Beiträge von Schwammer-Dieter

    Hallo Pablo und vielen Dank,
    ich weiß nicht ob die graue Form Kartoffel-Schüsselschwindling (Calyptella gibbosa (Lév.) Quél., Enchir. fung. (Paris): 216 (1886)) tatsächlich eine eigenständige Art ist.
    Diese Seite sagen eher nein:
    pa-691.html#
    Beschreibung Cyphellaceae Becherartige Basidiomyceten - Fredis Pilzseite
    Auf jeden fall können diese "Arten" alles von ganz weiß bis sehr grau - siehe hier:
    Beschreibung Cyphellaceae Becherartige Basidiomyceten - Fredis Pilzseite - das bild oben links.

    Bestritten ist eben auch der Unterschied der Sporengrößen zwischen weiß und grau - also brächte wohl die Untersuchung nicht viel.

    Hier jedoch wird das Gegenteil ausgesagt:
    09 pilz lehmann.pdf
    und auch hier wird das Gegenteil im Schlüssel ausgesagt:

    sydowia-beihefte_4_0001-0144.pdf

    Wie Du siehst schlüsselt man hier aber ganz klar an Calyptella gibbosa allein schon wegen der Haare am Becher vorbei...

    Was sagt die Genetik?
    Zu Calyptella gibbosa gibt es leider kein Sequenzen. Zu Calyptella capula gibt es einige Sequenzen und es gibt auch nahe stehende "Calyptella sp.", sodass sehr wahrscheinlich ist, dass es sich hier eher um ein aggregat handelt.

    Hier ist wohl noch größerer Klärungsbedarf vorhanden, den ich wohl mit diesem einen Fund nicht einmal per Sequenzierung klären könnte... :-(

    Beste Grüße
    Dieter

    07.09.2018: 3 Arten auf'm Spielplatz

    Liebe Pilz-Freunde,
    heute war ich mit meiner Tochter auf'm Spielplatz... Kamera hatte ich dabei, und prompt fanden sich 3 interessante Pilchen.
    Die zeige ich Euch hier...

    Fundnummer: 2018-09-07-1127

    Morphologische Daten:


    Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, an altem Brennnessel-Stengel
    Durchmesser: 1-2 mm
    Farbe/Oberfläche: außen hellgrau, außen bereift, innen weißlich, innen im Kelch auch aderig bei großen Exemplaren
    Form:
    kelchförmig
    Rand:
    stark ausgefranst
    Stiel:
    wenn jung stark behaart

    Für mich ein ganz toller Erstfund:
    Mützenförmiger Schüsselschwindling (Calyptella capula):
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    Fundnummer: 2018-09-07-1135

    Morphologische Daten:

    Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, an einem Holz-Ästchen unbekannter Art
    Fundzeit: 07.09.2018
    Wuchsform: einzeln
    Hutform:
    konvex mit pseudo-Papille
    Huthaut: Zentrum braun, nach außen hin fast weiß werdend, Lamellen durchscheinend, matt, deutlich aderig-gerieft
    Hygrophanität: nicht festgestellt
    Hutrand: ohne Besonderheiten
    Lamellen: weiß, Zwischenlamellen, keine Queradern aber wenige angedeutete Querader-Ansätze
    Lamellenschneiden:
    glatt, ohne Besonderhesiten

    Lamellen-Stielübergang:
    stark ausgebuchtet angewachsen und nur im Zähnchen herablaufend
    Stiel: weiß, nach unten hin hellbräunlich werdend, auf ganzer Länge etwas bereift
    Stielbasis:
    stark myzelfilzig
    Fleisch:
    keine Daten ermittelbar
    Größe: Hutdurchmesser ca. 2,5 mm, Stiellänge ca. 18 mm, Stieldurchmesser ca. 0,5 mm
    Sporenpulverfarbe:
    nicht festgestellt
    Geruch: nicht wahrnehmbar
    Geschmack: nicht probiert


    Mikroskopische Daten:

    Basidien (ohne Bild):
    ausschließlich 2-sporig

    Sporen:
    Form und Strukturen siehe Bilder
    Präparat: aus Lamellenstück ausgewaschen; Untersuchungsmedium: Wasser; Messwertanzahl: n = 21
    Test auf Normalverteilung nach Anderson Darling: Länge: normalverteilt; Breite: normalverteilt; Q: normalverteilt
    Standardabweichung S. D.: von L × B: 0,7 × 0,4 µm; von Q: 0,1
    Median: von L × B: 8,1 × 4,8 µm; von Q: 1,7
    Arithmetischer Mittelwert Me: von L × B: 8 × 4,8 µm; von Q: 1,6
    Abmessungen nach t-Verteilungsverfahren mit 80%-Konfidenzintervall: für L × B: (6,8) 7,1 - 8,8 (9,3) × (4,3) 4,3 - 5,3 (5,9) µm; für Q: (1,3) 1,5 - 1,8 (1,8)
    Abmessungen nach t-Verteilungsverfahren mit 90%-Konfidenzintervall: für L × B: (6,8) 6,8 - 9,1 (9,3) × (4,3) 4,2 - 5,5 (5,9) µm; für Q: (1,3) 1,4 - 1,9 (1,8)

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    Cheilozystiden:
    Form und Strukturen siehe Bilder
    Breite:
    (4.6) 4.8 - 5.5 (5.6) µm
    N = 8
    Me = 5.2 µm

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    Kaulozystiden:
    Form und Strukturen siehe Bilder


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    Bei der Bestimmung half mir Matthias.
    Es ist der bereits vermutete Pilz - der Bogenblättriger Helmling (Phloeomana speirea):
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    Fundnummer: 2018-09-07-1453

    Morphologische Daten:

    Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf Rasen (Spielplatz)
    Fundzeit: 07.09.2018
    Wuchsform: gesellig
    Hutform:
    halbkugelig bis leicht glockig
    Huthaut: ockergelblich, Zentrum dunkler, glatt, matt
    Hygrophanität: ja
    Hutrand: ohne Besonderheiten
    Lamellen: ocker-orangelich, eng stehend, viele Zwischenlamellen
    Lamellenschneiden:
    minimal heller als Lamellenflächen, ohne Besonderheiten

    Lamellen-Stielübergang:
    sehr gerade angewachsen und nicht herablaufend
    Stiel: strohgelb, spitze streifig bereift, sonst glatt
    Stielbasis: nicht wurzelnd, nicht knollig
    Fleisch:
    keine Daten aufgenommen
    Größe: Hutdurchmesser ca. 6-10 mm, Stiellänge ca. 30-40 mm, Stieldurchmesser ca. 1 mm
    Sporenpulverfarbe:
    nicht festgestellt
    Geruch: neutral
    Geschmack: mild, stark und gut pilzig


    Mikroskopische Daten:

    Basidien (ohne Bild)
    :
    ausschließlich 4-sporig

    Sporen:
    Farbe, Form und Strukturen siehe Bilder, Keimporus deutlich sichtbar, meist gerade.
    Präparat: aus Lamellenstück ausgewaschen; Untersuchungsmedium: Wasser; Messwertanzahl: n = 127
    Test auf Normalverteilung nach Anderson Darling: Länge: normalverteilt; Breite: nicht normalverteilt; Q: normalverteilt
    Standardabweichung S. D.: von L × B: 0,7 × 0,3 µm; von Q: 0,1
    Median: von L × B: 11,8 × 6,5 µm; von Q: 1,8
    Arithmetischer Mittelwert Me: von L × B: 11,8 × 6,5 µm; von Q: 1,8
    Abmessungen nach Quantil-Verfahren mit 80%-Standardbereich: für L × B: (9,2) 10,9 - 12,5 (13,5) × (5,4) 6,1 - 6,8 (7,6) µm; für Q: (1,6) 1,7 - 1,9 (2)
    Abmessungen nach Quantil-Verfahren mit 90%-Standardbereich: für L × B: (9,2) 10,8 - 12,9 (13,5) × (5,4) 6 - 7 (7,6) µm; für Q: (1,6) 1,6 - 2 (2)
    Abmessungen nach t-Verteilungsverfahren: nicht anwendbar, da nicht normalverteilt

    mush-16851.jpg

    Cheilozystiden:
    Farbe, Form und Strukturen siehe Bilder
    Cheilozystiden Gesamtgröße:
    (14,7) 15,3 - 18,0 (20,7) x (6,0) 6,6 - 9,3 (11,1) µm
    Q = (1,6) 1,7 - 2,5 (2,7) ; N = 19
    Me = 16,8 x 8,2 µm ; Qe = 2,1

    Cheilozystiden Kopfbreiten:
    (3,1) 3,3 - 4,4 (4,6) µm
    N = 22
    Me = 3,9 µm

    Cheilozystiden Halsbreiten an der schmalsten Stelle:
    (0,99) 1,10 - 1,53 (1,85) µm
    N = 18
    Me = 1,31 µm

    mush-16852.jpg

    Kaulozystiden:
    Farbe, Form und Strukturen siehe Bilder

    Kaulozystiden Kopfbreiten:
    (3,6) 3,8 - 4,4 (4,9) µm
    N = 17
    Me = 4,1 µm

    Kaulozystiden Halsbreiten an der schmalsten Stelle:
    (1,48) 1,54 - 2,08 (2,21) µm
    N = 19
    Me = 1,82 µm

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    Auch hier half mir Matthias, und der verdacht wurde auch bestätigt:
    Das ist das Halbkugelige Samthäubchen (Conocybe semiglobata var. semiglobata):
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    Das war's für heute....
    Ich hoffe Ihr hattet viel Spaß und freue mich auf Eure Kommentare.
    Beste Grüße
    Dieter

    Sehr interessant Nobi,

    und ich wunderte warum der kleine Kerl "Pilz-Marienkäfer" heißt ;-))

    Insekten sind wirklich interessant. Wenn man sie genau anschaut kann man in Versuchung kommen diese näher kennen zu lernen.

    Aber das überlass ich lieber meiner Tochter ;-)))

    Also - wenn wir den Freund nochmal sehen, dann werd ich oder Matthias mal eine Käfer-Pilz-Special machen.

    Greets

    Dieter

    Hallo Wolfgang,


    > das ist ja mal ein Frühstart in die Entoloma-Saison!


    Die Tour war im August.


    > Von velenovskyi habe ich ein ganz anderes Bild. Ich hatte aber mal eine nitens, die, anders als in der Literatur beschrieben, doch Zystiden hatte. Da ist noch einiges zu tun. Hast Du ein Exsikkat?


    Ich habe ein junges Exemplar (ntürlich für die Sequenzierung) und Matthias dürfte noch ein reifes Exemplar haben.

    Wenn Du uns weiter helfen kannst, das wäre cool!

    Beste Grüße

    Dieter

    24.08.2019: Rasen, Park und Schilf mit vielen Erstfunden - Teil 5

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 5 des Berichtes vom 24.08.2019
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2019-08-24-1602
    Endlich haben wir hier eine Stelle, an der auf Schilf auch mal ein paar Becherchen wachsen. Und das taten sie dann gleich in rauen Mengen.
    Diese Mollisia ist M. hydrophila. M. revincta sollte nicht an Phragmites wachsen können, außerdem sind die Strukturen etwas zu lang und die Sporen etwas anders geformt.
    Grauweißes Schilf-Weichbecherchen (Mollisia hydrophila):
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    Sporen:
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    Paraphysen:
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    Asci in Lugol nach KOH-Vorbehandlung:
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    Ectal-Excipulum:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1607
    Wo es mal ein Becherchen gibt, sind die anderen nicht weit.
    Rötendes Gräser-Weißhaarbecherchen (Lachnum tenuipilosum):
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    Asci + Parapyhsen in Wasser:
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    Asci + Parapyhsen in Lugol:

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    Und hier seht ihr das Schilf rund um den Tümpel:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1616
    Bei uns recht häufig, aber immer wieder fotogen. Hier mussten wir für die Fotos etwas ins Gebüsch kriechen.
    Königs-Fliegenpilz (Amanita regalis):
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    Fundnummer: 2019-08-24-1621

    Ein hübscher Täubling...

    Morphologische Daten:

    Fundort:
    ca. 550 müNN. ca. N50, O12, bei Fichte, Birke, Haselnuss, Vogelbeere, Rotdorn oder Weißdorn und Hartriegel (Cornus spec.)
    Fundzeit: 24.08.2019
    Wuchsform: einige Exemplare am Standort
    Hutform:
    alt ausgeflacht und niedergedrückt
    Huthaut-Konsistenz: eher matt, kaum glänzend, nicht klebrig oder schmierig, feucht minimal klebrig
    Huthaut-Farbe: Zentrum graubeige mit leichtem oliv-Schimmer, nach außen hin rosa werdend
    Huthaut-Abziehbarkeit: 3/4 bis fast komplett abziehbar
    Fleischfarbe unter Huthaut
    : cremeweiß
    Hut-Fraßstellen-Rand-Verfärbung: keine Fraßstellen
    Hutrand: deutlich, aber nur 5 mm (also ca. 1/8) gerieft
    Lamellen: für einen Täubling schon deutlich
    ocker-gelb, punktartige Flecken, sehr wenige Y-Gabeln, gedrängt stehend, sehr wenige Zwischenlamellen, bauchig, ca. 5 mm breit, Queradern am Grund
    Lamellenschneiden: glatt
    Lamellensprödigkeit:
    sehr brüchig
    Lamellen-Stielübergang:
    angeheftet, nicht ausgebuchtet, nicht herablaufend
    Stiel:
    cremeweiß, gilbend, fein-runzelig, fast glänzend, nicht mehlig, leicht keulig, oben gerade und etwas erweitert, innen wattig ausgestopft bis fast kammerig hohl, gilbend bei Berührung
    Stielbasis:
    rund, bräunlich
    Fleisch: im Hut und im Stiel cremeweiß, im Schnitt im Stiel minimal gilbend
    Größe: Hutdurchmesser ca. 6 cm, Stiellänge 5-8 cm, Stieldurchmesser ca. 12 mm
    Sporenpulverfarbe:
    IVa im direkten Vergleich mit der Romagnesi-Tafel
    Geruch: vor Ort: neutral, zu hause: unzerrieben: neutral, zerrieben völlig neutral
    Geschmack: zunächst mild, nach 10 Sek. scharf aber erträglich und geschmacklich nicht gut
    Huthaut-Bittertest: nicht getestet


    Makrochemische Reaktionen:
    KOH 40% auf Stielrinde, Stielfleisch und im Hutfleisch: keine Reaktion
    Guajak auf Stielrinde, Stielfleisch und im Hutfleisch:
    nach 20 Sekunden tief dunkelblaugrün
    Anilin pur auf Stielrinde, Stielfleisch und im Hutfleisch: nach ca. 6 Minuten leicht bräunend, nach ca. 18 Minuten gelb
    Eisensulfat FeSo4 auf Stielrinde, Stielfleisch und im Hutfleisch: nach 1 Minute weinrötlich
    Phenol auf Stielrinde und im Stielfleisch: nach 2 Minuten
    weinrötlich und bis 12 Minuten so bleibend, im Hutfleisch nach 2 Minuten weinrötlich, nach 6 Minuten weinrot und nach 12 Minuten tief weinrot
    Sulfovanillin auf Stielrinde und im Hutfleisch:
    keine Reaktion

    Mikroskopische Daten:

    Sporen:
    6,5-8,5 x 5-6µm

    Ornament:
    Ornamente < 1µm, partielles Netz, Das ist Typ C2 nach Romagnesi/Woo.

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    Nach Prüfung aller möglichen Alternativen (Russula nauseosa, Russula robertii, Russula nitida...) bleibt hier trotz des etwas dunkleren Sporenpulver nur eine Möglichkeit:
    Russula versicolor (Vielfarbiger Täubling):
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    Dieter beim fotografieren des Fundes:

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    Hier der Weg an dessen Seiten wir all die Funde machten:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1642
    Scharfer Hasel-Milchling (Lactarius pyrogalus)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-24-1647
    Gemeiner Wiesenchampignon (Agaricus campestris)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-24-1647
    Pilz-Marienkäfer (Psyllobora vigintiduopunctata)
    :
    mush-17467.jpg


    Fundnummer: 2019-08-24-1648
    Der darf zum Abschluss nicht fehlen. Ist deutlich weiter verbreitet als ich vor einiger Zeit noch gedacht hätte.
    Gelbschneidiger Helmling (Mycena citrinomarginata):
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    Das war's für heute....
    Und wieder freuen wir uns auf Eure Kommentare.
    Beste Grüße
    Dieter &
    Matthias

    24.08.2019: Rasen, Park und Schilf mit vielen Erstfunden - Teil 4

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 4 des Berichtes vom 24.08.2019
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 5 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2019-08-24-1533
    Dieser kleine unscheinbare Pilz war das Tageshighlight für mich. Erst für ein komisches Samthäubchen gehalten, kam mikroskopisch eine der kleinen Pholitinas raus. Da wir in diesem Jahr schon viele nicht alltägliche Pholiotinas hatten (filipes, vestita), passte der natürlich super dazu. Und es war sogar wieder eine für uns neue Art, die zeigt, dass es sich lohnt, ganz kleine unscheinbare Pilzchen genauer anzusehen.
    Winziger Glockenschüppling (Pholiotina mairei):
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    Sporen:
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    Cheilozystiden:
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    Kaulozystiden:
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    Pileozystiden:
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    HDS:
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    Dann kamen wir en einem Tümpel mit Schilf drum herum.

    Fundnummer: 2019-08-24-1538
    Hier gefiel es offensichtlich einer Blindschleiche (Anguis fragilis):
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    mush-17434.jpg


    Fundnummer: 2019-08-24-1547
    Das Ding kann was recht markantes: Wenn man den zerreibt dauert es ein paar Sekunden, dann riecht der ebenso stark nitrös wie eine Mycena leptocephala, aber eben NUR zerrieben, einfach so riecht da gar nix. Das ist zweifelsfrei Hemimycena/
    Atheniella delectabilis var. delectabilis.
    Die Art steht mittlerweile in der Gattung Atheniella, was auch morphologisch gut passt.
    Graziler Scheinhelmling (Atheniella delectabilis var. delectabilis):
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    Weiter zum Teil 5

    24.08.2019: Rasen, Park und Schilf mit vielen Erstfunden - Teil 3

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 3 des Berichtes vom 24.08.2019
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier
    Teil 5 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2019-08-24-1513
    Ebenso häufig, aber von uns bisher selten fotografiert, daher was das überfällig.
    Schaumpilz (Mucilago crustacea):
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    Das Gelände:

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    Fundnummer: 2019-08-24-1519
    Pflaumenflechte (Evernia prunastri)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-24-1520
    Davon wollte ich unbedingt mal eine mikroskopieren. Hier endlich mal mit Fruchtkörpern gefunden (das sind die braunen nach oben stehenden Lappen).
    Zwergschildflechte (Peltigera didactyla):
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    Sporen:
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    Asci:
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    Asci + Parapyhsen in Lugol:
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    Hymenium im Schitt (Asci + Paraphysen) ×400:
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    mush-17420.jpg


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    24.08.2019: Rasen, Park und Schilf mit vielen Erstfunden - Teil 2

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 2 des Berichtes vom 24.08.2019
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier
    Teil 5 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2019-08-24-1416
    Überall bei uns in Massen anzutreffen ist die
    Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus):
    mush-17353.jpg


    Fundnummer: 2019-08-24-1418
    Die ist hier eine der häufigsten Samthäubchen, makroskopisch durch die relative Größe, den ungestreiften Hut und den Kontrast zwischen Hut- und Lamellenfarbe charakterisiert. Muss natürlich trotzdem zur Sicherheit kurz unters Mikro.
    Halbkugeliges Samthäubchen (Conocybe semiglobata):
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    Sporen:
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    Basidien:
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    Cheilozystiden:
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    Kaulozystiden:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1441
    Hier war klar, dass es für uns beide was Neues sein musste. Makroskopisch war sie für uns zunächst nur als Stropharia s.l. zu erkennen. Mikroskopisch unkompliziert als Leratiomyces percevalii zu erkennen, wobei man den, wenn man die Art mal kennt auch ohne Mikro halbwegs gut benennen könnte.
    Holzmulch-Klebkopf (Leratiomyces percevalii):
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    Sporen:

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    Cheilozystiden:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1455
    Dann gab es diese rieseigen Pilze mit bis zu 20 cm Hutdurchmesser zu sehen...
    Weißer Krempentrichterling (Leucopaxillus giganteus)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-24-1508
    Ziemlich häufige Art, finden wie immer wieder.
    Graubrauner Dachpilz (Pluteus cinereofuscus):
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    Weiter zum Teil 3

    24.08.2019: Rasen, Park und Schilf mit vielen Erstfunden - Teil 1

    Liebe Pilz-Freunde,
    heute nahmen wir (ich und Matthias) uns einen Rasenfläche in einem Friedhof, und einen Park, der auch einen Tümpel enthält vor. Wir musst gar nicht weit laufen um viele interessante Pilze zu sehen. Wir machten wieder einige Erstfunde und zeigen Euch gerne die schönsten Aufnahmen. Viel Spaß...

    Wegen der Menge müssen wir diesen Bericht diesmal auf 5 Teile aufteilen.

    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier
    Teil 5 findet Ihr hier

    Wir schreiben den Bericht wieder zusammen.
    Wie immer: Meine Texte sind schwarz, Matthias' Texte sind grün. ;-)
    Meine Bilder sind mit einem schwarzen
    , Matthias' Bilder sind mit einem grünengekennzeichnet.

    Fundnummer: 2019-08-24-1328
    Hat mir makroskopisch erst mal nichts gesagt, daher musste der untersucht werden. Es kam eine Clitocybe heraus, die sogar noch ein Erstfund ist, da wir (oder zumindest ich) nur selten Trichterlinge anschauen.
    Rinnigbereifter Trichterling (Clitocybe rivulosa):
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    Fundnummer: 2019-08-24-1356
    Juniana hatte ich vor Ort schon in die engere Auwahl gezogen, es kam dann schließlich die var. subsejuncta heraus, die hier zumindest klar seltener als var juniana ist.
    Schwachgestreiftes Samthäubchen (Conocybe juniana var. subsejuncta):
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    Sporen:
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    Sporen in KOH:

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    Basidien:
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    Cheilozystiden:
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    Fundnummer: 2019-08-24-1405
    Bei dieser Entoloma käme ich nach Gröger zu E. velenovskyi. Dieter hatte ja schon mal E. cf. pratulense, die ja mikroskopisch auch solche fetten Zystiden hat, aber makroskopisch schon wieder anders ausieht. Poah, also wenn man den mal sequenzen kann, wär schon interessant, ob der mit dem übereinstimmt. Sie wird der vorerst mal ohne sicheren Namen bleiben müssen. Jedenfalls solange nicht klar ist, was velenovskyi ss. orig. genau ist.
    Kleiner Papillen-Glöckling evtl. (Entoloma cf. velenovskyi):
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    Sporen:
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    Basidien:
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    Cheilozystiden:
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    HDS:
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    Weiter zum Teil 2

    Hallo Stefan und Pablo,

    Ich hatte von Xerocomellus ripariellus / rubellus damals ein paar FK mitgenommen und diese zuhause genauer angeschaut.

    Auch machte ich einen Schnitt von den dickstieligen FK. Ich wusste damals schon dass die roten Punkte ein Unterscheidungsmerkmal sind und sah diese nicht, gab aber nichts weiter darauf. Demnach wären aber die dickstieligen, ncahdem ich weiß, dass die roten Punkte das Haupt-Unterscheidungsmerkmal sind Xerocomellus ripariellus.

    ABER: Ich wunderte mich sehr über die 2 für mich sehr unterschiedlichen Erscheinungsbilder von den FK der beiden Standorten.

    Die letzen 3 Bilder sind nämlich weiter weg von den anderen (oberen) FK. Und es kann durchaus sein, das ich damals nur eine (die dickstielige Variante) von beiden aufgeschnitten habe.

    Und Matthias hat nur welche von den dünnstieligen mit nach hause genommen (Standort der oberen Bilder).

    Und es kommt noch besser: Xerocomellus ripariellus hat angeblich gelbes mycelfilz während rubellus weißliches haben soll. Und nun sehr Euch die Bilder an - die dickstieleigen haben ganz klar gelbes Mycelfilz und die dünnstieligen haben blütenweißes.

    Und nun denke ich, wir könnten hier einem Trugschluss erlegen sein, und haben es hier in Wirklichkeit mit 2 Arten zu tun: Die dickstieleigen Xerocomellus ripariellus und die dünnstieligen Xerocomellus rubellus. Das würde einen Sinn ergeben. Schaut Euch auch mal die total unterschiedlich gefärbten Sitele an...
    Matthias was meinst Du? Könnte das sein?

    Egal - wir gehen halt dieses Jahr wieder dort hin und dann mache ich genügend Schittbilder und dann kann ich anhand der GPS-Positionen auch die alten Funde "nachbestimmen".

    Beste Grüße

    Dieter

    15.08.2019: Um die Teiche rund herum - Teil 2

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 1 des Berichtes vom 15.08.2019
    .

    Teil 1 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2019-08-15-1527
    Ein Ziel, warum ich das Gebiet für unsere Exkursion ausgesucht habe war, dass ich da schon mal schöne rubellus gefunden habe. Dass das aber noch mal bei weitem übertroffen würde und zur Entdeckung weiterer Standorte dort führen würde, damit hab ich so nicht gerechnet. Das war natürlich gleich ein Anlass, den auch mikroskopisch durchzunehmen. Sehr attraktiv die HDS, die auch im Durchlicht noch deutlich rot erscheint, die Aufnahmen sind nicht gefärbt. Sporen waren dagegen nur wenige da.
    Blutroter Filzröhrling (Hortiboletus rubellus)
    :
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    Und hier mal die älteren Exemplare davon:
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    Basidien & Sporen:
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    HDS:
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    Fundnummer: 2019-08-15-1548
    Sogar diese gab es am Ufer:
    Fleischroter Speise-Täubling (Russula vesca)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-15-1550
    Gemeiner Wiesenchampignon (Agaricus campestris)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-15-1559
    Angebrannter Rauchporling (Bjerkandera adusta)
    :
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    Fundnummer: 2019-08-15-1609
    Und ein weiterer Standard:
    Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda)
    :
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    Hier fotografiert Dieter mal was anderes...
    mush-17309.jpg


    ...nämlich:

    Fundnummer: 2019-08-15-1611
    ein Stockenten-Ei im Nest:
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    Fundnummer: 2019-08-15-1634
    Hier die Nr. 2 auf der Mollisia-Häufigkeitsskala für unser Gebiet. Geschlagen nur von M. lividofusca, das aber deutlich.
    Braungraues Weichbecherchen (Mollisia olivaceocinerea)
    :
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    Sporen:
    mush-17148.jpg


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    Asci & Paraphysen:
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    Ectal-Excipulum:
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    Das war's für heute....
    Und wieder einmal hoffen wir Ihr hattet viel Spaß dabei zu sein.
    Beste Grüße
    Dieter & Matthias

    15.08.2019: Um die Teiche rund herum - Teil 1

    Liebe Pilz-Freunde,
    Heute planten ich und Matthias nur ne kurze Tour, weil wir beide arbeiten mussten. Es verschlug uns in ein Gebiet rund um ein paar Teiche herum. Ein bisschen Wege, Wiesen, Bäume am Ufer usw.
    Eine der einprägsamsten Touren für mich, nach der Arbeit los, erst hatte ich ja noch nen fetten Schädelweh, der ist mit beim Schwammern dann vergangen.

    Wegen der Menge müssen wir diesen Bericht diesmal auf 2 Teile aufteilen.

    Teil 2 findet Ihr hier

    Wir schreiben den Bericht wieder zusammen.
    Wie immer: Meine Texte sind schwarz, Matthias' Texte sind grün. ;-)
    Meine Bilder sind mit einem schwarzen
    , Matthias' Bilder sind mit einem grünengekennzeichnet.

    Fundnummer: 2019-08-15-1418
    Ein Einzelfruchtkörper, aber Erstfund für uns. Die Art ist ja in Zunahme begriffen.
    Durch den recht stämmigen Habitus, die Zystidenform, den vollständig mit Kaulozystiden besetzen Stiel und vorhandene Pileozystiden ist diese Art klar.
    Falber Ackerling (Agrocybe putaminum):
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    Sporen:
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    Cheilozystiden:
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    Pleurozystiden:
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    Basidien:
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    Kaulozystiden:
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    HDS:
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    Fundnummer: 2019-08-15-1433
    Und der nächste Vertreter der Gattung gleich neben dran. Zwar kein Erstfund für mich, aber erstmals so schön.
    Weißer Ackerling (Agrocybe dura)
    :
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    Sporen:
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    Cheilozystiden:
    mush-17099.jpg


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    Matthias hochkonzentriert:

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    Fundnummer: 2019-08-15-1454
    Hier mal ein Erstfund für mich, aber nicht für Dieter, der hatte den ja schon im eigenen Garten. Hier haben wir an einer Böschung im Gras und Gestrüpp gewühlt, um die Art schön am Originalstandort fotografieren zu können.
    Lila Schirmling (Lepiota lilacea):
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    Sporen & Basidien:
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    Cheilozystiden:
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    HDS-Flocken:
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    Weiter zum Teil 2

    27.12.2018: Nach Weihnachten sprießen die Pilze in Massen - Teil 4

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 4 des Berichtes vom 27.12.2018
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2018-12-27-1230
    In letzter Zeit hat sich ja einiges getan bei der Artunterscheidung hier, was besseres als magnusiana hab ich bisher trotzdem nicht finden können, die Bestimmung sit aber sicher alles andere als endgültig.
    Pustelpilz (Nectria cf. magnusiana)
    auf Birken-Eckenscheibchen (Diatrypella favacea):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1302

    Dann sogar ein Cortinarius... um diese Jahreszeit auch nicht so häufig

    Morphologische Daten:

    Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, im Nadelwald bei Fichte und Kiefer auf Nadelstreu bedeckter Erde
    Fundzeit: 27.12.2018
    Wuchsform: 2 Einzelexemplare
    Hutform:
    jung glockig, alt kegelig
    Huthaut: braun, radialfaserig, matt, nicht klebrig, nicht durchscheinend gestreift
    Hutrand: mit weißer Cortina besetzt
    Hygrophanität: ja
    Haarschleier:
    weiß
    Lamellen: Flächen rötlich-braun, mit Zwischenlamellen, entfernt stehend, bauchig
    Lamellenschneiden:
    heller als die Lamellenflächen (cremebraun)

    Lamellen-Stielübergang:
    tief ausgebuchtet angewachsen
    Fleisch: Stiel und Hut innen wie außen gefärbt
    Stiel: rötlich-braun,
    nach unten hin dunkler werdend, weiß überfasert, gleichbleibend dick auf gesamter Länge, voll (nur oben hohl), etwas weicher aufgefüllt
    Stielbasis: rund, ohne Verdickung
    Größe:
    Hutdurchmesser ca. 2,5 cm; Stiellänge ca. 3,5 cm, Stieldurchmesser ca. 4 mm
    Sporenpulverfarbe: nicht getestet
    Geruch:
    in den Lamellen fruchtig, im Fleisch eher pilzig, an der Stielbasis ganz leicht nach Rettich und Jodoform

    Geschmack: mild und pilzig
    Exsikkat-Farben: zu grau ausblassend

    Makrochemische Reaktionen:
    KOH 40% auf Huthaut:
    sofort schwarz
    KOH 40% auf Stielrinde und im Stielfleisch:
    etwas bräunlich dunkelnd


    Mikroskopische Daten:

    Sporen:
    Form, Farbe und Struktur: siehe Bilder
    Maße: 10,5-13×5,5-6,5 µm.
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    Schlüsselung nach FN:
    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 827-4 > 5 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > 1 > 4 > 874-8 > 875-11 > 12 > Cortinarius fusisporus (Sporen etwas breiter, sonst einwandfrei)

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 827-4 > 5 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > 1 > 4 > 874-8 > 875-11 > 14 > 19 > 877-22 > 878-24 > Sackgasse

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 827-4 > 5 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > 1 > 4 > 874-8 > 875-11 > 14 > 19 > 877-20 > 21 > Sackgasse

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 827-4 > 5 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > 1 > 2 > 3 > Sackgasse

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 827-4 > 5 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > 1 > 4 > 874-8 > 875-11 > 14 > 15 > 17 > Cortinarius violilamellatus --> passt nicht

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > Key K, sect. Obtusi p. 864 > 864-1 > 4 > 5 > 6 > Sackgasse

    763 1 > 2 > 4 > 5 > 6 > subgen. Telamonia p. 826 > 827-1 > 2 > 3 > 7 > 8 > Key O, sect. Incrustati etc. p. 873 > Sackgasse

    Dann heißt dieser winterliche Corit-Erstfund also:
    Spindelsporiger Gürtelfuß (Cortinarius fusisporus):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1311
    Zwischen Schnee und Eis:
    Gemeiner Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea)
    :
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    Fundnummer: 2018-12-27-1319
    Hier sieht mal mal wieder schön wie variabel das Pilzchen sein kann.
    Dehnbarer Helmling (Mycena epipterygia):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1351
    Optisch ebenso sehr schön wenn man genauer hin schaut:
    Wilder Hausschwamm (Serpula himantioides):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1359
    Kreisel-Drüsling (Exidia recisa)
    Dieser Ast lag natürlich auf dem Boden wo er sich schlecht fotografieren ließ - deshalb hier mal aufgestellt:
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    Fundnummer: 2018-12-27-1405
    Und dieser Pilz macht heute den Abschluss:
    Zinnoberroter Pustelpilz (Nectria cinnabarina s.str (HFF)
    & Tubercularia vulgaris (NFF)):
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    Das war's für heute....
    Wie immer freuen wir uns auf Eure Kommentare.
    Beste Grüße
    Dieter & Matthias

    27.12.2018: Nach Weihnachten sprießen die Pilze in Massen - Teil 3

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 3 des Berichtes vom 27.12.2018
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2018-12-27-1114
    Zusammenfließender Reibeisenpilz (Radulomyces confluens):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1128
    Der darf natürlich bei keiner Wintertour fehlen, immer wieder schön anzusehen.
    Flaumiger Zwergseitling (Resupinatus applicatus):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1141
    Da der cinnabarina-Komplex erst vor einiger Zeit aufgespalten wurde, habe ich hier gleich einmal versucht, die Unterscheidung nachzuvollziehen, was bei zwei üppigen Funden auch gut gelungen ist. Genaueres dazu auch hier: Nectria cinnabarina genau betrachtet
    Durch das Vorhandensein von je ca. 5% 2-fach und 3-fach septierten Sporen klar bestimmt. Nur diese eine Art aus dem cinnabarina-Komplex hat überhaupt 3-fach septierte Sporen.
    Ulmen-Pustelpilz (Nectria nigrescens (HFF)& Tubercularia ulmea (NFF)):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1215
    Starkriechender Körnchenschirmling (Cystoderma carcharias):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1219
    Hier hatten wir von oben auf den ersten Blick auf was Besseres gehofft, aber der gelbliche Stiel nach unten hin verrät Strobilurus eigentlich schon. Trotzdem mikroskopiert und es kam auch nichts anderes heraus.
    Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus):
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    27.12.2018: Nach Weihnachten sprießen die Pilze in Massen - Teil 2

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 2 des Berichtes vom 27.12.2018
    .

    Teil 1 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier

    Und weiter geht's...

    Fundnummer: 2018-12-27-1032
    Würde ich Clitocybe sp. nennen. Sehr wenig Sporen, nur drei Stück, davon eine fotografierbar, keine Zystiden oder sonstige auffällige Merkmale. HDS nicht inkriustiert, Schnallen hin und wieder vorhanden.
    Hier werden wir noch eine genetische Analyse dazu machen - dann wissen wir vielleicht etwas mehr.
    Trichterling (Clitocybe spec.):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1043
    Für mich ein Erstfund...
    Erlenzapfen-Kurzhaarbecherchen (Calycina alniella)
    :
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    Fundnummer: 2018-12-27-1058
    Adlerfarn-Fleckenpilz (Rhopographus filicinus):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1105
    Hier an Pappelholz. Interessant, dass die Hyphodiscus-Fund hier in der Region mehrheitlich inamyloid sind. Nur ein einziges Mal hatte ich die amyloide Variante oder Art, was hier alles eigenständig ist, ist noch nicht ganz raus.
    Rotholz-Staubhaarbecherchen (Hyphodiscus hymeniophilus):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1112
    Zitronengelbes Reisigbecherchen (Bisporella citrina):
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    27.12.2018: Nach Weihnachten sprießen die Pilze in Massen - Teil 1


    Liebe Pilz-Freunde,
    was will man nach Weihnachten schon anderes machen außer Pilze anschauen gehen?

    Also machten sind ich und Matthias wieder auf den Weg und weil es richtig feucht war gab es auch massenhaft Pilze.
    Die schönsten haben wir wieder für Euch zusammen gestellt. Viel Spaß...


    Wegen der Menge müssen wir diesen Bericht diesmal auf 4 Teile aufteilen.

    Teil 2 findet Ihr hier
    Teil 3 findet Ihr hier
    Teil 4 findet Ihr hier

    Wir schreiben den Bericht wieder zusammen.
    Wie immer: Meine Texte sind schwarz, Matthias' Texte sind grün. ;-)
    Meine Bilder sind mit einem schwarzen
    , Matthias' Bilder sind mit einem grünengekennzeichnet.

    Fundnummer: 2018-12-27-0913
    Die ersten beiden Funde - Flechtenparasiten - leuchteten uns in ihren tollen Farben an.
    Rosa Kissenpilz (Illosporiopsis christiansenii)
    auf cf. Schwielenflechte (Physcia spec.):
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    Fundnummer: 2018-12-27-0922
    ...und der zweite davon:
    Rosa Flechtenparasit (Marchandiomyces aurantiacus)
    auf cf. Schwielenflechte (Physcia spec.):
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    Fundnummer: 2018-12-27-0937
    Keulensporiges Höhlenbecherchen (Karstenia rhopaloides):
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    Fundnummer: 2018-12-27-0943
    Mittlerweile hab ich ja schon einige Mollisien untersucht, diese ist demnach die dritthäufigste Art bei uns. M. olivaceocinerea rangiert auf Platz zwei und unangefochten Nr. 1 ist lividofusca. Hier sind manche Sporen aus heutiger Sicht auch schon wieder etwas groß für cinerea, aber lasse das mal so stehen.
    Aschgraues Weichbecherchen (Mollisia cinerea):
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    Fundnummer: 2018-12-27-0949
    Habe ich früher überhaupt nicht gefunden, hier nun schon wieder ein neuer Standort an einem Feldrand. Obwohl bei uns sauerer Boden vorherrscht, ist die Art hier keineswegs selten.
    Zitzen-Haarschwindling (Crinipellis stipitaria):
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    Fundnummer: 2018-12-27-0957
    Hab ich auch im Garten - ist an Rosen-Totholz recht zuverlässig zu finden, so auch hier.
    Rosen-Weichbecherchen (Mollisia rosae):
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    Fundnummer: 2018-12-27-1006
    Ein Klassiker an Pappelästen - hier mit einigen schönen Flechten zusammen, die ich aber damals nicht näher angeschaut habe. Vermutlich Lecidella elaeochroma und Lecanora sp. In der Mitte unten auf dem ersten Bild könnte noch eine Caloplaca cf pyracea neben der Lecanora sein. Die große gelbe Xanthoria parietina ist so oder so eindeutig.
    Unförmiger Kernpilz (Valsa nivea):
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    Weiter zum Teil 2

    Hallo,

    kein echter Pilz. Es handelt sich um myzelbildende Bakterien (Streptomyces zum beispiel auch solche).

    Diese hielt man eine Zeit lang für Pilze und gab ihnen wie andere Actinomycetaceae die deutsche Bezeichnung „Strahlenpilze“.

    Quasi wie "Schleimpilze"...

    Ich korrigiere den Text oben.

    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Pilzfreunde,

    Fundnummer: 2015-06-30-1914 ist nun auch geknackt.

    Die Bestimmung des Fundes machte ich knapp 5 Jahre später im März 2020. ;-) Tja, Zeitmangel ist eben Zeitmangel.

    Bei diesem Fund handelt es sich um einen Aktinomyceten. Aktinomyceten sind Strahlenpilze, die zu den Bakterien gehören.

    Die Erle, also Alnus besitzt diese Strahlenpilze als Symbionten. Der Pilz dringt in die Wurzeln ein und verursacht die Bildung von Wurzelknollen. Diese sind zwar nur klein, also so ca. 1-3 mm, aber sitzen häufig so dicht beieinander, dass ein 1-5 cm. Gebilde entsteht. Der Pilz kann Stickstoff der Luft binden und ihn für die Erle nutzbar machen. Ist das nicht toll Pilzfreunde?

    Beste Grüße

    Dieter

    09.09.2018: Auf Kohle, im Wald und auf der Wiese - Teil 2

    Liebe Pilz-Freunde,
    dies ist Teil 2 des Berichtes vom 09.09.2018
    .

    Teil 1 findet Ihr hier

    Fundnummer: 2018-09-09-1412
    Wir rätselten, ob Dunkel- oder Hellsporer: Völlig unreif, nach den Zystiden will das aber wohl tatsächlich ne Psathyrella werden.
    Faserling (Psathyrella spec.) unreif
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1424
    Diese Art haben wir schon öfter vorgestellt:
    Schwarzscheibiges Samthäubchen (Conocybe echinata)
    :
    mush-16872.jpg


    Fundnummer: 2018-09-09-1433
    Ebenso schon von uns vorgestellt:
    Rotleuchtender Kissenbecherling (Pulvinula convexella)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1436
    Die fette Basalscheibe ließ schon vor Ort einen Verdacht aufkommen, der sich bestätigte.
    Rinden-Postament-Helmling (Mycena stylobates)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1453
    Kugelsporiges Stummelfüßchen (Crepidotus cesatii)
    .
    Dies ist das schönste Bild der Art, welches ich bislang machen konnte:
    mush-16877.jpg


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    Wir kamen auf einer Wiese an. Auch dort gab es einiges zu sehen...

    Fundnummer: 2018-09-09-1508
    Langstieliger Düngerling (Panaeolus acuminatus)
    :
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    Sporen:
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    Cheilozystiden:
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    Fundnummer: 2018-09-09-1516
    Wir fanden diesen in erstaunlicher Variabilität auf einer Wiese. Selbst die Sporen variieren ziemlich stark, es könnte sich dabei also gut um eine Sammelart handeln.
    Heudüngerling (Panaeolus foenisecii):
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    Dieter bei der Arbeit ;-)
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    Sporen:
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    Hier die Sporen vom Pilz vom 2. Standort:
    Man sieht schön, dass die Sporen auf dem ersten Bild von foenisecii deutlich kürzer sind als die auf dem zweiten:
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    Den Abschluss der Tour machte:

    Fundnummer: 2018-09-09-1521
    Auch sehr häufig bei uns, aber ich habe diese Art noch nie fotografiert. Dieser Pilz ist stark psychoaktiv und darf deshalb in Deutschland nicht gesammelt werden.
    Spitzkegeliger Kahlkopf (Psilocybe semilanceata):
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    Als kleiner Nachtisch noch ein Pilz, den ich ein paar Tage später fand und noch nie fotografiert habe.
    Paniert ein wahrer Leckerbissen!
    Fundnummer: 2018-09-22-1654
    Riesenbovist (Calvatia gigantea)
    :
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    Das war's für heute....
    Und wieder freuen wir uns auf Eure Kommentare.
    Beste Grüße
    Dieter & Matthias

    09.09.2018: Auf Kohle, im Wald und auf der Wiese - Teil 1

    Liebe Pilz-Freunde,
    heute planten ich und Matthias eine kurze Tour nach dem Regen. Diese führte uns zunächst auf 2 Brandstellen, dann in den Wald und auf eine Wiese.
    Seht Auch an was wir alles fanden. Viel Spaß...

    Wegen der Menge müssen wir diesen Bericht diesmal auf 2 Teile aufteilen.

    Teil 2 findet Ihr hier

    Wir schreiben den Bericht wieder zusammen.
    Wie immer: Meine Texte sind schwarz, Matthias' Texte sind grün. ;-)
    Meine Bilder sind mit einem schwarzen
    , Matthias' Bilder sind mit einem grünengekennzeichnet.

    Fundnummer: 2018-09-09-0935
    Die Hasenpfote (Coprinopsis lagopus) - eigentlich "agg." da hier phylogenetisch bereits klar wurde dass in der Klade einige Arten stecken müssen:
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    Fundnummer: 2018-09-09-0947
    Auf Kohle fand sich diese Parasola. Ein Erstfund für mich.
    Sie ist mal nicht der übliche Standard, sondern P. kuehneri (aber auch nicht wirklich selten).
    Kleinsporiger Scheibchentintling (Parasola kuehneri)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1003
    Das ist bislang tatsächlich der einzige Brandstellen-spezifische Basidiomycet, den wir bei uns gefunden haben. Auch Ascomyceten sind kaum zu finden, hier war außer der Coprinopsis auch keine weitere Art präsent.
    Ein weiterer sehr erfreulicher Erstfund für mich.
    Kleiner Kohlentintling (Coprinopsis gonophylla):
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    Sporen:
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    Pleurozystiden & Sporen:
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    Pleurozystide:
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    Fundnummer: 2018-09-09-1314
    Nach den Zystiden und Sporen ist dies die die var. sordescens.
    Mit dieser Varietät haben wir nun alle drei Varietäten der Art gefunden.

    Und ein weiterer ein Erstfund für mich.
    Schwachgestreiftes Samthäubchen (Conocybe juniana var. sordescens)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1340
    Ein erfreulicher Fund, wobei der nicht allzu selten ist, jedenfalls bei uns nicht.
    Wie sollte es anders sein: Ein weiterer ein Erstfund für mich.
    Blassblättriger Räsling (Clitopilus hobsonii)
    :
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    Wir fuhren weiter in ein nahe gelegenes Nadelwaldgebiet.
    Auch hier gab es was zu sehen...

    Fundnummer: 2018-09-09-1353
    Rötliche Wurzeltrüffel (Rhizopogon roseolus)
    :
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    Fundnummer: 2018-09-09-1402
    Dieser Pilz wurde bereits hier im Forum behandelt: Gelbe Pünktchen an Kiefernnadeln
    Zotto schrieb mir dazu folgendes:
    "Das Gelbe sollte "Orbilia" succinea (= Pseudocenangium succineum) sein, wie es im Herbar Fuckel liegt [...]. Ich hatte hiervon noch keine Fotodoku, aber von was Ähnlichem mit grauen aber auch mal gelblichen Sporodochien, die gerne schöne lange Randzähne haben, was dann Xiambola mirabilis heißt. Das ganze ist ein ungelöster Komplex, zu dem ich etliche Bilder im Verzeichnis Calycina (Antinoa-like)/fumosella habe. Xiambola scheint die Nebenfruchtform von Allophylaria fumosella zu sein. man sollte da mal Sequenzen gewinnen, ich denke anders kommt man kaum dahinter, was zusammenmgehört und wie die Gattungsproblematik zu lösen wäre."

    Sowohl die Gattungen Orbilia als auch Pseudocenangium sind hier offensichtlich sehr fehl am Platz, weswegen ich das jetzt mit provisorischer Gattungszugehörigkeit als "Xiambola succinea nom. prov." bezeichne. ;-)
    Bernsteinfarbenes Kiefernnadel-Knopfbecherchen (Xiambola succinea nom. prov.):
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