Beiträge von Suku

    Hi Sebastian,


    Das ist ja krass. Der Seitling sieht für mich nach Kräuterseitling aus. Das wäre dann kein Pilz, der eine Symbiose mir einer Pflanze eingeht, sondern ein Substratverwerter. Der mag gerne Holz, auf jeden Fall aber organisches Material. Und Pilzwachstum deutet immer auf Feuchtigkeit hin. Ohne Wasser kein Pilz. Es wird also irgendeine Feuchtigkeitsquelle gehen müssen, die beseitigt werden muss.


    LG Michael


    Edit: Kräuterseitlinge, sollten es denn welche sein, sind nicht giftig. Im Gegenteil: die werden als Speisepilze kultiviert. Ob die kleinen Fruchtkörper, die nachgewachsen sind, was anderes sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Es sieht fast aus, als hinge da eine gewollte Pilzkultur an der Wand.

    Hallo Gerd,


    ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, in den Thread vom Fotowettbewerb ein weiteres Foto einzustellen. In einem neuen Thread aber definitiv. Ich würde mich freuen, den "Geist" zu sehen und fänd´ es schade, dieses Vergnügen den anderen Forist*innen vorzuenthalten.


    In gespannter Vorfreude

    Michael

    Danke für die ausnahmelos tollen Bilder. Glückwunsch an die Gewinner und insbesondere an das nicht gestackte Bild von dir, Gerd. Ich finde, das hat mit dem Staub das gewisse Etwas. Mit gefällt es, wenn ich genauer schauen muss, obwohl das Motiv eindeutig ist. Wie hast du denn den Stäubling zum Stauben bekommen, ohne dass auf dem Bild eine Manipulation sichtbar wird?


    LG Michael

    Hi,

    meine erste Assoziation war Würziger Tellerling (Clitopilus geminus). Der kommt meist nicht so konzentrisch daher und das Hutfleisch wirkt bei den vorgestellten Fruchtkörpern dazu etwas zu dünn. Aber sonst...


    LG Michael

    Hi Urs-Peter,


    mein Kenntnisstand sagt, dass Trametes Gibbosa selten auch an Nadelholz gefunden wurde. Besonders bei entrindetem Totholz finde ich dessen Bestimmung schwierig, aber natürlich kenne ich da deine Fertigkeiten nicht. Vielleicht meldet sich ja noch jemand der/die sich besser auskennt als ich, sicher bin ich nämlich keineswegs.


    LG Michael

    Hi Urs-Peter,


    da fühle ich mich mit meinem Avatar berufen:

    Vergleiche doch mal mit Buckeltramete (Trametes Gibbosa). Das könnte zu den leicht labyrinthischen Poren passen, die sind recht hell und neigen dazu zu veralgen.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    zur Ergänzung, weil Kücki zurecht angemerkt hat, dass ein detailliertes Bild der Lamellen fehlt:


    ich war heute nochmals an der Stelle und habe das nachgeholt. Die "gespaltenen" Lamellen sind deutlich erkennbar, damit dürften (auch meine) Zweifel ausgeräumt sein.


    LG Michael


    Hi,

    grundsätzlich kannst du das ganze Jahr die Augen nach Austernseitlingen offen halten. Wilde Stämme brauchen sogar Frost um zu fruktifizieren. Ich vermute, niemand wird die die Frage seriös beantworten können, ob du jetzt Aussicht auf Erfolg hast. Etwas Lotterie ist immer dabei. Mein Tipp: nutze viele Gelegenheiten zum Pilze suchen. Selbst wenn du nicht das Gesuchte findest, gibt es immer viel zu entdecken. Du wirst zunehmend ein Gespür für die richtige Zeit und die richtigen Plätze entwickeln, viel Bewegung und frische Luft ernten, deine Frustrationstoleranz verbessern und die Natur genießen. Ich würde jetzt suchen gehen, das kann trotz (oder wegen) Frost gut passen.


    LG Michael

    Hallo Stefan., hallo Malone,


    danke für Eure Bestätigung. Ich war mir eigentlich auch sehr sicher, bin damit aber auch schon einige Male auf die Nase gefallen. Da ist so eine Einordnung von Menschen mit guten Kenntnissen schon sehr hilfreich. :daumen:


    LG Michael

    Liebe Pilzgemeinde,


    ich fand am letzten Sonntag am Stirnholz eines gefällten Birkenstammes diese Fruchtkörper. Ich gehe davon aus, dass es sich um Gemeiner Spaltblättling (Schizophyllum commune) handelt. Ich habe keinen Fruchtkörper entnommen und mich zum Fotografieren der Unterseite ziemlich verrenkt. Deshalb bitte ich um Nachsicht bei der Bildqualität. Halte ich meine Bestimmung berechtigter Weise für sicher, oder gibt es andere Möglichkeiten, Meinungen, was das sein könnte? Danke für´s Drüberschauen.


    LG Michael



    Mich interessiert natürlich brennend, ob ihr euch auch schon mal im Wald verirrt habt, oder ob nur ich so dödelig bin

    Uff, zum Glück ist die Geschichte gut ausgegangen und das Rotfüßchen wurde nicht vom bösen Lupus gefressen 😁.

    Mir ist es im letzten Frühjahr passiert: mit dem Fahrrad angereist, dieses an einem Baum im Wald festgekettet. Den Standort von Fahrrad habe ich selbstverständlich auf dem Navi des Smartphones festgehalten. Dann zu Fuß in den Wald, stundenlang Pilzen hinterhergejagt, querfeldein versteht sich. Irgendwann war ich müde und mangels Erfolg frustriert und wollte zurück zum Fahrrad. Leider ist die Standortspeicherung fehlgeschlagen und ich musste eine gefühlte Ewigkeit suchen. Ein sehr unfreiwilliges Bewegungsprogramm...


    LG Michael

    Hallo Sepp,


    du hast Judasohren gefunden. Die produzieren so helles Sporenpulver, ich gehe davon aus, dass solches die Fruchtkörper bedeckt. Über den Frischezustand lässt sich anhand der Fotos wenig sagen.


    LG Michael

    Hi Steffen,



    Wow, du bist Schuld, wenn ich in den nächsten Tagen bei diesem sch....önen Wetter im Wald herumkrieche. Akuter Pfifferling-Entzug, deine Bilder machen Suchtdruck. Und das im Januar. :daumen:


    LG Michael

    Hi,


    ich glaube ja, es funktioniert ganz gut, wenn man sich etwas auf sein Ekelgefühl und seine Erfahrungen auch aus anderen Lebensmittelbereichen verlässt. Eine Kirsche, vielleicht noch nicht ganz reif, mit einer Made esse ich vielleicht und bemerke das nichtmals. Eine reife Kirsche mit Made esse ich vielleicht einmal und schmecke dann die Fäulnis. Dieser Kirsche sehe ich die Zersetzung dann auch schon an. Das lässt sich doch auf Pilze übertragen: Einen ältereren Fruchtkörper, der vollständig mit Gängen durchsetzt ist, der schon weich geworden ist und von dem nichts übrig bliebe, wenn ich die Gänge rausschneide, wird entsorgt. Einzelne Gänge bei jungen, knackigen Pilzen schneide ich raus. Versehentlich eine Made mitzuessen ist vielleicht im Kopf unangenehm, das nicht wirklich ein Problem.

    Die getrockneten Pilze oben sind ja komplett verfärbt und damit erübrigt sich für mich jede Diskussion der Verzehrbarkeit. Frische, gute Steinpilze trocknen zu weißem Fruchtfleisch auf, ansonsten würde ich sie nicht essen.


    LG Michael

    Hi,


    Hinzu kommt, dass wie bei anderen Gewächsen auch, Zellstrukturen bei Madenfrass zerstört werden, Verletzungen entstehen, die Oberfläche vergrößert wird und damit Einfallstore für Zersetzer jeglicher Art geöffnet werden. Das heißt, Pilze mit Madenbefall sind viel wahrscheinlicher schon einen Zersetzungsprozess unterlegen, also in Verderbnis.


    LG Michael

    Zur Not kann man da diesen vermaledeiten Kiefern-Nadelholz-Schweine-Pilz noch mit reinpacken. Und überhaupt alle Holzverwerter des APR. Und dann können ja auch die verschiedenen Bäume von verschiedenen Teilnehmer*innen gemeint sein. Die eierlegende Wollmilchsau unter den Phälen, sehr flexibel.

    Kann mir den jmd. erklären?

    Erkennt da jmd. mit "Baum >'"c/" ein Waldhuhn oder hat die Zeichenfolge jmd. verstanden?

    Schnabel > ; Kamm ´´´ ; Bauch, alternativ Ohrlappen c ; Schwanz /´´


    Ganz oft Baum ist Wald.


    Aber vielleicht kann der Verfasser das eindeutiger klären.


    LG Michael

    Ich finde die 16 sieht aus wie ein Huhn.

    Wow, eine Deiner Stärken ist definitiv Deine Phantasie und assoziative Lockerheit :daumen::giggle: .

    Wobei man natürlich auch bei der 16 im Periodensystem um so viele Ecken denken muss, dass man sich im Kreis bewegt. Und dann noch plattdeutsch...