Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Wohl eher Richtung Agaricus sylvaticus (Kleinsporiger Blutegerling), denn an verletzten Stellen die rosa Färbung passt nicht zum Riesen-August.

    Allerdings stimmt da die Geruchseinschätzung "anisartig" nicht gut.

    Naja, das Schnittbild kann vielleicht mehr verraten.


    VG Ingo W

    Hi Norbert!


    Ich würde auch an Pholiota denken.

    Also makroskopisch sieht der ja beinahe wie Pholiota gummosa aus, der Strohblasse Schüppling.

    Bei deinem passt wohl kaum die Ökologie zu gummosa, Mikroskopie weiß ich nicht, aber bestimmt gibt es da was.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Danke für die Meinungen.

    Der sterile Rosa Mistpilz ist übrigens auch das, was von den meisten als das beste Ergebnis in der fb-Gruppe anerkannt wurde.


    Hat allerdings länger gedauert, wir hatten die Jungfruchtkörper am Anfang noch nicht.


    Wobei die Frage schon interessant ist, wie es zu einer solchen Sterilität kommt. Da alle Fruchtkörper so funktionieren, muss das ja eine Art Gendefekt (im Myzel) sein.

    Wer weiß da was drüber.


    VG

    Ingo W

    Hallo zusammen!


    Jetzt möchte ich doch mal wissen, was ihr zu dem folgenden Fund für eine Meinung habt.



    Er stammt aus facebook und ist von Petra Breer.

    Gefunden hat sie ihn auf einem älteren Pferdemisthaufen, ihre Ziegen verputzen die Fruchtkörper ganz gern.






    Diejenigen, die den Fund schon kennen, bitte ich darum, sich mit ihrer Meinung etwas zurückzuhalten, damit hier frische Ideen sprudeln können.

    Bin gespannt.


    Viele Grüße

    Ingo W






    Hallo!


    Hier habe ich den Fund mal dokumentiert:

    Hyphodiscus hymeniophilus


    Zitat

    Mit der Crew kann man aber auch wirklich gut ein paar Becherchen aufheben, kann ich mir vorstellen.

    Das stimmt auch, glaube ich, wenn man es anders interpretiert. ....... Prooost!


    VG Ingo W


    P.S.: Oben steht ja der Link zu 123Pilze. Dort wird von Bechergrößen von 1-3(4)mm geplaudert. Das ist nicht korrekt.

    Wenn man tatsächlich mal einen fände, der die 1mm schafft, so wäre das schon eine Riese unter seinesgleichen.

    Hyphodiscus hymeniophilus (P. Karst.) Baral, Z. Mykol. 59(1): 7 (1993)


    Als Rotholzfärber ist der Krustenpilz Phanerochaete sanguinea bekannter, aber besonders im Buchenwald auf liegenden mitteldicken Ästen in der Streu muss man meist nicht lange suchen.

    Auffällig wird eben zuerst das gefärbte Holz sein, die Becherchen dazu bleiben oft unerkannt.





    Recht groß ist schon der folgende mit seinen 0,7mm:



    Die Karamellfarbe ist wohl die häufigste, aber das Becherchen gibt sich doch recht oft Mühe, mit anderen Farben zu täuschen. So hat man im Winter oft dunkelgraue

    ASCO-SONNEBERG - Hyphodiscus

    oder es verbergen sich neben den braunen auch welche, die außen recht hell sind.



    Mikroskopisch sieht er wie folgt aus:







    Auf den Sporeninhalt ist nicht so recht Verlass. Da sind wohl die Tröpfchen um so deutlicher zu sehen je geschädigter die Becherchen schon sind.

    Die Porusreaktion mit Lugol mag sich auch nicht einheitlich darstellen in den verschiedenen Kollektionen. Meist hat man aber eine hemiamyloide Reaktion, das bedeutet eine rötliche, graue, graublaue oder violettliche Verfärbung mit Lugol, welche mit KOH-Verbehandlung aber deutlich blau ist.


    Kann natürlich sein, dass gar nicht alles das gleiche ist, aber das ist noch nicht geklärt.



    Wie die rote Färbung des Holzes (hier sogar der Oberfläche) zustande kommt, wollte sogar mal eine Uni klären. Die Expertise dazu beinhaltete aber nichts handfestes, sondern lediglich nicht zufriedenstellende Vermutungen.


    VG Ingo W



    Hallo zusammen!


    Die taucht gar nicht selten auf, Cordula hatte die ja letztens auch schon.

    Ich meine, die Art findet man mindestens genauso häufig wie die eindeutige Mollisia lividofusca.

    Ich lege die als "lividofusca (Subhym-)", was eben bedeuten soll "Mollisia lividofusca ohne dunkles Subhymenium".

    Der einzige Unterschied zur echten sind eben Subhymeniumzellen, die nicht dunkel eingefärbt sind.

    Beweisen kann ich es allerdings nicht, dazu müsste man jmdn. finden, der die sequenziert.


    Der Umstand des meist klar zu erkennenden flächigen Subikulumfilzes bei oder unter den Apos lässt mich an die nahe Verwandtschaft zu lividofusca glauben, wahrscheinlich sogar Gleichheit.

    Mollisia cinerea hat diesen Filz nicht, kürzere Sporen (durchschnittlich unter 10 Länge), die Margozellen sind nicht bis oben braun eingefärbt und die Fruchtschicht bleicht auch nicht gar so weiß aus, tendenziell sind die auch weniger "blumig = discinoid gekräuselt".

    Beide stehen übrigens trotz großer Ähnlichkeit im DNA-Bäumchen nicht nah beieinander.


    VG Ingo W

    Hi Mario!


    Genau so sehe ich das auch. Übereinstimmende Maße im folgenden Link sind kein Zufall:

    ASCO-SONNEBERG - Mollisia


    Die Paraphysen sind meistens basal septiert. Sind meist so 2 bis 3 Septen, kommt immer drauf an, wo man da anfängt zu zählen.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Kannst ja mal mit drauf achten:

    In makroskopischer Hinsicht bilde ich mir nämlich ein, dass dieses zahnradartige Aussehen des Randes der Becherchen, besonders bei etwas feuchteren Apothezien (siehe deine Makrobilder!), nur Dasyscyphella macht, nicht die Lachnum-Konkurrenz.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also die Aussprossungen der Haare, die sind nicht bestimmungsrelevant. Ich kenne das auch von Mollisia im Winter nach Frostschädigung, wenn sich die Apos in der Dose überlegen, nun doch weiter wachsen zu wollen.

    Wenn man Glück hat, sprießen frische Becherchen auf dem Substrat. Bei denen sind dann ohne Frostschädigung wieder normale Haare zu sehen. Auch bei geschützter wachsenden kann das schon sein.

    Da Kollektion 1 recht eindeutig Dasyscyphella nivea zeigt, halte ich auch die geschädigte Kollektion für zugehörig. Natürlich ohne schon 100%-ig sicher zu sein (da sollte man nochmal Haare von weiteren Apos anschauen), aber ich halte es für das wahrscheinlichste.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Die kurzhaarigen Haarbecherchen im Winter, gerne an dickerem Buchenholz, sind entweder Lachnum brevipilosum oder Lachnum impudicum, aber Dasyscyphella nivea ist nicht ganz auszuschließen.


    VG Ingo W

    Erst dachte ich an einen Knotigen Schillerporling,

    Hi Uwe!


    Das verstehe ich.

    Die Art wäre auch mein Favorit, aber du hast schon recht, bisschen komisch sieht das alles aus.

    Was besseres fällt mir aber momentan auch noch nicht ein.

    Datronia und Cerrena sind keine Konkurrenten.


    VG Ingo W

    Hi Mario!


    Du machst mich neidisch auf deine Aufnahmen.

    Die Makros so farbecht und die Mikros mit den 4x2-Winzsporen genial!


    Und dass du auch noch so viel Arten bestimmen konntest?! Da sind ja einige dabei, von denen habe ich nicht mal den Namen gehört.


    Beim Heterobasidion hättest du wohl auf die braunroten Ränder achten sollen. Ich wäre da aber wahrscheinlich auch nicht drauf gekommen.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Tja, da sind wohl noch ein paar Verrückte, die so was auch anziehen würden. Sogar in der Öffentlichkeit!

    Ein weiteres für mich:


    Ich kann die Interessenten nur nach und nach abarbeiten, da sind schon so einige, die ich noch im Hinterkopf habe (wutzi, claimby). Natürlich vereinfacht es die Sache, wenn es ein spezielles Bild für den speziellen APR-ler gibt. Z.B. kriegt der Gnozaki nächstes Jahr (wenn es das APR nochmal gibt) auf jeden Fall den Krachmach-Trommel-Gnolm.

    Und eine gewisse Gnolmverrücktheit ist natürlich auch Vorraussetzung. Schätze, ich würde nicht auf die Idee kommen, dem nüchternen Jan-Arne oder Enno ein T-Shirt zu schicken. Bei Pablo würde ich es höchstens machen, um ihn zu ärgern (ein Draisinenbild mit gnolmbesetzten Waggons dran, ganz um das T-Shirt rum bis nach hinten auf den Buckel, das wäre genial).


    Relativ neutral und das APR gut darstellend (zumindest für den erlauchten Kreis der APR-Wissenden) wäre für gnolmfreie Haushalte eventuell der folgende Gnolm, der hilfsbereiterweise den Geschmückten Schleimkopf darstellt.

    Für ganz bunt ausgefüllte Bilder kann man dann auch farbige Shirts nehmen wie im Hintergrund.

    Von Vorteil ist, wenn man die Bilder größer als 800 x 600 hat (in der Größe poste ich die ja im Forum). Das doppelte kommt gut, einige hat Tuppie sicherlich noch im Original.


    Wer es nicht erwarten kann, kann sich also auch selbst einen Shirt-Tuner suchen, da gibt es erstaunlich viel Angebot.

    Ich habe inzwischen 3 ausprobiert.

    Am wenigsten Wind macht ein Karlsruher Unternehmen "massco GmbH" (im Netz unter "Shirttuning" zu finden), da kann man 1. im Nachhinein bezahlen, 2. ist der Creator einigermaßen gut bedienbar (ständig abstürzende sind lästig, noch dazu wenn dann auch noch der Entwurf fort ist) und 3. versenden die in einer einzigen Plasteverpackung ohne zusätzlichen Müll. Birgt ein gewisses Risiko, ist mir aber sympathisch.


    Naja, da kann man noch viel dazu schreiben, auch dass das Porto außerhalb Deutschlands teurer wird, und dass sich die druckverantwortlichen Gnolme für das nächste APR fit-schlafen.


    VG Ingo W

    Bilder

    • T-2.jpg

    Hallo!


    Normalerweise wird das ja meist was in Richtung Conocybe (Samthäubchen), auch wenn der jetzt noch ziemlich an Psathyrella (Mürbling) erinnert.


    VG Ingo W