Bibliothekar Schreibtischmykologe

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  • Goldröhrling
    Hat etwas auf der Chronik von Bibliothekar geteilt.

    Hallo Stefan,

    gestern bei dem Vortrag von Christoph hatte ich bei der Diskussion Probleme mit dem Internet, es war immer mal weg und hat mich schließlich ganz rausgeschmissen.

    Es ging um einen Giftpilz, der, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht zu finden war und mittlerweile an 2 Stellen in Deutschland wieder aufgetaucht ist. Ich frage dich, weil ich mitbekommen habe, dass du nachschauen wolltest, wo diese 2 Stellen in Deutschland sind. Kannst du mir bitte noch einmal sagen, was für ein Pilz das war und konntest du diese beiden Standorte finden?

    Ich danke dir, viele liebe Grüße aus Dresden,

    Kerstin

  • coindigger
    Hat etwas auf der Chronik von Bibliothekar geteilt.

    Hej Stefan,

    Du hats mir eine PN gesendet, aber ich kann sie nur als Mail lesen.

    Ich habe jetzt 20 Minuten im Forum gesucht und finde dort keine PNs... :(

    Anyway, ich habe es gestern geschafft. Claudia hat bestimmt 45 mins drinnen gesessen und die Herren letztlich überzeugt. Bei mir ging es 30 Minuten. Es war nicht einfach, aber auch nicht verhext. Einfach ein wenig Glück gehabt... Das mit Dir tut mir echt so leid. Das ist einfach unfair... da gibt es sicher andere, die deutlich weniger wissen als Du!!

    Aber vor den Beisitzern kann Andreas auch kein Auge zukneifen. Beim nächsten Mal wird es bestimmt klappen. Ich hoffe Du machst einen neuen Anlauf!

    beste Grüße aus Berlin nach dem stressigen Arbeitstag,

    Tom

    1 Kommentar
  • coindigger
    Hat einen Link auf der Chronik von Bibliothekar geteilt.

    Hej Stefan,

    ich habe noch mal nach den Zystidennamen geschaut...

    Bei "Pl." lagen wir mit "am Stiel" echt falsch.

    Spannend ist, dass die Pleuros auf der gesamten Fläche vorkommen - deshalb waren sie sicher auch so massig in dem Mikroskop zu finden.


    Tom


    Cheilozystiden
    Die Cheilozystiden befinden sich an der Lamellenschneide von Blätterpilzen. Vielfach sind sie dünnwandig und schon mit bloßem Auge feststellbar, weil die Lamellenschneide anders gefärbt ist als deren Fläche.
    Pleurozystiden
    Die Pleurozystiden befinden sich an der Lamellenfläche und sind seltener als die Cheilozystiden. Oft sind sie nur schwer zu finden. Ein Lamellenquerschnitt ist in der Regel notwendig, um sie mikroskopisch nachzuweisen.
    Pileozystiden
    Die Pileozystiden befinden sich auf der Hutoberfläche. Von der Form her sind sie in der Regel ähnlich wie die Cheilo- oder Pleurozystiden. Die Hutoberflächen der Pilze sind haarig-samtig oder fein bereift.

    Caulozystiden
    Die Caulozystiden befinden sich an der Stieloberfläche. Ihre Formen und Strukturen ähneln vielfach denen der Cheilozystiden; sie sind jedoch oft etwas größer. Daher lässt sich das Vorhandensein dieser Zystiden meistens schon mit bloßem Auge oder einer Lupe erkennen. Die Stieloberfläche erscheint flaumig, haarig oder filzig.