Beiträge von Hassi

    Hei Nobi,


    Borkenkäfer können auch interessante mykologische Studienobjekte sein. Ich weiß gerade nicht, wie die Verhältnisse beim Buchdrucker sind, aber einige andere Vertreter der Scolytidae gehören zu den Ambrosiakäfern und haben an div. Stellen hinter dem Halsschild sog. Mycetangien, die mit Mycelmasse diverser Holzpilze gefüllt sind, Der Käfer legt bei seiner Bohrtätigkeit Pilzgärten für den Nachwuchs an.

    Ambrosiakäfer - ein zukunftsfähiges Studienobjekt für trockenheitsgeplagte Pilzfreunde g:D , allerdings sollte man Freude an der Arbeit mit sterilen Agarmedien und Kontakt zu einem hilfsbereiten molekularbiologischen Labor haben.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Ich hab eigentlich nach Klangbeispielen von Ovation-Gitarren gesucht und bin dabei auf diese Musikerin gestoßen:

    Die Kombi aus Lightshow und Musik fand ich genial. Die weiße Klampfe wurde offenbar fest auf eine Art Stativ montiert und wird von einem Beamer beleuchtet, dessen Leuchtfeld genau passend für die Gitarre maskiert wurde.

    [...]Kamera inter Stack nutze ich wegen der schlechtern Qualität sowieso nicht.

    [...]

    meinst Du damit generell die Technik des Fokus-Stackings (vs. der Handarbeit mit Einstellschlitten) oder nur den Fall, wenn die Knipse ein fertig gestacktes Jpg ausgibt ?


    Ich bin - nach anfänglicher Skepsis - ganz angetan von selbst gemachten Stacks (Helicon Focus) aus Bilderstapeln der Fuji X-T3 (bzw. jetzt X-T4).


    Ich kann gerade leider nix zeigen, da ich im Bayerischen Wald bin und nur das Ipad dabei habe.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo Pablo und Stefan,


    ich danke Euch für die Infos und Nachforschungen!

    [...]Ich hab die Erfahrung gemacht, dass nach X Zeit das Thema sich automatisch "erledigt".


    [...]

    das wären in meinem Fall dann neulich etwa fünf Minuten gewesen.;)


    Manchmal finde ich das Forum etwas unübersichtlich, z.B geht es mir häufiger so, daß ich einen Beitrag zu lesen beginne, die Lektüre aber aus Zeitmangel abbrechen muss. Will ich zu einem späteren Zeitpunkt weiter lesen, ergeht es mir oft so, daß ich den Beitrag nicht mehr finde. Unter „Ungelesene Beiträge“ taucht er natürlich nicht mehr auf, wenn ich Glück habe, steht er noch unter „unerledigte Themen“. Wenn nicht, muß ich den Autor unter Mitgliedersuche aufspüren und finde den Beitrag dann über dessen Profil. Eine andere Möglichkeit wäre, in der Forenansicht nach dem passenden Unterforum zu suchen.


    Schade, daß es hier kein Dashboard gibt. „WoltLab Suite“ hätte das durchaus im Sortiment...


    In Zukunft werde ich mir das Forum vielleicht über mein Browser-Lesezeichensystem strukturieren.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo zusammen,


    ich wollte nur mal kurz fragen, was die Rubrik „Unerledigte Themen“ eigentlich soll und wer darüber entscheidet, wann ein Thema als „erledigt“ gelten soll und somit aus dieser Liste verschwindet.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo zusammen,


    vor etlichen Jahren legte ein Sturm ein Waldstück bei Ehingen flach und man überließ die Fläche seitdem ihrer eigenen Dynamik. Erst kamen Birken, Vogelbeeren, dann (wenige) Fichten, Buchen, Bergahorne Eschen und Eichen. Ich freute mich und hoffte, daß das für mindestens das nächste Jahrhundert so bleiben darf.

    Heute sahen wir dort dieses Plakat:


    Mit "stabilem, zukunftsfähigem Wald" meinen die, daß sowas künftig ungestört wachsen soll:



    Douglasien und Fichten. :cursing:


    Immerhin haben sie noch einige Eschen stehen gelassen. Ein paar davon sehen noch vital aus, einige wurden schon deutlich von Hymenoscyphus fraxineus in Mitleidenschaft gezogen.


    *btw

    In einem anderen Pilzforum meinte jemand beobachtet zu haben, daß sich die Eschen erholen würden, bzw einen Weg gefunden hätten, mit ihrem Parasiten klarzukommen. Habt Ihr auch diesen Eindruck? Bei ein paar Bäumen aus der Ehinger Region meine ich auch, daß sie sich vielleicht stabilisiert haben...


    Liebe Grüße

    Ralph

    [...].1% der Infizierten, so die aktuelle Statistik, sterben daran. [...]

    Lieber Peter,


    ich rechne sowas lieber in Einzelschicksale um, wie das z.B auch die NYT zeigte, als in den USA die 100000er Marke gerissen wurde:

    Remembering the 100,000 Lives Lost to Coronavirus in America - The New York Times


    Wenn man selbst zur sog. Risikogruppe gehört, macht man sich schon etwas uncoolere Gedanken, wenn man im Supermarkt von unmaskierten Nasen in Richtung Kasse geschubst wird.

    Es wäre eigentlich so einfach, aber manche sind offenbar schon dadurch überfordert.


    Viele Grüße

    Ralph

    Einer meiner Lieblingslagerfeuersongs aus alten Pfadfinderzeiten:



    Trini Lopez verstarb jetzt auch an Corona.


    Es wäre ja theoretisch so einfach: ALLE tragen Mundschutz, halten Abstand und waschen sich die Hände - und nach zwei Wochen wäre der üble Spuk vorbei...

    Aaaah Schwesta Tuppie, wunderschön! Genauso sieht es am Weststrand am Darß aus! Fotos folgen...

    ... hier erstmal zwei Bilder mir (2009, allerdings vom Ost-Darß):



    Allerdings gab es dort ein Betretungsverbot, was wir erst hinterher realisierten...

    Hallo zusammen,


    wir waren heute auf einem Halbtrockenrasen bei Ehingen und erfreuten uns an der Vielfalt und Vielzahl wuseliger Wesen. Endlich mal was los.


    Auf einmal bemerkte ich, wie eine Honigbiene scheinbar in der Luft hängen blieb. Der zweite Blick offenbarte ein kunstvolles Netz und dessen Besitzerin, eine Wespenspinne (Argiope bruennichi), die nach dem ersten Giftbiss sofort damit begann, ihre Beute einzuwickeln. Als ich nach etwa 5 Sekunden die Kamera schussbereit hatte, war das Abendessen schon halb verpackt.



    Hier sieht man -leider im Unschärfebereich- wie die Spinnfäden von den Spinnwarzen aus zur Beute gespannt sind.

    Mit den Vorderbeinen dreht die Spinne ihr Fresspaket um dessen Längsachse (Gyros ;-) und korrigiert mit den Hinterbeinen bei Bedarf den Verlauf der Fäden.






















    Die ganze Aktion hat nicht länger als anderthalb Minuten gedauert.


    Zum Abschluß war offenbar noch ein kräftiger Biss ins Cerebralganglion erforderlich.


    Ihr könnt die Bilder bei Bedarf noch größer klicken.


    Das folgende Habitusbild ist von 2006, das wurde noch mit der ollen coolpix995 geknipst


    Liebe Grüße

    Ralph

    Was meinst Du damit, daß mein Name im Bild steht?


    Metadaten.

    Ein etwas kontrastreicherer Hintergrund hätte sicherlich meinem Foto gut getan.


    Finde ich nicht. Die entsättigte Hintergrundfarbe bringt die zarten Brauntöne der Sporen und des Capillitiums erst richtig zum Leuchten. Das Bild ist in meinen Augen perfekt so.

    Hallo zusammen,


    eine Freundin schickte uns heute dieses Bild


    Die FK wuchsen in Nachbarschaft von Gurkenpflanzen. Ich hab ihr schon gesagt, daß anhand dieses Bildes keine sichere Artdiagnose möglich sein wird, aber vielleicht hat ja jemand von Euch einen heißen Tipp?


    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo,


    ich bin nicht so richtig fit in Orchideen, aber Deine könnte evtl. Epipactis helleborine sein. Vielleicht äußert sich ja noch jemand...


    Hast Du die neue Knipse mittlerweile im Griff? Schon mal einen Test mit Stativ gemacht?


    Viele Grüße

    Ralph

    ... wobei "Wiesenhof" doch so schön klingt. Da hört man schon fast das Bächlein durch taufeuchte Blumenwiesen gluckern.

    Wenn man sieht, daß zwei Hähnchenschlegel von einem anständig arbeitenden Betrieb über 10€ kosten können, wohingegen der Discounter 1kg davon für 1,99 auf den Markt wirft, muss einem eigentlich klar sein, daß das nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

    Ich fürchte nur, daß das der Mehrheit schon sehr bald wieder egal sein wird.


    Im Übrigen: Ich bin gebürtiger Heidenheimer, passt also auf, was Ihr sagt... ;)

    Da möchte ich mich auch noch gerne anschließen!

    Alles Gute, Tuppie!

    ... mit einem speziell für Dich aufgenommenen Bild unseres San-Pedro


    Liebe Grüße

    Ralph


    beli 1: Solche schönen Felder hatten wir noch vor 20 Jahren überall in Oberschwaben. Mittlerweile lohnt sich das für die Bauern wohl nicht mehr. Es gibt nur noch einen in unserer Region, der von der Produktion hochwertigen Speiseöls ganz gut leben kann.