Beiträge von Shroom!
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Das ist ja interessant. Ich habe das bisher immer aufs Alter der Fruchtkörper geschoben, dass geschnibbelte Gelbporige mal erst röten und mal sofort schwarz anlaufen. Den Steineichen-Raufuß hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. Ist bei mir immer so 50 / 50 wie sie sich beim Umfärben verhalten.
LG Christopher
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In den letzten Wochen waren meine ergiebigsten Pilzfunde übrigens mehr in Deine Richtung - die waren in Altmühlfranken.
Ja, in die Richtung zieht der Regen meist an Donauwörth vorbei. Aber da ich praktisch nur mit dem Rad unterwegs bin, ist das meist nicht mein Suchgebiet.

LG Christopher
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Mich hat mal wieder nur der Zipfel vom Regengebiet mit einem Liter getroffen. Es ist wie verhext. Nürnberg hat wieder die volle Ladung bekommen.
LG Christopher
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Ja genau, oben schrieb ich "trompeten-artig", Trichter trifft es auch gut. Genau das hatte das Exemplar auch (ist aber alt und ausgetrocknet gewesen). Von daher kann es kein Klapperschwamm sein. Dunkle Töne sind beim Eichhasen vor allem in ausgewachsenem Zustand nicht unnormal. Schau mal im Netz nach Bildern, der ist sehr variabel. Von creme-weiß über bräunlich bis sehr dunkel grau-schwärzlich geht da alles.
LG Christopher
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matthias0 Kein Klapperschwamm - leider. Da steht der Erstfund noch aus. Edit: Bestimmt nach Form der Fruchtkörper. Der Eichhase hat ja so kleine "trompeten-artige" Fruchtkörper aus einem Strunk, beim Klapperschwamm sind es mehr so einzelne Lappen.
Was ich interessant finde: Beide meiner Eichhasen Habitate befinden sich im Nadelwald an verwitterten Laubholz Stümpfen. Im Laubwald noch nie gesehen.
LG Christopher
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Ich werde mich an der Diskussion trotzdem nicht mehr beteiligen. Nach der fast schon Eskalation wegen angeblicher Klimawandelleugnung die es gar nicht gegeben hat, hab ich genug. Die Menschen sind heutzutage nicht mehr fähig über kontroverse Themen zu diskutieren ohne unverschämt zu werden und / oder zu politisieren.
Zu den erfreulicheren Dingen: In Waldgebieten wo sich der Nebel fängt, gibt es noch Pilze satt. Vor allem Raufüße und Hexen sind immer noch stark am Schieben.
Die Sensation war dann aber dieser stark verspätete Eichhase. Erst mein zweites Habitat der Art.
LG Christopher
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War eben auch unterwegs. Außer drei Maronen und zwei Fichtenreizkern (alles sehr klein) nichts gefunden. Die haben sich am Wegesrand im Gras versteckt. Ansonsten ist wieder alles trocken und tot. Glucken haben das beginnende Wachstum auch wieder eingestellt wie es scheint. Bleibt zu hoffen, dass sich die aktuelle Vorhersage nicht bewahrheitet und es zu der angesagten Wärme bis Oktober doch noch den einen oder anderen ergiebigen Regen gibt. Wenn es nicht zu schnell kalt wird und nochmal ausreichend Feuchtigkeit kommt, dürfte da schon noch ein bissl was gehen.
LG Christopher
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Oh, das klingt geil. Da könnte ich mir auch Kürbis dazu vorstellen. Entweder auch gebacken oder als Stampf.
LG Christopher
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Ahja, die AfD Keule also. Wenn wir direkt auf dieses Niveau absacken, werde ich da gar nicht erst weiter diskutieren. Nur so viel: Das Thema ist zu komplex als dass wir ausreichend wissen, die Modelle entsprechend nicht genau genug (wie sich erst kürzlich gezeigt hat), der wissenschaftliche Bias zu groß weil Geld nur in eine Richtung verteilt wird und üble Angriffe und Diffamierungskampagnen gegen Wissenschaftler gefahren werden, die in eine andere Richtung gehen. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte der zwei Extremen liegen. Möge jeder glauben, was er will. Streit werde ich hier nicht anfangen.
LG Christopher
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Das haben wir vor allem den Nordlichtern zu verdanken, wo der Sommer von den Temperaturen ja relativ durchschnittlich war und bundesweit den Schnitt runtergezogen hat. Würde man sich nur auf die Südhälfte beschränken, lägen wir gewiss deutlich über 2003.
Nope. 2003 wurde auch hier nicht geknackt.
Monatsmittel der wärmsten bisherigen Monate 2003 vs. 2026 an der Station von meinem Opa:
- Mai: 15,9°C | 15,7 °C
- Juni: 22,1°C | 20,7°C (Juni war der deutlich auffällige Monat in diesem Jahr, da gab es ja neue Allzeitrekordtemperaturen, trotzdem wurde 2003 im Mittel nicht ansatzweise geknackt)
- Juli: 20,1°C | 21,5°C
- August: 22,6°C | 21,9°C
Mal sehen, wo wir am Jahresende dann insgesamt als Durchschnitt landen. Derzeit müsste es aber noch lange richtig warm bleiben, damit es einen neuen Rekord in der Jahresdurchschnittstemperatur gibt.
Einen menschengemachten Klimawandel halte ich für einen Irrtum
Geben tut es den schon, bzw. wäre der bessere Begriff "menschenbeschleunigt" oder "menschenverstärkt". Die große Frage ist, was ein beschleunigter Temperaturanstieg ggü. dem natürlichen und unvermeidbaren Anstieg für Auswirkungen hat. Der Anstieg an sich ist weniger das Problem, sonst gäbe es hier längst nichts mehr. Auf der Erde war es schon mehrfach deutlich wärmer als jetzt. Und auch der Umstand, dass die Pflanzenwelt auf einen erheblich höheren CO2 Gehalt in der Luft optimiert ist, als wir ihn aktuell haben, zeigt, dass dies eher die Normalität als die Ausnahme ist.
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Ändert nichts an meiner Aussage. Es ist immer leicht alles auf den Klimawandel (der ohne Frage existiert - wie stark durch den Menschen beschleunigt lassen wir mal dahingestellt) zu schieben. Fakt ist aber, das extrem viele weitere Dinge ins Wetter und auch Klima reinspielen. Vulkanismus (über verschiedene Wege und das ggf. auch langfristig) und Sonnenaktivität um mal zwei wichtige und aktuell relevante Beispiele zu nennen. Statistisch gesehen war ein Sommer wie der diesjährige ohnehin mal wieder fällig und somit nicht ungewöhnlich. Was mich überrascht hat ist, dass trotzdem 2003 nicht geknackt wurde, trotz über die Jahre gestiegener Durchschnittstemperaturen und einiger gebrochener Rekorde in diesem Jahr.
LG Christopher
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des menschgemachten Klimawandels
Da so krasse Dürren bislang nicht die Regel sind, handelt handelt es sich um Wetter. Von Klimawandel kann man sprechen, wenn das über einen wirklich langen Zeitraum so bleibt.
LG Christopher
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Achwas...

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Kombi aus charakteristischem Stiel, matter Hutoberfläche und fehlender roter Schicht unter der Huthaut ist in Kombination eigentlich eindeutig zur Bestimmung. Wenn du eine gute Nase hast, kannst du auch per Geruch unterscheiden, aber um das zu lernen, muss man auch erstmal bestimmen können

LG Christopher
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Albus Ist halt alles auch Geschmackssache. Ich finde sie gerade wegen ihrer festen Konsistenz so toll, wenn sie schon größer sind. Die meisten Raufüße werden dann ja zu weich. Da der Gelbporige Raufuß sehr stämmig werden kann, ist er dadurch ein sehr ergiebiger Speisepilz. Zäh finde ich die Stiele gar nicht, sehr fest ja, aber nicht störend. Gegen die Faser geschnitten ist die Konsistenz einwandfrei mit schönem Biss, an festes Wurzelgemüse erinnernd.
Wie alle Raufüße wollen sie bei großer Hitze gebraten werden, richtig schön gebräunt. Die kann man dann durchaus auch so gut essen mit etwas Salz dran und einem Stück Brot.
Mein Lieblingsrezept für alle Arten von Raufüßen:
- Pilze kräftig braten, beiseite stellen
- Paprika kräftig (mit Farbe) anbraten, anschließend Pilze zurück geben
- Nach Geschmack Knoblauch und Ingwer (wichtig!) zu gleichen Teilen zugeben (am besten beides als Paste, dann verteilt sich das Aroma gleichmäßig) und etwas Zucker oder Honig, kurz mitrösten lassen
- Etwas Tomatenmark und Rosmarin (getrocknet oder frisch gehackt) unterrühren und ebenfalls kurz mit rösten lassen
- Ablöschen mit Sahne oder Milch (wenn man Kalorien sparen will)
- Nochmal mit Salz abschmecken und zum Schluss eine Ladung Petersilie dazu
Schmeckt super als Sauce zu Schweinefleisch mit Spätzle, für Schnitzel oder auch einfach nur so mit einer Pasta nach Wahl.
LG Christopher
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Bei mir feiern die Gelbporigen gerade auch Party.
Außerdem gibt es endlich Bleistift, aber winzig klein.
Der grüne Tod traut sich auch endlich mal aus dem Boden.
Und die Spechttintlinge sind da. Die kündigen meist die Büschelraslinge in dem Habitat an. Nur leider bleibt jetzt wieder der Regen aus.

LG Christopher
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Im Laubwald ist nach wie vor der einzige Massenpilz der Gelbporige Raufuss.
Na da kann man doch dann auch nicht meckern. Vom Speisewert her (für mich) der beste Raufuß.
LG Christopher
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Rein vom Geruch her:
Bronzeröhrling = Sommersteinpilz
Kiefernsteinpilz = Fichtensteinpilz
Bronzeröhrling scheint aber noch etwas intensiver zu duften als Sommersteinpilze. Der Geruch an sich ist aber identisch - nussig-steinpilzig ohne die komische metallische Muffnote vom Edulis.
LG Christopher
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Uwe58 Der Bronzeröhrling hat auch in dem Stadium niemals einen roten Hut. Ins Rötliche driftet der nur ab, wenn er alt wird und dabei starken Trockenstress und Sonneneinstrahlung abbekommt. Die charakteristischen Grau- und Schwarztöne bleiben aber auch dann noch klar sichtbar. Plus der meist auffällig dunkle Stiel.
Hier sieht man das z.B. gut:
Das von dir gezeigte Exemplar ist ganz typisch für den Kiefernsteinpilz gefärbt. Oder ein atypischer Fichtensteinpilz, die können nämlich auch mal rötlich daherkommen.
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Hier in Donauwörth soll es dieses Jahr laut Zeitung auch Satansröhrlinge geben. Sowohl im Stadtgebiet als auch im Stadtwald. Ich habe sie bisher allerdings nicht finden können.

LG Christopher
