Hallo, das ist, nach dem Mittelwert der Sporen und der Form der Zytsiden zu shcließen, wahrscheinlich Inocybe lanuginosa, herzlich Ditte
Beiträge von Ditte
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Grüß dich, Raphael, also ich hab mir das zumindest kurz angeschaut, hier meine Gedanken dazu, aber bitte: das ist das, was mir dazu einfiel, nicht mehr.
Zu 10: M. fibrillosa? (sicher nicht M. granulosa)
11: M. leucoloma?
12. I. favrei? (nicht humilis)
13. dito ?
14. rupestris würde ich auch sagen
15. substellata, ja, möglich
Herzlich, Ditte
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Lieber Karl, ich habe vor vielen Jahren bei einem Ascomyceten-Wochenende einen Abend lang neben Rainer gesessen und mich mit ihm wunderbar unterhalten. Möge es ihm gut gehen, wo immer er jetzt ist!!!
Sei umarmt, Ditte
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Sag bloß nicht "Risspilzgedöns", mein lieber Harald, wenn dus mit mir nicht verderben willst
. Wie wärs statt dessen mit "vertrackte Scheißerchen" in Anspielung auf "schlüpfrige Scheißerchen" in Pretty woman...?Also jedenfalls: ja obige Fotos, der Standort, die frühe Jahreszeit und die Sporenmaße passen prima auf Pseudosperma obsoletum.
Herzlich, Ditte
Und für Harald: Hat mir viel Spaß gemacht: gern wieder!
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Hi, waren Weiden in der Nähe? Falls ja (oder auch Birke oder Pappel, also auf jeden Fall ein Baum): Dann ja: Mallocybe.
Herzlich, Ditte
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Hi, ich dachte erst, dass das ein Witz ist! Zum einen ist, wie oben gesagt, ein derart langer Name praktisch nicht zitierbar, bzw. für den, der einen Artikel schreibt, in dem diese Art vorkommt, eine echte Zumutung. Das heißt die Autoren ärgern also absichtlich jeden, der mit dieser Art zu tun haben wird. Zum anderen ist für mich schon ´mit der Etymologie-Erklärung, die oben zitiert wird, vollkommen klar, dass hier Wissenschaft nicht mehr ernstgenommen wird, sondern ins Lächerliche gezogen. Ich selbst habe viele ungewöhnliche Artnamen vergeben, aber alle waren mir ernst und gegenüber der jeweiligen Art liebevoll gemeint, wenn ich das so ausdrücken kann, und da ich selbst lieber "athenae" oder "lucis" als etwa "pseudoscabelliformis" heißen wollen würde, habe ich danach gehandelt. Aber oft genug musste ich verhandeln wegen eines oder zwei i am Ende oder überhaupt der Endung, während die Zoologen das viel einfacher handhaben (Vanessa Io). Dass aber dann so ein Name wie der oben durchgewunken wird, und nicht nur das, sondern das jemand, der in der Namensgebungskommission sitzt, da Co-Autor ist, das versteh ich wirklich gar nicht....o tempora o Zores

Herzlich, Ditte
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Hi, Oliver, I. glabripes angesichts der Sporengröße: ja, vermutlich. Denkbar wäre auch noch I. brijunica, aber die wächst eher in mediterranem Habitat.
Herzlich, Ditte
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Hi, Habitus und Rinde und überhaupt: nein zu Kriechweide...ich tippe auch auf Birke.
Herzlich, Ditte
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Hi, ja genau, genau wie bei I. geophylla sind die Arten sehr schwer auseinanderzuhalten. Ich habe mich mit Frank (soweit ich mich erinnere [Frank, falls du das liest: es war doch I. tyrii?)]) auf I. tyrii-Aggregat geeinigt.
Herzlich Ditte
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Hi, bislang gibt es nur eine einzige soil-sequence aus Nordeuropa, keine Fruchtkörpersequenzen etc. Daher hat Frank jetzt auch in der Datenbank den Eintrag I. lilacina für die Zukunft geändert.
Herzlich Ditte
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Hi, Marwin, also ich hab die nicht gefunden. Habe alle Eichen im Umkreis des Parkplatzes angeschaut, etliche Inocyben da, aber diese Pilze, die du gezeigt hast, nicht. Ich bin sowohl in Richtung Neckargemünd gelaufen, als auch den Weg hoch Richtung Ortsausgang Wiesenbach (wo zwei alte Eichen stehen). Also bleibt das ungeklärt.
Herzlich, Ditte
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Wie war denn der Geruch? Und könntest du Kaulozystiden von ganz oben am Stiel zeigen? Neben maculatum könnte es auch dodonae sein, die ich auch im Herrenwald gefunden habe. Wenn du meinen Artikel über die dodonae hast (Mycologia Bavarica), dann schau dir mal den Unterschied in den Kaulos an.
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Guten Morgen, Raphael, also zu Nr. 8: Zum einen: Sowohl nach den Zystiden als auch den Sporen zu schließen, ist das ganz sicher nicht, I. gausapata. Die Gruppe um I. flocculosa hat schmale Sporen, meist um 5 µm in der Breite und meist langhalsige Zystiden. Und I. gausapata ist I. tigrina nach meinen Untersuchungen.
Was mir bei diesen breiten Sporen und kurzen Zystiden und auch dem Standort einfällt, ist: I. nemorosa. Würde ich sequenzieren lassen.
Nr. 9: Wenn deine Messungen stimmen (Sporen), dann wohl entweder I. glabripes oder I.brijunica. Letztere ist eigentlich eine südlichere Art, aber Hias hat sie auch in Bayern gefunden.
Nr. 10 I. hirtella hätte viel größere Sporen und 2-sporige Basidien. Ich denke auch, dass das I. suryana ist (auch wenn ich keine Velipellis sehe), die Maßangaben passen gut und auch der Standort. Weniger wahrscheinlich ist I. somae, selber Standort, aber in blasseren Farben und "schwächlicher".
Zur Mallocybe sag ich nichts, ich hab keine Zeit, da mehr nachzuhaken und zu überprüfen, was in Frage käme (außerdem wären Begleitbäume und Boden wichtig bei der Beurteilung...)
Herzlich, Ditte
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Hi, also für mich sieht das nach alten Inosperma maculatums aus. Pseudosperma rimosum ist das sicher nicht.
Stehen die auch da, wo ich heute hin will, Marwin?
Herzlich, Ditte
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Hi, ich geh da heut mal vorbei und schau mir das an...
Herzlich, Ditte
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Hi, Marwin, du kannst mir jederzeit sowas zur Untersuchung vorbeibringen, sieht mir nicht nach Is. erubescens aus von oben und ja, wäre extrem ungewöhnlich um diese Jahreszeit ... hast du auch ein Foto von der Unterseite? Und an welcher Eiche war das, ich meine, wo genau?
Herzlich, Ditte
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Hi Benjamin, ja, weiß und Boden eher basisch, oder leicht übersauert.
Naja, ich sammel jetzt erst einmal keine aus der geophylla-Gruppe mehr, einfach, weil mich das Stunden und Stunden kostet, die ich für das Buch brauche....
Herzlich, Ditte
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Hi, Raphael, zu 1: Art aus der Gruppe, welche, wird sich zeigen, wenn der Artikel publiziert ist, zu 2: ja, schaut nach I. giacomi aus; zu 3 und 4: Sporen im Mittel etwas zu kurz, Zystiden sehen aber nach I. subcarpta aus und die Sporenbreite passt gut, ich tippe also auf I. subcarpta; zu 5: der typus von tenebricoides hat einen Sporendurchschnitt in der Länge von 11.1 µm .... lass die sequenzieren; die Mallocybe ist zusätzlich zu dem Umstand, dass die Sporenmaße und das Aussehen auf ca. 15 Mallocyben passen augenscheinlich auch noch feucht....
Herzlich, Ditte
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Hi, ja, Mallocybe terrigena, herzlich Ditte
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Hallo alle, die es interessiert, also ich hab Bernd kontaktiert. Diese Art ist genau die, die ich NICHT beschreiben wollte und will, weil alle drei meiner Kollektionen unterschiedliche Mikromerkmale haben....Ich hatte sie "elsae" genannt (nach Elsa von Brabant, Schwanenrittersage, wg. der weißen Farbe).
Tja, so isses... herzlich Ditte
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Nachtrag: zu posterula sollte man die drei sequenzierten Kollektionen von Hias anschauen, da sind schöne für die Art typische Mikrobilder dabei, und die Sporen sind auch typisch. https://www.interhias.de/schwa…n/galerie/artenindex.html
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Hi Felli, standen da auch Weiden? Falls ja, käme auch P. ushae in Frage.
Herzlich, Ditte
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Hi Benjamin, also das hilft alles nicht weiter. Wichtig ist u.a. wie die Hymenialzystiden (am besten die Pleuros) in der Mehrheit ausschauen, dafür müssen viel viel mehr geprüft werden, dann wie die Caulos ganz oben, also direkt unterhalb der Lamellen aussehen usw. ich fürchte, das wird so nichts... ich kann das aufgrund der paar Bilder nicht einschätzen. Ich würde die Kollektion sequenzieren lassen.
Was deine Frage zu der neuen Art angeht, die ich NICHT beschreiben werde: Bei einer derart schwierigen Gruppe sind die Mikromerkmale natürlich immens wichtig. Damit will ich sagen, dass es einen roten Faden geben muss, der die Art im Idealfall (will heißen durch eine für die Art wirklich typische Kollektion) durch wenigstens drei Merkmale von anderen Arten unterscheidet. Sind die Mikromerkmale aber so unterschiedlich wie in diesem Fall, und kommt hinzu, dass nicht klar ist, ob die Art nun mit Laub- und/oder Nadelbäumen usw. wächst, und der Hut eben schlicht weiß(lich) ist, dann sollte man warten, bis sich die Sachlage durch mehr Kollektionen irgendwann klärt - oder sich herausstellt, dass die ITS bei etlichen der Arten einfach nicht ausschlaggebend ist, was die schwierige Unterscheidungslage erklären würde.- Es gibt bei Inocybe Arten, da genügt wirklich eine einzige Kollektion, um die Art gut abzugrenzen, weil weitere Kollektionen ebenfalls diese Merkmale zeigen, bei anderen, und hierzu gehört die geophylla-Gruppe auf jeden Fall, ist alles so variabel, dass es immens schwierig ist, und es zahlreiche Kollektionen gebraucht und dennoch für mich viele viele Stunden gedauert hat, bis ich den roten Faden finde, bzw. gefunden habe.
Soviel dazu, herzlich Ditte
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Schön, dass das geklärt ist. Makroskopisch passt die Kollektion perfekt.
Herzlich, Ditte
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Hi, ja Inosperma maculatum, trotzdem die Fruchtkörper so eingetrocknet sind. Typisch sind auch diese Caulos, die sich oben so verbreitern.
Herzlich, Ditte
