Beiträge von Kauz

    Hallo, Corne,

    vielen Dank für diesen Bericht; es war ein sehr gelungener Ausflug, der für mich allerhand Neues gebracht hat. Nun kann ich den meisten Fotos einen Namen geben.

    Wie die Berichts-Fotos beweisen, hat sich die Anschaffung Deines neuen Smartphones schon fast bezahlt gemacht. Ich habe meines ja auch getestet, aber die damit gemachten Fotos taugen nur für die Tonne. Deshalb bleibe ich bei der klassischen Kamera-Technik.

    Ich stelle hier mal eine Aufnahme der außergewöhnlichen Koralle ein, ich vermute, dass diese in Richtung Clavulina geht.


    Angenehme neue Woche allen!


    Hallo,

    unter Berücksichtigung der Rindenstruktur bin ich mir sicher, dass der Baum eine Weißtanne ist. Habe unten ein Foto von in der Nähe von Riggisberg geernteten Weißtannen angehängt, wo ich und meine Ehefrau am 9. Oktober dieses Jahres gezielt, aber erfolglos nach dem Tannen-Stachelbart gesucht haben. In Euren Tannen-reichen Mischwäldern ist kaum eine stehende oder liegende Tannenleiche zu finden, die Privatwaldbesitzer lassen nichts verkommen. Zum Stachelbart selbst sollten sich Leute äußern, die ihn schon selbst gesehen und dokumentiert haben.


    unscharfes Bild

    Er benutzt eine Optik, die scharf abbilden kann; dies erkennt man am scharf abgebildeten Moos im Mittelgrund. Aber er hat kein Talent, ein ordentliches Foto zu fertigen und im Übrigen vorsätzlich kein Problem damit, hier eine derart miese Qualität zu präsentieren. Dies ist das Symptom dieser Zeit und wird auch zunehmend im Arbeitsleben so praktiziert.

    interessante Funde

    Hallo, Andy, Dein reichhaltiger Bericht lässt darauf hoffen, dass wir Anfang Oktober einiges an interessanten Fotomotiven bei unserem Schweiz-Besuch finden werden. Regionen oberhalb 1500m werden wir allerdings nicht aufsuchen.

    Grüße von Kauz

    Die fotografierten Funde aus unseren letzten Exkursionen in Chemnitz, im Erzgebirge und im Vogtland waren die Grundlage für die Entwicklung umfangreichen prächtigen Bildmaterials, das ich, wie auch die Fotos aus früheren Zeiten, künftig immer wieder mal von meinem Computer aufrufen und genießen werde. Aus diesem Grunde verzichte ich schon seit langem auf die Anschaffung von Bildbänden, u.a. auch, weil Derartiges von Nachkommen nur als Last empfunden wird.

    Noch eine Anmerkung:

    Da mich seit meiner Jugendzeit Natur-Bücher aus unseren Nachbarländern faszinieren und ich im Internet nach wie vor nach Fotopräsentationen von Naturfreunden aus CZ und SK stöbere, habe ich mich schon oft auf Google Maps umgesehen; auch zum Zweck der Vorbereitung von Touren. Dort sind Sehenswürdigkeiten überwiegend wertig, aussagekräftig und auch intensiver präsentiert. Reiseziele in der BRD sind demgegenüber häufig mit fotografischem Schrott dokumentiert, den man nicht gebrauchen kann, um sich einen Überblick von "vor Ort" zu verschaffen.

    Für mich ist es immer wieder ein Rätsel, dass zahlreiche unserer Zeitgenossen einerseits sehr große Begeisterung für das Aufspüren seltener und/oder attraktiver Pilzarten aufbringen, für deren Funde auch weite Fahrten und viel Zeit in Kauf genommen werden, um sich an deren Anblick zu erfreuen, einem die dauerhafte Konservierung dieser glücklichen Eindrücke durch scharfe und wertige Fotos aber anscheinend keine Investition wert ist.

    Am heutigen Morgen in Thüringen unweit der Landesgrenze zu Sachsen. Dieses mehrtriebige Exemplar der Violetten Stendelwurz (Epipactis purpurata) suche ich seit mehr als 10 Jahren stets Ende Juli auf. Ich konnte zufrieden feststellen, dass der Thüringenforst den früher mehrfach beeinträchtigten Standort an einem Wegesrand endlich in Ruhe lässt.

    bloß keine empfindsamen Gemüter in emotionale Aufwallungen

    ...und da gibt es auch schon wieder welche, die sich der durch die "Politik" in den Raum gestellten Verschärfung des Jungend-Strafrechts in den Weg stellen wollen...Als ehemaliger Jungendschöffe erlaube ich mir hierzu eine harte Meinung zu vertreten. Änderungen müssen damit beginnen, Erwachsenenstrafrecht fast ausnahmslos ab einem Alter von 18 Jahren anzuwenden!

    Braunroten Stendelwurz

    Hallo, ich bin mir ziemlich sicher, dass das gezeigte Exemplar ein Hybrid, ggf. Kreuzung mit E. helleborine, ist (wegen der hellen Blüten).

    Epipactis atrorubens stand dieses Jahr bei uns im unteren Erzgebirge in der letzten Juni-Woche in Vollblüte (Höhe NN: 380m). Auf der Schwäbischen Alb dürfte es auf bis zu 800-900m aber schon 2-3 Wochen später sein.

    In meiner näheren Umgebung (Sachsen, Thüringen, Tschechische Republik) habe ich bei einigen Stendelwurz-Arten deutliche Einbrüche feststellen müssen. Alle Wald-Arten leiden unter der exorbitanten Verkrautung und Verbuschung, also in der unteren und mittleren Vegetations-Schicht, wegen der Auslichtung der Baumkronen. Teils ausgerüstet mit genauen Fundort-Daten unseres Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie habe ich letztes und dieses Jahr nach Epipactis albensis gesucht und nicht ein einziges Exemplar wiedergefunden. Um eine Referenz zu haben fuhren wir letzten Freitag nach CZ in Auwälder an der Eger bei Libochovice und fanden trotz intensiver Suche nichts. Zirka 40 km von diesem Gebiet liegt in einem Elbe-Auwald sogar der Locus classicus dieser Art. Ich befürchte, dass auch dort sämtliche Orchideen-Exemplare von Brennnesseln, Zaungiersch, Echter Nelkenwurz und/oder Kleinem Springkraut verdrängt wurden (siehe Foto).


    Wanderfalke späht schon

    Sieht mir mehr nach einem Baumfalke aus. Vor einem Wanderfalke müssen sich vor allem fliegende Vögel fürchten. Am Boden gekröpft wird die Beute, nachdem der Falke sie in der Luft durch den Krallengriff betäubt und dann zu Boden fallen gelassen hat.

    hat 9 Jahre bekommen

    Mit einer solchen Haftzeit werden wohl die russischen Christen rechnen müssen, die am 14.07. in der Istanbuler Hagia Sophia spontan aus der Bibel vorgelesen haben und daraufhin verhaftet wurden wegen "Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit".

    Ich dachte, dass der Wiederaufbau dieser Kirche schon in vollem Gange ist. Mit jedem Tag, der ohne entsprechende Aktivitäten vergeht, wird die Realisierung unwahrscheinlicher, denn ohne großzügige Zuschüsse aus der Staatskasse wird da nichts laufen. Bekanntlich wird diese aber täglich leerer.

    Schwarzpappet-Stumpf --- Nur kurzes Leben gehabt.

    Als Fan von Schwarzpappeln habe ich von 2002 bis 2020 aller 1 bis 2 Jahre die Elbaue zwischen Tangermünde und Sandau besucht. Foto 1 zeigt den Zustand im Spätsommer 2014, Foto 2 im Herbst 2019.

    Mittlerweile dürfte vom Tod aller Exemplare auszugehen sein.


    O.K., den meisten Kindern reicht es, wenn sie innerhalb von Räumlichkeiten an Smnartphones oder PC´s herumzappen oder zu irgendwelchen irren Events gehen können; ansonsten vermissen die weiter nichts.


    Encephalocarpus strobiliformis

    Eine in jeder Hinsicht hochattraktive Art.

    Bei dieser Gelegenheit die Frage wie Du Deine Kakteen über die Tage mit Temperaturen nahe 40 Grd. C bringen wirst. Ich habe den größten Teil meines Bestandes ins Wohnzimmer geräumt (derzeit 26 Grd C). Man sollte bei solchen Werten auch das Gießen unterlassen.

    Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht schon vor Jahren ein Erdgewächshaus mit Ziegelwänden gebaut habe, die genügend Feuchtigkeit ziehen, zugleich aber auch frostresistent sind.