Beiträge von Pilz_Neuling2020

    Hallo Daniel224!

    Es tut mir wirklich leid, dass es Dir so schlecht geht.

    Die Long Covid-Symptome, von denen ich bisher las, sind sehr belastend und einschränkend.

    Noch schlimmer ist die mangelnde Perspektive!

    Ich kann das etwas nachvollziehen, da ich mich selber in einer schwierigen Lage befinde. Möchte ich aber hier nichts weiter zu schreiben.

    Kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Du irgendwie weiter kämpfen musst, selbst wenn Du denkst, das Du schon längst keine Kraft mehr hast.

    Suche Dir jede Unterstützung, die Du bekommen kannst: Und wenn Du 100 Mal ein "Nein" zu hören bekommst, dann suche weiter bis endlich jemand "Ja" sagt.


    Dich weiter dem schönem Thema Pilze zu widmen ist so oder so eine gute Ressource. Ich selber kann nichts finden, das gegen Heilpilze spricht. Wie sonst auch muss man sich gut aus möglichst vielen Quellen informieren und die persönliche Verträglichkeit vorsichtig testen.


    Ansonsten will ich mich nicht online der Corona-Diskussion anschließen. Da scheint mir der Konflikt schon vorprogrammiert... Solche Themen lieber in persönlichen Gesprächen.


    Alles Gute! :sun:

    Danke Euch :thumbup:

    Ja, ich hatte auch eher daran gedacht, dass man ausgeblasene Eier nimmt und somit mehr Möglichkeiten.

    Ich würde es auch nur dann machen, wenn eine färbende Art häufig vorkäme. Alles andere kommt mir verschwenderisch vor...

    Halte mal die Augen offen, ist für mich ein neues Feld. ==taube

    Frohe Ostern in die Runde :gwinken:


    Ich habe ein wenig mit natürlichen Farben für die Ostereier herumprobiert.

    Insgesamt war es nicht besonders erfolgreich, das liegt aber wohl eher an meiner Unerfahrenheit als an den Möglichkeiten.

    Sehr weiterempfehlen kann ich das Färben mit Heidelbeeren:

    Unkompliziert und sehr intensiv. :gfreuen:


    Die naheliegende Frage war für mich:

    *Geht da auch was mit Pilzen?*

    So habe ich nur mal kurz die Suchmaschine befragt - und die interessantesten Suchergebnisse beschäftigten sich mit dem Färben von Wolle und Seide.

    Sah schon mal interessant aus, aber halt ganz anderes Material.


    Soweit ich es finden konnte, haben die kreativen Menschen hier das Thema auch mal gestreift,

    aber so 100% habe ich keinen Thread dazu finden können.

    Habt Ihr es probiert?

    Und habt Ihr Pilze gefunden, die Eierschalen ausreichend färben können?

    So etwas sehe ich nur allzu oft...

    und finde es wirklich absurd:


    Wenn man schon den ganzen Müll ins Auto lädt, dann kann man den doch zur Mülldeponie, Wertstoffhof, etc. bringen -

    aber wieso tief in einen Wald fahren und es da abladen?


    - Hat jemand eine Idee, ob man das irgendwo melden kann?

    In der Stadt gäbe es ja z.B. Stellen dafür.

    Oder ist es mal wieder regional unterschiedlich geregelt?

    Danke, Matthias.

    Das ist erfreulich! :)


    Hm, ein Blick auf die Google-Suche nach Lehrplan Biologie + Pilz:

    "Pilze, Bakterien und Viren"

    "Pilze als Krankheitserreger - Bedeutung der Schimmel- und Hefepilze"

    "Sporenpflanzen und Pilze"

    ...


    Das erinnert mich dann wieder daran,

    dass ja jedes Bundesland und jede Schulform unterschiedliche Lehrpläne hat.

    Also kann man eh nie von einem ungefähr einheitlichen Wissensstand ausgehen.

    Ich ziehe meine Frage zurück!

    Mehr Allgemeinbildung zu Pilzen und Aufklärung zu ihren wichtigen Funktionen im Ökosystem wär' echt super!

    Seitdem ich mich dafür interessiere, fällt mir immer wieder auf, wieviel Luft da noch nach oben ist. ;(

    Mein Eindruck ist, dass nicht wenige Menschen Pilze unter Schädlinge verbuchen

    oder sich sogar irgendwie davor ekeln.


    - Bei der Gelegenheit möchte ich in die Runde fragen,

    ob jemand hier im Forum Pilze in der Schule (Biologieunterricht u.ä.) durchgenommen hat?

    Ich war in den 90ern in der Schule - und ich kann mich nicht daran erinnern!

    Muss mal einen Blick in ein neueres Schulbuch werfen, ob die Pilze auch da nicht mehr zu den Pflanzen gehören...

    Die hinken ja gern mal hinterher. ;)

    Sah hier grad den Verweis auf die sehr geschätzte Róisín Murphy...

    da kann ich mich nicht zurückhalten und muss eine akustische Outdoor-Performance posten:

    >

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Etwas untypisch vielleicht. Aber man kann sich ja sonst noch sämtliche Moloko-Konzerte anschauen.


    Viel Spaß & noch ein entspanntes Wochenende :gpfeiffen:

    Also... ich bin wirklich keine "Köttel-Expertin" (hm, neues Hobby in Sicht?)...


    Allerdings hat mich direkt beim ersten Foto sehr erstaunt wie durchgehend knall-grün diese Hinterlassenschaft ist.

    Das Schwein müsste doch ausschliesslich gegrast haben (Blätter sind ja aktuell nicht so viele da).

    Passt nicht so richtig zu der üblichen Mischkost.

    Dachte daran, dass sie gern buddeln - und Wurzeln, Würmer und auch mal einen Pilz futtern.

    Ein Blick auf Wikipedia bestätigt das.

    Somit würde mich das wundern, wenn das Ganze ausgeschieden diese Farbe annähme.

    Die Form kommt ja so ganz ungefähr hin, auf einigen Bildern eher länglich zusammengepresst.

    Habe mal mit Jägersprache gegoogelt und dies gefunden:

    "Losung: kugelig bis wurstförmig,

    zerfällt oft in Einzelstücke, kann auch ballenförmig sein"

    Die Farbe sieht auf allen Bildern, die ich bisher sah, dunkler aus.


    Vielleicht hilft das weiter - bis der Köttel-Experte auftaucht! :)

    Konnte auch zuerst nichts finden... bei jedem Spaziergang/Wanderung die Holundersträuche mit den Augen abgescannt.


    Mittlerweile sahen wir in dieser Saison 4-5 Holunder mit Ohren hier in NRW. Die waren eher an den richtig alten und dicken Stämmen dran, teilweise mit Moos.


    Immer dranbleiben. Viel Sammlerglück :)

    Subjektive Geschichte. Wie schon erwähnt, kommen die besten Geruchsdefinitionen in einer Pilzgerüche-Runde zu stande.

    Na gut...

    ich sehe schon, dass mich die Fragen wohl noch ein paar Jahre beschäftigen können.

    Ich kenne bisher in meiner Ecke ja niemanden für eine "Pilzgerüche-Runde" -

    geschweige denn Angebote für Pilzgeruchs-Seminare.

    (Danke noch mal für den Tipp mit dem Pilz-Museum.

    Wäre toll, wenn dort hin irgendwann einen Ausflug oder sogar die Teilnahme an einer Veranstaltung möglich wär'.)


    Stelle immer wieder fest, dass sich die wenigsten Menschen um mich herum sich für Gerüche interessieren...

    und ob deren Nasen überhaupt viel wahrnehmen, das wage ich mittlerweile zu bezweifeln.

    Mich verblüfft das schon, wie viele Menschen sagen, dass sie bei Mehl *nichts* riechen würden!


    Mein Partner hat bei den Samtfußrüblingen übrigens überhaupt gar nix gerochen.

    Immerhin haben wir aber seit einiger Zeit so Momente, wenn wir zusammen im Wald spazieren sind,

    dass wir gleichzeitig sagen: "Hier hat's doch grad an der Stelle pilzig gerochen?!"

    Also vielleicht wird's ja noch mit dem Nasentraining.


    Ich muss Schnüffler finden. ;)

    Und mich in Geduld üben.

    Ich gehe davon aus, dass der Thread endlos verlängert werden darf...?


    Mittlerweile fand ich meine ersten Samtfußrüblinge (vermutlich den gemeinen) -

    und natürlich habe ich sie beschnuppert. :)

    Wieder mal finde ich wenig ausführliche Beschreibungen zum Geruch,

    von "angenehm pilzig" bis "süßlich". Die meisten schreiben aber so gar nichts dazu.

    Kann es sein, dass Beschreibungen gern wegfallen, wenn der Geruch nicht stark dominant ist?


    Meine Nase sagte auch "angenehm pilzig". Ja, okay.

    Ich finde aber, dass der Pilz eine dezente individuelle Geruchsnote hat,

    die ich leider nicht beschreiben kann.

    In Ermangelung eines besseren Vergleichs würde ich sagen ganz ungefähr ähnlich wie Birkenporling.

    Ist aber nicht wirklich gut passend.


    Was habt Ihr denn gerochen?


    ==roeessbar Und danke noch mal für alle Antworten oben. Ich lese hier ganz sicher immer wieder mal drin!

    Zu lange Antworten gibt's wirklich nicht Ingo W und Habicht.

    :) Deswegen stelle ich ja Fragen!

    Danke an alle!!


    Pilzgeruchsseminar klingt total spannend...

    wenn ich mal irgendwann dafür Geld haben sollte. :/

    Wird derartiges denn in NRW angeboten?

    Irgendwie scheint so etwas immer ganz woanders zu sein.


    Zitat

    Da hilft nur Erfahrungen sammeln und nach typischen Exemplaren mit typischem Geruch suchen.

    Das leuchtet auch ein! :daumen:

    Hi Ingo W


    Ich glaube, *langsam* riechen ist schon ein sehr guter Tipp...

    bin sicher einfach zu ungeduldig.

    Vielleicht sollte ich auch mal einen Pilz zum Erschnüffeln mit nach hause nehmen.


    Sind die Gerüche dann bei Trockenheit weniger stark ausgeprägt?

    Zitat

    Thema Violette Rötelritterlinge: das Problem ist, dass es kein gutes Gleichnis gibt, aber wie du an deinen zusammengetragenen Literaturangaben siehst, handelt es sich um eine süßliche Richtung. Du wirst die auch wiedererkennen, aber eben nicht gut beschreiben können.

    Übrigens riechen auch andere Lepista-Arten süßlich, aber eben wieder anders.

    Das dachte ich mir nach einer Weile Zweifeln bei der Bestimmung auch:

    Die Tendenz stimmte!


    - Interessant, dass die anderen Lepistas auch süßlich sind. Der Vergleich lohnt bestimmt.


    Beim Googlen nach Bittermandel-Geruch las ich schon, dass 20 - 50% der Menschen ihn nicht riechen können. Allerdings war die Formulierung stets "Bittermandel-Geruch der Blausäure" -

    und mir ist nicht klar, ob die Pilze nur einen vergleichbar ähnlichen Geruch oder auch ähnliche Inhaltsstoffe haben.


    In einem Forum wird gesagt, dass Marzipan so riecht, da Bittermandeln enthalten sind.

    Also das ist ja mal ein Geruch, den ich bereits kenne - und riechen kann!

    Das ist doch schon mal etwas.

    Kann mir so gar nicht vorstellen, dass es derart viele Menschen geben soll, die Marzipan nicht riechen können... ...

    Mich interessiert Eure Expertise:

    Habt Ihr etwas länger gebraucht, was die Gerüche der Pilze angeht?

    Muss man da die Nase etwas schulen...? ;)

    Und beschreibt Ihr den Geruch oft anders als die Pilzliteratur?


    Ich habe bisher angenommen, dass ich eine recht gut funktionierende Nase hätte.

    Leider konnte ich aber eher selten die in Büchern und anderen Quellen beschriebenen Eigengerüche der Pilze erschnüffeln.


    Gestern zum Beispiel meine ersten Violetten Rötelritterlinge mitgenommen (und für lecker befunden).

    Wikipedia sagt "Geruch ist angenehm würzig aromatisch", Pilzbuch sagt "aromatisch fruchtig".

    Bei 123Pilze "Parfümiert, fruchtig, angenehm würzig, selten auch etwas rettichartig.

    Tipp bei feuchtem Wetter: Fruchtkörper in der Hand zerkrümeln und anwärmen und riechen = vergleichbar mit Multivitaminsaft."

    Das mit dem Multivitaminsaft wurde auch anderswo angegeben - und diese Geruchsnote konnte ich bei mehreren Exemplaren nicht direkt riechen.


    Da der Geruch wohl bei vielen Pilzen ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist, interessiert mich das ganz besonders, was Ihr dazu meint.

    Ist der Geruch in allen Teilen des Pilzes gleich stark oder unterschiedlich ausgeprägt je nach Pilz?

    Ist der obige Rat "in der Hand zerkrümeln und anwärmen" gut?


    Bei einigen Pilzen steht in der Beschreibung "Bittermandel-Geruch".

    Nun kann ich mich aber leider gar nicht erinnern, ob ich das jemals gerochen habe, und mir fehlt so der Vergleich.

    Habe ich schon gefragt, ob man in der Apotheke eine Geruchsprobe bekommen kann. Vielleicht gibt es eine naheliegendere Möglichkeit?


    Danke für jeden Hinweis g:-)

    Hmmm, doch noch mal eine Nachfrage.

    Ist es vielleicht so:


    Die Regel mit dem hellen Stielnetz als Erkennungsmerkmal gilt für den Gemeinen Steinpilz.

    Aber der Sommersteinpilz hat dagegen öfter ein dunkles Netz?


    Hatte das zuerst so verstanden als wäre das eine Faustregel für sämtliche Steinpilze. ==roeessbar