Beiträge von michl_1211

    100% Zustimmung. Es gibt unzählige giftige Pflanzen, für die sich keiner interessiert, weil keiner weiß was das ist und wie giftig das ist. Man könnte fast drauf wetten, dass der Grüne Knollenblätterpilz nicht das einzige giftige ist, was in diesem Waldstück zu finden ist.


    Die größte Gefahr für im Wald spielende Kinder sind Zecken. Deshalb immer gründlich absuchen, wenn man aus dem Wald kommt!

    Hallo,


    das meinte ich. Es war fälschlicherweise Kreuzkraut statt Rucola im Regal und der aufmerksame Bürger hat dann erstmal alles gekauft, um es aus dem Verkehr zu ziehen und dann gemeldet. Also top reagiert. Er wollte halt einfach vermeiden, dass da Zeit verloren geht und das noch bei irgendjemanden im Einkaufswagen landet. War mal vor etlichen Jahren in der Zeitung.


    Aber auf was ich hinaus wollte, der Fehler lag da halt nicht beim Supermarkt, sondern beim Lieferant. Im Supermarkt kann man nicht erwarten dass das Personal diese Prüfung durchführen kann.


    Es wäre natürlich generell wünschenswert, wenn Pflanzenkenntnis in der Gesellschaft weiter verbreitet wäre, aber das ist ein anderes Thema.


    LG, Michael.

    Hallo,


    meines Erachtens ist nicht der Lebensmittelhändler, sondern der Inverkehrbringer der Waren dafür verantwortlich die Sicherheit des Produktes zu gewährleisten und die Behörden die entsprechenden Unternehmen zu prüfen.


    Bei EDEKA habe ich Stockschwämmchen im Einmachglas gesehen, nur die Hüte, verarbeitet. Keine Sau kann sie in diesem Zustand noch sicher als Stockschwämmchen erkennen. Glaubt ihr denn irgendein Angestellter bei Edeka hinterfragt da noch, ob da nun wirklich Stockschwämmchen drin sind?


    Ich kann mich daran erinnern, dass bei Lidl mal vor vielen Jahren jemand den ganzen "Rucola" aufgekauft hat; es war ein findiger Mitbürger der festgestellt hat, dass hier tatsächlich Kreuzkraut im Regal liegt.


    Kein Händler kann es leisten alle seine Produkte zu kennen und seine Sicherheit gewährleisten zu können (ausgenommen Kleinbauern etc. die ihre eigenen Produkte verkaufen, aber diese wären dann ja auch gerade wieder die Inverkehrbringer).


    Der Händler ist eben nur ein Händler und kein Pilzexperte.

    Hallo Pilzneuling,


    ich kenne die Anistrichterlinge auch erst seit diesem Jahr. Ich beschäftige mich auch noch nicht so lange mit Pilzen, und hätte die Qualität des vorliegenden Exemplars auch nicht anhand des Bildes alleine beurteilen können.


    Aber ich kann's gar nicht erwarten die Teile mal wieder zu ernten. Ich finde übrigens das der Geschmack auch sehr marzipanähnlich ist. Ich denke wichtig ist wofür man den Pilz verwendet.

    Bevor sich die Ermittlungen zu schnell in die falsche Richtung entwickeln, bei Tintlingen sollte man auch immer auf dem Schirm haben, dass es sich um einen Selbstmord handeln könnte.

    Hallo,


    ja, der Grüne Anistrichterling passt nicht in ein klassisches Pilzgericht. Und dennoch ist es einer meiner absoluten Lieblingspilze, den ich in beliebig großen Mengen verschlingen könnte.


    Hier gibt's ein paar Inspirationen für die Zubereitung.

    Rundgang im Odenwald.


    Falls ich nächstes Jahr das Glück habe Grüne Anistrichterlinge in großen Mengen zu finden, werde ich evtl. mal eine kleine Rezeptserie dazu veröffentlichen. Ich habe noch so ungefähr eine halbe Million Ideen, was man damit alles zubereiten könnte.


    LG; Michael

    Hallo,


    am besten man fängt sie sich gar nicht erst ein. Vor jeder Tour durch Wald, Gestrüpp und Gras sprühe ich meine Beine großzügig mit Autan ein und erneuere ggf. bei längeren Touren. Ich gehe zwar Querfeld ein (man will sich ja nicht jeglichen Spaß von Zecken nehmen lassen), aber meide dennoch zu grasige Stellen. Nach dem Ausflug gehe ich ohne Umwege nach Hause, entledige mich meiner Kleidung, die sofort in die Wäsche kommt, suche meinen Körper gründlichst auf Zecken ab, und dusche danach mit viel Seife. Seit dem ich dies tue, hatte ich kleine Zecke mehr. Außerdem bin ich gegen FSME geimpft.


    Um zur eigentlichen Frage zu kommen. Ohne Hilfsmittel? Gar nicht, ich habe immer eine Zeckenschlinge dabei, die meines Erachtens das beste Werkzeug ist, eine Zecke schonend, als Ganzes und ohne Quetschungen des Rumpfes zu entfernen.



    LG; Michael

    Der Grüne Knollenblätterpilz legt sich ja zum Glück nicht selbst in den Korb. Anderes fängt man sich leichter ein, zum Beispiel eine Zecke.


    Es ist erschreckend wie weit "wir" uns von unserer Umwelt entfernt haben. Mehr Artenkenntnis würde nicht nur unseren Sammelkörbchen zu Gute kommen, sondern auch ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit und Fragilität unserer Ökosysteme wecken - und die Notwendigkeit sie zu erhalten.


    Artenkenntnis jedoch braucht man nicht, um eine Vergiftung zu verhindern, die Vernunft nicht zu sammeln, was man nicht sicher bestimmen kann, reicht bereits vollkommen aus.


    Wenn wir etwas dazu beitragen wollen in Zukunft solche Vergiftungen zu vermeiden, dann indem wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Erkenntnisse weiterreichen und hoffentlich auch andere dafür begeistern können, sich mit den heimischen Arten auseinanderzusetzen.


    LG; Michael

    Wahrscheinlich sind die Pilzbilder alphabetisch gespeichert und der Grünspan-Träuschling der unmittelbare Nachbar des Grünen Knollenblätterpilzes im Dateiverzeichnis.


    Aber wenn der Pilz schon Knollenblätterpilz heißt, könnte man ja auch mal stutzig werden und nachkontrollieren, zumal so ein Artikel eine gute Gelegenheit wäre, nochmal auf die Erkennungsmerkmale des Grünen Knollenblätterpilzes einzugehen.


    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo,


    das Raubfliegen-Buch klingt ja interessant. Ich weiß nicht ob dass bei allen Raubfliegen so ist, aber zumindest die Gelbe (die im englischen den unglaublich lustigen Namen 'bumblebee robberfly' hat), ist ein sehr dankbares Fotomotiv, weil sie sich minutenlang am selben Baumstumpf nahezu regungslos sonnt, und nach ihren "Streifzügen" auch immer wieder zu diesem wiederkehrt, desweiteren unbeeindruckt zulässt ihr sehr Nahe zu kommen.


    LG; Michael

    Von den ersten Anflügen der Altersdemenz, bis hin zum gescheiterten Versuch den Nachhauseweg mit Steinpilzen zu markieren, sind die Erklärungsansätze jenes Verhaltens mannigfaltig.

    Die Krabbenspinne packt ihre Beute und lähmt sie mit ihrem Gift, meines Wissens tötet dieses aber nicht direkt, dann injiziert sie ein Verdauungssekret in das Innere des Beuteinsekts, sodass sich dieses verflüssigt und saugt es dann ein.

    Wer flockenstielige Hexenröhrlinge so gezielt aufkonzentriert, muss auch wissen, was er in den Händen hatte. Aus Neugierde reißt man kein halbes Dutzend Flockies aus, die potentiell nicht alle am selben Standord standen, außerdem wurde der hemmungslose Ausreißer ohne Ahnung nicht nur eine Art pflücken.


    Entweder hier wurde Platz im Korb geschaffenen für potentiell bessere Funde, oder aussortiert was gar nicht erst hätte gepflückt werden müssen, bzw. nicht auszusortieren war.


    Die Arschlöcher gehen nie aus.