Beiträge von Craterelle

    Die beiden Arten hatte ich heute bzw. gestern auch, aber ich habe beschlossen, mir das für nächstes Jahr aufzuheben.


    Die letzten gelbstieligen Muschelseitlinge (von Birke) waren übrigens frei von jeder bitteren oder harzigen Note, die würde ich glatt höher werten, wenn sie immer so wären.


    Grünspanträuschling war eine große Überraschung: ich mag den pur sehr gern. Erdig höchstens in Andeutungen. Ich war schon darauf vorbereitet, ihn gemäß Christophs Empfehlung in Knoblauchsuppe werfen zu müssen, aber das mache ich dann lieber nächsten Jahr mit fransiger Wulstlingen, die ich pur grenzwertig erdig fand.

    Gäbe es diese Liste nicht, hätte ich den rötlichen Holzritterling wohl nie probiert. Da hat es nicht an Funden gemangelt, aber die Beschreibungen des Geschmacks waren wenig einladend. Zu recht, wie ich nun meine. Beim ersten Bissen dachte ich noch, so schlimm ist es doch gar nicht, deutlich erdige Note, ok. Aber der Nachgeschmack in all seiner Muffigkeit ist wirklich fies. Glatte eins von mir.


    Die Grünspanträuschlinge sind jetzt pfannenfertig, mal sehen, was dabei herauskommt.

    Oh, ihr seid so perfekt organisiert, Claudia. Ich habe gerade mit der Taschenlampe noch eine von den empfindlichen Pflanzen reingeholt und beschlossen, dass Lorbeer und Rosmarin leichten Frost abkönnen müssen. Zumindest Färberknöterich und Yacon habe ich heute vormittag schon abgeerntet (allerdings liegen die Knollen noch draußen).


    Habichtspeter, ich warte mit Spannung auf den Heringssalat, auch wenn es der bei mir etwas schwer haben wird, weil ich - meiner Herkunft zum Trotz - nicht so wild auf Fisch bin.

    Hallo Tuppie,


    Die Bällchen sind aus Reis mit ein bisschen dies und das (Tomate, Zwiebel, Trompetenpfifferlinge) und fettigem Teig drumherum. Nimn gern, aber lass eins für Claudia übrig.


    Frostschneckchen habe ich auch heute gefunden. Die echten, und Tiefkühlpilze noch dazu. Eigentlich dachte ich, es sollte erst heute nacht frieren.


    LG, Craterelle

    Ahoi, wird gemacht! Hier hat es heute Nacht noch nicht gefroren, glaube ich. Für die kommende ist aber Frost angesagt. Also: nix wie raus!

    Die Reisdinger wären jetzt soweit und sehen recht appetitlich aus. Ich fühle mich rotweinbedingt aber außerstande, ein Foto davon zu machen und hier einzustellen. Musst du jetzt blind verkosten, Habichtspeter.

    Na, dann Cheers! Auf das wohlorgansierte Universum!


    Den ...sitzen in Hamburg 2 Obdachlose auffer Parkbank... kenn ich nicht. Aber ich bin ja weder in noch aus HH, muss mir also hoffentlich nicht peinlich sein.


    N'abend!


    Ja, was trinken wir denn feines heute?


    Ich hätte noch Erdbeershake und kalten Latte macchiato vom Rätsel übrig. Wie jetzt, will keiner?


    Wäre sardischer Cannonau besser? Ist so ein schwerer, sonnendurchtränkter Rotwein, wie ich ihn nur ganz selten trinke.


    Arancini, diese süditalienischen (eher sizilianischen als sardischen, aber lasst das Don Gnolmio nicht hören) Reisbällchen, sind noch im Ofen.

    Oh ja, ich erkenne ihn wieder, den weißbraunen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß auf einer meiner Lieblingsinseln!


    Halt die Augen offen nach den Wurzeltrüffeln, ja? Ich hätte sehr gern noch bessere Bilder davon (oder ganz vielleicht sogar einen getrockneten? :gklimper:). Ich war trotz guter Vorsätze noch nicht wieder dort.


    LG, Craterelle

    Als Joker habe ich jetzt Nummern hineingemalt, wo man für welchen Namensbestandteil hingucken müsste:



    Nach Abgleich mit solchen Schaubildern also einmal Roastbeef und ein Hüftsteak bitte. Und einmal Euter (ist nicht drauf, wurde aber früher auch gegessen).


    Einer off-records rätselnden Foristin, die sich vorwiegend vegetarisch ernährt, hatte ich Latte macchiato mit Erdbeershake angeboten. Klingt für mich auch nicht wirklich lecker die Kombination, aber wenn's der Wahrheitsfindung dient... runter damit.


    Cheers!

    Ich würde die blaugrünen Träuschlinge nicht in einen Topf werfen. Sie sind ja mikroskopisch gut unterscheidbar.


    Schwierig wird es u.U. bei Aggregaten, die man makroskopisch nicht sauber trennen kann. Vielleicht schmecken verschiedene Samtfußrüblingsarten verschieden, aber sie werden vor dem Essen wohl selten mikroskopiert.


    Wenn dir der weiße Semmelstoppelpilz anders schmeckt als andere oder du es noch nicht weißt, warum nicht erstmal ein eigener Eintrag.

    Mir war das bei Bildvergleichen auch als auffällig ins Auge gesprungen, aber ich habe viel zu wenig Erfahrung mit der Art und kann deshalb nicht beurteilen, ob das ein konstantes Merkmal ist. Mein einziger Fund war auf dem Tisch einer Pilzausstellung.


    Da hing ich dann auch lange mit der Nase drüber. Mehl habe ich nicht wahrgenommen, aber gedacht, dass ich mir mal Lerchensporn besorgen müsste.

    Schupfnudel, rück endlich raus mit dem Geruch von der 9! Für eine Nebelkappe erscheint der mir zu schmächtig und ich kenne die auch nur mit mindestens etwas herablaufenden Lamellen. Ich wäre in Richtung der ersten von Oehrling genannten Gattungen unterwegs, dann wäre der allerdings ziemlich einsam.

    Offen geblieben war z.B. auch noch, welche DNS-Abschnitte verwendet werden, wenn die ITS-Sequenzen nicht funktioniert.


    Problematisch bei ITS:

    • In einigen Fällen (Leccinum, evtl. auch andere) schwierig durch repetitive DNS; ein Artikel hierzu: http://edepot.wur.nl/16760
    • Bei Basidiomyceten i.A. hochgradig variant, deshalb zum Vergleich eng verwandter Arten sehr gut geeignet, für genetisch weiter voneinander entfernte jedoch nicht
    • Für Ascomyceten (und einzelne Basidiomyceten?) ungeeignet, weil invariant


    Jetzt kamen mir aktuell in einer anderen Arbeit noch RPB2, LSU and mtSSU unter.


    LSU und SSU kamen schon mal vor, ersteres hatte ich insbesondere als hilfreich für weniger eng verwandte Arten im Kopf behalten. RPB2 war mir neu, dazu habe ich diesen Artikel gefunden (nur Abstract): The rpb2 gene represents a viable alternative molecular marker for the analysis of environmental fungal communities. - PubMed - NCBI Das scheint auch für Ascomyceten zu funktionieren, wenn ich es richtig verstehe.

    Ich finde das auch beeindruckend, was an Bewertungen zusammengekommen ist, und fand auch die Diskussionen und Erläuterungen dazu sehr interessant.


    Die Liste habe ich jetzt alphabetisch nach den schlauen Namen sortiert, dadurch stehen Arten einer Gattung zusammen.

    Die Wiederbelebungsversuche im letzten Jahr waren nicht dauerhaft erfolgreich, und die Grillsaison 2018 ist wohl auch so ziemlich vorbei.


    Aber egal, an die Oberfläche damit!


    Welche Pilze sind nun wie gut grillgeeignet?


    Safran schwört auf marinierte Riesenbovist-Scheiben, Sarah schrieb mal, Kaiserlinge wären gegrillt sehr gut, und Oehrling hatte anderswo Edelreizker vom Grill erwähnt. Könnte ich mir alles sehr lecker vorstellen.


    Vielleicht auch größere, fleischige Täublinge (Wiesel-, Speisetäubling)?


    Perlpilze grilliert war ein Tipp von Harald Andres, da wäre ich allerdings wegen der Garzeit etwas skeptisch.


    Von mir noch eine gemüsige Empfehlung: Yacon mariniert und gegrillt :gstrahlen: