bei NR. 1 kann ich mir überständige Hygrophoropsis vorstellen.
Da bin ich ganz bei Karl.
bei NR. 1 kann ich mir überständige Hygrophoropsis vorstellen.
Da bin ich ganz bei Karl.
Ich kenne auch nur die Methode, scharfe Milchlinge zu silieren, um sie genießbar zu machen. Ob das Endergebnis dann tatsächlich ein Genuss darstellt, ist streitbar 😁
Vom klassischen Genuss vom Birkenmilching habe ich noch nicht gehört. Ich kenne nur die Aussage, das scharfe Milchlinge in der Pfanne bitter werden und in der Regel schnell wieder aus dem Bauch raus wollen.
Wie äußert es sich, dass Musik "rechts" ist? Bei einem Text mit einer Aussage ist das ja noch irgendwie nachvollziehbar. aber bei Musik?
Musik meint vermutlich Songs. Und anhand der Texte ist das Zielpublikum sicherlich eindeutig bestimmbar.
Hallo, und worin besteht jetzt der Unterschied, ob ein Fake von KI oder NI erstellt wurde? Na, außer vielleicht dem Vorsatz?
Naja, der Unterschied ist die Effizienz.
Fakes erforderten "früher" einen wesentlich höheren Aufwand.
Ich jedenfalls kann ohne ChatGPT nicht so einfach Fotos faken, so dass mir die irgendjemand abkaufen würde.
Mit ChatGPT & Co sind die Kosten (also im Sinne von Zeit, Geld und Können) für einen Fake derart gesunken, dass jeder fälschen kann, was er will. KIs ermöglichen effizientes Fälschen.
Eigentlich geht es nicht um die Effizienz, sondern um die Niederschwelligkeit. Es ist quasi kein Fachwissen oder Übung erforderlich, Fakes zu erstellen. Zudem sind Fake-Bilder und auch -Videos derart schnell gerechnet, dass es nur eine Frage der zeit ist, bis dank moderner Rechentechnik und Algorithmen derlei Manipulationen latenzarm und damit quasi live erstellt werden können. Was leider dazu führen wird, dass wir Bildern und Videos immer weniger vertrauen können - selbst bei Live-Berichterstattung. Ich finde die Entwicklung gruselig, weil sie gesellschaftlich gesehen das Potential für umfassende Kontrolle, Manipulation und echten Fake-News in sich trägt. Ich sehe gerade nicht, wie der klassische Journalismus auf diese "Bedrohung" reagieren kann.
Bestimmt wurde der Pilz als Russula cavipes – eine Art, die nur bei Weiß-Tannen vorkommt und in Thüringen bisher erst sehr selten nachgewiesen wurde.
..was im Wesentlichen daran liegt, dass wir in Thüringen kaum Standorte mit Weißtannen haben 😉 Andreas Gminder ist in seinen Kursen immer auf die Hohe Maas gegangen, weil es dort einige Weißtannen hat, um Lachsreizker und Grubige Weißtannenmilchlinge zu zeigen. Hast du die Funde dort gemacht?
Was müssen das für dünne substanzlose Plörren sein, wenn man Cola dazukippen muss um den Geschmack zu tunen.
Nicht "tunen", sondern mischen. Das man (quasi jedwedes) Bier und Limonade mischt, um ein neues Getränk zu kreieren, dürfte nun wirklich in das hinterletzte Bergdorf vorgedrungen sein. Für manch einen Biertrinker mag das ein Sakrileg sein, aber "Radler", "Diesel" etc. haben sich seit Jahrzehnten derart etabliert, dass man die ausgeleierten markigen Sprüche darüber getrost milde weglächeln kann.
Und bei "Bier mit Cola" finde ich persönlich die Variante Diebels mit "zwei Barcardi-Fingern" Cola mit Abstand die leckerste aller Varianten.
Thüringer Bier schmeckt oft, als hätte jemand versucht, Hopfen zu räuchern – gut gemeint, aber Kölsch zeigt, dass man Bier nicht grillen muss.
Da verwechselst Du möglicherweise etwas und meinst eigentlich das berühmte fränkische Rauchbier. Das schmeckt in etwa so wie flüssiger Räucherschinken. Viele (nicht fränkische) Biertrinker hassen es mit Inbrunst, ich (Nicht-Franke) finde es ganz großartig. Kölsch und Alt mag ich übrigens beide gleichermaßen. Diebels mit einem winzigen(!) Schuss Cola ist bspw. ganz großartig.
Prost!
Hallo,
das sind schon Schleierlinge. Entweder große Telamonien (da gibt es weit über 500 Arten) oder ein Schleimkopf (Phlegmatium). Die Lamellenfarbe junger Exemplare ist wichtig für die Bestimmung. KOH 20% auf den Hutrand, Stielbasis, Badismycel und Fleisch ist obligatorisch; nicht selten gibt es teils spektakuläre Farbreaktionen. Geruchsangabe und Bäume ebenso. Mitunter ist auch eine Geschmacksprobe sinnvoll (aber nur wenn man die teils tödlichen Arten ausgeschlossen hat!).
Insbesondere bei Telamonien ist die Bestimmung in der Regel nur anhand guter Kollektionen (junge + alte Exemplare), Soprenmaße, -form, -Ornament und -dextrinität (Melzer!), Velumfarbe, guter Literatur und vor allem viel Erfahrung möglich.
Weiteres kann ich zu deinen Funden leider nicht sagen.
in diesem Jahr hab ich den Wieland-Test wieder einige Male mit A. phalloides und unterschiedlichen Papieren ausgetestet. Meine Zeitungspapiere waren alle untauglich. Ich suche noch immer ein vernünftig funktionierendes Papier.
Ja, das sollte man unbedingt ausprobieren. Ich habe mir diverse Tageszeitungen besorgt und ausprobiert. Von der ersten die funktioniert hat, habe ich mit einen dicken Stapel Testblätter zusammengeschnitten und bereit gelegt.
Den Vorschläge von Claudia möchte ich anschließen. Der Flammer gehört zur Standard-Literatur und sollte bei jedem Pilzberater im Regal stehen. Ein Giftpilzdiagnostik-Kurs führt dich tiefer ins Thema ein: dort lernt man nicht nur wichtige chemische Nachweistests (zuvorderst sei der Amanitin-Test nach Wieland genannt), das Untersuchen von verarbeiteten Pilzen (Pilzpfanne) nach Sporen (entfetten, waschen, sortieren, mikroskopieren), aber auch die Zusammenarbeit mit dem Giftnotruf/Krankenhaus, Rechtliches, sowie das Prozedere zur Abrechnung. Ich kann solch einen Kurs sehr ans Herz legen.
Die doch sehr bräunlichen Farben kenne ich so von den Erdritterlingen nicht - außer wenn die Fruchtkörper sehr alt sind bzw. einen Frostschaden haben. Das angegammelte Lamellen derart lebhaft gelbe Flecknen bekommen (Befall) kenne ich auch von den gilbenden Arten.
Genau so gute Effekte kann man ebenso mit [..] und sogar Wodka erreichen.
Profitip: Amaretto und Eierlikör sind dagegen weniger geeignet 🤪
Hallo,
kann jemand vielleicht etwas über die verschiedenen Software sagen, die zu den Okularkameras mitgeliefert wird? Die von Euromexx fand ich richtig gut, aber wie sieht es bei Bresser oder anderen Herstellern aus?
ImageJ/Fiji geht natürlich auch, möchte ich aber niemanden mehr nahelegen, der nicht in der Wissenschaft arbeitet, da die Handhabung doch recht umständlich ist für Laien.
Oft empfohlen wird Piximetre. Die Software macht auch gleich Statistik zu Sporenmaßen und ähnliches.
[..]
jetzt auch PSV
Herzlichen Glückwunsch. Ab jetzt beginnt die schöne Zeit, wo Pilzsucher ganze Ikea-Einkaufstaschen voll mit angegammelten und miteinander vermatschten Rotfußröhrlingen auskippen werden :-p
Eine weitere Stimme für "von Hand". Mit etwas Probieren findet man schnell zu einer guten Technik, die befriedigende Ergebnisse erzeugt. Der Aufwand für eine Adaptierung lohnt nicht.
Hallo Chorknabe,
ich nehme den gern als Beispiel, dass ihn manche für ungenießbar halten, und ich ihn recht lecker finde. So sind die Geschmäcker verschieden, aber das ist ja wunderbar so...
Meine Aussagen beruhen fairerweise erwähnt auf Hörensagen. Ich selbst habe den Pilz noch nicht verkostet, habe allerdings generell wenig Ambitionen alle möglichen Pilzarten auszuprobieren. Aber Deine Aussage klingt interessant. Man müsste mal in der Küchenmykologischen Liste hier im Forum nachlesen, was andere zu dieser Art schreiben.
So einfach ist das nicht, erscheint mir eine Antwort als ziemlich daneben, so werde ich weiterforschen. In diesem Fall erwies sie sich als 95%ig sicher, ich bin selbst kein blutiger Anfänger, die Täublinge (hierzulande kremla) sind mir wohlbekannt, esse auch 5 von ihnen in den Mischpilzen. Diesen hatte ich noch nicht bewusst angetroffen, mit ihm bin ich bei 26 Arten, die ich als Speisepilze sammeln kann.
Die Art wird dir häufig begegnen, sie ist stellenweise einer der häufigsten Täublinge im Wald. In meinen Exkursionen erwähne ich den Dickblättrigen Schwärztäubling immer als Beispiel dafür, dass er gemäß der Täublingsregel (mild =essbar) essbar wäre, aber eben nicht lecker sei.
Ich sehe auf Deinen Bildern Dicklblättrige Schwärztäublinge. Diese Art gilt als ungiftig aber ungenießbar.
P.S.: Dein Umgang mit selbstgesammelten Pilzen ist etwas leichtinnig. Auf die "Bestätigung" von Dir völlig unbekannten Menschen in einem Forum würdest Du Dir tatsächlich unbekannte Pilze in die Pfanne werfen? Ernsthaft: bei Unbekannten ab zum Pilzberater, sonst weg damit. Es geht um Deine Gesundheit.
Ist ein erstfund für austria, 😂😂😂😂😂😂
Wenn Du den Fund sauber absichern könntest, wäre das ein toller Erfolg. Aber halt nur dann. ![]()
Danke für die traurige Nachricht. Nicht zuletzt für die deutschsprachige Pilzwelt ist das ein großer Verlust. Mit einer unglaublichen Energie und Engagement hat sie den Tintling viele Jahre gefühlt alleine "gerockt", und ihr Humor war ein wundervoller Farbtupfer in der doch manchmal etwas nerdigen Pilzlerwelt.
Alles gute und viel Kraft für alle Angehörigen.
Niemand würde auf die Idee kommen, bei Jugend Forscht ein Projekt zu machen, bei dem er oder sie noch mal das Higgs-Boson detektieren will.
Sorry, aber dieser Steilvorlage musste ich sofort an dies hier denken:
![]()
aber auch da ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Denn irgendwann sieht man diesen Pilz und erinnert sich, daß es da doch ein Paper gab, wo die Pluteus leoninus Clade in mehrere Arten aufgedröselt wurde!
DIESE Stufe wollen wir (fast) alle eigentlich gar nicht wirklich erreichen 🤪
Noch nie gehört, noch nie gesehen. Toller Fund! Danke fürs zeigen.
Den ganzen Putzkram und Behälter brauchst Du für den Einstieg nicht. Wichtig für den Start sind Öl und ein paar Chemikalien: Melzer, KOH 3%, Kongorot, Baumwollblau sowie reines Wasser. Damit kommst Du für den Einstieg erst mal sehr weit. Als Besteck reicht Pinzette und Mikroskopiernadel. Rasierklingen gibt's überall für sehr kleines Geld.
Als Literatur ist "Pilzmikroskopie" von Erb/Matheis empfehlenswert. Mitunter findet man das für akzeptables Geld gebraucht. In jedem Fall ist ein Kurs empfehlenswert, weil man dort in kurzer Zeit sehr viel lernt, insbesondere Grundlagen zur Funktionsweise und Bedienung des Mikroskops.
Eine Sache ist noch erwähnenswert: wenn Du mikroskopierst, brauchst Du auch Literatur, welche die Mikromerkmale beschreibt und bestenfalls abbildet. Erwähnenswert ist die "Pilze der Schweiz", obwohl in vielen Gattungen hoffnungslos veraltet.
Um offen zu sein, auch ich finde die Dokumentation und Präsentation der Funde, vorsichtig formuliert, ausbaufähig. Es fängt mit einer Nummerierung der Bilder an, so dass man Bezug darauf nehmen kann, und geht weiter mit einer kurzen Beschreibung (insbesondere jener Merkmale die man schwerlich auf Bildern einfangen kann wie Habitat, Geruch, Geschmack, Konsistenz, ...).
Bild 4 und 5 zeigen vermutlich die gleiche Art. Ich könnte mir vorstellen dass der Fruchtkörper seifig gerochen haben könnte.
