Beiträge von Craterelle

    Ja, aber sind nicht zwei Bäume, sondern genau einer. Ich war auch erstaunt über die so verschieden wirkenden Blattformen. Wenn ich Zeit finde, hole ich nochmal ein paar Blätter, auch wenn das hier ja eigentlich nur eine Nebenbaustelle ist.

    kruenta: Asche auf mein Haupt! Bernd, du hattest in beiden Punkten Recht, da streckt noch ein anderer Baum einen Ast in den Ahorn, und das ist ein Götterbaum. Da haben sie mich aber schon ausgetrickst :grotwerd:

    Hoppla! Mit Sicherheit keine Wiesenchampignons, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Karbolchampignons, also giftig. Das sind wirklich alle Merkmale außer des Geruchs deutlich zu sehen, und selbst den erahne ich beim Anblick der Pilze in der Pfanne.


    Im Supermarkt gibt es auch Champignons, ich würde das als bekömmlichere Alternative empfehlen.

    ...also das einzige, was ich bisher mit irgendwelchen Pilznamen verbinden konnte, ist Bild 3. Der Rest entzieht sich mir noch!:gkopfwand:

    Ich habe auch mit 3 angefangen, und mir gedacht, du könntest es in dieser Runde schwer haben (Tipp: kapere vielleicht mal den Rechner deines Mannes, aber: pssst!)

    Du bist aus Mecklenburg-Vorpommern? Gab es da nicht sogar ein eigenes Ausbildungssystem? Oder die Pilzberatung ist als Landesaufgabe gesetztlich festgeschrieben oder so ähnlich? Vielleicht können JanMV oder Anja mehr dazu sagen.

    Hallo Ingo,


    Die Nebelkappen kommen definitiv, ich denke, in wenigen Tagen werden unsere Wälder voll davon sein. Über das Ausbleiben der Hallimasche habe ich mich auch schon gewundert, aber vielleicht warten die noch bis zum Laubfall? Die Wälder sind ja trotz der kühlen Temperaturen noch immer ziemlich grün.


    LG, Craterelle

    Die Hygrophanität ist ganz eindeutig radialstreifig.


    Die Hinnulei entwässern längsstreifig, die meisten anderen Telamonien ringförmig


    Damit wäre ich dann also mit einiger Wahrscheinlichkeit in der Hinnulei-Gruppe? Auf das hier bin ich gerade noch gestoßen, komme damit aber nicht in diese Sektion (S. 2):

    0_phlegmacium_kriegelsteiner_red..pdf

    weil das Velum jung weiß und nicht gelblich ist.


    Oh weh, was habe ich da nur angefangen?

    Optisch und von der Beschreibung her finde ich die Pilze sehr ähnlich zu diesen hier:


    Telamonie geknackt


    (Bilder im dort verlinkten Beitrag zwischen Unmengen Risspilzen ungefähr in der Mitte, oder alternativ bei 123pilze.)


    Dieters Pilze wirken radialstreifiger, aber das könnte evtl. auch am Grad der Durchfeuchtung liegen. Andreas (mollisia) weist auf die von anderen Arten abweichende Hygrophanität der Hinnuleus-Gruppe hin, das versuche ich jetzt zu prüfen.


    Cortinarius (Uwe): falls du das hier findest, Gib mir gern Bescheid, wenn ich in die ganz falsche Richtung galoppiere.


    Der erdige Geruch (wie Safran) ist bei den beiden älteren Fruchtkörpern stark ausgeprägt und bei den jungen für meine Nase praktisch nicht wahrnehmbar.

    Hallo,


    Ihr hättet euch ja rechtzeitigere Vorankündigungen gewünscht. Jetzt bin ich zwar doch etwas später dran als ich wollte, aber immerhin ist noch mehr als ein Monat Zeit und vermutlich auch überall recht gute Bedingungen.


    Die eigentliche Ankündigung kommt dann zu Anfang November, aber ihr dürft jetzt schon drauflos fotografieren :gzwinkern:


    LG, Craterelle

    Und aus dem "Studio" (Tageslicht), von jung zu alt:


    1)


    2)


    3) und 4)


    Eine rötliche Ringzone am Stiel wie der erste hatte keiner von denen. Evtl. ist bei dem Sporenpulver an der weißlichen Velumzone hängengeblieben?


    Auffällig sind neben der lebhaften Farbe (besonders in der Hutmitte) für mich:

    - eher dickliche entfernt stehende Lamellen, nicht viele erreichen den Stiel

    - die Ringzone

    - die Huthaut wirkt bei einigen Fruchtkörpern am Rand wie mit weißem Flaum überzogen

    Keine einzige Birke in der Nähe. Der wahrscheinlichste Mykorrhiza-Partner wäre eine Linde. In ziemlich großer Entfernung noch ein anderer Laubbaum, den ich nicht bestimmen konnte (also keiner der üblichen Verdächtigen), aber fotografiert habe. Ich konnte eine kleine Kollektion über diverse Stadien einsammeln. Fotografieren kann ich sie erst, wenn der Regen nachlässt.


    Hier der mir unbekannte Laubbaum:


    Die Fruchtstände (leider zu weit oben, um sie ein genauer untersuchen zu können) erinnern mich an Ahorn.


    Und von der Verteilung der Fruchtkörper erschien ohnehin die Linde plausibler.

    ... und zwar nicht aus dem Wald, sondern von den Berliner Grünflächen.


    Den habe ich nur mitgenommen, weil ich die eckige Form dieses Fruchtkörpers so lustig fand. Auffällig außerdem die im Zickzack verlaufenden rotbraunen Bänder rings um den Stiel. In Pilzrätseln habe ich so etwas schon mal gesehen, da war es der geschmückte Gürtelfuß. Der Fruchtkörper ist nicht sehr groß, höchstens drei bis vier cm, und Rettichgeruch erkenne ich an dem von gestern keinen mehr, eher etwas muffig. Birke am Fundort wäre möglich, das werde ich gleich nochmal überprüfen und nach weiteren Exemplaren suchen. Die Huthaut ist leicht seidig und blasst eher ins Gelbliche aus, gestern habe ich mehr Rottöne wahrgenommen.


    Danke, Claudia. Der jüngere Stielporling wirkte eigentlich noch recht fit. Den alten habe ich nur mitgenommen, weil bei dem der schwarze Stiel zu sehen war. Und beim Schleierling habe ich nun Dank dir zumindest einen Vorschlag, was es möglicherweise sein könnte.