Beiträge von Mausmann

    Nun, der "Pool" ist voll (mit ziemlich kaltem Wasser) ...

    und mir! ==Gnolm4


    So leitet sich auch der Spruch ab "einen im Tee haben". Teebeutel nehme ich mit dorthin. Und mittlerweile als hochprozentiger (Ex)Radler. ==Gnolm17

    Hassu auch Schirmchen und Limettenscheibchen?

    Zitat

    Am 30. Mai ist der Weltuntergang ....

    Sonn Schiet! Verpasst! :gmotz:




    Mir jedenfalls ist diese Greta hier lieber: Greta morgana:

    Boah! Krasses Teil!

    Seh ich zum ersten mal.



    Statt Weltuntergang schaue ich lieber Sonnenuntergang. Aber dem Menschen traue ich nicht zu das Steuer rumzureißen. Jedenfalls nicht so wie die Allgemeinheit es sich erhofft.

    Da werden vorher noch andere "Dinge" passieren.

    Um mal wieder ein bißchen Leben hier rein zu bringen ...


    Heute konnte ich früh Feierabend machen und bin danach mal auf den Totenacker ausgerückt.

    Die Sonne hat ganze Arbeit geleistet. Hat man mal einen Pilz entdeckt bekam man auch schon Mitleid mit ihm.

    Es ist ziemlich tot. Eigentlich hatte ich auf Pfiffi´s gehofft. Leider fanden sich nur wenige oder mickrige. Dazu gesellte sich ein Steinpilz und ein paar frische Frauentäublinge.

    Ansonsten gab es nur Amanitae aller Art zu sehen und einige Starkblauende Röhrlinge. Das war schon das ganze Trauerspiel. Einzelne Täublinge kamen mir auch noch unter.


    Warten auf besseres Wetter ist also angesagt.

    Aber besser du verdünnst den Pool noch etwas! Vielleicht mit etwas Geschmack.

    Kannst ja ein paar Teebeutel reinwerfen.

    Obwohl? Verdünnen tut man ja irgendwie doch %ual. ==Gnolm4 Bier und Limo? ==Gnolm17

    Das Shirt kenne ich schon.

    Mach mal lieber Wasser ins Planschbecken damit ich es austrinken kann.

    Ich bin so alle. War Pilze gucken und bin wohl 20 cm³ geschmolzen. ==Gnolm9

    Ich bin im Leidensmodus. Da haben die Musen keinen Bock drauf. Insofern bin ich momentan nicht lieferfähig.


    Aber schön bunt hast du hier tapeziert. Das hebt die Stimmung immerhin schon.

    Eine Woche haben wir ja noch Zeit.

    Interesse habe ich natürlich aber auch bei mir stehen noch viele Fragezeichen im Raum.

    OP´s bzw. Gesundheit bis zum Termin sind unklar, Urlaub wird erst am Jahresende geplant und muß genehmigt werden, Feiertage sind für mich in der Regel vor- wie nachher arbeitsintensiv und daher meist nicht urlaubsgenehm.

    Vor Jahresende gibt es daher für mich kaum die Chance zuzusagen.


    Ich wäre ebenfalls einer der sein eigenes Nest braucht und eine Jugendherberge eher meiden würde.

    Aber wahrscheinlich würde ich trotzdem dort das Licht ausmachen bevor es kurz nochmal in die Heia geht. g:D

    Mein lieber Schwan.

    Da hast du aber allerhand spannenden Kram finden und erleben dürfen.

    Gut daß "Idefix" den Braten roch und verschreckte. :gzwinkern:

    Innerhalb des Waldes ist auch hier noch nichts los. An den Rändern aber kann man was finden und in Parklandschaften, ja, da geht jetzt was. Zumindest ist das hier so, dank einigem Regen in den zurückliegenden Tagen.


    Schöner Bericht!

    Ja, mit der gelben Farbe tu ich mich offenbar schwer wenn ich sie beurteile bei Pilzen. Das bemerke ich nun nicht das erste mal.

    So rutschte ich in Richtung flava. Im Sommer ist die aber doch auch schon zu finden, oder ist das durchweg nicht richtig?


    Nochmal hin zur Fundstelle wird mir diese Woche sicherlich nicht gelingen. Langer Reiseweg bei ungünstiger Arbeits- und Freizeit.

    Ob nächste Woche was geht weiß ich noch nicht und ob der Pilz dann noch steht ist auch fraglich.

    Wie ist das eigentlich bei Ramarien? Kann man die rel. verläßlich wiederfinden im nächsten Jahr?

    Dann würde ich mir dafür ein Memo anlegen und mein Glück erneut versuchen.



    ... Nicht schlimm, auch eine gelbe "Ramaria spec." ist ein schöner Fund. ...

    Auf jeden Fall! ==Gnolm19

    Und dieser ist auch noch mein erster gelber Blumenkohl.

    Nein, ein Rosaton ist nicht vorhanden.


    Rizomorphen bei Ramarien?

    Da erwischt du mich aber auf dem falschen Fuß.

    Leider ist keine Erde am Pilz hängen geblieben. Der Pilz ließ sich wunderbar einfach aus dem Erdreich entnehmen ohne daß da irgendwas hängen blieb.

    Würde mich fast wundern wenn da irgendetwas wurzelartiges für Halt hätte sorgen sollen.

    Die Probe ist auch nicht von dem Exemplar auf dem Bild. Wenige Zentimeter daneben kam noch ein kleiner Ableger aus der Erde. Den habe ich entnommen.

    Hallo Leute


    Heute gab es Grund zu einem Freudestanz. Und das im Halbkrüppelmodus in schwindeliger Höhe.


    Ich habe heute beim Ernten von Pfifferlingen eine wunderbare Ramaria entdecken dürfen. Also so ein richtig schöner Blumenkohl in gelb. Der Pilz riecht nicht (korrigiere: heute rieche ich ein bißchen Pfifferlingsaroma) und unten ist der Strunk weiß, durchgeschnitten marmoriert. Verfärbungen habe ich nicht feststellen können.

    Es ist die erste derartige Ramaria überhaupt die ich im hiesigen Sachsenwald (SH/HH) entdecken durfte. Ich weiß gar nicht ob überhaupt schon mal ein solcher Fund dort gemacht wurde.

    Darum interessiert mich natürlich sehr wie diese Art wohl anzusprechen sei. Ramarien sind ja schwierig, darum versuche ich über diesen Weg an Bestimmungshilfe zu kommen.


    Ich habe ein kleines Stückchen Blumenkohl mitgenommen welches ich gerne jemandem an die Hand geben möchte der sich damit ein wenig auskennt oder sich zumindest daran versuchen möchte.

    Der Fundort ist licht, sonnenbegünstigt. Eine Buche und eine Eiche stehen neben der Ramaria. Dort wachsen sonst noch u.a. Pfifferlinge, Flockenhexen, Grüngefeldeter Täubling, Frauentäubling, Steinpilz und ein nicht identifizierter Duftstacheling (Phellodon niger o. connatus wahrscheinlich) in großer Menge.

    Zu einer Seite geht es zu einem parkartigen Privatgelände, zu anderen Seite geht es hangab. Dort wurden vor langer Zeit mal mehrere Meter Erde ausgehoben um eine Fahrbahn durch den Wald und weiter nach unten zu führen. Das ist schon ein ziemlich spezielles Örtchen dort und immer spannend bei der Pilzpirsch. Die Koralle wuchs oberhalb an der Grenze zum Privatgelände. Die Größe entspricht etwa der einer großen Faust.


    Gibt es jemand dem ich den Pilz zusenden darf?

    Und falls ja, frisch oder getrocknet?

    Damit tätest du mir einen großen Gefallen!



    ... Was ich mich gerade frage, wie der Pilz aktiv die Arsenverbindung aktiv anreichern kann ohne nennenswerte Quellen in der Nähe. Wenn aber keine relevanten Quellen in der Nähe des Fundortes vorhanden sind, bin ich der Meinung, dass der Arsengehalt nie so hoch werden kann, ...


    Die größten Arsenkonzentrationen werden anscheinend im wichtigen Teil der Fruchtkörperbildung gemessen. Auch bei anderen Pilzen. Wenn also besonders in den Sporen und dem Hymenium das Zeug zu finden ist, so hat der Pilz es vielleicht extra zu einem bestimmten Zweck dorthin transportiert? Hat das Arsen evtl. eine wichtige Funktion bei der Fruktifikation?

    Angesichts dieser Idee kann ich mir vorstellen daß das Pilzmyzel gezielt Arsen abbaut in seinem Umfeld. Arsen ist ja überall in der Natur zu finden, insbesondere auch in der Erde. Und die Reichweite bzw. die Oberfläche des Myzels ist schon eine beachtliche Größe. Wenn dem so sein sollte könnte man auch auf weitere Pflanzen als "Mykhorrhiza" achten die bisher vielleicht übersehen wurden. Es gibt ja Pflanzen die in hohem Maße gefährliche Stoffe wie Metalle aufnehmen (Phytomining). Bestimmt lassen sich da auch Arsenfreunde finden. Hab leider gerade keine Zeit mehr sonst würde ich suchen gehen.

    Wow!

    Danke für die Info!

    Ich habe mal schnell ein bißchen gegoogled dazu. Nebenbei las ich daß auch Schimmelpilze eine Arsengefahr darstellen. Man lernt nie aus.


    HIER ein link mit ein paar Infos zu Arsen in Lebensmitteln

    und dazu die

    VERORDNUNG (EU) 2015/1006 DER KOMMISSION vom 25. Juni 2015 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 hinsichtlich der Höchstgehalte für anorganisches Arsen in Lebensmitteln
    Die untere Konfidenzgrenze bei anorganischem Arsen liegt demnach zwischen 0,3 und 8 μg/kg Körpergewicht pro Tag).



    Über den Unterschied von organischem und anorganischem Arsen lies sich so einfach nichts finden. Das scheint noch forschungsbedürftig zu sein.

    Anorganisches Arsen wird in den meisten Fällen aber als weitaus geringer gefährlich eingeschätzt.

    Bei den organischen Formen von Arsen wird bei Arsenobetain, der Hauptform in Fisch und den meisten Meeresfrüchten, weitgehend von toxikologischer Unbedenklichkeit ausgegangen. Zur Toxizität anderer organischer Arsenverbindungen liegen keine Daten für Menschen vor.