Beiträge von Bernhard

    Hallo Christoph, Hallo Werner,


    ja "Püz zum saufuadan" sagt man auch hier :-) Die Wintervorräte sind jedenfalls gesichert.


    Danke für die Thelephora...schon öfter gefunden und noch nie bestimmt, jetzt hat der einen Namen.


    Der Hohlfuß ist wahrscheinlich nur ein Hohlfuß, da standen viele rum, und die Fotos sind nix besonderes.


    Der grüne wird wahrscheinlich der gelbe sein, der war so "leuchtstiftgelb".


    Danke auch für den olivgelben Holzritterling. Ein sehr schöner Pilz, den ich noch nie - zumindest nicht bewusst - gefunden habe.


    Grüße, Bernhard

    Hi Schupfnudel!


    Chlorophyllum spec. sollte Leucoagaricus nympharum sein.

    Danke. Das ist gut möglich.

    Unter die Flockies ist ein Kiefernsteinpilz gerutscht.

    Hmmm...jetzt wo du es sagst. Stimmt! Ich war so geflasht von dem Riesentrumm, dass ich gar nicht genau geschaut habe.



    Danke auch für die anderen Anmerkungen; ich werde mich kundig machen.

    Das Bestimmen war mir in diesen Tagen einfach zu anstrengend...ich musste Edulisse ernten ==)==)==)


    LG Bernhard

    Grüß euch!


    In der Vorwoche war ich dreimal im Raum Etmißl unterwegs. Die Wälder standen so voller Pilze, dass ich mich in erster Linie auf Speisepilze (hauptsächlich Röhrlinge) konzentriert habe.

    Heuer ist wirklich ein super Pilzjahr, aber seht selbst, hier ein paar Impressionen.


    Grünblättrige Schwefelköpfe:


    Chlorophyllum spec.:


    Mohrenkopfmilchling:


    Goldröhrling:


    Hohlfußröhrling:


    Fliegenpilz:


    Schweinsohren:


    Viele Habichtspilze, Sarcodon imbricatus:


    Gelbe Lohblüte:


    Unbestimmtes Nr. 1, vielleicht habt ihr Ideen.


    Ein Meer aus starkriechenden Trompetenpfifferlingen, Craterellus lutescens:


    Trompetenpfifferlinge, Cantharellus tubaeformis:


    Giftig und spitzgebuckelt...


    Vermutlich ein Birkenmilchling.


    Floxen, Neoboletus luridiformis:


    Edit: Und ein riesiger Kiefernsteinpilz (für mich ein Erstfund):


    Grünes Gift:


    Maronenröhrling:


    Espenrotkappen, Leccinum aurantiacum:


    Birkenrotkappe, Leccinum versipelle:


    Überall massenhaft Eierschwammerl, Cantharellus cibarius, stellvertretend nur dieses eine Bild.


    Unbestimmtes Nr. 2:


    Birkenpilz, Leccinum scabrum:


    Gallenröhrling:


    Parasole:


    Eispilz, Pseudohydnum gelatinosum:


    Zwischendurch mal Bilder von den Biotopen:

    Lachsreizker, Lactarius salmonicolor, ein Perser!


    Frauentäubling, Russula cyanoxantha:


    Und ohne Ende Fichtensteinpilze, Boletus edulis!


    Wie immer freue ich mich über Kommentare und bedanke mich für das virtuelle Mitgehen!

    LG Bernhard

    Hallo,


    interessant. Den Grüngefelderten hab ich gleich erkannt.

    Jedoch nicht den Semmelproling und den Hohlfuß. Beim Röhrling war ich schlampig und ließ mir durch die Zirben in die Irre führen.

    Porlinge sind bei mir eine echte Baustelle. Mit denen habe ich mich noch nie näher beschäftigt. Danke fürs Rätsel Stephan, jetzt habe ich eine Beschäftigung für den nächsten Winter...die Porlinge.


    LG Bernhard

    Hallo Oehrling,

    der Vorschlag, Brätlinge 30 Minuten lang im Backofen der Hitze auszusetzen und dann auch noch in Sahne zu ertränken, erscheint mir als Ausfluss überschießender Rezept-Kreativität. Dabei brauchen Brätlinge kein Rezept. Man legt sie mit den Lamellen nach oben auf eine heiße Metall- oder Steinplatte und wartet, bis nach kurzer Zeit sich der Saft in den Lamellen sammelt. Dann wenig grobes Meersalz drauf und ab in den Mund. Also in etwa so wie bei Rezept 2. Das ist für Brätlinge kreativ genug.

    Ich dachte nur - in Anlehnung an das genannte Rezept - dass sie im Ofen auch gut werden. Ich habe sie aber lediglich mit Salz, Pfeffer und etwas Öl in den Ofen geschoben. Sahne hab ich keine verwendet, das wäre auch in meinen Augen too much gewesen.

    Das nächste Mal werde ich die Brätlinge aber wie von dir beschrieben mit den Lamellen nach oben in die Pfanne legen. Eine Chance gebe ich der Pilzart schon noch, auch wenn ich vermute dass sie mir trotzdem nicht schmecken.


    LG Bernhard

    Hallo,


    laut dieser Quelle kann man ihn auch im Backrohr zubereiten. Ein Braetlingsgericht adelt jede Spitzenkueche


    Ich habe bei kleineren Pilzen die ganzen Hüte und etwas vom Stiel und bei größeren die Hälften davon im Backrohr bei voller Hitze gegart.

    Die Brätlinge waren gut von der Konsistenz her, innen auch noch etwas saftig, nicht zäh.

    Reizker waren auch im Pilzgericht, die waren hervorragend.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Brätlinge, so zubereitet, manchen schmecken.

    Jedenfalls glaube ich nicht dass ich das Gericht verhaut habe, sondern dass er einfach nicht mein Fall ist.


    LG Bernhard

    Grüß euch,

    auch wenn das Foto nichts besonderes ist will ich es dennoch zeigen.

    Ein Wald wie es ihn nicht sehr oft gibt. Weißtannen, ein paar Fichten dazwischen und lauter riesige Ameisenhaufen.

    LG Bernhard

    Grüß euch!


    Heute habe ich einen weiteren Pilz zum ersten Mal probiert.

    Den Brätling. Über der Fund habe ich mich sehr gefreut, ich fand ihn erst zum zweiten Mal, und diesmal nahm ich ihn mit.


    Der Geschmack jedoch sagte mir überhaupt nicht zu. 2 von 10 Punkten. Zwar viel Biss, genau wie Tuppie schrieb, aber überhaupt nicht meins. Zubereitet habe ich ihn mit Salz, Pfeffer und Öl im Ofen.


    LG Bernhard

    Hallo Craterelle,


    die Suche und der Fund waren wirklich ein ganz besonderes Erlebnis.

    Der Geschmack als Carpaccio ist echt sehr fein. Für mich steht der Kaiserling ganz oben auf der Liste. Möglicherweise trägt aber auch der Mythos zum Geschmackserlebnis bei.


    LG Bernhard

    Grüß euch!


    Vor etwas mehr als einer Woche hatte ich meinen bisherigen Highlight-Perser. Amanita caesarea.

    Das könnt ihr hier nachlesen... Seine Majestät bittet zur Audienz......Amanita caesarea


    Wir fanden etwa 10 Exemplare. 2 1/2 wurden mitgenommen und als Carpaccio verkostet.

    Die restlichen blieben im Wald, die Art soll schließlich nicht dezimiert werden, da ohnehin extrem selten.

    Was soll ich sagen...mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer einfach der Hammer! Sehr sehr fein im Geschmack! 10/10 Punkten!


    LG Bernhard

    Hallo Pablo,

    genau das ist das Großartige! Recherchieren (toll, welche Möglichkeiten es dazu gibt), hartnäckig suchen, und irgendwann wird dann die Geduld belohnt. Und auf dem Weg zum Erfolg gibts immer wieder schöne Überraschungen (z.B. im Vorjahr den Edelreizker und den Gelbporigen Raufuß und diesmal noch einen Ohrlöffelstacheling den ich ein anderes Mal einstellen werde).

    Grüße, Bernhard

    Grüß euch!


    Einer meiner Pilzträume ging gestern in Erfüllung. Ich wollte unbedingt einmal den Kaiserling finden, und das ist gestern gelungen.

    Nach Auswertung der Datenbank der Pilze Österreichs ging es ins südliche Burgenland, in ein Waldstück wo schon Funde gemeldet wurden.

    Zuerst schaute es nach erfolgloser Suche aus, und das bei Sauwetter im strömenden Gewitterregen.

    Dann, ganz zum Schluss, der Regen war vorbei und ich wieder nahe beim Auto - die Dramaturgie konnte nicht besser sein - war die Suche doch noch von Erfolg gekrönt.


    Kaiserlinge....Amanita caesarea!




    Fundort: südliches Burgenland im Eichen-, Hainbuchen- und Kiefernwald

    Vegetation: Eichen, Hainbuchen, Kiefern, Edelkastanien, Wacholder

    Seehöhe: ca. 340 m.ü.A.


    Obwohl es ein Perser war (nebenbei bemerkt, der über den ich mich am meisten freute), hatte ich keinerlei Zweifel an meiner Bestimmung. Dieser Pilz ist so markant und einzigartig, ich wusste sofort dass ich den Kaiser vor mir hatte.

    Der orange Hut, die gelben Lamellen, die weiße Gesamthülle, einfach einzigartig!

    Das italienische Wort Uovoli trifft das Aussehen perfekt.


    Ich habe den Fund bereits an die ÖMG zur Kartierung gemeldet.


    LG Bernhard


    PS: Genauere Ortsangaben gibts hier nicht. Wer die Mykodata Austria genau studiert, hat Chancen ihn zu finden wenn er genug Aufwand treibt. Raubbau an der Natur will ich nicht fördern. Die Art ist sehr selten und sollte geschont werden.

    Hallo!


    Heute konnte ich auf einer Wanderung in der Obersteiermark einen weiteren persönlichen Erstfund machen.

    Sie standen gleich neben dem Weg, an einer Böschung. Saurer Nadelwald.


    Schweinsohren, Gomphus glavatus!


    Zwar nur ein schlechtes Handyfoto, aber ich freue mich über den Fund!:):):)


    LG Bernhard

    Hallo Pablo!


    Ich bleibe dran!

    Ich kann allerdings nicht sagen wann ich wieder dort vorbeikomme. Der Fund ist eine halbe Stunde Autofahrt und dann noch eine gute halbe Stunde Fußmarsch von mir entfernt. Derzeit bin ich ziemlich eingespannt :-(

    Wenn ich dort wieder vorbeikomme und er noch da ist, trete ich sicher mit Irmgard Greilhuber in Kontakt diesbezüglich.


    LG Bernhard

    Hallo Werner,


    wenn ich wieder dort vorbeikomme und der Fruchtkörper noch da ist (ich denke bei einem Porling habe ich etwas Zeit) werde ich einen Teil mitnehmen, trocknen und dann mit Irmgard Greilhuber in Kontakt treten. Vielleicht will sie ihn ja sequenzieren.


    LG Bernhard

    Grüß euch,

    ist Laetiporus montanus eine seltene Art? Falls ja, würde es sich eventuell lohnen den Fruchtkörper nochmals aufzusuchen und ein Exsikkat von der ÖMG bestimmen zu lassen. Der Fund ist auf ca. 900m (nicht 400) gemacht worden, und in der Steiermark, AT.

    LG Bernhard

    Hallo Oehrling,

    danke für deine Antwort.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist der Fruchtkörper für dich ein Schwefelporling (entweder die Gebirgsvarietät oder auch der normale). Oder bestehen hier Zweifel?

    Die Fotos sind etwas rötlich geraten, oder ist es nur mein Notebookmonitor? In Wirklichkeit war die Oberseite jedenfalls satt orange-gelb.

    LG Bernhard

    Hallo!


    Heute hat meine Freundin diesen Porling beim gemeinsamen Schwammerlsuchen entdeckt.

    Für mich ein Schwefelporling. Was mich stutzig macht ist das Substrat. Es war ein Nadelholzstumpf, ich dachte der wächst nur auf Laubholz.

    Ich hab dann im Pareys Buch der Pilze nachgeschaut. Bon schreibt dass er in Einzelfällen auch auf Nadelholz wächst.

    Später fiel mir dann ein, dass es ja eine Art oder Varietät geben soll die in Höhenlagen auf Lärche wächst.

    Der Fund wurde auf ca. 900 m.ü.A. gemacht.

    Meiner Meinung nach war das Substrat Fichte, aber der Stumpf war schon recht vermodert. Vielleicht doch Lärche?


    Hier die Fotos. Vielleicht fällt jemandem was dazu ein.


    LG Bernhard

    Hallo Jörg,

    leider hab ich diesmal nur mit dem Handy fotografiert. Dementsprechend schlecht sind die Fotos.

    Ich habe den Pilz abgeschnitten und es waren die roten Madengänge da, also wars ein Perlpilz.

    Über die Eierschwammerl haben wir uns sehr gefreut. Untypisch im Sinne von ganz selten ist das hier aber nicht, wenn die Witterung passt.


    Hallo Stefan,

    danke für deine Bestätigung. Auf Artniveau bestimmen werde ich mal versuchen wenn ich weniger Speisepilze finde. Ich habe ja seit April das Pareys Buch der Pilze und müsste mit dem Schlüssel mal üben. Da würde sich sowas anbieten.


    Hallo Pablo,

    danke für deine Antwort. Die Cortinarien sind für mit noch total unbekanntes Terrain. Ich kann sie als Gattung erkennen, aber mehr nicht.


    LG Bernhard