Beiträge von Alis

    So, die Rangordnung in der Ehe ist wieder hergestellt.

    Aber im Ernst, diesen ersten Platz hat sich Iris redlich verdient. Sie hat sich echt viel Mühe gegeben.

    Ich habe sie dabei fotografiert, aber das darf ich nicht zeigen.

    Und - es geht doch ohne Stacking! Ich vermute zumindest, dass diesmal kein Bild gestackt ist.

    Vielleicht wollte die Jury mit Platz 3 mal ein Zeichen setzen, dass man auch Landschaft sehen darf.

    Und so bin ich "weit abgeschlagen" auf Platz 4 gelandet. Immerhin dort in guter Gesellschaft.

    Punktgleich mit Helmut ist für mich schon ein großer Erfolg.

    Hier das "Studio":

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    zeitweise bewacht von Gnolmi

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    nochn Pilz hat zwar einen anderen Hintergrund vorgeschlagen, aber mir gefiel das braune hier besser.

    Das wäre eine Alternative gewesen - unbearbeitet.

    Ich kämpfte wacker mit den Lichtverhältnissen, habe aber weitgehend verloren. Die hellen Stellen auf den Hüten habe ich nicht wegbekommen. Sei's drum.

    Und das Quadratische Format wurde auch aus der Not geboren. Aber immerhin nur leicht mit Gimp bearbeitet.

    Wünsche erbaulichen Sonntag

    Alis

    Hallo Heidi,


    ja sieht ähnlich aus, ist es aber nicht, mit Trichoderma alutaceum haben wir schon einen sehr wahrscheinlichen Kandidat!


    LG, Chris

    Nein, der sieht überhaupt nicht ähnlich aus. Ja, ein Exemplar war wohl etwas flachgedrückt. Und Chris und ich haben dassselbe fotografiert. Alle anderen waren keulenförmig. Der Spateling ist ganz anders geformt und auch gefärbt.

    Dabei komme ich ins Grübeln: ich hatte den mal mit Walter Pätzold gesehen, d. h. er hat uns zu einem Standort geführt. Ich weiß nur nicht mehr wo. Ich meine mich zu erinnern, dass der an Lärche gebunden sein sollte und auf Kalk.

    Googel will das so nicht bestätigen. Weiß da jemand mehr?

    Jedenfalls ist die Art hier ausgeschlossen.


    viele Grüße

    Alis

    Danke Lena und Bernd,

    Deutsch war nie wirklich meine Stärke aber ich bemühe mich doch um richtige Schreibweise.

    Groß- und Kleinschreibung ist ja in der deutschen Sprache nicht immer einfach. Beim Schreiben des kleinen "essen" hatte ich schon den starken Verdacht, dass dass groß gehört. Aber so schön hätte ich es nicht erklären können.

    Aber damit ist dieser Acker nun ausreichend gedüngt.


    Onkeldoc

    Pilze sind fast so schwierig wie die deutsche Rechtschreibung ==Gnolm23

    Wenn ihr Pilze zum Essen sammeln wollt, dass reicht stöbern im Internet nicht aus.

    Ich empfehle da einen Kurs oder sich an jemand dranhängen, der sich auskennt.

    Oder zumindest mal das 1mal1 des Pilzesammelns (Pätzold, Kosmos Verlag) oder so was zu studieren.

    viele Grüße

    Alis

    Hallo, bin neu hier und interessiere mich sehr für Pilze, allerdings fällt es mir schwer Pilze in essbar und nicht essbar zu unterscheiden, also die Erfahrenheit. Hier mal ein Beispiel von Heute

    Hoffe mir kann einer sagen was das für ein Pilz ist ?
    mich entschuldige mich schon mal dafür das ich kein Messer benutzt habe. Ich tippe auf Maipilz, aber im Oktober ?

    Hallo Onkeldoc, (auf dem Bild sieht es eher nach Tante aus ;))


    willkommen im Forum. Mit Interesse an Pilzen bist du hier richtig.


    Ich habe vor zwölf Jahren die Prüfung zum Pilzsachverständigen (DGfM) bestanden.

    Und mir fällt es trotzdem öfter schwer, Pilze, besonders Campignons zu unterscheiden.

    Wo ist denn dein Kenntnisstand? Du weißt, dass es Champignons und Maipilze gibt.

    Aber offensichtlich nicht, woran man einen Maipilz erkennt, außer dem hellen Hut und der Jahreszeit.

    Man kann dir hier besser helfen, wenn man in etwa weiß, von was man ausgehen kann.

    Wenn du Pilze zum essen sammeln möchtest, sind schon gewisse Grundkenntnisse notwendig.

    Hast du Pilzbücher?

    Die gezeigten Pilze halte ich auch für Nebelkappen. Derzeit Massenware aber eher nicht zum essen geeignet.

    (Frage an die Deutschspezialisten: schreibt man essen hier klein oder groß?)


    viele Grüße

    Alis

    Der Fund gehört zum Thema "Nordtreffen auf Wanderschaft", aber ich halte es für einen seltenen Fund und möchte ihn separat vorstellen.

    Gefunden bei unserem Ausflug zum Schluchsee, Fichtenwald in der Nähe des westlichsten Zipels des Schluchsees.

    Im Wurzelbereich, wobei ich nicht sagen kann, ob auf Erde oder Holz. Ich gehe mal von Erde aus.

    Ich habe die Art bisher ein Mal gesehen in der Nähe von Triberg, damals noch mit Walter Pätzold. Dort erscheint sie wohl auch immer wieder.

    Jedenfalls gibt es in der Onlinekartierung nicht viele Fundpunkte.

    Dafür aber neue Namen. Im Titel der wohl aktuelle, in Pilze der Schweiz noch als Podostroma alutacea. Auch die Gattung Hypocrea war schon im Spiel.

    Bei Bachmeier werden noch zwei weitere Arten aufgeführt, wobei unklar bleibt, ob eine davon synonym ist.

    Ich habe bis heute nicht den Kopf gehabt (und heute schon gar nicht mehr), der Sache tiefer auf den Grund zu gehen. Meist ist es ja so, dass ich erst hier lese, dass es ja noch die und die und jene Art gibt. Also Spezialisten vor.

    Hier nun drei Bilder, aufgenommen unter dem Regenschirm.

    Ach ja, es gibt auch einen deutschen Namen: Ledergelbes Pustelkeulchen. Die Pusteln sind auf den Fotos schwach zu sehen.

    Und es ist ein Ascomycet.

    Hallo Öhrling,

    auch mein erster Gedanke wäre da Leucoagaricus gewesen. Der stand ja in letzter Zeit überall und massenhaft herum.

    Mit der fehlenden Stielbasis hast du ja schon recht. Aber was käme denn sonst alles in Frage? So viel fällt mir da nicht ein.

    Gruß Alis

    Was bringt ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dazu, sonntags vor einer Katholischen Kirche niederzuknien.

    in diesem Falle schöne, kleine Pilzchen.

    Zuletzt hatte ich vor vier Jahren dort Papageigrüne Saftlinge gesehen.

    Und seither niemand hat mich informiert, dass die nicht mehr Hygrocybe heißen, sondern Gliophorus, neben anderen schleimigen Saftlingen.

    Alle Saftlinge sind in meinem Umfeld eine Rarität, es gibt auch kaum noch entsprechende Biotope. (oder zumindest verirre ich mich nicht dorthin)

    So ist es schön, dass die Saftlinge im Rasen einer katholischen Kirche Kirchenasyl bekommen haben. Die Papageigrünen in großer Anzahl. Vorletzte Woche war noch nichts zu sehen, und nun in großer Anzahl. Kann mit Fotos gar nicht recht wiedergegeben werden.

    zum ersten Mal sah ich heute auch eine andere Art, die hier unbestimmt bleibt.

    und noch was überbelichtet weißes

    Leider nur wenig scharfe Handybilder, aber auch sonst wäre da kaum eine brauchbare Fotoposition möglich gewesen.

    Da half auch hinknien nur wenig. Ich habe mit Rücksicht auf meine Sonntagshose darauf verzichtet.

    Vor vier Jahren war ich mit Kamera da und habe mich über das Geländer gehängt.

    Auch damals schwierig, da die Pilzchen kleiner waren als das Gras.


    schönen Restsonntag noch zusammen

    Alis

    Irisle und ich haben von Verhinderungen profitiert. So konnten wir mit Mausman und nochn Pilz unter einem Dach nächtigen, nur knapp 500 Meter von Dodo entfernt.

    War doch angenhemer als jeweils 75 Minuten hin und wieder zurückzufahren.

    Ein Blich aus dem Badfenster auf die Ruine Rötteln, 3,3 km entfernt. (300 mm Brennweite)


    Und hier noch einmal die ganze "Bande" auf einem Haufen bei der Waldschänke. Das Gelände und der Fotograf hatte etwas Schlagseite.

    Im Hintergrund diverse Kunstwerke.
    Bei diesem Treffen waren Stiefel schon die geeignetste Fußbekleidung.


    Im Vordergrund Mausmann, ganz hinten stand nochn Pilz.

    Ach ja, Walter fehlt noch, also einen Tag vorspulen:



    Der Dienstälteste (87) umringt von einer illustren Truppe auf seinem Bänkle am Schluchsee.

    (ja, das mit dem automatischen Weißabgleich war doch nicht ganz optimal, der Fotograf war etwas Regengeschädigt. Aber es fällt mir nicht ein, das Bild zu bearbeiten deswegen - Irisle hätte das ja gemacht)

    Gruß Alis

    Hallo Alis, Du hast ja komische Zeiten zum Pilze gucken.

    Dem Glücklichen schlägt keine Stunde...

    Ansonsten finde ich auch mal Pilze, wenn ich nicht danach suche

    Bei der Hinfahrt am Tage (19 Uhr) habe ich die nicht gesehen. (vermutlich gerade auf die andere Straßenseite und voraus geschaut)

    ich glaub, das sind Baumstämme.... 😺

    In der Bildmitte ja, aber gemeint ist der weiße Fleck links, auch wenn der genatterte Stiel nicht so genau zu erkennen ist.


    Alis

    Der Schwarzwald ist, soweit ich sehe, weitgehend pilzfrei. Dafür gab es letzt Nacht einen schönen klaren Sternhimmel bei der öffentlichen Beobachtungsnacht des Astronomischen Vereins der Ortenau auch dem Tochtermannsberg. Und mit dem neu erworbenen Teleskop habe ich dann auch mal wieder nach langer Zeit den (Asterismus) "Fliegenpilz" gesehen. Und dann, kurz nach Mitternacht, im Dunklen Wald aus dem fahrenden Auto bei 44 km/h aus dem Augenwinkel Pilze entdeckt. Angehalten habe ich nicht und so bleibt es bei Macrolepiota spec.


    (die Zeit auf dem Bild ist MEZ)

    Es gab auch noch eine kleine Gruppe zu sehen, aber die gibt die Dashcam nicht her.


    Gruß Alis

    Die Laccaria hast du gewürgt und fixiert. Gib´s zu!

    Hallo Mausmann,


    ich bringe dir das Exsikkat mit. Und wenn du keine Manipulation feststellen kannst - und das wirst du nicht, darfst du das Teil dann dokumentieren, eine englische Diagnose erstellen, eine Sequenzierung veranlassen und in ein Herbar überführen. Die Funddaten werden nachgeliefert.

    Gruß Alis

    Nun will ich auch mal eine neue Pilzart beschreiben.

    Varietät mit extrem verdrehtem Stiel.

    leg. Irisle, mittlerer Schwarzwald

    Irisle meinte, ich solle das Bild für den Wettbewerb nehmen, aber ich habe ein schlechteres gewählt, damit ihr auch eine Change habt ==Gnolm7 - und wahrscheinlich hat sie wieder das bessere Bild.

    Und ich habe den Pilz ja auch nicht selbst gefunden und auf dem Balkon fotografiert.

    Ansonsten: bei uns ist es anhaltend trocken und keine Änderung in Aussicht. Ich habe mir deshalb ein zweites Teleskop zugelegt und widme mich erst mal wieder mehr der Astronomie.

    Also, Fotowettbewerb nicht vergessen. Noch gut drei Stunden

    Gruß Alis

    Gruezi Hubersohn,


    ich musste mal schwer grübeln und googeln wo das Seetal ist. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für dich wahrscheinlich nur eine.

    Ich vermute mal am Rhein bei Kreuzlingen.

    Allein mit Büchern sich den Pilzen nähern stelle ich mir sehr schwer vor. Ich empfehle Pilzkurse in Hornberg oder auch sonst wo.

    Und wenn du Anschluss findest um so besser. Pilze-Thurgau

    Der User Cortinarius macht Pilzberatung in Kreuzlingen.

    Als Einsteigerbuch empfehle ich das 1mal1 von Pätzold.

    Pilzapps halte ich für problematisch ohne ausreichend Grundkenntnisse.

    Auch hier gibt es viel zu lernen.


    viele Grüße

    Alis

    Also das war schon knapp.

    Ich vermute mal, dass die Platzierungen oben recht knapp beieinander lagen.

    Aber knapp war es auch bei uns: 19. August abends nach der Arbeit in den Wald. Und dort nach 300 Meter umgekehrt und den Pilzkorb geholt weil es das erste ergiebige Vorkommen von Pfifferlingen und Frauentäublingen gab. So wurde neben der Motivsuche für das Abendessen gesorgt. Pilze gab es schon, aber kein vernünftiges Motiv. Irgendwann hat dann Iris einen Stubben mit Helmlingen entdeckt und ich etwas unterhalb auch fast das gleiche Motiv. Nur sie wurde durch Insektenattacken sehr behindert. Die Orangeroten Helmlinge (ja, die muss man auch erst mal finden) mussten dann auf dem Balkon Modell stehen. Ich finde, die sind etwas schlecht weggekommen. Aber vermutlich auch knapp.

    Mit dem Kamerastack war ich nicht zufrieden, also mal mit Focusbracketing probieren. Die Abstände waren eher zu groß, aber es hat gereicht.

    Die Lamellen rechts und links sind schon etwas matschig geworden.

    Die Bilder entstanden um 18:30 und es war trotz guten Wetters schon etwas dämmerig. Irisle leuchtete mit Taschenlampe und Diffusor von rechts.

    Teilweise war ich auch nur mit Reflekton am Werk, weiß nicht mehr genau, wann welches.

    Dann gab es erst mal das üppigste Täublingsessen meines Lebens (was nicht viel heißen will)

    Um 22:14 war Picolay fertig und dann noch ein bisschen beschneiden und leichte Kosmetik.

    Habe eben noch mein letztes Bild angeschaut und mich gefragt, ob stacken denn sein muss.

    f 8, 1/3 Sekunde, in etwa gleicher Ausschnitt, sonst unbearbeitet. Die Farben gefallen mir hier besser.

    Ich schleppe meist 2 kg Stativ mit und benutze dann ein Säckchen weil die Kamera eben auf den Boden muss ==Gnolm23

    Das Motiv blieb unberührt und es war auch keine Gartenarbeit nötig. Durch die Höhe des Stubbens und leicht abfallendes Gelände reichte der Blickwinkel gerade.

    Ich hatte nur etwas Gleichgewichtsprobleme.

    Der Hintergrund war auch glücklicherweise weit genug entfernt. So stellt sich hier die Frage, ob der Hintergrund nun völlig verschwommen sein muss, oder ob man noch Bäume erkennen, erahnen darf. Was gefällt besser? Bei dem Bild unten: noch kleinere Blende und mehr Hintergrung, wenn man nicht stacken will?



    Mausmann

    ja, ich hielt ein "Helmut" schon für möglich und habe auch richtig vermutet. War aber auch kein Kunststück, nachdem zwei schon auszuschließen waren.

    Dein Bild hat auch was, aber für mich zu wenig Schärfe und der Pilz zu wenig Licht. Hätte ihn aber schon etwas weiter vorne gesehen. Geschmackssache.


    Tja, und an den Plätzen 2 - 4 weiß ich nicht, ob man da was hätte besser machen können.

    Hat mal wieder das Motiv gesiegt?


    Dank an die Jury für ihre Arbeit!


    Alis

    Alis?

    Hattest du schon eine Erkenntnis?


    Nun, der Urlaubsantrag ist unterschrieben. Irisle hat auch frei am Freitag.

    Wir könnten daher von Donnerstag bis Samstag mittag...

    Auch wenn Irisle unter Umständen lieber Museen im Kreis Basel unsicher macht.

    Nun habe ich nicht die ganze Zeit mitgelesen und will das auch nicht nachholen. Vielleicht kann mir ja jemand die wesentlichen Dinge erklären.

    Gibt es einen festen Stützpunkt - Ausgangspunkt - Treffpunkt - Ansprechpartner?

    Gibt es schon so was wie ein Programm oder eine grobe Planung wann, wohin, wie lange...

    Wir erwägen zwei Übernachtungen in der Gegend, fall sich was passendes findet.


    Soweit die aktuelle Erkenntnis

    Alis