Beiträge von kruenta

    "Waffe" - warum immer so kriegerisch? Und dann kombiniert mit Religion "Wunder" - toll. Das klingt anachronistisch, aus der Zeit als man noch nicht wußte wie artenreich der Mensch ist und man ganz hardcore auf dem Trip "der Erreger ist alles, das Milieu ist nichts" war. Wobei, zur Zeit ist ja auch der totale Krieg ausgerufen, medial passt es schon, wissenschaftlich (zumindest der Titel) nicht.

    Vielleicht ist der Beitrag ja besser als der Titel verheißt.


    LG, Bernd

    Hallo, zwei sommerliche Tage in Folge haben den Frühling deutlich voran gebracht ...


    1) An einem auf dem Boden liegenden Kiefernstamm findet sich dieser Pilz, darauf etwas, was ein Schleimi (1a) sein könnte,

    auf der anderen Seite des Stamms dann der hier (1b), wo ich nicht ausschließe, dass das eine andere Art ist

    2) Wo es vor vielleicht 15 Jahren gebrannt hat, sind in Folge dessen etliche Bäume verstorben und nach und nach umgefallen, an einer dicken Kiefer dieser Belag

    3) Der war zwischenzeitlich Heimstatt des Schwarzspechts, aber keine Sorge, der hat noch genug Optionen

    4) Manche Bäume, besonders Kiefern, haben es auch überlebt

    5) Ein Stückchen hin an einer anderen Kiefer, im Kronenbereich, nicht auf dem Boden aufliegend, dieser Belag

    6) Ein Raspelpilz an Ebereschemast in der Streu

    7) Ein weißer Puschelschleimi

    8) Und Gloiodon strigosus, der bei der Hitze merklich geschrumpelt ist

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    jetzt habe ich zwischen den Peltigera ponojensis doch noch eine andere Peltigera entdeckt, die sich (für mich) vor allem durch die Apothecien unterscheidet, die deutlich kleiner und nur etwa halb so breit sind, sowie oberseits deutlich eingekerbt/gezackt sind.

    Links P. cf. rufescens, rechts P. ponojensis.

    Weitere Bilder


    Danke für's Anschauen,

    LG, Bernd

    Hallo beli, den Pilz hatte ich an 3 oder 4 Birken, immer sehr konstant im Aussehen. Im Schnitt, bei den Pilzen mittleren Alters, ist die Trama etwa 3-4 mm dick, das passt auch nicht zu Fomfom. Belege habe ich mitgenommen und demnächst geht wieder eine Sendung an Pablo.


    LG, Bernd

    Moin, bei sommerlichen 20°C und voller Sonne sollte das eigentlich eine längere Moorwaldtour mit meinem Jüngsten werden, aber die Biber waren fleißig und die "Wege" des letzten Jahres funktionierten nicht mehr. Normalerweise muss man ja nur stromab gehen, irgendwann kommt ein Biberdamm, normalerweise nach einer breiten, kaum zu passierenden Lichtung voller Biberkanäle (die gern mehrere Hektar groß sind). Oder ein passend gefällter Baum.

    1) Phellinus ignarius an Weide

    2) Die Gräben sind breit aufgestaut

    3) Ein Inonotus obliquus an einer Birke, die keine 10 cm dick ist

    4) Das war das Ergebnis eines früheren, noch höheren Biberrückstaus als aktuell

    5) Es quakt und unkt nur so vor sich hin, jede Menge der derzeit blauen Moorfrösche

    6) Krebsscheren (Stratiodes aloides)

    7) Kröten, Unken kann ich aus der Ferne und akustisch leider nicht bestimmen

    8) Bruchwald

    9) Haselwurz in Blüte

    10) Phellinus tremulae

    11) Hier habe ich den Verdacht auf Phellinus nigricans, kann aber Fomfom nicht sicher ausschließen, auch wenn der am Nachbarbaum vorhanden war und dort ganz normal aussah.

    12) An einer liegenden Schwarzerle diese Kruste, vielleicht Richtung Peniophora

    13) Eine Hutbildende Kruste am gleichen Stamm, keine Ahnung

    14) Etwas krustenartiges, dass unterseits eines Wurzeltellers von Moorbirke an Wurzeln und Torf siedelt, Probe habe ich mitgenommen, vielleicht einfach nur Bjerkandera adusta

    15) Hier bin ich mir beim Substrat nicht sicher, womöglich Eiche, bis ins Kernholz bin ich nicht vorgedrungen. Interessante Muster, u.a. mit Chloriciboria (oder kann noch wer anders solche Farben?) und Phelinussen.

    16) Eine Maser an Birke, unterseits auch mit Krusten bewachsen

    17) Ein farbenfroher Schleimi, lamproderma

    18) Anderer Standort, trockener Nadelwald. Eine surrealistische Birke mit vielen Čagas, die aussieht, als wäre sie gestrichen. Sporenpulver? Ein Frk. war aber nicht zu sehen.

    LG, Bernd

    Moin, an einem schon länger abgesägten Zitterpappelast wächst fast nur resupinat dieser Pilz. Ich halte das für Datronia mollis, die ich sonst hier meist an Salix und Sorbus habe. Wäre nur das einzelne dunkle Stück vorhanden, könnte man sogar in Richtung Dichomitus campestris gehen - was ich hier aber ausschließe.


    LG, Bernd

    Hallo,


    von der konkreten Fundsituation hatte ich kein Foto gemacht, kann aber von analogen Stellen Fotos nachreichen. Wenn die Kiefern wachsen, sterben unten die Äste ab. Sofern der Bestand nicht zu dicht ist, werden auch die unteren Äste recht kräftig und es dauert bis die komplett abfallen und von der Rinde überwachsen werden. An den meisten solcher Astreste gibt es irgendwelchen Pilzbelag, überwiegend unterseits.

    das geht natürlich auch an ganz toten Kiefern


    LG, Bernd

    Hi Pablo, eingetrocknet ist der Pilz schon, aber nicht gammlig oder madig. Zwischen den Röhren (max 2 mm lang) und Trama (im Hutbereich bis 5 mm) ist eine deutlich erkennbare dunkle Linie.


    Vielleicht induziert das ja eine Idee?


    LG, Bernd

    Moin,


    1) ein unbekannter Pilz an Apfel

    2) Trametes ochracea an Zitterpappel

    3) Phlebia tremellosa an Salweide

    4) Überreste eines Raben

    5) für mich neu Phellinus ribis an Johannisbeere auf einem ehemaligen Hof


    6) der erste Huflattich des Jahres

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    bei diesem Pilz habe ich immer noch keine Idee. Das Bild stammt von 2010. Das Substrat müsste Kiefer sein, falls das bei Kohle überhaupt noch relevant ist, andererseits scheint da auch ein Pilz an der unverbrannten Stelle zu sein - rechts oben, falls das nicht was anderes ist.

    LG, Bernd

    Hallo Pablo, der fragliche Band der Pholiota beinhaltet stammt von 1999, da heißt es zu Ph. oedipus "selten oder sogar sehr selten mit nur einem Fund" - ob das noch so ist, keine Ahnung. In die Rote Liste wurde die Art nicht aufgenommen.


    LG, Bernd

    Hallo, wie erwähnt, die sind gleich neben Pseudoplectania, also wirklich gleich daneben, so 30...40 cm. Sand, Fichten. Th. caryophyllea habe ich auch, die wachsen noch näher am Hof mit den Peltigera ponojensis zusammen. Davon sehe ich derzeit nichts. Th. palmata gibts im Wald gelegentlich, ist mir aber im Frühling noch nie aufgefallen. Wobei ich mir da immer noch nicht so ganz sicher bin welche denn das immer ganz genau ist ...


    LG, Bernd

    Moin, weil ich gerade über die Bilder gestolpert bin und die Art nachgeschlagen habe - scheint wenigstens in Mitteleuropa selten zu sein. Bei einem Nachbarn im Hof, im Nachbardorf, an einem alten Ahorn, die Bilder sind von 2010, müsste ich schauen, ob es Pilz und Baum noch gibt.


    LG, Bernd

    Hallo,

    bei der Sichtung meiner Schwarzbecher ist mir gleich daneben dieses Etwas aufgefallen. Sieht irgendwie aus wie einer der Erdwarzenpilze, aber die vorjährigen müssten doch vergammelt, zerfallen sein. Xylaria würde auch anders aussehen. Hat wer eine Idee? Ja, die Fotos sind suboptimal und ein Schnitt wäre vielleicht auch ganz nützlich - ich gehe aber davon aus, dass die bis morgen nicht wegrennen.

    Und noch ein paar Becher, in diesem Jahr besonders zahlreich und gedrängt.

    LG, Bernd

    Hallo Pablo,

    Ganoderma valesiacum - noch nie gehört. Meine früheren Funde waren auch alle an Laubholz. Aber diese beiden gestern jeweils an Fichte.

    Das KOH ist selbstgeschnitzt (Holzasche+Wasser+Kaffeefilter) - wird so um die 5% sein. Die bekannte Reaktion zum Vergleich war doch Hapalopilus nidulans.

    Den Schüppling schaue ich mir an - in Richtung Schüppling ging meine Vermutung schon - aber bei einem Einzelexemplar in jung habe ich da gar nicht erst einen Versuch unternommen.

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    ein paar Bilder von der heutigen Tour in einem Fichten-Eschen-Eichen Mischwald

    1) Ganoderma lucidum hatte ich schon länger nicht mehr gesehen, hier zusammen mit G. applanatum auf Fichtenstubben

    2) Trichaptum biforme an Birke

    3) Die Haseln werden hier nicht alt und sind damit im Prinzip pilzfrei, löbliche Ausnahme am Rande des Walds, Meroliopsis corium

    4) Für mich neu war Daedalea quercina

    5) Seidelbast in voller Blüte

    6) Neckera pennata an Esche

    7) FiZaRü

    8) unbekannter kleiner Lamellenpilz

    9) Phellinus robustus

    10) und schon wieder Coriolopsis gallica an Esche, wieder mit der Lilafärbung mit KOH

    11) Auch der war für mich neu: Auricularia mesenterica an Esche

    12) Und zum Schluss noch ein schmucker Spitzahorn voller Anomodon longifolius

    LG, Bernd