daran gerochen
Nein, mein Geruchsinn ist halb zerstört nach 5o Jahren jährlich lang dauernder Heuschnupfen-Saison
daran gerochen
Nein, mein Geruchsinn ist halb zerstört nach 5o Jahren jährlich lang dauernder Heuschnupfen-Saison
In den letzten Jahren haben wir bei unseren Pilztouren schon mehrmals an morschen Fichten-Stümpfen die gelb bis hellbraun gefärbten, pelzigen Halbkugeln des Polsterpilzes gefunden (Foto 1). Nach Informationen zur Biologie dieser Pilzart zu suchen, war bisher allerdings kein Thema.
Bei unserer kürzlichen Tour zu den Schafporlingen entdeckten wir an einem Fichtenstubben eine sehr attraktive Pilzgruppe, deren FK Saftporlingen ähnelt und deren Oberseite Borsten wie die bisher bekannten Polsterpilze aufweisen (Foto 2). Auf den Unterseiten der FK ist jeweils ein Hymenium zu erkennen.
Auf Seite 893 des Bandes 2 der Fungi of Temperate Europe ist dargelegt, dass von der Art Postia ptychogaster die sexuelle und asexuelle Form gefunden werden können; diese sind mit Fotos unterlegt.
Wir sind uns ziemlich sich sicher, dass unser letzter Fund die Hauptfruchtform der Art ist. Was meinen die Pilz-Experten dazu?
Clavulina coralloides
Bin mir sicher, dass es nicht diese Art ist. Cl. coralloides habe ich in unserer Region auch schon häufig gefunden und trotz ihrer Variabilität immer ziemlich sicher ansprechen können. Dieser Fund passt m.M. nicht dazu.
Unsere Grundstücksnachbarn stecken viel Arbeit in die Garten-Pflege; der oft gemähte Rasen ist dementsprechend ausgehagert. Hier und dort gibt es Flächen, wo Hieracium pilosa dominiert. Seit wenigen Jahren erscheinen dort zunehmend Schwärzende Saftlinge. Letztes Jahr kamen die erste Wiesenkeule und paar Erdzungen. Die Wiesenkeule (Clavaria amoenoides?) erschien gestern an anderer Stelle.
vielleicht seinen Namen veraten
Hallo, Jörg, ist mir leider völlig unbekannt.
MfG Kauz
Vor 3 Tagen habe ich gezielt einen alten Standort dieser Art aufgesucht, aber dort hatte der Adlerfarn alles zugewuchert. Bin danach kreuz und quer durch einen alten Fichtenwirtschaftswald mit Naturverjüngung und wurde mit einem Fund belohnt. Der kleine "Hutpilz" links oben ist auch nicht zu verachten.
interessante Funde
Hallo, Andy, Dein reichhaltiger Bericht lässt darauf hoffen, dass wir Anfang Oktober einiges an interessanten Fotomotiven bei unserem Schweiz-Besuch finden werden. Regionen oberhalb 1500m werden wir allerdings nicht aufsuchen.
Grüße von Kauz
Und einmal für das Auge
Ist ja klar, dass unscharfe Fotos was Besonderes für´s Auge sind!
Die fotografierten Funde aus unseren letzten Exkursionen in Chemnitz, im Erzgebirge und im Vogtland waren die Grundlage für die Entwicklung umfangreichen prächtigen Bildmaterials, das ich, wie auch die Fotos aus früheren Zeiten, künftig immer wieder mal von meinem Computer aufrufen und genießen werde. Aus diesem Grunde verzichte ich schon seit langem auf die Anschaffung von Bildbänden, u.a. auch, weil Derartiges von Nachkommen nur als Last empfunden wird.
Noch eine Anmerkung:
Da mich seit meiner Jugendzeit Natur-Bücher aus unseren Nachbarländern faszinieren und ich im Internet nach wie vor nach Fotopräsentationen von Naturfreunden aus CZ und SK stöbere, habe ich mich schon oft auf Google Maps umgesehen; auch zum Zweck der Vorbereitung von Touren. Dort sind Sehenswürdigkeiten überwiegend wertig, aussagekräftig und auch intensiver präsentiert. Reiseziele in der BRD sind demgegenüber häufig mit fotografischem Schrott dokumentiert, den man nicht gebrauchen kann, um sich einen Überblick von "vor Ort" zu verschaffen.
Es wäre interessant zu sehen, wie hoch die Detailauflösung ist.
auch ohne höhere Investitionen
Man schaue mal auf diese website (http://www.nahuby.sk); da bekommt man mit, wo sich heutzutage Qualitätsbewusstsein entwickelt.
Für mich ist es immer wieder ein Rätsel, dass zahlreiche unserer Zeitgenossen einerseits sehr große Begeisterung für das Aufspüren seltener und/oder attraktiver Pilzarten aufbringen, für deren Funde auch weite Fahrten und viel Zeit in Kauf genommen werden, um sich an deren Anblick zu erfreuen, einem die dauerhafte Konservierung dieser glücklichen Eindrücke durch scharfe und wertige Fotos aber anscheinend keine Investition wert ist.
Am heutigen Morgen in Thüringen unweit der Landesgrenze zu Sachsen. Dieses mehrtriebige Exemplar der Violetten Stendelwurz (Epipactis purpurata) suche ich seit mehr als 10 Jahren stets Ende Juli auf. Ich konnte zufrieden feststellen, dass der Thüringenforst den früher mehrfach beeinträchtigten Standort an einem Wegesrand endlich in Ruhe lässt.
bloß keine empfindsamen Gemüter in emotionale Aufwallungen
...und da gibt es auch schon wieder welche, die sich der durch die "Politik" in den Raum gestellten Verschärfung des Jungend-Strafrechts in den Weg stellen wollen...Als ehemaliger Jungendschöffe erlaube ich mir hierzu eine harte Meinung zu vertreten. Änderungen müssen damit beginnen, Erwachsenenstrafrecht fast ausnahmslos ab einem Alter von 18 Jahren anzuwenden!
Braunroten Stendelwurz
Hallo, ich bin mir ziemlich sicher, dass das gezeigte Exemplar ein Hybrid, ggf. Kreuzung mit E. helleborine, ist (wegen der hellen Blüten).
Epipactis atrorubens stand dieses Jahr bei uns im unteren Erzgebirge in der letzten Juni-Woche in Vollblüte (Höhe NN: 380m). Auf der Schwäbischen Alb dürfte es auf bis zu 800-900m aber schon 2-3 Wochen später sein.
In meiner näheren Umgebung (Sachsen, Thüringen, Tschechische Republik) habe ich bei einigen Stendelwurz-Arten deutliche Einbrüche feststellen müssen. Alle Wald-Arten leiden unter der exorbitanten Verkrautung und Verbuschung, also in der unteren und mittleren Vegetations-Schicht, wegen der Auslichtung der Baumkronen. Teils ausgerüstet mit genauen Fundort-Daten unseres Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie habe ich letztes und dieses Jahr nach Epipactis albensis gesucht und nicht ein einziges Exemplar wiedergefunden. Um eine Referenz zu haben fuhren wir letzten Freitag nach CZ in Auwälder an der Eger bei Libochovice und fanden trotz intensiver Suche nichts. Zirka 40 km von diesem Gebiet liegt in einem Elbe-Auwald sogar der Locus classicus dieser Art. Ich befürchte, dass auch dort sämtliche Orchideen-Exemplare von Brennnesseln, Zaungiersch, Echter Nelkenwurz und/oder Kleinem Springkraut verdrängt wurden (siehe Foto).
Wanderfalke späht schon
Sieht mir mehr nach einem Baumfalke aus. Vor einem Wanderfalke müssen sich vor allem fliegende Vögel fürchten. Am Boden gekröpft wird die Beute, nachdem der Falke sie in der Luft durch den Krallengriff betäubt und dann zu Boden fallen gelassen hat.
hat 9 Jahre bekommen
Mit einer solchen Haftzeit werden wohl die russischen Christen rechnen müssen, die am 14.07. in der Istanbuler Hagia Sophia spontan aus der Bibel vorgelesen haben und daraufhin verhaftet wurden wegen "Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit".
Ich dachte, dass der Wiederaufbau dieser Kirche schon in vollem Gange ist. Mit jedem Tag, der ohne entsprechende Aktivitäten vergeht, wird die Realisierung unwahrscheinlicher, denn ohne großzügige Zuschüsse aus der Staatskasse wird da nichts laufen. Bekanntlich wird diese aber täglich leerer.
Schwarzpappet-Stumpf --- Nur kurzes Leben gehabt.
Als Fan von Schwarzpappeln habe ich von 2002 bis 2020 aller 1 bis 2 Jahre die Elbaue zwischen Tangermünde und Sandau besucht. Foto 1 zeigt den Zustand im Spätsommer 2014, Foto 2 im Herbst 2019.
Mittlerweile dürfte vom Tod aller Exemplare auszugehen sein.
O.K., den meisten Kindern reicht es, wenn sie innerhalb von Räumlichkeiten an Smnartphones oder PC´s herumzappen oder zu irgendwelchen irren Events gehen können; ansonsten vermissen die weiter nichts.
