p.s. an inge:
Du hast da übrigens alles richtig gemacht: Menschen, die an dieser Selbstüberschätzung (Dunning -Kruger-Effekt / illusionary superiority) "leiden";-) ... kann man nur mit Geduld begegnen.
Grüßle
Jürgen
Es gibt 103 Antworten in diesem Thema, welches 5.288 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Tagedieb.
p.s. an inge:
Du hast da übrigens alles richtig gemacht: Menschen, die an dieser Selbstüberschätzung (Dunning -Kruger-Effekt / illusionary superiority) "leiden";-) ... kann man nur mit Geduld begegnen.
Grüßle
Jürgen
Ich muss gestehen, dass ich meist mit Tüte sammle. Allerdings nicht Plastik, sondern Stoff. Liegt ganz einfach daran, dass ich zu 90% mit dem Fahrrad unterwegs bin und da ist die Stofftüte im Rucksack das beste Transportmittel, wo auch fragile Pilze noch heil bleiben, solange man nicht ne Ladung Steinpilze oben drauf legt.
Zu Fuß oder noch seltener mit dem Auto kommt natürlich der Korb zum Einsatz.
Fürs Fahrrad habe ich es mal mit einem Pilzkorb für den Rücken (Pilzrucksack) versucht, hat sich allerdings nicht bewährt. Da hat man ständig nerviges Krabbelzeug am Körper, das sich in den Pilzen versteckt hat. Und Korb am Lenker ist trotz Fully auch nichts, das schüttelt selbst Steinpilze kaputt.
LG Christopher
Ich mache es außerhalb der Hauptsaison, beziehungsweise wenn ich nicht viel erwarte, auch so, dass ich mir nur einen Stoffbeutel in die Hosentasche stecke. Empfindliche Pilze kann man damit zwar nicht sammeln. Aber die meisten kann man auch so gut nach Hause bringen, wenn man mit Sinn und Verstand vorgeht.
Die Diskussion über die Plastiktüten geht ja immer weiter ![]()
Ich denke, man sollte dies ein wenig relativieren ...
Reine Speisepilzsammler in der Hauptsaison, die nur zum Zweck möglichst viele Speisepilze zu sammeln unterwegs sind, oder darüber hinausgehende Pilzliebhaber die oft das ganze Jahr unterwegs sind ... und genau dies spiegelt sich hier ja, meinem Eindruck nach, auch in den Antworten nieder.
Ich selbst bin immer zu Fuß unterwegs, sehr oft sind dies Tageswanderungen. Lange Zeit hatte ich auch immer einen Stoffbeutel bei mir, war aber nach acht Stunden Wanderung vom Zustand der Pilze zu Hause nicht wirklich überzeugt (da ging es weniger um Speisepilze sondern um die Bestimmung). Ich habe es dann mit Plastikdosen versucht, aber die sind irgendwie sperrig im Rucksack, also für mich zumindest, und wohin dann mit den Speisepilzen, die ich ab und an ja doch mitnehme, zum Beispiel mit den Schopftintlingen, oder mit den .... Und dann habe ich mir diese zusammenklappbaren ("Einkaufs-") Körbe gekauft (ich glaube, dies war bei der Norma und die waren ausserdem echt günstig im Vergleich zu "echten" Körben). Die gibt es in verschiedenen Größen, sind sehr leicht und sehr gut in jedem Rucksack verstaubar. Finde ich Pilze die ich zur Bestimmung oder auch zum Verzehr mitnehmen möchte, packe ich den Korb aus, finde ich keine Pilze die ich mitnehmen möchte, bleibt der kleine Korb im Rucksack. Ich jedenfalls kann diese Körbe sehr empfehlen - ich bin sehr zufrieden damit (auch wenn sie auch aus Plastik bestehen und höchstwahrscheinlich nur oben atmungsaktiv sind).
Liebe Grüße
Maria
Wahrscheinlich liegt das Problem vor allem am Zustand der eingesackten Pilze, und da offenbaren sich viele Sammler als wenig qualitätsbewusst. Matschige Röhrlinge sind auch in Flechtkörben matschig.
Trotzdem käme ich nicht auf die Idee, Leute im Wald unaufgefordert zu belehren. Die meisten Leute sind eben nicht dankbar, wenn sie belehrt/beraten werden und gesagt bekommen, dass ihr stolzer Fund nicht zum Essen taugt, das sollte man wissen.
FG
Oehrling
Hallo,
ich spreche niemanden an, egal was er dabei hat, ob Plastik oder Korb oder was anderes.
Es ist jedrmanns Sache wie er das macht.
Ich habe auch nicht viele Plastiktütensammler getroffen, vielleicht aus dem Grund, daß ich am Sa+So nicht gerne in den Wald gehe, sondern viel lieber von Mo. bis Fr., und das natürlich meistens am nachmittag, nach Feierabend.
Wenn ich sehe, daß an meiner Zielstelle schon jemand anderes ist breche ich auch meine Wanderung in diesem Bereich ab, oder mach einen großen Bogen.
Falls mich jemand ansprechen würde um um Rat zu fragen würde ich das natürlich machen.
In "guten Zeiten", in guten Pilzjahren - also definitv nicht 2026 oder 2025 -, hab ich manchmal selber eine Plastiktüte dabeigehabt: allerdings nur für Putzreste, damit die nicht an Ort und Stelle bleiben ![]()
Theoretisch sind Körbe immer das beste, für mich kommen sie allerdings aus mehreren Gründen kaum infrage.
Erstens brauch ich möglichst viel Freihand und ich hab nur zwei Hände. Deshalb hab ich überall schon Stöcke am Waldeingang, ich liebe es mit Stock unterwegs zu sein. Damit kann man schneller Laub, Farn, Brombeer, Brennessel, Spinnweben oder Äste etc wegschieben. Ich bin eigentlich immer unter Zeitdruck, auch weil mich oft die Abenddämmerung erwischt.
Stofftasche ist für mich das beste Transportmittel, vor allem die mit langen Henkeln, die man um den Hals hängen kann. Dann muss ich nicht jedes mal was ablegen und es geht alles schneller. Nur bei / nach langem Regen würde ich den Korb bevorzugen. Im Auto hab ich allerdings Korb oder Kiste damit die Pilze möglicht schnell aus der Stofftüte befreit werden und wieder atmen können.
FG
Hallo Albus,
In "guten Zeiten", in guten Pilzjahren - also definitv nicht 2026 oder 2025 -, hab ich manchmal selber eine Plastiktüte dabeigehabt: allerdings nur für Putzreste, damit die nicht an Ort und Stelle bleiben
Eine Verständnisfrage: Ist das, um zu verschleiern, wo du die Pilze, die du geputzt hast, gefunden hast?
Das ist ja krass.
Beste Grüße
Sabine
Pilze putze ich an Ort und Stelle und die Reste bleiben da vor Ort liegen und gut ist. Ich verstecke nichts. Und ausnahmslos nur mit Weidenkorb leicht grobmaschig.
Das bestmögliche Vorputzen vor Ort macht die Sache im Nachgang viel einfacher. Möglichst junge und frische FK (und die sollte man sowieso nur sammeln) sind in der Regel ganz fix fast schon küchenfertig.
Mitgenommener Sand und Dreck sammelt sich beim weiteren Transport zusätzlich in eigentlich sauberen Lamellen und Röhrenregionen. Die Nacharbeit wird dann zu Hause höchstwahrscheinlich nervender und zeitaufwändiger als gedacht.
> 50% meiner Pilztouren bin ich mit dem Rad unterwegs. Stoffbeutel mit Messerchen sind immer mit dabei. Aber das machen wohl auch die anderen Radpilzfreunde hier nicht anders.
VG
Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, nehme ich den Korb mit. Mit dem Fahrrad auf Tour habe ich ein Baumwoll-Einkaufsnetz. Das kann man immer ganz gut verstauen. Allerdings ist das für leicht brüchige FK eher ungeeignet.
Hallo huehnchen69
Das "verschleiern" wie du das nennst war vielleicht ein Teilaspekt dabei als ich das machte, aber da sehe ich nichts krasses dabei.
Ein anderer Aspekt ist, daß - so wie ich mehrmals in verschiedenen Threads geäußert habe - Spaß daran habe/hatte manche von mir geschätzte Pilzarten (Grüngefederte Täublinge, Frauentäublinge, Steinpilze). in andere Waldabschnite mit ähnlichen Habitat-Partnerbäumen zu taransportieren und dort abzulegen. Auch wenn es nicht viel bringt.
So nahm ich beispielsweise mal überständige oder auch vermadete Pilzhüte gerne ein Stück mit. Und das ging am besten in einer Obsttüte samt Putzresten, getrennt von den anderen. Die guten Zeiten sind aber lange her.
Zum "Verschleiern" gibt es auch andere Methoden, und es ist unglaublich stark verbreitet:
Wirklich krass finde ich wie viele Leute vollständig ungeputzte Pilze mit nach Hause nehmen! Die verdrecken sich dann gegenseitig noch stärker bis sie dann auch noch schön mit Erde auf den Küchentisch oder der -arbeitsplatte präsentiert werden. (Sind das wenige, die das machen? Ich denke mal mindestens die Hälfte wenn ich so die Fotos von Funden und Bestimmungsanfragen im Netz sehe. Vielleicht lieg ich falsch). Aber jeder soll's so machen wie er will.
Schöne Grüße,
Mitgenommener Sand und Dreck sammelt sich beim weiteren Transport zusätzlich in eigentlich sauberen Lamellen und Röhrenregionen. Die Nacharbeit wird dann zu Hause höchstwahrscheinlich nervender und zeitaufwändiger als gedacht.
Wirklich krass finde ich wie viele Leute vollständig ungeputzte Pilze mit nach Hause nehmen! Die verdrecken sich dann gegenseitig noch stärker bis sie dann auch noch schön mit Erde auf den Küchentisch oder der -arbeitsplatte präsentiert werden. (Sind das wenige, die das machen? Ich denke mal mindestens die Hälfte wenn ich so die Fotos von Funden und Bestimmungsanfragen im Netz sehe. Vielleicht lieg ich falsch). Aber jeder soll's so machen wie er will.
Nach meiner Erfahrung ist das vor allem eine Krankheit von Männern, die stolz ihre Beute nach hause bringen und die Frau dann kochen lassen. Und mit Kochen meine ich stundenlanges Pilze putzen. Da freut sie sich bestimmt.
Ich nehme seit einigier Zeit auch eine Plastiktüte auf meine Exkursionen (und auch Pilzführungen) mit: Sie dient aber dazu, den Müll, denn man im Wald findet einzusammeln. Ich würde das jedem Pilzssammler, Exkursionsführer, PSV, Pilzcoach usw usf. empfehlen. Man kann den Müll dann in öffentliche Mülleimer entsorgen ... und für Flaschen bekommt man oft noch Pfand;-))
Von "Beuteln" jeder Art (sei es Stoff, Netz, Plastik oder sonstwas) bin ich beim Speisepilzsammeln abgekommen, ich nutze nur noch Körbe. In Beuteln zerbröseln zu viele Arten.
Hallo,
Ich gebe immer freundlich Auskunft "ob es schon was gibt" und zeige auch den Inhalt des Sammelbehältnises, wenn gefragt wird. Wenn der/die Gegenüber von alleine zeigen möchte, auch gut. Meinungen zu fremden Pilzen gebe ich nur selten ab, jeder ist alt genug. Da muss es schon einen guten Grund geben, das Sammelbehältnis ist keines. Das letzte mal war aufgrund von Karbolchampignons. Die wachsen bei uns auf dem Waldspielplatz, neben den Schopftintlingen, und jemand sammelte die fleissig ein.
Wir handhaben das so:
Am Wochenende zum Beispiel sind wir eine 8 km-Runde gegangen, um dann am Ende die Tintlinge auf dem Waldspielplatz zu ernten. Der ist ein paar hundert Meter vor der Haustür. Auf dem Weg dahin kamen wir an großen Mengen Parasolen vorbei, da wanderten die Paukenschlägel und die halb aufgeschirmten alle im Beutel. Zwei Beutel waren da sehr knapp (Tintlinge sollten ja auch noch mit), aber die Vorräte an Pilzpulver sind nun großzügig. Für 8 km einen leeren Korb tragen ist auch nicht sinnvoll, das war als Gang durch den mehr oder minder verkrauteten Hauswald gedacht, wo es quasi nix gibt - ausser alle paar Jahre eine Invasion an Parasolen.
Alles anzeigenIch muss gestehen, dass ich meist mit Tüte sammle. Allerdings nicht Plastik, sondern Stoff. Liegt ganz einfach daran, dass ich zu 90% mit dem Fahrrad unterwegs bin und da ist die Stofftüte im Rucksack das beste Transportmittel, wo auch fragile Pilze noch heil bleiben, solange man nicht ne Ladung Steinpilze oben drauf legt.
Zu Fuß oder noch seltener mit dem Auto kommt natürlich der Korb zum Einsatz.
Fürs Fahrrad habe ich es mal mit einem Pilzkorb für den Rücken (Pilzrucksack) versucht, hat sich allerdings nicht bewährt. Da hat man ständig nerviges Krabbelzeug am Körper, das sich in den Pilzen versteckt hat. Und Korb am Lenker ist trotz Fully auch nichts, das schüttelt selbst Steinpilze kaputt.
LG Christopher
Die Sache mit dem Fahrradfahren hat mich auch eine Zeit lang beschäftigt. Stofftüte im Rucksack geht auf jeden Fall gut.
Für mich war am Ende das Setup so, dass ich so ein Fliegenfischerkörbchen mit einem sehr kleinen Rucksack kombiniert habe. Den Gurt des Körbchens diagonal über den Oberkörper. Der Korb sitzt dann einigermaßen stabil unter dem kleinen Rucksack. Quasi am Hintern. Viele Krabbler habe ich an mir nie deshalb gehabt. Und notfalls ist die Stofftüte im Rucksack auch noch gefüllt ![]()
Hallo Tagedieb,
etwas sehr ähnliches hat mir heute ein sehr netter älterer Herr im Wald erzählt. Er braucht mittlerweile zwei Wanderstöcke, dreht aber trotzdem jeden Tag seine Runden und ist leidenschaftlicher Pilzsammler, so hat er mir erklärt (und er kannte sich zumindest bei Speisepilzen auch echt gut aus). Jedenfalls geht ein Korb wegen den zwei benötigten Wanderstöcken gar nicht. Und so hat er sich ein Konstrukt, ebenfalls mit einem kleinen Rucksack (bei ihm allerdings als Tragegurt-Grundlage) gebastelt, nur dass sein "Pilzsammelkorb/behältnis" vorne, und nicht wie bei Dir hinten, ist. Er meinte nur, dass dies super gut funktioniert und er nichts ablegen, öffnen, umsortieren oder was auch immer muss.
Ich dachte mir nur - super - muss ich mir merken - wer weiß ob man so etwas nicht selbst einmal braucht ![]()
Liebe Grüße
Maria
Ich pack mir bei den Radtouren immer zwei separate Stoffbeutel in den Rucksack. Zerbrechliches kommt in einen Beutel, Stabiles in den anderen. Der Beutel mit stabilen Pilzen landet dann im Rucksack unten und das zerbrechliche kommt oben drauf. Fuktioniert für mich so super. Bringe Schopftintlinge und andere fragile Lamellenpilze immer heil nach Hause. Auch Krause Glucken sind kein Problem. Für Schmierröhrlinge, Judasohren und Drüslinge nehme ich meistens eine Dose mit. Der Kram verträgt sich nicht mit Stoffbeuteln, klebt fest und macht eine Sauerei.
LG Christopher
für Fragiles (Schopftis) oder Laktierendes( Lachsreizger) lege ich den Beutel am Boden mit festen Pappmaschee-Beerenschalen oder Kartonagen an den Seiten aus,
so lassen sich die verschiedenen Sorten auch getrennt stapeln...
lG, inge
Das ist auch eine gute Idee!
LG Christopher
Alles anzeigenHallo huehnchen69
Das "verschleiern" wie du das nennst war vielleicht ein Teilaspekt dabei als ich das machte, aber da sehe ich nichts krasses dabei.
Ein anderer Aspekt ist, daß - so wie ich mehrmals in verschiedenen Threads geäußert habe - Spaß daran habe/hatte manche von mir geschätzte Pilzarten (Grüngefederte Täublinge, Frauentäublinge, Steinpilze). in andere Waldabschnite mit ähnlichen Habitat-Partnerbäumen zu taransportieren und dort abzulegen. Auch wenn es nicht viel bringt.
So nahm ich beispielsweise mal überständige oder auch vermadete Pilzhüte gerne ein Stück mit. Und das ging am besten in einer Obsttüte samt Putzresten, getrennt von den anderen. Die guten Zeiten sind aber lange her.
Zum "Verschleiern" gibt es auch andere Methoden, und es ist unglaublich stark verbreitet:
Wirklich krass finde ich wie viele Leute vollständig ungeputzte Pilze mit nach Hause nehmen! Die verdrecken sich dann gegenseitig noch stärker bis sie dann auch noch schön mit Erde auf den Küchentisch oder der -arbeitsplatte präsentiert werden. (Sind das wenige, die das machen? Ich denke mal mindestens die Hälfte wenn ich so die Fotos von Funden und Bestimmungsanfragen im Netz sehe. Vielleicht lieg ich falsch). Aber jeder soll's so machen wie er will.
Schöne Grüße,
Off Topic: ich mache das mit matschigen Pfifferlingen aus dem Supermarkt. Da rede ich mir ein, dass ich andere vor einer Lebensmittelvergiftung bewahre und die minimale Hoffnung hege, dass an der Stelle an der ich die FK verteile, irgendwann mal ein Myzel wächst, das auch FK entwickelt.
Am Ende gewinnt natürlich der Supermarkt 😅
Off Topic: ich mache das mit matschigen Pfifferlingen aus dem Supermarkt
Hallo Malker,
offtopic ...genauso mache ich das beim foodsharing.de
Jetzt in der Herbstsaison fallen fiele überständige litauischen Pfifferlinge von den Discountern an. 50% der Pfifferlinge kommen in den Fairteiler-Schrank und 50% in den Wald ![]()
Ich möchte eigentlich nicht klugscheißen, aber machs jetzt doch. Wenn man das bei Pflanzen macht, wird von Florenverfälschung gesprochen. Saatgut, das nicht aus der Region kommt, in der freien Landschaft auszubringen, ist sogar inzwischen illegal. Es geht um den Erhalt der genetischen Vielfalt.
Ob das bei Pilzen auch schon so weit ist, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht ist es dort nicht so speziell, weil Sporen weiter fliegen können als Pflanzensamen. Das weiß ich nicht. Aber trotzdem sollte man da vielleicht lieber zurückhaltend sein.
Sorry für die Spaßbremse ![]()
Trotzdem liebe Grüße
Hallo "Tagedieb",
Du hast da nicht ganz unrecht, soviel ich weiß handelt es sich bei Pflanzen um das "Ansalben", also ein Ausbringen von standortfremden oder eingeführten Pflanzen oder Zuchtpflanzen. Ist ja jetzt z.B. bei Discounter-Pfifferlingen nicht soo der Fall. Ich hab auch schon seltene Wiesenpilze wie z.B. den Cuphophyllus russocoriaceus (Juchten-Ellerling) versucht auf anderen "standortgerechten" Wacholderheiden mit Einzelfichten "anzusalben";-) Bei Pflanzen sicherlich nicht geeignet und Floren verfälschend, bei Pilzen aber ... naja, viele Zucht-Pilze mit "Migrationshintergrund" wachsen ja bei uns gar nicht.
So wie ich es verstehe, ist es zumindest bei den Pflanzen schon relativ streng. Es gibt eine Einteilung in Ursprungsgebiete in Deutschland.
Um es einfach zu machen: man darf keine Samen der selben Art aus Süddeutschland in Norddeutschland (in der freien Landschaft) ausbringen. Es sei denn, man hat eine Genehmigung der Naturschutzbehörde.
Wenn die Discount-Pfifferlinge aus z.B. Bulgarien sind, ist das schon eine ganz schöne Entfernung.
