Beiträge von Craterelle

    Ahoi Christoph,


    hast du alle Regeln vergessen, weil du zu lange ausgesetzt hast? :gwinken:


    Ich konnte zuerst rechts und links überhaupt nichts erkennen und dachte schon, das sieht wieder ganz düster aus.


    LG, Craterelle

    Ich habe gerade nach längerer Zeit mal wieder einen Blick in die Liste geworfen. Erstaunlicherweise ist der ringlose Hallimasch in Führung gegangen. Liegt zum einen wohl daran, dass ihn nur Hallimasch-Fans bewertet haben, und dass er denen größtenteils auch noch besser schmeckt als andere Hallimasch-Arten. Ich hatte den noch nicht auf dem Teller und hätte nicht gedacht, dass verschiedene Hallimascharten unterschiedlich schmecken.

    Bei mir kommt alles auf den hauseigenen Kompost außer Hallimasch-Reste, die eher in die Biotonne. Und manches bringe ich auch gezielt etwas zu passenden Baumpartnern. In den Wald zurück in der Regel nicht, da sind die Abstände eher zu lang und die Wege zu weit.

    Ja, es gab hier im Forum auch schon einen Bericht von Sommersteinpilzen im Süden Berlins. Viel Glück!


    Hier wird es auch zumindest etwas mehr, die ersten Nexen leisten den Champignons Gesellschaft. Und nachdem ich so lange kaum Pilze mehr gesehen habe, kribbelt es ganz gewaltig in den Füßen...

    Ich hatte Mitte der Woche einen kleinen Kontrollgang gemacht, gezielt an Stellen, an denen ich früher schon Mal etwas gefunden hatte. War aber weit und breit nichts zu sehen außer ein Stadtchampignon und zwei Tintlinge. Wohl doch zu wenig Regen oder zu wenig Zeit.

    Für mich schmecken Haselnüsse frisch, geröstet und in Süßspeisen anders als andere Nüsse, nämlich nach Haselnuss. Ich hatte vermutet, das wäre eben jener Stoff, den du in der anderen Diskussion erwähnt hast. Und dieses Aroma kenne ich von keinem Pilz, sondern außer von Haselnüssen bisher nur von einem anderen Lebensmittel (erstaunlich: Ananasphysalis). Aber es ist ja auch nicht dramatisch, dass sie Geruchs-/Geschmacksempfindung und - Beschreibung unterscheiden.


    Parasolring muss ich mal wieder kosten und einem nussigen Aroma nachspüren. Die Kaiserlinge in Griechenland fanden auch einige aus der Gruppe nussig, da könnte etwas dran sein.


    Die Walnüsse zu enthäutet war übrigens ein guter Tipp. Es ist zwar elendig viel Arbeit, aber ich finde, sie gewinnen dadurch geschmacklich. Nicht unbedingt in dem Sinn, dass sich das Aroma dadurch verändert, aber der etwas herbe Nachgeschmack wird geringer.

    Hallo in die Küche,


    Kürzlich tauchte mal in einer Bestimmungsanfrage die Aussage aus, mit nussig wäre der Geschmack nach Haselnüssen gemeint.


    Für mich schmeckt kein einziger der als nussig beschriebenen Pilze nach Haselnuss, auch nicht nach Walnuss (letzteres vielleicht ein winziges Bisschen näher dran, trifft es aber auch nicht gut).


    Ich hatte eigentlich immer geschlossen, nussig wäre so zu verstehen wie "nussiger Käse". Der schmeckt für mich auch nach keiner bestimmten Nussart, sondern eher allgemein nach der Idee von Nüssen, oder nach ganz milden ohne dominanten Eigengeschmack wie Macadamianuss.


    Wie ist da euer Geschmacksempfinden und welche Pilzarten empfindet ihr als nussig?


    LG, Craterelle

    Die sind zwar hellgelb, aber doch weit entfernt von weiß. Das Bild ist teilweise (auch oben auf dem Hut) leider etwas überbelichtet.


    Nachtrag: Und schrecklich unscharf ist es auch. Ich muss mal schauen, ob ich sie noch mit der besseren Kamera erwische, falls sie nicht zu kurzlebig sind.

    Moin Fabio,


    willkommen bei den Pilzverrückten! Eine schöne Ecke hast du dir ausgesucht. Ich habe im Harz mehr Steinpilze gefunden als irgendwo anders, und auch sonst noch so einiges Spannendes und Leckeres. Und einen Anbieter von Pilzkursen gibt es in Goslar auch:

    Pilzkurs (sind allerdings alles mehrtägige Kurse, eher nichts zum "Reinschnuppern")


    Viel Spaß im Forum & in den Pilzen,

    Craterelle


    P.S.: Und die Regenmengen sehen ja auch ganz anständig aus. Berichte doch mal, ob und was für Pilze sich gerade zeigen.