Beiträge von Pilzfinder

    Hallo Angelo,

    ganz schön viel Panik wegen ein paar Punkten...

    Dachte gerade an den Film "Invasion"

    Du verwechselst aber Ursache und Wirkung!

    Die Kugelschneller sind Pilze die im Substrat (hier Mulch) leben. Und wenn die reif sind, dann schleudern die Ihre Sporenpaket zur Verbreitung unkontrolliert in alle Richtungen. Da ist es völlig egal, ob eine Tür mit Gift behandelt wurde oder nicht. Es liegt nicht an der unbehandelten Tür sondern an dem Mulch, das in Schussweite liegt. Dss musst du entweder entfernen oder abdecken.

    Den Zielort zu behandeln ist Humbug. Da kannst du auch ein Schild "hier bitte keine Kugeln hin schießen" aufhängen, das ist umweltfreundlicher und hat die gleiche Wirkung!

    Beseitige die Ursache, dann hast du kein Problem aber behandle nicht irgendwas, ohne zu wissen, was du tust.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich kann es nur von meiner Seite aus beurteilen: Ich hätte diese Pilze gar nicht erst mitgenommen, da sie nicht meinen Ansprüchen an einen perfekten Zustand genügen, die wären mir zu alt.

    Aber die Geschmäcker sind verschieden. Vielleicht war ja eine Gruppe unterwegs und nachdem alle zum Treffpunkt zurückgefunden hatten und die Pilze angesehen wurden, hat man sie aussortiert. Wenn es denn so gewesen sein sollte, dann wäre es schlechte Schulung darüber gewesen, was man mitnehmen soll und was nicht.

    Akzeptabel finde ich so etwas auch keinesfalls.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Zusammen!

    Vielleicht habe ich hier einen kleinen Verwandten gefunden?!

    Ich habe ihn damals als Weißlichen Golf-Teeling abgelegt, aber vielleicht ist es doch eine andere Art.

    Hallo Tuppie,

    ich will das jetzt nicht auf die Golfwaage legen, aber zu den Boletales gehört der meiner Meinung nach nicht.

    Aber ohne Schnittbild ist da eh wenig zu sagen...

    LG

    Bernd

    Also Mr. Fungus,


    du bist ja nicht neu hier. Ich leiste hier praktisch mykologische Seelsorge - und dir muss klar sein. So geht das nicht.


    lgj

    Ich habe mal in einem ziemlich teuren (dann muss ja richtig sein :-))Seminar gelernt:

    "Es kommt nicht darauf an, was gesagt wird, sondern darauf, was verstanden wird"


    Und das scheint hier, bei diesem einen Satz, sehr unterschiedlich zu sein.


    Ich selbst verstehe diesen Satz ironisch, geschrieben von jemandem, der mit breitem Grinsen und wohlwollendem Kopfschütteln vor dem Monitor sitzt und sich jetzt darüber freut, was da alles reininterpretiert wird.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,


    dieses Jahr scheint ein gutes Jahr für Boletus-Neuentdeckungen zu sein.

    Ich habe im Frühjahr auch einen extrem langstieligen in meinem Garten entdeckt.

    Da scheint jemand heimlich, leise und still mit Stil und einer Stihl den Stiel gestyled zu haben (Kagi, ich hoffe, du bist zufrieden...).

    Diese neue Art ist eine sehr enge Lebensgemeinschaft mit einer Ross-Kastanie eingegangen. Ich werde es weiter beobachten, bevor ich einen Latein-Gelehrten mit der Erstbeschreibung beauftrage.


    Gruß Bernd

    Nabend!


    In diesem Fall schreibt man Essen groß ;)


    VG Lena

    Hallo,

    ich finde es immer hilfreicher, wenn man auch schreibt, warum etwas so ist...


    in "...zum Essen" wird Essen groß geschrieben, weil...


    "zum" ist eine Verschmelzung aus "zu" und "dem".

    Man könnte, auch wenn es sich doof anhört und ungebräuchlich ist" oben auch "nicht unbedingt zu dem Essen geeignet" schreiben

    Dem ist ein Artikel (Dativ-Form von das und der).

    Nach einem Artikel wird das substantivierte Verb (essen/Essen) groß geschrieben.


    Hat nichts mit Pilzen zu tun, aber vielleicht wächst auch auf Klugscheißerei mal ein Düngerling :-)


    Gruß

    Bernd

    Hallo Ralph,

    ich empfinde es nicht unbedingt als die feine Art, jemandem, der nicht wahllos unnötig viel Geld ausgibt bzw ausgeben kann, zu unterstellen, er würde sein Geld für Suchtmittel ausgeben!

    Diese Aussage steht nicht in aber zwischen deinen Worten.

    Ich hatte übrigens noch 38 Jahre länger Zeit, Geld auf diese Weise zu sparen, von C2H5OH-haltigen Getränken ganz zu schweigen.


    Wenn man für Olivenöl vom Discounter für ein gut getestetes Öl knapp 8€ je Liter bezahlt (von 4€ war nie die Rede), dann kann das auch daran liegen, dass da andere Mengen hinterstehen, die sämltliche Kosten, insbesondere für den Transport, nach unten drücken. Zudem ist bekannt, das die Ketten hochwertige Produkte ohne Gewinnerzielung im Sortiment haben, weil sie damit ihr Sortiment aufwerten können, aber ihre Gewinne mit dem Verkauf ihrer Eigenmarken erzielen. Auch üben sie sicher mehr Druck auf ihre Lieferanten aus, die am Absatz großer Mengen interessiert sind, weil sie zumindest einen Deckungsbeitrag damit erwirtschaften und ihre Lager räumen können. Ob man das jetzt gut findet oder nicht: Das Öl wird dadurch nicht schlechter!


    Mein Bio-Öl für die Salate etc. aus Sizilien kostet €10,70 und offensichtlich kann die Produzentin es dafür herstellen.


    Letztendlich kommt es immer auf den Geschmack an und den beurteilt jeder Mensch nun einanders. Hier geht es ja in erster Linie um den Bärlauch und ich bezweifle stark, dass man den Unterschied des Geschmacks des Öls in einem vorwiegend aus Bärlauch bestehenden Gemenge, überhaupt noch wahrnimmt.

    Dieser Unterschied entsteht zwar im Kopf, aber wohl nicht auf der Zunge.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Ralph,

    danke für deine Aufklärung. Ich freue mich, dass meine bewusst gewählte, zugegeben etwas provokante, Formulierung so fruchtet. Mich stören halt so Formulierungen wie "gutes Öl", "gutes Fleisch" etc. weil sie vielfach subjektive Empfingungen widerspiegeln und alles was teuer ist, einfach gut sein muss.


    Übrigens: Für meinen Salat nehme ich nur Bio-Oliven-Öl, das direkt von einem Erzeuger, sorry, einer Erzeugerin auf Sizilien bezogen wird, dazwischen ist nur ein Freund, der mir das Öl mitbringt. Auch das kostet keine 16€.

    Das Öl vom Discounter, das ich bei größerem Bedarf verwende, hat bei Öko-Test besser abgeschnitten als so manches andere, viel teurere "gute" Öl und ich denke, eine gewisse Aussagekraft hat das schon.

    Also nicht für ungut.


    Liebe Grüße

    Bernd

    Hallo,

    ich wasche den Bärlauch und trockne ihn in der Salatschleuder. Dann hacke ich ihn klein, gieße ihn (mit Bio-Olivenöl vom Discounter) auf und püriere ihn.

    Dann kommt das Püree in Schraubdeckel-Gläser und ich gieße oben noch dünn Öl auf. Das Ganze kommt in den Kühlschrank.

    Kein Salz, kein Erhitzen, nur darauf achten, dass oben Öl ist.

    Den letzten Satz habe ich vor mindestens drei Jahren gemacht. Da ist nichts ranzig oder schlecht, noch immer hellgrün und angenehm riechend.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    auch wenn ich selbst noch nie einen Kiefern-Steinpilz in der Hand hatte, bin ich auch bei Nobi.

    Für eine Marone ist der mir zu groß und die Röhren bei der Größe viel zu hell.

    Und unter der Huthaut meine ich auch, eine typische Verfärbung zu erkennen.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    das wird ein Rotfüßröhrling sein..

    Die Art ist prinzipiell essbar, schmeckt mir persönlich aber wenig, weil sie beim Kochen so rotzig wird.

    Ob deine speziellen Pilze verwertbar sind, kann nur jemand sagen, der sie in der Hand hält.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Tanis,

    ist für mich auch Lepista nebularis.

    Ist für mich immer ein Anzeiger dafür, dass die "klassische" Pilzsaison dem Ende zugeht, wenn die Nebelkappen in Massen erschienen.

    Diese hier sind schon ziemlich stark aufgeschirmt. Hier lohnt es sich auch mal, die Nase näher ranzuhalten und sich den Geruch einzuprägen.

    Gruß

    Bernd

    Das sind keine stockschwämschen. Sieht mehr aus wie hallimasch ob wohl die Bilder nicht so gut sind

    Auch wenn die Art der Fotos vielleicht nicht komplett den Bestimmungsrichtlinien entspricht sind sie dennoch qualitativ absolut ausreichend, um zum Einen das Stockschwämmchen auszuschließen und zum Anderen den Hallimasch (die Gattung, nicht die genaue Art) zu identifizieren.


    Gruß

    Bernd