Beiträge von boccaccio

    Hallo Stefan,


    das mit Lyophyllum decastes ist auch eine gute Idee! Leider mußte ich gerade feststellen, daß die Fruchtkörper über Nacht dem Rasenmäher zum Opfer gefallen sind. Gibt also nichts mit einer genaueren Betrachtung.


    Bezüglich der Taphrina hab ich Jule schon alarmiert und wurde angewiesen, daß der Fund belegpflichtig ist ;)


    Björn

    Hallo zusammen,


    scheinbar geht auch bei den Pilzen momentan der Trend zum Studium. So fand ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause die folgenden vier Pilze auf dem Campus Duisburg der Uni Duisburg-Essen.


    1. Zunächst mal ein Agaricus sp. mit Sporengröße (5.65 +- 0.4) µm x (4.5 +- 0.2) µm, pilzigem Geruch, doppeltem Ring und einer nur sehr langsamen und geringen Verfärbung des Fleisches in Bräunliche beim Durchschneiden. Insgesamt ein sehr fester Pilz. Karl hat in der Zwischenzeit auf FB A. bitorquis als heißen Kandidaten genannt.


    2. Das würde ich für eine Melanoleuca halten. Mikroskopiert habe ich nicht, aber ich werden heute Abend vielleicht mal einen Fruchtkörper einsacken.


    3. Puccinia punctiformis ex Cirsium arvense II


    4. Eine Taphrina auf Prunus serotina. Das müßte dann T. farlowii sein, wobei die normalerweise nur Blätter befällt und nicht derartige Narrentaschen an den Früchten verursacht.


    Björn

    Hallo zusammen,


    auch am dritten Tag von Jules Phyto-Kurs auf Hof Fleckenbühl ging es nach dem Frühstück raus in die Wildbahn um nach Pilzen zu suchen. Die zeigten sich auch wieder wie erwartet an allen Ecken und Enden und lieferten noch ein paar weitere nette Beiträge zu unserer Fundliste. Nachdem dann ab dem Mittag noch mal eine Runde mikroskopiert wurde, war der Kurs dann am Nachmittag auch schon viel zu schnell vorbei. Und für alle, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, sei auf die weiteren Kurse in Sankt Oswald im August und in Bad Laasphe im Herbst verwiesen.


    1. Pseudopeziza trifolii ex Trifolium repens


    2. Ramularia taraxaci ex Taraxacum Sect. Ruderalia


    3. Puccinia leontodontis ex Scorzoneroides autumnalis. Man beachte die Uredosporen mit stachelfreier Tonsur! ;-)


    4. Ramularia geranii ex Geranium pusillum


    5. Puccinia acetosae ex Rumex acetosa


    6. Fuligo rufa


    7. Puccinia punctiformis ex Cirsium arvense. Bei der Abendrunde am Vortrag hat Jule diesen Pilz mit der Nase gefunden. Sie blieb auf einmal am Wegrand stehen und meinte: "Björn, hier ist er. Riechst du das auch?" Ich hab erstmal nichts gerochen, aber mit ein wenig Suche im Gebüsch war der Pilz dann schnell ausfindig gemacht. Dieses Exemplar hier stand aber etwas freier und war somit auch optisch schnell dingfest gemacht. Der Geruch ist sehr intensiv süßlich und irgendwo zwischen Honig und Flieder zu verorten.


    8. Rostpilz auf Viola sp.


    10. Gymnosporangium clavariiforme ex Juniperus communis. An dieser Stelle sei noch einmal explizit darauf hingewiesen, daß dies nicht der Birnengitterrost Gymnosporangium sabinae ist, sondern der Weißdorngitterrost Gymnosporangium clavariiforme. Während letzterer auf echtem Wacholder vorkommt, wächst sein Birnenbruder nur auf schuppenblattbildenden Wacholdern wie dem Sadebaum und dem chinesischen Stinkwacholder.


    11. Phragmidium fragariae ex Potentilla sterilis


    12. Während ich das Phragmidium fragariae fotografierte, hatte ich auf einmal eine Wacholdernadel in meinem Finger stecken. Beim Herausziehen stachen sofort einige schwarze Punkte ins Auge, die sich dann als Lophodermium juniperinum entpuppten.


    13. Peronospora ervi ex Vicia hirsuta. Das ist der Bruder von der Peronspora sp., die wir am Vorabend auf Vicia tetrasperma hatten. Diese beiden Wicken sind übrigens an ihren Nebenblättern auseinanderzuhalten.


    14. Peronospora rumicis ex Rumex acetosa


    15. Das dürfte eine Ramularia auf Rumex acetosa sein.


    16. Ascodichaena rugosa


    17. Peronospora variabilis ex Chenopodium album


    Björn

    Hallo zusammen,


    @ Dieter

    Dann mal nichts wie los! Ich hab in deinen letzten Beiträgen gesehen, daß du ja durchaus auch für sehr kleine Pilzchen zu begeistern bist.


    @ Julia

    Der beeindruckendste Teil der Abendrunde war aber, wie du auf die Puccinia punctiformis mit der Nase angeschlagen bist ;)


    Björn

    Hallo zusammen,


    @ Stefan

    Es gibt aber ja noch zwei weitere Kurse von Julia in diesem Jahr. Wobei der in Bayern wohl wirklich am A*** der Welt liegt, da käme nicht mal ich mit vertretbarem Aufwand mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Und dann kommt im Herbst ja noch ein Kurs in Bad Laasphe. Und ansonsten bist du also ein Phytopath? ;-D


    @ Jule

    Danke für die Ergänzungen zu den Streifenbränden.


    @ Thomas

    Das ist doch keine Arbeit, das macht im Gegenteil ganz viel Spaß!


    Björn

    Hallo Christian,


    dann sollten wir die Westruper Heide mal ins Visier nehmen. Wir können ja schauen, wie es bei uns zeitlich so paßt, auch mit Hinblick auf die Exkursionen von APR und MAB. Ich werde da dann aber auf jeden Fall auch noch Werbung für die Flechten machen. Ist ja in Zeiten von Trockenheit eine gute Investition in die Zukunft ;)


    Björn

    Hallo zusammen,


    nachdem der erste Tag des Phyto-Kurses mit Jule auf Hof Fleckenbühl absolviert war und wir uns beim Abendessen gestärkt hatten, brachen einige Streber noch zu einer weiteren kleinen Runde über das Gelände auf und fanden dabei weitere nette Phytoparasiten.


    1. Ein Mehltau wohl auf Hieracium für den sich aber irgendwie niemand so richtig begeistern konnte. Bleibt deshalb namenlos. Aber vielleicht greift Dieter ja irgendwann noch mal zu.


    2. Peronospora viciae auf Vicia angustifolia


    3. Ustilago salweyi ex Holcus lanatus


    4. Tanyptera atrata mit einem kleinen Afterskorpion am rechten Hinterbein


    5. Xanthoria parietina


    6. Peronospora sp. auf Vicia tetrasperma. Das spec. gibt es hier nicht etwa, weil wir den Pilz nicht hätten bestimmen können. Vielmehr handelt es sich hier um eine noch unbeschriebene Art, die sich von Peronospora ervi auf Vicia hirsuta molekulargenetisch unterscheidet..


    7. Aecidium ranunculi-acris agg. auf Ranunculus repens. Im Prinzip sollte man hier mit dem Mikroskop auch noch weiter zur genauen Art kommen, aber da traue ich mir keine belastbare Aussage zu. Vielleicht liefert Jule dazu noch einen Namen.


    8. Puccinia acetosae ex Rumex acetosa


    9. Ustilago nuda ex Hordeum vulgare


    10. Phaeobotryosphaeria visci ex Viscum album


    11. Es wurde auch fleißig Liebe gemacht: Dolycoris baccarum


    12. Peronospora dipsaci ex Dipsacum fullonum


    13. Aecidium ranunculi-acris ex Ranunculus acris. Hier gilt das gleiche wie bei Nr. 7


    14. Puccinia cf. hysterium ex Tragopogon pratensis. Neben den hier gezeigten Telien gab es auch Aecien auf dem Blatt.


    15. Hyaloperonospora parasitica ex Capsella bursa-pastoris


    Björn

    Hallo zusammen,


    am vergangenen Wochenende war ich bei Jules Kurs zu phytoparasitischen Kleinpilzen, der in Schönstadt bei Dieter auf Hof Fleckenbühl stattfand. Der Kurs war einfach nur genial und ich kann ihn wärmstens an alle, die sich für Phytoparasiten interessieren und auch solche, die sich noch nicht dafür interessieren, weiterempfehlen. Es wird dieses Jahr auch noch zwei weitere Kurse von Jule geben. Einer im August in Zwiesel und der andere im Herbst in Bad Laasphe. Bis dahin wird es dann auch Jules Phyto-Buch in gedruckter Form geben!


    Aber nun zu den Pilzen. Am Samstag Vormittag ging es zu einer ersten Exkursion nach draußen. Nach 5 Metern zeigten sich schon die ersten Pilze auf Giersch. Von da an zogen wir langsam aber stetig weiter und schafften bis zum Mittag eine Strecke von einigen Hundert Metern.


    1. Protomyces macrosporus ex Aegopodium podagraria. Ein Wucherling, der kleine Blasen auf Stängeln und Blättern verursacht.


    2. Peronospora lamii ex Lamium purpureum


    3. Puccinia taraxaci ex Taraxacum Sect. Ruderalia


    4. Peronospora polygoni ex Polygonum aviculare agg.


    5. Peronospora aparines ex Galium aparine


    6. Peronospora ranunculi ex Ranunculus repens


    7. Melampsora euonymi-caprearum ex Euonymus europaeus


    8. Epichloë typhina ex Dactylis glomerata. Man beachte auch das Ei einer Botanophila-Fliege, was man eigentlich fast immer auf diesem Pilz findet.


    9. Peronospora agrestis ex Veronica persica


    10. Hyaloperonospora thlaspeos-arvensis ex Thlaspi arvense


    11. Ustilago alopecurivora ex Alopecurus pratensis


    12. Peronospora conglomerata ex Geranium pusillum


    13. Urocystis ulei ex Festuca rubra agg.


    14. Entoloma clypeatum. Es gab also auch große Pilze!


    15. Noch ein Streifenbrand


    16. Kein Pilz, aber trotzdem hüsch: Myosurus minimus


    17. Peronospora arborescens agg. ex Papaver rhoeas


    18. Xanthoria parietina


    19. Phragmidium sanguisorbae ex Sanguisorbum minor


    20. Peronospora gei ex Geum urbanum


    Björn

    Hallo Christian,


    das klingt auf jeden Fall nach einer guten Idee. Die Westruper Heide in Haltern hat ja einige Cladonien im Angebot. Und im Duisburger Landschaftspark gibt es auch ein paar Cladonien, Peltigeras und Diploschistes muscorum.


    Björn

    Hallo Christian,


    schön mal wieder von Dir zu hören! Ich hoffe, wir sehen uns dann auch bald mal wieder auf gemeinsamen Exkursionen. Und vielen Dank für die Übersicht über all die tollen Flechtenseiten!


    Björn

    Hallo Dieter,


    wieder mal jede Menge beeindruckender Aufnahmen in den 11 Beiträgen! Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.


    Was den Pilobolus angeht, habe ich ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, in welche Richtung der nun genau wächst. Aber was ich sicher ausschließen kann ist, daß er die Gravitation zwischen sich und dem Substrat spürt. Die entsprechenden Kräfte sind viel zu klein, um meßbar zu sein. Temperaturunterschiede, Luftbewegung etc. haben da einen viel größeren Einfluß. Von daher würde ich einfach mal vermuten, daß der Pilz sich mithilfe von Erdanziehung und Licht irgendwie orientiert. Auch was den Abschußwinkel angeht, müßte man sich mal genau überlegen, was da jetzt optimal ist. Ohne Luftreibung wäre es ja im 45-Grad-Winkel. Mit Reibung ändert sich das dann zu flacheren Winkeln. Aber 10 Grad gegen die Horizontale kommt mir dann doch fast ein bißchen zu flach vor.


    Björn

    Hallo zusammen,


    nach der MAB-Tour am Samstag stand gestern direkt die nächste Exkursion auf dem Programm. Mit dem APR ging es nach Herten auf den Waldfriedhof und in den Katzenbusch. Nachdem wir zu Beginn der Exkursion den letztes Jahr verstorbenen und auf dem Waldfriedhof beerdigten Fredi Kasparek besucht haben, ließen die Pilze anschließend nicht lange auf sich warten:


    1. Lyophyllum decastes


    2. Gloeoporus dichrous. Hätte ich in dem Zustand erstmal auch nicht erkannt, aber an einem anderen Fruchtkörper waren der weiße Rand an der Unterseite erkennbar und das Ablösen der Fruchtschicht ging dort auch ganz leicht (danach war der Fruchtkörper aber leider nicht mehr fotogen, deshalb also hier ohne Bild des weißen Randes).


    3. Polyporus ciliatus


    4. Becherchen an Erlen- oder Eichenblättern. Werden noch von anderen Pilzfreunden mikroskopiert.


    5. Das dürfte Lachnum virgineum auf alten Rubus-Stängeln sein (der Farbton täuscht auf den Bildern, die Fruchtkörper waren rein weiß). Haare waren oben keulig verdickt, teilweise septiert und um die 80 µm lang. Asci hatten Haken und reagierten mit Lugol blau. Die Paraphysen sind spitz, um die 70 µm lang und überragten die Asci meistens ein Stück.


    6. Trichopeziza nidulus auf vorjähriger Weißwurz


    7. Agaricus sp., Sporengröße (6.4+-0.5) µm x (5.1+-0.3) µm. Cheilozystiden konnte ich bis jetzt noch keine entdecken, nur 4-sporige Basidien. Wobei ich aber auch sagen muß, daß die Lamellenschneide unterm Mikroskop nicht so wirklich gut beobachtbar war. Ohne Quetschen wirkte sie irgendwie verklebt und nach dem Quetschen war halt schwer zu sagen, was mal Schneide war. Ansonsten hatte der Pilz einen nach unten abziehbaren Ring, roch angenehm pilzig und zeigte keine Verfärbungen irgendwelcher Art. Mit KOH (3% und 20%) gab es an Stiel, Fleisch und Hut auch keine Reaktion.


    8. Gymnosporangium sabinae auf Juniperus chinensis. Quasi mit Ansage gefunden: Hier ist ein chinesischer Wacholder, da müßte doch auch Birnengitterrost dran sein. Zunächst war nichts zu sehen. Aber an einem Ast gab es eine charakteristische Verdickung. Bei genauerer Betrachtung konnte man dort auch noch Reste von Telien entdecken. Und im Mikroskop ergab sich dann dieser tolle Anblick:



    Björn

    Hallo zusammen,


    eigentlich waren für gestern ja mehrere Liter Regen pro Quadratmeter fürs Bergische Land angesagt, aber aus irgendeinem Grund hat sich der Regen das dann doch noch mal anders überlegt und ist weiter südlich zu Boden gegangen. So ging es dann bei bestem Pilzwetter in den Hilgenpütt, einen Wald an der Stadtgrenze Sprockhövel/Wuppertal, der u.a. die eine oder andere sehr schöne Quelle aufzuweisen hat. Pilze gab es natürlich auch:


    1. Calocybe gambosa


    2. Peronospora calotheca auf Galium odoratum


    3. Ein Brandpilz an einem Gras. Das Gras wurde von unseren Botanikern vor Ort als Dactylis glomerata bestimmt, womit man dann bei Urocystis dactylidina auskommen würde. Das wäre ein Pilz, der das letzte mal 1967 im Kanton Vaud in der Schweiz gesichtet wurde... da müssen wir also zur Sicherheit noch mal einen besseren Blick auf das Gras werfen.


    4. Taphrina farlowii auf Prunus serotina


    5. Taphrina pruni auf Prunus spinosa


    6. Puccinia lapsanae auf Lapsana communis


    7. Mycena acicula


    8. Peniophora quercina


    9. Uromyces ficariae auf Ficaria verna


    10. Bulbillomyces farinosus


    11. Gymnopus dryophilus


    12. Vibrissea flavovirens


    13. Mycena galericulata


    14. Helvella acetabulum


    15. Lachnellula sp. an Larix. Wird noch mikroskopiert


    16. Puccinia veronicae auf Veronica montana


    17. Phragmidium violaceum auf Rubus fruticosus agg.


    Björn

    Hallo zusammen,


    bei der ersten bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das tatsächlich eine Parmelia ist. Sie steht irgendwie ziemlich stark vom Substrat ab. Nummer 2 würde ich für eine Ramalina halten. Evernia prunastri hat keine Apothecien.


    Björn

    Hi,


    wenn die H. r. auf der Unterseite des Stammes wächst, dann bildet sie halt keine Hutkanten. Der helle Rand und die Setae sind eigentlich typisch für die Art. Dazu noch Eiche als Substrat.


    Björn

    Hallo RudiS,


    das mit der fehlenden Wahrnehmung für Phytoparasiten geht wohl den meisten so. Aber wenn man da einmal ein Auge für entwickelt hat, sieht man sie (fast) überall. Wenn du z.B. im Moment auf Aronstab schaust, wirst du eigentlich fast zwangsläufig gelbe Flecken mit Aecien von Puccinia sessilis auf der Unterseite finden.

    Und Rundbriefpilz, weil Jule den vor einigen Wochen in einem ihrer Rundbriefe zu Phytoparasiten vorgestellt und zur Nachsuche empfohlen hat.


    Björn

    Hallo zusammen,


    gestern ging es wieder mal in die Gruga zur Kartierungsexkursion. Neben einigen Phytoparasiten fanden wir auch den ein oder anderen Wiesenpilz, der offenbar vom Regen der letzten Tage profitiert hatte:


    1. Wird mikroskopiert


    2. Wird mikroskopiert


    3. Coprinellus disseminatus


    4. Wird mikroskopiert


    5. Podosphaera filipendulae auf Filipendula ulmaria


    6. Puccinia sessilis auf Arum maculatum


    7. Puccinia lagenophorae auf Bellis perennis


    8. Leucocoprinus heinemannii im Tropenhaus


    9. Wird mikroskopiert


    10. Kein Pilz: Colomerus vitis auf Vitis vinifera


    11. Phragmiduium mexicanum auf Potentilla indica


    12. Puccinia malvacearum auf Alcea rosea


    13. Puccinia bornmuelleri auf Levisticum officinale


    14. Wird mikroskopiert


    15. Agrocybe praecox


    16. Rost auf Carex riparia


    Björn


    Björn

    Hallo zusammen,


    am letzten Samstag habe ich wegen des angesagten unbeständigen Wetters mit Schauern und Gewittern nur eine kleine Vormittagsrunde an der Regattabahn und durch den Stadtwald gedreht. Dabei gab es folgende Funde:


    1. Phragmidium sanguisorbae auf Sanguisorba minor. Ein Rundbriefpilz, den ich aber erst jetzt gefunden habe, weil ich mir vorher nie der kleine Wiesenknopf über den Weg gelaufen ist.


    2. Taphrina padi auf Prunus padus. Die scheint dieses Jahr ein sehr gutes Jahr zu haben und befällt hier reihenweise ganze Traubenkirschen


    3. Calocybe gambosa. Hab ich dann auch mal in die Pfanne geworfen. Schmeckt kross in Butter angebraten durchaus sehr lecker.


    4. Steccherinum ochraceum


    5. Puccinia veronicae auf Veronica montana


    6. Melamspora euonymi-caprearum auf Euonymus europaeus


    7. Tuberculina persicana auf Puccinia sessilis auf Arum maculatum


    Björn