Beiträge von Hassi

    Apropos Virus - habe heute gesehen, daß man den Pilzschulen zumindest die ersten Frühjahrskurse verboten hat. So etwas ist finanziell sicher nicht leicht zu stemmen. Ich wünsche allen Pilzlehrern, daß es trotzdem noch ein gutes Pilzjahr werden möge!

    Hallo,


    daß man in sterilem Honigwasser Sporen zum Keimen bringen kann, habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

    Ich hab das aber mit Mycelstückchen aus steriler Agarkultur schon mehrmals und mit geringem Ausschuss hinbekommen. Sterile Mycelstückchen kann man z.B. auch mit einem sterilen Skalpell aus dem Inneren eines Fruchtkörperstiels gewinnen. Man bricht diesen mit gut desinfizierten Händen vorsichtig in zwei Stücke, vermeidet es dabei die Bruchflächen zu berühren, schnippelt im Zentrum einer Bruchfläche ein kleines Stückchen raus und überträgt es sofort ins Medium.

    Eine staubfreie und saubere Umgebung (z.B. Glovebox) ist dabei Voraussetzung.


    wg. Geruch: mir ist auch schon mal aufgefallen, daß Kräuterseitlingsmycelien im Flüssigmedium sehr gut riechen. „Anisartig“ könnte vielleicht passen . Mag sein, daß diese Kultur OK war.


    Lest Euch im Netz vielleicht erstmal ein paar Basics an, das spart Zeit und Geld...


    Gruß

    Ralph

    Hallo Ulla, hallo Nobi,


    Ich danke Euch für die Einschätzungen und die Bestimmung von Coprinopsis radiata. Besten Dank auch für die tolle Literatur.


    Der Fruchtkörper ist leider schon durch, ich muss wohl auf den nächsten warten...



    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo zusammen,


    danke für Eure Tipps. Ich denke, ich werde das Foto mal ans Landratsamt schicken. Apropos Wald: da haben die schon ordentlich gewütet, auch an einem anderen schönen Märzenbecherstandort, in dessen Nähe auch noch der Blaue Steinsame vorkommt. Da haben die die viele ältere Eichen umgelegt.Ich schau nächste Woche mal nach...


    Liebe Grüße

    Ralph

    Liebe Dungpilzfreunde,


    im August 2018 sammelte ich in einem schönen Gebiet in Südfrankreich (Gorges de Daluis) einige Mufflon(?)-Köttel. Sie lagen jetzt einige Zeit in meiner Schublade und sind seit dem 18.01. in "Feuchter Kammer".

    Gestern zeigte sich plötzlich dieser Tintling:


    Leider komme ich heute nicht mehr zum Mikroskopieren, meine Hoffnung gilt daher dem Primordium rechts unten im Bild.

    Kann man den Pilz -trotz fehlender Mikrobilder- sicher als Coprinopsis nivea ansprechen?


    Liebe Grüße

    Ralph

    ... Nicht so in Ehingen. Ein kleines Rinnsal hatte es gewagt, ab und zu den Weg zu überspülen. Zuerst installierte man ein Schild "Straßenschäden" und jetzt wurde final für Ordnung gesorgt:

    Rechts im Bild standen im letzten Jahr noch viele Märzenbecher.


    Der zuständige Förster gehört mal gründlich abgewatscht:cursing:, zumindest kriegt der was auf die Ohren, wenn ich ihn mal wieder sehe


    Viele Grüße aus Ehingen

    Ralph

    Gerade war ich bei Ehingen im Wald unterwegs und da fiel mir diese - m. E. eindeutige- Kirsche auf.

    Ich kam da nicht dran, sonst hätte ich einen Brösel abgemacht, aber ich meine, das ähnelt schon irgendwie dem Fund von magellan .


    Liebe Grüße

    Ralph

    Zu den Schmetterlingstrameten kann ich etwas sagen. Anfangs hatte ich den pulverförmigen Extrakt zu gleichen Teilen gemischt mit Extrakten von Hericium und Shiitake. Als der Vorrat aufgebraucht war, habe ich mich nicht um Ersatz gekümmert und etwa 3 Wochen damit ausgesetzt. In dieser Phase gingen meine Leukos - speziell die Granulozyten - so in den Keller, daß man mit der Chemo pausieren musste. Ich spritzte mir Neupogen, nahm wieder Pilzpulver und die Werte erholten sich schnell wieder.

    Kurz nach Weihnachten hatte ich die Situation wieder. Pulver alle, keines nachbestellt und prompt waren die Granulos erniedrigt. Ich hab mir dann einen reinen Coriolus-Extrakt bestellt, nahm jeden Abend einenTL davon und alles war wieder gut, auch ohne den (sauteuren) Stammzellstimulator Neupogen.

    Das hat jetzt natürlich -statistisch gesehen- keine Beweiskraft, legt aber schon den Verdacht nahe, daß Mykotherapie nicht nur Esoterik ist.


    Viele Grüße

    Ralph

    . Ich mag auch den aktuellen DeutschRap in den Charts gar nicht, ehrlich gesagt - alles klingt dank AutoTune gleich, die Themen sind alle gleich - und, was ich am schlimmsten finde, die meisten der Rapper rappen von Sachen, die sie nie erlebt, nie gefühlt oder durchgemacht haben.


    Den find ich prima. Es wird ihm wohl zuweilen ein erheblicher Mangel an musikalischem Talent unterstellt, aber er zieht sein Ding trotzdem voller Überzeugung durch. Respekt.

    Süß finde ich die Stelle, wo er das Versprechen „keine Alkoholparties mehr“ dadurch bekräftigt, indem er die Wodkapulle diskret unter den Tisch stellt...

    Mir wäre deren Sensor etwas zu klein. Ab spätestens ISO1600 dürften die Bilder für die Tonne sein.

    Die Fujifilm XT-3 ist kaum größer, kann auch Focus-Bracketing, Touch-Screen und den ganzen Schnickschnack, hat aber einen vernünftigen Sensor mit verdammt wenig Rauschen bei High-ISO.

    Maiglöckchenblätter hatte ich schon in der Hand, den Unterschied finde ich relativ deutlich

    Eben. Und mindestens genau so deutlich sind die Unterschiede zu den anderen Verwechslungsarten.

    Bei unseren Bärlauchgründen ist das ganz einfach. Da wächst nur der Blaustern dazwischen, der ist zwar auch giftig, aber sehr leicht zu unterscheiden.

    Hallo Carina,

    Aktuell erscheinen mir die Unterschiede relativ klar, aber wie das dann in echt aussieht werden wir sehen. Ich werde zur Sicherheit warten mit dem Verzehr, bis er Blüht.


    das halte ich für eine kulinarische Fehlentscheidung. Die Konsistenz ist eher derb und das Aroma geht dann schon in Richtung unangenehm.


    Viele Grüße

    Ralph

    Glücklicherweise hat meine Kollegin tatsächlich nur ein halbes kleines Blatt gegessen. Die Symptome haben schnell nachgelassen. Ich habe mir die anderen Blätter zeigen lassen, die sie mit nach Hause nehmen wollte und es war junger Aronstab.

    Unser kleiner Blauer hat ein Foto, wo er zwischen Bärlauch und Aronstab sitzt...

    Wir haben den Aronstab schon mal verkostet, jeder vielleicht ein stecknadelkopfgroßes Blattstückchen und wir werden dieses Erlebnis nie vergessen.

    Alle Teile der Pflanze enthalten Oxalatkristalle. In diesem Beitrag sind sie abgebildet:


    beitrag.asp?subid=0&thema_id=2&id=1551&pdf=no


    Mikroskopisch kleine Nadeln also und genau so war dann auch das Mundgefühl. Es hat etwa drei Tage gedauert, bis sich die Mundschleimhaut wieder beruhigt hatte||

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß man davon lebensgefährliche Mengen runterbekommt...

    Übrigens gibt’s auch manche Zimmerpflanzen, die solche Kristalle enthalten.


    Ach so HoBi, was ich eigentlich sagen wollte: Die von Euch geschilderten Symptome passen eher nicht zum Aronstab...

    Ich hab von Bärlauch nicht wirklich viel Ahnung, aber Anfang Februar ist schon arg früh, oder täuscht das?

    Ich hab auch schon mal im Januar eine Hand voll zarter Blättchen geerntet, aber dazu mußte ich schon ziemlich in der Laubstreu wühlen. In diesem Alter schmeckt er richtig gut, kurz vor der Blüte kommen immer mehr unangenehme Geschmacksnoten dazu...

    Nochmal ein Link, der veranschaulicht, welche Probleme sich beim Stacken mit Greenouch-Stereomikroskopen (der häufigste Typ) ergeben:


    Zeiss Stemi 508 "kippen"


    Man hat am Rand einen mehr oder weniger großen Beschnitt.

    Beim Stacken mit dem Durchlichtmikroskop ergibt sich das Problem nicht.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Hallo Rudi,


    ich will Anne weder motivieren noch demotivieren, ich dachte nur, das Thema Cookies auf Webseiten wäre mittlerweile durch. Wer die für problematisch hält, der verweigert die Annahme. Da sehe ich keinen weiteren Diskussionsbedarf.


    Liebe Grüße

    Ralph

    Wenn Du gute Fotos machen möchtest in einem Vergrößerungsbereich von 40fach und womöglich aufwärts,

    Hallo zusammen,


    Ich benutze dieses Teil:


    Stemi 508 – Stereomikroskop Stemi 508


    aber eine Vergrößerung von 40x ist auch dafür etwas zu sportlich. Richtig gut werden die Fotos bis etwa 25x, darüber hinaus reicht es für Dokuzwecke allemal.


    Bessere Resultate erzielt man mit dem Durchlichtmikroskop mit einem einfachen 10x (edit: oder 5x) Achroplan und dem von Andreas vorgeschlagenen IKEA-Schwanenhals als Lichtquelle. Man muß halt stacken.

    Einige Bilder von Mreul und BWergen sind so entstanden.


    Liebe Grüße

    Ralph