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letzter Beitrag von MarionS am

Grüner Knollenblätterpilz

  • Liebe Pilzfreunde.

    In letzter Zeit ließt und hòrt man wieder desöfteren von Pilzvergiftungen. Da kam mir der Gedanke, jeden Pilz der o.g. Art an Ort und Stelle unschädlich zu machen, damit er keinen Schaden mehr anrichten kann. Wie denkt ihr darüber?

    LG Heinrich

  • Ahoj, Heinrich,


    ganz schlechte Idee.

    Pilze, essbare oder giftige, spielen eine wichtige Rolle im Ökoverband des Wldes

    oder wo sie sonst vorkommen.

    Hier schadet eher jeder Eingriff.

    Zudem hättest Du ganz schön viel zu tun

    und würdest wahrscheinlich doch niemanden retten.


    Was Du aber machen kannst:

    die Fruchtkörper einsammeln und nach Freiburg schicken.

    Dort läuft derzeit ein Untersuchungsprogramm mit dem Grünen.


    Heute Abend versuche ich mal, die entspr. Anfrage rauszusuchen.


    LG

    Malone

  • Liebe Pilzfreunde.

    In letzter Zeit ließt und hòrt man wieder desöfteren von Pilzvergiftungen. Da kam mir der Gedanke, jeden Pilz der o.g. Art an Ort und Stelle unschädlich zu machen, damit er keinen Schaden mehr anrichten kann. Wie denkt ihr darüber?

    LG Heinrich

    Hallo,

    schaden richten nur die an, die sich leichtfertig und leichtsinnig verhalten und ohne entsprechende Kenntnisse Pilze sammeln und diese womöglich noch der Familie und Bekannten/Freunden servieren.

    Oder würdest Du alternativ auch sämtliche Giftschlangen ausrotten wollen?

  • Hallo Heinrich,

    solche Eingriffe ins Ökosystem gehen meist nach unten los, abgesehen davon, ist es nicht möglich die Pilze auf diese Weise zu eliminieren. Du würdest lediglich die Fruchtkörper entfernen, der Pilz lebt weiter und schiebt neue Fruchtkörper, wenn die Zeit heran ist - glücklicherweise.

    Niemand käme auf die Idee, alle Giftpflanzen ausrotten zu wollen, weil sie zu Vergiftungen führen.

    Menschen müssen endlich lernen, mit der Natur zu leben und sie zu verstehen. Immer wenn es an Bildung, Respekt und Risikobewußtsein fehlt, werden Fehlentscheidungen getroffen. Die Schlussfolgerung daraus liegt auf der Hand.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo,

    In Deutschland gab es 2018 über 3000 Verkehrstote.

    Nach der Logik oben müsste man alle Autos vernichten.

    Das würde wohl Leben retten , dafür ginge anderes zum Teufel.

    Mit den Pilzen ist es ähnlich.

    Gruß

    Norbert

    ------------------------------------------------------
    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105
    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

    ------------------------------------------------------

  • Wohl wahr, Norbert. Eigentlich müsste man auch den Zucker verbieten, denn an Diabetes sterben noch weit mehr Menschen==Gnolm5

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Niemand käme auf die Idee, alle Giftpflanzen ausrotten zu wollen, weil sie zu Vergiftungen führen.

    Doch, doch Claudia, auf solche Ideen kommen nicht wenige Menschen. (Und dann begrenzen sie ihren Garten mit einer Thuja-Hecke ;) und haben die hübschesten Zimmerpflanzen ^^ )

    Es ist schon wie Du sagst - viele Menschen haben anscheinend einfach den Zugang zur Natur verloren, den normalen Umgang damit verloren.


    Liebe Grüße


    Maria

  • Vergessen wir mal nicht die ganzen raucher die sterben

    ...oder die, die an Zungenkrebs sterben vom Dummschwätzen...

    ==19==11

    LG

  • Ahoj, Heinrich,


    hier der Link zum angesprochenen Projekt:

    Amanita phalloides Analytik-Projekt: Unterstützer gesucht


    LG

    Malone

  • Der Grüne Knollenblätterpilz legt sich ja zum Glück nicht selbst in den Korb. Anderes fängt man sich leichter ein, zum Beispiel eine Zecke.


    Es ist erschreckend wie weit "wir" uns von unserer Umwelt entfernt haben. Mehr Artenkenntnis würde nicht nur unseren Sammelkörbchen zu Gute kommen, sondern auch ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit und Fragilität unserer Ökosysteme wecken - und die Notwendigkeit sie zu erhalten.


    Artenkenntnis jedoch braucht man nicht, um eine Vergiftung zu verhindern, die Vernunft nicht zu sammeln, was man nicht sicher bestimmen kann, reicht bereits vollkommen aus.


    Wenn wir etwas dazu beitragen wollen in Zukunft solche Vergiftungen zu vermeiden, dann indem wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Erkenntnisse weiterreichen und hoffentlich auch andere dafür begeistern können, sich mit den heimischen Arten auseinanderzusetzen.


    LG; Michael

  • Sollte ich Gott sei Dank oder leider sagen. Ich weiß es nicht, denn mir fehlt jeder, aber komplett jeder Zugang, zu glauben, dass die Anfrage von Heinrich, Ernst gemeint war.

    Auch wenn folgendes Zitat unzweifelhaft richtig ist:

    "Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, das im Leben vorkommt".

    Nicht dass ich die Ernsthaftigkeit der Anfrage objektiv bezweifeln könnte, aber dies ist meine subjektive persönliche Meinung.

    VG

    Thomas

  • Grüß dich Michael!

    Du hast die Zecke erwähnt. Passt ja auch gut zum Thema Pilze sammeln. Wie entfernst du sie denn ohne Hilfsmittel, wenn du dir eine "eingefangen" hast?

    LG Heinrich

  • Grüß dich Michael!

    Du hast die Zecke erwähnt. Passt ja auch gut zum Thema Pilze sammeln. Wie entfernst du sie denn ohne Hilfsmittel, wenn du dir eine "eingefangen" hast?

    LG Heinrich

    Was hat das eine Thema mit dem anderen zu tun?

    Gerät das jetzt hier zur Haarspalterei oder wird's spitzfindig?


    Grüße Harald

    Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!

  • Hallo,


    am besten man fängt sie sich gar nicht erst ein. Vor jeder Tour durch Wald, Gestrüpp und Gras sprühe ich meine Beine großzügig mit Autan ein und erneuere ggf. bei längeren Touren. Ich gehe zwar Querfeld ein (man will sich ja nicht jeglichen Spaß von Zecken nehmen lassen), aber meide dennoch zu grasige Stellen. Nach dem Ausflug gehe ich ohne Umwege nach Hause, entledige mich meiner Kleidung, die sofort in die Wäsche kommt, suche meinen Körper gründlichst auf Zecken ab, und dusche danach mit viel Seife. Seit dem ich dies tue, hatte ich kleine Zecke mehr. Außerdem bin ich gegen FSME geimpft.


    Um zur eigentlichen Frage zu kommen. Ohne Hilfsmittel? Gar nicht, ich habe immer eine Zeckenschlinge dabei, die meines Erachtens das beste Werkzeug ist, eine Zecke schonend, als Ganzes und ohne Quetschungen des Rumpfes zu entfernen.



    LG; Michael

  • Hallo Harald,


    ich denke gar nichts und die Frage wurde sicher ohne weiteres Nachdenken des Anfragenden allerdings mit ernsthaftem Interesse gestellt. Das Thema Zecken ist ja ein "Dauerbrenner" Jahr für Jahr hier im Forum - für mich persönlich übrigens ebenfalls etwas unverständlich.


    Liebe Grüße


    Maria

  • Naja, vielleicht interpretiere ich zuviel rein...

    Also off topic. ich entferne Zecken mit spitzen Fingern (sofern ich selbst drankomme), da wird nicht viel Gedöns gemacht.


    GH

    Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!

  • Hallo Wutzi,

    das geht tatsächlich. Wenn ich früher mal eine Zecke hatte, konnte ich die durch Linksdrehung einfach entfernen. Anfänglich dreht man automatisch nach rechts, was erfolglos bleibt, bzw kann die Zecke dann auch abreißen. Seit ich über die "Enden" der Hose die Strümpfe ziehe , sodass die Kleidung komplett geschlossen ist, und mit Maienfelser Naturkosmetik Amoskan® Körperöl (habe mit der Firma natürlich null und nichts zu tun) einlasse, habe ich nur noch einmal eine Zecke gehabt. Selbstverständlich kann man auch statt dem Naturmittel stärkere Antizeckenmittel auf die Strümpfe sprühen.

    Was hier, ich glaube schon öfters mitgeteilt wurde, je schneller mal die Zecke entfernt, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Viren/Bakterien noch nicht in den Blutkreislauf übertragen konnte. Dies liegt daran, dass sie erst Blut einsaugen muss, dann werden, ich glaube im Magen, die Bakterien/Viren aktiviert und erst dann dem "Wirt" übertragen.

    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Wutzi,

    das geht tatsächlich. Wenn ich früher mal eine Zecke hatte, konnte ich die durch Linksdrehung einfach entfernen. Anfänglich dreht man automatisch nach rechts, was erfolglos bleibt, bzw kann die Zecke dann auch abreißen. Seit ich über die "Enden" der Hose die Strümpfe ziehe , sodass die Kleidung komplett geschlossen ist, und mit Maienfelser Naturkosmetik Amoskan® Körperöl (habe mit der Firma natürlich null und nichts zu tun) einlasse, habe ich nur noch einmal eine Zecke gehabt. Selbstverständlich kann man auch statt dem Naturmittel stärkere Antizeckenmittel auf die Strümpfe sprühen.

    Was hier, ich glaube schon öfters mitgeteilt wurde, je schneller mal die Zecke entfernt, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Viren/Bakterien noch nicht in den Blutkreislauf übertragen konnte. Dies liegt daran, dass sie erst Blut einsaugen muss, dann werden, ich glaube im Magen, die Bakterien/Viren aktiviert und erst dann dem "Wirt" übertragen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Thomas, interessant. Das probiere ich auch mal. Mir helfen solche Bekleidungstipps leider wenig, weil mein Pilzspürhund die Zecken einschleppt. Ich „entzecke“ das Tier zwar nach jedem Spaziergang, aber alle erwische ich nie. Ich versuche das im Frühjahr mal mit dem Linksgewinde==Gnolm7

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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  • Ja klar, deshalb nehme ich eine Zeckenzange - So etwas wie ein kleiner Kuhfuß, der vorsichtig unter die Zecke geschoben und dann gedreht wird. Mit Spucke und Finger drauf, wird das wohl nichts werden. Ich dreh jetzt aber mal bewußt nach links. Mal sehen, was passiert.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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