Beiträge von lamproderma

    Hallo,

    bei Nr 3. vergleich mal mit Hygophorus agathosmus, dem Wohlriechenden Schneckling. Wächst gern bei Picea - Fichte, riecht nach Marzipan (Bittermandel).

    LG Ulla

    Hallo Peter,

    für den Nadelholzbraunporling würde ich den nicht halten, die Porenschicht ist weiß nicht gelblich-braun. Eher für einen der Saftporlinge, vielleicht für Oligoporus guttulatus, den Getropften Saftporling, der an Nadelholz vorkommt.-

    LG Ulla

    Hallo,

    leider hab ich den Joker und die Auflösung verpaßt, hatte auch eimerweise Quitten zu verarbeiten (hätte auch noch welche abzugeben). Nach dem Joker hätte ich es gewußt.

    Beim neuen Rätzel muß ich erst mal drüber schlafen. Hoffentlich verpenne ich den nächsten Joker nicht wieder.

    LG Ulla

    Hallo beli,

    Agaricus altipes ist m.M. ein ganz anderer Pilz. Schon der deutsche Name "Langstieliger Egerling" paßt nicht auf meinen Fund, denn diese waren alle sehr kurzstielig. Außerdem passen auch die Mikromerkmale nicht: die Sporen von A.altipes sind größer und A.altipes hat keine Cheilocystiden wie mein Fund.

    Dass der typische "Karbol"-Geruch fehlte, ist ja nicht ungewöhnlich, ist beim normalen A.xanthodermus auch oft so. Gerochen hat der Pilz nicht angenehm, aber leider undefinierbar.


    VG Ulla

    Hallo liebes Forum,

    Gestern fand ich in meiner Schrebergartenanlage direkt am Wegrand im Gras Champignons.

    Sie sahen erst einmal aus wie Wiesenchampignons und ich dachte das wäre eine kleine Bereicherung für unser Mittagessen. Deshalb nahm ich sie mit.

    Zuhause bemerkte ich beim Abschneiden der Stielbasis ein Gilben derselben. Das machte mich Stutzig: Upps… doch kein Wiesenchampignon!

    Einen Geruch wie Karbolchampignons konnte ich aber nicht bemerken, höchstens ein etwas unangenehmen, nicht zu definierenden Geruch.

    Nach ein paar Minuten hatte sich die Schnittstelle rosa , später ins rotbräunliche verfärbt.


    Der Ring war schmal, hängend, zunächst dicklich, später flüchtig, der Stiel hatte keine Knolle, war zylindrisch.


    Da gabs doch was, kam mir in Erinnerung:

    Falscher Wiesenchampignon – Agaricus pseudopratensis, eine Art aus der Sektion der Karbolegerlinge.


    Hab mich dann erst einmal in der mir zur Verfügung stehenden Literatur und auch im Internet schlau gemacht.

    Mit KOH reagiert das Fleisch vor allem im Stiel stark gelb, auf der Huthaut nur wenig gelblich.



    Mikroskopisch passen die Sporen mit 5,0-6,0 x 3,5-5 um gut zu dieser Art, auch Cheilocystiden wie im "Ludwig" abgebildet, fanden sich.

    So bin ich mir ziemlich sicher diese bisher selten beobachtete Art gefunden zu haben!

    Deshalb bin ich auch nicht böse, dass nun aus meiner Pilzmahlzeit nichts wurde! :gfreuen::gstrahlen:


    Ich will aber damit auch auf die Verwechslungsmöglichkeit zum eßbaren Wiesenchampignon - Agaricus campestris hinweisen.

    LG Ulla

    Hallo Nordland,

    Dein Erdsternfund ist Geastrum triplex, der Halskrausenerdstern.

    Die aufgegangenen Fruchtkörper sind noch jung und haben die typische Halskrause noch nicht entwickelt.

    Die noch geschlossenen Fruchtkörper sehen aus wie eine Zwiebel, d.h. Kugel mit ausgezogener Spitze.

    Das passt für G. fimbriatum auch nicht (ist geschlossen völlig kugelförmig ohne Spitze) sondern für G. triplex.

    Das 3.Merkmal für diese Art ist, dass die Öffnung der Kugel (Endoperidie) immer gewimpert und gehöft ist. Das sieht man allerdings auf Deinen Fotos leider nur unscharf.

    Trotzdem denke ich, dass G. triplex sicher ist.

    VG Ulla

    Hallo,

    ich würde den Erdstern doch für Geastrum striatum, den Kragen-Erdstern halten, auch wenn man die Unterseite nicht sieht.

    Dafür spricht, was Björn schon anmerkte: die mehlig bestäubte Endoperidie, dazu dass diese abgeflacht (mehr breiter als hoch) ist (G.pectinatum ist mehr rundlich oder mehr hoch als breit).

    Außerdem ist das Biotop (Garten) für die nitrophile Art G. striatum passender. Man findet sie auch in eutrophierten Auwäldern. G. pectinatum ist dagegen ein Waldbewohner (oft bei Nadelbäumen).

    VG Ulla

    Hallo ,

    auch wir fanden beide Kokosmilchlinge im Bergbaufolgegebiet, am Mondsee bei Hohenmölsen. Sie wuchsen dort beide bei Birke auf sandigem Untergrund. Lactarius mammosus ist dort allerdings dieses Jahr dort das erste Mal aufgetaucht. Hat vielleicht ein gutes Jahr.

    LG Ulla

    Hallo Schupfi,

    nochmals vielen Dank für Deinen Besuch bei unserer Ausstellung. Der grüne Knolli ist immer ein highlight bzw. Muß den man auf einer Ausstellung zeigen sollte.

    Leider hatten wir beim Suchen nicht das Glück gehabt noch welche zu finden. Da hast Du uns gerettet.

    Wir sind ja am Freitag mit 16 Mann/Frau in Zweiergrüppchen quer durch Sachsen-Anhalt gegurkt und haben zahlreiche potentielle Fundorte aufgesucht wo es wahrscheinlich war Pilze zu finden.

    Manche Fundorte waren aber pilzfrei und an den anderen sah es auch nicht so prickelnd aus.

    Trotzdem kamen 220 Arten zusammen! Wir waren selbst erstaunt.

    Den Aureoboletus projectellus haben zwei Pilzfreunde mitgebracht. Er stammte, wie zu erwarten war, nicht aus Sachsen-Anhalt, sondern aus Brandenburg. Wir sind aber in Erwartung ihn irgendwann auch bei uns zu finden.

    Hier noch ein paar Eindrücke von unserer Ausstellung, die bei wunderschönem Wetter im Merseburger Schloßgarten am Samstag und Sonntag stattfand.




    LG Ulla

    Hallo Anton,

    ich denke, dass das Pycnoporellus fulgens - der Leuchtende Weichporling ist.

    Der wächst meist an Nadelholz, aber in den letzten Jahren haben wir ihn auch öfters an Laubholz, vorwiegend Buche gefunden. Bist Du Dir sicher, dass es Eiche war?

    Vergleich mal mit dem.

    LG Ulla