Beiträge von Südwald

    Guten Abend in die Runde,


    ganz fein und von allen sehr verschieden ist Timm's Komposition mit den Buchen-Schleimrüblingen..

    Es zeigt in zarter Nuancierung unbekannte Strukturen, ist komplett bildfüllend flächig und doch harmonisch zweiteilig.

    "Strahlende Fächer" mein Titel dafür.

    Das Angeschnittene verleiht einen Hauch von Abstraktion.


    Als ich mit meinem Mann die eingestellten Bilder durchgescrollt habe, blieben wir mit einem WOW dran hängen.

    Kompliment Timm !


    lG, inge

    Hallo Peter, Daddy-cool,


    auch wenn es nur das organische ARSENOBETAINE ist, was vermutlich zum Verpuffen der Sporen dient

    Ich nehme an, als cooler Daddy wolltest du Marshmellows machen, besser nicht für Kids,

    sagt eine ehemalige Hebamme

    bring sie besser wieder in den Wald...


    wenn Du die weißen "Nonnenfürzle" (Flaschenstäublinge) findest, die kannst mal probieren


    lG, inge

    Hallo,


    Fundort Höri/Bodensee:


    an einer gefällten liegenden Pappel sind einige Handtellergroße braune Aethalien.


    An der Stamm-Unterseite ein Konglomerat von 24cm,der zusammenhängende Komplex umfast > als ein Dutzend alter teils geplatzten nun sporenden Kissen

    Das ist doch alles Reticularia Lycoperdon? Falls ich nicht richtig liege, bitte um Hinweise


    hab noch nie ein so großes Staubgebilde gesehen.

    In der Literatur fand ich max 15cm


    Danke fürs Anschauen

    lG, inge

    Hallo miteinander,


    hab' heute einen für mich Cortinarien-Erstfund gemacht

    und möchte ihn gerne hier vorstellen.

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    Im Strandbad unter Birken glänzten bei dem Fliegenpilz-Hexenring recht kompakte Gelbe Hüte.

    Wow, was ist denn das?

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    manche kamen büschelig

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    andere solitär mit dickem Fuß

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    die Huthaut war teils leicht gefleckt

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    und das neben den Amanitas, hm

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    spannende junge FKs wie aus einer Knolle kommt ein Gedoppelter Hut


    tja, als ich den festen Hut anpackte und den Pilz aus dem Boden drehen wollte,

    saß der Fuß so fest, dß bei der Drehbewegung der Hutabging:

    aber wie! das machte richtig PLOPP

    der Stielansatz zerfaserte gebündelt

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    erst dann konnte ich den Stiel rausdrehen

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    die jungen FKs hatten schuppige Stiele und

    einen Schleier! AHH ein Schleierling

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    Lieber Uwe Cortinarius es gibt reichlich FKs, die Größe der Birken und des Hexenrings lassen vermuten, daß es sich um einen jahrelang gewachsenen Pilz handelt.

    Im Strandbad wird nicht gedüngt.

    Für Deinen nächsten Kurs in Hornberg schau mal in Horn vorbei.

    Danke für die Geduld zu so vielen Bildern,

    Über Bestätigung freue ich mich,

    inge


    PS.: Geschmachsprobe unauffällig , Geruch ebenso

    ...bei uns könnte man den Hallimasch heuer zentnerweise ernten.

    Phänologisch zuerst der Honiggelbe,

    dann der Zwiebelfüßige:

    und grad wuchert der Dunkle


    Null Cortinarien, keine Russula, der Laub-Wald ist noch grün und scheint die Trockenheit wieder gut zu machen


    dafür sind die Pappelschüpplinge wieder am Werk:


    dem Erlen-Schillerporling gefällt der Nebel:

    Grüße aus dem Mooswald

    Hallo zusammen


    noch weiter Off Topic

    ad. Stratosphärenverbreitung der Sporen

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    bei Merlin Sheldrake "Entangled Life" wird das ausführlich erläutert (dt Übers Verwobenes Leben, Ullstein-Verlag)

    lG, inge

    Hallo,

    im feuchten Mooswald an ?Ahorn:

    ist das ein Stäublings-Schleimpilz, der sich entleert?

    Ich kenne bisher nur die geschlossenen halbrunden Gebilde.

    Oder ein altes Fadenkeulchen-Konglomerat?

    rechts oben im Bil beginnt ein Orangeroter Kammpilz


    Danke für Hinweise, inge

    noch mehr Off-topic

    Guter Einwand Tagedieb!

    Saatgut, das nicht aus der Region kommt, in der freien Landschaft auszubringen, ist sogar inzwischen illegal. Es geht um den Erhalt der genetischen Vielfalt.

    ..zumal die Herkunft der litauischen Pfifferlinge nicht gesichert ist.

    Es wurden immer wieder Chargen aus Belarus und der Ukraine umdeklariert und untergemischt, um die Becquerel im Falle einer Stichprobe im zulässigen EU-Bereich zu halten.

    Ich sollte künftig besser unseren Waldboden nicht mit Cäsium kontaminieren.

    Das Problem geht weiter, neulich bei einer kleinen Führung ließ mich eine enthusiastische Waldgängerin wissen, dass sie versucht Zucht-Austern aus dem Pilzversand an toten Buchen zu züchten...wo ist da die Grenze?

    Wir leben in einer Kulturlandschaft,

    gegen menschliche Kultivierungsimpulse gibt es keine Exekutive


    :sun: inge

    gute Frage an die Waldgänger!


    Hier meine Plastiktüten-Anekdote:


    gestern war eine Hundegängerin auf dem Waldweg dabei, ein paar Pilze in eine Hundekottüte zu packen.

    Vorbeigehend entdeckte ich prächtige Birkenporlinge.

    Ich lobte die schöne Qualität und fragte sie, ob ich ein Foto des Birkenporlings machen dürfe.

    Ihre erstaunte Frage : "Oh ist das ein Birkenporling? Den such' ich schon lange"

    Die Birke war in zahlreiche Stücke verteilt, sie machte sich am Stumpf zu schaffen.

    Da sah ich, daß sie den Birken-Knäueling 'erntete'.

    Auf meine Rückfrage."und was haben Sie da Schönes?" zeigte sie mir freudig stolz ihre angeblichen Austernseitlinge.

    "Ähm, haben Sie schon mal den zähen Knäueling gegessen?"

    Nun reagierte sie in völliger Abwehrhaltung, so als ob ich ihr den Fund missgönne.


    Das Problem bei Halbwissen ist, dass das Vorurteil wie Zement ist.

    Das Vorurteil, den Pilz kenne ich, zeigt das Phänomen der illusionary superiority. Nachtrag korrigiert mit Durchgestrichen: danke Juergen-M f Hinweis


    Auf meinen Hinweis, dass der soo zäh ist, dass sie ihn nicht mal mit dem Messer am Stiel durchschneiden kann,

    verteidigte sie ihren Fund "das ist halt die Trockenheit im Wald".


    Im Weitergehen fragte ich mich, was berechtigt mich eigentlich, sie unaufgefordert auf ihre Unkenntnis hinzuweisen?

    Ist meine Besserwisserei nicht auch ein vorläufiges Urteil?

    Der Pilz ist ja nicht giftig...

    Ich kehrte nochmals (der Birkenporling hatte es mir angetan ;) ) um und entschuldigte mich für meine Störung, aber brach mir dann einen der wunderschonen, reinweißen jungen Birkenporlinge ab.

    Daraufhin zeigte sie Interesse.wie man den trocknet und lenkte dann ein

    "der Seitling ist wirklich zäh" , und ich konnte ihr die violette Verfärbung der jungen FK unterseitig zeigen.


    Sie weiter:

    " aber ein Stielporling wie Sie behaupten, müßte doch Poren haben und meiner hat Lamellen"

    tja und so kommt frau ins Gespräch...

    den Panus conchatus entleerte sie und füllte in freudiger Erregung den Birkenporling in die blaue Hundekottüte



    Cheers, inge

    Danke Emil und Maronisto,


    ad: subalutacea kommt im Laubwald vor (schließe ich somit aus), der nächste Nußbaum ist 100m entfernt

    ad: rufo-alutacea der ist glatt am Hut-Rand (Ausschluss) s ergänzende Bild, jeder FK hat Zähnchen

    ad: lignatilis.der wächst auf Holz, diese hier aber im moosfeuchten Grasweg


    ergänzende Fotos.wieder mit den gekerbten Huträndern

    Hutoberseite leicht filzig oder wildledrig

    die Stiele sind dunkler als die Lamellen,


    Vllt meldet sich noch wer...


    Bin gespannt, ob ich meine Liste der Unbestimmbaren Pilze und bisher jedes Jahr auf die Seite gelegten NNs mit Eurer Hilfe ein wenig einengen kann.

    lG, inge

    Hallo zusammen,


    550m üM auf grasigem Weg zwischen Fichten und Nordmanntannen

    zeigten sich diese Clitocybe/Infundibulocybe

    Stiel feinflockig,

    Hut wellig unrund, dünnfleischig

    Lamellen fein mit Verästelung oder Zwischenlamellen


    Geruch nicht unangenehm,

    Geschmack trau ich mich bei Trichterlingen nicht

    geht mehr als Clitocybe spec.?

    Könnte das der C. costata sein?


    Danke für Hinweise

    lG, inge

    Hallo Paulis,


    ad # 2539

    das doppelt Dichte gefällt mir,

    die gedrängten Fruchtkörper mit den scharfen Kanten und der unlichte, dichte Fichtenwald mit Unschärfe,

    die gefüllte Bildkomposition vermittelt ein starkes Waldplantagengefühl.

    Mein Arbeitstitel:"Wo dicht kein Licht"


    lG, inge

    Hi, habt Ihr schon mal Kraterlöcher von den Guttationstropfen

    beim Erlen-Schillerporling (Inonotus radiatus) gesehen?


    Der erneute Nachschub bei der Becher-Koralle (Artomyces pyxidatus)

    ließ mein Herz hüpfen,

    lg inge

    Bild 9/Platz 9 zeigt ja

    den Pappelblatt-Schüppling (Pholiota populinea) ;)


    Danke Michael Suku , Du hast es erfasst:

    bin mit meiner kleinen Taschenkamera LUMIX TZ96 im Modus intelligente Automatik unterwegs .


    Wenn mich ein Motiv packt, geh ich dafür in die Knie oder hole mir dabei einen nassen Hosenboden und versuche mit mehreren Clicks den Moment so einzufangen wie ich ihn spüre... meine Art von Kommuniikation mit den Pilzen wie sie sich mir gerade zeigen wollen...das ist immer eine kleine Offenbarung mit Zeit anhalten

    Ich finde Pilze super sexy, mit meinen Quickshots bin ich glücklich.

    Ich teile gerne was ich sehe.

    Bewerben um die Wette ist nicht mein Ding.

    Drum bin ich gerne hier dabei und danke allen für ihre Aufmerksamkeit,


    :rain:Hurrah es :rain: regnet :rain:!

    lG, inge