Beiträge von Josef-08

    Mein Tipp für hinterher:

    Spitzwegerichblätter zwischen den Fingern rollen bis der Saft austritt (die Blätter feucht werden) und dann auf die Stichstelle drücken; nötigenfalls mehrmals wiederholen (mit Breitwegerich gehts auch).


    LG, Josef

    Hallo Alis,


    Grundsätzlich hast Du natürlich recht, dass Pilze eine gewisse Mindestgröße haben sollten, wenn man sie sammelt,

    aber das sind bei mir ja keine Babypilzchen, die gerade mal das Köpfchen rausstrecken, sondern ausgewachsene Pfifferlinge, die an bestimmten Stellen (bei mir Fichtenwald in Nadelstreu) gar nicht größer werden als 1,5-2 cm große Knöpfchen.

    Ich beobachte eine dieser Stellen regelmäßig jetzt schon über viele Jahre und habe dort noch nie einen Pfifferling gesehen, der größer als max. 2,5 cm war. Um sicher zu gehen, ob sie nicht von jemand anders weggeholt wurden, hatte ich sogar schon mal welche gekennzeichnet. Die waren auch nach mehreren Tagen noch genau so klein wie an dem Tage, an dem ich sie erstmals gefunden hatte. Die Größe hat da m.M. nichts mit dem Altersstadium der Pilze zu tun. Ich nehme an, dass das eher standortbedingt ist.


    LG, Josef


    @ Azalee:
    Das habe ich auch schon mal gehört, dass Pfifferlinge nicht weiterwachsen sollen, wenn sie erst mal das Tageslicht erblickt haben.
    Ob's stimmt weiß ich nicht. Aber bei "meinen Knopfpfifferlingen" habe ich fast den Eindruck.^^

    Hallo Alis


    Nix für ungut. Aber mich würde doch interessieren, worin Du bei "Knopfpfifferlingen" einen Frevel siehst.
    Ich habe da einige Stellen mit solchen "Knöpfchen", die werden einfach nicht größer, auch wenn man sie noch so lange stehen läßt. Und wenn ich keine anderen finde, nehme ich die auch schon mal mit. Wir sind hier mit Pfifferlingen nicht so verwöhnt wie vielleicht im Schwarzwald, und meist sind es die ersten, die erscheinen. Ist halt ne Menge Arbeit, die zu pflücken .

    Aber ich sehe da keinen Frevel drin. Es sei denn, dass die Pfifferlinge illegal gesammelt wurden, das wäre dann aber auch bei "normalen" Pfifferlingen der Fall.


    Liebe Grüße
    Josef

    Hallo Daniel,


    ich fürchte, da könnte die Gemeinde vielleicht Recht haben.
    Naturschutzgebiet bedeutet nämlich nicht, dass dort gar nichts mehr gemacht werden darf. Das gilt insbes. auch für Forstarbeiten.
    Die Bezeichnung Naturschutzgebiet allein besagt lediglich, dass es sich um ein geschütztes Gebiet handelt, sonst nichts.

    Der Schutzzweck und was man dort darf oder nicht, ist in einer Schutzverordnung geregelt, die eigens für jedes Schutzgebiet erstellt wird.
    Google doch einfach mal nach "Schutzgebietsverordnung" + Name Deines Bundeslandes und vergleiche einige Verordnungen miteinander.
    Es könnte natürlich sein, dass in Deiner Umgebung in allen Gebieten ein Betretungs- oder Sammelverbot besteht; in unserer Gegend ist das je nach Schutzzweck durchaus unterschiedlich. In der von mir zitierten Schutzgebietsverordnung geht es z.B. hauptsächlich um die Erhaltung und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen; da würde ein Betretungs- oder Sammelverbot im Wald wohl auch wenig Sinn machen.


    LG, Josef

    Die Giftigkeit beim netzstieligen Hexenröhrling kommt ja wohl durch den gemeinsamen Genuss mit Alkohol zustande.

    Diese Ansicht ist zwar immer noch weit verbreitet und steht auch noch in manchem neueren Pilzbuch, ist aber inzwischen überholt.
    Der Netzstielige Hexenröhrling ist nach meiner Kenntnis weder mit noch ohne Alkohol giftig. Coprin konnte nicht nachgewiesen werden. Es könnte möglicherweise sein, dass er für einige Leute unverträglich ist. Ich selbst hatte nie Probleme damit, auch nicht mit Alkohol.

    Mein Pilzsachverständiger rät vom netzstieligen ab, ich weiß aber jetzt nicht genau warum.

    Er wird bei der DGfM in der Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert geführt mit der Bemerkung: selten individuelle Unverträglichkeit mit Alkohol. Daher ist es natürlich richtig, wenn der Pilzsachverständige vom Verzehr abrät.

    Hallo Kadir,


    es ist sehr schwierig, da eine Empfehlung zu geben.

    Es kommt darauf an, was man damit machen und wieviel man mit sich rumschleppen möchte.

    Ich sags mal aus meiner Sicht:
    Wenn man richtig fotografieren will, sollte man schon an eine SLR- oder System-Kamera mit einem ordentlichen Objektiv denken. Wenn man aber nur seine gefundenen Pilze dokumentieren möchte, reicht auch ein modernes Handy mit einer guten Kamera. Was die Dinger heute können ist schon enorm. Und vor allem hat mans fast immer dabei.
    Das Pixel 4a war kürzlich im Angebot für 315 €. Da ich sowieso Ersatz für mein veraltetes Handy brauchte, habe ich zugeschlagen. Obwohl ich es erst seit paar Tagen habe und noch nicht viel Erfahrung damit sammeln konnte (die Bedienung ist auch etwas gewöhnungsbedüftig) möchte ich behaupten, dass meine Kamera auf reinen Pilztouren künftig noch öfters zu Hause bleiben wird. Denn so brauchbare (Doku-)Bilder bekomme ich im dunklen Wald mit meiner Systemkamera freihändig gar nicht hin. Gut, bei 1:1 Auflösung sieht man natürlich schon, dass sie softwaremäßig stark aufbereitet sind, aber das ist besser, als gar keine Kamera dabei zu haben.
    Man sollte sich aber nicht von zahlreichen Linsen und riesigen Megapixelangaben blenden lassen. Meins hat eine einzige Linse und 12 MP. Das reicht bei dem kleinen Chip, der üblicherweise in den Handys verbaut ist, völlig aus. Meine Mft-Systemkamera hat ja auch nur 16 MP.


    Ich habe mal einen Ausschnitt in voller Auflösung angehängt. Das Bild wurde hochkant im Porträtmodus aufgenommen (mit unscharfem Hintergrund und leichtem Digitalzoom) und nur in der Höhe (unten u. oben) beschnitten.



    Übrigens gab es hier im Forum vor kurzem schon mal eine ähnliche Anfrage: Suche Kompaktkamera


    LG, Josef

    Ach ja, und nicht vergessen:

    Vor der Auflösung dürfen hier keine Pilznamen genannt werden, auch keine Spaß- oder Teilnamen. Sonst gibts ne Brille :cool:



    Herzlichen Dank liebe Pixie, dass Du dieses Rätzel wieder zum Leben erweckt hast. ==Pilz25

    Ich hab ja absolut keine Ahnung von Fußball, die Google-Gesichtserkennung funktioniert auch noch nicht so ganz toll und ich weiß nicht, ob mein Lösungsweg der richtige war, aber ich hab mal nen Lösungsvorschlag geschickt und hoffe, dass er richtig ist.


    Liebe Grüße, auch an die ganze übrige Rätzelbande

    Josef

    Sieben auf einen Streich



    Heute im Buchenwald (Kalkgebiet). Es war nicht die einzige Stelle, aber die schönste.
    Der unten links kam ins Körbchen; die anderen durften stehen bleiben.

    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und der erfolgreiche Pilzsammler braucht neben viel Erfahrung auch die nötige Intuition mit dem gewissen Etwas an Glück.

    Hallo Antimon, genauso isses.


    Wie Tuppie schon schrieb: DIE eine Methode gibt es nicht. Es kommt ja auch auf die örtlichen Begebenheiten an und welche Pilzarten man kennt und welche man sammeln möchte. Ich denke, man sollte einfach so oft wie möglich in den Wald gehen. Erfahrung und Intuition kommen dann mit der Zeit von selbst.
    Um dennoch Deine Fragen zu beantworten:
    Ich gehe meist die Wege entlang und wenn ich von dort aus Pilze sehe, gehe ich erst in den Wald. Es kommt es aber auch schon mal vor, dass ich mich von bestimmten Stellen wie magisch angezogen fühle und dann dort rein gehe. Mit der Zeit entwickelt man so einen gewissen Blick dafür, wo es sich lohnt zu suchen. Ich selbst bevorzuge kürzere Touren und dafür öfters und mit erhöhter Aufmerksamkeit. Meist braucht man dann oft auch gar nicht so weit zu gehen. Ein befreundeter PSV hat mir mal gesagt, die meisten Pilze finde man beim Pinkeln. Gemeint war damit natürlich, dass man, statt eiligen Schrittes kilometerweit zu laufen, auch mal stehen bleiben und sich in Ruhe umsehen sollte. Pilze, die sich unter Laub, im Gras oder im Moos verstecken, wird man sonst kaum finden..

    Es wurde hier ja schon einiges geschrieben. Vielleicht solltest Du einfach mal verschiedene Methoden ausprobieren und herausfinden, was Dir am besten liegt. Soll ja schließlich auch ein bißchen Spaß machen :).

    Die Teilnahme an Pilzwanderungen wäre übrigens auch eine gute Methode, Biotope kennenzulernen, in denen man Pilze findet. Dies hatte mir am Anfang viel geholfen. Natürlich sollte man dann so fair sein und diese Stellen nicht später restlos abräumen, sondern sich anhand der dort erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen eigene Gebiete erschließen.


    LG, Josef

    Also Leute, nix gegens Radeln......;)


    Aber als jemand, der sich seine Pilzreviere lieber zu Fuß erschließt, möchte ich behaupten, dass meine Erfolgsquote mind. bei 95 % liegt, wenn ich wirklich Pilze suchen gehe. Auch wenn ich nicht immer unbedingt das finde, was ich mir erhoffe, komme ich selten aus dem Wald ohne dass es nicht mindestens für eine Beilage reicht. Ich denke, vom Fahrrad aus würde ich viele Pilze, insbesondere die kleineren, einfach übersehen. Denn manchmal stehen sie direkt vor den Füßen und man sieht sie nur, wenn man sehr langsam geht oder auch schon mal stehen bleibt und sich aufmerksam umschaut. Dann braucht man oft gar nicht so viele Kilometer zu machen.


    LG, Josef


    Naturschutzgebiete sind absolut tabu!

    Dachte ich auch immer, stimmt aber nicht ganz. Es kommt darauf an, was in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung steht. Ich kenne zumindest ein NSG in meiner Umgebung, in dem das "Betreten des Waldes zum Zweck der Erholung und zur pfleglichen Entnahme von Pilzen, Kräutern und Beeren nicht besonders geschützter Arten in geringen Mengen zum persönlichen Gebrauch" lt. SchutzVO sogar ausdrücklich gestattet ist.

    ich mag ganz gern eine Morchel-Sahnesoße an Spargel mit Kartoffeln und einem Hauch Bärlauch.

    Ein typisches Frühlingsgericht.

    Ja, so mags ichs eigentlich auch am liebsten (Bärlauch ist dabei aber kein Muss).


    Ich bereite die Morchel-Sahne-Sauce allerdings meist nur aus getrockneten Morcheln, Schalotten, Sahne, Salz, Peffer und etwas Paprika und verwende dann natürlich auch das Einweichwasser mit.

    Alternativ zu Spargel gerne auch zu rosa gebratenem Schweinefilet.


    LG, Josef

    Hallo Luca, Hallo Florian


    Ich denke auch, dass es sich da (zumindest teilweise) um vertrocknetes Laub handeln könnte.
    Allerdings könnte sich unterhalb der ersten der beiden rechts unten evtl. noch eine befinden (Pfeil);

    wobei ich mir aber nicht ganz sicher bin, ob es sich nicht auch nur um ein Blatt handelt.


    LG Josef


    Ich sehe insgesamt 10 11 :

    1) 1 mitte-rechts + 1 weitere etwas weiter rechts unten davon

    2) 2 unten-links

    3) 2 mitte-links + oben rechts

    4) 1 mitte/oben-halbrechts

    5) 1 rechts-mitte/oben

    6) 1 mitte-oberhalb Ast

    7) 2 oben-mittte + mitte-mitte


    Edit: Ach je, den Spoiler hatte ich ganz übersehen.

    Bei uns ist leider nicht nichts,. Aufgrund der Abholzung der Eschen Bestände bin ich mir auch nicht sicher ob je wieder etwas kommen wird. Hab mir jetzt nur das erste Foto angeschaut und bin mir sicher, dass du mindestens eine Morcheln übersehen hast.

    Ist bei uns leider auch so.
    Seit hier die dicken alten Eschen abgeholzt wurden, finde ich an der Stelle nichts mehr;

    ich kann nur hoffen, dass an meiner zweiten Stelle noch alles steht. Werde mal nächste Woche nachsehen.


    Oh, jetzt sehe ich auch die weitere Morchel auf dem ersten Bild: (schräg rechts unten von der ersten Morchel im Laub versteckt)


    LG, Josef

    Hallo,


    das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich habe noch etwas dazu gefunden.


    Die Originalmeldung der JCU:

    https://www.jcu.edu.au/news/releases/2019/october/deadly-fungus-found-in-far-north-queensland


    und einen interessanten Artikel auf einer japanischen Pilzseite:
    How Should We Coexist with the Poisonous Mushroom Podostroma cornu-damae? | きのこびと


    Wie dies zu bewerten ist, mag jeder selbst entscheiden.