Beiträge von Ingo W

    Hi Marcel!


    Ich bleib dabei, dass man dein Problem unkomplizierter erstmal von der anderen Seite angehen kann.


    Ansonsten ziehe ich mich zurück von der hochwissenschaftlichen Beurteilung deines Problems, da meine Meinung auch in der Administration aufstößt.


    Auf facebook ist das ähnlich in einigen Gruppen. Immer dann, wenn es spannend wird und man denkt, jetzt wird das Problem diskutiert, wird dicht gemacht. Um des lieben Friedens Willen auf keinen Fall verschiedene Meinungen aufeinandertreffen lassen.


    Ich möchte betonen, dass meine Antwort vorrangig nicht dafür gedacht war, dich zu beleidigen. Ich wollte dir lediglich meine Erfahrung mitteilen.

    So, und jetzt empfehle ich mich hier.


    VG Ingo W

    Hallo Marcel!


    Mir ist dein Text zu lang und geht zu tief.

    Als ich solche Sätze las, wunderte ich mich gar sehr.

    "Die Scharfstoffe im Pfefferröhrling sind flüchtig."

    Um das zu prüfen, muss man zunächst einmal wissen, welche das denn sind.

    Denn eigentlich bin ich der Meinung, dass das viel einfacher geht.

    In so manchen Pilzbuch steht, der Pfefferröhrling wäre als Pfefferersatz zu gebrauchen.

    Also früher habe ich das mal ausprobiert. Roh ist der schon schön scharf, aber erhitzt bleibt davon nichts übrig. Dazu muss ich die ganze Chemie gar nicht verstehen. Ich hab das einfach getestet, ganz ohne Wissen und Thermometer.


    VG Ingo W

    Hallo Thorwulf!


    Also ich würde mal davon ausgehen, dass es sich hier um saprophytische Lebensweise handelt (also Verwertung von Totmaterial) und nicht um eine Krankheit, die ja eigentlich eher lebende Pflanzen befallen würde.

    Ich weiß nicht, ob es in dem Bereich der Anthina flammea (Flammenschweif) auch ähnliches gibt in Weiß oder ob sich ein "Luftmyzel" so strukturieren kann, ersteres ist wohl auch noch nicht so richtig erforscht.


    VG Ingo W

    Hallo nochmal zu dem Thema!


    Also ich würde ja bei dem Bild nicht von einem perfekten Pilz ausgehen. Wenn den wer untersuchen würde, ich schätze, der besteht nur aus Hyphen.

    Man muss sich ja mal vor Gesicht führen, dass als erstes die kleinen Spitzchen waren, die sich im Laufe des Wachstums dann getroffen haben und miteinander verwachsen sind. Wie will man sich sonst das vielbeinige Gebilde erklären?

    Dass Fruchtkörper von perfekten Pilzen aus verschiedenen Stellen entspringen und später zusammenwachsen, das kenne ich eigentlich nur von Krustenpilzen mit verschiedenen Initialstellen auf Holz, aber auch da wüsste ich keinen mit diesem Aussehen.

    Und ein Phyto, der vom Substrat wegwärts wächst, wäre auch komisch.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Die "Holz-Pyrenopezizen" haben gerade Hochsaison.

    Da gibt es noch putzige Nachbararten mit anderen Sporengrößen, die sind dann aber amyloid am Apikalring der Asci.

    Wenn ihr die findet, dann denkt mal an mich und sagt mir Bescheid.

    Beim Messen der Sporen würde ich die aussortieren, die nicht reif sind oder gelitten haben oder im Winter auch Übergrößen oder deformierte Sporen. Das ergibt ein falsches Bild, wenn man Sporen mit 1,1 Breite notiert.


    VG Ingo W

    Hallo Bernd!


    Das sind wirklich super Mikrobilder.

    Ich habe von der mikroskopischen Unterscheidung von metata und filopes jetzt nicht die Ahnung, ich meine aber Mycena metata ganz gut zu kennen.

    Den Namen "Fleischbräunlicher Helmling" fand ich immer ganz gut, betrifft allerdings mehr das Hutzentrum. Aber sehr variabel ist der Helmling in der Färbung eigentlich nicht, sieht zumindest farbmäßig immer gleich aus.

    Nach dem Frost weiß ich es nicht, aber in "normalerer" Zeit gefunden riecht man angerieben immer etwas Jod, falls nicht, dann etwas anwelken lassen oder einsperren.


    Die Art wächst meist in großer Anzahl in der Streu und ist größer als deiner.

    Die Bilder von der tschechischen Seite würde ich alle unterschreiben:

    https://www.myko.cz/myko-atlas/Mycena-metata/


    VG Ingo W

    Hallo nochmal!


    Ich wundere mich, dass trotzdem so viel eine Brennnessel beim Substrat sehen.

    Also normalerweise sind die toten Brennnessel-Stängel heller, gerader, ohne einseitige Sprossungen und eher vierkantig im Querschnitt, außerdem lösen sich da nur widerwillig diese Längsfasern im "Rinden"bereich, die man sieht.

    Nun hab ich botanisch nicht wirklich Durchblick, aber Brennnessel als Substrat hier, da weigere ich mich, das zu glauben.


    VG Ingo W

    Namd!

    Tja, das ist das Dilemma. Deutsche Namen für Pilze gibt es viele, die nicht genormt sind. Nur die wiss. Namen sind "genormt". Ich kann Pilze auch im Deutschen Klaus-Udo nennen, ohne dass man mir eine Fehlbestimmung vorwerfen kann.


    l.g.

    Stefan

    Ganz schlechtes Beispiel, um dafür zu werben, wissenschaftliche Namen zu benutzen.

    Denn leider gibt es ausgerechnet bei den Drüslingen bei Benutzung dieses wissenschaftlichen Namens glandulosa mehr Verwirrung als wenn man einen der deutschen Namen Stoppeliger/Becherförmiger/Abgestutzter Drüsling zur Abgrenzung zum Warzigen Drüsling genommen hätte. Die wurden früher tatsächlich nicht getrennt, daher das Tohuwabohu.


    Das Substrat des Stoppeligen Drüslings hier ist nicht Holunder, sondern Salweide, die des Zitterlings (Tr. mesenterica) ist Eiche mit seinem Wirt, dem Eichen-Zystidenrindenpilz (violettlicher Belag).


    VG Ingo W

    Das erste Jahr seit längerem, indem ich mit einem leichten Chipsplus das Rätsel verlasse. Die letzten Jahre lief es auf +- 0 heraus.

    Für zitierten Satz 1: da muss direkt was schief gelaufen sein, wir bitten um Nachsicht!


    Dies ist eine vom Computersystem initiierte Nachricht. Die Gneschäftsführung befindet sich im Urlaub.

    Weiterhin frohes Schaffen.

    Ihre Gneschäftsstelle für die finanzielle APR-Betreuung.

    (G)namd (Gn)E!


    Da müssten also 5 Beiträge gelöscht worden sein. Na wie auch immer, zur richtigen Zeit hattest du die 1000 und damit auch den Gewinn.

    Die 4 Tschibbse nehme ich und danke für die KISD.


    (Gn)G(n)rüße

    (G)Ingo W

    Gnallo GnE!


    Da der Rechen-Gnolm gerade die Gartenhütte aufräumt (sagte er zumindest und ist mit seinem Rechen und einem Karton verschwunden), verlasse ich mich beim KISD-Deal auf dein selbst errechnetes Ergebnis. Die 5 Chips für den 1000.sten Beitrag kannst du ja noch dazuzählen.


    VG(n)

    (G)I



    Gnallo!


    Einen Teil der Einzigartigkeit des APRs ist sicherlich auch der Spaß (und Frust), den das Hantieren mit Phälen ausmacht. Für die einen ein Buch mit sieben Siegeln (selten hilfreich, aber immer Hoffnung erweckend) für die anderen fast eine Olympische Disziplin mit dem Hintergedanken am Ende sagen zu können "Ich habs euch doch gesagt....."


    Im APR 2022 ist die Tschibbsverteilung für die schönsten Phäle nach Abstimmung wie folgt ausgefallen.


    Bester Zaunsphal ------------------------------------------> 9 Chips --> 70% Gnobi "Papperlapapp" auf Pappelschüppling

    Zweitbester Phal -------------------------------------------> 8 Chips --> 40% Gnaan mit ihrem Wirrzauber auf Wurzelschleimrübling

    Drittbester Phal---------------------------------------------> 7 Chips --> 35% Gnixie mit dem "Backe-backe-Kuchen-Buch" Rhodonia

    Fünftbester Phal -------------------------------------------> 5 Chips --> 30% Oootfuß mit Aua-Smiley auf Spindelrübling

    Fünftbester Phal -------------------------------------------> 5 Chips --> 30% GnE mit seinen Sonderzeichen-Vampir auf Knoblauch

    Sechstbester Phal -----------------------------------------> 4 Chips --> 25% je 2 PCs für Gnixie (Pixiebuch mit schwarzer Taube) und GnE "Wesen nebelgleich...." auf Flaschenstäubling


    Ich möchte betonen, dass die Tschibbse nicht unbedingt angenommen werden müssen.

    Ich habe den Spenden-Gnolm wachgehalten, bei dem können die lästigen Münzen gerne eingeworfen werden:




    GnGn

    GI

    Hallo CSLupina!


    Riech erstmal rein in die Materie.

    Normalerweise kommt vor der Pilzmikroskopie erstmal das Kennenlernen der Gattungen, die du brauchst um Arten zu erkennen.

    Mikroskopie kommt erst viel später, wenn du dann überhaupt noch Lust oder die Zeit dazu hast.

    Eigne dir erst die Pilzarten an, die ein Pilzsachverständiger so ungefähr aus der Hand erkennen muss, wenn sie ihm vorgelegt werden, und in 2 Jahren denkst du nochmal über das Mikroskop nach.

    In der Zeit lernst du andere Pilzliebhaber kennen, schließt dich einem Verein an und lernst dadurch erstmal wahnsinnig viel. Alleine das wird dich erschlagen. In der Zeit wirst du auch Gelegenheit haben mit Mikroskopikern zu plaudern und zu entscheiden, was wichtig für dich ist und was dein Mikroskop haben muss und wo die vertrauenswürdigen Verkäufer sind.


    VG Ingo W

    Ich werde ihn einundzwanzigmalvierfachschnell weiter schicken, wenn er bei mir im Garten fertig ist.

    Wie du meinst.

    Sei so gut, und mach dann mal ein Bild von deinem Garten, wenn er fertig ist und du ihn weiterschicken willst. Interessiert mich persönlich.

    Gnamd!

    Erstaunlich viel Getümmel auf GI's ChipsTummelplatz, wegen ein paar PhalChips,

    So ein-zwei Tschibbse würden dir auch gut zu Gesicht stehen.


    P.S.: An der Phal-Abstimmung kann sich übrigens jeder beteiligen, der mit dem APR zu tun hatte. Also auch die Rätselmeister, die Tribüne, APRler, die früher aufgehört haben.


    GnGn

    GI

    Hallo Gnalmo!

    Und mir gefühlt den letzten Platz bei der Wette.

    Da hast du nicht so ganz unrecht.......

    Von 21, die mitgespielt haben, bist du der kläglichst Letzte mit dem schlechtesten Ergebnis.

    Das kann man auch nicht beschönigen.


    Vielleicht lässt du ja das nächste Mal den Rechen-Gnolm bei dir wohnen? Wenigstens zur APR-Zeit?



    GnGn

    GI

    Hi Grüni!

    Die 5 werden ihre Umfrage ja bestimmt nicht nur hier im Forum bei den "vorbelasteten" Spezialisten machen, sondern sicherlich auch bei "Otto Normalverbrauchern". Dann relativieren sich die Antworten bestimmt.

    Trotzdem verdrehen wir hier den Durchschnitt z.B. mit den von uns gesammelten oder bekannten Arten ganz schön, meine ich.

    Wenn ich bei einem Normalverbraucher bei Kategorie "Bekannte Pilze" oder "Gesammelte Pilze" eher von Mengen von 40/20 ausgehe, dann bringen unsere Aussagen mit ca. 700/100 den Durchschnitt auf jeden Fall in Schieflage.


    VG Ingo W

    Hallo!


    In einer Frage ist "beschreibt" falsch geschrieben (bescrheibt oder so ähnlich), in einer anderen ist vom Pfefferling (= Pfifferling) die Rede.

    Ich schließe mich Claudia an, manche Fragen sind schon recht unspezifisch.


    Und ihr müsst bedenken, dass ihr hier im Pilzforum auf keinen Fall einen Durchschnitt des normalen Pilz-Bundesbürgers erreicht, denn die meisten hier Anwesenden sind vom Fach, wissen also natürlich wie man erntet, was selten ist, was und in welcher Menge man mit nach Hause nimmt, warum gewisse Pilzarten einziehen und andere verschwinden und dass der Artenrückgang was mit der beanspruchten Ökologie und dem Klima zu tun hat und nicht mit dem Pilzesammeln.


    VG Ingo W