Beiträge von kruenta

    Moin, war mal kurz schauen was die Orchideen so machen, noch nicht viel außer Blätter zeigen.


    ein paar interessante Pilze

    1) Lophodermium arundinaceum

    2) weiter an Schilf ein Pyreno, den ich voriges Jahr schon mal hatte - diesmal mit Schnittbild

    3) an Schilf auf Wasserhöhe, ein leicht gelblicher Becher bis über 3 mm groß. Vielleicht Mollisia hygrophilus? ( mollisia )


    4) an toter Frangula alnus, wohl ein Pyreno oder ein verholzter Becher :D

    5) ebenda, nur an einem Zweig noch mit Rinde, winzige rote Büschelbecher - keine Ahnung

    LG, Bernd

    Moin,


    an morschem Totholz von Eberesche auf dem Boden wächst dieser resupinte, dünne Porling. Nur bei größeren Exemplaren ist der Rand leicht abstehend, dann oberseitig weiß. J. nitida soll hier eine häufige Art sein.

    LG, Bernd

    Moin,


    1) im letzten Jahr hatte ich Plectania melastoma in relativ spätem Stadium gefunden (Könnte das Plectania melastoma sein? → Ja), nach einigem Suchen - aus Lettland wurden schon vor einigen Wochen Bilder der Art gezeigt - habe ich den heute auch gefunden in früherem Stadium. Fast an der selben Stelle, 50 m hin

    2) sehr schuppiger Polyporus tuberaster gleich daneben, an Totholz von Eberesche

    3) Helvella leucomelanea

    LG, Bernd

    Hallo Steffen,


    bei den Objektiven kannst Du Dir auch Laowa anschauen. Sehr gute und preisgünstige Makroobjektive, allerdings ohne Motor. D.h. Autofokus geht nicht - was man allerdings auch nicht so oft braucht, da Auto selten versteht, was der Fotograf denn nun scharf haben möchte. Ich nutze ein 60 mm 2:1 Macro ohne Stativ. Fokus bis ∞, geht auch für Landschaften etc.


    LG, Bernd

    Hallo Felli, meine Vorschläge


    1) Orchis militaris passt


    2) Orchis (Anacamptis) morio passt


    3) Orchis mascula, die ausgefranste Version


    4) Orchis mascula, die glattrandige Version (keine Ahnung ob die beiden vielleicht mittlerweile getrennt wurden, als ssp. ziemlich sicher)


    5) Polygala cf. comosa


    6) Antennaria cf. dioica


    LG, Bernd

    Hallo Daniel, hallo Ulla,


    C. candida wäre auch mein Arbeitstitel gewesen, allerdings beschränkte sich meine "Literatur" zu Vergleichen mit Bildern und Texten im Netz. Und wenn Ulla meint, da geht nichts ohne Mikroskop, dann akzeptiere ich das so - zumal die Sache bei einem Einzelstück ohnehin schwierig ist. Allerdings habe ich die Art jetzt auf dem Schirm - die war mir vor meinem Fund gar nicht bekannt. Ähnliche Biotope suche ich ja doch häufiger mal auf.


    Also vielen Dank für Eure Einschätzungen.


    LG, Bernd

    Moin, hab noch mal ein Foto im direkten Vergleich gemacht und einen Schnitt von dem Becher an Johannisbeere. Sieht schon so aus, als wird der sich weiter öffnen und Annas Vorschlag sich als korrekt erweisen.


    beide Arten an den jeweiligen Zweigen

    Schnitt durch vermtl. Godronia

    Vorjährige Tympanis an Apfel, wo mittlerweile die Rinde schon teils abgefallen ist.

    pilzforum.eu/attachment/427817/

    LG, Bernd

    Moin,

    Tympanis conspersa agg., den ich vor einiger Zeit hier (RE: An Apfel) angefragt hatte, habe ich mittlerweile an zwei weiteren toten (die Schafe warns) Äpfeln gefunden. Und heute dann auch noch an Johannisbeere, das könnte eine andere Art sein, mit dem agg. dürfte das aber schon passen.


    1) an roter Johannisbeere, tote Äste


    2) an Apfel


    LG, Bernd

    Moin, ein paar Bilder von gestern


    1) Gyromitra sp.

    2) Scheibenlorchel auf altem Fichtenstubben

    3) Becher (Hymenoscyphus oder so) an Fruchtstand von Weide

    4) Becher (Lachnum sp.?) an Laubholzast, vmtl. Eiche

    5.) Becher (Mollisia sp.) an Kiefernzapfen

    LG, Bernd

    moin,


    ich bin heute über einen Stäubling gestolpert, der zu nichts zu passen scheint von dem was ich bisher kenne (ist ja nicht viel).

    Standort: etwas trockenere Stelle mit Fichte in ansonsten morastigem Wald (Moorbirke, Grauerle, Schwarzerle); 4 cm im Durchmesser, etwa 5 cm hoch. War ein Einzelstück.

    Dass eine Bestimmung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich ist, ist mir klar. Aber vielleicht hat ja jemand Ideen, was es sein könnte.


    Der Spaziergang galt Corydalis intermedia, die zur Zeit in Blüte sein sollte, und sich auch in Blüte zeigte.

    Danke für's Anschauen,

    Libe Grüße, Bernd

    Hallo Martin, nein, Nectriopsis lecanodes parasiert auf lebenden Peltigeras (mehrere Arten möglich), allerdings sieht es so aus, als ob die danach absterben, jedenfalls sehen die deutlich blasser aus als die frischen Triebe.

    Den Bereich mit dem Befall siehst Du auf Bild 7, links unten, farblich deutlich abweichend.


    LG, Bernd

    Moin, gleich am Hof, so 100 m hin, gibt es paar sehr magere Stellen mit einigen Flechten


    Cladonien, keine Ahnung wie viele verschiedene Arten da sind ...

    1)

    2)

    3)

    4)

    5)

    und Peltigeras

    6) P. ponojensis


    7) das könnte gut P. rufescens sein

    7a) mit Nectriopsis lecanodes

    8) P. didactyla auf sandigem Ameisenhaufen

    LG, Bernd

    Moin, die vorjährigen Stengel von Reynoutria (Fallopia) sachalinensis sind teils voll mit diesen winzigen, bürstenförmigen, schwarzen Pilzen. Mehr als die Bilder, von heute, habe ich nicht. Durchmesser des Stiels in Bild 1 - knapp 4 cm.



    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    danke für Deine Meinung, zu den Peltigeras hat sich sonst immer Ingo ( Sennepilz ) qualifiziert geäußert. Wenn die Saison auch pilzig wieder los geht, taucht er hier vielleicht auch wieder auf. Z.B. hier Peltigera ponojensis mit Nectriopsis lecanodes und in weiteren Anfragen vom letzten Frühling.

    Und ja, nach Süden offen, ganz leichte Hanglage. Relativ warm, also, für unsere Verhältnisse hier. Das war Ödland seit da in den 80ern die Straße neugebaut wurde und der trockene Streifen am Waldrand dann für die LPG zu mickrig war. Wächst jetzt langsam mit Kiefern zu. An den extrem mageren Stellen aber ziemlich langsam. Eigentumsmäßig ist das immer noch in Staatshand unter der Rubrik "will keiner haben" - also jedenfalls keiner, der Ansprüche auf Boden aus Staatsbesitz hat.


    LG, Bernd

    Hallo Ulla, danke für den Tip. Ist nur einen Kilometer hin, kann ich im Auge behalten. Es kann gut sein, dass die Arten hier noch nicht gefunden wurden. Im Band zu den Schleimpilzen (1995) steht keine davon drin und im Netz findet man auch nichts - am ehesten würde man was finden bei der Sprachkommission, weil die hier hyperaktiv sind, für jeden Dreck einen "offiziellen litauischen Namen" zu vergeben. Allzu häufig ist die Gemeine Pestwurz zudem auch nicht. Allgemein leichter zu finden, weil entlang der größeren Flüsse regelmäßig anzutreffen, wäre da noch Petasites spurius.


    LG, Bernd

    Moin,


    von gestern habe ich noch kleine (bis 3 mm) Gnubbel an vorjährigen Stängeln von Petasites hybridus. Keine Ahnung, was das sein könnte, vielleicht Sklerotien von einer Typhula. Mikrobilder habe ich nicht, auch keinen Schnitt. Vielleicht hat ja trotzdem eine Idee, was das sein könnte?



    Gleiche Stelle vom letzten Jahr, etwas später (21.4.)


    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    auf Bild 1 ist rechts Peltigera ponojensis zu sehen. Eine Art, die hier ziemlich häufig ist - was durchaus lokal sein kann, weil das ein Moränenzug ist, auf dem ich wohne. Ziemlich kräftig und mit großen Apothecien, farblich aber auch sehr variabel. Links auf Bild 1 ist die Peltigera, die auf allen anderen Bildern danach gezeigt wird.


    Cladonien sind auch ein paar dabei, die hab ich diesmal aber großzügig ignoriert.


    Eigentlich hoffe ich ja immer, auf solchen Biotopen mal Stielboviste zu finden - aber bisher Fehlanzeige.


    LG, Bernd

    Moin,


    fast am Straßenrand auf Magerrasen wächst neben der hier üblichen Peltigera ponojensis noch eine andere Peltigera, die den Eindruck erweckt, irgendweas zu sein, was ich bisher noch nicht hatte. Ohne Apothecien, Sorale und Isidien, also jedenfalls nicht ausgeprägt. Könnte das vielleicht P. rufescens sein?


    Links das UFO, rechts P. ponojensis



    LG, Bernd

    Moin,


    hier geht vermutlich ohne Mikroskop wieder gar nichts, aber da das Forum momentan nicht eben überlastet ist ...


    Die Zitterpappel ist vielleicht 3 Jahre tot, der Oberteil im vergangenen Frühling abgebrochen. An der Bruchstelle dieses Oberteils herauflaufend stellenweise ein weißer Pilz, der überwiegend resupinat ist, aber teilweise im oberen Bereich kleine Konsolen bildet. Dann oberseits filzig. Lässt ich im Stück wie Gummi abziehen. KOH keine Farbveränderung. Poren etwa 2-3 je mm, Poren nur kurz ~0,5 mm.



    LG, Bernd

    Hallo, sieht irgendwie aus wie Inonotus triqueter oder gar Phaeolus schweinitzii - aber meiner Kenntnis nach sind die beide mit Kiefer assoziiert.


    LG, Bernd