Beiträge von matthias0

    Hallo zusammen, anbei zwei Fotos.


    Die Hortiboletus Funde sind damit

    auch erklärbar.


    Lg Rainer

    Hallo Rainer,

    auf dem zweiten Bild she ich eher Carpinus als Fagus, einmal wegen der Wuchsform ´des Stammes und die Blätter scheinen spitzer geformt zu sein am Blattende als Rotbuchenblätter. Man kann leider nicht erkennen ob die Blattränder glatt oder leicht gezahnt sind,

    viele Grüsse

    Matthias

    Sand zum Ausfegen der Stube? :gkopfkratz: Ok, wenn man das so macht...vielleicht sollte ich meinen Kindern sogar dankbar sein wenn sie wieder mal ihre Schuhe nach dem Sandspielen erst in der Wohnung ausziehen?

    Hallo Ingo,

    ähnliches hat man früher auch mit Wirtshaustischen gemacht, die Tischplatten sind meist aus unbehandeltem Ahornholz gewesen und mit Wasser und Scheuersand gereinigt. Das habe ich von meinem Ausbildungsmeister in den 80er Jahren erzählt bekommen,

    viele Grüsse

    Matthias

    PS: die Häufigkeit ist vielleicht auch der Grund, dass der Pilz gleich dreimal unter verschiedenen Name bei "Pilze der Schweiz- Band 3" abgebildet ist 8o

    Hallo Uwe,

    einmal sogar richtig als Boletus splendidus ssp. moseri :D

    Hier ist ein schöner Beitrag vom Christoph Hahn zu dem Thema wo ein wenig Klarheit über frühere und heutige Ansichten bebracht wird:

    Was ist Boletus satanoides sensu Singer?
    Was ist Boletus satanoides sensu Singer?
    forum.pilze-bayern.de

    viele Grüsse

    Matthias

    Weiss das jemand: Stimmt es, wie boletales.com und teilweise Winkler/Keller sagen, dass die anderen in Erwägung gezogenen Röhrlinge (Imperator rhodopurpureus, Rubroboletus legaliae und R. rhodoxanthus) nur mit Laubbäumen Mykorrhiza bilden können? Ich bin etwas skeptisch, weil bei denen auf den Schweizer Verbreitungskarten jeweils auch Nadelbäume als "nächste Bäume" genannt werden. Das muss natürlich nichts heissen, wenn der zweitnächste Baum dann ein Laubbaum war...

    Hallo Austernseitling,

    ich glaube das wird von Pilzbuchautoren in der Regel nicht geprüft, Mykorrhiza wird wohl eher von universitären Mykologen bearbeitet und überprüft. Es finden sich ja auch keine Mikromerkmale zu Mycelien in Pilzbüchern und Monografien, das würde sicher den Rahmen sprengen und es würde so manches Buch dann erst Jahrzente später erscheinen ;)

    viele Grüsse

    Matthias

    Schliesslich sehe ich noch, dass Ruben (WatuLammini) gestern einen ebensolchen gefunden hat. Der sieht ähnlich aus, aber blaut weniger und hat deutlich mehr Gelb im Stiel und das Netz ist viel deutlicher als bei meinen Exemplaren... Was meint ihr Röhrlingsexperten? Ich bin gespannt, ob ich richtig liege...

    Hallo Andreas,

    mit Rubroboletus rubrosanguineus liegst du richtig, die Art wächst manchmal in Standortgemeinschafft mit dem Ochsenröhrling Imperator torosus.

    Neben Fichten wachsen die auch bei Rotbuchen, wahrscheinlich können auch andere Laub- und Nadelbäume mögliche Partner sein,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Ruben,

    mir sieht das nach Rubroboletus rubrosanguineus aus, die Impertatoren blauen im Schnitt deutlicher und auch an der Stielbasis.

    Die Huthaut wirkt leicht samtig und etwas uneben, an Druck- oder Schnittstellen bläut sie

    Das Blauen auf dem Hut sieht mir nach einer Verletzung der Huthaut aus und nicht durch Druck auf die Selbige

    Weiß da außerdem jemand was zum Speisewert? Die Meinungen scheinen da ja auseinander zu gehen...

    Bei solch seltenen Röhrlingen stellt sich mir kein Gedanke an den Speisewert, da gibt es genug anderes für Kochtopf und Pfanne,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Andreas,

    das sieht mir nach dem Braunen Filzröhrling Xerocomus ferrugineus aus, auf Bild 9 ist an Fraßstellen die Huthaut nachgebildet was die Ziegenlippe nicht macht,

    viele Grüsse

    Matthias

    Der zumindest ist in meinen Augen ein Grauer Leistling, C. cinereus.

    Hallo Mausmann,

    für mich eine Krause Kraterelle, der Graue Pfifferling hat deutlich entwickele Leisten die ich nicht sehe. Aber letztendlich beurteilen wir nur Bilder und so können verschiedene Meinungen zustande kommen und zeigen verschiedene Möglichkeiten auf,

    Viele Grüsse

    Matthias

    Ich nicht....man sieht zu wenig Merkmale.

    Hallo,

    es wird anhand des eines Bildes wo man nicht die Hutoberfläche und Stielbasis sieht was venünftiges rauskommen weil es einfach zuviele Möglichkeiten gibt was es eventuell sein könnte,

    viele Grüsse

    Matthias

    Ich finde, das ist äusserst früh im Jahr und etwas ziemlich Seltenes im Schweizer Mittelland auf ca. 500 m.ü.M.! (m.ü.M. = Meter über Meer; in CH übliche Schreibweise)

    Hallo Andreas,

    die Schreibweise wird nicht nur in der Schweiz verstanden auch wenn sie in Deutschland und Österreich anders formuliert wird,

    schöne Tour mit tollen Funden,

    viele Grüsse

    Matthias

    Ich wohne ganz im Osten der Schweiz. War aber auch schon bei drei Kursen in Hornberg bei Björn. Meinst du mit der Bayerntagung diese vom 02.10.24 - 07.10.24 in Rettenbach am Auerberg? https://pilze-bayern.de/aktuelle-tagung/

    Das wäre gar nicht so weit von mir, nur 2.5 Stunden Fahrt. Dieses Jahr habe ich schon ein recht enges Programm und werde es wohl leider nicht schaffen. Aber nächstes Jahr könnte ich es mir gut vorstellen. Ich nehme an, dass die Orte der Tagungen immer wechseln, oder? Irgendwann schaffe ich es aber sicher einmal. :)

    Hallo Benjamin,

    genau die Tagung ist gemeint und findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt wie du vermutest. Ein paar mal war ich auch schon dabei und war immer begeistert, sowohl von den Funden die man zum Teil selbst noch nicht hatte und vom Austausch mit verschiedenen Experten die das eigene Wissen deutlich vorantreiben.

    Viele Grüsse

    Matthias

    Hi, ich versteh nicht: was meinst du mit Wurzelwerk angrenzender Bäume? Das Foto zeigt doch wohl das Innere des Tropenhauses, und was ich sehe, sind Farne, Gummibaum, Drachenbaum und Palmenwedel. Nichts, was für mich als Partner für Inocybe in Frage käme.

    Hallo Ditte,

    es ist im Startbeitrag beschrieben,

    viele Grüsse

    Matthias

    Die Partner könnten Quercus, Fagus und Hasel sein. Diese stehen direkt an der Rückwand des betreffenden Tropenhauses in diesem Bereich. Und ich gehe stark davon aus, dass das Wurzelwerk der Bäume bis in das Innere reicht.

    Bitte schön Andy,

    mehr als die Gattung kann ich auch nicht bieten, ich war vor ein paar Jahren mal zur PSV-Fortbildung beim Andreas Gminder und da war auch der Autor des Artikels dabei. Es war eine sehr interessante Exkursion und erstaunlich was die vierbeinigen Helfer alles gefunden haben. Da gab es viel zu sehen und mir hat es gezeigt das es sehr viel verschiedenes Unterirdisches gibt und das man meist makroskopisch nicht weit kommt. Da sind Röhrlinge doch deutlich einfacher :D ;)

    viele Grüsse

    Matthias