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letzter Beitrag von Ditte am

Bildstrecken mit ausschließlich lateinische Namen dürften für Anfänger eher abschreckend sein :)

  • Hallo Thorben ,

    Gegensprech :

    Prinzipiell hast du ja recht , aber gerade wechseln die lateinischen Namen wegen der jetzt möglichen Sequenzierungen

    fröhlich Namen und Gattungen. Ich bemühe mich ja , immer deutsch und lateinisch zu bringen , meistens jedenfalls.

    Beispiel : mehr lateinische Namen als deutsche :




    Und für mich ist das in erster Linie ein Pfifferling - Punkt.

    Natürlich sind die lateinischen Namen für ernsthafte Forschungen und internationale Kommunikation unabdingbar.

    Aber wenn hier ein "Anfänger" anfragt wird er bei einseitiger Nennung des lateinischen Namens abgeschreckt.

    Wollen wir Menschen abschrecken welche sonst vielleicht für unser Hobby zu begeistern wären ?

    Ach ja , kompliziertes Thema.........

    Grüße

    Norbert

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    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

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  • Hallo,


    macht es doch bitte nicht so kompliziert. Es geht um die einfachen Dinge, um Foristen, die bei einem puren Text ohne Bild mit dem Begriff Boletus edulis überfordert sind. Die Googelei ist richtig und wichtig, nur bei den vielen Smartphone-Nutzern dann nicht immer so praktisch.

    Ich merke schon es bleibt alles, wie es ist.


    Beste Grüße

    Stefan F.

  • Hi,


    ich bin definitiv noch Anfänger und arbeite für mich mit den deutschen Bezeichnungen. Wenn ich zwischendurch lateinische Namen lese, werden sie mir mit der Zeit vertrauter und inzwischen sogar manchmal hilfreich, weil ich hier und da eine Systematik erkennen kann, die mir eine Zuordnung zur Gattung erleichtert. Wenn ich was für mich interessantes sehe oder lese, ist ein lateinische Name per copy and paste schnell ersuchmaschint. Bei den für mich weniger interessanten Posts würden mir deutsche Bezeichnungen auch nicht helfen.


    Fazit: es ist für mich zumutbar, einen unbekannten Begriff nachzuschlagen, wenn sich schon jemand die Mühe macht, hier was zu schreiben oder gar sein Wissen zu teilen, vielleicht sogar eine Anfrage von mir zu beantworten. Die attraktive Mischung von nur deutsch, deutsch und lateinisch und nur lateinisch hat für mich einen guten Lerneffekt.


    LG Michael

  • Hi,


    ich hatte ja vor einiger Zeit ja auch mal die Diskussion angestoßen mit ähnlichem Ergebnis. :) Auch ich werde zukünftig versuchen beide Namen zu verwenden.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo zusammen,


    obwohl jeder eine andere Meinung hat, scheinen wir uns ja nicht zu widersprechen. Deutsche Namen sind für Speisepilzsammler einfacher. Den Lernaspekt teile ich da nicht so sehr. Ich persönlich kann mir Namen sehr schlecht merken und nur die Systematik macht es mir einfacher. Andererseits sind wiss. Namen praktischer, wenn man tiefer in das Thema geht.

    Ich glaube, es geht einfach um die Praktikabilität, beide Namen zu nennen. Wenn ich mich daran erinnern werde, werde ich den deutschen Namen nachschlagen und dazuschreiben.


    LG Oliver

  • Hallo zusammen,


    da Norbert die zeitlich veränderlichen wissenschaftlichen Namen anspricht: Ein großer Unterschied zwischen den zig deutschen Namen für einen Pilz und den ggfs. ähnlich zahlreichen wissenschaftlichen Namen für einen Pilz ist, daß die wissenschaftlichen Namen in Datenbank wie Index Fungorum oder Mycobank erfaßt sind und man dort also die Synonymie problemlos nachvollziehen kann - ganz egal ob der Pilz seinen Namen schon seit Fries hat oder ober in den letzten 2 Jahren in 5 Gattungen war. Für deutsche Namen gibt es so etwas in der Regel nicht und gerade wenn jemand aus dem hintersten Wald in Bayern seltsame regionale Bezeichnungen verwendet, besteht die Gefahr, daß er oder sie nicht verstanden wird (gut, da hat der liebe Gott ja auch noch eine Sprachbarriere vorgesetzt, aber das ist ein anderes Thema ;-)).


    Zum Argument daß deutsche Namen in irgendeiner Form einfacher sein: Klar sind die in einer Sprache formuliert, die die meisten Forumsteilnehmer sprechen. Allerdings ist es doch gerade für den Anfänger, der weder deutsche noch wissenschaftliche Pilznamen kennt, eigentlich relativ egal, ob er jetzt Thelephora terrestris oder Erdwarzenpilz lernt, denn lernen muß er nun mal so oder so. Im Zweifelsfall erspart man sich dann mit den wissenschaftlichen Namen aber, daß man alles bei tieferem Einstieg in die Materie doppelt lernen muß. Ich war auf meiner ersten Exkursion auf dem APR auch beinahe in Ehrfurcht erstart, als dort munter ein wissenschaftlicher Name nach dem anderen durch die Gegend gerufen wurde, aber empfand das dann eher als Ansporn denn als Abschreckung.


    Björn

  • Hi Thorben und Alle, ich stimme dir in der Argumentation voll und ganz zu. Ich habe die Frage, wer denn eigentlich berechtigt ist, einen deutschen Namen zu vergeben, schon einmal hier im Forum gestellt und keine Antwort bekommen. Vermutlich, weil es eben nirgendwo geregelt ist. Und da es mir absolut nicht gefallen hätte, wenn jemand für eine meiner eigenen neuen Arten einen deutschen Namen bestimmt hätte, habe ich das nun selbst gemacht und an den Verantwortlichen für die deutsche Liste geschickt, der sie einträgt.

    In Zeiten, wo noch nicht klar war, dass es DEN Steinpilz und DEN Maronenröhrling nicht gibt, sondern, dass es sich um viele Arten handelt, waren die Volksnamen auch absolut nachvollziehbar für die gängigen Arten, die "man" kannte. Aber heute...???

    Und das von dir genannte Beispiel mit der Blumenlederkoralle finde ich sehr gut. Ich selbst müsste im übrigen umgekehrt nachschlagen, wie die nun auf wissenschaftlich heißt, weil ich die deutschen Namen so gut wie gar nicht kenne. Und hinzu kommt der internationale Kontext: Ich lese oft niederländische Pilzartikel: da stehen oft nur die einheimischen Namen, von denen ich natürlich null Ahnung habe. Muss also auch hier wieder google bemühen.

    So kann man also zwar sagen: entweder haben die einen die Mühe des Nachschlagens oder die anderen. Bloß ist eben der deutsche Name bei immer mehr Arten zum Teil abstrus, wirklich fürchterlich, und zum anderen ist es eben ein willkürlich vergebener Name von wem auch immer....

    Herzlich, Ditte

  • Hallo Zusammen!

    Ich greife noch mal meinen Post von oben (Nr. 2) auf.


    Es geht hier sicher nicht um eher wissenschaftliche Threads/Dispute/Diskussionen, in denen die wissenschaftlichen Namen natürlich ihre Hoheit haben und in Verbindung mit Abkürzungen hin und her geschrieben werden.


    Aber es bringt natürlich wenig, bei einer Anfängerfrage mit geballten wissenschaftlichen Namen und Spezialbegriffen um sich zu werfen, das ist uns bestimmt allen klar.


    Außerdem haben wir ja schon festgestellt, dass ein gesundes Maß oft das beste ist. Und das haben wir hier ja schon alleine durch die Vielzahl der unterschiedlichen Nutzer dieses Forums: die einen suchen ihre ersten Speisepilze, die nächsten sind Spezialisten für coprophile Pilze, wieder andere erfreuen sich am meisten an der Schönheit von kleine bunten Wiesenbewohnern oder lieben winzige Pilze auf Altholz. Und das alles mit unterschiedlichstem Wissensstand.


    Jemand, der seine Berichte nur mit wissenschaftlichen Namen schreibt oder der andere, der eben nur Trivialnamen nutzt wird hier sicher keine „Ermahnung“ erhalten, von wem auch und mit welchem Recht?



    Fazit: Ich freue mich über die bunte Vielfalt in unserem Forum, in dem eigentlich jeder zu seinen Spezialgebieten finden und sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden kann.

  • Servus zusammen, ich finde das eine tolle und wie die Resonanz zeigt auch uns allen wichtige Diskussion. Einen Aspekt habe ich bisher noch vermisst und möchte ihn daher noch kurz anreißen: es ist "Teilhabe".


    Um ihn klarer zumachen möchte ich zuerst in zwei andere Bereiche wechseln in denen Latein geschichtlich eine wichtige Rolle spielt: nämlich Medizin und Religion. Jeder kennt vermutlich (leider) immer noch die Situation beim Arzt bangend auf eine Diagnose zu warten, der dann in Fachsprache über das spricht was einen vielleicht sogar existenziell besorgt und es bleibt nur zu mutmaßen was das für einen selbst bedeuten wird. Die von Natur aus asymmetrische Beziehung (der weiss etwas, was ich nicht weiss) wird so noch verstärkt und es so wird letzendlich das Machtgefälle zementiert. Wenn ich nicht verstehe um was es geht kann ich auch nicht kritisch nachfragen oder gar widersprechen. Und das liegt in den meisten Fällen nicht daran, dass biologische Zusammenhänge so schwer zu verstehen wären. Am ehesten könnte man es vielleicht noch auf die Zeit schieben, denn natürlich braucht es etwas länger Dinge in leichter Sprache zu erkären. Möglicherweise erwarten wir mittlerweile aber genau das und würden vielleicht gar an der Kompetenz der Ärzt:in zweifeln wenn die Atherosklerose seiner Blutgefäße mit der Spüle in der Küche erklärt wird, in die man kein heisses Fett füllen sollte weil sich das sonst am Rohr ablagert und es irgendwann verstopft? Anstatt zu sagen Sie haben Atherosklerose und müssen diese Pillen nehmen sonst bekommen Sie einen Apoplex.

    Die Situation in den christlichen Religionen war in den letzten Jahrhunderten oft eine ähnliche. Der Klerus pflegte über seine Schäfchen hinweg Messen auf Latein zu zelebrieren, die Beichte zu abzunehmen usw und damit seine Gemeinde auch einzuschüchtern (nicht verstehen- ausgeliefert sein ->Angst) und so gefügig zu machen. Zugespitzt lautet meineThese also: Fachsprache wird teilweise auch bewusst zur Distinktion (Abgrenzung) und zum Erhalt einer Machtposition bzw. von gesellschaftlichem Ansehen eingesetzt.

    Ist das wirklich noch zeitgemäß? sind wir da nicht eigentlich schon weiter? Sollte Ansehen nicht viel eher über die Zuschreibung von Kompetenz oder Einsatz für Mitmenschen erreicht werden? Und Kompetenz kann nur durch ein Verständnis der Sache durch das Gegenüber beurteilt werden.


    So, nun ist natürlich die Frage ob jeder Pilzneuling verstehen muss was Cheilymenia granulata ist, was eine ITS ist oder warum der Steinpilz mehrere Arten sein sollen (die schmecken doch genau gleich!) - natürlich nicht! Aber wenn er doch gerne mehr darüber lernen möchte könnte man ihm die Möglichkeit geben einzusteigen. Und ich denke dass zumindest der "Pilzbestimmungshilfe-teil" dieses Forums sehr gut dazu geeigntet ist Menschen mit Interesse an der Natur, auch ohne biologische Vorkenntnisse, an dieser wunderbaren Welt teilhaben zu lassen. Die Reichweite v.a. auch durch passive Mitleser erstaunt mich immer wieder. Schaut euch mal die Auffrufszahlen eines älteren Threads an: die sind oft drei oder manchmal gar vierstellig! Das finde ich richtig Klasse!

    Ich möchte mich somit im Sinne des Threaderstellers Reinhard ganz klar für eine Verwendung von wissenschaftlichem und Trivialnamen aussprechen sofern das möglich und sinnvoll ist. Es gibt hier ja durchaus wissenschaftliche Teilbereiche zB coprophile Pilze oder Schleimpilze wo niemand ernsthaft einen Trivialnamen erwarten würde. Ich denke schon dass lateinische Namen jemand, der keine entsprechende Vorbildung hat, abschrecken. Letztenendes ist die Frage wie wir mit Mitmenschen umgehen wollen die (vielleicht noch) nicht auf unserer Wissensstufe sind. Natürlich könnte man mit entprechender Motivation googlen.. Aber wenn ich an einen Mensch wie zB meinen Onkel denke der vielleicht auf einem Waldspaziergang einen tollen verästelten Pilz gefunden hat und hier erfährt dass er Telephora penicillata heisst wird eher nicht stolz am Stammtisch seinen Kumpels erzählen: "Du Sepp i hob letzhin im Woid a Telphora penisdingsbums gfundn!" dagegen könnte ich mir schon vorstellen das er vom Erdwarzenschwammal erzählen würde ;) Wos ned ois gibt. Ja pfuideifi.


    Ein schönes Wochenend

    Ingo


    Ps: wie auch schon von Reinhard geschrieben ist das lediglich als Anregung zu verstehen und wenn es jemand zu anstrengend ist die deutschen Namen mit zu erwähnen, dann lässt er s halt bevor er gar keinen Post hier bringt. Wir hatten das auch schon mal in einer Diskussion früher. Ich zB finde auch reine Bilderposts ohne jeglichen Text zB im Exkursions-Teil völlig in Ordung und kann mich daran erfreuen! Nur lernt man da halt nix wenn man sie nicht eh schon kennt;)

  • Die Situation in den christlichen Religionen war in den letzten Jahrhunderten oft eine ähnliche. Der Klerus pflegte über seine Schäfchen hinweg Messen auf Latein zu zelebrieren, die Beichte zu abzunehmen usw und damit seine Gemeinde auch einzuschüchtern (nicht verstehen- ausgeliefert sein ->Angst) und so gefügig zu machen. Zugespitzt lautet meineThese also: Fachsprache wird teilweise auch bewusst zur Distinktion (Abgrenzung) und zum Erhalt einer Machtposition bzw. von gesellschaftlichem Ansehen eingesetzt.

    Ist das wirklich noch zeitgemäß? sind wir da nicht eigentlich schon weiter?

    Ja natürlich sind wir weiter, denn:

    Heutzutage muss sich „der Laie“ zum Glück von niemandem mehr einschüchtern lassen, weil er nicht lernen darf, weil er die Bibel nicht lesen darf, weil er nicht übersetzen kann, was der Arzt sagt - denn dafür gibt es eben jetzt zum Glück das Internet, wo man wirklich alles nachschlagen kann. Er/Sie kann also eben teilhaben, wann immer und wenn er/sie teilhaben möchte.

    Ich habe das große Latinum, verstehe aber längst nicht alles, was ein Arzt an Fachchinesisch von sich gibt, aber dann frag ich halt nach und - weil es jetzt ganz einfach möglich ist - ich google, was auf irgendeinem Zettel steht, den mir der Arzt in die Hand drückt, wenn mir was nicht klar ist.

    Und ich finde genau das zeitgemäß: Dass wir Dinge nachschlagen und uns damit weiterbilden, und zwar, weil wir es können. Und zwar die allermeisten bei uns zulande, also eben jede(r), der irgendwie ins Internet kommt. Niemand muss mehr viel Geld für den 24bändigen Brockhaus oder Meyer aufbringen, wie das früher der Fall war - und wenn er das Geld für Nachschlagewerke nicht hatte, naja, dann eben Pech für ihn.

    Ich selbst wüsste auch keine Herleitung des Wortes Thelephora, noch von Cantharellus oder zig anderen Gattungsnamen. Ich muss sie mir also genauso einprägen wie jemand, der außer vermutlich Englisch keine Fremdsprache gelernt hat. Und ich weiß nicht, ob wirklich jemand behaupten möchte, dass es leichter sei, sich: „Weisstieliger Dünnwandzystiden-Risspilz“ einzuprägen als Inocybe albovelutipes oder „Spitzpapillierter Höckerspor-Risspilz“ als Inocybe acuta..... Meine Enkelin jedenfalls, die kein Latein auf der Schule lernt, würde über albovelutipes sicher erst einmal stolpern, wie aber im übrigen über viele englische Wörter. Erst recht stolpern würde sie aber über Weisstieliger Dünnwandzystiden-Risspilz. Ich werds ausprobieren....;)

    Herzlich Ditte

  • Hallo,


    also Thelephora ist ja offensichtlich kein Latein, denn das Latein hat th (theta) und ph (phi) eben nur in griechischen Lehnwörtern (oder solchen, die über das Griechische entlehnt sind). Allen bekannt sein dürfte das Wort Euphorie, aus dem Griechischen stammend, wobei der erste Teil identisch mit dem Eu- in Euthanasie und Eutrophie ist, der zweite hier relevante Teil heißt 'tragen' ( Ditte in den indischen Sprachen lautet die Verwandschaft dann bhar-, aus dem Deutschen dazu Bahre, gebären)

    Thele musste ich nachschlagen, das heißt einfach Warze, Zitze - da fällt mir jetzt nicht ein, woher man das aus dem Alltag kennen könnte. Die Mediziner werden es auch nicht kennen, weil da wohl Latein verruca verwendet wird.

    Das Wort heißt also nichts weiter als Warzenträger.


    Bei neuen wissenschaftlichen Namen müssen die Autoren neuerdings ja immer die Etymologie des Namens dazuschreiben.


    LG, Bernd

  • Hi Bernd, ich muss ja lächeln. Ich hatte die Thelephora ja nur als Beispiel angeführt. Dass das Wort aus dem Griechischen kommt, war mir klar....Aber schau, das ist doch jetzt wieder ein Beispiel dafür, dass Lernen Spaß macht - ein Wissenzuwachs. Dass nämlich Euphorie mit der Sanskrit-Verbwurzel bhr zusammenhängt wusste ich beispielsweise nicht....Danke schön!

    Herzlich Ditte

  • Hallo Ditte, ich schrob ja auch „wo es sinnvoll ist“. Und jemand der mal in die Welt der Pilze hineinschuppert wird wohl eher nicht mit dem „Weisstieligen Dünnwandzystiden-Risspilz„ in Kontakt kommen außer er ist zufällig im anderen Leben Mikroskopiker und ein Naturtalent. Er wird sich vielmehr mit der Diagnose Risspilz zufrieden geben und sich vielleicht noch merken wollen dass die zumeist nix für die Pfanne sind.
    Du bist als Wissenschaftlerin sicherlich nicht die welche Reinhard im Sinn hatte. Auf deiner Ebene ist Latein/ Englisch eher umgekehrt ein Mittel der Inklusion anderssprachiger Kollegen und somit anzustreben um eine eindeutige Kommunikation zu ermöglichen. Liebe Grüße Ingo

  • bei meinen Beiträgen bringt das Googlen in aller Regel auch nicht viel. Denn wer kann sich bitten einen Namen wie "Gewöhnlicher Wolfsmilch-Schneckenkleerost" merken

    Bei unbekannten Arten bringt es tatsächlich nichts, aber bei bekannten Arten ist die Doppelbenennung schon hilfreich.

    Wer als Nichtlateiner und wissenschaflich unbeleckter Leser neben dem "Steinpilz" oft "Boletus edulis" liest, hat vielleicht nach dem 5 mal ganz en passant etwas gelernt und wird im Gespräch über "Boleten" plötzlich verstehen was gemeint ist.

    Kommen andere Mitgleider der Boletus Familie vor sind das nicht mehr nur Spanische Dörfer.


    Ich finde, das ist ein Ziel, das man leicht verfolgen kann und niemand weh tut.

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