Beiträge von Südwald

    Hallo Maria,


    Warum werden Pilze bei ganz, ganz vielen Personen "verteufelt"? "Wer kümmert sich darum dies richtig zu stellen?"

    die Frage lautet, "Warum lenken die Medien von der Ursache ab?"

    "Warum verhindern gewisse Profiteure Studien mit MSG-Dauerexpositionierten, die dann Idiosynchrasien auf Industriefutter entwickeln?"


    Es liegt auf der Hand: wer schon in der Kindheit Brühwürfelsuppen, Fertig-Bratensoßen, braune 4-Kant-Würzflasche auf dem Tisch stehen hatte und dann zum Vesper Gurken, Radiesle mit Universalwürzpulver bestreut hat, und später in Mensen und anderen Großküchen gespeist hat, entwickelt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Hypertonie, Allergien und weitere Industrie-Food-Symptomatiken.


    Ursache und Wirkung.


    Als Mutter kannst Du versuchen leckere gesunde Mahlzeiten mit handverlesenen Zutaten auf den Tisch zu zaubernT

    Anleitung zu den wegzulassenden Ingredienzen findest Du

    bei Autoren wie Udo Pollmer. Andrea Fock, Ulrike Gonder, Karin Haug, Monika Niehaus


    einen schönen Sonntag

    inge

    Liebe Maria,


    wie Jürgen-M ausführt geht es eben nicht nur um Pilze.

    Der methodologische Ansatz beim Herausgreifen eines Lebensmittels greift zu kurz.

    Besser ist die Vorgehensweise z.B. bei Betroffenen/Selbsthilfegruppen.


    Du beschränkst Dich bei Deiner Anfrage auf Waldpilze, es sollte ausgedehnt werden auf Wildpilze .(Schwefelporlinge,Wiesenchampis, Steinis, Morcheln sind eher in offenen Landschaften,zu finden.


    Als Histaminsensible gilt es auch herauszufinden, was man in welcher Kombination und in welcher Menge nicht verträgt.

    Ajinomoto, Maggi, Ketchup sind absolute No-Goes.


    Bei Pilzunverträglichkeit macht die Zubereitung viel aus, Olivenöl macht gelegentlich Reaktionen aber Rapsöl nicht...


    Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung mit zunehmender Sensibilität:

    Natürlich keine Sojasauce dran, manchmal triggert sogar der Sauerrahm und ein andermal ist eine reife Pilzpfanne mit Erdnussbutter bestens verträglich.

    Pilzgericht mit Reis oder Kartoffeln triggert bei mir z.B nicht, aber mit frischem Brot muß ich vorsichtig sein.

    Wenn der Körper eine hyperreaktive Phase hat, gilt es im Eliminationsverfahren runterzukommen bis zum Teilfasten, dann kommt wieder eine Zeit wo alles vertragen wird.


    Try and error.

    Come and see for yourself.


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    histaminikus.de

    hat einen guten brauchbaren Ansatz und leistet Aufklärung und Therapie!.


    Man muß nicht verzichten, aber individuell herausfinden, was wann in welcher Menge geht.


    Mit guten Wünschen für alle Betroffenen, inge

    Hallo,


    an relativ frischem Kiefernstumpf wächst vom Boden her aufwärts alles überfließend ein fast weißer Resupinatpilz.

    Keine Hutbildung.

    Die Fläche wirkt wie gummiartig überzogen, auch Blätter Nadeln werden inkludiert, an wenigen Stellen sind gelbliche Töne auszumachen.


    Der Eindruck ist wie erstarrtes zerfließendes Wachs



    Ist das ein Fältling oder der Große Zystidenkammpilz?


    Danke für Hinweise, inge

    Hallo miteinander,


    an noch berindeter stehender toter Kiefer ist der Fuß fast bis in 1 m Höhe türkis eingefärbt, und geht dann über in den Weinroten Lederfältling bis ca 3 m Höhe.


    Stehen die beiden Pilze Lederfältling und Flechte im Zusammenhang?




    Großflächiger Meruliopsis taxicola


    Rand ist kontrastreich weißfransig

    Hat zur SO-Seite auch grünichen l Algenbelag

    Vielleicht ist es auch eine Parallel-Vergesellschaftung?


    Der Wald hat sonst gesunde Kiefern mit üppigen Krausen Glucken :)



    Danke für Hinweise,

    vlt gehört das Thema in die Rubrik Flechten?


    lG, inge

    Wow Bea, damit kannst einen Kalender machen, eins besser wie das andere!

    Meisterporträts!

    da kann ich mit meinen CANON_Fadensttäublingen nicht mithalten.a,, aber glücklich machen sie mich

    Hab Dir noch n feines Motiv --> PN, lG inge

    Ah spannend, vielen Dank Thomas Bergwald

    Man nennt dies

    Prolifikation.

    Kommt von prólifer, prolíferus Brutblatt (bei Pflanzen), Lonicera, brutbildend, sprossend.

    Hab mit Deinem Begriff etwas recherchiert und kann nun einiges einordnen, z.B, daß diese Rötende Tramete nach oben über die Brennessel proliferiert


    Wieder was dazugelernt!

    lG, inge

    Danke Björn,


    ->bei Gminder/ Karasch (2023) ist der Krustenförmige Stachelbart Sarcodontia setosa noch mit Synonym S. crocea aufgeführt

    ->bei Laux (2001) stehen die beiden Sarcodontia crocea und setosa nebeneinander unter dem deutschen Namen

    ->im Fundkorb.de (D.Gewalt) steht Sarcodontia setosa (Pers.)Donk 1952 ebenfalls mit Synonym Sarcodontia crocea

    ->bei Winkler (2024) S.77 ist er als Safrangelber Apfelbaum-Fleischzahn mit Sarcodontia crocea (Schwein.) Kotl, Sarcodontia setosa (Pers.)Donk

    -> bei observation.org hat Sarcodontoa setosa keinen gelben Seltenheitspunkt, während Sarcodontia crocea rar ist


    S. setosa am abgefallenen Ast

    spannend finde ich das Pilzmyzel am stehenden Restbaum nachdem die Rinde abgeblättert ist.

    Bild 3 noch einmal mit Ausschnitt. Die kleinen hellen Pünktchen sind vermutlich FK in statu nascendi

    oder ist das was anderes?

    unten ein frisch abgelöstes Rindenstück


    Nomenklatur ist verwirrend

    lG, inge

    Hallo miteinander,


    im Hegau stellte ich mich bei Regenschauer an einem Abhang unter, da strömte ein starker säuerlich-mostiger, sägemehlartiger Geruch von einem abgefallenen Ast herüber.

    Vermutlich ein uralter Apfelbaum, der vom Gestrüpp überwuchert wurde

    am Baum waren schwarze Myzelstränge sichtbar, nachdem die Rinde abgeblättert ist

    der vom Pilz zersetzte Astanteil war kontrastreich hellgelb

    das Holz war fast weich aufgebrochen, wie aufgesprengt vom Pilzkörper

    Grundfarbe war sehr hell gelblich, manche Spitzen wiesen ein Hauch von rötlich auf

    Hutbildung war keine ersichtlich

    es erscheinen schichtenweise Kleinstacheln

    obiges Stück hatte ich herausgebrochen mit Made

    am abgebrochenen Stück erkennt man gut die Stachelstruktur


    die Abbruchstelle zeigt starke Farbkontraste wie sie bei alten Apfelsorten üblich sind.

    ich würde Euch gerne eine Geruchsprobe dieser Duftwolke übers Netz schicken

    Nun vermute ich einen noch jungen Fruchtkörper des Gelben Apfelbaum-Stachelschwamms,

    hatte auch schon an Merulius und Phlebia gedacht... aber dieser INTENSIVE Geruch!!!

    freue mich über Bestätigung oder Hinweise


    Danke, inge

    Danke Björn für diese reichhaltige Bebilderung.

    Hat mich inspiriert loszuradeln, die fast 3 Meterhohen Maiswände reichen hier bis an Waldrand und Naturschutzgebiet, selbst frühere Brachen sind nun damit überzogen.

    Wurde sofort fündig und ergänze Deine skurile Sammlung

    lG, inge

    Hallo,


    Untersee, Mettnau, Niedrigwasserstand

    Teich in Verbindung mit Bodenseepegel.

    Untersee ist sehr Kieselalgen/Armleuchteralgenhaltig.

    Auf dem Teichboden mit mehrjährigem verwesendem Schilfsubstrat, Seerosen und Rohrkolben

    ist vor Austrocknung ein Algenrasen entstanden.


    Plötzlich kommen flächig rasig hunderte gestielte rose bis bräunliche Keulchen und werden bei Reifung puschelig weiß.

    Sporen sind ebenfalls weiß.(kalkig?)

    KI gab 92% Glänzendes Fadenkeulchen an..

    aber bei Piepenbring steht, daß Stemonitales dunkle Färbung aufweisen.

    Ist das bei der hell weißen Sporenfarbe eher etwas in Richtung Liceales oder Trichiales?


    Die gebündelten Fadenkeulen auf Fotos sind immer dicht gedrängt, hingegen beobachte ich eher lose stehende Fruchtkörper.

    Lieber Noah oder Ulla, vielleicht könnt Ihr mal drüber schauen.

    Bin für Hinweise dankbar.


    Lieben Gruß, inge

    bei 34° C und extrem niedrigem Bodenseepegel ist der Mettnauteich fast vertrocknet,


    statt Seerosen "blühen" im Algenrasen die Fadenkeulchen

    auch die Schilfreste sind überzogen mit Schleimpilzchen

    Sommergrüßles mit einem Strauß ???(Stemonitopsis typhina kanns nicht sein, da weiß sporend)

    -->Danke Björn und Ulla: Fadenstäublingsartige mit Schimmelbefall