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letzter Beitrag von Safran am

Was muss mit in den Wald?

  • Hi Ihr,
    Wildschweine rennen normalerweise davon.
    Ich hab das mit Matthias am 29.05. live erlebt. Stimmts Matthias ;-)
    Ganz klar: wenn ein Wildschwein auf eine zu rennen WÜRDE - dann nützt keine Messer, keine Waffe, keine Pfeiffe sowieso nicht.
    Deshalb (so mache es ich) schreie ich willkürlich in unseren Wäldern alle paar minuten laut "GRRROOOAR", pfeiffe oder singe - das ist kein Witz.
    So habe ich normalerweise keinen Wildscheinkontakt.
    Mit Matthias war ich recht leise unterwegs. Und zack - schon kam die Wildsau. Allerdings gibt es bei uns sehr viele Wildschweine.
    Wenn ihr das EIN mal erlebt habt, dann wisst Ihr damit ist nicht zu spaßen.
    Also meine Empfehlung: immer laut sein, brüllen, usw.
    Ich weise darauf hin dass ich niemand damit Angst einjagen will. Aber das Thema mit der Trillerpfeiffe finde ich wirklich - rein aus Sicherheitsgründen - diskussionswürdig. Also meine Frage (siehe oben) - wie setzt man dieses Instrument praktisch ein?
    Beste Grüße
    Dieter

  • Also wenn ich mir durchlese was ihr z.Teil alles so mitnehmt, stellt sich mir die Frage: wer von den "Maximalisten" hat eigentlich das "Mobile-Bandscheibenvorfall-OP-Set" und das Buch "Der kleine Neurochirurg" mit dabei...uiuiui...


    Also bei mir gibt es zwei Varianten:


    Minimal-Set (für spontane Touren):


    - Trekkingschuhe, mit Zeckenspray zu Hause eingesprüht)
    - Pilzführer (mit ca. 220 Arten)
    - Faltmesser (http://www.amazon.de/Kreditkar…ser-PRECORN/dp/B00KDDI7EA)
    - Stofftasche (wenn ich es besonders leicht haben will) oder leichtes Körbchen
    - Handy


    Für geplante Touren dazu noch :


    - Korb mit Stofftuch (Statt Stofftasche)
    - Pilzmesser von Opinel (Statt Faltmesser)
    - Pilzführer mit 1200 Arten (statt dem kleinen Führer)
    - Plastikschachtel für zu separierende Funde
    - Lupe
    - Digitalfoto



    O.K.....bin jetzt auch nicht so wissenschaftlich unterwegs, aber mir langts fürs Erste.


    LG


    Alex

    Hallo, liebe Freunde der FKK - ...der FruchtKörperKultur natürlich ! ;)


    ...leider nur noch 97 Pilzchips....(Dörrpilze-Rätsel)

  • Hallo,
    Ich nehme Folgendes mit.


    Korb
    Pilzmesser mit Bürste
    Rolle Alufolie um grosse Pilze einzupacken
    Mehrere Dosen
    Einschlaglupe mit LED Beleuchtung
    Pfeife
    Smart Phone Foto und Gps etc. Evtl. Pilz App
    Taschentücher
    Leinenbeutel fur Größere Funde
    Kleines oder grosses Pilzbuch
    Fotoapparat mit Stativ nur manchmal
    Teilweise Handlupe bis 60 fach
    Essen Trinken
    Brillenreinigungstuch


    und


    Basecap
    Alte Hose
    Gummistiefel
    Wechselschuhe fürs Auto
    SOCKEN über die Hose ziehen und in Gummistiefel Zuhause direkt ausziehen und waschen
    So hatte ich noch keine Zecke
    Und bei geplanten größeren Funden (Parasolzeit etc.) einen Gemüse Korb wie auf dem Markt fürs Auto


    Und einen Pilzfachmann (mein 8 jähriger Sohn) damit sich wenigstens einer mit Pilzen auskennt ;)


    Lg Vincent

    LG
    "Vincent der Falke" :)



    Olympus CH-2, CHT-G,
    Binokular CWHK 10xT/18 L
    EA4 0,1/ EA10 0,25/ EA40 0,65/ EA100 Öl 1,25
    20 Watt Halogen

  • Hallo!


    Also da gehen die Meinungen schon gewaltig auseinander, wenn ich das so lese.
    Wenn ich mitschleppen würde, was die Maximalisten so drauf haben, wäre ich beizeiten genervt und lahm. Aber gut, kann man ja auch als Sport deklarieren.


    Versuchen da manche wirklich die Pilze im Wald mit einem mitgeschleppten Pilzbuch zu bestimmen?
    Und Gummistiefel und Regenausrüstung? Ich dreh einfach um und fahr nach Hause, wenn es anfängt zu regnen.


    Die "Erfahrungen" mit den Wildschweinen kann ich auch nicht recht nachvollziehen.
    Wer ist denn wirklich schon mal angegriffen worden?
    Sowas passiert doch im Prinzip nur, wenn die Junge haben und ihr denen aus Unachtsamkeit zu nahe kommt.


    Dann sollte man sich groß machen und den Stärkeren raushängen lassen, indem man auch mal laut wird.
    Aber präventiv im Wald mit Pfeife rumtrillern oder alle paar Minuten rumschreien, also da fehlen mir jetzt echt die Worte bzw. habe ich welche, die ich nicht schreiben mag.


    VG Ingo W

  • Hallo.


    Ich sag's mal so rum:
    Jetzt verstehe ich den Sinn der Erfindung des Jodelns. :)
    Da kommt kein Schwein mehr in die Nähe.
    Ansonsten mag ich ja gearde auch das im Wald: Die Stille, die Ruhe.


    Übrigens: Begegnungen der schweinischen Art hatte ich auch schon einige im Wald. Das verlief immer glimpflich. Wichtig ist, daß die Schweine einen Fluchtweg haben. Angriffslustig von sich aus sind die nie, nur wenn sich eine Bache mit den KLeinen in die Enge getrieben fühlt, dann könnte es Ärger geben.
    Und wenn's zum Single Combat kommt: Die Wildsau gewinnt immer, sofern man nicht bis an die Zähne bewaffnet ist.


    Kritisch ist es, wenn man Hunde dabei hat. Da geht eine Bache mit Nachwuchs noch eher drauf, als auf einen menschen.


    Übrigens: So ein kleines Pilzbuch hatte ich auch schon hin und wieder dabei.
    So ein Pareys ist ja nicht gerade ein Amboss, der passt gut mal irgendwo dazwischen.
    Habe ich aber auch abgeschafft: Kein Buch im Wald ersetzt die wirkliche Bestimmungsarbeit zuhause. Für eine kleine Voreinschätzung aber ganz tauglich, hat ja nicht jeder ~500 Arten im repertoire, die auf Anhieb erkannt werden.
    Und wenn kein Buch, dann kann ich mir auch die Chemie sparen.
    Täublinge sind eh nicht so mein Gebiet, aber auch die können wie Schleierlinge und Milchlinge - wenn unterwegs gut gelagert - auch zuhause mit dem Chemiebaukasten traktiert werden.


    Die Photoausrüstung kann ich schon verstehen. Wo sollen sie denn sonst herkommen, die traumhaften Bilder, die wir hier zu sehen bekommen? Da habe ich ja gut reden, mit meiner kleinen Kamera und niedrigeren Ansprüchen.



    LG, Pablo.


  • Ich find ´s witzig, dass hier einige nur mit Korb, Probendöschen und Kamera in den Wald gehen, Bekommt ihr keinen Ärger wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses? ;) :giggle:
    Auch wenn es auf den ersten Blick viel erscheint, meine Gesamte Ausrüstung wiegt etwa 6Kg plus Kleidung und Proviant, Das finde ich durchaus Vertretbar......Abgesehen davon habe ich die umfangreiche Ausrüstung quasi der Angelei entlehnt, ich hasse es einfach auf bestimmte Situationen nicht angemessen reagieren zu können, bzw. wegen Kleinigkeiten(ablösende Schuhsohle) eine schöne Tour abbrechen zu müssen.

  • Vielen Dank Björn für die Erklärung.
    Das mit dem Pilz nass sprühen haben ich und Matthias neulich probiert und es ergab wirklich ein sehr gutes Ergebnis.
    Ich denke das werd ich mal weiter versuchen.
    Beste Grüße
    Dieter

  • Hallo, um nochmal auf Post #17 zurück zu kommen: Mein Spinnenwedel ist einfach ein 50-60 cm langer Zweig mit Blättern. Den mache ich mir jeweils vor Ort zurecht und entferne damit nicht wahrnehmbare Spinnennetze, in die ich ansonsten unweigerlich hineinlaufen würde. Dazu trage ich den Wedel einfach in Kopfhöhe vor mir her. Erkenne das das Netz früh genug, weiche ich im Normalfall aus.


    Schweinische Begegnungen habe ich öfter. Der bisher kleinste Abstand zwischen den borstigen Tierchen und mir waren etwa drei Meter. Dabei hatte ich das Gefühl, daß die Wildwutzen mehr Panik hatten als ich. Meist versuche ich auf mich aufmerksam zu machen, indem ich oft auf Äste und Zweige trete.

  • Abgesehen davon habe ich die umfangreiche Ausrüstung quasi der Angelei entlehnt, ich hasse es einfach auf bestimmte Situationen nicht angemessen reagieren zu können, bzw. wegen Kleinigkeiten(ablösende Schuhsohle) eine schöne Tour abbrechen zu müssen.


    Auch beim Angeln gibt es verschiedene "Ausrüstungssets".
    Wenn jemand Allround angelt, hat er alles dabei und ist auf alles gefasst. Er schiebt dann allerdings einen Trolley mit Liege, Koffer etc. vor sich her, um dann an einem bestimmten Platz zu angeln.
    Wenn er Spinnfischt, hat er wenn überhaupt nur einen kleinen Rucksack bei sich mit dem obligatorischen (Maßband, Spinneretui, Kleinteiletacklebox, Tüte), hat seine Rute in der Hand und den Kescher und das Messer am Gürtel.
    Er geht gemütlich am Gewässer entlang und wirft mal ab und zu seine Rute aus.
    Ich führe beides aus und kann hier ausrüstungstechnisch eine deutliche Parallele zur Pilzsuche erkennen ;)


  • Absolut richtig.
    Wenn ich allerdings zum Ansitzen gehe (Feedern) glauben meine Nachbarn ich ziehe aus :giggle: So ne Kiepe mit allen Anbauteilen usw. ist schon ein ordentlicher Trumm. Aber missen möchte ich ´s nicht mehr .


  • Ich habe schonmal aus einiger Entfernung etwas grunzen gehört, und mich daraufhin nicht mehr nach Hause getraut, weil es am Weg zurück war. Ich kriege da echt Panik!



    Deshalb (so mache es ich) schreie ich willkürlich in unseren Wäldern alle paar minuten laut "GRRROOOAR", pfeiffe oder singe - das ist kein Witz.



    Vielleicht war es also gar kein Wildschwein, sondern Dieter, der in meinem Territorium unterwegs war :D

    [font="Papyrus"]Wahrer Mut bedeutet nicht, Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.


    - Gandalf
    97 Chips
    [/font]

  • Mit der Schiripfeife ist es so, daß ich sie für den Fall der Fälle dabei habe.
    Ich trällere natürlich nicht dauernd im Wald damit herum.


    Ich hatte mich einst schlau gemacht womit man Wildschweinen Angst einjagen kann.
    Eine unheimliche Begegnung mit ihnen war Anlass dafür. Ich habe unglücklicherweise auch das Talent oft ungehört durch den Wald zu stromern und schon mehrfach habe ich plötzlich Aug in Aug ´nem Reh z.B. gegenüber gestanden. Also wirklich ganz nah. Dann scheißen wir uns beide in die Büx und das Tier flüchtet.
    Bei der unheimlichen Wildschweinbegegnung wurde ich aber nicht bemerkt und habe selber reißaus genommen.


    Da so eine Schiripfeife sehr laut sein kann und wohl auch eine unangenehme Frequenz treffen, habe ich mir dann mal eine besorgt. Vielleicht würde ich sie mal brauchen. Der Tag kam dann auch oder besser der Abend.
    Ich war mal wieder im Wald vertieft, neue Ecken erkunden und ließ mich zusehr des Weges treiben. Diese Ecke war mir neu und ich lief dennoch weiter und weiter. Irgendwie nahm der Weg kein Ende und blöderweise kannte ich mich dort nicht aus. Und es begann die Abenddämmerung. Das geht ganz schön schnell mit der Dunkelheit im Wald.
    Ich mußte also umkehren auf dem Weg den ich herkam. Ein sehr langer Weg.
    Links war abgezäunt, ein Wildschweingehege. Rechts war unbekanntes Gebiet mit viel Dickicht.
    Und unterwegs dann kamen vor mir einige Wildschweine auf den Weg. Junge Wildschweine. Wie alt mögen die im Herbst sein ? Ein halbes Jahr wohl. Ist die Bache noch streitlustig ? Keine Ahnung.
    Jedenfalls bleibe ich stehen, bekomme die Muffe, und überlege in die andere Richtung zu gehen, auch wenn ich nicht weiß wohin ich da komme. Ich drehe mich um und "Juchei!", kommen da nicht weitere Schweine auf den Weg ?! :eek: Hauptgewinn! :rolleyes: Und weil es so schön dunkel wird komme ich mir auch gar nicht allein und verlassen vor dort im Wald.
    Mir fiel dann allerdings meine Schiripfeife ein und ich entschied mich mit der Zivilisation zu drohen. Ich habe ein grobes Foul nach dem anderen gepfiffen und siehe da, die Schwarzkittel rannten als brannte ihnen der Mors.
    Als der Weg frei war gab ich selber Hackengas und ich trällerte an diesem Abend wirklich noch lange Zeit unterwegs herum.
    Seit dem gehört die Pfeife fest in mein Inventar.


  • Wieviel jeder in den Wald mitnimmt ist, meines Erachtens, die Sache von jedem selbst. Eine "Vorbestimmung" mit dem Buch vor Ort finde ich schon sehr sinnvoll, damit man auf veränderliche Merkmale besonders achten kann.


    Ich nehme auch eine Pfeife (für Notfälle) mit. Mein Sohn und ich flüstern immer im Wald, da wir als Gäste die "Natur" so wenig wie möglich stören wollen. Ich möchte gerade dort die "natürliche Stille" dort genießen.


    LG Vincent

    LG
    "Vincent der Falke" :)



    Olympus CH-2, CHT-G,
    Binokular CWHK 10xT/18 L
    EA4 0,1/ EA10 0,25/ EA40 0,65/ EA100 Öl 1,25
    20 Watt Halogen

  • Eine Trillerpfeife als Prophylaxe (zur "Verteidigung" vielleicht sinnvoll) ist sicher ebenso übertrieben, wie Mordskrawall.


    Man sollte jedoch auch nicht durch den Wald schleichen. Normale Geräusche helfen dem Wild, frühzeitig auszuweichen ohne in panikartige Flucht zu verfallen.

  • Seit ich ein Garmin-Oregon-Wandernavi mit Topo-Karte besitze, ist dieses immer dabei. So kann ich mit meinem eher bescheidenen Orientierungssinn beliebig Querfeld ins Dickicht und finde immer wieder problemlos zum Ausgangspunkt. Zudem kann ich neue Fundplätze gleich punktgenau markieren und jederzeit wieder ansteuern. Ich bin echt ein Fan von dem Teil.

  • Zitat

    Man sollte jedoch auch nicht durch den Wald schleichen


    Das Schleichen passiert aber nun mal wenn man den Boden gründlich nach Pilzen abscannt und wenn man dabei so richtig schön abschalten kann vergisst man zudem was um einen drumherum passiert. Ganz besonders das schätze ich bei meinen Gängen in den Wald. Die beknackte Welt da draußen hinter mir lassen zu können und die Ruhe der Natur regelrecht aufzusaugen. Das reinste Balsam für mich.
    Man kommt so aber auch zu netten Tierbegegnungen und darf beobachten. :sun:

  • also ich hatte schon viele Tierbegegnungen im Wald ( allerdings keine Wildschweine) und hab mich dann immer still verhalten, damit ich sie beobachten kann, Rehe, Damwild etc. Lediglich vor streunenden Hunden hätte ich Bedenken, da hab ich aber erst einmal einen gesehen und bin dann da tatsächlich auch lieber in die andere Richtung weggegangen. Das einzige Tier was mich im Wald jemals angegriffen hat und gebissen hat ( neben Zecken, Bremsen und Mücken, erstere beide selten, letzere so oft, daß ich schon immun bin) war ein gestörter Hund, unangeleint, Besitzer in der nähe.....da hilft auch keine Trillerpfeife, außer um sie dem Besitzer um die Ohren zu hauen. Angst hab ich ( trotzdem) nicht
    Mein Spinnennetzwedel heißt Nase :D , mir tut es immer leid ,wenn ich ner Spinne aus versehen ihr Netz kaputt mache, aber passiert halt

    Liebe Grüße, Juliane




    [font="Arial Black"]man kann alle Pilze essen, manche jedoch nur einmal [/font]:plate:


    83 Pilzchipse (+2 Trompetenschnitzlingabdruck)


    *JE SUIS CHARLIE*


  • Hallo ihr Lieben,
    ich nehme am allerliebsten den Björn mit :Kuschel:.heart.heart.heart


    Bis dann,
    Christian


    Dafür brauchst du aber einen stabilen Rucksack und ordentlich Kondition, sonst kommst nicht weit ;) :giggle: :giggle: :haue:

  • Hallo, interessant was ihr so schreibt!
    ich oute mich auch als "Mini-Minimalistin" :D , aber diese Sachen habe ich dann (fast) immer dabei:


    angepasste Kleidung (immer lange Hosen, immer Socken über Hose, immer feste Schuhe, in der Übergangszeit gerne Flauschshirts + Steppweste, immer Halstuch und Stirnband dabei, wenn es doch plötzlich ungemütlich sein sollte, Schirm bei Bedarf, im Sommer immer Schirmkäppi und auch Sonnenbrille :cool: ), kein Antibrumm, aber elektrischen Insektenstichheiler (die Mücken mit Immigrationshintergrund hier im Wald, irgendwelche jap. Buschmoskitos sind sehr groß und stechen easy durch Socken und Jeans, da müsste man in Antibrumm baden, und ich mag es nicht so....)


    Kamera, ERSATZAKKU NICHT VERGESSEN, immer noch kein Stativ, aber oft eine große Dose/ oder Getreidesäckchen zum Auflegen, Handy (nicht zum Telefonieren, nur für Notfälle), kein Buch, keinen Korb (Pilze zum Essen sind hier Mangelware, noch so gut wie keine Korbträger gesehen), Wasser zum Trinken und Mundausspülen, Notizblock und Stift, Messer, Bürstchen, Aufhellkarton, Kordel und Maßband (zum Vermessen von nicht nur Pilzen sondern auch Baumdicken etc.)


    IMMER mehrere Stoffbeutel, kleine Plastikbeutel, in der "Saison" ca. 2 größere Plastikdosen, kleines Glasgläschen, Papiertaschentücher


    ABWEICHEND von den bisher genannten Sachen: Papiertüten (Brottüten), wenn doch mal Speisepilze luftig einzusacken sind, die Papiertüten dann im Stoffbeutel


    FÜR SCHLEIMPILZE: Ulla hatte mal empfohlen, die in Streichholzschachteln zu kleben. Die Schachteln habe ich nicht im Haushalt, aber ich habe die Spitzen von Eierkartons abgeschnitten und eine kleine Pappe eingelegt. Darauf könnte man bei Bedarf einen Schleimpilz mit Substrat aufkleben (habe ich schon mal gemacht).
    Also habe ich so etwas dabei + Tube Klebstoff


    Ebenso ZUSÄTZLICH (und hat sich für mich als sehr praktisch erwiesen): großer Müllsack (mit unterscheidbaren Seiten), als Unterlage zum Hinknien, Hinlegen, Sachenablegen. Dann verliert man keine Messer im Wald (mehr.....) und die Hose bleibt an den Knien sauber.


  • Tipp zum Stativ: Ein flexibles Mini-Stativ, damit kann man wunderbar Frosch-Makroaufnahmen machen und im Wald gibt es für alle anderen Perspektiven genug Fixierungsmöglichkeiten.
    'Flexible Tripod' bei einer bekannten Marktplatform unter 'Weltweit' suchen und du bekommst es für 2,48€ incl. Versand geliefert ;)



    Plastikdosen? Wozu das denn?

  • Hallo Pilzie!

    Zitat


    Plastikdosen? Wozu das denn?


    Damit kleine Pilze nicht innerhalb von 5 Minuten trocken sind.


    Zitat


    'Flexible Tripod' bei einer bekannten Marktplatform unter 'Weltweit' suchen und du bekommst es für 2,48€ incl. Versand geliefert


    Setz doch mal einen Link!
    Also, wenn ich was Dickes über 5 cm verschicke, kostet mich das ja schon knapp 4 Euronen Porto, da möchte ich doch mal sehen, wer solche Geschäfte macht.


    VG Ingo W

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