Beiträge von kruenta

    Hallo allerseits, das Moos scheint bei mir häufig zu sein. An der Rinde von Ahorn (direkt am Haus), an Schneeball, alten Apfelbäumen und auch an rotem Holunder. Mal schauen, ob ich da was an Tellern ohne Lupe finden kann.

    Die vorjährigen Sporogone sind auch zu sehen, an der Artbestimmung des Mooses daher kein Zweifel.


    LG, Bernd

    Hallo Peter, hallo Pablo,

    vielen Dank für Eure Einschätzungen. Wobei ich nicht verstehe, was Euch bei (3) so sicher macht, dass es kein Steccherinum sein kann.


    Hier nun weitere Bilder nach dem Schneeräumen, nur mit Kunstlicht. Das KOH ist wieder selbstgestrickt, also sicher nicht ganz rein und von unklarer Konzentration.

    1)

    mit KOH


    3)

    mit KOH


    6) also die Krümel stammen sicher von Insekten, man sieht sogar einen der Gänge, der ziemlich dick ist, so um 1,5 mm, muss ich Mal die Kollegen Coleopterologen fragen, was da in Frage kommt. Brüchig und schwer abzumachen, zudem mit Sollbruchstellen an den Insektengängen.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    Also nix wie raus und versuchen, ein paar Fotos zu machen.

    0)

    1) ein Phellinus an Salix caprea, mein Arbeitstitel wäre Ph. conchatus (Schnittbild kann ich nachreichen, alles max. 300 m weg)


    2) den hatte ich schon Mal im andern Thread gezeigt, an sehr morscher S. caprea, Pablo hatte Mottenkugeln ins Spiel gebracht, da aber Geruch komplett fehlt, Arbeitstitel Scythinostroma sp. Getrocknet ist die Oberfläche wie Plastik


    3) an Haselnuss


    4) Gelbstielige


    5) irgendwas resupinates an S. caprea


    6) und noch sowas an einem anderen Baum, die Krümel könnten von darin wohnenden Insekten stammen? An diesem Punkt waren dann auch -8 schon zu kalt zum fotografieren. Vielleicht die gleiche Art wie 5.

    Danke für's Anschauen.

    LG, Bernd

    Hi there,


    just do a bit physics. The nominal magnification is valid for an exactly positioned object and environment. Whenever you move the object here and there, or adjust the ocular to your eyes - the magnification is also slightly changed. This is unavoidable. And yes, the different refraction index of oil in comparison to air contributes as well.

    Much appreciated you checked this!


    Best regards,

    Bernd

    Hi Steve, welcome. I am not a mycologist, but usually a linguistic explanation fits, too.


    You got an excipulum, which (usually) consists of more than one layer. The outside layer is called ectal, the inside layer medullary. Whilst it could happen, that all the layers are of the same kind, sometimes ectal and medullary layer are of different size/shape/composition, whatsoever. And then you can have gradual transition between them or a sharp one.


    When you ask for ID, it would be always useful to indicate the location of the finding. mt - stands for Malta?


    Best regards, Bernd

    Hallo allerseits,

    ... hat, bevor es in den Ofen wandert (und das ist bei -17°C derzeit ne ganze Menge), auch noch einiges zu bieten. Zum Beispiel


    1) diese Kohlenbeere an Birke (sieht zumindest etwas ähnlich aus wie Hypoxylon rutilum)

    2) das hier auf Fichtenrinde

    3) (unfertiges?) Zeugs an Ahorn

    4) dicke weiße Kruste an Salweide

    LG, Bernd

    Naja, um wissenschaftlich exakt nachzuweisen, dass die fraglichen Pilze keinen Krebs heilen können, müsste man aber viel umfangreichere Studien machen, als um nachzuweisen, dass sie es können (wenn sie es denn können). Im Allgemeinen sind Negativbeweise sehr viel schwieriger zu führen als Positivbeweise, da ein einziges Gegenbeispiel ausreicht um den Negativbeweis zu entkräften. Deswegen lässt man es sein, etwas negativ zu beweisen und beruft sich auf die Annahme, dass etwas nicht der Fall ist, solange nicht der positive Beweis erbracht ist. Das ist aber nur eine vorläufige ANNAHME, die keineswegs auf gleicher Stufe mit dem Nachweis steht, dass Substanz A unter Bedingung B gegen Krankheit C hilft. Man mag das für eine Spitzfindigkeit halten, aber so läuft Wissenschaft nun Mal.


    Andernfalls wäre mit dem Schneider von Ulm der Beweis erbracht gewesen, dass Menschen nicht fliegen können.


    Und selbstverständlich wurde die Erfahrung der Wirkung der Weidenrinde als Experiment am Menschen gemacht (die theoretische Grundlage dafür sehe ich eigentlich so - alles probieren, irgendwas wird schon helfen, wobei dem Wort probieren inhärent sind "vorsichtig" und "kleine Menge"). So wie man es derzeit mit den Nebenwirkungen von Vakzinen macht. Es gibt keine Möglichkeit, die klinischen Tests (vulgo: Menschenversuch) zu modellieren oder an Ratten zu machen, das sind lediglich dazu vorbereitende Schritte. Theorie und Experiment gehören zusammen und ergänzen sich. Man kann nicht eins durch das andere komplett ersetzen, insbesondere nicht das Experiment durch die Theorie.


    LG, Bernd

    Hi,

    ich finde die Aussage "Schmetterlingstrameten und Lackporlinge heilen keinen Krebs" allerdings genauso unzulässig verallgemeinernd wie die Behauptung, dass sie es tun. Wir wissen es nicht, allerdings gibt es schon eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass ein Konglomerat an Substanzen eine genau (allerdings nicht im biochemischen Sinne) beschriebene Wirkung haben. Trotzdem gibt es so komische Sachen, wie Weidenrinde, die eine klar betitelte Wirkung hat und die heute (synthetisch erzeugt) massenhaft als Schmerzmittel (Aspirin & Co.) verkauft wird. Und wer käme schon auf den Gedanken, die mit Volksmedizin in Verbindung zu bringen? So löst man die besten Rezepte aus der Volksmedizin heraus, was übrig bleibt sind dann die, wo man keine Wirkstoffe isolieren konnte, deren Wirksamkeit entweder nicht vorhanden, nicht verstanden oder nur unter speziellen Bedingungen wirksam ist. Kurz, die Gegenüberstellung von Volksmedizin und Schulmedizin halte ich für falsch. Eher sollte man hier das Gleichnis von Fundament und Überbau bringen.
    Ich sehe nicht, wie man ausschließen kann, dass diese unter bestimmten Bedingungen bei bestimmten Personen nicht auch heilend wirken können. Nur ist Krebs eben keine Krankheit, die in der Volksmedizin viel Bedeutung hatte und folglich kann man diesbzgl. auf kaum Erfahrung zurückgreifen.


    Klar, mit Gesundheit wird viel Schindluder getrieben. Früher war es Mal der Mensch, der gesund sein konnte oder auch nicht. Heute ist es das Essen, die Smartwatch, die Bekleidung, die Lebensmittelergänzungen, die gesund sein sollen ... also etwas das man kaufen kann und soll.


    LG, Bernd

    Hallo,

    H. cyphelliformis hatte ich mir auch angesehen (in diesem Paper von 2005 https://www.dgfm-ev.de/publika…n-sambucus-nigra/download), zumal der auch da viel auf Sambucus, allerdings niger, berichtet wird. Der Pilz selbst erscheint mir aber zu hell, was aber natürlich für die Pilze, die Du jetzt der schwarzblauen Art zubilligst, auch zuträfe. Was allerdings wenig Sinn ergibt, denn atrocaerulea stammt aus lat. ater 'schwarz' und caeruleus 'himmelblau'. Und mich deucht, das Epithet wurde von jemandem ausgewählt, der Latein konnte und dass die Farbe was mit dem Pilz zu tun hat. Aber gerade bei so Kleinkram gibt es wahrscheinlich noch mehrere wenig populäre Arten, zu denen man kaum Literatur findet.


    LG, Bernd

    Hallo beli, das sieht aus. Wenn ich mich recht erinnere benötigt man dann einen Schnitt, um zu beurteilen ob die Trama hell oder dunkel ist (draußen beim ersten Sonnenlicht in diesem Jahr). Ist das jetzt nun hell oder dunkel? So leichig sieht der Pilz gar nicht aus.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    diesen Pilz (etwa 3 mm groß) habe ich an einem toten Trieb von Sambucus racemosa gefunden. Alle Pilze, die zu sehen sind, sitzen nicht auf Rinde oder Holz, sondern auf dem Bast. Erinnert mich an Resupinatis, vielleicht irgendwo in der Gattung oder Umfeld zu suchen. Nicht auszuschließen sind Frostschäden bei -5°C.


    Danke für's Anschauen und für Kommentare.

    Liebe Grüße, Bernd

    Hallo allerseits, noch ein paar Bilder von der Nummer 5. So richtig überzeugend nach D. confragosa sieht das für mich nicht aus. Die Ausleuchtung hat einen leichten Grünstich hinzugefügt, aber das dürfte wohl nichts Wesentliches ändern.



    LG, Bernd

    Hallo Pablo, der Feuerschwamm fehlt sogar bei mir. Wird hiermit nachgereicht. Wobei der auch gerne ein Stativ und Licht hätte. Mit kleiner Blende bleibt da nix von der Tiefenschärfe übrig. Aktuell ist der um 2*5 cm groß, rein resupinat. Vielleicht wird es auch was anderes, aber Ph. conchatus scheint mir immerhin möglich.

    LG, Bernd

    Hallo beli, danke, interessante Idee. Muss ich morgen Mal prüfen, wie der oberseits aussieht. Alternativ wäre sonst eigentlich noch der Verdacht auf Daedaleopsis confragosa.

    LG, Bernd

    Hallo,

    @Pablo, wenn es makroskopisch nicht Mal einen Arbeitstitel gibt, hilft das Versenden und Identifizieren durch Andere auch nicht viel, weil man beim nächsten Pilz trotzdem wieder an der gleichen Stelle stehen würde. Anders sieht es bei dem Kohlepilz aus, da scheint Bisogniauxia repanda Biscogniauxia repanda schon sehr gut zu passen und die Form der Sporen sich eindeutig von B. marginata zu unterscheiden ...

    @alle - wie wäre denn die Vorgehensweise um die Form der Sporen der Bisogniauxia anzusehen 1) geht das bei diesem Pilz überhaupt, also wegen Reifestadium? 2) braucht man Chemikalien? 3) ist es egal wo und wie man den Schnitt legt?


    Danke im Voraus für Erläuterungen,

    Liebe Grüße, Bernd

    Hallo allerseits, bei gemessenen 20 cm Schnee kann man sich noch im Wald bewegen, ohne dass der Schnee in die Stiefel fällt. Ein paar Fotos von der letzten "Raucherpause".


    1) Neottia nidus-avis

    2)

    3) der Gelbstielige

    4)

    5) an Eberesche, ist da Lenzites betulinus plausibel?

    6)

    7) ein Pilz, an Salix caprea

    8) weil Nobi gestern diesen winzigen Käfer beibrachte ... das hier will vielleicht Mal Phellinus conchatus werden? An Salix caprea, die dabei ist das Zeitliche zu segnen.

    pilzforum.eu/attachment/361388/

    9) eine Flechte an Haselnuss

    10) irgendwas Schwarzes, leicht schmierig und abfärbend, Pilz, Alge, Flechte? An Haselnuss.

    11) irgendwas von den Kohlenbeeren, an Haselnuss

    12) Stereum hirsutum, an Haselnuss

    13) Flechte an Fichte, vielleicht irgendwas aus der Richtung Chaenotheca sp.

    LG, Bernd