Naturfotos

Es gibt 2.345 Antworten in diesem Thema, welches 571.491 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von hilmgridd.

  • Hallo Ihr,


    ich denke, in diesem Forumsteil kann man so ein Thema schon einmal anschneiden, zumal es durchaus auch Einfluss auf die Vegetation und eben auf die Pilze haben kann. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass es nicht in eine Pro und Contra-Diskussion ausarten sollte.


    Hier im Altmühltal haben wir ja sowohl Wölfe als auch Schafe und das Thema Wölfe ist bei den hiesigen Schäfern, bei einigen Landwirten und bei den Tourismusverbänden durchaus ein Thema. Interessanterweise schon Jahre bevor hier überhaupt Wölfe erstmals gesichtet wurden. Aktuell gibt es drei Wölfe die wohl für Nachwuchs gesorgt haben - es wird nun ein Rudel erwartet - und nun geht natürlich die Angst um ...


    Ich persönlich gebe Thomas absolut Recht. Allerdings stelle ich mir schon die Frage, was man praktisch tatsächlich tun kann. Die Herdenschutzhunde, und da gebe ich Craterelle Recht, sind in den meisten Fällen wohl nicht die Lösung, zumal es hier eine hochfrequentierte Tourismusregion ist und die Schafe bei den Wanderwegen grasen. Die Schäfer haben mir außerdem erzählt, dass diese Hunde ziemlich teuer sind. Die Schafherden sind hier eher klein, werfen kaum Ertrag ab, sind aber unerlässlich für die Erhaltung der offenen Flächen auf denen eben die fantastischen Pilze und Pflanzen wachsen. Ein Wolfschutzzaun kommt für die wandernden Schafe ebenfalls nicht in Frage. Was also tun?


    Hier ein kurzes aktuelles Video wobei das Thema Tourismus mit Pilzen und Pflanzen gleichgesetzt werden kann.


    Frankenschau aktuell: Wird der Wolf zur Bedrohung für den Tourismus im Altmühltal? | ARD Mediathek
    Wird der Wolf zur Bedrohung für den Tourismus im Altmühltal? | Video | Wölfe breiten sich in Bayern immer weiter aus - auch im Altmühltal. Dort scheint es, als…
    www.ardmediathek.de


    Liebe Grüße


    Maria

  • Hallo,

    nochmal zum Thema Herdenschutzhunde.

    Wir haben am letzten Wochenende bei Tilleda am Kyffhäuser so eine von Herdenschutzhunden bewachte Herde gesehen. Es waren 2 Hunde, die sich wirklich intensiv um die Herde gekümmert haben. Sie sind zwar zuerst auch an den Zaun gekommen, wo wir standen, aber haben sich dann schnell wieder ihren Aufgaben gestellt.

    Es war auch ein Hinweisschild aufgestellt, dass man die Hunde nicht anfassen, füttern oder sonstwie ablenken sollte.

    Fanden wir recht interessant.




    LG Ulla

  • Hallo,

    bei meinem heutige Waldspaziergang lief schlich mir die erste Blindschleiche des Jahres über den Weg. Ich habe mich gefreut sie zu sehen, denn ich habe das Gefühl, dass sie immer seltener werden.


    LG

    Dodo

    Die Welt ist schön, weil sie bunt ist==Gnolm16

    "Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt"

    (Lucius Annaeus Seneca)

  • Hallo Dodo,


    die Blindschleichen habe ich dieses Jahr auch schon gefunden. Leider mehr gefunden als gesehen...


    LG,

    Steffen

  • Hallo


    Da passt ja gut mein Kriechtier von heute mit dazu. Zum ersten Mal bewusst gesehen. Ich denke mal, dass es sich hier um die Äskulapnatter handelt, die es sich in der Sonne gut gehen lässt.


    LG Matthias


    107 Chipse vor APÄ 2022

    ./. 15 Chipse Meldebüah 2022

    + 6 Chipse beinahe Punktlandung

    ./. 10 Chipse Meldebüah APÄ 2023

    = 88 Chipse

    + 3 Chipse weil am nächsten bei 200

    + 3 Chipse Sozial-Phal Hiasls Berührungsängste beim Spitzschuppigen Stachelschirmling

    + 2 Chipse Phor-Pfeld-Phal Teller mit Gulasch kurz vorm Würzigen Tellerling

    ./. 3 Chipse an ipari fürs Aufspüren des brillenwürdigen Phales

    = 93 Chipse



    Ohne den Pilz selbst in der Hand gehabt zu haben, ist eine 100%ige Bestimmung nie möglich. Keine Verzehrfreigabe übers Internet. Die gibt es nur beim Pilzsachverständigen/-berater/-kontrolleur vor Ort.

  • Zauneidechsenmännchen vor 2 Wochen. Diese Reptilien mussten wegen des Wetters in diesem Jahr besonders lange in ihren Verstecken ausharren, sind aber jetzt recht häufig zu sehen. Ist ziemlich faszinierend welche Widerstandskraft besteht, auch gegenüber einer Verpilzung der Haut. Ich kenne keine Arbeit, die sich mit den entsprechenden Immun-Mechanismen beschäftigt. Ich hatte an dem Tag auch noch das Glück, dass das Weibchen in der Nähe auftauchte, ein Gruppenbild kam aber nicht zustande.


  • Hallo,

    diese 2 frivolen Kerlchen landeten bei mir im Rhododendron. Sie sehen aber ziemlich unterschiedlich aus. Ist das die selbe Art und gehen die Zwei hier fremd?


    LG Hilmi

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 + 5 Gnanzierung = 62 - 10 (Ast-Wette gegen Björn) = 52 )

  • Hallo zusammen,


    es ist Ende Mai und die Knabenkräuter, Waldvöglein, Zweiblätter und Ragwurze stehen auf den Halbtrockenrasen in voller Blüte. Ich bin jedes Jahr fasziniert von ihrer Schönheit und möchte sie euch nicht vorenthalten :)






    Viele Grüße

    Tobias

  • Hallo,

    Hier ein Update was in den heimischen Wäldern so los ist.

    Wer kennt den Ringelspinner? Der Falter ist unscheinbar aber die Raupen sind sehr schön bunt.

    An feuchten Stellen wie Bachläufen, sind die farblich auffälligen Schildborstlinge zu entdecken.

    Der Gelbbindige Zangenbock hält sich eher in der Vegetation versteckt.

    Viele Grüße Marwin

    Ringelspinner Raupen



    Schildborstlinge


    Gelbbindiger Zangenbock


  • So viele schöne Fotos heute!


    Das Waldvöglein habe ich bei mir im Garten, so ca. 5-7 Exemplare zeigen sich regelmäßig unterm Walnussbaum.


    Gruß Bernd

  • Das Waldvöglein habe ich bei mir im Garten, so ca. 5-7 Exemplare zeigen sich regelmäßig unterm Walnussbaum.


    Gruß Bernd

    Hallo Bernd,


    wie cool. Sind die Waldvögeln von ganz allein gekommen oder wie kommt es dazu? Wachsen sie denn in deiner Umgebung wild?


    Viele Grüße

    Tobias

  • Hallo Bernd,


    die Antwort auf Tobias Frage würde mich auch interessieren, denn mich erstaunt, dass die Bleichen Waldvögelein trotz Walnussbaum dort wachsen. Unter einem Walnussbaum wächst eigentlich kaum etwas bis nichts. Die Bleichen Waldvögelein wachsen eigentlich bei Buchen und Fichten, gelegentlich am Rand von Trocken- oder Halbtrockenrasen. Außerdem besteht eine Verbindung mit Pilzen die ihrerseits eine Verbindung zu Bäumen haben ... Zum Walnussbaum??? Und es ernährt sich auch von Baumwurzeln, aber vom Walnussbaum???


    Welche Bäume stehen denn da noch? Und kannst Du vielleicht ein Foto mit Baum machen?


    Liebe Grüße


    Maria

  • Hallo Bernd

    wie cool. Sind die Waldvögeln von ganz allein gekommen oder wie kommt es dazu? Wachsen sie denn in deiner Umgebung wild?


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo Tobias und Maria,

    gerne beantworte ich eure Frage.

    Wir haben den Garten 2009 gepachtet. Unter dem Nussbaum wurde bis dahin immer regelmäßig mit dem Rasenmäher gemäht. Wir haben die Fläche unter dem Walnussbaum wachsen lassen, das Gras wird da ungefähr 20 bis 30 cm hoch und im ersten Jahr haben wir dann viele dieser, mir damals noch unbekannten Orchideen, gefunden. Dass es Orchideen waren, war mir klar, da ich lange tropische Orchideen gesammelt habe, aber welche, musste heimischen das waren, ich erst nachschauen. Als Nachbarn beschattende Fichten entfernten, hatte ich zunächst Bedenken, dass das viele Licht den waldvöglein schaden könnte,das hat sich aber nicht als begründet herausgestellt. Von Jahr zu Jahr, von welchen Bedingungen das auch immer abhängt, erscheinen jetzt mehr oder weniger blütenstände aber kontinuierlich sind die halt dort heimisch, ich denke, sie leben in Symbiose mit der Walnuss bzw dem Pilz an dieser. Letztes Jahr habe ich in einem großen Nachbargarten auch mehrere Pulks dieser Pflanzen gefunden (auch hier klar unter einem alten Walnussbaum, keine Fichte weit und breit) und, gerade jetzt am Wochenende, konnte ich noch verhindern, dass mein Nachbar die abmäht. Er ist jetzt sensibilisiert und lässt die Orchideen stehen, erfreut über diese Besonderheit.

    Zur Lage: Nordhang, Grenze Stuttgart/Ludwigsburg

    Zum Boden:

    Keuperton/Lette, also kalkhaltig.

    Hin und wieder graben wir dort zufällig Schwarze Sommertrüffel (hatte dazu hier vor Jahren ein Thema gestartet) aus, wenn sie nicht selbst an der Oberfläche sichtbar werden oder Schneckenspuren den Weg weisen.


    Grüße

    Bernd


    Die Pflanzen stehen rechts im Gras unter dem Nussbaum , ganz rechts stehen auch Fichten

  • Moin.

    Zum Thema Orchideen hätte ich diese beizutragen. In Thüringen bei Jena sind die ersten Frauenschuhe am Start. 2 Wochen später als sonst.





    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Wutzi



    Hallo Claudia,


    neeeee, oder?!


    Die habe ich noch nie live und in echt gesehen... :gnichttraurig:


    Es freut mich für Dich, das Du sie finden durftest! :gbravo:


    LG,

    Steffen



    PS: ich sehen eben, das war mein Beitrag # 1.000

  • Glückwunsch zur 1000, Steffen👍🏼. Thüringen und Hessen haben zahlreiche Orchideenstandorte. Inzwischen habe die Frauenschuhe schon oft gesehen. Aber als ich das erste Mal diese prächtigen Blumen erblickt habe, war ich auch völlig aus dem Häuschen. Zu einem der zahlreichen Frauenschuhstandorte pilgern wir jedes Jahr. Aber die echten Hotspots sind derzeit noch nicht voll erblüht. Nur an den wärmebegünstigten Standorten sind sie schon zu sehen. Übermorgen statten wir den Orchideen in Nordthüringen einen Besuch ab. Da gibts dann zwar keine Frauenschuhe, aber dafür andere schöne Arten. Schön, wenn frau da wohnen darf, wo Andere urlauben ==Gnolm7.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo Marvin, grandios! Der Große Schillerfalter war mir nur ein einziges Mal vergönnt, der Kleine noch nie. Klasse Fotos!

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Ach schade, der Effzeh als Meistermacher für den BVB wäre einfach zu schön gewesen. Zum Trost für mich ein Bild von der großen Blauen Holzbiene (Xylocopa violacea), die hier inzwischen häufiger zu sehen ist. Dieses Exemplar nagt ausgiebig an einem alten Zunderschwamm, der hier zur Deko unter der Terrasse liegt.



    LG Michael

  • Hallo Michael,

    Aus welcher Gegend bist du?

    Hier im Stuttgarter Raum sind die recht häufig und fliegen bei warmem Wetter ab Februar. Sie lieben blauen Salbei. Ich habe wegen dieser Bienen immer Salvia farinacea im Balkonkasten.

    LG Bernd

    Ich bin kein PSV, also gibt es von mir auch niemals eine Freigabe zum Verzehr! Wenn ich "essbar" schreibe, dann bezeichnet das eine Art im idealen Zustand, das lässt sich anhand von Fotos niemals beurteilen!