Beiträge von Ditte

    Hallo Matthias, Nummer eins ist sicher flocculosa. Nummer zwei ist sicher nicht glabrescens. Die Zystiden sehen ganz anders aus und die Art selbst auch. Außerdem schreibst du doch selbst, dass die Stiele nicht ganz bereift sind, glabrescens aber hat ganz bereifte Stiele. In Frage kämen mehrere Arten, aber da kommt es auf sehr feine Unterschiede an und ich müsste das selbst untersuchen. Auf die Distanz kann ich also nicht sagen, welche Art das ist.

    Herzlich Ditte

    Hallo Thorben, du schreibst nichts von der Länge der Zystiden. Ich vermute aber mal, dass sie recht kurz waren.

    Also Bittermandel: Ja, in eine Dose tun ist ein probates Mittel. Ja, hirtella-Gruppe.

    Climbingfreak: nein, Stefan, Inocybe langei hat viiiel kleinere Sporen und andere Zystiden.

    Herzlich Ditte

    Grüß dich Stefan, also die erste ist nicht krieglsteineri, sondern eine andere Art aus der xanthomelas-Gruppe. Welche, kann ich so nicht sagen. Ist halt auch doof mit Makrofotos, die so unterschiedlich in der Farbe sind und Mikrofotos, wo die Details derart klein sind. Das gilt auch für die zweite Art, und hier besonders ist es sehr wichtig, immer auch die Mittelwerte der Sporen anzugeben. 8-12 µm Länge ist ein sehr weites Feld;). Und es macht für die Beurteilung einen riesigen Unterschied, ob der Mittelwert bei 10 µm oder mehr oder bei unter 9 liegt - beispielsweise....

    Also so kann ich dazu nleider nichts sagen.

    Herzlich Ditte

    Hallo Thorben, also mit einem Einzelfruchtkörper ist das, wie schon öfter gesagt, sehr schwierig, weil man die makroskopische Beurteilung eben nur sehr eingeschränkt machen kann.

    Die kurzen Zystiden mit solcher Form in Verbindung mit dem, was ich sehe, lässt an glabrescens denken. Aber der Mittelwert der Sporen ist zu groß, und ich kenn die bislang nur in Verbindung mit Nadelbäumen. Was anderes fällt mir dabei aber ohne eigene Untersuchung nicht ein.

    Herzlich Ditte

    Hi Matthias, virgatula und Co. ist ein Thema unseres nächsten Artikels, der, wie schon öfter geschrieben, dieser Tage erscheint. Ich rechne jeden Tag damit....

    Typisch sind u.a. die recht glatte Hutoberfläche, die länglichen Sporen und die weithalsigen recht bauchigen Zystiden. Und Caulozystiden vom Typ der Hymenialzystiden.


    Schicken: Ja, kann ja sein, dass noch mehr dazu kommt und es ist ja keine Eile mit dem Schicken von Exsikkaten - zumal ich eh alle Hände voll zu tun habe.

    Herzlich Ditte

    Also bei denen jetzt lohnt sich das Aufheben nicht, denn es ist ja immer eine ganzheitliche Sache, die Bestimmung bei Inocyben und wenn es wenig klare mikroskopische Merkmale gibt, dann wird die Bestimmun ein echtes Problem, weil es fast immer sehr nahe beieinander liegende Arten gibt. Und da fallen makroskopische Unterschiede eben auch oft sehr ins Gewicht. Zum Beispiel, ob die Arten in jungem Zustand eine Velipellis haben oder nicht - usw.

    Herzlich, Ditte

    Hallo, in diesem Fall konnte er den schon am Stiel anfassen, das ist entweder Inosperma fulvum oder Inosperma maculatum. Welche von beiden, lässt sich so nicht entscheiden.

    Herzlich Ditte

    Hallo Thorben, also nein, das ist nicht tigrina und auch nicht flocculosa, die Zystiden sehen anders aus... Ich kann so nicht mehr dazu sagen, die eine Gruppe nass, die anderen beiden ohne irgendwelche greifbaren Merkmale. Da geht so nicht mehr, sorry.

    Herzlich Ditte

    Hallo Björn, ja ein klarer Fall von Inosperma maculatum (nicht "maculosum" wie im Titel geschrieben:)). Man sieht auch die ausgebeulten typischen Caulozystiden.

    Herzlich, Ditte

    Hallo Matthias, also quatschnasse Hüte:sleeping:.... da sieht man grade noch, dass die irgendwie wollig waren, aber viel mehr nicht. Die Sporengröße passt exakt zu flocculosa, aber die Zystiden nicht, es sei denn, da waren auch welche mit längeren und leicht welligen Hälsen.

    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen...

    Herzlich Ditte

    Hallo Matthias, also der erste kleine ist spannend, ich hab dazu eine Vermutung, aber den müsste ich selbst untersuchen, denn der Stiel sieht für mich eigentlich nicht ganz bereift aus und ich müsste auch die Gesamtheit der Zystiden sehen. Also wenn du die bei Gelegenheit schicken magst, schau ich sie mir an.

    Die zweite ist sehr sicher Inocybe virgatula (bitte aber immer die Mittelwerte der Sporen angeben, Länge und Breite).

    Die dritte ist nach der Sporengröße und den Zystiden zu schließen, möglicherweise griseovelata, die sehr unterschiedlich aussehen kann. Sie müsste aber ganz oben am Stiel recht lange Caulozystiden haben. Kannst du ja nochmal überprüfen. Ansonsten aber ein Einzelfruchtkörper, wo man nicht mehr sehen kann, wie die Velipellis-Verhältnisse liegen etc. Also unsicher.

    Herzlich, Ditte

    Hallo Sebastian, deine maculatum ist klar, aber die zweite ist ganz sicher nicht tigrina. War da Hasel oder Hainbuche in der Nähe? Müsste eigentlich, denn das sind vermutlich stark durch das Wetter in Mitleidenschaft gezogene Exemplare von Inocybe haemacta. Die müsste sich an manchen Stellen verfärbt haben (rötlich am Stiel etwa, was ich zu sehen meine auf dem einen Foto und leicht dunkelgrünlich-blaulich auf der Hutmitte) und wenn es trocken gewesen wäre, hätte sie nach Pferdestall gerochen. Abgesehen vom Aussehen passt auch die eine Zystide, die ich gut sehen kann mit den welligen Wänden gut. Sporegröße ist auch okay.

    Zu den anderen beiden kann ich so nichts sagen, die eine, weils nur eine ist und die Mikromerkmale nicht spezifische Merkmale zeigen und die zweite, weil sie klatschnass ist und man also nicht weiß, wie die trocken aussah und weil auch hier die Mikros nicht viel verraten.

    Herzlich Ditte

    Hi Matthias, vermutlich wurde die Art als I. pusio bezeichnet.

    So wie du das beschreibst, also Schotter, dürfte da Kalk im Boden sein durch den Schotter.

    Herzlich Ditte

    Guten Morgen Thorben, ja also, da die Hüte nass sind, lässt sich die makroskopisch kaum einschätzen. Nach dem, was ich sehe, könnte das eine Art aus der flocculosa-Gruppe sein, aber nicht flocculosa, dafür sind die Sporen zu lang. Vielleicht Inocybe tigrina.....

    Herzlich Ditte

    Guten Morgen, Matthias, nein, das ist sicher nicht griseolilacina: Davon mal abgesehen, dass, wie du schon sagst, die Hutbbefaserung zu glatt ist, passt auch die Farbe nicht. Außerdem ist Inocybe griseovelata auch dadurch charakterisiert, dass sie neben anderen auch immer kopfige oder beinahe kopfige Zystiden hat, wie ich sie hier unten zeige.

    Deine Art kann gut Inocybe knautiana sein, vorausgesetzt, der Standort hatte keinen sauren Boden! - eine Art, die im bereits erwähnten langen Artikel in Mycological Progress beschrieben wird, der Anfang September erscheint. Typisch sind u.a. eine Velipellis, die du noch in Resten im ersten Bild entdecken kannst, die recht großen Sporen und die bauchigen Zystiden. Standort bei Laubbäumen. Die Art ist recht häufig. Typisch ist auch das Ausblassen des Hutes zum Rand hin, wie man das bei dir deutlich sieht.

    Herzlich, Ditte



    Hi Matthias und Stefan, das ist schon fraudans. Wie die meisten Inocyben ist die Art sehr variabel, was das Äußere angeht wie auch die Zystiden. Ich hab sequenzierte Kollektionen mit solchen aufgeblasenen Zystiden. Die Sporengröße kann schwanken, je nach Reife. Zudem sieht sie für mich recht typisch aus.

    @ Stefan: fraudans ist zwar typisch für die Kalkbuchenwälder auch bei mir, aber sie ist ebenso zuhause in übersauerten Fichtenforsten in Bayern und den Bergen. Dort ist sie fast überall derzeit zu finden.

    Und wenn sie an einem Wegrand wuchs, kann da ja Kalk im Boden gewesen sein.

    Also ein klares ja zu Inocybe fraudans von meiner Seite:).

    Hallo allerseits, also die erste Inosperma könnte ebensogut I. pisciodorum sein, hier kann nur die Mikroskopie die sache entscheiden.

    Nr 2 ist eine Pseudosperma und zwar könnte es nach dem, was man von der Farbe sehen kann, durchaus die von uns gerade neu beschriebene P. solaris sein, die aussieht, als hätte man einen Topf mit leuchtend gelber Farbe über sie gegossen.

    Herzliche Mittagsgrüße, Ditte

    Grüß dich, Karl, das ist sehr wahrscheinlich Mallocybe agardhii. Kannst ja mal mit der Webseite vergleichen. Meine Mittelwerte von 120 Sporen und drei Kollektionen passen gut zu deinen, typisch ist auch diese oft truncate Basis der Sporen und dann eben diese länglichen Endglieder der Zystiden. Außerdem passt auch das Aussehen und der Standort bei Weide. Junge Fruchtkörper haben oft eine Ringzone und die Lamellen sind meist so hübsch ordentlich angeordnet.

    Liebe Grüße Ditte

    Hi, tja, dass man die Pilze eben nicht mit per Grafik berechnen kann, macht zwar die Bestimmung schwieriger, ist aber doch das Wunderbare bei der Sache.:) Es gibt viele Arten, wo die Sporengröße schwanken kann, ebenso wie es viele Arten gibt, wo die Zystidengröße, die Hutfarbe, die Huttextur, die Stielbereifung, die Stielbasis usw usw usw oder auch alles zusammen schwanken können. Natur eben.

    Das ist schon beides Mal dieselbe Art, die du da hast.

    Herzlich Ditte

    Hi Raphael und Matthias, also zur Mallocybe: Nach den beiden Zystiden zu schließen, die ich erkennen kann, ist das sicher nicht die Art, die unter "dulcamara" läuft. Den Holotyp von solidipes haben wir gerade angefragt. Solange, bis ich die untersucht habe, kann ich zu der nichts sagen. Bitte tu die auch zum Bündel, das du zum Saisonende mal schickst.

    Zur zweiten Art, ja, Matthias, das denk ich auch, dass die zur cincinnata-Gruppe zu rechnen ist. Sie ssieht recht angetrocknet aus, vermutlich also nicht mehr so, wie sie eigentlich aussah. Die Sporen sind sehr eigentümlich breit und rundlich.... Inocybe tigrina ist das auf gar keinen Fall, die hat ganz andere Sporen und auch die Zystiden sind nicht lanzettlich.

    Herzlich, Ditte

    Hallo Martin und Raphael, also beide Funde sind Inocybe albomarginata. Typisch sind diese ungewöhnlichen Lamellen in Verbindung mit dem Aussehen des Hutes, was zusammen öfter an Ritterling erinnert. Tatsächlich sehen sie manchmal frappant so aus. Typisch ist auch der Standort in Parks bei Eichen. Die Abweichungen in der Sporengröße und -form ist normal. Inocybe pseudoreducta hat sehr typische knubbelige - apfelkernförmige - Sporen, ich häng mal einen Fotoausschnitt an. Außerdem sieht sie auch anders aus und wächst an anderen Standorten.

    Inocybe amblyspora dagegen hat im Schnitt längere Sporen und wächst in bergigem Terrain. Die ist ziemlich selten, während die anderen beiden ziemlich häufig sind. Ich habe gerade gesehen, dass ich die beiden Arten auf die Website tun muss - ach ja, nicht nur die....:S

    Herzliche Mittagsgrüße, Ditte



    Hallo Raphael,

    also ich hab den Holotyp von auricomella untersucht, das was ich bei dir an Zystiden sehe, sieht anders aus. Zur zweiten Kollektion: ja cincinnata s.l.. Dazu ist ist grad ein sehr langer Artikel von uns im Druck by Mycological Progress. Das müsste also näher verglichen werden, wenn der Artikel gedruckt ist.

    Zur dritten und vierten Art: ja, den Typus von hypotheja konnten wir bisher nicht ausleihen, Genf ist er nicht gelistet. Und abgesicherte Bestimmungen der Art gibt es mW nicht. Ob die beiden letzten beiden Kollektionen dieselbe Art sind, kann ich so nicht beurteilen. Wenn du zum Ende der Saison mir eh was schickst, könntest du von den drei Kollektionen 1, 3 und 4 was mitschicken. Ich habe inzwischen von den meisten alpinen Arten die Typusbelege untersucht. Aber ich muss mir das selbst anschauen.

    Herzlich Ditte

    Hallo Christian, auf keinen Fall ist das cookei. Das ist eine Art aus der maculatum Ecke, wie schon gesagt wurde. Wir hatten vor kurzem einen Thread, wo ich die typischen Caulozystiden sowohl von maculatum wie von fulvum gezeigt habe, vielleicht kann den jemand noch verlinken?. Dann gibt es noch die dodonae und die ismeneanum, beide sind auf meiner Website zu sehen.

    Herzlich Ditte

    Hi, Matthias, also rimosum möglicherweise, aber die Fruchtkörper sind mir zu angetrocknet und daher Oberfläche und Farbe vermutlich verändert. Und der Kleine ist zu wenig naussagekräftig.Also: rimosum s.l.

    Herzlich Ditte