Hallo, Besucher der Thread wurde 2,4k aufgerufen und enthält 46 Antworten

letzter Beitrag von abeja am

Fotowettbewerb Juli 2018

  • Hallo Abeja!

    Nun, das mit der Punktzahl würde ich nicht so sehen. Ich habe z. B. die Bilder "gegeneinander" verglichen und so die Punkte verteilt, nicht nach "Notenspielgel". Ich weiß nicht, wie die anderen (Neu)Juroren das für sich entscheiden, aber die Bilder sind eben auch immer Geschmacksache.

    Ich hatte bei einem Mottowettbewerb ein Foto eingereicht, bei dem ich wenigstens drei Bilder für weniger gut hielt. Aber, der letzte Platz war meiner. So ist die Wahrnehmung eines Bildes immer sehr individuell. ==9

  • Hallo Tuppie, hallo @ all


    es ist in der Tat ein schwieriges Thema, geradezu ein heikles Thema.


    Und tatsächlich hätte man mich gestern Abend mit offenem Mund vor dem Computer sitzend sehen können, etwas "wild" werdend, dann mich wieder abregend und die "gewittrige" Stimmung in einer ambivalenten Smilie-Parade ausdrückend. :gklimper:


    Was war geschehen?


    Eigentlich nichts.


    Dass das Ergebnis nicht so ganz meinen Erwartungen entsprach, ist ja schon häufiger vorgekommen - wenn auch nicht mit dieser - wie ich meine - "miesen" Punktzahl. Gleichzeitig bemerkte ich aber auch, dass weitere Teilnehmer meiner Meinung nach deutlich schlechter bewertet wurden, als ich es erwartet hätte.


    Meine Vermutung ist, dass einzelne oder mehrere Juroren die Möglichkeiten der Punktvergabe "weiter gespreizt" anwenden, als es bisher der Fall war (also deutlich schlechtere "Noten" für Bilder gegeben haben, die sonst höher bewertet worden wären).- d.h. sich das Teilnehmerfeld anschauen und das irgendwie mit Punkten von ganz oben bis fast ganz unten abdecken .

    Also haben die "Neuen" vermutlich andere Kriterien, oder haben diese Kriterien "anders justiert" bzw. sind noch dabei, sie zu justieren - oder sie haben bisher gar kein grobes Gerüst für irgendwelche Kriterien.


    Und ist das denn so schlimm?


    Nöö...


    Denn jeder Juror darf ja seine ureigenen Kriterien anwenden, ist niemandem Rechenschaft schuldig und sollte auch Spaß an der Sache haben.

    Es ist also nicht besser oder schlechter - oder richtiger oder falscher - so vorzugehen, nur das Ergebnis ist erst mal total ungewohnt.


    Die Frage stellt sich jedoch, ob es sinnvoll ist, keine oder schwammige Kriterien zu haben und ob es sinnvoll ist "wenig wohlwollend" zu bewerten.


    Wie schwierig es ist zu bewerten, habe ich ja auch schon gemerkt, als zweimal der Jury-Wettbewerb lief.

    Wahrscheinlich hätte ich damals auch etwas großzügiger sein können.

    Für mich waren damals meine 4 Favoriten 2x9, 2x8 (alles ohne merkliche Makel, aber in jeglicher Hinsicht ein bisschen Luft nach oben), eine 7 war für mich ein Bild, an dem auch technisch/bildgestalterisch keine oder wenige Verbesserungsvorschläge gehabt hätte, was mich aber vom Sujet weniger ansprach (da wäre es auch möglich gewesen, wohlwollender 10,9 und 8 zu geben), 6 und 5 waren Bilder, wo ich deutlich konkrete Verbesserungsmöglichkeiten (technisch/bildgestalterisch) gehabt hätte.

    4,3,2 wären unterschiedliche Nuancen von "Schrott" gewesen (gab es aber nicht....) , den man sich nicht gerne ein zweites Mal anschauen möchte.

    Ich hatte für mich eine klare Grenze, wo ein Bild "nicht mehr gut" ist, und das machte sich nicht nur am "Geschmack" fest.

    Die Möglichkeit, Geschmacksnuancen bei technisch/bildgestalterischen guten Bildern (wo man eigentlich nichts bemängeln kann) abzudecken, geben m.M. schon die "Noten" 10,9,8,7 in ausreichendem Maß.


    Warum "reite" ich so auf den Punktzahlen herum?


    Diese Punktzahlen werden ja seit einiger Zeit mit angegeben, nicht nur die Platzierungen - was ich sehr gut finde.

    Ursprünglich - vor langer langer langer Zeit - war das mal ein Vorschlag von mir gewesen, der zu jenem Zeitpunkt auf wenig Gegenliebe stieß - auch mit dem Argument, es könnte "Unfrieden" geben.


    Deshalb möchte ich prophylaktisch sagen, dass meine Worte nicht als Kritik an Personen und deren Entscheidungen gemeint sind, sondern NUR ein paar Gedanken zum Thema darstellen sollen.


    Die Angabe der Punktzahlen zusätzlich zu den Platzierungen finde ich grundsätzlich gut, weil ich erstens ein großer Anhänger von Transparenz bin und weil damit auch 2 weitere Dinge verknüpft sind:


    landet ein Teilnehmer im unteren Bereich, dann kann das - je nachdem wie die eigenen Erwartungen waren -schon mal recht "herb" sein. Tuppie, du führst selbst deine Platzierung im Motto-Wettbewerb an, die dich so enttäuscht hatte, dass du damals angekündigt hast, auf weitere Teilnahmen am Fotowettbewerb verzichten zu wollen.

    Ich sehe das so:

    landet man unten mit wenig Punktabstand zu den Mitstreitern, dann ist das "Wurscht". Wenn hier und heute z.B die letzten drei um die 7 Punkte Durchschnitt gehabt hätten - wäre das kaum ein Unterschied zum Mittelfeld gewesen. Pille-Palle.

    Das Ergebnis wäre gleich weniger "herb".

    Vergleich: man hat für 10000 m Lauf trainiert, nimmt teil, schafft den Lauf, landet "hinten", kommt aber fast zeitgleich an.


    Landet man "hinten" mit großem Abstand zu den anderen, dann fragt man sich, woran das liegen könnte, oft findet man einen Grund - eben wirkliche Verbesserungsmöglichkeiten für dieses konkrete Bild, eine bessere Herangehensweise an dieses konkrete Objekt.

    Dann ist das eine lehrreiche Sache, von der man für die Zukunft profitieren kann.


    Findet man aber an diesem konkreten Bild kein "Haar in der Suppe", dann fängt man an, sich an zu wundern.

    Natürlich ist alles Geschmackssache, aber es geht auch um Technik.

    Stimmt die Technik wie Schärfe, Belichtung, Farben und ist der Bildaufbau o.k. (= Punktzahl für Technik vielleicht 4 ...weil nach oben ist fast immer etwas Luft), dann bleibt bei einer Gesamtnote von 5 z.B. beim "Geschmäcklerischen" nur eine 1, eine echte miese "Note" - oder auch 3+2 - was auch nicht besser ist.

    Aus meiner Sicht ist in solchen Fällen, wo man am Bild nichts mäkeln kann, wo einen "nur" das Motiv nicht vom Hocker reißt, alles unter Gesamtpunktzahl 7 eine zu schlechte "Note".

    Ich halte nichts davon, zwanghaft eine Reihenfolge in die (in alle) Bilder zu bringen - ich würde mir eher überlegen, was für mich eine "Standard" 10,9,8,7

    ist und aus welchen konkreten Gründen ein Bild für mich kein "gutes" Bild mehr ist - und was die Standard-Note für ein "nicht-mehr-so-gutes" Bild ist - ich denke, man braucht so eine Art von grobem Orientierungsgerüst.


    Ich möchte wirklich anregen, sich darüber Gedanken zu machen - und eigentlich hatte ich gedacht, das sei mehr oder weniger selbstverständlich.


    Das "Problem" , was wir - aus meiner Sicht - zur Zeit beim Fotowettbewerb haben, ist: "keine Pilze" und daraus resultierend eine geringe Teilnehmerzahl.

    Nimmt jemand trotzdem teil, mit einem "zweite Wahl-Bild" aus dem Fundus oder "macht etwas" aus einem gewöhnlichen Fund oder aus einer interessanten Idee - kriegt er jetzt hier quasi "die Watschn" - weil das Motiv vielleicht nicht jeden "vom Hocker reißt".


    Eher schlechte/deutlich schlechtere Bewertungen als bisher für mutige Bilder, für Einsendungen die etwas abseits des Mainstream liegen (aber technisch völlig o.k. sind) reizen NICHT zum Mitmachen, sie legen eher das AUFHÖREN nahe.

    Ist das sinnvoll? Das kann doch nicht gewollt sein.



    Konkret zum diesem Monatswettbewerb, ich fange spaßeshalber mal von hinten an:


    Platz 11 von Alis: technisch einwandfrei, typisch, dokumentarisch. Objekt nicht so sehr spannend. Für mich eine typische 7 (wohlwollend in Anbetracht des Pilzmangels auch 8 möglich, erwartete Punktzahl 7,x - also 2 ganze Punkte mehr als tatsächlich erreicht)


    Platz 10 von Karl: technisch einwandfrei, typisch, dokumentarisch, mutig. Bild hätte noch etwas "spannender" aufgebaut werden können (aber das macht den Kohl wahrscheinlich auch nicht fett), für mich eine typische 7 (wohlwollend auch 8 möglich, erwartete Punktzahl 7,x)


    Platz 9, mein Dings: ich mag es - exakt die Besonderheiten, die andere da vielleicht nicht mögen. Ich hätte mir eine 8 gegeben, wissend das andere da eher eine 7 geben, erwartete Punktzahl 7,5 aufwärts, d.h.fast 2 Punkte Abweichung von der Erwartung - "Wohlfühlpunktzahl" ist für mich 7,5- 8 das halte ich grundsätzlich für erreichbar ... mit jedem Motiv in jeder Situation, 9 + nur mit außergewöhnlichen Funden/Situationen - Durchschnitt 7 stellt mich auf Dauer nicht zufrieden. :grotwerd: ... und jetzt darf ich mich mit Fünfen und Sechsen anfreunden...


    Platz 8 von Josef, Plätze 5 von Manfred, Laetacara, Dieter, Platz 3 von Heide sehe ich alle auf einer Stufe, schöne Bilder, nix zu Motzen, typische Pilze ,von Farben, Formen, Bildaufbau alles i.O. (ohne jetzt aber "Hammerbilder" .... Geschmackssache ... zu sein) . Heides Bild ist witziger, aber ich finde es nicht "schöner" als den Rest. Für mich sind das typische 8, erwartete Punktzahlen ca. 7,5-8,5, ... 0,5 bis 1 Punkt Abweichung von der Erwartung.


    Platz 4 von Hassi, Platz 2 von Schwammer-Dieter, Platz 1 von Doris u. Helmut sind für mich typische 9 bis 10, erwartete Punktzahl 9,x.



    ... wenn das so weitergeht, reihe ich mich demnächst auch in den "Club der ehemaligen Fotowettbewerb-Teilnehmer" ein.

    Oder man wartet wirklich ab, bis einem ein "Zuckriger Süßling", ein "Prächtiger Schönling", ein "Noch-nie-Gefundenling", ein "Noch-nie-so-Gesehenling" über den Weg läuft ... das kann je nach Gegend und Klima gleichbedeutend sein mit Aufhören.


    Denn ... bitte nicht vergessen:

    nicht nur den Juroren sollte das Bewerten Spaß machen ... noch viel wesentlicher ist es, dass es den Fotografen Spaß macht, teilzunehmen.


    Ohne Teilnehmer ... kein Wettbewerb .. und dann gibt es gar nichts zum Bewerten.


    Und wann macht es einem Teilnehmer keinen Spaß mehr?

    Wenn seine Erwartungen regelmäßig nicht erfüllt werden würden.

    Dann muss er eben seine viel zu hohen (?!?) Erwartungen herunter schrauben, verdammt noch mal!

    Ja?

    Und geht das überhaupt, wenn er sich an bisherigen Erfahrungswerten orientiert - und wenn die persönliche Einschätzung zu Bildern anderer Teilnehmer bisher relativ konform zu den tatsächlichen Ergebnissen war?


    ...es bleibt ein schwieriges Thema. Mir ist bewusst, dass der Text hier jetzt als "Einmischung" in die Jury-Arbeit, als Kritik an der Jury gelesen werden kann. Bitte nehmt mir meine Überlegungen dazu nicht übel. Ihr könnt alles machen, was und wie ihr das wollt - ohne Zweifel. Aber es könnte Folgen haben.


    Es liegt in eurer Hand, ob einer großen oder kleinen oder verschwindend kleinen Teilnehmerzahl der Fotowettbewerb Spaß macht...

  • Wenn du Kritik äußerst, abeja, noch dazu so ausführlich, dann ist es auch welche. :gklimper:

    Sie mag konstruktiv gedacht sein aber vermutlich wirkt sie dennoch destruktiv. Fühlt sich jedenfalls so an.


    Mein Vorschlag daher, bevor hier allzu groß darüber diskutiert wird:

    Nur die ersten vier Plätze benennen, ohne Punktzahl. Natürlich nach Platzierung. Auch Platz 4 weil dieser doch motivieren kann sich beim nächsten mal fürs Treppchen zu empfehlen.

    Alle Platzierungen danach haben halt Verbesserungsbedarf. Ob der groß ist muß die Welt nicht erfahren. "Toll daß ihr alle eure Bilder habt teilehmen lassen!" :daumen:Mehr braucht´s nicht.


    Ich glaube dann wird Ruhe einkehren, weil eigentlich jeder zufrieden sein kann. g:-)

    Und nicht nachgeben wenn dann mal nachgefragt wird ob man nicht alle Plätze, Punkte, Einzelwertungen oder was auch immer erbeten wird, bekannt geben kann.


    Die Punktzahl deshalb weglassen weil ja noch ein Jahressieger ermittelt werden soll. Es sieht dann besser aus wenn letztlich doch eine 9 aus dem September die 10 aus dem Juni bezwingen sollte.

    Anderer Tag, andere Beurteilungen!




    "Always look at the bright sight of ... "

  • Hallo Abeja, hallo alle,

    ja, darüber hat natürlich jeder andere Auffassungen, was ja auch ok ist.

    Die Juroren, alte wie neue, haben nicht auf Deibel komm raus eine Reihenfolge in dem Sinne 10-9-8-7- etc. erstellt, sondern es gab auch viele gleiche Punktzahlen innerhalb einzelner Wertungen. Aus dem Durchschnitt ergibt sich natürlich irgendwie eine Reihenfolge. -

    Ich denke, alle Juroren machen sich die Sache nicht leicht und sie haben durchaus ähnlich gewertet. Es gab kein "Ausbrechen" der Neuen in diese Richtung. Und natürlich haben wir "Gerüste" für unsere Kriterien; du hättest mal all die Posts und Fragen sehen sollen, die die "Neuen" den "Alten" gestellt haben, weil sie sich total viele Gedanken darum gemacht haben, wie sie die Wertungen angehen sollen!

    Wenn es früher Schrottbilder gab, konnte man da wohl den Qualitätsunterschied zu den guten viel leichter erkennen und dementsprechend werten. Jetzt, bei so vielen Bildern, die eigentlich gut sind, muß man meiner Meinung nach schon arg genau hinschauen, und dann trotzdem Wertungsunterschiede herausarbeiten. Es soll ja irgendwie einen Gewinner geben. Und auch einen Letzten, und alles dazwischen. Es hat doch auch niemand was davon, wenn alle fast die gleiche Punktzahl bekommen.

    Die Wertigkeit der Note eines Bildes kann sich bei insgesamt steigender Qualität der eingereichten Bilder durchaus ändern. Das heißt, ein Bild, das heute mit 5 Punkten bewertet wird, ist vielleicht genauso gut, wie eines, das früher eine 7 oder 8 bekommen hätte, weil heute einfach mehr gute Bilder dabei sind und man zwischen denen differenzieren muß.

    Daß du wegen unserer Wertungen den "Anfang vom Ende" des Wettbewerbs siehst, finde ich schade, und es ist für mich, die ich am Anfang als Jurorin stehe, jetzt auch etwas verunsichernd. Ich möchte aber trotzdem weitermachen!

    Ich hoffe doch, daß auch der Wettbewerb weitergeht, und wir als Jury noch viele schöne Bilder zu sehen bekommen!

    Liebe Grüße,
    Grüni ("Kagi")
    ==11


    98 Pilzchips
    (118 (Stand Ende APR 2017) - 2 Einsatz OsterBrätzel - 1 an EberhardS für Western-Rätsel - 2 für Nobis verrücktes Wirbelrätsel - 15 Einsatz APR 2018)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

    2 Mal editiert, zuletzt von keiAhnungGrüni ()

  • @ Mausmann: Ich finde nicht, daß man ab Platz 3 oder 4 die Durchschnitts-Punkte nicht mehr nennen sollte! Erstens werden doch unsere Wettbewerbsteilnehmer mit einer nicht so guten Wertung umgehen können, zumal es ja hier um Spaß gehen sollte; zweitens wäre ich, wenn ich Teilnehmerin wäre, unheimlich neugierig auf meine Platzierung, und würde es genau wissen wollen, auch auf die Gefahr hin, daß ich schlecht abgeschnitten habe. Vielleicht denken ja die Teilnehmer auch so.

    Liebe Grüße,
    Grüni ("Kagi")
    ==11


    98 Pilzchips
    (118 (Stand Ende APR 2017) - 2 Einsatz OsterBrätzel - 1 an EberhardS für Western-Rätsel - 2 für Nobis verrücktes Wirbelrätsel - 15 Einsatz APR 2018)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • ... wenn ich Teilnehmerin wäre, unheimlich neugierig auf meine Platzierung, und würde es genau wissen wollen, auch auf die Gefahr hin, daß ich schlecht abgeschnitten habe. ...

    Nur daß die Gefahr schlecht abzuschneiden tatsächlich besteht. Und wenn man das öfters erleben muß könnte das den Spaß auch mal verderben. Abeja hat es gerade artikuliert. :gzwinkern:

    Neenee! Ich sehe mehr Sinn darin daß man sich selber einschätzen sollte und dabei gerne auch ein wenig überschätzen. Da kommt dir viel schneller ein Lächeln über die Lippen.


    Und vergiss nicht bei aller Selbstbetrachtung. Es wird immer einen Letzten geben! Da muß man sich nicht unbedingt stehen sehen.

  • Natürlich besteht diese Gefahr, in die man sich mit der Teilnahme an einem Wettbewerb bewußt begibt.

    Wenn ich mich nur selber einschätzen soll, braucht es ja keinen Wettbewerb!

    Aber das ist nur meine Meinung; macht mit der Bekanntgabe der Plätze, wie ihr denkt, ich schließe mich dann demokratisch der Mehrheit an.

    Liebe Grüße,
    Grüni ("Kagi")
    ==11


    98 Pilzchips
    (118 (Stand Ende APR 2017) - 2 Einsatz OsterBrätzel - 1 an EberhardS für Western-Rätsel - 2 für Nobis verrücktes Wirbelrätsel - 15 Einsatz APR 2018)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

    Einmal editiert, zuletzt von keiAhnungGrüni ()

  • Hallo zusammen,

    ich weiß ja nicht, ob man das alles so wichtig nehmen sollte. Wir müssen mit unseren Bildern ja kein Geld verdienen und wenn jemand von seinem Bild 100%ig überzeugt ist, dann kann er das ja auch noch sein, wenn die Juri das anders sieht. So viel Selbstbewußtsein darf sein. Diese Punktediskussionen beinhalten zudem noch die Gefahr, dass potentielle Teilnehmer abgeschreckt werden und auch die Jurimitglieder langsam die Lust an ihrem Job verlieren.


    Der Wettbewerb könnte ja eigentlich auch eine Art fotografisches Seminar sein , in dem durch sorgfältig formulierte Bildkritik und anschließende Diskussionen darüber nicht nur die Teilnehmer etwas lernen können. Das wird ja ansatzweise schon gemacht.

    Einige Bilder, die man bei den Wettbewerben hier sieht sind technisch nahezu perfekt. Dann gibt es aber auch welche mit ebenso groben wie vermeidbaren Mängeln. Da ist der Fokus ungünstig gesetzt, man sieht unruhige, weder richtig scharfe noch perfekt unscharfe und wuselige Hintergründe mit unschönem Bokeh, die im Gegensatz zum Hauptmotiv dann manchmal auch noch von grellem Sonnenlicht überstrahlt sind, von übersehenen Ausrüstungsgegenständen im Bild mal ganz zu schweigen. Manche Bilder sind einfach zu hell oder zu dunkel, das könnte man den Leuten ja auch immer rückmelden. Oft liegt so etwas an falsch eingestellten Monitoren und ist somit auch mit geringem Aufwand unter Kontrolle zu bringen.


    Manchmal ist auch der Beleuchtungskontrast so gering (z.B. bei Sonne im Rücken), dass die Bilder nicht so richtig „knacken“. Da kann man durchaus etwas „spielen“, z.B. durch gezieltes Abschatten oder Aufhellen mit schwarzem oder weißem Karton. Ich hab mal einen Pflanzenfotografen getroffen, der immer einen größeren Regenschirm aus dünnem, weißem Stoff -quasi als Softbox- mit sich führte. Die Resultate waren sehr überzeugend.


    Einige Motive könnten auch etwas mehr Nähe vertragen. Wenn dem Hauptmotiv nur ein Viertel der Gesamtbildfläche zur Verfügung steht, dann ist das etwas wenig, vor allem, wenn es an kompositorisch ungünstigen und überflüssigen Randdetails nur so wimmelt.


    Das vorgeschriebene Format 1200 x 900px ist zwar ausreichend, aber eben auch begrenzt. Was am 27“-Monitor bei Originalauflösung und evtl. sogar hineingezoomt durch interessante Strukturen und Details fasziniert, ist im Wettbewerbsformat oft nicht mehr darstellbar. Daher: Den letzten kritischen Blick immer nur auf das Ausgabeformat werfen! Je kleiner dieses ist, desto einfacher und plakativer muß die Bildkomposition sein.


    Das aktuelle Siegerbild würde auch noch überzeugen wenn es auf eine Briefmarke gedruckt wäre. Unterstützt wird dies zudem noch durch den spannenden Farbkontrast und die diffuse Beleuchtung, die die Oberflächenbeschaffenheit perfekt herausarbeitet. Ein sehr schönes und praktisch fehlerfreies Bild, das -wie ich meine- völlig zu Recht auf dem ersten Platz angekommen ist.


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Hallo,

    danke für eure Antworten und Überlegungen. g:-)

    Ich musste jetzt erst einmal sammeln und auch meine Antwort formulieren...


    @ Mausmann:

    destruktiv sollten meine Worte nicht sein ... ich hoffe, niemand hat das ernsthaft so vermutet.

    Ich bin auch nicht sicher, ob ich wirklich eine Änderung des bisherigen Prozederes möchte, denn ich habe eigentlich nichts gegen den "Wettbewerbs-Gedanken" an sich (Nebenwirkungen inklusive - das sieht man ja daran, dass ich bisher regelmäßig mitmache, obwohl ...). Es kommt halt immer mal wieder vor, dass man etwas so nicht ganz nachvollziehen kann und es dann eher noch genauer wissen möchte ... und nicht weniger genau. (Ich bin jedenfalls so "gestrickt" - auch um daraus etwas zu lernen... jawoll, ich habe ja nicht die Weisheit mit Löffeln....)


    Trotzdem ist deine Idee auch reizvoll - und auf jeden Fall eine Option, wenn dies auch von anderen so gewünscht würde - und wenn dadurch z.B. die Teilnehmerzahl stabiler wäre, sich eher welche "trauen" würden - und weniger Foristen Abstand nehmen würden (aus welchen Gründen auch immer ... zur Zeit wird das u.a. reiner Pilzmangel sein ... wohl dem, der ein gefülltes Funduskörbchen hat und da nur mal hineingreifen muss...)


    @ Grüni:

    ich glaube ja auch, dass sich jeder von euch eine Menge Gedanken macht - und es freut mich zu hören, dass grundsätzlich so etwas wie "ein Gerüst" da ist.


    Ich hatte ein bisschen den Eindruck, als müsse sich das alles noch etwas einspielen.

    Wenn ich vermutete, dass vor allem die "Neuen" etwas anders bewerten und dadurch alles "ein bisschen anders aussieht", dann hat - nach deinen Worten - dieser Eindruck getäuscht - o.k.

    Es sieht dann eher so aus, als würden "alle" ein bisschen anders bewerten :gkopfkratz:...

    Zitat

    Es soll ja irgendwie einen Gewinner geben. Und auch einen Letzten, und alles dazwischen. Es hat doch auch niemand was davon, wenn alle fast die gleiche Punktzahl bekommen.

    Erster Satz: vöööööllig klar ... zweiter Satz: warum nicht???

    Auch sehr ähnliche Punktzahlen führen beim errechneten Durchschnitt meist zu unterschiedlichen Bewertungen, nur eben mit kleineren Abständen (die Teilnehmer juckt das nicht, die freuen sich über kleine Abstände, denke ich. Wo ist das Problem, wenn die Abstände z.B. 8,5 -8,3 -7,9 -7,7 o.ä. wären?


    Zitat

    Die Wertigkeit der Note eines Bildes kann sich bei insgesamt steigender Qualität der eingereichten Bilder durchaus ändern. Das heißt, ein Bild, das heute mit 5 Punkten bewertet wird, ist vielleicht genauso gut, wie eines, das früher eine 7 oder 8 bekommen hätte, weil heute einfach mehr gute Bilder dabei sind und man zwischen denen differenzieren muß.


    Das muss ich erst mal sacken lassen ... im Ernst?

    Es kann sein, dass sich Kriterien über einen sehr sehr langen Zeitraum sehr diffus und kaum merklich ändern, aber in einem kurzen Zeitraum ist das m.M. nach absolut nicht wünschenswert.


    Vergleich mit Schule:

    in einer Klasse sind 1er, 2er, 3er, 4er, 5er-Schüler.

    5er bleibt sitzen, 4er zieht um ...

    Im nächsten Jahr denkt der Lehrer... hoppla, ich habe ja gar keine 4er und 5er-Schüler mehr ... und ändert seine Bewertungsmaßstäbe, und macht aus 3ern 4er oder ähnlich... (Das fände ich absolut ungerecht(fertigt))

    oder:

    in eine solche Klasse kommt ein kleines Genie ... was nun? Das Genie kriegt die 1, und der Rest wird um eine Stufe "degradiert"? - (das fände ich auch ungerecht(fertigt) - es schadet da nicht, wenn alles beibehalten wird, das Genie noch eine 1+ kriegt - wenn diese nicht vorher schon inflationär vergeben war - ansonsten ist das auch nicht schlimm. Das Genie weiß schon, dass es ein Genie ist - und die anderen sind auch zufrieden.)


    Zitat

    Zweitens wäre ich, wenn ich Teilnehmerin wäre, unheimlich neugierig auf meine Platzierung

    Das glaube ich gerne, allerdings wärst du (wie die meisten) auch nicht vollständig "immun" bzgl. der Nebenwirkungen ... :gzwinkern:



    @ Ralph/ Hassi

    Zitat

    ich weiß ja nicht, ob man das alles so wichtig nehmen sollte.

    Nein, natürlich nicht - aber trotzdem hat so ein Wettbewerb immer mal wieder Potential für "kleinere Irritationen" - das wissen die, die regelmäßig mitmachen oder mitgemacht haben.


    Zitat

    jemand von seinem Bild 100%ig überzeugt ist

    Das ist wohl keiner, oder keiner immerzu - es ist immer wieder spannend, wie etwas ankommt, bzw. man kann es oft nicht einschätzen.

    Ich bin mir z.B. bewusst, dass die meisten Bilder, die ich mit meinen Funden und meiner Ausrüstung erzielen kann, nicht an 9er -10er Niveau heranreichen können - aber ich versuche immer das Beste aus den Möglichkeiten zu machen.

    Bei manchen meiner Bildern vermute ich, dass sie eher kontrovers gesehen werden können - jedenfalls versuche ich es auch, in meine Motivwahl (wenn man denn zur Zeit von Wahl reden kann) viel Abwechslung zu bringen.

    Wenn etwas "nicht ankommt" (und alles inklusive und vor allem abwärts von 7 ist/war (??) das), würde mich immer brennend interessieren, was konkret da nicht ankommt, was konkret an diesem Bild zu verbessern wäre.


    Falls du dich berufen fühlst, darfst du gern mal mein Bild "zerreißen" (meine ich ernst ... nur zu!)


    Mutmaßte Negativäußerungen nehme ich mal vorweg, Replik inklusive :gzwinkern:

    "Komischer Porling, uninteressant, Hintergrund undefinierbar, zur starke Schlagschatten, Weißabgleich fraglich, guck mal ins Histogramm... ist doch "abgesoffen" ... gefällt mir nicht, sagt mir nichts .. Pilzbilder macht man nur bei diffusem Licht, nur dann kommen die Details gut heraus."


    Nun... ich war unterwegs wie immer mit Immer-dabei-Kompaktkamera (keine große Ausrüstung vorhanden und auch nicht geplant):

    Porling gefunden, seltsame, interessante Form (mit "Augen" ... Löwe? Monster?) in trockenem dreckigen Blätterhaufen auf dickem liegendem Holz, vereinzelt Efeublätter im Umfeld.

    Aufnahmemöglichkeit unter Blätterdachschatten (schwieriger Weißabgleich) diffuses Licht, Blätterwirrwarr störend, wenig Kontraste, viele Details, auch störende Details, reine Doku (ähnlich der späteren Aufnahme, nichts für einen Fotowettbewerb).


    Aufnahmemöglichkeit in der tiefstehenden seitlich hereinscheinenden Sonne: Schlagschatten, starke Modulierung der Form, quasi Unsichtbarmachen des Hintergrundes (bis auf einzelne helle Fetzer, die ich abdunkelte), Pilz ist aber in allen Details gut erkennbar, Farben sind sehr intensiv, Efeublatt als farbl. Kontrast, Erzeugen von Atmosphäre, von Spannung, von Dichte, es "lebt" - für mich ist das (obwohl ich das Wort in der Pilzfotografie oft deplaziert finde) ein "kreatives" Bild.


    Was wäre hier konkret eine Verbesserungsmöglichkeit?

    Gäbe es keine konkrete "deutliche" Verbesserungsmöglichkeit, dann wäre es doch "nur" ein reines Geschmacks-"Problem" und ich konnte den Reiz, den ich im Bild sehe (wieder einmal) nicht allgemein verständlich vermitteln.

    Das Bild im diffusen Licht ist jedenfalls nicht "wettbewerbstauglich" m.M.


    Zitat

    Der Wettbewerb könnte ja eigentlich auch eine Art fotografisches Seminar sein , in dem durch sorgfältig formulierte Bildkritik und anschließende Diskussionen darüber nicht nur die Teilnehmer etwas lernen können. Das wird ja ansatzweise schon gemacht.


    Es hat sich bisher immer als schwierig herausgestellt, so etwas zu etablieren - ich würde es schon begrüßen, auch oder besonders außerhalb des Fotowettbewerbs. Ich denke, im Zweifelsfall sind viele doch da sehr empfindlich ... und "Knackpunkte" defensiv zu formulieren ist schwierig (positive Punkte und Lob sind wichtig) ... und eine richtige Diskussion hat sich selten ergeben.

    Sehr unterschiedlich sind auch Voraussetzungen, Ausrüstungen und Möglichkeiten - und wenn dann Vertreter unter schiedlicher "Richtungen" mit relativ fest gefassten Meinungen von Vorgehensweisen aufeinander treffen würden, könnte es auch manchmal heiß hergehen. :gcool::gkrass::gklimper:

  • Ahoj,


    Zum ersten Zitat:

    dunkel erinnere ich, in frühen Jurytagen eine Rangliste erstellt zu haben, wo es dann naturgegeben Erste und Letzte gab.

    Diese Zeiten sind lange vorbei.

    Inzwischen nehme ich mir Bild für Bild vor und vergebe entsprechend die Punkte.

    Dabei kann es sogar vorkommen, daß ein Bild mir nicht restlos gefällt, aber alle Kriterien für eine "1" erfüllt sind

    und damit volle Punktzahl erreicht wird.

    Sollten es einmal alle Bilder auf volle Punkte schaffen, habe ich zwar keine Rangliste,

    das ist aber nicht schlimm.

    Denn: soweit ich mich erinnere, ist noch nie vorgekommen, daß alle JurystInnen einstimmig dieselbe Punktezahl vergeben haben.

    Denn die Jury repräsentiert ja eine hinlängliche Vielfalt von Geschmäckern und Einschätzungen und das ist ja auch sehr gut so, wie es ist.

    Nebenbei bemerkt: die evtl. vorher abgegebenen Votes überspringe ich tunlichst

    und konzentriere mich auf die eigene Bewertung.

    Danach schaue ich dann vielleicht mal "über'n Zaun".

    Mal gibt es ein paar wenige Übereinstimmungen, mal mehr.

    So ist das eben in einem demokratischen Gremium bei "geheimen Wahlen".


    Bliebe noch erwähnbar, daß sich die neu "Erblauten" hervorragend in ihr neues "Amt" gefunden haben.


    Vielen Dank an alle Teilnehmenden, die Jury und den Organisator für die bisherige und zukünftige Mühe!==Pilz23==Pilz23==Pilz23


    LG

    Peter

    Verzehrfreigaben gibt es nicht online!

    Galerie: Pilzfotos "zum Anfassen"

    Der frühe Vogel fängt den Wurm. Soll er doch im Dunkeln tappen...ich fange lieber Pilze. Fossas sind auch nur aktiv, wenn es sich lohnt.

    Pilzschule Rhein-Main

    Meine Fotos, Zeichnungen oder sonstige Artwork dürfen nicht ohne meine vorherige ausdrückliche Genehmigung außerhalb dieses Forums verwendet werden!

  • Moin Malönschen,


    Danke für die Anerkennung...nach all den Diskussionen, die uns hier die letzten Tage beschäftigten, freue ich mich darüber besonders!

    Liebe Grüße,
    Grüni ("Kagi")
    ==11


    98 Pilzchips
    (118 (Stand Ende APR 2017) - 2 Einsatz OsterBrätzel - 1 an EberhardS für Western-Rätsel - 2 für Nobis verrücktes Wirbelrätsel - 15 Einsatz APR 2018)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Hallo Abeja.

    In den vergangenen Wettbewerben war es eher die Regel als die Ausnahme, dass Bilder im letzten Drittel der Platzierungen Punktzahlen unter 7 erhalten haben. Wenn du alles unter 7 als beleidigend und demotivierend auffasst, hast du evtl. ein Problem. Falls das noch andere so empfinden, würde ich die Veröffentlichung der Punktzahlen wieder einstellen wollen wie von Mausmann vorgeschlagen.

    Bitte bedenken: Das sind keine Schulnoten. Wenn du es in Schulnoten übersetzen wolltest, könntest du je 5 Punkte dazuaddieren und erhältst dann nach meinem Empfinden recht realistische Punktzahlen, wie sie in der gymnasialen Oberstufe verbreitet sind. Noch befriedigend (3-) wäre dann die schlechteste theoretisch erreichbare Note.

    Übrigens ist es kaum vermeidbar, dass sich Bewertungen verschieben, wenn sich die Ausganglage, also die Zusammensetzung des zu bewertenden Was-auch-immer verändert.

    Eine interessante (und etwas bedrückende) Studie aus der "Science" dazu:
    Prevalence-induced concept change in human judgment | Science
    (Frei verfügbare Zusammenfassung:
    Why Sexism and Racism Never Diminish-Even When Everyone Becomes Less Sexist and Racist - Marginal REVOLUTION)


    Beste Grüße,

    Craterelle

  • Liebe Pilzfotografen und - gräfinnen, liebe interssierte Forumsteilnehmer,

    auch von mir Lob und Anerkennung für die Arbeit der Juroren.

    Und auch an alle, die hier konstruktive Beiträge bringen.


    Ich bin dafür, dass weiterhin alle Punktergebnisse genannt werden.

    Und dass die Teilnehmer auch abweichende Einschätzungen äußern dürfen.

    Interessant finde ich weniger die absolute Punktzahl als die Abstände.

    Meine Platzierung war fast wie erwartet, also unter den letzten drei.

    Leider gibt es keine Bonuspunkte für Dürre und Verlegenheitsfotos kurz vor Ende der verlängerten Einsendefrist.

    Zu meinem Bild mache ich ein eigenes Thema unter Fotografie auf.

    Mir erging es ähnlich wie Abeja und ich war etwas irritert über die 5,1 Punkte und hätte auch die von ihr genannte Punktzahl erwartet.

    Aber tatsächlich war es nur ein durchschittliches Bild und die Bewertung insofern auch nachvollziehbar.


    Für mich wäre ein Kriterium, ob ich ein Bild gerne an die Wand hängen würde.

    Da kämen die Dosenchampignons dann leider auf den letzten Platz. Hier wurden Qualität und Kreativität aber honoriert. Gut so.


    Ich fürchte, wir sind alle etwas trockenheitsgeschädigt.


    Bleibt abzuwarten, ob die hoffentlich noch kommende Pilzschwemme wieder viele Teilnehmer bringt.

    Und wie man einen Wettbewerb entfachen könnte, wo man sich um die Platze 37 bis 39 noch streitet.

    Ob es hülfe, den Preis nicht an den Sieger zu vergeben, sondern unter den Teilnehmern zu verlosen???

    (für mich wäre das keine zusätzliche Motivation)


    Für mich wäre eine Motivation die konstruktive Kritik, z. B. wie sie Abeja regelmäßig bringt.

    Ich will ja etwas dazulernen, auch wenn das bei mir etwas länger dauert als bei anderen.

    Ich habe noch erhebliche Mühe, bei den tausenden Einstellmöglichkeiten der Kamera die beste zu finden.

    Und auf dem kleinen Monitor das richtige zu sehen.

    Bei Doris und Helmut habe ich das Gefühl, die müssen nur ein schönes Motiv finden und dann ein bisschen an der Kamera drehen und schon ist das Siegerbild fertig. Wobei ich immer noch nicht einschätzen kann, wie viel "Studio" (und Arbeit!) sich dahinter verbirgt.

    Beim aktuellen Bild könnte man ja auch darüber distkutieren, warum keine 10,0 . Kann man da noch was besser machen?

    Ich bevorzuge etwas mehr Natürlichkeit, aber das ist nun mal Geschmackssache.

    Vielleicht hat ja der eine oder andere Juror das auch so gesehen.


    soweit mein Kommentar


    jetzt gehen wir meine Schwindlinge zerpflücken



    bis dann

    Alis

  • Nochmal ein paar Anmerkungen/Fragen an die Wettbewerbsteilnehmer (und an alle, die es sonst interessiert):


    - wir nehmen die Bewertung vor, OHNE die Namen der Fotografen zu kennen. Die Juroren erfahren das auch erst, wenn die Platzierung veröffentlicht wird.

    - Daher ist die Bewertung weder eine Kränkung der einen noch eine Bevorzugung der anderen Person, und auch eine schlechtere Bewertung heißt nicht, daß die Leistung der Fotografen nicht anerkannt wird!

    - Frage: war es in vorhergehenden Wettbewerben auch manchmal so, daß weiter hinten Platzierte dies als kränkend empfanden und die Arbeit der Jury in Zweifel gezogen wurde?

    - Für mein erstes Mal als Jurorin war die starke Kritik an dieser Tätigkeit und die Zweifel, ob ich denn als "Neue" passende Bewertungs-Kriterien anwende, unerwartet und verunsichernd. Ich (und die anderen sicherlich auch) habe "nach bestem Wissen und Gewissen" gehandelt. ==14

    - es gibt bei einer solchen Bewertung kein "Richtig" und "Falsch", sondern Meinungen, subjektive Empfindungen, Eindrücke und Vergleiche.

    - bitte bedenkt, daß es hier um ein Hobby geht und nicht um Geld, den Job des Lebens, oder Ähnliches.

    - bitte, bedenkt auch, daß die Juroren ihre Zeit dafür freiwillig und ohne Vorteile daraus zu ziehen aufwenden, und daß die "Neu-Juroren" sich für diese Aufgabe nicht aufgedrängt haben, sondern darum gebeten wurden.


    Ich werde trotzdem gerne diese interessante Aufgabe weiter erfüllen, solange es meine Zeit zuläßt! ==Pilz25




    @ Alis: bin gespannt auf deinen Extra-Thread!

    Liebe Grüße,
    Grüni ("Kagi")
    ==11


    98 Pilzchips
    (118 (Stand Ende APR 2017) - 2 Einsatz OsterBrätzel - 1 an EberhardS für Western-Rätsel - 2 für Nobis verrücktes Wirbelrätsel - 15 Einsatz APR 2018)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Hallo @ all,


    liebe Grüni,

    alles, was du im deinem letzten Beitrag schreibst, ist mir völlig klar - und ich danke dir und euch allen für euer Engagement - ihr macht das schon richtig, bzw. es gibt kein "richtig" oder "falsch" (wie ich bereits ganz oben schrieb) - es gibt höchstens ein "ungewohnt".


    Meiner Meinung nach sind Diskussionen sinnvoll und nicht schädlich, um ein paar Dinge zu klären - ob sie als Belastung empfunden werden können ... das kann manchmal sein, ja - auch für den "Verursacher". :grotwerd::gzwinkern:


    Deine Frage, ob solche Diskussionen wg. der Bewertung schon mal vorkam ... ja ... eher selten ... und als regelmäßige Teilnehmerin am Wettbewerb bin ich da wohl auch am meisten involviert und frage allgemein gerne mal nach ... ohne mir selbst ansatzweise damit ein psychologisches Problem zu diagnostizieren.

    Du darfst mich auch gerne "Abeja, die Schreckliche" nennen, oder "Abeja, die schrecklich Hartnäckige".

    Häufiger kommt es vor, dass Teilnehmer sich nach ein paar Malen "sang- und klanglos" verabschieden (ohne dass man Gründe weiß - es betrifft aber relativ häufig Leute, die im hinteren Segment gelandet sind - oder Leute, die allg. gut abschnitten, dann ein paar Mal weniger gut), die vielleicht auch einfach kein Interesse mehr daran haben oder eben auch keine geeigneten Pilze und Pilzfotos.


    Ich mache immer so viele Worte, um möglichst NICHT missverstanden zu werden - und doch gelingt es mir nicht, Missverständnisse auszuschließen.


    Ich bin NICHT gekränkt oder beleidigt über eine Platzierung im hinteren Segment - vor allem nicht bei wenigen Teilnehmern, wo die meisten auch noch anders "ausgerüstet" sind als ich.

    Dass die Fotos anonym sind, ist klar, obwohl man manchmal aus vorhandenen Exif-Daten Rückschlüsse ziehen kann.

    Ein "Hinterbänkler-Abschneiden" würde ich EHER als Motivation sehen, besser zu werden, WENN ich erkennen würde, woran es liegt.

    Sehe ich die "Knackpunkte" (und ihre Verbesserungsmöglichkeit) ist das kein Problem,.

    Sehe ich die "Knackpunkte" nicht, frage nach, bekomme keine Antwort ... stellt sich eher Verwunderung ein, dann nachfolgend eventuell Demotivation.

    Wenn sich herausstellt, dass es wirklich nur "Geschmacksfrage" ist, dann ist es aber auch KEIN Problem.



    Liebe Craterelle,

    danke auch für deine Worte - auch wenn ich mich auch von dir in der o.g. Weise missverstanden fühle.


    Zitat

    In den vergangenen Wettbewerben war es eher die Regel als die Ausnahme, dass Bilder im letzten Drittel der Platzierungen Punktzahlen unter 7 erhalten haben. Wenn du alles unter 7 als beleidigend und demotivierend auffasst, hast du evtl. ein Problem.


    Es gab häufig 7er, an denen man deutlich etwas verbessern konnte (wo ich mich dann über den Durchschnitt 7 gewundert habe, das aber nicht so offen geschrieben habe), die Bereiche 5-6 waren auch m.M. durchweg "verbesserbar" - hin und wieder lag es m.M. nach ausschließlich an der Attraktivität des gewählten Objektes (wie der Fotograf dann das Ergebnis empfunden hat, wissen wir nicht.)


    Der Vergleich mit Schulnoten hinkt wirklich ein wenig.

    Bisher hatte ich tatsächlich den Eindruck (und fand oft die Bestätigung dafür), dass 10 extrem sehr gut, 9 sehr gut, 8 gut, 7 befriedigend, 5- 6 eher im Bereich ausreichend, 4 im unteren ausreichenden Bereich, 2-3 eher im mangelhaften Bereich anzusiedeln sei.


    Wenn das nun alles verschoben sein sollte, dann werden wir Teilnehmer uns daran wohl gewöhnen müssen.


    Nach deinem Hinke-Vergleich wäre dann eine "bisherige 7" und "jetzige 5" im Bereich der Schulnote 2 minus anzusiedeln (für mich eher 3 minus), und eine "jetzige 7" eher im Bereich von 2+ ... (wo ich eher 8er und 9er sehe).


    Egal.


    Trotzdem seltsam.


    Du führst diese Texte an, zur Erläuterung - wie zur Rechtfertigung.

    Das kann ja alles sein, die "Verschiebung" ist zu unser aller Schrecken "bewiesen" - aber sollte man nicht - wenn man es bemerkt - bewusst davon Abstand nehmen?


    Noch mal das Beispiel Schule:

    In einer Klasse sind 1er, 2er, 3er, 4er, 5er- Schüler.

    Der 1er überspringt eine Klasse, der 5er bleibt sitzen, die 4er nehmen Nachhilfe, die 3er strengen sich mehr an ... und sind plötzlich alle irgendwie auf (bisherigem) 2er Niveau (2+, 2, 2-).

    Der Lehrer denkt also nicht "huch, ich muss mehr spreizen", er nimmt auf einmal , "püschologisch" bedingt (in welchem Zeitrahmen auch immer) die 2plus-er als 2er wahr, die 2er als 3er , die 2minus-er als 4er???

    Dann werden aus dieser Gruppe wieder 2er, 3er, 4er "gemacht", ob bewusst oder unbewusst?

    Wenn man es bemerkt, sollte man da "gegen" wirken.

    Wie fühlt es sich für den Neu-2er an, wieder schwuppdiwupps 3er oder 4er zu sein.... beschissen!


    Eine bewusste Rekalibrierung der Bewertung sollte sich meiner Meinung nach nicht auf das vorhandene/bekannte/kaum veränderte "Klientel" beziehen. Ich meine immer noch, das sollte man versuchen, zu vermeiden.


    Wie wäre es, wenn ich bei den nächsten Wettbewerben mal wirkliche "Schrottfotos" (sofern ich welche habe ...) einreiche ... dann müssten diese Bilder ja Punktzahlen von -1 oder von -2 bekommen. :gomg:


    Oder wird dann ganz schnell (unbewusst) "re-re-kalibriert"? :gkopfkratz:


    Aber lassen wir das, gehen wir wieder "zur Tagesordnung" über und warten ab, wie sich alles entwickelt ...

    Von mir aus gerne weiter so wie bisher (sagte ich bereits oben) ... wenn ihr hin und wieder ein "Stochern" von mir ertragen könnt. g:-) Sonst muss ich mir das Stochern abgewöhnen, das wird aber wohl nicht funktionieren.


    Für August habe ich noch nichts, nur was von August 2015/16/17, was ich "damals" nicht genommen hatte, wg. "nicht gut genug" (für mich nach eigener Einschätzung 7er, also jetzige 5er... :gzwinkern: oweiowei.)


    Lieber Alis,

    spannend!

  • Werte Abeja,

    Jetzt ist mir beim Lesen gerade die Kinnlade heruntergefallen.

    Die Bewertungen unter 7 aus den letzten Monatewettbewerben siehst du als gerechtfertigt an und übersetzt das mit Schulnote 4, die du für diese Bilder angemessen findest? Für dein eigenes aktuelles Bild gilt das aber nicht, das ist nämlich besser und wäre in den vergangenen Wettbewerben höher, mit mindestens 7 Punkten, bewertet worden?

    Ja, es ist wohl wirklich Zeit, diese Debatte ruhen zu lassen.

    Ciao, Craterelle



  • Eigentlich wollten wir uns nur kurz für den 1. Platz bedanken, aber hier bedarf es dann doch etwas mehr.


    Den passendsten Kommentar hat Hassi/Ralph geschrieben, kurz und knapp - aber auf den Punkt gekommen.


    Die "Romane" von Abeja sind für uns völlig unverständlich, wenn man bedenkt, um was es hier eigentlich geht.


    @ Alis:

    wie schon des öfteren geschrieben, Helmut hat viel Spaß am Fotografieren, aber weniger an Computerbearbeitung.

    Er mag lieber natürliche Bilder, nimmt sich aber auch sehr viel Zeit bei den Aufnahmen.

    Am PC wird nur noch evtl. ausgeschnitten, verkleinert und etwas nachgeschärft...........fertig!

    Unser Studio besteht aus einem Laptop und einem mittlerweile 9 Jahre alten Programm, das bei Lumix-Kompaktkameras

    beilag.


    Liebe Grüße


    Doris und Helmut

  • @ Alis:

    ...

    Unser Studio besteht aus einem Laptop und einem mittlerweile 9 Jahre alten Programm, das bei Lumix-Kompaktkameras

    beilag.

    Hallo Doris und Helmut,


    darf ich meine Frage nach dem "Studio" präzisieren?

    Man kann Pilze am Standort aufnehmen und dazu den bestmöglichen Blickwinkel wählen. Meist ist der Hintergund nicht so, dass er zum verschwimmen gebracht werden kann. (ich vermute, mit Helmuts Kamera deutlich besser als mit meiner). Dann kann man zur Not im Hintergrund mit Zweigen wedeln oder ein buntes Tuch anbringen. Notfalls ein paar Bäume und Büsche abholzen ==Gnolm4

    Das nächste ist den Pilz im Wald an einen günstigeren Platz bringen und dort entsprechend drappieren.

    Und zuletzt mit nach Hause nehmen und nebst Deko auf dem Tisch arrangieren und eine schöne "Fototapete" dazu.

    Und in jedem Falle mehr oder weniger Beleuchtungshilfen.

    Also was macht Helmut in der Regel?


    viele Grüße

    Alis

  • Hallo Alis,


    in der Regel mache ich von Deinen Vermutungen nichts, schon gar nichts mit bunten Tüchern oder Ästen wedeln.

    Einen Spaten zum Ausgraben haben wir auch nicht dabei, meine Bilder entstehen vor Ort. Die Lichtverhältnisse nehme ich so, wie's ist.

    Also auch kein Blitzgerät oder Beleuchtungshilfen.

    Meine Kamera ist eine Olympus OM-D E-M1.1 mit dem 60mm Macro, evtl. ein Polfilter gegen unschöne Reflexe und ein Stativ.

    Das war's.

    Was ich allerdings mache: wenn ich einen interessanten Pilz sehe, der aber ungünstig z.B. unter Sträuchern oder in einer Kuhle steht,

    verzichte ich einfach auf die Aufnahme! Manchmal schade, aber was soll's.


    Bei Deinem Juli-Bild hätte ich auch verzichtet! Die Pilze an sich stehen viel zu wild durcheinander, und der Hintergrund ist auch nicht prickelnd.

    Von Deiner eingestellten Stacking-Funktion kann ich nichts erkennen.


    Schöne Grüße

    Helmut

  • Hallo zusammen,


    huii, Platz 3! Super, damit habe ich nicht gerechnet. Meinen Nachbar wird’s auch sehr freuen. Glückwunsch auch an die Mitbewerber! Lustig deine Idee, Hassi – und sooo passend!


    Kurze Geschichte am Rande dazu: Vor zwei Jahren Anfang Winter habe ich in der Nachbarschaft in einem Vorgarten neben einem Baumstumpf alte abgebrochene Porlinge entdeckt. Im Jahr darauf stellte es sich heraus, dass es der Glänzende Lackporling ist, der da wächst. Ich fragte den alten Herrn, ob ich ab und zu in seinen Vorgarten zum Fotografieren dürfe, da ich das Wachstum des schönen und bei uns ziemlich seltenen Pilzes festhalten wolle. Klar durfte ich. :)


    Dieses Jahr sind sie besonders schön gewachsen. Fast stolz wies mich mein Nachbar drauf hin und fragte mich, ob ich sie schon fotografiert hätte. Natürlich hatte ich, schon mehrfach … Er habe seinen Gärtner auch angewiesen, besonders vorsichtig um den Stamm rum zu mähen, um sie nicht zu beschädigen, es seien ganz tolle und seltene Pilze. Kommentar meines Mannes, als ich ihm das erzählte: „Du machst auch unsere alten Nachbarn noch pilzverrückt!“ ==Gnolm7


    Ich erzählte ihm, dass ich eines der Fotos beim Fotowettbewerb eingereicht habe. Nun wartet er fast gespannter als ich auf das Resultat – es wird ihn freuen. Inzwischen wachsen die Fruchtkörper auch im Rasen um den Stamm rum, also auf den Wurzeln – siehe Foto. Beim Baumstumpf handelt es sich übrigens um eine Atlas-Zeder. Kann der Glänzende auch darauf? Ich dachte, der mag nur Laubholz.




    Zu den Diskussionen hier kurz meinen Senf: Für mich ist der Fotowettbewerb ein Vergnügen – wie etwa die Pilzrätsel. Wenn ich hin und wieder ein Foto einreiche, dann deshalb, weil es mir gefällt und ich testen möchte, wie es in der „Öffentlichkeit“ ankommt, es aber auch gern zeigen möchte. Klar freu ich mich, wenn es weiter oben als erwartet landet – wer tut das nicht? Aber wenn nicht, gefällt es mir trotzdem immer noch genauso gut wie vor dem Wettbewerb. Für mich sind die Punkte NUR eine „Leiter“, an der sich die Juroren entlanghangeln, um eine Rangordnung auszumachen (ob angegeben oder nicht, ist mir egal). Jeder setzt die „Sprossen“ so weit auseinander, wie er das mag.


    Wie schwer die Bewertung bzw. Rangordnung festlegen ist bei den vielen tollen Fotos, die üblicherweise eingereicht werden, hab ich beim Juroren-Wettbewerb gemerkt. Deshalb: Danke an die „alten Hasen“ und „Jungspunde“ für die Arbeit und Mühe, die ihr euch macht! ==Pilz25


    Grüßle

    Heide

  • Hallo Helmut,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Respekt, ich hatte dir eine Vollformatkamera unterstellt und einiges an "drumherumgetue".

    Wenn ich das recht sehe, ist zwischen unseren Kameras nicht so viel Unterschied. Du hast jedenfalls das bessere Makroobjektiv.

    Wäre für mich interessant zu sehen, was für Bilder du mit meiner Ausrüstung machen könntest. Gewiss bessere als ich.

    Aber vor allem: wo nimmst du nur immer deine Motive her, wenn du so wählerisch bist? Ich bin froh, wenn ich was halbwegs brauchbares finde und versuche dann was draus zu machen. Also ich kann mich nicht entsinnen, oft Pilze gefunden zu haben, wie zu sie zeigtst.

    Vermutlich bist du deutlich mehr draußen als ich.

    Bei meinem Bild war schon klar, dass ich damit keine Pilzbrut gewinnen kann.

    Aber was würde die arme Jury machen, wenn sie nur Bilder deiner Qualität bekäme?

    Das eingereichte Bild ist nicht gestackt. Ich wollte es, ist aber nicht gelungen. So musste ich ein normales nehmen.

    viel Spaß weiterhin beim Fotografieren und sieh uns unseren Neid bitte nach ==3

    Alis

  • Liebe, werte Mitforisten,


    für die Irritationen und Diskussionen, die meine Worte hervorgerufen haben, möchte ich mich bei euch entschuldigen, vor allem falls ihr euch davon belastet gefühlt haben solltet oder sie euch verärgert haben sollten.


    In Zukunft werden ich darauf verzichten, meine Irritationen - sofern vorhanden - hier öffentlich auszubreiten, da daraus meist nur weitere Irritationen entstehen und daraus weitere und weitere.


    Vielleicht bin ich ein wenig zu ehrgeizig, ein wenig zu wenig lieb, ein wenig zu viel gerechtigkeitsfanatisch und ein wenig zu viel hinterfragend ...


    Doch was behalten wir übrig:

    ein bisschen Fotobesprechung, mit mehreren Teilnehmern, vielleicht... ist doch gut!

    Ein bisschen Nachdenklichkeit, vielleicht - sogar Einblicke in Psychologie (wissenschaftlich) ... ist doch gut!


    Und natürlich geht es nicht um etwas Wichtiges, Wesentliches, nur um ein schönes Hobby - um eine Kleinigkeit.

    Doch Kleinigkeiten und ihre Eigentümlichkeiten sind oft Miniatur-Abbildungen von größeren Zusammenhängen.

    Darüber zu schreiben, würde Stoff für einen Roman hergeben. :gzwinkern:



    Nehmt das Ganze als "Sommerloch-Theater" ...

    on stage: eine Biene ...



    Sum-summm!!!

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.