Beiträge von Craterelle

    Danke für die Illustration! Mit halbkreisförmiger Grundfläche ist auch nicht schlecht, aber oval wird mich genug fordern.


    Einweichen: geschälte Ruten gehen ziemlich schnell, in warmem Wasser reicht oft ein Tag. Ungeschälte brauchen einiges länger, mehrere Tage auf jeden Fall. Manchmal habe ich sie tatsächlich weichgekocht, wenn ich es ganz eilig hatte.

    Also hübsch vorgeputzte Steinpilze könnte ich mir darin vorstellen. Reizker vielleicht besser nicht.


    Hast du ein Bild von dem Anglerkorb, Claudia? Mir schwebt auch noch ein ovaler Korb mit Gurt statt Henkel vor, vielleicht ist deiner so ähnlich?


    Auf deinen Opa-Willi-Korb bin ich gespannt. Ich habe letztes Jahr über Tage hinweg die Badewanne blockiert zum Einweichen.

    Danke, Tuppie! Die richtige Größe zu treffen erwies sich als das Schwierigste überhaupt. 1. Versuch: zu klein, passte zum Glück für den anderen Korb. 2. Versuch: vieeel zu groß, obwohl ich immer wieder nachgemessen hatte :gkopfkratz:


    P.S.: Meine Autokorrektur hält dich für einen Yuppie, tsss. Keine Ahnung von nix, aber überall einmischen.

    Nachdem jetzt überall die Nähmaschinen surren, habe ich meine auch mal hervorgeholt und Baumwoll-Inlays für die Körbe genäht. Kochfest sollten sie werden, deshalb ohne Gummizüge, sondern nur mit Bändchen. Und natürlich ist es im Gegensatz zu den anderen kürzlich vorgestellten Werken Handwerk und keine Kunst, aber mir gefallen sie. Hat etwas Romantisches, v.a. der mit den Schleifen.


    Ich kann mein Votum leider nicht mehr editieren, habe aber nach dem ersten Versuch das Interesse verloren. Onlinetreffen habe ich tagsüber einfach schon genug. Habt weiterhin viel Spaß!

    Hallo Karolin,


    ich freue mich mit dir! Meine ersten habe ich in Brandenburg auf meiner ersten gemeinsamen Tour mit anderen Foristen zu sehen bekommen, damals aber noch gar nicht als etwas besonderes wahrgenommen (warum sollte ich als Anfängerin denn etwas besonderes finden?), sondern einfach nur als wunderhübsch. Dann jahrelang nichts mehr außer ab und an das Myzel im Holz. Malone indes ist es letztes Jahr gelungen, auf solchen Holzstückchen in seinem Silvarium Fruchtkörper hervorzulocken: "Grünspanbecherlinge will ich sehen"... bzw. Grünspanbecherlinge - ein Zwischenstand


    LG, Craterelle

    Auch im Mottowettbewerb liegen nun die Ergebnisse vor:



    Platz 1

    Bild 1 von Irisle

    Platz 2

    Bild 7 von Doris und Helmut

    Platz 3

    Bild 10 von laetacara

    Platz 4

    Bild 4 von kuhmaul

    Platz 5

    Bild 2 von 11Roland

    Platz 5

    Bild 8 von Alis

    Platz 7

    Bild 9 von Texten

    Platz 8

    Bild 5 von Pilzfreund92

    Platz 9

    Bild 3 von Alejandro90

    Platz 10

    Bild 6 von Da Schwammalmo


    Ich gratuliere euch allen!


    LG, Craterelle

    Wie fein, Sarah! Die abgestutzten hatten wir in Greichenland Teil 2 (Euböa) auch, das war ein Jubelperser für mich. Und hätte ich präsent gehabt, das sie essbar sind, wären sie dem Schicksal der Verkostung nicht entkommen. Denn nicht nur das APR-Listenmonster ist immer hungrig, die Küchenmykologische Liste auch. Da steht sie bisher noch nicht mal drin :gkrass:


    Komm gut durch die Zeit der Ausgangsbeschränkungen!

    Craterelle

    Ja, ist wieder geworden, zum Glück. Ich war zuerst gar nicht auf die Idee gekommen, dass das nur für mich so ist, sondern dachte, das Forum wäre komplett nicht erreichbar.


    Hier nun also mit leichter Verspätung die Wettbewerbsbilder:


    Bild 1


    Bild 2


    Bild 3


    Bild 4


    Bild 5


    Bild 6


    Bild 7


    Bild 8


    Bild 9


    Bild 10


    Die Jury tagt bis wie üblich bis zum Monatsende. Anfang Dezember werde ich die Ergebnisse bekanntgeben.


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    heute hätte ich gern die Bilder eingestellt, aber ich komme aus meinem heimischen WLAN absolut nicht ins Forum, auch nicht nach Router-Reset.


    Alle anderen Websites funktionieren.


    Mit Handy und mobiler Datenverbindung klappt es auch, aber da kann ich nicht sinnvoll mit den Bildern hantieren.


    Es ist also etwas Geduld gefragt. Hoffen wir, dass der Spuk bald vorbei ist.


    LG, Craterelle

    Feine Tour, Nobi! Den Grünling glaube ich ebenfalls da zu sehen, wo ihn Jörg vermutet.


    Einige meiner Biotope hier scheinen nicht unähnlich bzgl. der Artengemeinschaften, aber die Heidekeulchen habe ich bisher noch nicht entdeckt.


    Jetzt kribbeln die Füße schon wieder... ==Gnolm7

    Bei 123pilze stieß ich zufällig auf die Aussage, auch der Frostschneckling sei roh essbar. Natürlich ohne Quellenangabe, und ich habe auch weder online oder in meinen Büchern dahingehende Informationen gefunden. Hat jemand so etwas schon mal anderswo gehört oder gelesen?

    Hallo zusammen,


    das Originalrezept findet sich hier: Flockenstieliger Hexenröhrling . Warum wird der so gelobt., gut versteckt unter Hexenröhrlingen.


    Weil ich ein paar getrocknete Reizker hatte und gestern nochmals wieder frische fand und mich das Rezept schon beim ersten Lesen neugierig gemacht hatte, habe ich es ausprobiert, allerdings mit wesentlich kleineren Mengen.


    1)

    Bei den getrockneten handelte es sich um 2 oder 3 Edel- und einen Fichtenreizker. Diese in der Schlagmühle fein zermahlen.


    2)

    Von den frischen Edelreizkern legte ich den etwas kleineren Teil für die Einlage beiseite, nahm den größeren zum Dünsten und schnitt noch etwas rote Zwiebel.


    3)

    Mit trockenem Weißwein, und einer Messerspitze Honig im Topf schmoren lassen. Dann Gemüsefond und Pilzpulver zugeben. Sahne hatte ich nicht im Haus (schlechte Vorbereitung!), Kokosmilch konnte ich mir geschmacklich nicht vorstellen, also habe ich kurzerhand einige Cashews und Walnüsse, etwas Walnussöl und ein bisschen Maronenmehl (von den Baumfrüchten, nicht den Pilzen) mit Wasser zu einer Creme gemixt und durch ein sehr feines Sieb zu den Pilzen gegeben. Sowohl Cashews als auch Maronen enthalten Stärke, geben also noch zusätzliche Bindung. Knoblauch hatte ich vergessen zuzugeben und habe deshalb eine ganze Zehe unzerkleinert die restliche Zeit mitgekocht, auf dass sie noch ein wenig Geschmack abgäbe.


    4)

    Die restlichen Reizker in feine Spalten schneiden, die geschmorten derweil auf kleinster Flamme weiter simmern lassen.


    5)

    Reizkerspalten in nicht zu wenig hocherhitzbarem Fett scharf anbraten.



    6)

    Die Suppe gründlich pürieren und mit den gebratenen Reizkerspalten als Einlage servieren.


    Fazit: Das war schon sehr lecker, aber am besten von allem hat mir tatsächlich die Einlage gemundet, die ich mir gut auch in Kartoffel-, Lauch- oder vielleicht auch Knoblauchsuppe vorstellen könnte. Und ob es mit Pilzpulver tatsächlich besser ist als ohne, maße ich mir nicht an zu bewerten, mir fehlt die Vergleichsmöglichkeit. Wenn Fichtenreizker dabei sind, würde ich die auf jeden Fall für die Einlage nehmen und nicht für das Pilzpulver, aber meine waren eben schon getrocknet.


    LG, Craterelle

    Es gibt Menschen, die ihn mögen, manche sogar ausgesprochen gern. Allerdings sind die sehr schnell vergänglich und sollten nur jung mit noch weißen Lamellen ins Körbchen und dann zügig verarbeitet werden. Das wirft ein weiteres Problem auf: du musst die Art zunächst so gut kennen, dass du sie auch dann sicher erkennst, wenn sie noch nicht die charakteristischen rosabraunen Lamellen entwickelt hat.