Beiträge von Pilz_Neuling2020

    Glückwunsch Navajoa^^

    Mich interessiert wie warm es grad in dem Sammelgebiet ist.


    Lass' es Dir schmecken! 🍳

    Vergangenes Jahr konnte ich leider keinen einzigen Pfifferling finden.


    Letztens berichtete jemand vom Fund eines Semmelstoppelpilzes (die Finderin lebt irgendwo in den Alpen)! Immer wieder Überraschungen...

    Es gibt ja ein paar Arten mehr in der Gattung als nur velutipes.


    l.g.

    Stefan

    Welche gibt es denn in D - und wo schaut man so was in der Regel nach?


    Wikipedia nennt 8 Arten in Europa. (Da kann ich Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Information eh nicht überprüfen).

    "Der große Kosmos Pilzführer" sagt, dass es bei uns 6 Arten gibt, nennt davon nur 3 und zeigt Bildern von zweien.


    Wie geht man da weiter vor? Muss man sich eine teuere Bibliothek zulegen?

    Hallo Gabi,

    willkomen hier im Forum :)


    Ich kann Dir die Frage aufgrund mangelnder Kentnisse nicht abschließend beantworten.

    Bei Wikipedia steht das hier:

    "Der Goldregen gehört zu den Pflanzen, mit denen sich die Giftinformationszentralen am häufigsten beschäftigen müssen. Er enthält viele giftige Alkaloide, vor allem das stark giftige Cytisin. Es ist in allen Pflanzenteilen enthalten, besonders konzentriert in den Samen."


    Mich würde das klar abschrecken -

    den Samtfußrübling kann man doch auch anderswo finden...

    ((Ich sehe den grad überall an altem Holunder.))

    Warum ein Risiko eingehen?


    Eine schnelle Google-Suche rät auch von Baumpilzen (Schwefelporling) an Goldregen ab. Ob das für alle gilt, muss jemand anders klären!


    Frohes Neues & alles Gute für das Pilzjahr ==koralle==becher

    Dankeschön Steigerwaldpilzchen, Climbingfreak!


    Lepista sordida finde ich überzeugend.

    Da habe ich echt auf der Leitung gestanden.

    Dachte noch: "Komisch, die Lamellen sehen eher wie lila aus..."

    - und dann bin ich dem nicht nachgegangen. :gomg:


    Lepista Nuda habe ich ja schon kennenlernen dürfen.

    In der Tat gibt es Ähnlichkeiten.

    Jetzt habe ich kapiert: Ist kein Mykorrhiza

    und kann auch spät im Jahr vorkommen.


    Kann dieses wie gläserne Erscheinungsbild durch Frost sein?

    Hier kommt Fall 2:


    Auch ein Fund von heute,

    Fundort nicht weit von dem anderen Pilz direkt unter Fichten auf dem Boden stehend.


    Hut: Durchmesser ca. 3 cm, es stand aber auch ein größeres Exemplar dort

    Farbe undefinierbar bräunlich, wirkt etwas glasig-durchsichtig,

    zur Hutmitte hin eher dunkler


    Lamellen: heller als Hutfarbe,

    sehr engstehend, ausgebuchtet


    Stiel: ungefähr so dunkel wie der Hut, nach oben hin hell glänzend

    3 cm Länge, ca. 0,5 cm Breite


    Geruch: angenehm, dezent


    Bei dem Pilz bin ich völlig ratlos und kann den keiner Gattung zuordnen.

    Auch den lasse ich natürlich gern über Nacht aussporen.


    * Danke vorab für jede Rückmeldung & schöne Feiertage! *

    Hallo Forum,

    kurz vor dem Fest muss ich doch noch 2 Anfragen loswerden.

    Ich komme da leider allein nicht weiter und möchte gern auflösen!


    Heute gefunden.

    Fall 1:

    Fundort an Totholz neben Fichten

    standen einzeln, nicht büschelig


    Hut: Durchmesser ca. 2,5 cm

    Farbe hellbraun, irgendwo zwischen Ocker und leicht gelblich

    Lamellen in der gleichen Farbe, engstehend


    Stiel: sehr dunkelbraun... womöglich erst durch das Alter so dunkel (?)

    dünn und fest

    Länge ca. 3 cm


    Für mich riecht dieser Pilz stark nach Anis.

    Wenn wir es anders als Anis nennen wollen, dann trotzdem irgendwie angenehm süsslich.

    Nix muffig.


    Auf 123Pilze habe ich auch mal ein Foto von einem Gifthäubling gesehen, bei dem der Stiel so dunkel war.

    Trotzdem irritiert der untypische Geruch.

    Habt Ihr einen Tipp?

    Klar lasse ich den über Nacht noch aussporen, falls es weiterhilft.


    Schon mal alles Gute für die Feiertage!! ==lamgiftig

    Viele schöne Filme und Dokumentationen gibt es über Pilze...

    die kann man gar nicht alle gucken, obwohl sich sich bestimmt fast alle lohnen,

    trotzdem möchte ich auf diesen kurzen Film auf Youtube hinweisen:

    Stephen Axford: "How fungi changed my view of the world" (2020)


    Aus persönlicher Perspektive eines australischen Fotografen in gut verständlichem Englisch.

    Seine großartigen Zeitraffer-Aufnahmen hat vermutlich jeder schon mal gesehen.


    - Wollte schon länger auf den Pilzkurs von NABU / naturgucker.de aufmerksam machen!

    Kurs Pilze 1 in der NABU / naturgucker - Akademie

    Für jeden, der sich bei naturgucker.de anmeldet, ist dieser Kurs von Rita u. Frank Lüder komplett kostenlos.

    Umfassende Einführung in die Pilzwelt, mit einer Menge Erklär-Videos, nicht sehr textlastig.

    Mit Wiederholungen und Übungen zum Überprüfen des Gelernten.

    Kein schlechter Start für all die, die hier fragen, wo man denn einen ersten Überblick gewinnen hat...

    Vermittelt auch gut den Enthusiasmus für den Thema jenseits der Speisepilze. :)


    Viel Spaß ==pfiff==lorchel ==taube==becher==morchel==stein

    Hallo Bernd,


    hier haben PSV und viele erfahrene Menschen immer wieder Fotos gepostet und anschauliche Geschichten zum Beispiel aus der Beratung erzählt...

    Also (Foto-)Material und gute Beispiele aus eigener Erfahrung gibt es ja bereits, nur nicht zusammengetragen und komprimiert.


    Ich selber habe übrigens bis jetzt einen einzigen Steinpilz selber gefunden.

    Das können sich sicher viele nicht vorstellen, die von Massenvorkommen erzählen. Aber das ist tatsächlich so.


    Mir ist auch direkt bei meinen ersten Posts gesagt worden, dass meine Bilder farbtechnisch nicht okay wären.

    Deswegen bin ich seitdem auch äußerst zurückhaltend Fotos zu posten, da sie ja ancheinend nicht den gewünschten Standards entsprechen.


    Wenn ich den Eindruck hätte, dass ich für den Job passend wäre, dann hätte ich mich unaufgefordert daran gemacht.

    Ich habe aber einfach zu viele Fragezeichen.


    Sorry, bei mir ist in den letzten Tagen hier öfter mal angekommen, dass Anfängern Vorwürfe gemacht werden, sie würden zu doofe Fragen stellen oder sich als Experten aufspielen... da habe ich mich schon gefragt, in wie weit man hier überhaupt willkommen ist, wenn man noch nicht zu den weisen Eingeweihten zählt -

    und jetzt wird mir gesagt, ich soll da was starten obwohl ich keinen Plan habe.

    Das kam in der Summe bei mir echt schräg an.


    Tut mir echt leid. Ich bin davon ausgegangen, dass ich einen sinnvollen Vorschlag gemacht hätte, der auf lange Sicht viele Wiederholungen erspart und auch etwas konstruktiver auf die Neuen wirken könnte.


    Vielleicht brauche ich mal Abstand von der Onlinekommunikation, ist mir wohl grad zu anstrengend oder keine Ahnung.

    Mit Grüßen.

    Malone


    welcher Teil meiner Beschreibung, dass ich dabei immer noch sehr unsicher bin war nicht zu verstehen?

    Oder fandest Du das witzig...? :rolleyes:


    Also ich freue mich weiterhin, wenn hier jemand mit langjähriger Erfahrung und geübtem Blick Wissen teilt. Kommt mir sinnvoller vor als bei Bestimmungsanfragen den Neulingen in aller Regelmäßigkeit "die sind zu alt" zu schreiben ohne genauer zu erklären, was das genau bedeutet und wie ein Anfänger das überprüfen kann.

    Kann es sein, dass bisher ein oben angepinnter Thread fehlt, in dem das Thema "zu alte Speisepilze" behandelt wird?


    Das Thema kommt oft hier vor, da ist ja offensichtlich Bedarf an Aufklärung. Mir als Anfänger fehlte es zu Beginn an Info-Material, wann ein gutes Erntealter ist, wann ein Pilz deutlich zu jung und wann zu alt ist. Das habe ich eher hier im Forum und durch Videos etwas besser verstanden - in den Pilzbüchern dürfte da meiner Meinung nach mehr zu stehen. Zugegeben: Bis heute bin ich da im Grunde unsicherer als bei der Bestimmung! (Also hat bisher geklappt ohne Magenverstimmung, aber Optimieren geht immer.)


    Man muss fast für jede Pilzart den Idealzustand erst mal kennenlernen, oder?


    Vielleicht kann sich jemand die Mühe machen und mal anschauliche Beispielfotos und Beschreibungen zumindest für die häufiger angefragten Speisepilze einstellen?

    Kann man Warnsignale auflisten?

    Sind das wabbelige, zu weiche Hüte bei Röhrlingen - oder auch bei anderen?

    Artuntypische Verfärbungen?

    Wie erkennt man denn Schimmel, wenn der nicht wie Schimmel aussieht, den man zuhause mal an Brot etc. gesehen hat?


    Klar, die Verzehrfähigkeit bleibt Ermessenssache... hier gehen ja auch die Meinungen der Experten auseinander. Aber ich schätze, dass sich viele in wesentlichen Punkten einig sind.


    So ein Beitrag oder Thread hätte dann den Vorteil, dass man auf den bei typischen Anfragen direkt verweisen kann ohne dass die ganz Erklärerei von vorn beginnt!

    Sollte es den schon geben umso besser... womöglich überlesen?


    Pilzigen Gruß ==9

    Zur Einordnung vom Shiitake:

    "Nach dem Champigon ist er der meistangebaute Speisepilz überhaupt." (Wikipedia)


    Wenn Millionen Menschen den verzehren und es dann mal in einigen Fällen zu Hautproblemen kommt...

    Kann jeder für sich entscheiden, klar.

    Der ist jedenfalls ein sehr geschmackvoller Pilz mit vielen gesundem Inhaltsstoffen.

    Zitat von DGfM

    2.6. Shiitake-Syndrom (Flagellanten-Dermatitis)

    Symptome: Peitschenhieb-ähnliche schmerzhafte Hautirritationen, hauptsächlich am Rücken. Symptomatik meist nur bei roh oder halbroh verzehrten Pilzen.

    Latenzzeit: mehrere Stunden bis zu 2 (–5) Tage

    Pilzarten: Shiitake (Lentinula edodes)

    Gifte: Lentinan

    Bemerkungen: Nur wenige Fälle bekannt, Heilung bis zu 38 Tage

    Mit Gruß, ein Shiitake-Fan

    Zitat

    Und wenn ich dann die Steinpilze Stücke sehe, die der Gemüseladen um die Ecke für teuet Geld verkauft (bzw sich traut zu verkaufen) fall ich eh vom Glauben ab

    Yo. Sehe ich auch oft. Vor kurzem gammelige Steinpilze und Pfifferlinge in einem Düsseldorfer Feinkostladen.


    Hätte ich früher nicht so wahrgenommen, weil ich halt nicht wusste wie frisch die aussehen können. Heute habe ich eine Idee, wie viele Tage seit der Ernte vergangen sind...


    Sonst habe ich dem nichts Neues hinzuzufügen. Es wurden schon gute Einwände vorgebracht.

    Muss jeder sich selber herantasten - auch sonst sind die Geschmäcker und Verträglichkeiten unterschiedlich.

    Prinzip Eigenverantwortung ist etwas aus der Mode gekommen. ==Pilz26

    Servus.


    Bei mir kam das spät... Habe mich schon früh für Tiere, dann für Pflanzen interessiert. Jedes Leben ist spannend! :love:

    An die Pilze habe ich mich nicht so recht herangetraut.


    Dann auf einer Wanderung stand ein wunderschöner, großer Steinpilz auf dem Weg und wollte mitgenommen werden. Danach kam die Begeisterung und auch das Verstehen immer mehr.


    Für mich ist das quasi das fehlende Element, um zu begreifen wie die Natur funktioniert. Das Thema fehlte mir im Biologieunterricht, in Naturdokumentationen und sonst in der Wahrnehmung der Natur. Die Pilze werden oft ausgelassen, am Rande erwähnt oder total separat behandelt.

    Der ganze Kreislauf des Lebens wird zu selten vermittelt... (okay als Schlagwort kommt das in Naturdokus vor, aber halt ohne die große Welt der Pilze)


    Ich schätze, deswegen verstehen auch zu wenige, was es bedeutet, wenn einzelne Arten wegfallen oder was menschlicher Eingriff in die Natur für Kettenreaktionen auslöst. Aber manche erreicht man eh nicht...

    deswegen freue ich mich umso mehr über jeden Einzelnen, der/die mit offenen Augen und anderen Sinnen durch die Natur geht.

    Zu dem Alter bei den Schirmlingen:

    Soweit ich das beurteilen kann...

    öffnet sich der Hut immer weiter

    und die Lamellen dunkeln.


    Vor kurzem mal angetestet, wie gut das klappt, wenn man ein Exemplar mit noch recht verschlossenem Hut in ein Glas Wasser stellt. Und ja, der Hut öffnete sich noch leicht, aber einen Tag später sahen die Lamellen in meinen Augen nicht mehr so hell aus, sondern eher wie Papier mit Kaffeeflecken.

    :S

    Aber das ist mein erster Eindruck, nicht langjährige Erfahrung.

    Ah, danke für die Erfahrungsberichte.

    Das hatte ich dem Clip nicht so entnommen, dass es diese Funktionen gibt.

    Also ist es wohl abseits von Bestimmung per Kamera lohnender...


    Die "Meine Pilze"-App habe ich ebenfalls kennengelernt. Bisher konnte sie mich nicht recht überzeugen. Kann immer am Anwender liegen.


    Womöglich findet jeder eine individuelle Kombination und eigene Lösung.

    Ich habe nicht gesehen, dass der Clip schon jemand gepostet wurde:

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    Persönlich war ich ja nicht überrascht, dass die Apps nix taugen -

    aber dass sie selbst bei so häufigen, bekannten Pilzen kein vernünftiges Ergebnis bringen, das war schon wieder fast beeindruckend schlecht.

    Für die teuerste App gibt man 30 € aus, dann doch lieber in ein anständiges Bestimmungsbuch oder in eine Pilzführung investiert.

    Seht selber ;)