Beiträge von Alis

    Ja, mehr als einer. Und ich halte sie für "O".

    Und den Test mit Eisenchlorid halte ich für Positiv.

    Links mit einem Tropfen Wasser, rechts auf Küchenkrepp ausgedrückt. Funde vom Samstag


    Ansonsten gibt es noch eine weitere giftige und eine ungiftige Art auf dem Bild neben Pfifferlingen.

    (Tipp: im DGfM-Forum gezeigt)


    Gruß Alis

    Ach, bevor ich ein neues Thema erstelle, klinke ich mich mal hier ein:

    Ich stelle immer wieder fest, dass auf Nachfrage kein Pfifferllingssammler die giftigen potentiellen Verwechslungsarten kennt.

    Eine Dame hat mich heute gefragt, ob Pfifferlinge auch bitter sein können. Sie hatte mal welche, aber dann nicht gegessen. Letzte Woche haben zwei Leute Pfifferlinge gegessen und einem ist schlecht geworden...

    Was habe ich hier alles?

    Mein Bild ist etwas aufgehellt, ich denke, die dunkleren sollte es aber auch in etwas heller geben.


    viel Spaß beim Raten

    Alis

    Das Foto wäre vermutlich noch besser gewesen, wenn die Kamera noch etwas tiefer gelegen hätte und der Pilzhut somit vor dem schwarzen Hintergrund wäre.

    Hallo Timm,

    sehe ich auch so. Habe oben ja erwähnt, dass ich keinen Pickel dabei hatte...
    (und daheim am Schreibtisch ist man auch etwas schlauer....)

    Vielen Dank für deine "Geheimnisse". Das mit dem absichtlichen Blatt rechts unten ==Pilz25
    Wir wollen ja von einander lernen ==12

    Hallo Timm,

    in der Mittwochabendrunde haben wir uns die Wettbewerbsbilder zusammen angesehen.
    Bei deinem Bild haben wir diskutiert, wie wohl die Unschärfe, besonders vorne rechts entstanden ist.
    Ich hatte den Verdacht, dass da viel Bildbearbeitung im Spiel war. Vielleicht sogar ein Programm in der Kamera.

    Stacking wurde auch vermutet.

    Vielleicht hast du aber auch eine entsprechende Kamera mit geeignetem Objektiv, welche das auch so fertigbringen.

    Möchtest du uns deine "Geheimnisse" verraten?

    Mir persönlich hat das Bild von Dieter etwas besser gefallen. Wo bei auch dort die Frage aufkam, wie viel Bildbearbeitung dort dabei war (Farben?)
    Und auch bei Helmut würde mich das "gemacht-wie" interessieren.


    Bei mir ist es diesmal ja einfach: der Wald praktisch pilzfrei und dann der einsame Geselle auf dem Waldweg.
    Die G81 samt 60er Olympus mt Hülsenfrüchtesäckchen auf den Boden. Pickel und Spaten hatte ich nicht dabei und so ging die Kamera einfach nicht tiefer, auch wenn ich das gerne gehabt hätte. Vielleicht wäre ich mit dem 30er besser beraten gewesen, aber auf die Idee bin ich im Wald nicht gekommen.. Aber Kniepolster war dabei und ein kleiner Reflektor, Wobei ich den Stiel doch nicht ganz beleuchtet bekommen habe. Aus 8 Bildern das Beste rausgesucht und geringfügige Kosmetik. Statt Kniepolster wäre eine Liegedecke noch angenehm gewesen.

    Um den ganzen Hut einigermaßen scharf zu bekommen die Blende geschlossen auf f8.
    Stacken kann meine Kamera, aber das Ergebnis ist je nach Situation mehr oder weniger unbefriedigend und selten gut. Kann zu einem gewissen Grad auch an der Schwachstelle hinter dem Sucher liegen.

    Helicon focus mag ich mir nicht leisten, mit Picolay habe ich nur rudimentäre Kenntnisse und scheue auch meist den Aufwand.
    Soweit meine Geheimnisse für heute


    Gruß Alis

    aber mit dem schwarzen Rand nicht mehr zu empfehlen.Ich

    Ich denke, die sind durchaus empfehlenswert zur Tintenherstellung ==Gnolm1

    Ich habe es in ferner Vergangenheit tatsächlich mal geschafft, meinen Pilzlehrer in Verzweiflung zu stürzen.
    Ich hatte von weitem Pilze gesehen und Schopftintlinge gerufen, aber das waren Faltentintlinge gewesen.
    Und er dachte bis dahin, Schopftintlinge seien unverwechselbar.
    Sind sie auch, wenn man den auch hinschaut und die Unterschiede kennt...

    schönen Sonntag

    Alis

    hallo Peter,
    mangels geeigneter Bierdekel und Bovisten kann ich gerade keinen Vergleichstest machen.
    (ich wage zu vermuten, dass der Bovist doch besser scheckt)

    Den letzten Riesenbovisten habe ich als nicht so schlecht in Erinnerung.

    Will sagen, wenn ich mal wieder einen schönen, jungen finde, werde ich den auch wieder in die Pfanne hauen.
    Aber mehr als ein mal im Jahr brauche ich das nicht.

    Gruß

    Alis

    Hallo Matthew,

    hängt ja vielleicht auch davon ab, wo du daheim bist und wie weit du zu Seminarorten und Prüfungsorten zu fahren bereit bist. Und dann letztlich die Termine auch passen. Ich habe mit der DGfM gute Erfahrungen gemacht und falls du gerne in den Schwarzwald möchtest, bist du in Hornberg sicher gut aufgehoben.

    Gruß Alis

    Noch sechs Stunden. Da könnte man sogar noch raus, zumindest bei uns...

    Und dann hat das Telefon geklingelt und dann Abendessen und so sind es nur noch 4.
    Also nicht vergessen noch ein Bild einzureichen. Aber bitte keine so schönen, sonst habe ich keine Change...

    Hmmm, Pfifferlinge sind ja schon sehr variabel und ich kann mir gut vorstellen, dass je nach Standort und Wetter das Wachstum sehr unterschiedlich ausfallen kann. Die wachsen ja auch nicht so schnell und ich bin mir nicht sicher, ob die nicht auch mal eine Wachstumspause einlegen.

    Ein Mal wurden mir Riesenexemplare - groß wie eine Hand - zur Pilzberatung gebracht, wo sich die Leisten schon fast zu Lamellen gestreckt hatten und ich ins Grübeln gekommen bin aber dann doch keinen Ölbaumpilz darin gesehen habe.

    Also, mein PSV sagt, dass viele Pilze (er nannte explizit auch schon die Pfifferlinge) gar nicht mehr weiterwachsen, wenn sie erst mal durchgebrochen sind. Oder dass sie höchstens an Volumen zulegen, gleichzeitig aber an Geschmack verlieren, sich also nur "strecken".

    Das will ich so nicht recht glauben. Zu einem gewissen Grad mag es wohl stimmen.


    Gruß Alis

    ...Aber mich würde doch interessieren, worin Du bei "Knopfpfifferlingen" einen Frevel siehst.

    Hallo Josef,

    grundsätzlich sind mir junge, feste Pilze auch lieber als alte Schlappen.

    Und ich wohne am Schwarzwaldrand, wo zumindest in der Nähe die Pfifferlinge nicht so dicht gesät sind und ich die meist im Laub suchen muss. Manchmal bleibt es nach 2 Stunden bei einer Handvoll oder auch leerem Korb.
    (und auch leerer Speicherkarte auf dem Fotoapparat)

    Ich denke, gerade wenn es wenige Pilze gibt, so sollten die doch eine gewisse Größe erreichen, bevor man sie mitnimmt. Auch auf die Gefahr hin, dass ein Anderer die dann erwische. Für mich sollten Pfifferlinge schon etwa 4 cm groß sein, kleinere geraten dann nur gelegentlich als Beifang in den Korb.
    Ich finde es auch egoistisch, winzig kleine Steinpilze mitzunehmen, auch da lasse ich die ganz Kleinen eher stehen.


    Spitzgebuckelte Rauköpfe finde ich nur im Hochschwarzwald und Orangefuchsige so gut wie gar nicht. Mir fehlt bei letzteren die Erfahrung mit kleinen. Bei richtigem Hinschauen sind die wohl schon zu unterscheiden, aber wenn man da im Sammelrausch ist und schlechtes Licht hat...


    viele Grüße

    Alis

    Schön, dass es dir geschmeckt und offensichtlich gut bekommen ist.

    So nebenbei, ich hatte auch schon mal einen Fall, dass fünf Leute Pfifferlinge (soweit im Nachhinein feststellbar) gegessen haben und zwei davon ins Krankenhaus gegangen sind wegen Magen- Darmproblemen.

    Empfindlicher Magen, zu viel gegessen, unzureichend gegart oder völlig andere Ursache, die nichts mit den Pilzen zu tun hat. Vielleicht werden wir es am jüngsten Tag erfahren.


    Baden-Wüttemberg ist ein weites Feld mit sehr unterschiedlichen Bedingungen. In der Rheinebene und bei mir am Schwarzwaldrand in sonniger Südlage im Roteichenlaub können die vereinzelt schon Ende Mai/Anfang Juni erscheinen. An schattigen Nordhängen deutich später. Und die letzten Jahre zum Teil auch gar nicht.

    Wo bist du denn unterwegs? (Und wo daheim?)

    Grüße aus dem Ortenaukreis

    Alis

    Hallo Tuppie,

    ja, hatte auch eine gewissen Anlaufzeit. Und bis heute noch nicht die giftigen Trichterlinge gefunden, vor denen man sich hüten soll. Am Rand der Fläche gab es immerhin (mutmaßlich) Kerbrandige Trichterlinge, aber die sind dann schon gut zu unterscheiden. Mit guter Nase sollte es auch gehen, das ist bei mir nicht so gegeben.

    Ich war auch etwas irritiert dass die Lamellen nicht immer so entfernt stehen.
    Ein gutes Merkmal ist auch der sehr zähe Stiel, der dann auch nicht in die Suppe kommt. Höchstens getrocknet und gemahlen.


    Gruß Alis

    Wo wir gerade dabei sind:

    hat man eigentlich die frisii noch nicht in mehrere Arten aufgespalten, wie so viele andere Arten auch?

    Nicht dass ich die Spalterei befürworte...

    Ich habe nur schon recht unterschiedliche gefunden, welche komplett mit der gleichen Farbe, eher gelborange.

    Andere mit mehr rötlichem Hut und die Unterseite eher weißlich. Habe leider gerade keine Bilder zur Hand.


    Nebenbei: ich frage Pfifferlingssammler gerne, ob sie auch Rauköpfe kennen.

    Bisher hat noch keiner ja gesagt!

    Und in dem Restaurant, wo es "Knopfpfifferlinge" gibt, will ich auch noch nachhaken.
    Auf dem Markt nannte sich sowas auch mal "Gourmetpfifferlinge". Für mich Frevel.


    Gruß Alis

    Nach einiger Abstinenz nun mal auch wieder einen kleinen Bericht von mir:

    Nachdem ich letztes Jahr in Hopsing17's Revier Massen an Nelkenschwindlingen gesehen habe, dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit wäre für ein Schwindlingssüppchen. Also die 6 km hingeradelt.

    Und da standen sie auch, Hexenring an Hexenring, in allen Altersstufen von madig bis makellos.
    Wenn die Luftaufnahme von Google zur rechten Zeit gemacht worden wäre, würde man die Ringe sicher gut sehen, aber das aktuelle Bild war wohl bei Trockenheit. Es handelt sich um einen derzeit nicht genutzten Bolzplatz.

    Am südlichen Ende ist es immer schattig, feucht und moosig. Dort gab es letztes Jahr auch viele Puppenkernkeulen und ein paar Saftling.
    Und auch gestern fast mehr Pilze als im Wald. Hainbuchenröhrlinge, Perlpilze, Täublinge, Trichterlinge...





    Und ich war nicht zu früh da: während ich so am Ernten war kam der Gemeindearbeiter mit der großen Mähmaschine


    Der hielt dann an und ich unterhielt mich eine Weile mit ihm. Ja und da war nochwas:


    Und diese beiden hatten sich gut genug geduckt und den Rasenmäher überlebt.

    Ich nenne die mal schwärzende Saftlinge, welche auch immer. Haben jedenfalls schnell geschwärzt.


    (damit hätte ich im Fotowettbewerb vielleicht sogar unter die ersten zehn kommen können)


    Auf dem Heimweg bei einer kleinen Grünfläche dann Pilze, die eindeutig eine Mykorhizza mit der Sitzbank eingegangen sind



    Naja, es gab in Reichweite auch noch Birken und Linden.



    Etwas bleich, aber ich würde sie trotzdem blutrot nennen.


    Und daheim gab es dann noch etwas Arbeit und auch den verdienten Lohn:



    viele Grüße

    Alis

    ... womit mal wieder die Grenzen der Internet-Bestimmung aufgezeigt wären. ^^

    FG

    Oehrling

    Ähm, wäre in diesem Fall nicht auch bei vielen Pilzfreunden die Sicherheit der Bestimmung begrenzt wenn sie den in Händen und unter dem Mikroskop hätten? Ist der für jede Nase sicher bestimmbar? Oder führt eine Messung von genügend Sporen sicher zur Art?

    Ich zitiere mal aus Gröger Teil 1 Seite 279 unter L. nuda: "Kleinere, nicht charakteristisch riechende Formen werden manchmal auch bei 53.6 L. sordida eingereiht. Eine endgültige Zuordnung dieser Formen scheint nicht immer möglich."

    Ist man sich da seit 2006 sicherer geworden? (so man keine Gene bemühen kann oder möchte?)

    Gruß Alis

    ...

    ich suche immer mal wieder Verbreitungskarten.

    Hallo Peter,

    in den Büchern "die Orchideen Deutschlands" (und für die Schweizer: "Die Orchideen der Schweiz" zum Beispiel)

    Dann gibt es den Arbeitskreis Heimische Orchideen in verschiedenen Bundesländern. Die bringen zum Teil auch eigene Bücher heraus.

    Für Baden-Württemberg gibt auf orchids.de Verbreitungskarten.

    In der App "Flora Incognita" gibt es welche.

    Mich treibt auch seit einiger Zeit das die Unterscheidung fuchsii und maculata um.

    Ich habe den Eindruck, dass da auch die Experten nicht völlig einig sind. Von Hybriden ganz zu schweigen.

    Flora Incognita beschränkt sich z. B. auf maculata agg.

    Dieser Fund in meiner Gegend wurde mir als fuchsii var. Alba bestimmt.

    Gruß Alis



    Kagis Katzen-Samthäubchen ist doch längst beschrieben, Alis. Kanntest du es etwa noch nicht?

    Wann? Wo?

    (nicht auszuschließen, dass ich das tatsächlich schon mal gesehen habe, ist aber nicht mehr präsent)

    Endlich mal eine neue Art, die gut zu bestimmen ist: (zumindest mikroskopisch)

    Conocybe felis (Grüni/Kagi 2021)

    Deinen Jupitermond würde ich als Tulostoma brumale bezeichnen.

    >>>Ich sag' nichts ohne mein Mikroskop ==3 !



    Hallo Ulla, du sagtest doch was! Und ich hätte auch das Selbe gesagt, allerdings ohne eine Idee, wo ich auf die Schnelle einen Tulostomaschlüssel suchen soll. Ich finde die sonst kaum. Aber da waren die häufiger.


    Dafür noch einen Blumenstrauß für dich:



    Fotos nicht optimal. Ich habe mich da schon auf Zehenspitzen ein paar Schritte in das NSG hinein begeben.

    Zum Knabenkraut konnte ich mich hinlegen.

    wünsche einen erbaulichen Sonntag

    Alis

    Also los, sagt mir schon, was das für eine Art ist. Oder muss man da doch mikroskopieren?

    Ich bin mir meiner Bestimmung höchstens zu 90 % sicher.

    Die Pilze hatten einen dirkten Blick auf den Rhein und auf das Knabenkraut.
    Habe sie nicht angerührt und kann die Frische nicht beurteilen. Vermutlich schon älter.