komplexes Zusammenspiel aller Sinne sein - und ein echtes Erlebnis.


    Aber was soll's. Wie sagte bereits Brillat-Savarin (1826): "Sage mir was du isst, und ich sage dir, wer du bist."


    Freundlicher Gruß

    Peter



    PS: So etwas möchte ich nicht unwidersprochen stehen lassen:

    Zumal die Herren Starköche dafür garantiert weniger arbeiten als der genannte Dorfwirt, die haben nämlich ihre Lakaien die die undankbaren Putz- und Schneidearbeiten erledigen müssen. ....I

    Ich empfehle dringend, sich einmal zu informieren, wie es in der Gastronomie tatsächlich zugeht.

    Die Krause Glucke empfinde ich auch als ziemlich geschmacksintensiv die eigentlich keine weiteren Geschmackskomponenten braucht. ... Diese Alternative mit dem Dämpfen finde ich daher sehr interessant und dies werde ich bestimmt ausprobieren, allerdings auch erst einmal ohne jegliche weitere Zutat. Wobei ich mir eine leichte Aromatisierung durchaus sehr gut vorstellen kann...


    Und ich komme auch noch einmal auf die im Film gezeigten Maronen zurück ...., .. wie hat er das gemacht, dass die auch nach der Garzeit von mindestens 15 bis 20 Minuten noch so dastehen! Vielleicht auch gedämpft? Ich glaube, da muss ich wohl auch etwas experimentieren ;)

    Hallo Maria,


    aus deinen Worten spricht die Leidenschaft einer Köchin. Man merkt dir die Begeisterung an. Und da gehören auch eigene Experimente dazu. Sowas finde ich toll :thumbup: - auch wenn die eingefleischte "Speck- und Zwiebelfraktion" das nicht verstehen wird.



    Das mit dem Dämpfen der Krausen Glucke werde ich mir auch vormerken für die nächsten Funde. Mal sehen, wie es wird. Am feinsten fand ich bisher kleinere Stücke von ihr, kurz in Bierteig getunkt, bei einem Fondue.


    Nachdem Maronenröhrlinge auch roh als Carpaccio gereicht werden, dürften kurze Garzeiten kein Problem darstellen. Evtl. wurden sie im Film auch gedämpft und glasiert(?).


    Ich wünsche dir viel Freude bei den nächsten Experimenten!


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo zusammen,


    ich wollte auf keinen Fall sagen, dass Menschen ohne den Titel des PSVs nicht kompetent beraten können.

    ... Jedoch würde ich Laien trotzdem dazu raten, sich die Funde nur von einem PSV freigeben zu lassen.

    Hallo Oliver,


    du hast es gut erkannt. Es ist wie mit dem Führerschein für's Auto. Wer den "Pappendeckel" hat, kann (mehr oder weniger gut) Auto fahren und darf auf die Allgemeinheit losgelassen werden.

    Es gibt auch Leute ohne "Pappe", die das besser können, aber nur sehr wenige. Deutlich mehr Personen gibt es, die glauben, dass sie so einen Nachweis nicht nötig haben, weil sie auch glauben, dass sie es "auch ohne besser können".


    Für einen der wichtigsten Punkte, neben der Sachkenntnis, halte ich beim Pilzsachverständigen tatsächlich die Didaktik beim Beraten seiner Kunden. Er muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und sollte sich einstellen können, auf die Personen, die er vor sich hat. Und da macht es einen großen Unterschied, ob das der geübte Speisepilzsammler, der allen bekannte Pilzfresser, der große Besserwisser oder der unsichere Krankenhausarzt ist. Nicht umsonst gab es (jetzt leider nicht mehr) Kurse "Didaktik der Pilzberatung".


    Gruß

    Peter