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letzter Beitrag von Safran am

Gemeinsame Küchenmykologische Liste

  • Oh, es sind ja neue Arten und Personen dazugekommen ==Gnolm8

    Mir war so, als hätte ich das Breitblatt schon letztes Jahr hinter mich gebracht, aber wohl nichts notiert oder gar in die Liste eingetragen.


    Ich hatte inzwischen Gelegenheit, ein paar wenige Sklerotienporlinge zu kosten. Geschmacklich fand ich ihn eigentlich dem schuppigen Porling (nach Verkochen der Mehl/-Gurkennote) ähnlich, also stark umami ohne speziellen Geschmack nach irgendetwas, aber die Konsistenz war deutlich schuhsohliger, obwohl die Pilze nicht alt wirkten. Das hat dann doch einen Punkt Abzug gekostet.

  • Hallo Craterelle, daß der Sklerotienporling in dem Fall schuhsohliger war, vermute ich, ist reiner Zufall. Der von mir getestete war sogar noch eine Spur leckerer als der schuppige Porling, aber echt sehr ähnlich. Der Skerotienporling ist HIER , wo ich wohne, SEHR selten.

    Aber .auch bei den schuppigen Porlingen gehe ich nicht nur nach Aussehen, Frische etc, sondern verwende nur, was sich mit einem stumpfen! Messer leicht! schneiden läßt. Manchmal sind schon kleine relativ zäh, manchmal lassen sich sogar Riesenochis komplett verwerten.

    Wenn Du Dich an den letzten Breitblatttest kaum mehr richtig erinnern kannst, war er sicher nichts besonderes, aber auch nicht furchtbar, trifft es meiner Meinung nach.

  • Oh, es sind ja neue Arten und Personen dazugekommen ==Gnolm8

    Mir war so, als hätte ich das Breitblatt schon letztes Jahr hinter mich gebracht, aber wohl nichts notiert oder gar in die Liste eingetragen.


    Ich hatte inzwischen Gelegenheit, ein paar wenige Sklerotienporling zu kosten. Geschmacklich fand ich ihn eigentlich dem schuppigen Porling (nach Verkochen der Mehl/-Gurkennote) ähnlich, also stark umami ohne speziellen Geschmack nach irgendetwas, aber die Konsistenz war deutlich schuhsohliger, obwohl die Pilze nicht alt wirkten. Das hat dann doch einen Punkt Abzug gekostet.

    Hallo Craterelle!

    Deine Beschreibung des Geschmacks von Sklerotienporling stimmt ziemlich mit meiner Geschmackswahrnehmung überein. Umami pur :)


    Was die Konsistenz angeht - da hat er in meinen Augen kein Punktabzug verdient! Der Pilz kann noch relativ klein aber doch schon zäh sein. Ich weiss nicht wovon genau das abhängt. Ich vermute dass neben dem Alter auch die Witterung eine große Rolle spielt. Meine Faustregel ist: ich muss den Pilz mit einem Küchenmesser (nicht superscharf, normal eben) schneiden können ohne annähernd ein Gefühl zu haben dass ich da durch Radiergummi schneide. Dasselbe gilt für mich für alle Porlinge und sosntige Pilze die schnell zäh werden, wie bspw. Getigerter Sägeblättling.

  • @Caterelle, wenn man ihn nur mal finden würde!!!! Bei mir liegt der letzte Fund Jahre! zurück. Ich habe mir das Ergebnis echt nur im Vergleich zum schuppigen Porling gemerkt und weil ich DEN echt schon vorher mal endlich finden wollte.


    Aber ich gebe zu, daß manche meiner Funde u. U, auch mehr Momentaufnahmen sind, einige habe ich echt nach Zimtsternchens Liste ausgefüllt (sie führt echt auch eine kulinarische Liste- bei uns in Oberstufennoten 0- 15 Pukte) und erinnerte die selbst kaum noch direkt- es kann echt sein, daß da auch unsererseits noch Korrekturen erfolgen wenn öfters genossen


    Und irgendwie bewertet Zimtsternchen einen von uns mittlerweile oft gefundenen Pilz, den Mapilz - immer negativer- es mag sein, daß der echt bei häufigerem Genuß einfach abfällt. haben ja auch andere hier berichtet, bei mir ist das Phänomen bisher noch nicht relevant.


    Aber der Riesenträuschling der Dich ja auch wegen der erstaunlich positiven Bewertung echt interessierte, erinnere ich das richtig? der war echt in den vergangenenen Jahren echter Bestandteil unserer Küche- auch in Massen ( wir hatten da echt eine Stelle) und wir sind gezielt die Stelle angefahren. da gab es nie eine Minderung bezglich unserer Geschmacksbrwertung, wenn überhaupt, dann Aufwertung, der war so flexibel einsetzbar, daß zeitweise mindestens! eine Mahlzeit pro Woche, teils sogar mehrere, der ist mindestens so vielseitig verwendbar wie der Shitake( Der schuppige Porling auch)

  • So, klinke mich auch mal kurz ein. :)


    Habe tatsächlich immer mehr festgestellt, dass mir der Maipilz – auch aufwendiger zubereitet – einfach nicht schmeckt. Daher stehen bei mir mittlerweile nur noch 4 Punkte.


    Der Riesenträuschling ist ein wunderbarer Speisepilz: Sehr hübsch und leicht zu „ernten", hatte in unserem Fall praktisch keine Maden, duftete angenehm nach Rettich und schmeckte phantastisch in einer Pfanne zusammen mit grünen Paprika. Gibt der Soße einen tollen Geschmack und bleibt schön bissfest. War echt traurig, als unsere „Plantage“ irgendwann versiegte. ;( Aber wer weiß, vielleicht kommen dieses Jahr wieder welche. :)


    An den Sklerotienporling kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern.


    Lese immer mal wieder Stückchen der Liste. Ist sehr interessant, was andere schon verköstigt haben und wie sie unterschiedliche Pilze so bewerten...

  • Hallo Safran und Zimtsternchen,


    bei uns waren die Sklerotienporlinge Zufallstreffer, nachdem wir kürzlich bei Offenbach auch schon einen (überalterten) hatten. Vorher habe ich den auch jahrelang vergeblich gesucht, vielleicht hat er ein gutes Jahr.


    Den Riesenträuschling habe ich vor längerer Zeit mal in Massen auf mit Stroh gemulchten Beeten gefunden. Damals dachte ich aber, mir würde nichts entgehen, wenn ich ihn stehenlassen.


    Bei Shitake fehlt noch ein Eintrag von mir, ich muss nochmal eine Kostprobe mit frischen machen. Die letzten getrockneten haben mir pur (eingeweicht, angebraten, durchgeschmort) nicht geschmeckt.


    LG, Craterelle

  • Frische Shitake sind schon was ganz anderes als getrocknete und bei getrockneten gibt es auch Mist- qualitäten. Die ersten, die ich vor Jahren getestet habe, haben 0 geschmeckt, echt zum Abgewöhnen. Da habe ich mich nur gefragt, was irgend!jemand am Shitake finden kann .Gute Qualitäten lassen sich aber durchaus gut zum Kochen verwenden, würde die aber NIE pur verwenden.

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